FSV Oppach : 1. FC Dynamo Dresden III 1:1 (1:1)
Zum 70-jährigen Jubiläum des Stadions am Lindenberg empfing der stark ersatzgeschwächte FSV Oppach, bei Dauerregen, die dritte Vertretung der Dynamos. Und bereits nach 58 Sekunden konnten die 250 Besucher das erste Saisontor von Aleš ermák bejubeln. Nach einem verunglückten Schuss von Thomas Hentschel hatte der Tscheche wenig Mühe das Leder, aus Nahdistanz, über die Linie zu drücken. In der 10. Minute wurde Štefan Mihalik im Gästestrafraum klar von den Beinen geholt, doch der fällige Elfmeterpfiff blieb aus. Danach gab Oppach das Spiel unverständlicherweise aus der Hand und die Elbestädter erarbeiteten sich ein Übergewicht. Vor allem im Mittelfeld und Angriff kamen die Oppacher nie richtig ins Spiel. Nach reichlich einer halben Stunde lenkte FSV-Kapitän Thomas Wockatz einen Schuss von Robert Karten über die Querlatte (35.). Doch nur wenig später war auch der Oppacher Schlussmann machtlos, als Dynamo Neuzugang Denis Töwe von halbrechts zum 1:1 traf. Kurz nach dem Seitenwechsel zischte ein Schuss des völlig freistehenden Manuel Heinze über das Tor des Gastgebers. Die beste Oppacher Torchance in der zweiten Hälfte hatte Štefan Mihalik, der eine Flanke von Cornelius Tittel knapp über das Dynamo-Tor köpfte (67.). Im weiteren Spielverlauf erwies sich Thomas Wockatz als Fels in der Brandung und bewahrt in der hektischen Schlussphase die Nerven, mehrfach klärte der Oppacher Torwart in brenzligen Situationen und entschärfte mehrere Freistöße in Strafraumnähe. In der Schlussminute sorgte ein Foul an Thomas Hentschel im Dynamo-Strafraum für Gesprächsstoff unter den Zuschauern, doch wie schon zu Spielbeginn blieb auch hier der Elfmeterpfiff aus. Am Ende konnten die Oppacher, die das Ergebnis mit Glück und Geschick über die Zeit retteten, mit der Punkteteilung gut leben.