Beiträge von Grabbel

    Statistik - 8. Spieltag:


    TSV Bützow: André Krüger, Jens Kähler (verletzt, 20. Stefan Kuchenbecker), Mario Osterloh, Philipp Winter, Torsten Mahncke, Jakob Kühn, Frank Fust, Jan Algner (70. Michael Köster), Robert Grabowski (58. Steve Bärmlich), Philipp Keup, René Röpcke.


    0:1 Jakob Kühn (3.)
    0:2 Philipp Keup (9.)
    0:3 Philipp Keup (55.)
    1:3 Maik Schmidt (83.)
    2:3 Ronny Lange (88.)


    Besonderes Vorkommnis: René Röpcke verschießt Foulelfmeter (18.)


    Zuschauer: 40


    Ich kann zu den Dingen nach dem Spiel nicht viel sagen. Mit ging das total auf den Sack, was da abging. Mich interessiert auch nicht, wer wen provoziert hat. Da sagt eh jeder was anderes. Auf unserer Seite sind halt paar Unverbesserliche, die sich einfach nichts sagen lassen und unseren Verein in den Dreck ziehen. Das kotzt mich/uns Spieler total an, weil der ganze Ärger nicht auf diejenigen zurückfällt, die Stunk machen, sondern auf den Verein. Du hast übrigens recht, dass von den 30 Leuten sonst kaum einer bei unseren Spielen ist. Dasselbe hatten wir ja schonmal gegen Dynamo Schwerin durch, wo es ja bekanntlich richtig geknallt hat, was im Vorfeld ja auch befürchtet wurde. Damals standen dann plötzlich 700 Leute auf der Matte (darunter ca. 200 Schweriner).
    Ich glaube kaum, dass wir uns in den kommenden Jahren sportlich noch einmal begegnen. Wenn ja, sicher unter einem hübschen Polizeiaufgebot, da die Vorfälle am Sonnabend ja auch dort bekannt sind.



    Das Spiel haben wir uns auch anders erhofft. Wir wollten schon etwas mehr Paroli bieten. Spätestens nach dem 0:3 war dann aber die Luft raus und die Gegenwehr hielt sich in Grenzen. Letztlich ist es doch auch egal, ob wir ein, zwei oder sieben Dinger kriegen. Raus sind wir ja so oder so. Ich muss aber dazu sagen, dass ihr gut gespielt habt und wir nicht unseren besten Tag hatten. Wir blicken schon wieder nach vorne, weil ihr halt nicht unser Gradmesser seid und die Niederlage deshalb nicht so schwer wiegt. Die Enttäuschung hält sich doch deutlich in Grenzen.


    kettcar
    Gibt es eigentlich über das Spiel ein Video? Ihr filmt ja meistens eure Partien...

