Beiträge von Gunther79

    Der Vorjahresabsteiger aus der Fußball-Bezirksliga gab nur ein kurzes Gastspiel im Kreis und schaffte gleich im ersten Anlauf den Wiederaufstieg.



    Von Joachim Eichler



    Es ist nicht immer die Regel, dass ein Absteiger den sofortigen Wiederaufstieg schafft. In die Reihe erfolgreicher Rückkehrer gehören nun auch die Fußballer des SV Lichtenberg. Der Vorjahresabsteiger aus der Bezirksliga schaffte gleich im ersten Anlauf den Wiederaufstieg. Es gab nur ein kurzes Gastspiel des SVL in der Mittelsachsenliga, mit einem am Ende etwas glücklichen Titelgewinn.


    Um es aber gleich vorwegzunehmen: Der Kreismeistertitel geht über die gesamte Saison gesehen wohl auch verdient an die Elf von Trainer Volkmar Sacher, auch wenn es einen Tanz auf der Rasierklinge gab. Die Entscheidung im Kampf um den Meistertitel fiel erst im letzten Spiel gegen die zweite Mannschaft des BSC Freiberg und war an Dramatik und Spannung kaum zu überbieten. Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit sicherte Abwehrspieler Toni Kokott mit seinem Treffer zum 2:2 den dringend benötigten Punkt.


    Am Ende der Saison steht mit dem SV Lichtenberg auch der bereits vor Beginn der Punktspiele hoch gehandelte Top-Favorit auf dem ersten Platz. Solch eine Platzierung ist bei Absteigern nicht immer selbstverständlich. Schon deshalb erstrahlt die Leistung des SVL in einem noch helleren Licht.


    Dass es für seine Männer nicht einfach werden wird, war für Trainer Sacher schon von Anfang an klar: "Gegen uns werden alle Mannschaften immer mehr als 100 Prozent Leistung aufbieten."





    Bildtext: Lichtenbergs Fußballer jubeln nach einer wechselhaften Saison über Meisterschale und Wiederaufstieg.



    Doch in der Hinrunde lief alles auf einen sofortigen Wiederaufstieg der Lichtenberger hinaus. Nur eine Niederlage gab es in 13 Partien, und nur der Hainichener FV war mit vier Punkten Rückstand noch auf Tuchfühlung. Doch die Rückrunde verlief alles andere als optimal. In der Winterpause hatten drei Stammkräfte (Baumgart E., Ehrlich P. & Gerlach D.) den Tabellenführer verlassen, darunter auch Torjäger Baumgart, den es nach Mulda zog. Mit Sebastian Zahn verletzte sich beim Hallenfußball zu allem Überfluss ein weiterer Torgarant schwer und fiel die komplette zweite Halbserie aus. Weitere langfristige Ausfälle durch Verletzung folgten. "Ich musste meist acht Stammkräfte ersetzten, das war schon krass", sagt Sacher. "Die Spieler aus der Zweiten mussten sich logischerweise erst an den Spielrhythmus der Liga gewöhnen. Das haben unsere Gegner ausgenutzt."


    Den 32 Punkten aus der ersten Halbserie folgten so nur noch 20 Zähler in der Rückrunde. Sacher wollte bis spätestens zwei Spieltage vor Saisonende den Titel sicher haben. Daraus wurde nichts, vielmehr musste bis zur letzten Meisterschaftsminute gezittert werden. "Wir waren in vielen Partien nicht die überlegene Mannschaft, konnten unsere Spielweise nicht durchsetzen und kassierten viele Punktverluste", resümiert Sacher. "Außerdem ist man als Absteiger immer der Gejagte."


    Nach dem nervenaufreibenden Saisonfinale wurde der Meistertitel kräftig gefeiert. Doch so richtig zufrieden fällt Sachers Saisonbilanz dennoch nicht aus: "Das frühe Ausscheiden im Pokal und bei der Hallenmeisterschaft passte mir überhaupt nicht. Da hatte ich mir ganz andere Ziele vorgestellt. Eigentlich sollten es drei Titel sein."


    Nun gönnen sich Trainer und Spieler erstmal eine Pause, bevor ab Mitte Juli die Vorbereitung auf die neue Saison anläuft.


    Eine Änderung gibt es schon zu vermelden. Der SV Lichtenberg wird in der kommenden Saison in der Landesklasse spielen. So lautet die neue Bezeichnung für die bisherige Bezirksliga.




    Quelle: Freie Presse Freiberg

    Da an diesem 14.Juni nicht nur relativ viele Spiele zeitgleich in der näheren Umgebung stattfanden, sondern da es sich dabei auch noch um mehrere "Final-Spiele" handelte (FG Erste empfing daheim etwa den 1.FC Pirna), der SV Mulda kickt ja ab nächster Saison nun auch eine Etage höher, Weigmannsdorf hatte ebenfalls noch die Chance auf den Aufstieg - um nur einmal drei Beispiele zu nennen - und da auf unserem B-Platz hinterm Wald sowieso weniger Gäste kommen - muss man mit dieser geringen Zuschauerzahl wohl zufrieden sein..


    P.S.: Was diese krassen Spielverläufe angeht, geb ich Dir recht: Wir stehen hier wohl darauf mein jb1 ;)

    Seit heute ist sie nun endlich Gewissheit: Die komplette Liste der teilnehmenden Mannschaften für die kommende Bezirksliga (Landesklasse)-Saison in der Mitte Sachsens steht! Denn nachdem der BSC Freiberg gestern Nachmittag den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga geschafft hatte (4:4 bei Stahl Freital), Stahl Riesa in der eben beschriebenen Liga einen Klassenerhalt-Heimsieg gegen den Absteiger aus Chemnitz feierte (3:2) und der FC Pirna eine Liga darunter den Weg zurück in die Kreisoberliga SOE antreten muss, folgte heute die Meisterschaft des Dorfhainer SV in dieser Kreisoberliga Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Somit nehmen nun folgende Mannschaften am Spielbetrieb (ab 23./24.08.) in der neuen Saison teil:



    VfL Pirna-Copitz 07
    Großenhainer FV 90
    SpVgg Grün-Weiß Coswig
    SV Germania Mittweida
    SG Empor Possendorf
    SV Wesenitztal
    Lommatzscher SV
    BSV 68 Sebnitz
    SV Bannewitz
    Meißner SV 08
    FV Blau-Wei0 Stahl Freital
    FV Gröditz 1911 (Aufsteiger KOL MEI)
    SV Lichtenberg (Aufsteiger KOL MS)
    Dorfhainer SV (Aufsteiger KOL SOE)



    Auf eine gute Saison! :schal2: :schal2: :schal2:

    Der SV Lichtenberg hat sich in der Fußball-Mittelsachsenliga durch ein 2:2 (0:0) in der Nachspielzeit gegen den BSC Freiberg II den Titel gesichert.



    Von Knut Berger



    Ein Herz-Professor aus Leipzig hat gewarnt, dass beim Verfolgen der Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft ein erhöhtes Infarktrisiko auftritt. Doch um Gefahr zu laufen, tatsächlich einen kardiologischen Kollaps zu bekommen, musste man am Wochenende kein Spiel in Brasilien, sondern nur das mittelsächsische Spitzenduell zwischen dem SV Lichtenberg und dem BSC Freiberg II verfolgen.


    Das Endergebnis von 2:2 gibt nur nüchtern an, dass sich der SV Lichtenberg den Titel vor dem BSC II sicherte. Doch was sich in der Schlussviertelstunde an Spannung und Dramatik abspielte, war kaum zu überbieten. Am Ende war es Toni Kokott, der in der dritten Minute der Nachspielzeit den Ball in die Maschen und seine Mannschaft damit auf die Party-Umlaufbahn schoss. Denn Lichtenberg benötigte noch diesen einen Punkt, um sich am Ende die Meisterkrone aufsetzen zu können.


    Nach 89 Minuten hätte allerdings kein Buchmacher der Welt mehr eine Wette auf den SV Lichtenberg angenommen. Denn zu diesem Zeitpunkt führte Freiberg mit 2:0. In der 1. Halbzeit hatten die Gäste mehr vom Spiel und auch die größeren Chancen. "Der BSC war bis zur Pause besser", gab Lichtenbergs Trainer Volkmar Sacher zu Protokoll. Auch nach dem Seitenwechsel konnte der SVL, der aufgrund des erklärten Freiberger Verzichts schon als Bezirksliga-Aufsteiger feststand, kein Feuerwerk entzünden. Vielmehr war es in der 71. Minute der nicht gerade groß gewachsene Vasilii Fedorov, der einen Freistoß per Kopf zur 1:0-Gästeführung in den Kasten bugsierte. Vier Minuten vor Ultimo hatte der kurz zuvor eingewechselte Danny Kost seinen ersten großen Auftritt, als er zum 2:0 traf.


    Als man im Freiberger Lager nun auf den Abpfiff wartete und die Meisterschaft greifbar nah schien, fiel für Kost die zweite Klappe. Er bekam im Strafraum den Ball an den Arm, der Schiedsrichter gab Elfmeter. Als "Witz", bezeichnete BSC-Trainer Lars Bretschneider diesen Pfiff. Anschließend fand er aber alles gar nicht mehr lustig. Torsten Hauswald verwandelte sicher vom Punkt, und nun folgte eine lange Nachspielzeit. In der dritten Minute der Zugabe war dann Kokott zur Stelle.


    "Das 0:2 war zwar ein ganz schlechtes Zwischenergebnis, aber es spricht für die geile Moral unsere Truppe, wie sie das noch gebogen hat. So etwas gibt es eben nur in Lichtenberg", sprudelte es aus dem Torschützen heraus. Die Frage, ob die Punktteilung am Ende gerecht sei, wollte Sacher nicht beantworten. "Wir sind auf jeden Fall erst nach dem zweiten Gegentor aufgewacht," lautete sein Kommentar. Bretschneider musste sich erst einmal sammeln, bevor er zu einer kurzen Analyse ansetzte. "Mein Team hat eine Riesenleistung abgeliefert, den Gegner beherrscht, wurde dann aber um den Lohn gebracht", sagte der Freiberger Trainer, fügte jedoch hinzu: "Wir können stolz vom Platz gehen." Unterdessen gab Toni Kokott eine Erklärung ab, die die Sorgenfalten des Leipziger Herz-Professors vergrößern dürfte: "Wir belohnen uns heute Abend und werden alles unsicher machen", kündigte er eine Mega-Party an.




