Beiträge von Standuhr

    327 fand ich auch etwas viel, aber bei ca. 100 Stahlfans, waren doch noch mehr Leipziger vor Ort. Der Name zieht halt doch noch den ein oder anderen älteren Fussballfan an. 3 Hunde waren ja auch noch anwesend :happy:

    Seltsame Dinge geschehen


    SV Lipsia 93 Eutritzsch - Stahl Riesa 0:2 (0:0)


    0:1 Paul Kiontke (78.)

    0:2 Paul Kiontke (94.)


    Zuschauer: 327 zahlende


    Ein neuer Ground und eventuell das einzige Mal dass Stahl hier spielte. Da die Hitze der Woche gewichen war, entschied ich mich zur Reise nach Leipzig und fand im BSG Fuhrparkverantwortlichen und Schwester A. vom Pflegedienst sogar 2 Mitfahrer. Andere hatten wieder mal Gründe vorgeschoben, so der Fanfotograf, der was von Jugendweihe schrieb, obwohl er kurz vor der Rente steht :P und der Aufsichtsratsvorsitzende der was von Toten Hosen murmelte.

    Desweiteren hatte der Fanclub Riesaer Jungs einen Bus organisiert, so dass auch da noch 45 Fans mitreisten, auch wenn er erst 5 Minuten vor Anpfiff da war.

    So erschienen am Ende ca. 100 Riesaer Anhänger am Eutritzscher Feld! Dieses liegt äußerst verkehrsgünstig und ist, von Riesa aus, in unter einer Stunde zu erreichen. Es liegt doch etwas versteckt hinter ein paar Halbhochhäusern, aber Vorbereitung ist die halbe Miete.

    Beim relativ zeitigen Erscheinen erblickten wir zuerst den alten Mann im Trainingsanzug und ich bekam schon einen Schreck. Da er einen Haarriss im ohnehin lädiert Fuß hat, wollte er eigentlich die Saison beenden! Bei genauerem Hinsehen jedoch, erwies es sich aber nur als sportliches Outfit! :freude:

    Als dann mal alle da waren begann das Spiel unter der Leitung von Michael Näther aus dem Haselbachtal.

    Viel gibt's zum Spiel nicht zu erzählen, denn es entwickelte sich ein zwar munteres Spiel, jedoch ohne wirkliche Höhepunkte, bei dem spätestens am Strafraum Feierabend war. Eutritzsch hatte wenigstens noch 3 Möglichkeiten, während Stahl leer ausging.

    Die 2. Halbzeit war genau umgekehrt, wobei Stahl die größte Chance durch Paul Kiontke in der 53. Minute erspielte. Ein feiner Pass durch die Mitte von Philipp Schröter und Paul lief allein auf Patrick Baum zu. Er hätte den Ball auch nur in eine der beiden Ecken schieben müssen, wurde aber nachdenkend immer langsamer, so dass Baum und ein Verteidiger klären konnten. Danach verflachte das Spiel durch Ungenauigkeiten und Fehlpässe immer weiter und es war eigentlich auf dem Weg zu einem 0:0.

    In der 78. Minute machte ein Eutritzscher Verteidiger den entscheidenden Fehler. Er will den Ball zurück zum Goalie spielen, doch der Pass ist zu langsam und der nachsetzende Hannes Runge ist gleichzeitig mit Torhüter Baum am Ball. Presschlag und der Ball springt in die Mitte zu Paul Kiontke, der ins leere Tor schiebt. Die Gastgeber protestierten heftig wegen vermeintlichem Abseits, aber Schiri Näther und sein Assi Richard Hempel gaben das Tor.

    Ich stand jenseits der Mittellinie und von da aus war es wirklich nicht zu Beurteilen. Hab mir die Szene auch im Video von Sporttotal.tv angesehen, aber auch die Perspektive gibt nicht wirklich Aufschluss.

    Lipsia warf nun noch mal alles nach vorn, scheiterte aber an der heute sicheren Stahlabwehr. Da der nur in der Gelbwürdigkeitsauslegung schwache Schiri noch 3 Minuten draufgab, schindete Stahl eben per Auswechslung Zeit und kam in der Nachnachspielzeit per Konter über Philipp Schröter und Paul noch zum 0:2. Näther pfiff gleich das Spiel mit ab und die Stahlspieler feierten noch mit einigen Fans auf dem Rasen.