    Für die Landesliga-Fußballer des TSV Bützow ist das Abenteuer Landespokal nach der zweiten Runde vorbei. Die Warnowstädter waren bei der 0:7-Heimniederlage gegen den ambitionierten Verbandsliga-Spitzenreiter 1. FC Neubrandenburg in allen Belangen unterlegen und damit chancenlos. Lediglich beim 0:2 hätten die Hausherren die Partie noch einmal spannend machen können. Robert Grabowski scheiterte jedoch mit einem Handelfmeter am gegnerischen Torhüter und musste mit ansehen, wie die Neubrandenburger im Gegenzug zum 3:0 trafen. Spätestens dann waren alle Messen gesungen. Der Verbandsligist trat einfach zu dominant auf. Er wusste vor allem spielerisch zu überzeugen. Für den neutralen Betrachter war es teilweise eine Augenweide, wie sich die Neubrandenburger den Ball zuspielten und den Hausherren eine Lehrstunde erteilten. Der TSV hatte es dadurch schwer, in Besitz des Spielgerätes zu gelangen.
    Das war den Hausherren um Trainer Mario Kuska aber schon vor der Partie klar. Deshalb waren die 1952er von Anfang an darauf aus, so lange wie möglich hinten die Null zu halten. Dieses Vorhaben musste die Heimelf aber ohne ihre beiden Mittelfeldakteure Jakob Kühn und Stefan Kuchenbecker umsetzen, die ihrer Mannschaft nicht zur Verfügung standen.
    Das Geschehen spielte sich fast ausschließlich in der Bützower Hälfte ab. Neubrandenburg tat sich auch zunächst gegen die vielbeinige TSV-Abwehr schwer. Doch nach einem Freistoß von Enrico Gaede konnte auch sie die Führung der Gäste nicht mehr verhindern, als Kevin Riechert aus Nahdistanz einköpfte (13.). Damit waren die taktischen Zwänge aber nicht hinfällig. Die Bützower verteidigten weiterhin ihr Gehäuse und lauerten auf Konter. Das klappte aber nicht wie gewünscht. Stattdessen schloss Alexander Lehmann in der 20. Minute zum 2:0 ab. Zudem trug der Gastgeber seine Offensivaktionen zu ängstlich vor, sodass diese meistens bereits im Ansatz verpufften. Nach einem der wenigen Vorstöße hätte es dann aber fast mit einem Treffer geklappt, als einem Neubrandenburger der Ball im Strafraum an den Arm geköpft wurde. Grabowski nahm das Geschenk aber nicht an und scheiterte kläglich. Vorne patzte der Angreifer und hinten leistete sich im Gegenzug Bützows Torhüter André Krüger einen Aussetzer, als er ein Flanke nicht festhielt und Christoph Fischer im Nachsetzen einschob. Damit war die Partie bereits zu diesem Zeitpunkt entschieden, da der 1. FCN den Spielrhythmus jederzeit bestimmte und eine Minute vor der Pause den 4:0-Halbzeitstand in Person von Tony Fuchs herstellte.
    In Durchgang zwei schalteten die Gäste einen Gang zurück. Dennoch waren die Bützower immer noch mit der Defensivarbeit beschäftigt, da nach vorne weiterhin wenig beim TSV funktionierte und somit keine Entlastung da war. Kevin Riechert (51.), Denis Schmidt (77.) und Ronny Strübing (89.) schraubten das Ergebnis letztlich gegen die überforderten Warnowstädter in die Höhe.
    Trotz der hohen Pleite gehen die Bützower dem kommenden Ligaspiel in Rambin optimistisch entgegen. „Neubrandenburg ist einfach eine andere Kategorie. Mit der können wir uns nicht Messen. Jetzt kommen aber wieder Aufgaben, in denen wir uns wieder beweisen müssen“, erkennt Mario Kuska die Übermacht der Vier-Tore-Städter an und blickt frohen Mutes voraus.
    Einen bitteren Beigeschmack hat die 0:7-Niederlage aber doch noch. Nach dem Spiel kam es zu einer Auseinandersetzung beider Fanlager, die in einem Handgemenge endete. Dabei wurde ein Anhänger der Gäste verletzt, teilte die Polizei mit.


    TSV Bützow: Krüger, Boldt, Osterloh, Kähler, Mahncke (46. Winter), Algner, Bärmlich (75. Borsdorf), Fust, Keup, Grabowski (60. Köster), Röpcke.


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    Frank Fust (Nr. 10.) und seine Bützower Teamkollegen mussten gegen Neubrandenburg viel Laufarbeit leisten, da der Gegner, wie auch in dieser Szene, viel in Ballbesitz war.

    Statistik - 2. Runde Krombacher-Landespokal:


    TSV Bützow: André Krüger, Christian Boldt, Mario Osterloh, Jens Kähler, Torsten Mahncke (46. Philipp Winter), Frank Fust, Jan Algner, Steve Bärmlich (75. Michael Borsdorf), Robert Grabowski (60. Michael Köster), Philipp Keup, René Röpcke.


    0:1 Kevin Riechert (13.)
    0:2 Alexander Lehmann (20.)
    0:3 Christoph Fischer (34.)
    0:4 Tony Fuchs (44.)
    0:5 Kevin Riechert (51.)
    0:6 Denis Schmidt (77.)
    0:7 Ronny Strübing (89.)


    Besonderes Vorkommnis: Robert Grabowski verschießt Handelfmeter (33.)