    Bildtext: Entschlossen zum Titel: Toni Kokott (l.), hier im Kopfballduell mit Sven John vom BSC II, sicherte dem SV Lichtenberg mit seinem Treffer in der Nachspielzeit die Meisterschale.


    SVL: Siegel, Kohl (78. Zimmermann), Meyer, Häuser (84. Drechsel), Haustein, Kluge, Matuschek, Gronwaldt (90.+3 Walter), Hauswald, Kokott, Miersch


    Freiberg: Kaden, Gottschalk, John Pöge, Ubrich, Heschel, Erler, Heinze, O. Fischer (57. Lein), Fedorov (78. Kost), Glaser (55. Schmidt).


    Tore:0:1 Fedorov (71.), 0:2 Kost (86.), 1:2 Hauswald (90./HE), 2:2 Kokott (90.+3)
    Schiedsrichter: Fischer (Niederlichtenau)
    Zuschauer: 110



    Quelle: Freie Presse Freiberg



    :support: :schal2: :schal2: :schal2:


    Hat mittlerweile eigentlich mal jemand auf dem Rasenplatz dort gespielt ;-)


    Erst einmal ist für Deine Frage dieser Thread hier wohl der Falsche, wenn Du darauf eine Antwort haben willst Albertsen ;)





    Hallo,ich habe gehört, dass Lichtenberg in die Chemnitzer BL möchte. Ist da etwas dran?


    Und dann habe ich (noch?) nichts davon gehört, das wir (zurück) in die West-Staffel gehen wollen Liberopolus. So etwas wurde dann wohl doch nur an den Stammtischen der Region in geselliger Runde zu späterer Stunde philosophiert :bia:

    Hallo, da sind wir wieder!


    Mehr als 2350 gespielte Fußball-Minuten. Länger als 49 Wochen und 6 Kalender-Tage. Diverse persönliche Verletzungs-Miseren, ungezählte qualvolle Trainingseinheiten, 15 Siege, 57 Tore, 52 Punkte und nicht zuletzt ein weiteres Herzschlag-Finale später ist es nun wieder soweit: Hallo Bezirksliga. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber: Da sind wir wieder..! :freude:


    Am 23./24.(22.?) August 2014 beginnt nun bekanntlich die neue, die kommende Saison 2014/2015 im Bezirksliga-Fußball in Sachsen. Folgende 14 Mannschaften werden dabei das illustre Feld bilden:



    BSG Stahl Riesa (Absteiger Landesliga – noch mit Chance auf den Klassenerhalt in der LL)
    VfL Pirna-Copitz 07/BSC Freiberg (Einer von beiden steigt noch auf)
    Großenhainer FV 90
    SV Germania Mittweida
    SpVgg Grün-Weiß Coswig
    SG Empor Possendorf
    SV Wesenitztal
    Lommatzscher SV*
    BSV 68 Sebnitz*
    Meißner SV 08*
    FV B/W Stahl Freital*
    SV Bannewitz*
    1.FC Pirna*
    FV Gröditz 1911 (Bereits am 17.05. aus der KOL Meißen aufgestiegen)
    SV Lichtenberg (Am 30.05. aus der KOL Mittelsachsen aufgestiegen)
    Dorfhainer SV/SV Chemie Dohna/Hainsberger SV (Entscheidung: Fällt am 22.06.14)



    * 2 dieser Teams erwischt es noch falls Riesa den KE in der LL doch nicht mehr schaffen sollte. Einen der letzten 3 genannten erwischt es aber in jedem Fall in der nächsten Woche, da es mindestens 2 Absteiger aus der BZL Mitte geben muss und mit Frankenberg derzeit erst ein Absteiger fest steht.


    26.ST BZL Mitte (21.06.2014): Freital – Freiberg, Lommatzsch – Copitz, Mittweida – Possendorf, Frankenberg – Sebnitz, Bannewitz – Wesenitztal, Großenhain – Meißen, Pirna - Coswig


    Fast die Hälfte der Liga kämpft am letzten Spieltag (zumindest theoretisch) also noch um den Verbleib in der Liga. Wann war das zum letzten Mal eigentlich so großflächig knapp? Werde aber nun erst einmal noch ein wenig feiern gehen für heute.. :bia:


    Gruß aus dem Gimmlitztal :schal2: :schal2: :schal2:

    Mittelsachsenliga: Zwei Teams wollen Titel


    Die Spielplaner der Fußball-Mittelsachsenliga könnten sich künftig auch daran versuchen, ein Drehbuch für eine Folge der Krimireihe "Tatort" zu schreiben. Denn bei der Aufstellung der aktuellen Serie haben sie für absolute Spannung gesorgt: Erst am heutigen letzten Spieltag wird die Meisterschaft im direkten Duell zwischen Tabellenführer SV Lichtenberg (51 Punkte) und Verfolger BSC Freiberg II (48 ) entschieden.


    Die Partie wird zwar erst 15 Uhr angepfiffen, doch Lichtenbergs Trainer Volkmar Sacher versammelt seine Truppe schon am späten Vormittag. "Wir wollen uns zielgerichtet vorbereiten und die Meisterschaft einfahren", sagt der Übungsleiter. Dass seiner Elf bereits ein Unentschieden zum Triumph reichen würde und der Bezirksliga-Aufstieg wegen des Verzichts des BSC II bereits feststeht, ist für den Coach kein Thema."Wir wollen gewinnen, als Meister aufsteigen und so alle Zweifel vom Tisch wischen", sagt Sacher.


    Auch die BSC-Akteure werden sich heute nicht auf dem letzten Pfiff versammeln, um sich auf das Saisonfinale einzustimmen. "Zunächst wollen wir Lichtenberg zum Aufstieg gratulieren", sagt Freibergs Trainer Lars Bretschneider. Denn wer nach dem Abstieg sofort wieder nach oben klettert, "hat viel richtig gemacht". Dennoch wird er mit seinen Männern in Lichtenberg über 90 Minuten nicht Spalier stehen, um die SVL-Kicker zu beklatschen. "Wir werden noch einmal alles herausholen. Die Jungs sind hoch motiviert und wollen sich mit einem Sieg die goldene Mütze aufsetzen", sagt Bretschneider. Dabei ist ihm durchaus klar, dass die Gastgeber die besseren Karten haben. "Wenn es nicht reichen sollte, werden wir zum Lachen trotzdem nicht in den Keller gehen, sondern ordentlich feiern", betont der Coach, der die Moral seiner Kicker hervorhebt. Schließlich hatte sein Team zur Winterpause 10 Zähler Rückstand auf Lichtenberg. "Jetzt ist uns selbst bei einer Niederlage der 2. Platz nur noch theoretisch zu nehmen. Das Team hat eine starke Serie gespielt."


    Quelle: Freie Presse Freiberg

    Hiermit erst einmal ein großes Dankeschön nach Riesa!


    Und ich freue mich natürlich darüber, mit Steffen dann wieder (zu zweit?) den Bezirksliga-Thread gestalten zu dürfen. Aber noch ist ja bekanntlich nicht aller Tage Abend. Die verbleibenden 6 Punkte könnten noch jede Menge „Schaden“ in der Tabelle anrichten. Und vielleicht ist Freitaler Stahl ja doch härter als so manch einer glaubt. Wir sollten uns da einfach Mal überraschen lassen..!


    Und obwohl wir euch und die Ollen Säcke natürlich auch sehr gern wieder herzlichst am Trassenweg begrüßen würden, ist euer Klassenerhalt selbst (zumindest in dieser Saison) dann jedoch spätestens am letzten Spieltag drin meine liebe Standuhr. Denn in der Verfassung, in der sich die Fortuna derzeit befindet (ich war gegen RB II in C), reicht das wahrscheinlich kaum für die Bezirksliga. Also Kopf hoch! Vielleicht sieht man sich auch außerhalb der eigenen Pflichtspielsaison mal auf den Fußballplätzen dieser Welt..


    Gruß aus dem Gimmlitztal



    :schal2: :schal2: :schal2:

    Mit einem 2:0-Sieg gegen den Oederaner SC hat sich der SV Lichtenberg vorzeitig in die Bezirksliga geschossen.



    Von Knut Berger



    Während des Lichtenberger Dorffestes wurde am Wochenende so mancher Becher geleert. Die Fußballer des örtlichen Sportvereins sorgten am Samstag dafür, dass mindestens ein Fass Bier zusätzlich angesteckt werden musste. Denn durch einen 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen den Tabellendritten Oederaner SC machte der SV Lichtenberg schon vor dem finalen Spieltag der Mittelsachsenliga, der in zwei Wochen ausgetragen wird, den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt.


    Obwohl Trainer Volkmar Sacher mit seinen Männern nach dem Abpfiff in die Lichtenberger Partyzone eintauchte, ist für ihn die Saison noch nicht vorbei. Denn am letzten Spieltag empfängt der SVL mit dem BSC Freiberg II ein Team, das zwar von seinem Aufstiegsrecht keinen Gebrauch machen wird, dafür aber die Meisterschale holen will. "Da gilt es noch einmal", machte Sacher klar, dass er am Ende auch als "echter" Titelträger den Weg nach oben antreten möchte.



    "Ich habe mich in der ,Zweiten' richtig reingehangen, das ist auch Trainer Sacher aufgefallen"


    Peter Meyer, Spieler SV Lichtenberg



    Gegen Oederan lief für die Gastgeber zunächst alles nach Plan. Nach einer kurzen Phase des Abtastens war Peter Meyer in der 11. Minuten zur Stelle und drückte die Kugel aus Nahdistanz zum 1:0 über die Linie. "Das war mein vierter Treffer im fünften Spiel", strahlte der Torschütze. Der 32-Jährige hatte zuletzt in der Reserve die Töppen geschnürt, rückte aber in der Winterpause in die erste Garnitur auf. "Ich habe mich in der ,Zweiten' richtig reingehangen, das ist auch Trainer Sacher aufgefallen", grinste der Ex-Muldaer, der seit vier Jahren in Lichtenberg wohnt.



    Auch wenn das Ergebnis deutlich klingt, ging es über 90 Minuten knapp zu. Hier liefern sich der Lichtenberger Toni Kokott (blaues Trikot) und Sven Hofmann vom Oederaner SC ein Kopfballduell.


