Also mit sonderlich guter Laune bin ich gestern nicht nach Hause gefahren. Was war das für ein Grottenkick. Vor allem in den ersten 60 Minuten hatte das Spiel Kreisliganiveau. Passend dazu war der Schiri, der völlig neben der Spur stand. In der ersten Halbzeit hatte ich den Eindruck, dass er seine Karten in der Kabine vergessen hat und in der zweiten Halbzeit warf er nur so um sich damit. Allerdings gabs mal gelb für ein Allerweltsfoul und mal wurde auch bei hartem Einsteigen gar nicht gepfiffen. Da war absolut keine Konstanz in seiner Arbeit. Höhepunkt war unsere
wegen unsportlichen Verhaltens gegenüber dem eigenen Mitspieler. Dazu muss man sagen, dass er den Mitspieler nicht geschlagen oder Beleidigt hat, sondern nur harsch zu Recht gewiesen hat, dass er aufhören solle den Schiedsrichter vollzunöhlen. Mag ja sein, dass das irgendwie regelkonform ist, aber dann hätte es locker 15 x
geben können
.
Nach einer Stunde ist Neubrandenburg erwacht und hat durch den kurz zuvor eingewechselten Nawotke (wer auch sonst) die Führung erzielen können. Nur wenige Sekunden später hätten wir das Spiel fast komplett abschreiben können, aber unser Torwart verhinderte das 0:2. Völlig überraschend kamen wir nur kurz darauf zum Ausgleichstor, welches unsere Spieler endlich nun auch aus ihrer Letargie erwachen ließ. Am Ende hatten wir noch einige Male die Chance zu gewinnen, haben uns das Leben aber selbst erschwert, als unser Flügelflitzer Eliseu aus dem Abseits kommend noch unbedingt den Ball über die Linie drücken musste, obwohl dieser auch so reingerollt wäre. So stand es nicht 2:1 für Optik, sondern es gab Freistoß für das Heimteam. Letztendlich ist das Unentschieden Leistungsgerecht (wenn man denn von Leistung sprechen kann), aber aufgrund der letzten fünf Minuten auch sehr ärgerlich.
Schwach war auch der Stadionsprecher. Entweder er hat ein gewaltiges Sprach- oder Leseproblem oder aber er hat, aus welchen Motiven auch immer, die Namen unserer Spieler absichtlich verhunzt.
Positiv hingegend ist mir einmal mehr die gute Erziehung der meisten Neubrandenburger Spieler aufgefallen. Alle sehr nett, auch zu den Gästen 
1. FC Neubrandenburg - FSV Optik Rathenow 1:1 (0:0)
Jahnstadion Neubrandenburg
zahlende Zuschauer: 170
Tore:
1:0 Nawotke (63.)
1:1 Printemps (70.)
Salih Cetin (88.)
Spielbericht auf fsv-optik.de:
Zwei Punkte liegengelassen, erneut einen, wenn auch höchst fragwürdigen Platzverweis kassiert und mit zwei Verletzten heimgefahren – die lange Reise nach Neubrandenburg wurde kein vergnüglicher Ausflug. Es bleibt dabei, in der Vier-Tore-Stadt kann Optik nicht gewinnen.
Bei äußerst böigem Wind war anfangs vieles Stückwerk. Der FSV, bei dem Salih Cetin die Position von Benjamin Wilcke in der Innenverteidigung einnahm und Alexander Wuthe dafür auf die Sechs rückte, brauchte zehn Minuten bis zur ersten Gelegenheit. Die hatte es aber gleich in sich. Den Schuss von Murat Turhan ließ Alexander Walter prallen, der nachsetzende Eli Balde kam nicht mehr richtig hinter das Leder...weiterlesen
Video vom Spiel:
Pressekonderenz: