Beiträge von mavi-beyaz

    Türkiyemspor kommt ... könnte man den Aufwärtstrend Türkiyemspors, der mit der Festigung des dritten Platzes dieses Wochenende einherging, beschreiben. Da passt es das Türkiyem auch weiterhin als Partner außerhalb des Fußballfeldes wahgenommen und geschätzt wird. Sei es bei einer Veranstaltung der Friedrich Ebert Stiftung zum Thema Rechtsextremismus im September oder am 12.10 im Olympiastadion zum Thema Homophobie im Fussball oder auf dem internationalen Kulturfest am 27.10 und 28.10 im Jahnsport-Park.


    Die Hürriyet widmete dem Verein in der Europa-Ausgabe eine ganze Seite und Spiegel-Online eine heute beginnende Serie http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,506153,00.html


    haydi Türkiyem, es ist cool mitzuerleben wie wir wieder da sind, egal was die ganzen Schlecht-Menschen so labern

    :schal1:


    Ole ole ole ole super Türkiyem


    jetzt schon dritter :-)


    das hat zumindestens von den Tippern hier keiner gedacht.


    Meinetwegen können wir die Saison jetzt sofort beenden. Kann die Migtrationsbeauftragte der Bundesregierung nicht einen Erlaß erlassen zur Förderung des Migrantensports und alle Amateurligen mit dem 7.Spieltag als beendet werten lassen. :love:

    und bei deiner Verschwörungstheorie kommen wir auf meinen Anfagstext zurück


    Kommt mal klar und von eurem alle gegen den BFc und wir gegen den rest der Welt-Trip runter.


    :-)
    mal im Ernst, ihr seid nur ein Verein von 16, ein Verein unter vielen und m.E. werdet ihr genauso gut oder schlecht behandelt wie alle anderen. Von den Medien vom Verband, von den anderen Verein ihr suhlt euch in einer Nische in die ihr euch selbst steckt, euch aber keiner drinn sieht.


    Betr. Stadion : Fanakustik ist OK, aber das ist auch schon alles. Stadion sieht beknackt aus und lädt nicht zum wohlfühlen ein. Ist halt kein Fußballstadion, schlechte Musikanlage und die Katakomben sind ne Katasthrophe. M.E. ein relikt aus einer längst vergangenen Zeit.
    Natürich ist das Stadion für BFCer von anderer Bedeutung

    oft genug bin ich in diesem hässlichen Stadion gewesen


    aber das ist doch völlig egal. Ihr seid doch so ein eingeschworener Haufen und gut organisiert. Hat den keiner zum Handy gegriffen und den draussen Bescheid gesagt. "Ey Alter vergiss die Karte die kontrollieren gar nicht" Das hätte sich doch rumsprechn müssen bei euch. Ansonsten mal Kommunikations-Übungen machen, denn anscheinend gibt nen Kommunikationsproblem :-)

    oh no eure geschundene Seele gepaart mit Ressentiments ist ja wirklich schwer zu ertragen.


    Da ist YY , laut Aussagen von einigen eurer Fans, nicht in der Lage das Spiel ordentlich abzuwickeln (keine Kartenkontrolle, früh geschlossene Kassenhäuschen etc.) andererseits sind sie aber in der Lage geplant euch zu prvozieren indem sie die Anlage bei Ansagen leise drehen und bei der Musik so laut, das sie euch auf den Zeiger geht. ....


    Wenn sie überfordert waren, waren sie vielleicht auch mit der Anlage überfordert. Das Mikrofon im JSP hat nun mal einen anderen Pegel als nen CD- oder mp3 player .... Nicht möglich in BFC Denke ?


    Und wenn sie keine Karten kontrolliert haben, warum regt man sich dann über geschlossene Kartenhäuschen auf. Normalerweise regt ihr euch doch immer auf das jeder von euch Geld will, nun ist es mal anders und ihr regt euch wieder auf. Kommt mal klar und von eurem alle gegen den BFc und wir gegen den rest der Welt-Trip runter.