    Auch nach seiner erfolgreichen Aktion blieb Meyer zunächst ein Unruheherd im Oederaner Strafraum. Auch Sebastian Kurzhals und Swen Häuser nahmen Maß - jedoch ohne die notwendige Präzision. Statt den Gästen den zweiten Treffer einzuschenken, ließ die Sacher-Elf nach einer reichlichen halben Stunde nach.


    Der OSC hatte nun mehr von der Partie. Zunächst blieb es bei einer kleinen Mittelfeld-Orgie, bevor die Gäste ihre Offensivbemühungen intensivierten. Björn Jäkel hätte bis zum Pausentee durchaus für den Ausgleich sorgen können, auch nach dem Seitenwechsel ging Oederan mutig zur Sache. Auf der Gegenseite prüfte Kapitän Manuel Kluge mit einem strammen Geschoss den Oederaner Schlussmann Robby Thomas.


    "Wir haben druckvoll begonnen, ließen dann aber Oederan wieder auferstehen", kritisierte der Lichtenberger Coach und wusste zugleich, dass sein Team nicht immer souverän zu Werke ging. Tatsächlich war die Truppe aus der Stadt des Klein-Erzgebirges in der Folgezeit dem Ausgleich näher, als die Platzherren dem zweiten Tor. Dies fiel dann doch noch. In den letzten Sekunden der Nachspielzeit hatte praktisch mit dem Abpfiff der eingewechselte Thomas Frenzel wenig Mühe, einen Konter völlig freistehend erfolgreich zu vollenden.



    STIMMEN


    "Wir hatten in einigen Situationen Glück. Der Oederaner SC war ein guter Gegner, der sich auf keinen Fall hinten reingestellt hat, sondern ordentlich mitspielte." (Lichtenbergs Trainer Volkmar Sacher)


    "Ich bin mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden, mit der Leistung meiner Männer aber auf jeden Fall. Lichtenberg war aus meiner Sicht nicht die bessere Mannschaft." (Oederans Trainer Jochen Laudeley)



    Quelle: Freie Presse Freiberg

    Als ich eben mit der Bahn vom alljährlichen Himmelfahrtsausflug aus Holzhau in Richtung Heimat unterwegs war, da traf ich doch am Skilift nicht wirklich ein paar Fans aus Oederan.. In der Bahn selbst verflechtete sich unser „Gespräch“ dann unter Mithilfe einer Gruppe Weißenborner Mitreisender immer mehr in Richtung Handball..


    Aber sei´s drum: Wir trinken am Samstag einen darauf Jungs. Ganz egal wie dieses Spiel dann auch enden möge!



    :support: :schal2: :schal2: :schal2:

    24.Spieltag


    Gestern waren wir beim letzten Auswärtsspiel der Saison zum Derby an der Zuger Halde zu Gast. Der Zuger SV 1990 , welcher praktisch bereits vor diesem Spieltag abgestiegen war, wollte sich hier mit einer kämpferischen Leistung bei einer der letzten Gelegenheiten in der laufenden Saison von seinen treuen Fans verabschieden. Denn drei Spieltage vor Schluss blieben den Gastgebern dazu nicht mehr allzu viele Möglichkeiten. Die Gäste ihrerseits mussten die Begegnung unbedingt gewinnen, um im Titelrennen zu bleiben. Die Druckverhältnisse waren somit bereits im Vorfeld geklärt..


    Zuger SV 1990 – SV Lichtenberg: 1:2 (1:1)


    1:0 Erik Meltke (7.)
    1:1 Toni Kokott (15.)
    1:2 Daniel Zimmermann (88.)


    Aufstellung SVL: Siegel, Kluge, Kokott, Haustein, Miersch (80. Zimmermann), Gronwaldt, Walter, Kohl (54. Kurzhals), Matuschek, Häuser (74. Drechsel N.), Meyer


    Recht mittellos erreichte euer Fußballreporter vergangenen Sonntag den Sportplatz an der Zuger Halde. Denn weder hatte er diesmal ein Zeitmessgerät noch seinen gemeinen elektronischen Notizblock am Mann. Bei letztgenanntem half allerdings ein Pappteller vom benachbarten Bratwurst-Grill aus, welcher mir freundlicherweise kostenlos vom dort emsig beschäftigten Personal zur Verfügung gestellt wurde. Wenn dieser hier auch zweckentfremdet wurde, so erfüllten beide Seiten des Tellers am Ende dann doch ihren kuriosen Sinn..


    Bezirksliga-Schiedsrichter Matti Kastendeich (Mühlauer FV 1912) pfiff dieses Derby bei recht sommerlichen Temperaturen vor knapp 170 Zuschauern an. Ob das diesmal allerdings auch pünktlich passierte, kann ich euch aus bereits genannten Gründen leider nicht bestätigen. Die erste wirklich nennenswerte Chance gehörte zumindest den Gastgebern aus dem Tabellenkeller. Doch der Freistoß von M. Beer ging hier noch um einige Meter am Siegel-Kasten vorbei.. Die nächste „brenzlige“ Situation hatte ihren Ursprung dann, als P.Handrik einen Einwurf von rechts so platzieren konnte, das sich Gronwaldt verschätzte, das Leder über ihn hinweg sprang und Meltke deshalb völlig frei vor dem SVL-Tor auftauchte: 1:0 ZSV (7.)! Aufwachen Männer! Die nächsten Minuten erarbeiteten wir uns nun ein paar mehr Chancen in der Hälfte der Gastgeber als dies die ersten Minuten der Fall gewesen war. Ein Foul in der Nähe der linken Außenbahn auf der Höhe des 16-Meter-Raumes zog einen Freistoß nach sich, welchen Miersch ausführte, der den Kopf unserer „Goldrübe“ Kokott fand, der wiederum das Spielobjekt hier mit Nachdruck in der kurzen Ecke versenken konnte (14.) – Ausgleich! Es geht doch! In der Folge dieses Tores verflachte die Partie dann allerdings ein wenig. Matuschek über links – doch Meyer vertändelte im Strafraum.. Angriff Walter, dieser auf Miersch – Schuss Häuser – Ritter im Zuger Kasten blieb Sieger.. In diesen Spielminuten wechselte das Geschehen zwar oft schnell die Seiten des Platzes, war jedoch leider selbst arm an wirklich klaren Aktionen in Richtung des jeweiligen Tores.. Bei einer der gefährlicheren Aktionen foulte etwa SVL-Innenverteidiger Kokott ZSV-Stürmer Handrik außerhalb des Strafraumes – den folgenden Freistoß (ausgeführt von Schulz) köpfte Gronwaldt dann aber aus der Gefahrenzone heraus.. Und so blieb es bei einem Spiel, welches für die Fans in vielen Situationen nicht unbedingt schön anzusehen war. Viele hohe Bälle und kleinere Foulspiele prägten das Geschehen auf dem Platz.. Und insgesamt hatten die Gastgeber selbst in dieser Phase wohl etwas mehr vom Spiel an sich. Doch nachdem eine Kohl-Ecke, welche von rechts getreten wurde in den Armen von Keeper Ritter landete, bat Schiri Kastendeich dann auch erst einmal zum Pausentee – ohne das vorher vielleicht doch noch die eine oder andere Ergebniskorrektur gefallen wäre..



    Das entscheidende Tor gelang unserem kurz zuvor eingewechselten SVL-Torjäger Zimmermann (2.v.r.) unter freundlicher Mithilfe von ZSV-Keeper Ritter wenige Minuten vor dem Ende..!


    Die zweite Halbzeit begann dann mit einer gelben Karte für Kohl in der 52.Spielminute. Danach folgte ein schöner Angriff aus dem Lichtenberger Mittelfeld heraus. Kluge auf den an diesem Tag starken Matuschek, dieser im Sprint über seine linke Seite auf Meyer, der zurück auf Kluge, doch dessen Abschluss ging leider eine ungezählte Anzahl von Metern über den Kasten der Gastgeber hinweg ins Tor-Aus.. Doch kamen wir nun endlich etwas besser ins Spiel als noch Minuten vorher: Angriff über Miersch und Häuser – doch Matuschek verlor den Ball hier an der Strafraumkante.. Schätzungsweise 15 Minuten nach dem Wiederanpfiff riss ZSV-Mittelfeldmann Uder unseren Keeper im 5-Meter-Raum zu Boden. Beide konnten im Anschluss aber zum Glück weiterspielen.. Nun nahmen jedoch sowohl der Einsatz als auch die ruppigen Zweikämpfe (Foulspiele an Meyer, Matuschek, Handrik) zu und ein unerfahrener Spielleiter hätte hier wohl schnell mal die Übersicht verlieren können. Doch Schiri Kastendeich bewies Fingerspitzengefühl und hatte das Geschehen allgemein im Griff. Eine Offensivaktion der Gäste über Kluge, Häuser und Haustein endete bei Meltke im Zuger Abwehrverbund, keine zwei Minuten später dann fast dasselbe Bild, diesmal konnte jedoch Keeper Ritter klären.. Etwa 5 Minuten danach, wir hatten soeben einen Zuger Angriff erfolgreich abgewehrt, folgte ein Konter über Miersch und Kurzhals. Dessen Abschluss landete hier jedoch am Außennetz.. Diese zweite Hälfte war ihr Eintrittsgeld wahrlich Wert! Ein Uder-Freistoß landete dann etwa 15 Minuten vor dem Ende direkt in der Lichtenberger Mauer, der nachfolgende Angriff über Matuschek und Meyer verfehlte das Zuger Aluminium nur ganz knapp.. Nun fanden mehrere Foulspiele am Stück statt, an deren Ende Miersch die gelbe Karte sah. Nur Sekunden später stand Hüter Siegel einmal mehr im Mittelpunkt, als er einen Schuss aus dem Getümmel mit einer Wahnsinns Reaktion noch von der Linie kratzen konnte! So mancher dachte, den Ball schon in der Luft über der Linie gesehen zu haben, doch Schiri Kastendeich gab kein Tor – und deshalb ging dieses Spiel hier auch weiter. Nun folgte ein Foul von Beer am eingewechselten Zimmermann nahe der heimischen Strafraumgrenze. Hüter Ritter konnte den darauffolgenden Kluge-Freistoß nicht festhalten, der zuvor gefoulte Zimmermann reagierte am schnellsten – und drin war das Ding – Führung (88.)! Die letzten Sekunden dieser Partie warfen die Gastgeber zwar noch einmal alles nach vorn was sie hatten (Walter und Siegel klären gemeinsam, Uder drüber nach Einwurf Mittelstädt), handelten sich dabei 2 gelbe Karten ein – doch als der Schiri diese Partie nach etwa 4 Minuten Nachspielzeit dann auch endlich beendete, war unsere Freude natürlich groß!



    P.S.: Prima und unauffällig in jedermanns Hosentasche zu verstauen gehen diese Pappen nach Spielende dann auch noch, solang vorher keine fettige Wurst darauf gelegen hat. Mein kleiner Geheimtipp an alle Spickzettel-Schreiber dieser und jener Fußball-Arenen also! :thumbsup:


    :support:


    www.sv-lichtenberg.net :schal2: :schal2: :schal2:

    23.Spieltag


    3 Kalendertage nach dem offiziellen Ende der diesjährigen „Eisheiligen“ hatten wir vergangenen Sonntag noch immer nur knapp 9 Grad am Trassenweg, oben hinter dem Wald, auf dem „B-Platz“ in Lichtenberg. Dabei war zu diesem Zeitpunkt doch bereits über die Hälfte des „Wonnemonats“ Mai vorüber. Aber es half ja alles nichts – die laufende Saison befindet sich derzeit nun mal in ihrer entscheidenden Phase. Und so konnte weder ein solches Spiel verschoben noch irgendwie sonst in diversen Lüften aufgelöst werden. Jeder einzelne anwesende Verantwortliche hatte hier seine Leistung abzurufen. Ob nun auf oder auch neben dem Platz. Selbst bei 10 cm tiefem Wasserstand, verschlammten Wanderpfaden, blechverkleideten Behelfs-Verkaufsständen, regennassen Holzkohlegrills, feuchten Fußballkamera´s oder auch böigen Winden von verschiedensten Seiten..



    SV Lichtenberg – TSV 1893 Langhennersdorf: 1:2 (0:2)


    0:1 Andy Schubert (17.)
    0:2 Andy Schubert (25.)
    1:2 Peter Meyer (90. +2)


    Aufstellung SVL: Siegel, Kluge, Kokott, Haustein, Frenzel (32. Matuschek), Hauswald, Kurzhals (58. Kohl), Walter (65. Zimmermann), Gronwaldt, Häuser, Meyer



    Vor reichlich 100 anwesenden Zuschauern begann bei mäßigem Dauerregen pünktlich 15:00 Uhr die Partie Sechster gegen Dritter – zumindest wenn man sich hier die Tabelle der Rückrunde zugrunde legte. Die Gäste, mit Abstand bester Aufsteiger aus dem Vorjahr und 9 Spieltage nach Beendigung der Hinrunde schon mit genauso vielen Punkten ausgestattet wie nach 13 Spielen der gesamten Hinrunde, waren auch auf des Gegners Platz recht weit oben in der Tabelle angesiedelt. Die Gastgeber ihrerseits wiederum ließen trotz oft beschriebener Probleme und einem deshalb insgesamten Abwärtstrend folgend, bisher auf fremden Plätzen kaum Zweifel an ihrer Klasse aufkommen. Schipperten daheim diese Saison jedoch nur im Mittelfeld der Liga umher. Soviel einmal zur Statistik vor dem Spiel..


    Und auch die ersten 5-6 Minuten gehörten dann ganz eindeutig unseren Gästen. Ein Tor sprang bei diesen ersten Offensivaktionen zwar noch keins heraus, doch lag hier bereits etwas derartiges in der Lichtenberger Luft.. Eine erste „Chance“ der Hausherren erfolgte dann knapp 7 Minuten nach Anpfiff: Hauswald hatte nach einer weiten Kluge-Flanke den Abschluss versucht. Sein Schuss von der linken Seite allerding verfehlte den Kasten von F. Zimmermann noch um mehrere Meter in der Diagonalen.. Sofern man das ganze bei diesen Platzverhältnissen behaupten kann, ging es in einer der nächsten Szenen dann ganz schnell: Ein Pass aus dem Mittelfeld von „Henno“ erreichte den quirligen Schubert auf der rechten Seite, dieser ließ ganz einfach mal Kokott stehen, Torhüter Siegel sah hier auch kein Land und deshalb fand sein Schuss den Weg in die lange Ecke: 0:1/17.Minute! Glück für den TSV, das diesem Schuss hier keine Pfütze den Erfolg versperrte.. 2 Minuten später versuchte es der Torschütze noch einmal, diesmal jedoch mit weniger Erfolg. Keine 6 Minuten später dann aber ein weiterer Blitzangriff des Aufsteigers über die rechte Seite: Pomp auf Krause und dieser in den Lauf von Schubert: 0:2/25.! In einer der nächsten Aktionen ging Gronwaldt (war selbst noch keinen vollen Tag wieder aus dem langen Urlaub zurück, spielte aber trotzdem durch!) einmal bis in den gegnerischen Strafraum hinein und holte damit zumindest eine Ecke raus (31.)..! Nun nahm Trainer Sacher (Langhennersdorf) Frenzel aus dem Spiel - Matuschek kam dafür neu in die Partie. Jetzt war Siegel wieder an der Reihe, welcher einen Tuchscherer-Schuss mit einer guten Parade abwehren konnte (35.).. Hauswald sah in seiner nächsten Szene dann die erste Karte des Tages von Schiri Schröder als er Schubert in der Hälfte der Gäste von den Beinen holte (39.).. Und auch die letzten beiden Aktionen gehörten dann dem Aufsteiger: Zuerst kam Gießner zum Abschluss nachdem er die Abwehr ausgetanzt hatte (40.)! Danach foulte Kokott Gegenspieler Tuchscherer und sah dafür die zweite Karte des Tages. Den folgenden Neumann-Freistoß konnte Keeper Siegel entschärfen, die darauf folgende Neumann-Ecke brachte für die Gäste jedoch nichts mehr ein. (Halb)-Zeit zum Luft holen!



    "Unter Wasser" lief der Ball vergangenen Sonntag an Trassenweg nicht ganz so gut wie gewohnt. Der Sieg der Gäste ging trotz der Umstände am Ende aber in Ordnung.


    Da beide Mannschaften zur Pause nicht in ihre Kabinen gehen konnten, es weiter so vor sich hin regnete und die Trainer ihren Spielern alles gesagt zu haben schienen, dauerte die Halbzeit auch nur ganze 10 Minuten lang. Vom Wiederanstoß weg machten die Platzherren nun Druck. Oder zumindest versuchten sie dies: Freistoß Kluge, Gäste-Keeper Zimmermann klärte hier zur Ecke (48.).. Freistoß Hauswald – Keeper Zimmermann hielt (51.).. Ein Meyer-Kopfball passierte nach Hauswald-Flanke dann den TSV-Kasten nur auf der Außenseite (52.).. Etwa 5 Minuten danach beging Tuchscherer sein erstes gelbwürdiges Foul an SVL-Torhüter Siegel. Keine 2 Minuten später auch sein Zweites.. Kohl auf Haustein – Kopfball Meyer – doch das Leder ging daneben (58.) – zu umständlich Jungs! Als Tuchscherer mit der Ampelkarte nur Sekunden vorher den Platz verlassen musste, witterten wir unsere Chance: Trainer Sacher wechselte D. Zimmermann ein und stellte wie bereits vergangene Woche um auf ein offensiveres 3-4-3-System. Doch einen wirklichen Effekt brachte das ganze leider nicht. Stattdessen beging Hauswald sein zweites gelbwürdiges Foul (diesmal an Neumann) und sah deshalb auch die Ampel leuchten (71.).. Als Matuschek ein paar Minuten später an der Seitenlinie inmitten der eigenen Hälfte einwerfen wollte, stand der erste Mitspieler der eigenen Mannschaft jedoch im Bereich des Strafraumes vom Gegner (77.). So kann das nicht gehen Männer! H. Gießner war es, welcher im Anschluss die nächsten Chancen für seine Farben haben sollte: Sein erster Schuss wurde von Siegel pariert (82.) – als er kurz darauf erkannte, dass unser Tor verlassen war, versuchte er es mit einem Lupfer aus etwa 35-40 Metern – doch Siegel blieb dank schneller Füße auch hier wieder Sieger (85.)! Bei Angriff SVL machte es sich nun TSV-Spieler Grießbach im Trassenweg-See an der Seitenlinie gemütlich – der Schiri unterbrach deshalb (88.).. Da „Henno“ diese letzten Minuten nun extrem auf Zeit spielte, hagelte es vom Schiri noch 2 Mal den gelben Karton.. Auch die Hausherren bekamen hier noch eine Verwarnung ab. Dann, die Nachspielzeit lief bereits ein wenig herunter, Schuss Zimmermann - Nachschuss Meyer – und drin war er: 1:2 (90. +2).. Aber zu spät! Sekunden danach folgte der Schlusspfiff und kurze tumultartige Szenen. TSV-Kapitän Neumann bekam noch einmal glatt Rot! Damit war diese Partie dann abschließend aber auch beendet..


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    22.Spieltag


    Am 22.Spieltag der Kreisoberliga Mittelsachsen weilte der Tabellenführer gestern in der Striegistal-Aue zum Punktspiel beim dort beheimateten SV Einheit Bräunsdorf. Die Gastgeber, vor dem Spieltag auf dem 11.Tabellenplatz stehend und in der Vorsaison nur haarscharf dem Abstieg entkommen, kämpften auch in dieser Saison (wenngleich derzeit nicht akut) gegen den Abstieg. Die Mannschaft von Trainer Henry Weyhmann war daher auf eigenem Platz der krasse Außenseiter. Wenn man beim gastgebenden Verein ein wenig in der Statistik wühlte um irgendwo dann doch relative Stärken auszumachen, dann war es die doch halbwegs positive Heimbilanz, welche die Einheit vorzuweisen imstande war. Rückblick: Der letzte Punktgewinn der Einheit erfolgte am 19.Spieltag beim 2:2 in Oederan (5.Pl.), der letzte „Dreier“ Mitte März daheim beim beachtlichen 4:1 über die Gäste aus Hartmannsdorf (8.Pl.i.d.T.)..