    Zuschauer: 150

    Einen herben Dämpfer mussten die Bützower Landesliga-Kicker am siebten Spieltag gegen den VfL Blau-Weiß Neukloster hinnehmen. Die Warnowstädter verloren das Derby auf heimischem Geläuf sang- und klanglos mit 1:4 und gingen nach drei Partien ohne Niederlage mal wieder ohne Punkte vom Platz. „Ich bin enttäuscht, dass wir unserem Publikum in drei Heimspielen zwei schwache Auftritte geboten haben. Zehn Punkte zu haben, ist schön und gut. Aber der eigene Anspruch muss doch sein, immer wieder neu zu zeigen, dass man weiter will. Ich habe die Entschlossenheit vermisst“, so die Gefühlslage von Kuska.
    Die Pleite nahm schon früh ihren Lauf. Der TSV wurde nach zwei Minuten kalt erwischt. Neuklosters Torjäger Michael Koch kam aus 16 Metern unbedrängt zum Abschluss und erwischte Bützows Torhüter André Krüger auf dem falschen Fuß, der bei dem verdeckten Schuss machtlos war. Der Schock saß erstmal tief. Die Hausherren waren zwar um eine schnelle Antwort bemüht, jedoch im Angriffsspiel zu einfallslos. Chancen ergaben sich meistens nur nach ruhenden Bällen. Das war gegen die sattelfeste Abwehr der Blau-Weißen aber zu wenig. Der Gast zeigte es den Bützowern, wie schnell und gezielt nach vorne gespielt wird. Zweimal hatten die Gastgeber in Durchgang eins Riesenglück, dass der Ball nicht im eigenen Gehäuse landete. In der 31. Minute war dieses dann aufgebraucht. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß der Gäste herrschte bei den 1952ern in der Hintermannschaft Unordnung, die die Neuklosteraner ausnutzten und TSV-Akteur Jakob Kühn das Leder letztlich über die Linie bugsierte. Allerdings ist dem 24-Jährigen kein Vorwurf zu machen, da er aus kürzester Distanz angeschossen wurde. Als offizieller Torschütze wird deshalb Andreas Schmidt geführt. Dieser Rückstand ging bis dato völlig in Ordnung, da die Warnowstädter den Willen vermissen ließen, die Niederlage abzuwenden. Trotzdem wäre René Röpcke kurz vor dem Pausenpfiff beinahe der Anschluss geglückt. Doch sein Kopfball lenkte der reaktionsschnelle Gästekeeper über den Querbalken.
    Für die zweite Hälfte hatten sich die Bützower eine Menge vorgenommen, doch nur kurz nach Wiederbeginn waren es die Gäste in Person von Michael Koch, die schwungvoll aus der Kabine kamen. Krüger behielt aber im Duell Eins gegen Eins die Oberhand. Dank ihm wurde es kurzzeitig nochmal spannend. Als Robert Grabowski nach Vorarbeit von Röpcke der Anschlusstreffer glückte (61.), waren die Bützower wieder oben auf. Die Euphorie währte aber nicht lange, denn nach einem Freistoß des VfL Blau-Weiß köpfte ein Neuklosteraner TSV-Verteidiger Philipp Winter den Ball auf den Fuß, von wo das Spielgerät im Krüger-Gehäuse einschlug (64.). Hier schrieb der Unparteiische Kevin Wagenhausen den Treffer zu. Die Moral der Gastgeber war gebrochen. Nach einer missglückten Abseitsfalle stellte Lorenz Klabunde schließlich den 4:1-Endstand her (80.).
    „Die Niederlage ist verdient. Wir haben nur fünf relativ gute Chancen, lassen aber auf der Gegenseite fast zehn zu. So spielt man kein Derby“, so die Analyse von Mario Kuska.


    TSV Bützow: Krüger, Boldt, Osterloh, Winter (75. Kähler), Mahncke, Kuchenbecker, Kühn, Grabowski, Bärmlich, Keup (55. Algner), Röpcke.


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    Statistik - 7. Spieltag:


    TSV Bützow: André Krüger, Christian Boldt, Mario Osterloh, Philipp Winter (75. Jens Kähler), Torsten Mahncke, Stefan Kuchenbecker, Jakob Kühn, Robert Grabowski, Steve Bärmlich, Philipp Keup (55. Jan Algner), René Röpcke.


    0:1 Michael Koch (2.)
    0:2 Andreas Schmidt (31.)
    1:2 Robert Grabowski (61.)
    1:3 Kevin Wagenhausen (64.)
    1:4 Lorenz Klabunde (80.)