    Gratulation an YY , drei Punkte die TS eigentlich gegen diesen Gegner auch holen hätte müssen

    @ vwditzel


    siehste man kann es auch positiv sehen :-)


    Nein nicht jeder ist gewalttätig der so etwas trägt, aber man provoziert mit bestimmten Kleidungen bestimmte Vorurteile und man sucht sie sich ja auch selbst aus ( die Kleidung). Also wenn ich mir meine Haare knallbunt färbe , werde ich auch als Punker wahrgenommen, mit allen Nachteilen und Vorteilen die das Punkerleben halt so mit sich bringt. Uns so ist es mit allen selbstgewählten Untensilien, wer Military Look trägt muss sich über bestimmte Reaktionen nicht wundern etc. . Weil die Leute die dich wahrnehmen ja auch auf eigene Erfahrungen bauen.

    Mal so als kleines persönliches Bsp, eben erlebt, Bahn ist weg, steh anne K.Wolf, in 19 min fährt die nächste Bahn + Laufen, ach nimmste ne Taxe, kommt eine offene, bremst, sieht meine Flecktarn und startet durch, Döner wat willste mehr, unglaublich, dem gehört der P-Schein entzogen und anderes.......................


    toller beitrag, nennst Menschen mit Namen von gerichten.


    Ey Grilletta, wat willste denn dem Taxifahrer noch entziehen ?? Sprich dich ruhig aus, laß deinen Phantasien freien lauf.


    Vielleicht hatte der Fahrer auch nur Angst vor dir. Mir wird zumindestens bei deinen Texten schon oft Angst und Bange.

    Ich glaube nicht mal, dass eine Mehrheit hier ein Problem damit hätte, wenn die Regeln entsprechend geändert würden. Wenn es die Regeln erlauben, dass eine Muslima beim Spiel ein Kopftuch tragen darf, dann gibt es dagegen auch kaum Argumente. Momentan besteht diese Regel aber noch nicht. Wichtig ist auch, dass eine Lösung gefunden wird, die religiöse Symbole gleichstellt. Zum Beispiel sollte auch ein Kettchen mit einem Kreuz getragen werden dürfen - zwar schreibt dies keine Religion vor, aber wenn er Spieler dies eben möchte, weil er sich seinem Herrgott so verbunden fühlt, dann sollte er das auch tragen dürfen.


    Ich wäre dafür, dass Beides erlaubt sein dürfte. Eben, um den Fußball für Alle zu öffnen.


    Dem kann ich nur zustimmen.


    Komisch ist ja nur das diese Regelung, die jetzt bestehende, ja unterschiedlich Anwendung findet. Deswegen wird hier auch durcheinander diskutiert. Gibt es diese Regelung? Kann sie so wie indem o.g. Fall beschrieben Anwendung finden? Wollen wir so eine Reglung? etc. Auch bei Türkiyem spielt hin und wieder einer Spielerin mit Kopftuch. Bis jetzt gab es da noch keinerlei Probleme.
    Regeln ändern und den gesellschaftlichen Realitäten folgen.

    so jeder der ein Kreuz trägt, unterstellst du das er es nur trägt weil es modisch ist?. Und eine Frau muss auch nicht automatisch das Kopftuch tragen oder?. Kenn mich da bei euch nicht so aus.


    Und wenn man halt Fussball spielen will, muss man auch die regeln beachten. Ist halt so.


    Nein unterstelle ich nicht, nur das es nicht aus religiöser Pflicht herausgetragen wird, deshalb habe ich etwas flapsig von Spaß und Mode gesprochen, natürlich gibt es auch andere z.T. wichtigere Gründe.
    Ein Frau muß automatisch ein Kopftuch tragen wennsie an eine bestimmte Auslegung des Korans und der Suren glaubt.


    Natürlich muss man dann Regeln beachten, die Regeln sind ja gemacht damit wir alle uns am Fußball beteiligen können, ohne einander die Köppe einzuschlagen. Und darum geht es, hier gibt es nun eine Gruppe von Menschen, die sind nach den bisherigen Regeln nicht vorgesehen, weil sie vorher einfach auch nicht zum Fußball drängten. Toll das hier etwas nachwächst, denn bei muslimischen Frauen ist der Fußball im allgemeinen im kommen, ob nun mit oder ohne Kopftuch. Und darum geht es , freuen wir uns das neue Leute an unserem Spiel teilhaben wollen und heißen wir sie willkommen, oder eben nicht. Und damit man sie willkommen heißen kann , kann man auch die Regeln dementsprechend modernisieren.

    logisch ist das nicht was du sagst Loewe. Warum sollte das so sein? Ist es beides dasselbe, Sind Ketten religiös vorgeschrieben ? und wenn einer für den Fußball seine Kette abnimmt verstößt er dann gegen Glaubensgrundsätze ? Wird er sich deswegen vom Sport abwenden ? Nein, nichts dergleichen.
    Die Grundlage für das Tragen vom Kopftuch ist eine andere als das Tragen einer Kette. Es wird eben nicht so als Spaß oder modisches Accesoir getragen. Also schlägst du den Frauen mit Kopftuch die Tür zum Stadioninneren zu.


