Gespielt wird am 11./12. Oktober.
Beiträge von Jens
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Sievershagen - Schönberg
Polz - Malchow
Drögeheide - Greifswald
Wismar - Bentwisch
Neubrandenburg - Neustrelitz
Grevesmühlen - Waren
Güstrow - Torgelow
Grimmen - Warnemünde -
>>Die ganzen Spielunterbrechungen kamen nur zustande, weil sich eure Spieler bei jeder kleinsten Berührung hinfallen ließen und sofort eine Karte für den Gegner forderten.
Und ich hätte fast vermutet, dass das Spiel unterbrochen wurde, weil der Schiedsrichter die Fouls gepfiffen hat...

>>die bösen sprüche wegen diesen permanenten schauspieleinlagen kam nicht von der trainerbank,sondern von zuschauern die sich in diesem bereich aufhielten
Die Geschichte mit der Trainerbank ist mir direkt nach dem Spiel von 2 Seiten unabhängig voneinander bestätigt worden, insofern bleibe ich bei meiner Darstellung.
>>das unsere taktische ausrichtung voll aufging
Wer steht nochmal in der nächsten Runde? 
>>sah man an der ratlosigkeit der grünen schauspieler und an unserem starken auftreten in der 2.halbzeit
Nur mal so: zu diesem Zeitpunkt lagen meine Jungs 0:2 vorn. Was sollen die sich da noch ein Bein ausreißen. Zumal sich das stark ja auch eher auf die 2 zugegeben guten Chancen zu Beginn der 2. Halbzeit reduzieren lässt. Anschließend hatten wir die Sache wieder weitgehend im Griff.
>>die 2 gegentore fielen ja schliesslich nur aus ner ecke und nem zufallsproduckt im fünfmeterraum.
Man kann sich die "nur" 2 Gegentore selbstverständlich auch ganz prima schön reden. Meine Sicht der Dinge ist: schöne Ecke, schöner Kopfball und schönes Tor bzw. schöner schneller Angriff mit schöner präziser Flanke und einem Stürmer, der sehr schön das getan hat, wofür er da vorn steht.

>>ein echt aroganter bericht.
Mag vielleicht so rüberkommen. Es war halt das schlechteste Spiel, das ich in letzter Zeit gesehen habe und das lag aus meiner Sicht eher weniger an meinen Jungs. Das klingt jetzt wahrscheinlich auch arrogant, aber ich stehe zu dieser Aussage.

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Im Stile einer Heimmannschaft spielten die Gäste den Lübzer SV in der Anfangsphase an die Wand und gingen folgerichtig bereits in der 6. Minute in Führung. André Kalbau hatte eine Ecke von der linken Seite geschlagen, Denny Jeske stieg am höchsten und weil alle Abwehrversuche vergebens waren, lag das Leder im Tor. Schönberg schaltete sofort einen Gang zurück, war den Lübzern aber trotzdem in jeder Hinsicht so weit überlegen, dass die Bierstädter zumeist nur die Hacken ihrer Gegenspieler sahen und diese dann allerdings auch ziemlich heftig attackierten. Viele Spielunterbrechungen waren die Folge und was die Schönberger Spieler dann von der Lübzer Bank zu hören bekamen, ist man eigentlich eher vom bierseligen Bereich der Ränge gewohnt. „Wir sind regelrecht beleidigt worden. Die Unruhe und die Härte sind vor allem von außen von der Trainerbank in das Spiel gebracht worden. So was gehört sich einfach nicht“, waren sich Kapitän Marko Riegel und sein Trainer Dinalo Adigo einig. All das gipfelte in der Knöchelverletzung von Dmytro Grybkov, der auch nach dem Spiel wegen des völlig sinnlosen Fouls nur frustriert mit dem Kopf schütteln konnte und verständnislos zum Bus humpelte. Aber Schönberg hatte die passende Antwort parat. Unbeeindruckt startete Thomas Manthey tief in der eigenen Hälfte zu einem Solo und flankte vor das Tor. Dort wartete bereits Christian Klingenberg und dieser drückte die Kugel zum 0:2 über die Linie. Die im ersten Durchgang erschreckend schwachen und hilflosen Lübzer zeigten auch nach dem Rückstand keinerlei Ambitionen. Selbst als Paul Manthey und Serkan Rinal sich den Ball im Rückraum eine halbe Ewigkeit gegenseitig zuspielten, blieben die Gastgeber brav auf ihren Positionen und schauten gelangweilt zu. „Ich verstehe nicht, dass die in dieser Situation nicht hinten rausgekommen sind. Die wollten wohl nicht weiterkommen“, hatte Schönbergs Kapitän Marko Riegel keine Erklärung für die Zurückhaltung der Lübzer.