    Zuschauer: 80

    Den Landesliga-Kickern des TSV Bützow wurde im Heimspiel gegen den Gnoiener SV alles abverlangt, ehe der 3:1-Erfolg der Warnowstädter feststand. Zwar steht der Gegner in der Tabelle nur an zwölfter Stelle, die Truppe zeigte aber, dass sie deutlich mehr Potenzial hat. Die Gäste überzeugten mit einer guten Raumaufteilung und versuchten sich spielerisch nach vorne zu arbeiten. Dennoch waren es die Gastgeber, die mit 1:0 in Führung hätten gehen müssen. Der wieder einmal lauffreudige Jan Algner bediente seinen Teamkollegen René Röpcke mit einer maßgenauen Flanke, doch der Angreifer scheiterte per Kopf am Querbalken. Es war aber nicht die letzte starke Aktion des Torjägers, der in dieser Szene noch kein Glück hatte. Zunächst einmal machten aber auch die Gnoiener auf sich aufmerksam. Nach einem Eckball mussten sich die TSV-Spieler bei ihrem Torhüter André Krüger bedanken, der einen „Riesen“ der Gäste vereitelte. Als ein Gnoiener Akteur im Fünfmeter-Raum freistehend zum Schuss kam, lenkte er den Versuch mit einer blitzschnellen Reaktion ins Toraus. Nur wenig später köpfte Marco Balz das Leder knapp über das Bützower Gehäuse. Zwar waren die Gnoiener bis dato keinesfalls dominanter, setzten aber immer wieder Nadelstiche. Im Laufe der Zeit stellten sich die 1952er besser auf den Gegner ein und setzten auch offensiv wieder mehr Akzente. In der 40. Minute zahlte sich das für die Heimelf aus. Diesmal bediente Philipp Keup im Zentrum René Röpcke, der aus Nahdistanz einköpfte.
    Nachdem die Kicker in der Kabine nach einer intensiven ersten Halbzeit durchatmeten, bot sich den Zuschauern auch in Durchgang zwei ein abwechslungsreiches Spiel. Gefährliche Torraumszenen waren aber Mangelware, da beide Defensiv-Reihen sicher standen. Aus dem Spiel heraus ergaben sich dadurch nur wenige Möglichkeiten.
    So waren es auf beiden Seiten Standardsituationen, die für Gefahr sorgten. Zunächst klärte Röpcke nach einem Freistoß im eigenen Strafraum im letzten Moment per Kopf gegen einen Gnoiener, um auf der Gegenseite nach einem Eckball von Robert Grabowski das wichtige 2:0 einzunicken (65.). Der Gast bemühte sich danach um den Anschlusstreffer, der ihnen in der 72. Minute auch gelang. Allerdings bekamen die Gnoiener dabei kräftige Hilfe des Schiedsrichters, der eine Kopfballverlängerung übersah. Der dadurch deutlich im Abseits stehende Marius Gugat lief alleine auf André Krüger zu, bewahrte im Eins-gegen-Eins-Duell die Ruhe und traf abgeklärt zum 1:2. Im Nachhinein hatte die Fehlentscheidung des Unparteiischen keine Bedeutung, da die Gnoiener zwar alles probierten, um den Ausgleich zu erzielen, aber keine zwingenden Torraumszenen herausspielten. Die Bützower verteidigten geschickt und setzten den Bemühungen der Gäste in der 89. Minute ein Ende. Wieder einmal war es René Röpcke, der einen Eckball von Grabowski ins Tor köpfte.
    Neben dem dreifachen Torschützen verdiente sich nach Aussage von TSV-Trainer Mario Kuska zudem Kapitän und Abräumer Torsten Mahncke ein Sonderlob, der nahezu alle Zweikämpfe gewann und somit entscheidend zum Erfolg der Bützower beitrug. Allerdings betont Kuska auch, dass es eine geschlossene Mannschaftsleistung gewesen sei und belohnte alle Akteure mit einer 90minütigen Einsatzzeit, obwohl vier Akteure auf der Bank Platz nahmen und somit bei der Landesliga-Elf nicht zum Zuge kamen. Sie holten sich die Spielpraxis aber bei der zweiten Mannschaft, die im Anschluss ihr Kreisoberliga-Spiel gegen Lohmen mit 4:1 gewann. Mit dem wieder genesenen Michael Köster (zwei Tore) und Steve Bärmlich (ein Tor) machten die Reservisten mit ihren Treffern besonders auf sich aufmerksam und drängen wie Jens Kähler und Andreas Runge auf einen Einsatz bei der Landesliga-Elf. Der große Konkurrenzkampf scheint den Bützowern gut zu tun, denn alle Spieler müssen ihr Potenzial von Woche zu abrufen, um regelmäßig in der ersten Elf zu stehen.

    TSV Bützow: Krüger, Boldt, Osterloh, Winter, Mahncke, Kuchenbecker, Kühn, Grabowski, Keup, Algner, Röpcke.