    Gründe waren wohl die seltsamen Dinge, wie der erste Auswärtssieg seit dem Faschingsauftakt im November und der erste des Jahres überhaupt. Zudem waren es die ersten beiden Siege hintereinander seit dem Hinspiel. Desweiteren ist der Klassenerhalt jetzt sicher und die beiden letzten Partien können nun ohne Druck bestritten werden.


    Fazit: Ein schöner Saisonabschluss für mich, da ich mich zumindest bei der 1. MM in den Urlaub verabschiede.

    Für die neue Saison wird schon wieder fleißig in Fankreisen spekuliert, aber da halte ich mich mal wieder raus, denn zu viel Spekulation bringt eh nix.

    Hier dürfen sich dann gg. Reichenbach und Copitz der TSVler und Thomas_RIE schaffen, wobei Steffen sicher auch was dazu zu sagen hat, denn heute kam schon eine Nachricht mit sowas wie: "Jetzt noch Riesa wegputzen" :D


     :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:


    Bilder gibt's wie gesagt nicht, aber dafür das erwähnte Video des kompletten Spiels.....


    https://sporttotal.tv/spiele/s…-stahl-riesa-28-spieltag-

    Selbst Schuld Markkleeberg!


    Stahl Riesa - Kickers Markkleeberg 4:3 (2:2)


    0:1 Ronny Mewes (6.)

    0:2 Christian Freyer (10.)

    1:2 Paul Kiontke (31. FE)

    2:2 Paul Kiontke (38.)

    2:3 Felix Kauerauf (58.)

    3:3 Norman Gründler (92.)

    4:3 Philipp Schröter (94.)


    Zuschauer: 210


    Ein schöner warmer Tag in der Feralpi Arena zu Riesa!

    Markkleeberg ist dieses Jahr wirklich unser Lieblingsgegner.

    Hatte man im Hinspiel mit der besten Saisonleistung die 3 Punkte mitgebracht, sah es heute lange nicht danach aus.

    Stahl hatte die erste Chance als Philipp Schröter in der 3. Minute ungefähr Richtung Gästetor schoss. Anschließend fühlte man sich nach Glauchau zurückversetzt. 2 Angriffe mit langen Bällen und beide Male ließen sich die Aussenverteidiger vernaschen und Hesse hatte keine Chance. Die Mannschaft, wie die Zuschauer, erst mal geschafft, brachte nix zustande und in der 14. verhinderte Martin Magula den Ko als er einen Heber über Hesse von der Linie köpft. In der 30. half dann ein Verteidiger mit, der Leo Schreiber im Strafraum auflaufen ließ. Etwas überraschend gab Schiri Steffen Seifert (Zinnitz im Spreewald) Elfmeter den Paul sicher verwandelte. Überhaupt vergaß Stahl wie man die große Abwehr im Hinspiel ausgehebelt hatte, nämlich mit schnellem Spiel über die Flügel. Einmal taten sie es dann doch und Leo Schreiber mit Hannes Runge spielten Paul im Strafraum mustergültig frei. So fiel dann noch der Ausgleich vor der Pause und die Hoffnung auf die Klassenerhaltspunkte stieg.

    Die zweite Halbzeit schlich dann eher mit behäbigem Spiel zwischen den Strafräumen dahin. In der 58. fand aber ein Ball die Schnittstelle in der Stahlabwehr und Felix Kauerauf traf zur erneuten Führung. Da war er wieder der Rückstand und Stahl fand wieder keine Mittel um die Gäste unter Druck zu setzen. Immer wieder versuchten sie es über die rechte Seite und Markkleeberg stellte sich natürlich darauf ein. Ein Kiontke Schuss in der 73. hätte aber drin sein müssen!