Zu Beginn der zweiten Habzeit schien sich der Lübzer SV dann plötzlich daran zu erinnern, dass es um den Einzug in die nächste Pokalrunde ging. Man wurde aktiv, suchte statt des Körperkontaktes den Weg zum Ball und zum Tor und siehe da – es sah dann alles gleich viel besser aus. Der im ersten Durchgang weitgehend beschäftigungslose Paul-Friedrich Kornfeld musste bei seinem Debüt in grün-weiß gleich zweimal gegen starke Schüsse von André Ohlrich klären und machte seine Sache dabei richtig gut. „Dafür stehe ich nun mal im Tor“, übte er sich dennoch in Bescheidenheit. Paul Manthey traf in der 70. Minute bei seinem Freistoß die Latte, Jan Kaltenstein verfehlte das Gehäuse im Gegenzug und der gerade eingewechselte Manuel Zschimmer durfte kurz vor Ende der Partie vorzeitig unter die Dusche und das war’s dann auch. Schönberg erreicht jederzeit verdient die nächste Runde .FC Schönberg 95: Paul-Friedrich Kornfeld, Marko Riegel, Paul Manthey, André Kalbau, Christian Schwarz, Thomas Manthey, Serkan Rinal, Alexander Fogel, Christian Klingenberg (61. Florian Zysk), Denny Jeske (71. Mehmet Inan Akyol), Dmytro Grybkov (36. Niwar Jasim)
Lübzer SV: Mathias Peschmann, Robert Olt (87. Richard Paschke), Thomas Müller, Steffen, Harbord (76. Manuel Zschimmer), Tom Paschke, Hannes Salewski, Thomas Pingel (77. Andreas Scheel), Phillip Galinski, Jan Kaltenstein, André Ohlrich, Marcel Gieseler
Tore: 0:1 Denny Jeske (6.), 0:2 Christian Klingenberg (40.)
Gelbe Karten: Dmytro Grybkov, Denny Jeske, Serkan Rinal, Marko Riegel - Jan Kaltenstein, Hannes Salewski, Thomas Pingel, Manuel Zschimmer
Gelb-Rote Karte: Manuel Zschimmer (87.)
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Lutz Pfennigsdorf (Sternberg)
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Trifft hier zum 0:1: Denny Jeske. -
„Wir waren in der Anfangsphase schon ein wenig erschrocken, wie die Eintracht dagegen gehalten hat und haben uns da auch nicht gut angestellt. Das 1:0 war zwangsläufig“, blickte der jetzt in den Reihen der Grün-Weißen spielende Ex-Schweriner Christian Schwarz kritisch auf die ersten Minuten der Partie zurück. Denn die Gastgeber gingen dem Derbycharakter des Spiels entsprechend mit vollem Engagement in die Partie und wurden dafür mit einem frühen Tor belohnt. „Das geht ja schon wieder so los wie letzte Woche gegen Sievershagen“, ahnte Christian Habeck Böses, als Christoph Wegner nach einer gespielten Viertelstunde am langen Pfosten traf. Doch Schönberg nahm den Kampf an und konnte das Spiel noch vor der Pause drehen. Abwehrchef Serkan Rinal führte einen Freistoß vor dem eigenen Strafraum sehr schnell aus und dann ging über Marko Riegel und André Kalbau auf der rechten Seite die Post ab. Kalbau brachte das Leder zielgenau vor das Tor und Christian Klingenberg gelang es mit viel Einsatz, die Kugel zum Ausgleich über die Torlinie zu drücken. Und als André Kalbau mit einem herrlichen Heber, nach dem sich Eintracht-Keeper Nils Kanter vergeblich streckte, kurz vor dem Pausenpfiff sogar die Führung erzielte, war die Welt der Grün-Weißen wieder im Lot.