    Statistik - 6. Spieltag:


    TSV Bützow: André Krüger, Christian Boldt, Mario Osterloh, Philipp Winter, Torsten Mahncke, Stefan Kuchenbecker, Jakob Kühn, Robert Grabowski, Philipp Keup, Jan Algner, René Röpcke


    1:0 René Röpcke (40.)
    2:0 René Röpcke (65.)
    2:1 Marius Gugat (72.)
    3:1 René Röpcke (89.)


    Zuschauer: ca. 100

    Durch einen Treffer in der vierten Minute der Nachspielzeit von Robert Grabowski landeten die Landesliga-Kicker des TSV Bützow im Heimspiel gegen den PSV Ribnitz-Damgarten eine glücklichen, aber nicht unverdienten Punktgewinn. Nachdem die Gäste bereits in der neunten Minute durch Mathias Hirschmüller in Führung gingen, glich der Offensivakteur quasi mit dem Schlusspfiff aus, da der Schiedsrichter die Partie im Anschluss nur noch zum Anstoß freigab und sie dann beendete.
    Die Warnowstädter gingen hochmotiviert in das Spiel und wollten sich für die 0:8-Heimschlappe aus der vergangenen Saison gegen den PSV Ribnitz-Damgarten revanchieren. Doch was sie vor allem in den ersten 45 Minuten ablieferten, entsprach in keinster Weise den eigenen Ansprüchen. Der TSV agierte in allen Mannschaftsteilen erschreckend schwach. Die Bützower Kicker nahmen zu keinem Zeitpunkt die Zweikämpfe an und ließen den Gegner dadurch immer wieder gewähren. Die logische Folge war der frühe Führungstreffer der Boddenstädter. Flügelspieler Steve Bärmlich sah nach einem schnell ausgeführten Freistoß der Gäste nicht gut aus und verlor seinen Gegenspieler aus den Augen. Dieser nutzte die Unachtsamkeit und das zaghafte Zweikampfverhalten des Bützowers und netzte aus Nahdistanz und spitzem Winkel ein. Anstatt eine Trotzreaktion auf diesen Treffer zu zeigen, wirkte der TSV auch im Anschluss völlig desolat. Kaum ein Spieler erreichte Normalform. Lediglich Torhüter André Krüger glänzte in einer Eins-gegen-Eins-Situation und bewahrte sein Team vor einem höheren Rückstand. Offensiv traten die Gastgeber so gut wie gar nicht in Erscheinung. Im ersten Durchgang verbuchten die Bützower nur eine Möglichkeit, die sich für Geburtstagskind Philipp Keup ergab. Der 22-Jährige brachte das Leder aber nach einer feinen Einzelleistung vom laufstarken Jan Algner aus Nahdistanz nicht im Tor unter. Das hätte der Ausgleich sein müssen. Nach 45 Minuten erlöste schließlich der Unparteiische die Bützower Spieler und schickte sie in die Kabine. TSV-Coach Mario Kuska reagierte auf das schwache Auftreten seiner Mannschaft und nahm Kapitän Torsten Mahncke und Steve Bärmlich vom Feld. „Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals so eine schlechte Halbzeit erlebt zu haben. Die Einstellung stimmte überhaupt nicht“, sagt der Trainer, der das Amt seit drei Monaten inne hat. Er erhoffte sich von der Einwechslung von Frank Fust und Robert Grabowski neue Impulse.
    In der Tat wurde das Spiel seiner Schützlinge im zweiten Durchgang besser. Das lag daran, dass alle Spieler die Ärmel hochkrempelten und sich gegen die drohende Niederlage wehrten. Obwohl die Hausherren spielerisch nur selten überzeugten, verbuchten sie gute Einschussmöglichkeiten. Jakob Kühn, René Röpcke und Philipp Keup scheiterten jedoch. Auf der anderen Seite mussten die Bützower bei den Tempogegenstößen der Ribnitzer höllisch aufpassen. Die Gäste agierten allerdings oftmals zu umständlich und verpassten die Vorentscheidung. Der TSV profitierte vom Unvermögen der Gäste, die im Ansatz einige klare Tormöglichkeiten verpassten. So wurde es für Bützows Schlussmann André Krüger ein verhältnismäßig ruhiger Nachmittag. Als die Uhr dann gegen die Gastgeber lief und bereits die Nachspielzeit angebrochen war, hielt auch den Torhüter nichts mehr in der eigenen Hälfte. Nachdem die 1952er in der Schlussphase einen Zahn zulegten und die gegnerische Hälfte belagerten, kam es zu einigen Standardsituationen. Kurz vor Ultimo wehrten die Ribnitzer einen Eckball in die Mitte ab. Jakob Kühn stand zentral, legte sich das Spielgerät an seinem Gegenspieler vorbei und wurde von den Beinen geholt. Der Unparteiische kündigte vor dem Freistoß an, dass dies die letzte Aktion sei. Der erfahrene René Röpcke übernahm Verantwortung und wuchtete das Leder aus 20 Metern an den linken Pfosten. Beim Abpraller stand Robert Grabowski goldrichtig und beförderte den Ball aus acht Metern zum viel umjubelten Ausgleich ins Netz.
    „Aufgrund der zweiten Halbzeit ist der Punkt sicher nicht unverdient. Damit müssen wir zufrieden sein. Mit der Leistung allerdings nicht, denn die war dünn. Das Beste ist, dass wir für so ein schlechtes Spiel noch einen Punkt bekommen haben“, sagt Bützows Trainer Mario Kuska und kündigt für seine Schützlinge eine intensive Trainingswoche an.
    Am Sonnabend können sich die Bützower wieder von ihrer besseren Seite zeigen. Um 14 Uhr gastiert dann der Gnoiener SV auf dem Sportplatz am Wall, der mit einem 3:0-Auswärtssieg aus Rambin im Gepäck anreist.


    TSV Bützow: Krüger, Boldt, Osterloh, Winter, Mahncke (46. Fust), Kuchenbecker (75. Kähler), Kühn, Algner, Bärmlich (46. Grabowski), Keup, Röpcke.

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    Statistik - 5. Spieltag:


    TSV Bützow: André Krüger, Christian Boldt, Mario Osterloh, Philipp Winter, Torsten Mahncke (46. Frank Fust), Stefan Kuchenbecker (75. Jens Kähler), Jakob Kühn, Jan Algner, Steve Bärmlich (46. Robert Grabowski), Philipp Keup, René Röpcke.


    0:1 Mathias Hirschmüller (9.)
    1:1 Robert Grabowski (90. + 4.)



    Zuschauer: ca. 100

    Ganz großes Tennis von Nollinger. Löscht hier einfach nen Beitrag von mir, weil er keine Kritik abkann. Stark. :thumbdown:
    Dabei habe ich nur geschrieben, warum er sich einmischt, wenn ich mal nachfrage, warum vom MSV in dieser Woche kein Bericht drin steht und das er überall seinen Senf zugeben muss. War das jetzt so hart? Ich denke nicht...
    @ Nollinger
    Das hier ist ein Forum, in dem man seine Meinung sagen/schreiben darf. Ich weiß nicht, was du dir hier rausnimmst, einfach mal Beiträge zu löschen? Brauchst mir jetzt auch keine PN schicken. Kannst mir diese Frage ruhig hier öffentlich beantworten. Interessiert ja vielleicht auch andere, was dir an meiner Aussage nicht gepasst hat.