    SV Einheit Bräunsdorf – SV Lichtenberg: 0:0


    Aufstellung SVL: Siegel, Kluge (61.Zimmermann), Kokott, Haustein, Hauswald, Miersch, Kurzhals (53.Walter), Matuschek, Timmel, Meyer (77.Frenzel T.), Häuser



    Auf der Fahrt nach Bräunsdorf fiel das Thermometer von reichlich 15 auf unter 9 Grad ab. Starkregen setzte ein und die Wolken sowie der Wind ließen zumindest Wettertechnisch keinen gemütlichen Fußballnachmittag erahnen. Der April im Mai – das konnte ja „Heiter“ werden..


    Schiri Rene Kupke (TSV Garsebach/KOL Meißen) pfiff die Partie dann eine Minute nach 15:00Uhr vor etwa 70 anwesenden Zuschauern (davon ca. 25-30 Gäste) und bei zwischenzeitlichem Sonnenschein an. Ein paar Sekunden später musste die Innenverteidigung der Einheit bereits das erste Mal zur Ecke klären, welche im Anschluss aber nichts einbrachte. Was folgte war ein weiterer starker Regenguss von oben. Auf dem Platz versiebten die Gäste in dieser Zeit eine Reihe an Großchancen. So flankte etwa Meyer von rechts über den 5-Meter-Raum hinweg – Matuschek kam nicht ran (6.).. Sekunden später rutschte Häuser dann mitsamt dem Spielgerät am rechten Pfosten vorbei (8.).. Knapp 5 Minuten danach war es wiederum Häuser, dessen Schuss - von der linken Seite kommend - nur haarscharf den rechten Pfosten außerhalb über die Grundlinie passierte (12.).. In einer dieser Aktionen hätte die Führung ganz einfach fallen müssen Männer! In der nächsten Szene krachte SVL-Kapitän Kluge dann bei einem Kopfballduell in der Nähe des Gästestrafraumes mit Einheit´s Schulze zusammen und musste deshalb für 2-3 Minuten vom Feld genommen werden, bevor er dann zum Glück doch weiterspielen konnte. Timmel prüfte ein paar Minuten später Torhüter Ewertowski im Tor der Einheit (16.), welcher hier jedoch der Sieger blieb.. Knapp 120 Sekunden später erlief sich Haustein das Leder, Flankte in Richtung Gehäuse der Gastgeber, Fehler Ewertowski und Hauswald versenkte zum Tor des Tages – leider hatte Schiri-Assistent Förster auf der Gegenseite wohl ein Abseits gesehen (18.)! Aber Kopf hoch, weiter ging es: Flanke Meyer von rechts – Timmel kam nicht ran (22.).. Foul Feldmann an Häuser – doch der Freistoß von Timmel kam um ein paar Meter zu hoch (25.).. Den gelben Karton gab´s für Einheit´s Schulze nach Foul an Kluge – doch der folgende Freistoß von Miersch ging auch in dieser Szene wieder daneben (37.).. Einen Freistoß von Hauswald konnte Keeper Ewertowski mit einer starken Reaktion Sekunden vor der Pause noch über die Latte lenken – die folgende Hauswald-Ecke köpfte Meyer dann aber erneut vorbei (43.).. So ging es ohne wirkliche Bräunsdorfer Torchancen bei schönstem Sonnenschein und diesem schmeichelhaften Zwischenstand für alle erst einmal in die Kabinen..



    Ein Tor zu wenig: Nicht nur im Elbtal fehlte an diesem Nachmittag am Ende ein einziges Törchen, auch 5 Ligen tiefer - im knapp 60km entfernten Striegistal-Stadion trat diese Abschlussschwäche gestern Nachmittag leider deutlich zu Tage.


    In den zweiten 45 Minuten angekommen, riskierten wir dann von Anfang an mehr. Ein Sieg sollte her! Doch was folgte, waren wohl genau deshalb die ersten größeren Chancen im Spiel für die Gastgeber: SVE-Kapitän Lars Weyhmann mit dem Pass im Mittelfeld auf Mavlonazarov, der mit einem weiteren Querpass nach rechts auf Löwe, doch der verstolperte bereits bei der Ballannahme (49.).. Hauswald war es, dem dann auch wieder die nächste Szene gehörte: Erst setzte er sich schön über seine linke Seite durch, doch fehlte ihm hier ein wenig die Übersicht und so blieb uns ein Tor in dieser Situation auch weiterhin verwehrt (56.)! Nach gut einer Stunde wechselte Trainer Sacher dann Zimmermann für den leicht angeschlagenen Kluge in die Mannschaft ein. Timmel übernahm die Binde des Spielführers und unser System hieß fortan 3-4-3. Offensiver ging das höchstens noch in den 30er Jahren auf Schalke mit 5 oder 6 Stürmern auf dem Feld.. Doch diese Systemumstellung brachte nicht den gewünschten Erfolg in der Spitze. Vielmehr ergaben sich nun ohne Ende Räume zum Konter für die gastgebende Mannschaft. So konnte etwa Siegel 15 Minuten vor dem Ende nur dank überragenden Stellungsspiels außerhalb seines Strafraumes dafür sorgen, dass wir hier trotz Überlegenheit nicht auch noch in Rückstand gerieten (75.)! Mit einem „normalen“ Fußballspiel hatten das Ganze die letzten 10-15 Minuten nun nichts mehr gemein. Denn diverse Foulspiele, Zeitschindereinen etwa durch Ballwegschlagen, wüste gegenseitige Provokationen sowie Beschimpfungen untereinander und daraus resultierende höchste taktische Unordnung beider Mannschaften auf dem Feld ließen weder einen geordneten Spielfluss aufkommen, noch konnte Schiri Kupke hier seinen persönlichen "ruhigen Nachmittag" verbringen. Als Zuschauer kam einem das ganze Treiben so vor, als ginge es hier um ein Alles-Oder-Nichts-Spiel im Finale einer Meisterschaft oder ähnlichem. Insgesamt aber brachte dieses Chaos dann keine Entscheidung in der Begegnung an sich, sondern lediglich 5 gelbe Karten in den letzten 10 Minuten – 3 für die Gastgeber und 2 für die Gäste (zuvor insgesamt eine für die Einheit) plus respektable 5 Minuten Nachspielzeit wegen diverser Spielunterbrechungen vorher. Keeper Ewertowski gelang Sekunden vor dem Ende noch eine Parade nach einem Schuss von der linken Seite, das war es dann aber auch. Die Gastgeber feierten gegen 16:54Uhr ihren Punktgewinn jedenfalls wie einen Endspiel-Sieg. Unseren Glückwunsch dazu!


    Im Anschluss an diese Partie stieg dann auch Dynamo in die dritte Profi-Liga ab. Ein ebenso ereignisreicher wie gleichermaßen trauriger und ernüchternder Fußball-Sonntag!



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    Erste mit Test in Weigmannsdorf


    Die Erste Vertretung aus dem Gimmlitztal testete vergangenen Sonntag in der eigenen Gemeinde. Gegner war also die erste Vertretung vom SV Weigmannsdorf-Müdisdorf (z.Zt. 2.Platz, 2.Kreisliga MS/Süd). Gespielt wurde auf dem Sportplatz an der Kirche vor etwa 40 anwesenden Gästen. Schiedsrichter der Partie war Sportfreund Steffen Hänel (KOL-Referee) aus Sayda.


    SV Weigmannsdorf-Müdisdorf – SV Lichtenberg: 1:2 (1:2)


    0:1 Swen Häuser (21.)
    0:2 Nick Drechsel (27.)
    1:2 Ingo Winderlich (45.)


    Aufstellung beider Mannschaften:


    SVL: Siegel, Kluge M., Hennig, Frenzel, Meyer, Walter (59. Schneider T.), Miersch, Hauswald, Kohl, Drechsel N., Häuser


    SVW: Schulze, Winkler, Thiele P., Fritzsche, Blosche (32. Winderlich R.), Kluge D., Winderlich I., Uhle (46. Gube), Wolf, Martin (68. Lippmann), Bauer


    Beim SVL fehlten: Gronwaldt, Hilgenberg F., Timmel, Kokott, Haustein, Matuschek, Drechsel M., Schneider S., Zahn


    Das Spiel war keine 5 Minuten „alt“, da hatte Winkler Rene – seines Zeichens Kapitän der Gastgeber – die erste Chance vor dem Tor von Siegel. Doch sein Abschlussversuch verfehlte die Kiste von Lichtenberg hier um ein paar Meter auf der linken Seite. Die folgenden Minuten kamen dann die Gäste aber auch so langsam in diese Partie. Die nächste nennenswerte Großchance war drin: Fehler im Mittelfeld des Kreisligisten und Häuser über die rechte Seite ins lange Eck – keine Chance für „Checker“ im Kasten der Gastgeber (21.)! Knapp 6 Minuten später war es dann Hauswald, welcher eine Ecke von der linken Seite herein schlug nachdem Fritzsche Sekunden zuvor nur ins Tor-Aus klären konnte. Hauswald´s Ecke jedenfalls fand Kohl als Adressaten, dieser mit der Ablage auf Miersch und der bediente Drechsel N. – das Ergebnis: 0:2 (27.)! Schöne Kombination Männer! Nicht einmal 60 Sekunden danach stand SVW-Torhüter Schulze dann erneut im Mittelpunkt. Diesmal konnte er einen Schuss von Kohl jedoch erfolgreich abwehren (28.).. Bei diesem Spielstand blieb es auch bis Sekunden vor dem Halbzeitpfiff. Schiri Hänel musste hier die Partie jedoch noch einmal unterbrechen: Hennig hatte ein Foul am schnellen Bauer begangen. Den fälligen Freistoß führte Kluge D. aus, welcher mit viel Gefühl den Kopf von Winderlich I. fand, der die Pille dann auch per Kopf neben dem linken Pfosten im Tor von Siegel unterbringen konnte: 1:2 – zumindest der Anschluss war schon einmal hergestellt! Pause…



    Kaum zu stoppen: Der wieselflinke Bauer S. (grün) war von der Verteidigung der Gäste oft kaum unter Kontrolle zu bekommen. Ein Tor (bisher 4 Tore in der Liga) sollte ihm an diesem Tage allerdings verwehrt bleiben..


