Gommern bezahlte das 1: 3 teuer
Die Gommeraner haben ihre längste Dienstreise der Saison teuer bezahlt. Bei Eintracht Mechau verloren sie das Spiel 1:3 und Mathias Bruchmüller durch Schienenbeinbruch. Zu allem Überfluss wurden auch noch die Wertsachen aus Gommerns Kabine gestohlen...
Gommern hatte wie erwartet einen schweren Stand in Mechau. Es überraschte dennoch, mit welcher Brutalität die Gastgeber zu Werke gingen. Schiedsrichter Damke aus Gardelegen übersah unverständlicherweise die Fouls, was die Gäste zum Urteil veranlasste, dass dies mit Fußball nichts mehr zu tun hatte.
Im ersten Abschnitt hatten die Gäste große Abwehrprobleme, die die Gastgeber bestraften. Nach neun Minuten erzielte Pisula das 1:0, nach 12 Minuten Schmidt das 2:0. In der 35. Minute köpfte Pisula wieder völlig freistehend zum 3:0 ein. Dann kam Gommern besser ins Spiel, doch zu viele Chancen wurden einmal mehr ausgelassen. Besser machte es Bruchmüller, der in der 41. Minute nach Zuspiel von Schmidt auf 1:3 verkürzte.
In der 2. Halbzeit wollten die Gäste noch etwas reißen. dann jedoch der Schock in der 48. Minute, als Bruchmüller zwei Gegenspieler ausgespielt hatte und dann von Schröder brutal gefoult wurde. Da die Gastgeber keine Trage parat hatten, war das Spiel für längere Zeit unterbrochen, ehe Gommerns Angreifer mit der SMH ins Salzwedler Krankenhaus gebracht wurde. Die Mannschaft wünscht gute Besserung. Fürs Foul gab es die gelbe Karte. Weniger Minuten später wurde ein Ellenbogenscheck desselben Spielers vor den Augen des Schiedsrichters nicht geahndet. Der Pfiff blieb auch aus, als danach Marks im Strafraum gefoult wurde. Gommerns junge Spieler zeigten ob der Fouls Nerven, waren nicht mehr in der Lage, dem Spiel noch eine Wende zu geben.
Aufstellung SV Eintracht Gommern:
A. Hoffmann, F. Hoffmann, Niebl, Pruvost, Zander, Herms, Zimmermann, Reichel, Bruchmüller (49. Crackau), Marks, Mentzel