Auch in den zweiten 45 Minuten hatte Schönberg bange Minuten zu überstehen. So musste Christian Habeck gegen Felix Rickler klären und bei der anschließenden Ecke tanzte der Ball auf der Latte. Im Übrigen zeigten die vielen Ecken für die Eintracht auch, wie die Spielanteile verteilt waren. „Da hat man aber gesehen, warum wir mit nur einem Punkt Vorletzter sind“, sagte Schwerins Trainer Jano Klempkow nach dem Spiel. „Schönberg war einfach cleverer und hat seine Tore gemacht, während wir in den entscheidenden Momenten geschlafen haben.“ Damit meinte er vor allem die einstudierte Freistoßkombination, die in der 82. Minute die Entscheidung zugunsten der Gäste brachte. André Kalbau legte den Ball in den Lauf von Dmytro Grybkov und dessen Flanke beförderte Joker Niwar Jasim, keine 60 Sekunden im Spiel, mit einem wuchtigen Flugkopfball in die Maschen. „Derbys sind nur selten schöne Spiele“, war Schönbergs Trainer Dinalo Adigo mit der Leistung seiner Mannschaft dann auch zufrieden. „Der Tabellenplatz spielt in solchen Begegnungen keine Rolle, weil die vermeintlich schwächere Mannschaft immer eine Schippe drauflegt.“ Christian Schwarz hingegen blieb selbstkritisch: „Ein Unentschieden wäre sicher gerechter gewesen.“FC Schönberg 95: Christian Habeck, Marko Riegel, Paul Manthey, André Kalbau, Christian Schwarz, Daniel Schwabe, Serkan Rinal, Alexander Fogel (81. Niwar Jasim), Christian Klingenberg (71. Florian Zysk), Denny Jeske (57. Marcel Behm), Dmytro Grybkov
FC Eintracht Schwerin: Nils Kanter, Andy Beckerwerth, Christoph Drewes, Mathias Wenger, Felix Kort (46. Eric Sabas), Christoph Wegner (75. Gerald Gusche), Felix Rickler, Carl-Friedrich Scharlau, Tino Witkowski, Patrick Borchert (62. Mark Eberts), Sebastian Schiewe
Tore: 1:0 Christoph Wegner (15.), 1:1 Christian Klingenberg (27.), 1:2 André Kalbau (42.), 1:4 Niwar Jasim (82.)
Gelbe Karten: Serkan Rinal, Marko Riegel – Christoph Wegner, Nils Kanter, Gerald Gusche
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Ingolf Söllig (Rostock)
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Sorgte für den wichtigen Ausgleich: Christian Klingenberg. -
Ganz ehrlich - schade um das schöne Geld, das ich heute sinnlos verbraten habe. Ich fange an, über Alternativen nachzudenken.
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>>Der Sievershäger Kaptiän heißt Ulf Weidner.
Sorry, stand bei uns falsch in der Aufstellung und ich kann's hier nicht mehr korrigieren.
>>Warum wurde eigentlich schon in der 9. Minute gewechselt?
Das war ne Verletzungsgeschichte.
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Warst Du eigentlich auch mal Lehrer? Du erklärst das so schööön...

Wir sind jedenfalls ziemlich froh, dass er sich nach seiner Entscheidung gegen die Eintracht für uns entschieden hat. Wer unsere Torwartsituation kennt und den Christian Habeck heute nach dem Spiel gesehen hat, wird wissen warum.
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„Ja, wir haben verdient verloren“, gestand Paul Manthey nach kurzem Überlegen ein. 0:1 hieß es am Ende nach gutem Verbandsligaspiel zwischen dem FC Schönberg 95 und dem Sievershäger SV und die Grün-Weißen mussten damit auch die Tabellenführung an den Malchower SV abgeben. Die Gäste, die wie erwartet sehr effektiv hinten dicht machten, überraschten den Gastgeber immer wieder mit Tempogegenstößen, mit denen sie ihre Spitzen kreuzgefährlich vor das Schönberger Tor brachten. Bereits in der 7. Minute schob Daniel Adler so z.B. das Leder am langen Pfosten vorbei. Schönberg versuchte trotzdem Druck zu machen und bekam durch Christian Schwarz aus spitzem Winkel und einen abgefälschten Fogel-Schuss auch gute Gelegenheiten. Thomas Manthey per Kopf nach einer Ecke und Niwar Jasim ebenfalls per Kopf wurden gefährlich und dann stand wieder einmal Schönbergs Keeper Christian Habeck im Brennpunkt des Geschehens. In der 31. Minute rettete er im resoluten Herauslaufen gegen Daniel Adler und wenig später lenkte er einen Lüth-Schuss über die Latte. Doch in der 39. Minute konnte auch Habeck nichts mehr machen. Tino Capito stand auf der rechten Seite frei vor dem Schönberger Tor und traf flach und platziert ins lange Eck.