    Zunehmend rückte aber auch der Schiri ins Spielgeschehen. Eigentlich sehr kommunikativ mit Spielern und Assistenten, ließ er sich das Spiel aus den Händen nehmen. Zudem hatte Assistent Marc Ruhner Wahrnehmungsdefizite und so gab es, bei jeder Gelegenheit, Diskussionen mit den Markkleebergern über Ausbälle, Freistöße, Ausführung selbiger, Abseits etc.... Dabei ließ er sich viel zu lange auf der Nase herumtanzen. Vornehmlich Kapitän Adam Fiedler, Hintz und Nuygen taten sich dabei hervor. Dabei ließ der Schiri sich anschreien und beschimpfen ohne mit der einen oder anderen Karte für Ruhe zu sorgen, während ein Philipp Schröter für eine Bemerkung zum Assistenten gleich :gelbekarte: sah. Da sowas aber auch alles Zeit kostet, die die Gäste zudem reichlich verschwendeten, streckte Seifert schließlich 4 Finger in die Luft.

    Na vielleicht doch noch der Ausgleich, ich glaubte nicht wirklich mehr dran. Wieder ein Foul im Mittelfeld mit Freistoß für Stahl, den Tom Dornick in den Strafraum löffelt und der Ball findet im Gewühl den Fuß von Norman Gründler, der mit straffem Schuss zum umjubelten Ausgleich in der 92. trifft. Das Spiel war aber noch nicht vorbei. Erneut Freistoß Stahl fast an der selben Stelle, erneut Dornick mit dem Löffel und diesmal bekommt letztendlich Philipp Schröter am langen Pfosten den Ball und verwandelt. Da gab es kein Halten mehr bei Spielern und Zuschauern! So was hatten wir ewig nicht , aber für solche Tage geht man doch zum Fussball und wenn es in der 6. Liga ist.


    Fazit: Ohne die tätige Mithilfe der Gäste wäre der Sieg nicht möglich gewesen. Durch ihre ständige Maulerei in der 2. Hälfte brachten sie sich selber aus dem Konzept und die daraus fehlende Konzentration ermöglichte Stahl noch den Sieg. Spielerisch war es keineswegs eine Offenbarung, aber sie haben, die für den Klassenerhalt wohl reichenden 3Punkte, mit der Stahltugend KAMPF geholt. :thumbup:

    Nächste Woche geht's nach Eutritzsch, mal sehen ob ich jemanden finde, der mitkommt!

    Dann ist die Saison für mich beendet, da ich bei den letzten beiden Spielen unter ägyptischer Sonne weile bzw. das Copitz Spiel im Flugzeug verbringe.

    Nach dem heutigen Sieg der Copitzer gg. Lößnitz braucht Steffen ja auch nicht mehr nach Punkten betteln :S und da wird's wohl bei Sommerfussball bleiben.


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    Bilder wie fast immer hier....

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    PS: Danke für den Hinweis aufs Reichenbach Spiel, Nov. 2016, Steffen! Man wird halt alt und das Kurzzeitgedächtnis lässt nach :rofl:

    Finale 2018


    LSV 61 Tauscha - SG Kreinitz 3:1 (1:0)


    Heute dann das Finale. Da der Kreisverband wieder mal die Stahl Bewerbung ignoriert hatte, ging's auf den Sportplatz zu Nünchritz an der S 88. Der LSV hatte erneut das Finale erreicht, war aber als Pokalverteidiger der allgemein gesehene Aussenseiter, da die SG Kreinitz von den Tauschaern noch nie besiegt würde.

    Die 410 zahlenden Zuschauer bekamen die erste halbe Stunde Magerkost serviert, da beide eher vorsichtig zu Werke gingen und besonders der LSV garnix nach vorne tat. So blieb natürlich die Stimmung auf der Strecke und die Zeit schlich lediglich dahin. Erst danach kamen sie ein zwei mal nach vorn und in der Nachspielzeit gab's plötzlich ein großes Loch im Kreinitzer Strafraum, Mirco Tillner stand allein vor Stefan Förster. Er verwandelte sicher und der Pokalverteidiger führte plötzlich und der Zeitpunkt konnte nicht besser sein.

    Sicherlich wollte die SGK nach der Pause gleich die Wende schaffen, stellte sich dabei aber selbst ein Bein. Ein weiter Ball in den Strafraum und der eher kleingewachsene Stefan Förster bekommt den Ball nicht richtig zu fassen. Der fällt runter und nach dem Motto " Nimm du ihn, ich hab ihn sicher" gucken er und sein Verteidiger dem Ball bei der Bewegung zu, während Fred Kühne den Ball nimmt und ins Tor schießt (48.) Nächste Kalte Dusche für Kreinitz, aber Mo Abdallah trifft 5 Minuten zum Anschluss. Danach ging's nur noch Richtung LSV Tor. Jedoch ließen die Kreinitzer Ideen vermissen, wie man die kompakte LSV Abwehr aushebelt. Meist versuchte man es mit Bällen auf SGK Goalgetter Rene Kögler, der heute bei der Tauschaer Verteidigung gut aufgehoben war.