    Am vierten Spieltag der Landesliga Nord gelang den Männern des TSV Bützow trotz personeller Engpässe der erste Auswärtssieg. Beim heimstarken Mulsower SV gewannen die Schützlinge von Trainer Mario Kuska trotz des Fehlens von sechs Akteuren und eines zwischenzeitlichen 0:1-Rückstandes durch eine couragierte Leistung mit 2:1. „Der Sieg ist hochverdient. Dieser Meinung ist auch der Gegner. Mit sechs Punkten liegen wir nun wieder im Soll“, sagt Kuska. Seine Truppe habe sich die drei Zähler aus dem Bergen-Spiel wiedergeholt, die trotz einer zwischenzeitlichen 4:2-Führung auf der Insel Rügen blieben (4:5).
    Der Bützower Coach bereitete seine Elf optimal auf den Gegner vor. „Wir wussten, dass in Mulsow ein anderer Fußball gespielt wird und haben uns deshalb auf viele Zweikämpfe und auch Schmerzen eingestellt“, sagt Kuska. Seine Mannschaft agierte mit Wille und Mut und war in den direkten Duellen oftmals einen Schritt schneller als der Gegner und kaufte somit den Hausherren den Schneid ab. Sie ließen sich auch nach der überraschenden 1:0-Führung (13.) der Mulsower nicht aus der Bahn werfen. Der TSV bewies Moral und erarbeitete sich einige sehr gute Gelegenheiten. Allen voran René Röpcke, der dreimal per Kopf und einmal mit dem Fuß scheiterte. Die Gastgeber tauchten dagegen nicht mehr vor dem Bützower Gehäuse auf, da die Defensiv-Abteilung des TSV während der gesamten Partie hervorragende Arbeit leistete und sich ein Sonderlob verdiente.
    Hatten die Gäste im ersten Durchgang noch kein Glück im Torabschluss, machten sie es in der zweiten Hälfte besser. Als Röpcke im Strafraum niedergerissen wurde, zeigte der Schiedsrichter-Assistent auf den Punkt, da der Unparteiische auf dem Feld das Vergehen übersah. Robert Grabowski verwandelte den Strafstoß sicher (72.). Kurz zuvor bewies Kuska zudem ein glückliches Händchen. Denn der eingewechselte Carsten Dinnebier leitete in der 80. Minute den Siegtreffer durch René Röpcke mit einer instinktiven Hereingabe ein, die der Bützower Angreifer am zweiten Pfosten aus drei Metern über die Linie drückte.
    „Wir wollten uns für die harte Trainingsarbeit belohnen. Das haben wir eindrucksvoll geschafft“, sagt Bützows Coach. Auch Mannschaftskapitän Torsten Mahncke fand nach der Partie nur lobende Worte: „Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Wir haben diesen Sieg als Einheit geholt. Jeder hat jeden unterstützt.“


    TSV Bützow: Krüger, Boldt, Osterloh, Winter, Mahncke, Kühn, Kähler (72. Dinnebier), Bärmlich, Grabowski, Algner, Röpcke.

    Statistik - 4. Spieltag:


    TSV Bützow: André Krüger, Christian Boldt, Mario Osterloh, Philipp Winter, Torsten Mahncke, Jakob Kühn, Jens Kähler (72. Carsten Dinnebier), Steve Bärmlich, Jan Algner, Robert Grabowski, René Röpcke.


    1:0 Martin Voss (13.)
    1:1 Robert Grabowski (72./Foulelfmeter)
    1:2 René Röpcke (80.)


    Zuschauer: 120

    Die 32 noch im Wettbewerb spielenden Vereine des Krombacher-Landespokals in Mecklenburg-Vorpommern werden gespannt am 14. September 2010 nach Schwerin schauen. Dort wird die 2. Hauptrunde des Pokalwettbewerbs durch die amtierende Miss Mecklenburg-Vorpommern Reingard Hagemann ausgelost werden. Gelost wird aus zwei Töpfen, so dass die 16 Landesligisten allesamt Heimrecht genießen werden und auf die höherklassigen Mannschaften der Verbands-, Oberliga und 3. Liga treffen werden. „Ich freue mich auf eine ganz spannende Auslosung. Einer der 16 Landesligisten wird auf den Drittligisten F. C. Hansa Rostock treffen und dieses Spiel sicherlich in allen Zügen genießen", so Bastian Dankert, Geschäftsführer des Verbandes vor der Auslosung.

    Eine unglückliche 2:3-Heimniederlage kassierte die Landesliga-Elf des TSV Bützow im Derby gegen den Güstrower SC (GSC). „Ich habe die ,Riesen’ nach dem Spiel zusammengezählt. Wenn wir von den fünf Stück, die wir auslassen, eine machen, nehmen wir wenigstens einen Punkt mit. Ansonsten habe ich kein schlechtes Spiel meiner Mannschaft gesehen“, sagte Bützows Trainer Mario Kuska kurz nach dem Schlusspfiff. Dennoch stand seine Truppe am Ende mit leeren Händen da und verbucht nach drei Runden drei Zähler.
    Sein Gegenüber Michael Küppers sowie dessen Team kamen mit einer breiten Brust an die Warnow. Die Barlachstädter reisten als Tabellenführer an, mussten den Spitzenplatz aber trotz des dritten Sieges an den FSV Bentwisch aufgrund der schlechteren Tordifferenz abgeben, da die Rand-Rostocker in Gnoien ein 9:2-Schützenfest feierten.
    Beide Mannschaften agierten zunächst sehr zurückhaltend. Keiner wollte einen Fehler machen, sodass beide Reihen versuchten, das Leder durch die eigenen Reihen zu schieben. Dadurch spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen und Höhepunkte blieben aus. Doch nach knapp einer Viertelstunde war es ein individueller Fehler von Bützows jungen Flügelflitzer Jan Algner, der den Gästen zum Führungstreffer verhalf. Er agierte im eigenen Strafraum gegen einen Güstrower zu ungestüm und holte ihn von den Beinen, obwohl von diesem keine Gefahr drohte. Dem Schiedsrichter blieb nichts anderes übrig, als auf Strafstoß zu entscheiden. Michael Barachini schoss das Spielgerät aus elf Metern unhaltbar für TSV-Schlussmann André Krüger in die Maschen (14.). Dieser Treffer spielte den Barlachstädtern in die Karten. Aus einer kompakten Abwehr heraus lauerten sie immer wieder auf schnelle Gegenstöße. Mit Maurice Bohnet und Steven Licher haben sie zwei Offensiv-Akteure in ihren Reihen, die immer wieder für Gefahr sorgten. Die Bützower hingegen taten sich im ersten Durchgang schwer, die Güstrower Defensive auszuhebeln. Als es beim TSV auch einmal schnell ging, lief Philipp Keup alleine auf Florian Nack im GSC-Gehäuse zu, schob den Ball aber links am Tor vorbei. Eine weitere Gelegenheit vergab Abwehrspieler Christian Boldt, der nach einem Eckball von Stefan Kuchenbecker zur Stelle war und das Spielgerät aus sechs Metern knapp über den Querbalken setzte. Dadurch gingen die Gäste in einem kampfbetonten Derby mit einer nicht unverdienten 1:0-Führung in die Kabine.
    Im zweiten Durchgang schenkten sich die Kontrahenten weiterhin nichts. Sowohl der TSV als auch der GSC trugen zu einer abwechslungsreichen Partie bei. Im Laufe der Zeit ging es immer hoch und runter. Die Bützower wollten den Ausgleich erzwingen, und die Güstrower suchten die vermeintliche Entscheidung. Doch meistens war für beide Teams spätestens an den Strafräumen Endstation. Der finale Pass fehlte hüben wie drüben. Und wenn beim TSV ein Zuspiel den eigenen Mitspieler fand, versagten ihm vor dem Tor die Nerven. Dadurch blieb es bis zum Ende spannend.
    Die Schlussphase hatte es nochmal in sich. Als der GSC gegen aufgerückte Bützower durch Maurice Bohnet zum 2:0 kam (74.), gab sich die Kuska-Elf noch lange nicht geschlagen. Zunächst vergab René Röpcke gegen seine ehemaligen Teamkollegen den Anschlusstreffer und scheiterte an Nack, machte es aber nur wenig später besser und köpfte zum 1:2 (86.) ein. Die Güstrower zogen dem TSV jedoch im direkten Gegenzug den Zahn, als sie nach dem Anstoß das Leder weit nach vorne schlugen und Mario Osterloh und Philipp Winter sich nicht einig waren, wer das Spielgerät aus Gefahrenzone klären soll, sodass Licher sich in der Zeit den Ball schnappte und zum 3:1 vollendete (87.). Doch auch nach diesem Gegentreffer bewiesen die Gastgeber Moral und verkürzten in der regulären Spielzeit durch Steve Bärmlich auf 2:3 (90.). Drei Minuten gab es vom Unparteiischen noch obendrauf. Letztlich verteidigten die Güstrower den Vorsprung, sodass es aus Bützower Sicht bei der bitteren Heimpleite blieb.
    „Güstrow hatte zwar etwas mehr Ballbesitz, bei den Gegentoren helfen wir aber kräftig mit. Das müssen wir unbedingt abstellen. Vorne sind wir zudem nicht effektiv genug, lassen zu viele Möglichkeiten liegen“, so die kurze Analyse von Mario Kuska direkt nach der Partie.
    Dennoch können die 1952er auf diese Leistung aufbauen. Am Sonntag haben die TSV-Kicker in Mulsow schon wieder die Möglichkeit, sich für ihr Engagement mal wieder zu belohnen. Einfach wird es aber bei den heimstarken Mulsowern mit Sicherheit nicht.


    TSV Bützow: Krüger, Boldt, Osterloh, Winter, Mahncke (60. Fust), Kuchenbecker, Kühn, Algner (55. Grabowski), Bärmlich, Keup, Röpcke


    [Blockierte Grafik: http://i51.tinypic.com/afkcw3.jpg]