Nach der Pause war auf Schönberger Seite der unbedingte Wille zu spüren, die Partie zu drehen, doch der Gastgeber musste mit der gelb-roten Karte für Thomas Manthey einen weiteren Rückschlag verkraften. Dennoch sah man jetzt besser aus als im ersten Durchgang. SSV Keeper Hannes Evers rettete gegen Denny Jeske per Fußabwehr ebenso stark wie gegen den Drehschuss von Alexander Fogel. „Wir haben in der zweiten Halbzeit alles versucht. An der Einstellung hat es wirklich nicht gelegen“, stand Paul Manthey deswegen nach dem Abpfiff kopfschüttelnd auf dem vom Regen durchweichten Platz. Weil die Rand-Rostocker sich kaum Abwehrfehler leisteten und beim Treffer von Dmytro Grybkov in der 56. Minute eine Abseitsstellung vorgelegen haben soll, stand mit dem Abpfiff eine 0:1 Niederlage auf der Anzeigetafel. Schönberg musste sich letztendlich sogar bei Christian Habeck bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel, denn Tino Capito lief im 2. Durchgang drei weitere Male frei auf das Schönberger Tor zu und scheiterte dabei immer am Keeper der Grün-Weißen. „Unser Torwart war unser bester Mann“, meinte Paul Manthey deshalb anerkennend nach dem Spiel. Doch Habeck konnte sich darüber nicht so recht freuen. Zum Einen, weil ihm nach einem Zusammenprall bei einer seiner kompromisslosen Abwehraktionen ein Auge komplett zuschwoll und zum Anderern weil „der Sievershäger Torhüter noch besser war, denn der hat zu Null gespielt.“ Auch als nach einer gelb-roten Karte für den Sievershäger Ulf Weidner das Kräftegleichgewicht wieder hergestellt war, konnten sich die Gastgeber nicht entscheidend in Szene setzen. Noch einmal Paul Manthey: „Wir hätten noch eine Stunde oder sogar den ganzen Tag spielen können und dabei immer noch kein Tor geschossen. Uns hätte heute wohl nur ein Elfmeter retten können.“ Und Geschäftsführer Marcel Bartsch: „Die Mannschaft hat gekämpft. Man muss die Ergebnisse dann auch einfach mal so nehmen, wie sie sind. Danke an Christian Habeck, der sensationell gehalten hat.“FC Schönberg 95: Christian Habeck, Marko Riegel, Paul Manthey, Niwar Jasim (58. Marcus Klaczisnki), Kamil Krol (46. Dmytro Grybkov), Florian Zysk (46. André Kalbau), Thomas Manthey, Christian Schwarz, Serkan Rinal, Alexander Fogel, Denny Jeske
Sievershäger SV: Hannes Evers, Christoph Kaesler, Jan Runge Frank Tiedtke, Ulf Weidner, Daniel Adler, Tino Capito, Christoph Lüth, Raik Dahlmann (84. Tobias Steputat), Sven Neuber (53. Tobias Kirschnik), Frank Petrik (9. Robert Langer)
Tor: 0:1 Tino Capito (39.)
Gelbe Karten: Thomas Manthey, Marko Riegel, Alexander Fogel – Ulf Weidner, Christoph Kaesler
Gelb-Rote Karten: Thomas Manthey (49.) – Ulf Weidner (70.)
Schiedsrichter: Michael Lübke (Bützow), assistiert von Gerhard Bengsch und Volker Lüdeking
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Scheitert hier am Sievershäger Torhüter Hannes Evers: Christian Schwarz.