    Gelegentliche Schüsse prallten zudem immer an einem Körper ab oder scheiterten an der Schusstechnik. Mittlerweile war dann auch der ca. 30 köpfige Tauschaer Anhang aufgewacht und es entstand Dorffussballatmosphäre. Die eigentliche Entscheidung dann in der 78. Minute, als Förster einen Tillner Schuss nur zur Seite prallen lassen kann und der Ball dem einschussbereiten Fred Kühne vor die Füße fällt.

    Die restlichen Spielminuten belagerten die Kreinitzer den gegnerischen Strafraum, aber da sich nun alle Tauschaer hinten einmauerten, fiel kein Tor mehr.

    Dafür bekamen die Zuschauer noch etwas für die 4 Oironen Eintritt geboten. In den letzten 10 Minuten flogen noch die Tauschaer Michael Klotzsch (83.), Thomas Lotzmann (85.) und der Kreinitzer Michael Gutsche (90+1.) vom Platz.

    Leider machten dabei Schiri Carsten Streidt, seine Assistenten, die wohl zum Karriereende noch mal die Linie rauf und runter asten mussten, aber auch einige Spieler keine gute Figur. Nach 93:32 Minuten war dann endlich Schluss und die Tauschaer konnten den Pokal unter dem Jubel ihres Dorfanhangs erneut entgegennehmen.

    Fazit: Am Ende verdient für Tauscha, da Kreinitz weit von der Bestform entfernt war und auch irgendwie nicht wie eine eingeschworene Mannschaft wirkte. Ganz im Gegenteil zu den LSV Oldies.

    Erst war's langweilig, aber dann bekam der neutrale Zuschauer was für sein Geld.

    Glückwunsch nach Tauscha zum Pokalsieg und zum Platz im Sachsenpokal. Steffen hätte, aus Groundhoppinggründen, gern ein Spiel in Tauscha in der ersten Runde. Mal sehen was die Losfee will!


    PS. Die Veranstalter hatten den Dresdner Gerd Zimmermann als Moderator und Stadionsprecher engagiert. Hätten Sie mal besser bleiben gelassen. Der Mann ist nur noch peinlich und gehört eigentlich in die Notschlachte. Harte Worte, aber der Mann geht GARNICHT!!

    :versteck::versteck::versteck::versteck::versteck::versteck::versteck::versteck::versteck:


    Bilder gibt's wieder hier...

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    Herr Kresin stiehlt einen Punkt


    Rapid Chemnitz - Stahl Riesa 1:0 (0:0)


    1:0 Florian Mielke ( 82. FE)


    Zuschauer: 125, ca. 35 Stahlfans


    Heute mal in ner kürzeren Form, denn es is schon Sonntagabend.

    Da nun alle verweigert haben, bin ich dann allein gen Chemnitz gefahren, wobei man ab Chemnitz Glösa nicht mehr von fahren sprechen kann. Stau den ganzen Tag bis zum Kreuz und auf der Rückfahrt sogar ab Chemnitz Ost. Der Weg vom Stadion nach Hause wurde auch noch mal von sehr stockendem Verkehr auf der 173 behindert, ab der Auffahrt Süd ging's dann aber. Da ich rechtzeitig los bin, konnte ich mich auch entspannt anstellen, aber mit der Zeit rückte die Ankunftszeit immer weiter, so dass mein Google getriebenes Handynavi an der Abfahrt Mitte meinte, dass es jetzt zeitlich kürzer wäre, abzufahren. Souverän leitete es mich durch Chemnitz und ich kam gut 20 Minuten vorher an, während andere teils 10 Minuten zu spät kamen.

    Stahl ohne Krake, dafür heute mit Paul Kiontke im Mittelfeld und seltsam grünen Stutzen. Nachfrage bei Betreuer Diddi ergab: ein Test :D....denke eher die waren geliehen.

