Die missbräuchliche Unterwanderung des Sports durch (sogenannte) politische Führungskader (beider Lager) auf der einen, sowie die beispielsweise inflationäre Benutzung des Begriffs "Nazi" und das Pochen auf im Grundgesetz verankerte Rechtsgrundlinien (die Vereinsgründungen/ -bestehen ohnehin verbieten, sofern diese nicht gesetzeskonform sind) der Fangemeinde auf der anderen Seite, lassen Zweifel am tatsächlichen Verhältnis zum (Fußball)Sport aufkommen, da die eigentlichen (politsichen) Interessen sowieso andersweitig gelagert zu sein scheinen!
SPORT FREI !
Die Quintessenz deiner Aussage ist, dass du Leuten ihre Freude am Fussballsport und ihr Fandasein absprichst, wenn sie gleichzeitig politisch aktiv sind.
Ehrlich gesagt fühl ich mich von dir persönlich diffamiert. Ich bin großer Fussballfan und gehe ins Stadion, um Fussball zu sehen. Gerade viele linksalternative Fans in Vereinen wie Babelsberg oder TeBe beteiligen sich ehrenamtlich an den wichtigsten Aufgaben im Vereinsleben. Zumindest in Babelsberg würde ich behaupten, dass der Spielbetrieb ohne diese Fans kurzfristig zusammenbrechen würde. Zudem sitzen 2-3 Vertreter dieser politisch aktiven Fanszene in Vorstand bzw. Aufsichtsrat. Ja, sie treten teilweise sogar selbst als Sponsoren auf.
Insofern versteh ich dieses schwarz/weiß-Denken sowieso nicht.
Wenn ich mir dazu den jährlich stattfindenen "Ball ist bunt" anschau, wo auch Fans von TeBe oder Union und anderen Vereinen teilnehmen, dann wird dort Sport und Politik verbunden, und zwar auf sehr angenehme Art und Weise.
Wo manche Leute ihre Vorurteile herhaben, dass in den Fankurven ständig nur politisch agitiert wird, möcht ich echt mal wissen. Ehrlich gesagt, ist mir das aktuell sogar zu wenig an politischen Ativitäten, es sei denn man bezeichnet ACAB-Sprechchöre und Symphatiebekundungen für Stadionverbotler als politisch, was es vermutlich auch ist, aber nicht so wie es vermutlich gemeint ist.