Jens u. boerni
habs korrigiert

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Schönberg kann sich über eine weitere Verstärkung freuen: Paul Friedrich Kornfeld hat für ein Jahr an der Maurine unterschrieben und ist bereits in der nächsten Woche gegen seinen alten Verein spielberechtigt.
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Ich lass das jetzt so stehen, aber ich fänd's wirklich gut, wenn man wie früher
selbst ändern könnte. Es war übrigens irgendein SQL-Fehler, der beim Speicherversuch auftrat. Keine Einstellungssache o.ä. -
Es ging bei mir auch nicht ums Löschen (finde ich auch ok, das man das nicht kann), ich wollte korrigieren und das ging auch nicht...
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>>klar, erst denken - dann schreiben
Ist ein guter Tip.

Hab mich aber auch schon desöfteren geärgert, dass man z.B. einen unter Zeitdruck entstanden Artikel nach dem 3. Lesen nicht mehr korrigieren darf - zuletzt vor ca. 30 Sekunden...
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Und ich mach dann mal aus einer Neubrandenburger Hotel-Bar weiter - das Spiel aus meiner Sicht:
“Ich war in der Pause laut wie nie”, konnte Schönbergs Trainer Dinalo Adigo seine Unzufriedenheit über die erste Halbzeit auch nach dem Spiel nur schwer unterdrücken. Denn bereits nach 3 Minuten schlug es zum ersten Mal im Schönberger Tor ein – Denis Schmidt hatte nach schönem Zuspiel von Ronny Strübing getroffen. Die Gäste glichen durch einen von Matthias Nowak an Alexander Fogel verwirkten und von Paul Manthey verwandelten Foulelfmeter umgehend aus, doch hier war schon ein wenig Glück im Spiel, denn Keeper Marco Henze war noch mit den Fingern dran. Wenig später besorgte Phillipp Rüh sogar die erneute Führung für den Gastgeber – er setzte das Leder praktisch unbedrängt knapp unter die Latte. Neubrandenburg war mit deutlich mehr Biss im Spiel und die eher behäbigen Schönberger stolperten von einer Verlegenheit in die nächste. Adigo platzte nun endgültig der Kragen und sein Zorn traf André Kalbau und Michael Kreft, die von ihm sehr früh aus dem Spiel genommen wurden. Doch zunächst half dies nicht viel, weil der Gastgeber weiter den Ton im Spiel angab und Schönberg nur bei Standards für Gefahr sorgen konnte. Insbesondere Ronny Strübing und Denis Schmidt hatten unfassbar viele Freiheiten und so konnten sich die Gäste nach dem ersten Durchgang durchaus glücklich schätzen, nur mit 2:1 hinten zu liegen.
Nach der Pause schien zunächst keine Besserung in Sicht, denn Christian Habeck lenkte einen Drehschuss von Denis Schmidt gegen die Latte. Aber dann wurden die Grün-Weißen endlich wach und spielten nun munter mit. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit herrlichen Spielzügen auf beiden Seiten. Alexander Fogel für Schönberg aus dem Rückraum, Mario Kusturin für Neubrandenburg nach einem Konter über Ronny Strübing und Denis Schmidt, Denis Schmidt nach einer Strübing-Flanke - es machte jetzt wirklich Spaß, denn beide Mannschaften spielten mit offenem Visier. Am Ende hatte Schönberg das bessere Ende für sich, weil der Schönberger Marko Riegel nach einem Fogel-Freistoß überlegt den Ausgleich markierte und der Neubrandenburger Matthias Nowak sich wenig später zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ, für die er zu Recht die rote Karte sah. Und Alexander Fogel wurde dann in der 68. Minute endgültig zum Mann des Spiels. Er sorgte für den Elfmeter zum 1:1, bereite das 2:2 mit seinem Freistoß vor und machte das 2:3 verdientermaßen selbst. Marco Henze konnte in höchster Not den Ball nur hoch abwehren und Fogel, der die Situation am schnellsten erkannte, hob die Kugel mit dem Kopf ins lange Eck. Das Glück blieb den Schönbergern auch in der Schlussphase treu, denn Christian Habeck lenkte nach einer Ecke den Ball mit einem Weltklassereflex gegen den Pfosten und verhinderte damit den Ausgleich.