    Das Spiel begann mit je einer Chance auf beiden Seiten in den ersten 3 Minuten und es ging doch recht ansehnlich weiter. Jedoch, hatte nur Stahl noch eine 100 %, als Jerome allein vor Toni Wolf auf den Ball trat, statt die Seite zu nehmen. Insgesamt ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für Stahl.

    Nach der Pause war dann Rapid spielbestimmend und auch einigen Halbchancen, während Stahl sich aufs Kontern verlegte aber trotzdem die beste Chance auf ein Tor hatte. Philipp Schröter schießt von halblinks aus der Distanz, Toni Wolf lässt prallen und Hannes Runge bringt den Ball aus ca. 6 Metern nicht unter. Der hochgelobte Torjäger Florian Mielke befand sich bei der Stahlabwehr in guten Händen und so steuerte das Spiel auf ein 0:0 zu.

    Und dann gab's noch Daniel Kresin aus Leipzig und seinen Assistenten Milan Brody. 81. Minute: Flanke von rechts in den Strafraum, Adressat Florian Mielke im Abseits, der Wimpel geht hoch, Mielke springt hoch, kommt nicht ran und fällt auf dem Weg nach unten auf Robert Biedermann, Kresin pfeift aus unerfindlichen Gründen Elfmeter, während Herr Brody seinen Wimpel wieder runternimmt. Heftige Proteste der Stahlspieler nützen nix, auch weil Brody stocksteif an seiner Linie steht und den Zinnsoldaten gibt.

    Florian Mielke nimmt sich den Ball und lässt Alex Goldhammer keine Chance.

    Stahl wirft dann noch mal alles nach vorn und wiederum schafft es Hannes Runge nicht den Ball platziert in eine der Ecken zu schießen, sondern dem in der Mitte stehenden Wolf in die Arme. Dann schindeten die Chemnitzer noch etwas Zeit und nach 93:50 Minuten war auch Schluss.


    Fazit: Wesentlich besser als ich erwartet (0:4) habe! Man stand sicher in der Abwehr, von 2-4 mal klein klein abgesehen und auch das Experiment mit Paul im Mittelfeld (ein Lieblingsprojekt von Fan Christian L. :halloatall:) sollte man wiederholen, denn da läuft er auch und mit dem Ball ansich kann er ja auch was anfangen.

    Ein Remis wäre der gerechte Ausgang gewesen, aber es gab ja Daniel Kresin.

    Nach Pfingsten muss nun gg. Markkleeberg gewonnen werden, denn es sind wieder nur 7 Punkte bis zum virtuellen Abstiegsplatz und die Verfolger rücken allesamt auf.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:


    PS. Eigentlich hab ich sonst nix gegen Schiedsrichter, aber wo ist der VAR wenn man ihn mal braucht :rolleyes:.

    PS 2: Kauft keine Bockwurst anderen Bude am Eingang. Ich war der Größte der anstand und bekam die kleinste aus dem Topf. ;( Die guckte kaum aus dem Brötchen und war so unnatürlich blass, dass mir die Frage nach Rabatt auf der Zunge lag, aber die Zuteilerin guckte so grimmig, da hab ich's lieber gelassen :lach: ! Wenigstens hat sie geschmeckt.

    Äußerst Wichtig!


    Stahl Riesa - SSV Markranstädt 2:0 (0:0)


    1:0 Martin Magula (75.)

    2:0 Philipp Schröter (78.)


    Zuschauer: 192, Quittung für die letzten Leistungen


    Nach drei Niederlagen in Folge war der gestrige Sieg Balsam für die Nerven der Fans und wohl auch der Mannschaft. Allerdings muss es genauso weitergehen, denn bis zum Klassenerhalt fehlen noch ein paar Punkte.

    Die Partie begann mit einer verbesserten Stahlmannschaft, bei der auch mal Pässe ankamen und das Flügelspiel einbezogen wurde. Markranstädt spielte auch gut mit, aber Chancen hatte erst mal nur Stahl. Leider fiel keiner der Bälle ins Netz und so blieb in der 30. kurz das Herz stehen, als Norman Gründler eine Flanke gerade noch vor einem einschussbereiten Markranstädter wegschlagen konnte.Bis zur Pause passierte dann nix weiter.