    SVW-Stürmer Bauer war es, welcher nach Fehler im Lichtenberger Mittelfeld auch gleich zu Beginn der zweiten Hälfte die erste gute Chance besaß um ein Tor zu erzielen. Doch noch konnten die Gäste diese knappe Führung behaupten.. Etwa 2 Minuten später war es Frenzel, welcher „Checker“ im Kasten der Gastgeber mit einem Fernschuss aus etwa 20 Metern prüfte. In diesem Test ging es also insgesamt auf beiden Seiten recht munter zur Sache. Knapp eine Stunde war gespielt, als Wolf eine Flanke misslang, Häuser daraus Kapital schlagen wollte, doch Schulze am Ende der Sieger blieb (57.).. Schulze blieb auch in der nächsten Szene Sieger, als wiedermal ein SVL-Angriff über die linke Seite rollte. Hauswald mit dem Schuss, der gute Keeper der Gastgeber mit der Abwehr und Häuser mit dem Abschluss um ein paar Meter über den Kasten in Richtung Kirche (61.).. Knapp 4 Minuten danach packte Innenverteidiger Thiele P. eine Traumflanke aus, welche selbst Kluge D. in der Lichtenberger Hälfte erreichte. Dieser wiederum bediente den agilen Bauer, doch der verstolperte das Leder im Anschluss vor dem Kasten von Siegel (65.).. Bauer Stanley lief nun jedoch zur Höchstform auf, denn auch in der nächsten Szene versäumte er es, den Ausgleich zu markieren nachdem Keeper Siegel schon geschlagen war. Sein Schuss ging knapp rechts neben das Gehäuse (70.).. Eine Hauswald-Flanke erreichte weitere 5 Minuten danach weder Freund noch Feind im gegnerischen Strafraum (74.) .. Die letzte Großchance besaßen dann auch wieder die Gastgeber: Flanke vom eingewechselten Lippmann, SVL-Kapitän Kluge M. mit dem Fehler und Winderlich I. mit der Prüfung für Gäste-Hüter Siegel (84.).. Alles in allem wäre der Ausgleich hier wohl verdient gewesen..


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    21.Spieltag


    Vergangenen Sonntag kam es nach der langen Osterpause nun zum 21.Spieltag der Kreisoberliga Mittelsachsen. Wir empfingen dabei am heimischen Trassenweg vor knapp 130 Zuschauern die Einheit aus Erdmannsdorf/Augustusburg, welche zwar in der Tabelle mit insgesamt 23 geholten Punkten auf dem 9.Platz rangiert, in der Rückrunde allerdings mit 5 Punkten zu den schwächeren Vertretern dieser Liga zählt. Star unserer Gäste ist seit letztem Sommer zweifellos ihr Trainer Dirk Barsikow. Er spielte Anfang der 90er Jahre mit dem FC Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitzer FC) etwa im UEFA-Pokal gegen Juve, Dortmund und Porto. Zuletzt trainierte der die erste Mannschaft des VfB Fortuna Chemnitz in der Landes- bzw. Oberliga..



    SV Lichtenberg – Eintracht Erdmannsdorf/Augustusburg: 2:0 (2:0)



    1:0 Peter Meyer (3.)
    2:0 Peter Meyer (5.)



    Aufstellung SVL: Siegel, Kluge, Kokott, Haustein, Frenzel, Walter, Timmel, Miersch, Matuschek (64. Drechsel N.), Zimmermann, Meyer (81. Schneider T.)



    Denjenigen, die immer auf den „letzten Drücker“ zu solch einem Termin wie am Sonntag erscheinen, denen sollte dieses Spiel eine Lehre gewesen sein. Denn keine 5 Minuten nachdem Schiri N. Morgenstern (Zschopau!) angepfiffen hatte, stand es auch schon 2:0. Danach passierte nichts wesentliches mehr auf dem Platz. Eigentlich hätte man hier auch beruhigt abpfeifen können. Aber der Reihe nach:


    Nach einem Foul hinter der Mittellinie trat Kluge zum Freistoß an. SVL-Kopfball-Ass Kokott erreichte seine Hereingabe ein paar Meter über dem Boden, die Kugel klatschte gegen die Querlatte des Erdmannsdorfer Gehäuses, Meyer reagierte am langen Pfosten am schnellsten – und drin war das Ding – Führung (3.) und keine Chance für den Torhüter der Gäste aus dem Tal der Zschopau! Nun stießen die Gäste wieder an. Doch kaum hatten sie sich mit dem Spielobjekt in unsere Hälfte bewegt, ging ihnen der Ball verloren, wir griffen über die rechte Seite an, Flanke vor´s Eintracht-Tor, Keeper M. Langklotz konnte nicht festhalten – und da war er wieder: Meyer versenkte das Ding! 2:0! Unglaubliche Geschichte - denn wie viele Jahre hatte Meyer nicht mehr in der ersten Mannschaft oder überhaupt wieder beim SVL gespielt? Ganz großes Ding Peter! Nun war es aber auch vorbei - wie bereits beschrieben - mit der Fußballherrlichkeit am Trassenweg. Die Gäste konnten nicht – die Gastgeber wollten wohl nicht mehr – so oder ähnlich könnte man das Geschehen der letzten 85 Minuten am treffendsten beschreiben.. Schade eigentlich! Und so lassen sich auch nur noch noch wenige hochkarätige Situationen wirklich benennen: Eintracht-Mittelfeldmann M. Winterhoff mit dem Freistoß – dieser konnte von der „Lufthoheit“ im SVL-Strafraum geklärt werden (14.).. Ecke R. Langklotz – Kopfball M. Hansch – ging um 2-3 Meter drüber (30.).. Winterhoff mit der Flanke von links – S. Bergt in der Mitte zu überrascht davon, M. Mühlberg „senste“ vorbei (38.).. Matuschek nach Vorlage Meyer knapp vorbei am Gehäuse (41.).. Meyer über rechts nach Vorlage Timmel – dieser Abschluss war dann aber zu schwach (44.).. Halbzeit..



    Matchwinner Meyer (blau/weiß) hier im Zweikampf mit Eintrachts Bergt (rot/schwarz). Wenn vielleicht auch nicht das wichtigste - dann aber doch ein wohl unvergessliches Spiel für Pete :ja:


    Anfang der zweiten Halbzeit musste sich unser Keeper Siegel beweisen: Die Eintracht mit einem Freistoß aus etwa 30 Metern – eine Parade von Siegel lenkte das Geschoss um den Pfosten (46.)! Nun kam es zum kleinen Privatduell zwischen dem Mann auf der linken Eintracht-Seite S. Bergt und unserem rechten Verteidiger Haustein. Nach einem dieser kleinen Scharmützel sah Haustein die gelbe Karte von Schiri Morgenstern (52.). Keine 3 Minuten später foulte Bergt seinen Gegenspieler Haustein im Strafraum der Eintracht – ein Pfiff allerding blieb an dieser Stelle aus! Die letzten 25 Minuten stand dann der gut aufgelegte Siegel im Mittelpunkt des Geschehens: Zuerst griffen die Gäste über M. Hansch und M. Mühlberg an – Siegel hier der Sieger (67.)! Dann klärte unser Keeper zuerst einen Freistoß von Eintracht-Kapitän R. Langklotz zur Ecke, um diese dann wenig später (getreten von Hansch) ebenfalls noch zu entschärfen.. Starke Leistung Basti! Zwischendurch gab es noch ein Foulspiel vom Eintracht-Kapitän an Miersch auf der Grenze des Gäste-Strafraumes (Gelb für Langklotz). Aber auch hier blieb ein möglicher Strafstoß-Pfiff aus.. Nach Abpfiff wurde „Volksheld“ Meyer Pete zumindest von den Fans auf dem Hügel gefeiert.. :thumbsup:


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    20.Spieltag


    An der Hainichener Pflaumenallee standen sich am 20.Spieltag die beiden besten Mannschaften der Hirnrunde gegenüber. Ein Blick auf die Tabellen zeigt: Die Männer von HFV-Trainer Bernd Pertuch standen vor dieser Partie in der Heimstatistik auf dem 2. Tabellenplatz. Die Männer von SVL-Trainer Volkmar Sacher ihrerseits belegten auch den 2. Platz - allerdings in der Auswärtsstatistik. Noch dazu folgten uns die Hainichener, gegen die wir in der laufenden Saison unsere insgesamt einzige Niederlage der ersten 13 Spieltage einstecken mussten (die erste Pflichtspiel-Niederlage gegen Hainichen überhaupt – nach zuvor insgesamt 4 Pflichtspielbegegnungen!), seit dem 8. Spieltag auf dem 2.Platz in der Tabelle. Zuletzt jedoch schwächelten beide Teams in der Liga. Die Gastgeber ihrerseits konnten 2014 noch nicht gewinnen und fielen nach dem 19.Spieltag damit sogar auf den 3.Tabellenplatz zurück. Die personell gebeutelten Gäste aus dem Gimmlitztal konnten bis jetzt ihren Platz an der Sonne behaupten. Doch der Vorsprung auf die Verfolger schmilzt auch hier zusehends…



    Hainichener FV B/G 46 – SV Lichtenberg: 1:4 (0:1)



    0:1 Manuel Kluge (45.)
    0:2 Torsten Hauswald (46.)
    0:3 Robert Miersch (49.)
    0:4 Swen Häuser (63.)
    1:4 Sebastian Schulze/FE (83.)



    Aufstellung SVL: Siegel, Gronwaldt (77./Matuschek), Kluge, Kokott, Haustein, Frenzel, Walter, Miersch, Hauswald (77./Drechsel N.), Timmel, Häuser



    Nachdem Schiedsrichter Christopher Fiebig (Burgstädt) das Topspiel des Tages vor knapp 100 Zuschauern (davon etwa 30 Gäste) angepfiffen hatte, gehörten die ersten 5-6 Minuten dann den Gastgebern von der Pflaumenallee. Sie machten das Spiel und drückten uns in die eigene Hälfte. Zählbares sprang für sie dabei aber nicht heraus. Die beste Gelegenheit war da noch eine Ecke von Fräßle in der 6. Minute. Er trat sie von der rechten Seite herein. Nur fand dieser Absender hier keinen Adressaten. Nachdem wir diese Anfangsminuten unbeschadet überstanden hatten, fanden wir so langsam ins Spiel hinein. Die erste Riesenchance dann von Timmel: Nach einem schönen Zuspiel aus dem Mittelfeld heraus versuchte er es mit einem Heber über HFV-Torhüter Bretschneider hinweg – leider schepperte hier nur das Gehäuse der ´46er, da das Geschoss lediglich an die Querlatte klatschte (13.)! In der Folge entwickelte sich ein Treiben auf dem Platz, welches teilweise nicht mehr schön anzusehen war. Schiri Fiebig musste die Partie des Öfteren unterbrechen. Gründe hierfür: Kleinere und größere Foulspiele, zumeist im recht ungefährlichen Mittelfeld. Die Folge: Zwei mal der gelbe Karton für Hainichen (17. bzw 38.min)! Eines dieser Foulspiele mündete nur Sekunden vor der Halbzeit in einem von der Entfernung her recht vielversprechendem Freistoß. Kluge trat aus etwas über 20 Metern Entfernung an – und versenkte das Spielobjekt mit einem traumhaften Faden über die Mauer hinweg im linken Winkel des Hainichener Gehäuses – Keine Chance für Bretschneider (45.)! Pause..