FCN-Trainer Ralf Klein haderte nach dem Spiel vor allem mit dem nach seiner Ansicht überforderten Referee: „Der Schiedsrichter hat das Spiel entschieden!“ Doch bereits im nächsten Satz relativierte er dies, denn: „Wir hatten unsere Möglichkeiten, das Spiel für uns zu entscheiden, aber es zählt eben nur was drin ist.“ Dinalo Adigo sah trotz des Erfolges auch die Schattenseiten des Spiels: „Ich habe mich über das Ergebnis und die zweite Halbzeit gefreut. Über die erste Halbzeit wird noch zu reden sein. Wir haben da noch eine Menge Baustellen!“FC Schönberg 95: Christian Habeck, Thomas Manthey, Serkan Rinal, Paul Manthey, Christian Schwarz, Michael Kreft (35. Marko Riegel), Denny Jeske, Dmytro Grybkov, Alexander Fogel, André Kalbau (24. Florian Zysk), Niwar Jasim (62. Kamil Krol)
1. FC Neubrandenburg 04: Marco Henze, Thomas Wegner, Andreas Dreyer, Andreas Klinger, Christoph Fischer, Roger Achatzki, Matthias Nowak, Phillipp Rüh (69. Patrick Otto), Ronny Strübing, Denis Schmidt (74. Kevin Riechert), Mario Kusturin (84. Alexander Lehmann)
Tore: 1:0 Denis Schmidt (3.), 1:1 Paul Manthey (8., FE), 2:1 Phillipp Rüh (15.), 2:2 Marko Riegel (56.), 2:3 Alexander Fogel (68.)
gelbe Karten: Serkan Rinal, Kamil Krol, Paul Manthey - Ronny Strübing, Roger Achatzki, Alexander Lehmann
rote Karte: Matthias Nowak (58., Nachtreten)
Zuschauer: 250
Schiedsrichter: Enrico Barsch (Wismar)
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Zwei Tore vorbereitet und eins selbst gemacht - Alexander Fogel, der hier elfmeterreif gefoult wird, war der Mann des Spiels. -
Ohne wirklich Glanz zu verbreiten gelang der Verbandsligamannschaft des FC Schönberg 95 heute ein mühsamer 1:0 Heimsieg gegen die zweite Vertretung des Greifswalder SV 04. „Man hat gleich von Anfang an gesehen, was Greifswald hier vorhatte“, sagte FC Trainer Dinalo Adigo nach dem Abpfiff und meinte damit die stark defensiv ausgerichtete Spielweise der Gäste. Dem Gastgeber, der schwungvoll begann, ging zudem bereits im Laufe der Anfangsphase der Spielfaden verloren. Zu oft erreichten die Pässe nicht ihr Ziel und so war es für Greifswald immer wieder einfach, das Spiel der Grün-Weißen zu stören. Alexander Fogel sorgte mit einer Ecke für Torgefahr und als Niwar Jasim sehr schön freigespielt wurde, pfiff ihn das Schiedsrichtergespann zurück – er soll angeblich im Abseits gestanden haben. Mehr wollte einfach nicht zusammenlaufen. Nach 22 Minuten musste dann auch noch André Kalbau angeschlagen vom Platz, doch der eingewechselte Dmytro Grybkow sorgte sofort für Belebung auf der rechten Seite. Mit viel Einsatz legte er das Leder von der Grundlinie zurück zu Niwar Jasim, der jedoch nicht kräftig genug abzog. Auch ein prima Solo, bei dem sich Grybkow gegen 2 Abwehrspieler durchsetzte und GSV-Keeper Paul Süßmuth mit einem strammen Schuss prüfte, sorgte für Szenenapplaus. Als dann Thomas Manthey eine Fogel-Ecke per Kopf über die Latte setzte, lag das 1:0 regelrecht in der Luft. Und in der 33. Minute war es dann verdientermaßen so weit: Wieder war es eine von Alexander Fogel geschlagene Ecke und wieder stieg Thomas Manthey am höchsten und köpfte diesmal ein. Die Grün-Weißen blieben weiter am Drücker, versäumten es aber, eine ihrer weiteren guten Torgelegenheiten für eine Vorentscheidung zu nutzen. So rettete Süßmuth nach einem Abwehrpatzer erneut gegen Niwar Jasim, bei einem wuchtigen Kopfball von Florian Zysk war die Latte im Wege und als wenig später Niwar Jasim aus der Drehung abzog, klärte der GSV-Keeper im Nachfassen. „Es ist nicht einfach, gegen einen solchen Gegner zu spielen. Aber das sind die Spiele, die man gewinnen muss, wenn man oben dabei sein will“, war Adigo nach der Partie dennoch nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.
