Bei diesem Spiel ist es in der Schlußphase zu unschönen Szenen gekommen. Hier mal die Auszüge von den VfR und SG Spielberichten in der Mitteldeutschen Zeitung.
Auszug aus dem Naumburger-Tageblatt
"Benjamin Hackbart (85.) markierte auch den Ausgleich, Schiedsrichter und Assistent zeigten schon in Richtung Mittelpunkt, ehe der Referee nach lautstarken Protesten von Außen seine Entscheidung korrigierte und einen Freistoß gab. SG-Kapitän und -Torwart Sebastian Hackbart wollte den Grund dieser Meinungsänderung erfragen, was der Unparteiische als Schiedsrichterbeleidigung wertete und mit einer Roten Karte ahndete. Nun geriet das Spiel völlig aus den Fugen. Zuschauer attackierten die Gästespieler. Diese wurden angespuckt, und den Verantwortlichen der Herrengosserstedter wurden Schläge angeboten. Glücklicherweise konnten sich die Gäste wohlbehalten in die Kabine retten. Mit Fußball hatte dies nichts mehr zu tun".
Auszug aus der Sangerhäuser Zeitung
Das rächte sich fast noch. In der 90. Minute gelang den Herrengosserstedtern nämlich noch ein Treffer. Der wurde auch von Schiedsrichter Michael Puplick (Wiehe) zunächst gegeben, doch nach Rücksprache mit seinem Linienrichter nahm der Unparteiische die Entscheidung zurück und gab Freistoß für den VfR. Danach folgte die pure Hektik. Die Gäste protestierten vehement gegen diese Entscheidung. Ihr Kapitän und Torwart vornweg. Er vergriff sich im Ton und sah die rote Karte. Auch nach dem Abpfiff ging es rund, die Gäste konnten ihren Zorn schwer bremsen. Am Ende blieben der VfR-Sieg und ein Spielberichtsbogen, auf dem Schiedsrichter Puplick die gesammelten Entgleisungen der Gäste notiert hat. So wird dem Spiel ein Nachspiel für Herrengosserstedt folgen.
Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.