    Drin! Nur Sekunden vor dem Halbzeitpfiff konnte M. Kluge (links am Bildrand) den Ball im Tor von N. Bretschneider (rechts am Bildrand) versenken. Marke Traumtor Manu! :freude:


    Einer der Gästefans hatte Anfang der zweiten Halbzeit ein paar bunte Bonbons ausgepackt und verteilte diese recht spendabel unter den mitgereisten Anhängern, als es auf dem Platz auch schon wieder jubelte. Hauswald hatte das Leder hier regelgerecht im Tor der Gastgeber versenkt. Allen anwesenden Bonbon-verliebten Fußballfanatikern blieb traurigerweise die Entstehungsgeschichte dieses Treffers versagt. Sei´s drum: Nun konnte in aller Ruhe weiter gelutscht werden.. Die gastgebende Mannschaft jedoch wurde durch diesen Rückstand nun selbst ein wenig offensiver. Sie musste ja. Und das gab für unsere Farben natürlich auch die Möglichkeiten, um die frei werdenden Räume zu nutzen: Nur 3 Minuten später - Angriff SVL in Überzahl – Fehler Peter Siegel („letzter Mann“ HFV) gegen Häuser – und Miersch versenkte zu Tor Nummer 3 (49.) des Tages! In der Folge dieses Tores fanden einige befremdliche Worte den Weg zu Schiedsrichter Fiebig. Die Folge: Zum zweiten Male zwei mal der gelbe Karton für Hainichen (50. min)! Die Platzherren versuchten ihr Glück danach wieder mit dem Fußball-Spielen. Doch wirklich gelingen wollte ihnen an diesem Tage nichts mehr. Stattdessen Lichtenberg mit dem Konter in Überzahl (3 gegen 1) – und Häuser schloss wie zu guten alten Torjäger-Kanone-Zeiten ab: 0:4 in die linke Ecke (63.)! In einer der nächsten Szenen blieb Gronwaldt liegen. Frenzel hatte hier seinen eigenen Käpt´n nahe der Mittellinie mit dem Ball „erlegt“.. Häuser´s ärgster Torjäger-Rivale von damals – Nils Nebe - versuchte es Minuten später mit einem Distanzschuss aus etwa 30 Metern – dieser ging jedoch drüber (70.)! Beim nächsten Angriffsversuch des FV Blau-Gelb rannte der knapp 15 Minuten zuvor eingewechselte M. Seifert SVL-Torwart Siegel über den Haufen, welcher danach kurz behandelt werden musste.. Als Haustein dann knapp 10 Minuten vor dem Ende ein Foulspiel im eigenen Strafraum beging, entschied Schiri Fiebig auf Strafstoß. HFV-Kapitän Schulze trat an – und verwandelte sicher zum Ehrentreffer (81.). Als dann kurz vor Ultimo die fertig gegrillten Bratwürste recht witzig über die hauseigene Stadionanlage angepriesen wurden, sollte wohl zumindest die Wurst-Auftau und Grill-Politik des gastgebenden Heimvereines an der Pflaumenallee nicht den sprichwörtlichen Bach hinunter gehen..




    Hut ab vor dieser Mannschaftsleistung Männer..!



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    19.Spieltag


    Am 19.Spieltag der Mittelsachesliga kam es vergangenen Sonntag zum Gipfeltreffen am Trassenweg. Jedoch nicht etwa deshalb, weil die Großwaltersdorfer Gäste unter den Top 3 der Tabelle zu finden gewesen wären, sondern vielmehr weil der TSV (8. Platz/26 Pkt./+8 – vor der Partie) bisher ganz klar das Team der Rückrunde darstellt (5 Partien/10 Punkte/18:8 Tore!). Im Vergleich dazu hatte der (immer noch-)Tabellenführer aus dem Gimmlitztal spätestens seit dem 14.Spieltag wenig zu bieten. Wir schafften vor der Begegnung am Sonntag in der Rückrunde bislang gerade einmal 6 Punkte aus 5 Spielen, bei einem immerhin noch positiven Torverhältnis von 7:6. Damit rangierten wir vor der Begegnung im zentralen Mittelfeld der Liga..


    SV Lichtenberg – TSV Großwaltersdorf: 1:3 (1:0)


    1:0 Torsten Hauswald (18.)
    1:1 Sebastian Seifert (50.)
    1:2 Heiko Dittrich (64.)
    1:3 Sebastian Kurzhals/ET (79.)


    Aufstellung SVL: Siegel, Gronwaldt, Kluge, Kokott, Haustein, Frenzel (55. Matuschek), Hauswald, Miersch, Kurzhals (82. Walter), Timmel (80. Drechsel N.), Häuser


    Leider muss euer Erzähler den Bericht – zumindest der ersten Halbzeit - diesmal ein wenig improvisieren. Aufgrund von mangelnder Kenntnis bzw. Handhabung seines neuen „elektronischen Notizzettels“, sind ihm die Niederschriften der ersten Spielhälfte gegen Ende des beschriebenen Abschnittes abhandengekommen. Welch ärgerlicher Umstand…..! ?(


    Aber nun zum eigentlichen Thema: Unsere Mannschaft, welche sich auch am Sonntag wieder von selbst aufstellte, kam auf heimischem Rasen vor knapp 200 Zuschauern trotzdem recht gut in dieses Derby. Die Gäste, welche vor der Spielserie nach ihrem souveränen dritten Platz in der Vorsaison immerhin noch als Mitfavorit in der Liga gehandelt wurden, standen defensiv und lauerten auf Konter. Eine der ersten erwähnenswerten Szenen war dann wohl ein Foulspiel an SVL-Kapitän Gronwaldt im TSV-Strafraum. Den fälligen Strafstoß verwandelte Hauswald souverän oben links zur Führung (18.), keine Chance für R. Kittlaß im Gäste-Kasten..! In den Folgeminuten der Begegnung kam es auf beiden Seiten zu guten Möglichkeiten, von welchen zumindest wir selbst ein oder zwei hätten nutzen MÜSSEN! Doch bis zur Pause konnte kein einziger Akteur noch etwas am bestehenden Ergebnis ändern. Denn entweder gingen die „Dinger“ vertikal oder horizontal am Aluminiumrahmen vorbei. Zu guter Letzt aber waren die Torhüter Herr der verschiedensten Lagen ihrer Situationen. Zumindest bekamen die Gäste in diesen Minuten von uns die Zeit, sich hier am Trassenweg ein wenig einzuspielen..



    Gleich schlägt´s ein: Krauße (weiß, Nr.19) mit der scharfen Flanke nach innen, Kurzhals (blau, 7. von rechts) im Anschluss mit dem unglücklichen Eigentor in den Winkel. Kopf hoch Kurzer..!!


    In der zweiten Hälfte angekommen waren wir es, welche zum ersten Angriff übergingen: Gronwaldt über rechts – doch weder Häuser noch Hauswald kamen ordentlich ans Leder ran (48.).. Praktisch im Gegenzug fiel dann der Ausgleich: Schlafeinlage in unserer Hintermannschaft – und TSV-Torjäger Seifert (9 Treffer in der laufenden Saison) brauchte nur noch zu vollstrecken (50.)! Reichlich 15 Minuten später dann ein weiter Freistoß der Gäste: Uhlig aus etwa 35-40 Metern mit einer Flanke in den Strafraum – und Dittrich (5 Treffer bisher) nagelte das Ding aus recht spitzem Winkel unhaltbar unter die Latte (64.) – Führung TSV! Nur Sekunden danach fuhren wir einen Angriff über unsere linke Seite. Der eingewechselte Matuschek mit der Flanke auf den mitgelaufenen Kurzhals – doch dieser mit dem Abschluss an den rechten Pfosten (68.). Schade! Keine 15 Minuten danach war es dann wiederum Kurzhals, welcher im Mittelpunkt des Geschehens stand: Diesmal erfolgte jedoch ein Angriff der Gäste über deren rechte Seite. Der von TSV-Trainer Rudolph zur Halbzeit eingewechselte Ex-Langenauer D. Krauße mit einer scharfen Hereingabe von der Grundlinie in den Lichtenberger Strafraum – und Kurzhals verwandelte recht tragisch selbst links oben ins eigene Tor: 1:3 (81.) – keine Abwehrmöglichkeit von unserem guten Ex-Langenau-Torhüter Sebastian Siegel! Siegel war es auch, welcher nur 2 Minuten später einen noch höheren Rückstand verhindern konnte, als wiederum Seifert kaum 2 Minuten nach dem Eigentor Mutterseelen-Allein vor dem Lichtenberger Kasten auftauchte.. Ganz starke Aktion Basti! In der 90. Spielminute wurde der eingewechselte Drechsel Nick dann gefoult – Schiri J. Schiebe (aus Neugersdorf/Oberlausitz!) gab den zweiten Strafstoß im Spiel für die Gastgeber! Doch diesmal hielt Torhüter Kittlaß den schwachen Schuss von Hauswald. Die Luft war wohl raus…