    Etwas zuzustimmen ist leicht Loewe, aber ohne Argument? Und die ewige Gleichstellung zweier unterschiedlicher paar Schuhe, nur weil es in der heutigen Zeit Mode ist unterschiede nicht zu sehen/kennen, macht es nicht besser. Unterschiedlich bleibt nunmal unterschiedlich, egal wie oft Du noch das Ketten(Hemd) anziehst.

    @mavi: danke für die Vorlage ;) Jetzt wird es langsam mal Zeit für ein "Bier"..


    deine Vorlage war auch gut, hab nur vergessen mich zu bedanken. Du wirt es nicht glauben beim letzten Stammtisch war ich schon auf dem Weg ausm Mommsenstadion und dann kam kurz vor "Zonengrenze" noch nen Anruf meiner liebsten ... Beim nächsten mal


    In Deutschland ist niemand gezwungen Kopftuch, Kruzifix, Kippa oder ähnliches zu tragen, um seinem Glauben auf dem Fußballplatz zu zeigen, sofern die Religion "gesund" ge- und erlebt wird. Wenn es nach Deinen Ausagen ein Zwang ist, dann sollte das ein Problem sein mit dem sich die Gesellschaft ernsthaft befassen sollte, aber man sollte nicht noch die Eltern dieser Mädchen in ihrer Macht behilflich sein und unterstützen! Wenn sie Fussball spielen will, freiwillig ein Tuch á la Ronaldo trägt, okay, aber Zwang unterstützen, nein!!


    Natürlich wird hier keiner gezwungen irgendetwas zu tragen um seinen Glauben zu äußern.
    Was meinst du mit gesund gelebt oder erlebt ?
    Ich meinte Zwang jetzt nicht von den Familien aus (obwohl es den natürlich auch gibt, genauso wie es Mädchen oder junge Frauen gibt die anfangen das Kopftuch zu tragen obwohl ihre Eltern es ablehnen oder nicht tragen.) Ich bezog mich mit Zwang auf eine religiöse Vorschrift, nach dern gläubige Muslima ( je nach lesart, natürlcih gibt es auch modernere Glaubensinterpretationen, nach denen ein Kopftuch keine Pflicht ist für gläubige Muslima) ein Kopftuch zu tragen haben. Und nun gilt es zu entscheiden ob diesen Frauen der Zugang gestattet wird oder nicht.
    Eine Gefahr die von kopftuchtragenden Fußballerinnen ausgeht kann ich weder für den Sport noch die Gesellschaft sehen. Eher andersrum ist davon auszugehen, das kopftuchtragende Frauen im weltlichen Fußballsport einiges neues lernen und dadurch das sie eh schon als kopftuchtragende Fußballspielerin , auch in ihrer Gesellschaft nicht nur positives zu hören kriegen, in ihrer Persönlichkeit weltlich beieinflusst werden und liberaleren Denkweisen zugänglicher sein würden.

    klar ist das religiös motiviert ob auch politische oder Werbetechnische Motivation vorlag kann nur gemutmaßt werden.


    Es ist ja auch so, das Mädchen auch erst wenn sie älter werden zum Kopftuch neigen. Vielleicht hat sich die Spielerin dazu erst neu entschieden, oder sie trug das Kopftuch schon lange und niemanden störte es bisher auf dem Feld, bis zu diesem Vorfall.