Und das, obwohl im zweiten Durchgang zunehmend das große Zittern auf dem Platz und auf den Rängen einsetzte. Schönberg behielt zwar weitgehend die Kontrolle über das Spiel, hatte in der Schlussphase aber gleich zweimal Glück. Denn André Gellenberg wurde von seiner Mannschaft unter freundlicher Mitwirkung der Schönberger Abwehr zweimal in eine aussichtsreiche Position gebracht. Zunächst erwischte er eine Ecke per Kopf nicht richtig und dann scheiterte er nach einer Wiroth-Flanke am ansonsten weitgehend beschäftigungslosen Torhüter Christian Habeck. Aber auch die Westmecklenburger hatten Tore auf dem Fuß. Torhüter Süßmuth lenkte einen platzierten Jeske-Kopfball mit den Fingerspitzen zur Ecke, bei einem weiteren schlimmen Fehlpass der Greifswalder konnten Marcus Klaczinski und Paul Manthey kein Kapital aus der Situation schlagen und auch Alexander Fogel, der nach einem Pressschlag mutterseelenallein auf das Tor lief, kam nicht am stark reagierenden Paul Süßmuth vorbei. „Es ist völlig normal für diese junge neuformierte Mannschaft, dass nicht immer alles glatt läuft“, hatte Dinalo Adigo wie immer trotzdem Verständnis für seine Mannschaft. „3 Punkte sind 3 Punkte und ich bin damit zufrieden.“FC Schönberg 95: Christian Habeck, Paul Manthey, Jasim Niwar(56. Christian Klingenberg), André Kalbau (22. Dmytro Grybkow), Florian Zysk (69. Marcus Klaczinski), Thomas Manthey, Christian Schwarz, Michael Kreft, Serkan Rinal, Alexander Fogel, Denny Jeske
Greifswalder SV 04 II: Paul Süßmuth, Dirk Erdmann, Michael Höcker, Andreas Mai, Jonas Bliewert (77. Christoph Borchert), Moritz Rohrbach, Mathias Raths (69. Sebastian Ewert), André Gellenberg, Christian Hildebrandt (89. Daniel Tschirner), Rico Kusch, Viktor Wiroth
Tor: 1:0 Thomas Manthey (33.)
Gelbe Karten: Dmytro Grybkow, Paul Manthey, Thomas Manthey, Christian Klingenberg, Serkan Rinal - Mathias Raths, Dirk Erdmann
Zuschauer: 162
Schiedsrichter: Steffen Hösel (Rövershagen), assistiert von Ingolf Söllig und Thorsten Krampikowski
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Machte das goldene Tor: Thomas Manthey -
Also ich kenn da einen Verein, der auf der Torwartposition im Moment ein wenig dünn besetzt ist...