    Danach drückten die Gäste erstmal etwas energischer nach vorn, aber die Stahlabwehr stand gestern sicher, auch wenn man bei manchen Aktionen von Alexander Goldhammer kurz die Luft anhielt. Da Marcus Hesse wohl demnächst etwas kürzer treten will, ist er der Nachfolger und mir ist nicht bange davor.

    So ab der 60. ließ die Qualität des Spiels dann aber deutlich nach und kurz vor der Führung war sie dann echt überschaubar.

    In der 74. versuchte Paul Kiontke links an seinem Gegenspieler vorbeizukommen und stürzt über dessen ausgestrecktes Bein auch wenn eine böse Zunge neben mir bemerkte, dass er das nur tat um nicht laufen zu müssen :S. Jedenfalls legten die Markranstädter Verteidiger eine Denkpause ein, da Willy Mörer den Freistoß halbwegs schnell auf den links vergessenen Kiontke spielen durfte. Der konnte ungestört flanken und fand den Kopf von Martin Magula am langen Pfosten. Der Bann war gebrochen und 3 Minuten später fiel mit dem 2:0 die Entscheidung. Ein an der Markranstädter Verteidigung abgeprallter Ball fiel Philipp Schröter vor die Füße und er hielt aus 35 Metern drauf. Marc Hübner, der gestern beste Markranstädter, stand irgendwo zu weit vor seinem Tor herum und hatte keine Chance.

    Stahl hätte auch noch weiter erhöhen können, aber Paul Kiontke rutschte frei vorm Tor weg und der in der, wie exakt von ihm selbst vorhergesagt, 85. Minute eingewechselte Jerome Wolf scheiterte an Hübner. Nach nur 1 Minute Nachspielzeit pfiff der unauffällige Schiri Leonhardt aus Pirna ab und Erleichterung machte sich breit.


    Fazit: Deutliche Steigerung im Gegensatz zu den letzten Begegnungen, es ist aber noch viel Luft nach oben und noch nicht genug Platz nach unten. So heißt es weiter anstrengen und am nächsten Sonntag in Chemnitz punkten. Wird vermutlich nicht gelingen, aber vielleicht überrascht uns die Mannschaft ja. Es ist eines dieser Sechspunktespiele, dieser Begriff kam mehrmals von hinten aus der Sprecherkabine, und mit einem Sieg dürfte der Klassenerhalt sicher sein.


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    Bilder gibt's wieder hier...

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    Die Futsalmannschaft von Ligakonkurrent Hohenstein Ernstthal hat den Deutschen Meistertitel errungen.

    Sie bezwangen im Finale, gestern in Dresden, die Panthers Köln mit 6:5 n.V.

    Herzlichen Glückwunsch !

    Punktelieferant


    Radebeuler BC - Stahl Riesa 2:0 (1:0)


    1:0 Benno Töppel (37.)

    2:0 Benno Töppel (53.)


    Kreisderbys sind immer was besonderes und so kamen gestern auch noch mal richtig viele Stahlfans, vermutlich zum letzten Mal, zu einem Auswärtsspiel. 152 zahlende Zuschauer und der überwiegende Teil Anhänger der Stahlelf. Leider mussten sie ein weiteres Mal enttäuscht die Heimreise antreten.

    Die Partie begann wie die Feuerwehr. In der ersten Viertelstunde gab's hohes Tempo, reichlich Chancen auf beiden Seiten oder böse ausgedrückt, Tag der offenen Tür in beiden Abwehrreihen. Nach 20 Minuten beruhigte sich die Partie etwas und der RBC übernahm die Spielgestaltung und Stahl spielte eher abwartend und ohne Ideen.

    Die Führung fiel nach einer Ecke für Stahl. Die wird abgewehrt und Radebeul kontert schnell, 3 gegen 3, einer über rechts und die beiden anderen kreuzen links vorm Strafraum, die Verteidiger verlieren Benno Töppel aus den Augen, so dass er völlig frei einnetzen kann.

    Stahl kam nicht mehr so richtig vors Bunzel Gehäuse.

    Dann war Halbzeit und es war wirklich kein Andrang am Grill, aber trotzdem musste ich warten, da die Bratwürste noch ziemlich weiß darumlagen. War dann auch ziemlich latschrig und geschmacklos. Vorm Spiel hätte ich eigentlich schon gern eine gehabt, aber der Grill würde erst 10 Minuten vor Spielbeginn angeworfen. Merke, der RBC will nur Bier verkaufen. :happy:

    Nach der Pause hatten wir eigentlich noch Hoffnung auf ein Unentschieden, die allerdings in der 53. dahin ging. Stahl verliert 10 Meter vorm eigenen Strafraum den Ball an den Gegner und mit 2 Pässen wird Benno Töppel freigespielt und der hat keine Mühe Alexander Goldhammer zu überwinden.

    Nun hieß es also einen 2 Tore Rückstand aufzuholen. In den letzten Spielen war immer die 1. Halbzeit die schlechtere, während man heute das Pulver schon am Anfang verschossen hatte. Ein zwei Wolf Schüsse und ein Magula Kopfball waren die Ausbeute bis zum Anpfiff. Ich kann großen Teilen der Mannschaft nicht den Willen absprechen, jedoch sind Flanken auf den Fünfmeterraum oder Quer über den Platz untaugliche Mittel um eine routinierte Abwehr zu überwinden. Versuchte man es über den Boden, zogen sie spätestens vorm Strafraum in die bevölkerte Mitte oder es sah aus, als spielte man das erste Mal überhaupt miteinander. Anders dagegen die Gastgeber. Sicher in der Abwehr und bei Balleroberung überfallartig Richtung Goldhammer, der allein um die 75. Minute 4 Großchancen der Radebeuler mit starken Paraden zunichte machte. Wir standen das ganze Spiel direkt neben der RBC Bank und die Herren Müller, Kern und Maglica waren immer noch nicht überzeugt vom Sieg, während ich schon lange damit abgeschlossen hatte. Es passierte auch nix mehr und der unauffällig pfeifende Schiri Benjamin Bartsch pfiff nach 3 Nachspuelminuten ab.

    Fazit: Radebeul gewinnt verdient, da sie einfach spielten und Routiniers wie Töppel, Talke und Heineccius sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Solche Spieler fehlen Stahl. Ein Paul Kiontke sollte da eigentlich vorangehen, aber genauso wie bei Hannes Runge geht da im Moment nichts und so kann Stahl die Punkte für Auswärtsspiele gleich per Post an den Verteiler zurücksenden.

    Da es auch nicht so aussieht, dass sich dies irgendwann in naher Zukunft ändert, geht der freie Fall Richtung Abstiegszone, dritte Niederlage in Folge, unvermindert weiter. Das wird noch harte Arbeit, aber was jammere ich? Steffen und Sammy haben noch 5 Punkte weniger und schlägt Chemnitz heute Eutritzsch, rutscht Copitz auf den virtuellen Abstiegsplatz. Am Ende bin ich hier allein im Forum und muß hoffen dass Saxsophon aus der Oberliga zurückkommt.

    Nächste Woche Heimspiel gg. Markranstädt und der Sieg muss dringend her und nix anderes!


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    Wieder nix!

    Stahl Riesa - Vfl Hohenstein Ernstthal 1:3 (0:1)


    0:1 Sebastian Weiske (34.)

    1:1 Max Schmeling (64. ET.)

    1:2 Sebastian Helbig (87.)

    1:3 Fabian Erler (91.)


    Zuschauer: 236, ca. 25 Gäste


    Nach der Klatsche in Glauchau war gestern der Spitzenreiter zu Gast in der Feralpi Arena. Für die Gäste war es das dritte Spiel der Woche und nächstes Wochenende steht auch noch das Finale der deutschen Meisterschaft im Futsal an. Daher hatte ich gedacht, dass sie es etwas langsamer angehen lassen, aber weit gefehlt. Erste gefährliche Situationen vor dem, diesmal von Alex Goldhammer gehüteten, Riesaer Tor, gab's schon nach 17 und 58 Sekunden. Stahl war wie häufig in letzter Zeit am Anfang nicht vorhanden. Philipp Schröter hatte in der 10. sowas wie ne Kopfballlchance, aber ansonsten spielte HOT.