    Es ist nunmal etwas anderes wenn du aus Glaubensgründen gezwungen bist etwas zu tragen ( nicht irgendeiner kleinen Religion, sondern einer der großen Buchreligionen) oder wenn mir persönlich etwas wichtig ist. Deshalb hat dies auch nichts mit Gleichberechtigung zu tun, weil die betreffenden Frauen ja auch ihre Eheringe etc. abgeben müssen, wie du, obwohl sie bestimmt genause an ihnen hängen. Da gibt es nun aber welche, die haben eine andere Kleidungsordnung als du, aus religiösen Gründen und deshalb können sie auf das Kopftuch nicht verzichten. Wollen wir das diese Frauen, die aus religiösen Gründen das Kopftuch nicht ablegen können, vom schönsten Sport der Welt ausgeschloßen werden, oder soll der verbindende Fußballsport auch diesen Frauen die Möglichkeit geben sich mit uns gemeinsam am Fußball zu erfreun.


    Es gibt ja auch Sportkopftücher, die nicht mit irgendwelchen Klammern befestigt werden und die damit nicht gefährlich sind, genauso gefährlich halt wie das Trikot oder die Turnhose die man trägt.


    Das Verbot trifft zum Beispiel auch männliche Sikhs, die ihren Turban tragen. Ich habe jedenfalls noch keinen auf dem Platz gesehen und weiß auch nichts von einer Sonderregelung. Wieso darf man diese problemlos vom Fussball "ausschließen", bei muslimischen Frauen ist dies jedoch ein Skandal?


    vielleicht deshalb weil es wenig Sikhs gibt und bis jetzt wenige mit Turban zum Fußball drängen. Zumindestens im Verhältniss zu Frauen mit Kopftuch die Fußballspielen wollen.


    Aber wie weiter unten schon beschrieben tragen sie beim Hockey, Cricket etc. den Turban.



    Mir geht diese unnötige Debatte ebenso auf den Zeiger, trotzdem geht es hier um Sport und der ist nunmal ein Teil der Gesellschaft. Aber in erster Linie geht es darum wem die Teilnahme am organisierten Fußball erlaubt ist und wem nicht.


    Und in deinem Schlußsatz bist du dann ja ganz offen. Der "Vergleich" mit Saudi-Arabien ist ja nun eher der Schublade "Auge um Auge " zuzuordnen, Motto: du bist ungerecht zu Mir also bin ich es auch zu DIR. Jedenfalls kein sehr salomonischer Schlußsatz...

    ...und hier mal ein Beitrag, wie schwer man es sich in der Türkei mit den Kopftüchern macht Spiegel online


    Wir sollten nicht so tun, als ob es hier um ein klitzekleines Problem mit Kopfschmuck geht. Nicht umsonst hat auch der Europäischen Menschenrechtsgerichtshof 2005 eine Klage gegen das Kopftuchverbot abgewiesen.


    Ich zitiere aus o.g. Artikel:
    "Nach dem Urteil verstößt das Kopftuchverbot nicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention. Die Straßburger Richter äußerten sogar Verständnis für das "legitime Ziel" der Türkei, die Rechte und Freiheiten andersgläubiger, nicht-religiöser Bürger zu schützen. Indem sie das Prinzip des Säkularismus hochhalte, schütze die Türkei ihr demokratisches System."


    Ja in der Türkei gibt es eine gesellschaftliche Diskussion, die auf der Geschichte und der Entwicklung von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen beruht. Jedoch geht es hier um staatliche Einrichtungen um die gestritten wird. In allen staatlichen Einrichtungen ist nach noch geltendem Recht jedes religiöse Symbol verboten, auch wenn es sich wie um das Kopftuch um "Symbole " handelt, die nach Ansicht manch gläubiger Menschen, Vorschrift für gläubige Muslima sind. Der Gerichtsbeschluß setzt das streben der türkischen Republik nach Laizismus höher ein als die freie Religionsausübung und den damitverbundenen uneingeschränkten Zugang zu allen gesellschaftlichen Positionen für alle gesellschaftlichen Gruppen. Der Gerichtsbeschluß hat jedoch nichts mit dem Tragen vom Kopftuch im Alltag oder dem Sport zu tun. Desweiteren bezieht er sich auf die Geschichte des Landes und den im Land stattfindenden Kampf zwischen Laizisten und Islamisten und bezieht m. E. Stellung aus europazentrierter Sicht. Aber wie gesagt das hat alles nichts, aber auch gar nichts mit Sport zu tun und auch gibt es hier in Westeuropa keine akute Gefahr der Machtübernahme durch radikal islamistische Kräfte, die sozialen Druck auf Frauen ausüben könnten, damit irgendwann alle mit Kopftuch rumlaufen.



    Die oben getroffene Regelung ist erneut nur eine Regelung die sich auf den Männerfußball bezieht. Die dort beschriebenen Personen ziehen freiwillig T-Shirt mit Aufdruck an etc.. Es ist gibt keine religiöse Vorschrift dies zu tun, also wird diesen Personen auch ohne das T-Shirt tragen ermöglicht weiter am Sport teilzunehmen, ein Kopftuchverbot hingegen grenzt unwiderruflich Personen aus einem religiösen Beriech aus und lässt sie unter keinen Umständen am Fußball teilnehmen.


    Dein Schlußsatz ist nett aber billig, wie das vergleichen von Äpfeln und Birnen. Das eine ist eine Kopfbedeckung die aus religösen Gründen getragen wird/werden soll, wohlgemerkt eine der drei großen Buchreligionen( Mit allen ihren Facetten von weltlich über liberal bis fundamentalistisch, wie es bei den drei großen Religionen halt so ist). Das andere ist eine Marke die sich mit Insignien einer totalitären in sich menschverachtenden Ideologie schmückt / oder mit denen kokettiert. Das Verbot dieser Marke wird offiziel damit begründet um rechtextremen Umtrieben Herr zu werden, ob das so funktioniert darüber kann man , wie hier, ja auch streiten. Beim ersten Fall soll aus angeblichen Sicherheitsgründen die Bekleidung nicht zugelassen werden. Der Effekt ist aber das eine Gruppe ausgeschlossen wird dadurch, ohne das gesagt wird das sie ausgeschlossen wird. Man kann sich schön darauf zurückziehen, wir haben ja nichts gegen muslimische Sportlerinnen, aber ....


    Unterschiedliche paar Schuhe sollten auch welche bleiben, auch wenn es populistisch in den Kram passt und Beifall verspricht.

    mal ein bischen über den Tellerrand gucken.
    Frauenfussball ist immer noch eine neue Geschichte und ist durch nationale und internationale Regeln der Verbände geregelt, die ausschließlich für Männer und von Männern gemacht wurden und für den Frauenfussball nun auch in Anspruch genommen werden.
    Bei Auslegung der Regeln nach jetzigen Stand könnte also z.B. die iranische Frauenauswahl nicht in der BRD spielen? Hätte das Spiel in Berlin zwischen Al-Dersim und dem besagten Team stattgefunden hätte der Schiedsrichter dann gar nicht angepfiffen???
    Es ist ja nicht das erste mal das Gesetze und andere Regeln den gesellschaftlichen Tatsachen und Bedingungen nachhecheln. Also schnell nachbessern, damit auch internationale Begegnungen zwischen Frauenteams mit verschiedenen kulturellem Background möglich werden, oder man sagt "Nein wir wollen nicht das gläubige Muslima mit Kopftuch Fußballspielen". Das ist auch ne Meinung, nur sollte man sie dann auch offen vertreten. Wie gesagt ein neues Thema, was erst durch den Erfolg des Frauenfußballs entstand.
    Übrigens hat dies nichts mit Koptüchern ( Schmuck) bei Männern zu tun.


    Anmerken möchte ich auch das z.B. Intimschmuck ja auch nicht kontrolliert wird und von dem ja nun wirklich eine Verletzungsgefahr ausgeht (rein theoretisch).


    Und nochmal hier ein Artikel aus der taz wie das selbe Thema im Handball gehandhabt wird.
    http://www.taz.de/index.php?id…-artikel&cHash=6b06b1c1b9

    da ist diese Definition doch um einiges treffender:


    Gutmensch ist in der politischen Rhetorik ein Kampfbegriff zur Abwertung von Personen, die als Vertreter der politischen Korrektheit angesehen werden. Dieser Neologismus wird von „guter Mensch“ abgeleitet, wendet aber die positive Bedeutung des Ausdrucks ins Gegenteil, ist also eine Pejoration.[1] In Bedeutung und Benutzung lehnt sich der Begriff – je nach Kontext – an das Wort Weltverbesserer[2] an.
    Benutzer des Begriffs unterstellen Personen oder Personengruppen mit betont moralischer Grundhaltung fehlgeleitetes bzw. zweifelhaftes Verhalten.[3] Der Begriff speist sich auch aus dem Unterschied zwischen 'gut gemeint'[4] und 'gut gemacht'. Ein Gutmensch hat gute Absichten, möchte bestimmte Probleme lösen und/oder die Welt verbessern. Seine Handlungen oder die verwendeten Mittel gelten aber in den Augen derer, die Gutmensch als Kampfbegriff verwenden, als zweifelhaft, meist wegen einseitiger Betrachtung eines Problems, mangelnder Objektivität oder Unkenntnis der Faktenlage. Gutmensch wird oft mit Begriffen wie Pharisäer und Heuchler, seit Mitte der 1990er Jahre auch mit der Politischen Korrektheit verbunden und als Anklage verstanden, die drastisch als „Terror der Gutmenschen“ erscheint. Im öffentlichen Sprachgebrauch dient der Begriff durchweg als eine negativ konnotierte Fremdbezeichnung. Eine wenn auch oft ironische, aber ernstgemeint „liebevolle“ Verwendung findet sich zumeist nur in persönlichen Gesprächen, z. B. für „das Herz am rechten Fleck haben“, großzügiges Verhalten oder für „übertriebenen“.


    Verwendung in der politischen Rhetorik [Bearbeiten]
    Häufiger benutzt die politische Rechte den Begriff, um den politischen Gegner zu diskreditieren: Indem sie „linke“ Ideale als „Gutmenschentum“ abwertet, unterstreicht sie den Anspruch, selbst realistisch und auf der Sachebene zu argumentieren, während den als Gutmenschen Bezeichneten damit Realitätsverlust, mangelndes Reflexionsvermögen, ein unrealistisch hoher moralischer Anspruch oder utopische Vorstellungen unterstellt werden.[13]
    Die so Angegriffenen sehen darin einen rhetorischen Kunstgriff, der ihre Bestrebungen nach Humanität, Solidarität und sozialer Gerechtigkeit ins Lächerliche ziehen soll. Durch die Einordnung des Gegenübers als „Gutmensch“ werde die Diskussion auf eine persönliche und emotionale Ebene gezogen, um so einer inhaltlichen Auseinandersetzung auszuweichen.[14]
    Sehr häufig wird der Begriff aber als aggressive Abwehrstrategie gegenüber Kritik an den eigenen Positionen verwendet. Potenzielle Kritik an (tatsächlichen oder vermeintlichen) rassistischen, homophoben, antisemitischen (und zunehmend auch antiislamischen) oder sexistischen Tabuverletzungen soll durch die Abwertung der Person mittels dieser rhetorischen Strategie entkräftet werden.[15]
    Zur Strategie der Moralisierung
    Politische Machtfragen erhalten durch die Verwendung des Begriffes „Gutmensch“ eine moralisch polarisierende Form, die dazu geeignet ist, die Achtung vor dem politischen Gegner zu mindern und ihn zu diskreditieren. In der politischen Rhetorik gibt es Strategien, politische Fragen entweder auf der Sachebene oder auf einer moralischen Ebene zu verhandeln. Mit Fremdzuschreibungen des politischen Gegners durch Stigmatisierungen wie „pc“ oder „Gutmensch“ wird die Kommunikation moralisiert. Damit ist die Position des politischen Gegners diskreditiert, und er ist gezwungen, sich auf die eine oder andere Seite zu stellen, wenn er sein Ansehen nicht (weiter) verlieren will. Besonders offensichtlich wird diese Strategie dort, wo es tatsächliche oder auch nur behauptete Tabus gibt. Die Kunst der Rhetorik besteht dann darin, mit stigmatisierenden Begriffen wie „Gutmensch“ oder „Moralkeule“, den politischen Gegner in der Auseinandersetzung in Situationen zu bringen, in denen die Alternative lautet: „meine Ansicht oder die tabuisierte“. Diese Rhetorik erweist sich oft als sehr wirkungsvoll, da hier nur unter schwierigen Umständen über Sachfragen analytisch gesprochen werden kann. Auf diesen Zusammenhang verweist der Sprachwissenschaftler Clemens Knobloch (Universität Siegen).[16]


    kompletter Text in Wikipedia unter Gutmensch


    jetzt gut ducken und gut wieder aus dem Thread rauskommen, bei den ganzen Schlechtmenschen hier.