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Manche Leute sieht man einfach nur gern wieder. Der Name Christian Urgast ist eng verbunden mit den großen Erfolgen des FC Schönberg 95 und so war auch heute zu spüren, dass alte Freundschaften nicht erloschen sind. Ursel ist hier bei uns nicht vergessen und dies war bei den zahlreichen herzlichen Begrüßungen, einschließlich der Seitenwahl, allgegenwärtig. Mit dem Anpfiff war damit jedoch für gute 90 Minuten Schluss, denn es ging im Spitzenspiel des 1. Spieltages um wertvolle Punkte. Und dabei hatte der MSV die Nase zunächst weit vorn. Von Beginn an wurde der Gast unter Druck gesetzt und bereits in der 4. Minute war die bedingungslose Offensivtaktik der Gastgeber von Erfolg gekrönt. Ausgerechnet Christian Urgast hatte Dariusz Kostyk auf der rechten Seite geschickt und dessen präzise Flanke verwertete Can Kalkavan gegen die Laufrichtung von Christian Habeck zum 1:0. Malchow machte weiter Druck, konnte aber keine der vielen guten Torchancen nutzen. „Bis zur 65. Minute war das ein überragendes Verbandsligaspiel, besonders von uns“, erklärte der enttäuschte MSV-Kapitän Christian Urgast nach der Partie. Doch Schönberg stellte sich zunehmend besser auf die schnellen Kombinationen der Gastgeber ein und konnte gegen Ende der ersten Hälfte auch eigene Offensivakzente setzen. Mit offenem Visier suchten beide Mannschaften den Erfolg und mit ein wenig Glück überstand Schönberg den ersten Durchgang mit nur einem Gegentreffer.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Malchower SV, der unbedingt die Entscheidung wollte. Die Grün-Weißen hielten jetzt vor allem mit kämpferischen Mitteln dagegen und ließen trotz der optischen Überlegenheit des MSV nur wenig zu. Zum Knackpunkt des Spiels wurde dann die 67. Minute. Einen Freistoß von Alexander Fogel legte Paul Manthey am langen Pfosten zurück vor das Tor und in höchster Not sprang Can Kalkavan mit dem Ball zum 1:1 über die Torlinie. Damit nicht genug – die sichtlich schockierten Malchower mussten wenig später sogar das 1:2 hinnehmen. Paul Manthey hatte den auf der rechten Seite freistehenden Dmytro Grybkow gesehen und dessen Maßflanke verwerte André Kalbau, der dann auch noch MSV-Torhüter Werk aussteigen ließ, zum 1:2. In der Schlussphase versuchte Malchow alles, doch Schönberg brachte das Spiel clever über die Zeit. „Wir haben uns in den ersten 20 Minuten überraschen lassen“, bemerkte Schönbergs Kapitän Marko Riegel dann nicht ohne Stolz über den schönen Auswärtserfolg. „Auch ein Eigentor ist ein Tor und nach dem 1:2 war es doch klar, dass wir uns zurückfallen lassen.“ Christian Urgast ergänzte: „Nach dem 1:1 gingen bei uns die Köpfe runter. Wir hätten das Ding gern hach Hause gespielt, aber da es ja nicht das letzte Spiel gewesen ist, ist noch nichts verloren.“
Beide Trainer waren sich im Pressegespräch einig, ein starkes und verdammt ansehnliches Verbandsligaspiel gesehen zu haben. “Wir haben es nicht verstanden, dass 2:0 zu machen und sind nach dem 1:1 zusammengebrochen“ resümierte Sven Lange. Sein Kollege Dinalo Adigo befand: „Das war ein sehr gutes Verbandsliga-Spiel. Malchow hätte zwar in der ersten Halbzeit den Sack zumachen können, aber wir wollten nicht mauern und die Punkte mitnehmen. Die Quantität stimmt bei uns nicht, aber die Qualität der Mannschaft ist passt.FC Schönberg 95: Christian Habeck, Marko Riegel, Paul Manthey, Niwar Jasim (90. Marcus Klaczinski), André Kalbau (87. Kamil Krol), Florian Zysk (62. Dmytro Grybkow), Thomas Manthey, Christian Schwarz, Serkan Rinal, Alexander Fogel, Denny Jeske
Malchower SV: Tobias Werk, Robert Quaschning, Mathias Feyerabend, Christian Senkpiehl, Mathias Hopp (81. David Hinzmann), Dan Röpcke, Christian Urgast, Can Kalkavan, Marcin Hercog (81. Jacek Adamski), Dariusz Kostyk (81. Denny Kambs), Uwe Räsch
Tore: 1:0 Can Kalkavan (4.), 1:1 Can Kalkavan (67., ET), 1:2 André Kalbau (78.)
gelbe Karten: Alexander Fogel, Florian Zysk, Dmytro Grybkow, André Kalbau - Dariusz Kostyk
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André Kalbau dreht nach dem 1:2 Siegtreffer jubelnd ab. -
Malchow-Schönberg 1:2
Tore: 1:0 Kalkavan (4.), 1:1 Kalkavan (62.,ET), 1:2 Kalbau (78.)
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Christian Schwarz in Aktion.