    In der 34. dann die verdiente Führung, als Sebastian Weiske plötzlich allein auf den herauslaufenden Goldhammer zulief und den Ball per Heber versenkte. 2 Minuten später hämmerte Paul Kiontke einen Freistoß aus 18 Metern aufs Torwarteck, aber Pavel Petkov konnte den Ball mit etwas Mühe übers Tor lenken. Danach passierte erst mal nix mehr bis zur Halbzeit.

    Nach der Pause kam dann auch Stahl besser ins Spiel, jedoch hatte HOT erst mal noch die bessere Spielanlage und Stahl spielte zu oft klein klein hintenherum und strapazierte damit die Nerven der Fans. Oftmals blieb dabei nur noch der Befreiungsschlag von Goldhammer. Nach ungefähr einer Stunde stand Sebastian Weiske 2 x vor der Entscheidung, aber einmal köpfte er freistehend drüber und einmal rettete Goldhammer glänzend. Dazwischen konnte Petkov den Ausgleich verhindern, indem er eine Schröter Rückgabe von der Grundlinie noch kurz vor dem einschussbereiten Kiontke zu fassen bekam. Dann doch noch der Ausgleich. Tom Dornick schickt Hannes Runge links in den Strafraum und dessen scharfe Eingabe lenkt Max Schmeling, der heisst wirklich so, ins eigene Tor. Nun gab es "Stimmen", dass die in schwarz spielenden Gäste der Wärme Tribut zollen müssten und wir sie im Sack haben! Tatsächlich ließen sie etwas nach und Stahl hatte um die 75. die Führungschancen. Da köpfte Norman Gründler einen Wolf Eckball an den Innenpfosten, aber das Leder sprang wieder heraus und auch ein Kiontke Schuss fand den Weg nicht. Um mich herum stieg der Optimismus, ich selbst aber wurde das mulmige Gefühl nicht los, dass es noch schief geht.

    Dafür sorgte dann der bis dahin gute Schiedsrichter John Köber aus Dresden, in der 86. Minute. Einen langen Ball , auf dem Weg ins Grundlinienaus, blockt Andre Köhler vor einem Stürmer der ihn schließlich mit dem Ball ins Toraus schiebt. Für alle klar Freistoß nur nicht für den Schiri, der zur Überraschung aller auf Eckstoß entscheidet. Trainer Petkov nutzt die Möglichkeit zum Wechsel und bringt Routinier Sebastian Helbig. Der läuft direkt in den Strafraum und köpft den Eckball zur Führung ins Netz. Das war jetzt nicht mehr die Schuld von Köber sondern die der Abwehr die vergaß Helbig zu decken, aber den Eckball darf er niemals geben. Stahl probierte es dann natürlich noch, doch vor allem Pavel Petkov im HOT Gehäuse spielte aufmerksam mit und entschärfte kritische Situationen bevor sie entstanden. Ein Fehler auf Riesas linker Anwehrseite ermöglichte dann noch die 1:3 Entscheidung in der Nachspielzeit.


    Fazit: Mein Tip vor dem Spiel ist eingetreten, aber nicht so wie ich es gedacht habe. Stahl hielt vor allem nach der Halbzeit gut mit und wenn der Gründler Kopfball reingeht gewinnen wir das Spiel auch, aber so verhilft John Köber dem Spitzenreiter zu 6 Punkten Vorsprung, bei noch einem Spiel weniger. Ausserdem wünsche ich Ihnen alles Gute für das Futsalfinale nächste Woche in Dresden.

    Für Stahl kommen jetzt die Spiele wo unbedingt gepunktet werden muss, denn der Abstand nach unten wird langsam enger. Nächste Woche geht's nach Radebeul und da gilt's die 0:1 Heimpleite auszubügeln und es winkt ja auch noch der "Kreismeistertitel" (gell Jomi :freude:). Danach kommt Markranstädt und es geht nach Chemnitz zur Tormaschine Florian Mielke. An diesen kann ich mich noch als Verteidiger bei Kamenz erinnern, was für eine starke Wandlung :thumbup:.

    Apropos Kamenz. Wie es aussieht werden sie uns wohl nächste Saison wieder begegnen. Dort verlieren wir zwar immer aber zu Hause sind da immer Punkte drin. Noch dazu hält es den Abstiegskampf spannend, was wiederum Steffen nicht gefällt.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:


    PS. Bilder gibt's wie fast immer hier..


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