    Zusammenfassung: Unser Platz an der Sonne ist dort oben in der Tabelle mit unserer derzeitigen Verfassung (das Lichtenberger Lazarett lässt grüßen!) nur ein Platz auf Zeit. Es stellt sich also nicht die Frage, ob wir bis zum Ende der Saison noch auf dem ersten Platz stehen werden, sondern wohl nur: Wie lange noch! Denn falls das derzeitige Geschehen im Kreis und dem Bezirk eine Etage höher so weiter gehen sollte, dann sehen wir die Erste Mannschaft aus Freiberg (in welcher ein Ex-Langenauer im Mittelfeld die Fäden zieht) vielleicht sogar in der nächsten Saison in der Landesliga wieder. Wer hätte das nach deren 9:0-Klatsche vor 7 Spieltagen beim (Noch-) Tabellenführer in Pirna gedacht! Damit wäre dann auch der Weg frei, für die zweite Vertretung aus Freiberg (bei der ja bekanntlich auch ein Ex-Langenauer spielt und neben "Mittelsachsen-Kloppo" sogar Co-Trainer ist) - um den begonnenen roten Faden einmal fortzuführen! Aufstieg in die Bezirksliga – welcher andere Verein aus ganz Mittelsachsen hätte derzeit dafür bessere Voraussetzungen (wenn nicht gerade mal wieder Semesterferien sind), mal ganz ehrlich gefragt…


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    18.Spieltag


    Die Männer des SV Lichtenberg bestritten Sonntagnachmittag bei traumhaftem Fußballwetter ihr 18. Pflichtspiel in der laufenden Saison. Dieses fand vor reichlich 120 Zuschauern auf dem Kunstrasen des Auensportplatzes in Flöha statt. Gegner: die Mannschaft des hier beheimateten TSV 1848. Wer sich erinnert: Gegen diesen Kontrahenten hagelte es in unserer letzten Kreisoberliga-Saison (2010/2011), in der am Ende unser sofortiger Wiederaufstieg in die Bezirksliga stand, in insgesamt 3 Begegnungen bekanntlich auch 3 Niederlagen (Meisterschaft, Pokal).. Historisch gesehen konnten wir somit seit dem 03.September 2006 keinen einzigen Punkt mehr aus der Flöher Aue entführen. Das Hinspiel der aktuellen Serie gewannen wir Anfang September daheim dann aber doch recht überraschend mit 6:2..


    TSV 1848 Flöha – SV Lichtenberg: 1:1 (1:1)


    1:0 Max Dietel (14.)
    1:1 Robert Miersch (35.)


    Aufstellung SVL: Siegel, Gronwaldt (61. Hennig), Kluge, Kokott, Frenzel, Haustein, Miersch, Hauswald, Kurzhals, Timmel, Häuser (87. Drechsel N.)


    Schiedsrichter Christian Schlömann aus Brand-Erbisdorf pfiff „Spiel 125“ (von 182 in der KOL MS diese Saison insgesamt) knapp 5 Minuten nach 15:00 Uhr Ortszeit an. Ihm zur Seite standen an den Außenlinien die Assistenten Götze (Mittweida) und Jeschke (Mulda). Die ersten Minuten gehörten dann den Gastgebern. Immer wieder fuhren sie Angriffe über ihre starke rechte Seite. Doch erst einmal konnte kein Flöhaer Spieler die ständigen Hereingaben von Spielern wie K. Eckhardt zu einer möglichen Führung verwerten. Dann kam jedoch die 14. Spielminute: Angriff über rechts, Schuss TSV, Abwehr von S. Kurzhals zurück zum Gegner, ein kurzer Pass der Gastgeber auf M. Dietel und der mit einem trockenen Torabschluss aus etwa 20 Metern in die rechte obere Ecke des SVL-Kastens – Führung TSV! Nachdem wir mit ein wenig Verzögerung Mitte der ersten Hälfte dann auch so langsam in diese Partie fanden, ließen die ersten eigenen hochkarätigen Chancen nicht lange auf sich warten: Vorlage Häuser nach rechts außen – doch der Abschluss von Kurzhals strich hier noch knapp am Gehäuse von Flöha´s Keeper Hänsch vorbei (21.).. In einer der nächsten Szenen war es dann aber soweit: In der Vorwärtsbewegung der Gastgeber erkämpften wir uns den Ball im Mittelfeld und gingen mit dem Besitz des Spielobjektes selbst zum Angriff über. Eine schöne Kombination über Timmel, Kurzhals und Miersch brachte hier auch den Ausgleich (35.)! Mit diesem Ergebnis ging es dann reichlich 10 Minuten später auch erst einmal in die Kabinen..



    Im Gleichschritt: In einer eher von Taktik geprägtem Partie kam es letzten Sonntag immer wieder zu solchen Szenen der gewollten und dann doch nicht zu Ende ausgeführten Versuche, ein Tor zu erzielen. Zum Sieg verhalfen diese ganzen Taktiken an beschriebenem Tag letztlich jedoch niemandem..


    Die zweite Halbzeit fing in etwa so an wie die erste endete: Der Gimmlitztal-Express erspielte sich Chancen und Halbchancen, welche in dieser Phase der Partie aber nicht richtig verwertet oder ausgespielt wurden bzw werden konnten. Und wenn mal ein Lichtenberger Angreifer durch kam, war da ja auch noch Flöha´s Schlussmann: Gute Chance Häuser – Hänsch konnte parieren (55.)! Alles in allem funktionierte das Zusammenspiel in unserer Spitze (Timmel, Kurzhals, Häuser, Miersch) in diesem Minuten recht gut. Leider sprang bei diesen Aktionen kein weiterer Treffer heraus. Die Taktische Disziplin überwog wohl doch vor dem entscheidenden Quentchen Einsatz und Risiko in unserer Mannschaft.. Und so kamen mit zunehmender Spieldauer dann auch die Gastgeber wieder besser in diese Partie. Ein Schuss von Mittmann konnte zur Ecke geklärt werden, welche aber nichts einbrachte (66.).. Ein Angriff über Häuser und Miersch endete mit einem Foul an Hunger im TSV-Strafraum (71.).. Ein gefährlicher Hauswald-Freistoß von rechts strich knapp 4 Minuten danach durch den Strafraum der Zschopau-Taler, welcher dann jedoch selbst leider völlig unberührt die Grundlinie passierte (74.).. Etwa zehn Minuten vor Ultimo führte SVL-Standard-Spezialist Hauswald noch 2 Ecken am Stück aus, welche aber ebenso wirkungslos verpuffen sollten wie auch schon die doch recht hohe Anzahl an Chancen beider Mannschaften nur Minuten zuvor.. Und deshalb blieb es an diesem Tag dann auch bei dieser am Ende gerechten Punkteteilung zwischen beiden Kontrahenten im Spitzenspiel der Kreisoberliga Mittelsachsen..



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    17.Spieltag


    Die Mannschaft vom Fuße des Burgberges hat sich vergangenen Sonntag zum ersten Heimspiel 2014 die ersten 3 Punkte der laufenden Rückrunde (seit 24.11.13) erkämpft. Am Trassenweg zu Gast war der BSC Motor Rochlitz. Erinnerungen werden bei diesem Gegner an frühere Bezirksliga-Duelle der Saison 09/10 wach. An deren Ende stiegen wir das erste Mal aus der Liga ab, Rochlitz dann im darauffolgenden Jahr.. Am Sonntag waren die Vorzeichen jedoch andere: Die Gastgeber (Platz 1/34 Pkt./+20 - in der Tabelle) empfingen die Abstiegsbedrohten Motoren (Platz 12/15 Pkt./-12) von der anderen Seite der Tabelle. Nach der Niederlage letzte Woche beim ebenso abstiegsgefährdeten Aufsteiger in Marbach, hatten unsere Männer hier sich selbst und auch den eigenen Fans gegenüber einiges wieder gut zu machen..


    SV Lichtenberg – BSC Motor Rochlitz: 2:0 (2:0)


    1:0 Robert Miersch (25.)
    2:0 Stephan Timmel (29.)


    Aufstellung SVL: Siegel, Gronwaldt (75. Hennig), Kluge, Kokott, Haustein, Frenzel, Walter, Hauswald, Miersch, Timmel, Häuser (68. Kurzhals)


    Nachdem vor dem Spiel unser langjähriger Mannschaftsleiter Jens Fischer verabschiedet worden war (wir berichteten), konnte die Partie des 17. Spieltages dann auch beginnen. Bei ähnlichen Umgebungsbedingungen wie noch vor einer Woche am Marbacher Forsthaus – nur das sich unser Platz in etwas besserem Zustand befand - pfiff Schiedsrichter Daniel Fröhlich aus Possendorf vor knapp 150 Zuschauern an. Gleich in den Anfangsminuten hatte der nach einer Verletzung wieder ins Team zurückgekehrte Timmel die erste Großchance des Tages: Flanke Miersch von rechts – doch der Ball war hier leider noch nicht im Netz (2.)! Und „Timmi“ sollte es sein, welcher knapp 15 Minuten später auch die nächste Chance hatte: Diesmal kam die Vorlage dann aber von Hauswald über die linke Seite – es folgte der Torabschluss – doch Schubert und Menge kratzten die Kugel gemeinsam von der Linie ihres Tores (17.)! Knapp 5 Minuten später musste dann der erste Gästespieler verletzt den Platz verlassen. Frenzel war es, welcher Schubert hier auf Höhe der Mittellinie gefoult hatte. In Unterzahl wirkten die Rochlitzer Motoren in ihrer Defensive ein wenig überfordert und so war es auch ein weiter Diagonalpass von Kuge, welcher Miersch erreichte, dieser abziehen konnte und damit die Führung markierte (26.)! Ihr könnt es doch noch Männer! In einer der nächsten Aktionen wechselte BSC-Trainer B. Fischer dann T. Jandt ein – die Gäste waren damit wieder vollzählig. Viel nutzte es ihnen aber nicht: Angriff SVL über links, Torhüter P. Fischer mit dem Fehler, Häuser mit der starken Ballbehauptung und dem Pass in die Mitte – und Timmel freistehend zum 2:0 (29.)! Ganz starke Aktion Häus, das war Dein Tor..!! Und weiter gingen die Angriffe der Platzherren jetzt im Minutentakt: Angriff über links (Walter auf Hauswald) – Pass nach innen – Schuss Haustein – Hüter Fischer konnte parieren (35.).. Querpass Timmel – Häuser kam nicht ran (36.).. Häuser steckte durch – doch der Abschluss von Gronwaldt kam zu schwach auf´s gegnerische Tor (37.).. Der quirlige Häuser gewann dann kurz vor der Halbzeitpause sogar noch ein Kopfballduell gegen seinen gefühlt 30cm größeren Gegenspieler M. Heinich! Am Ergebnis selbst änderten diese ganzen Aktionen aber leider nichts mehr…



    Rückkehrer Timmel (in rot) hier im heißen Zweikampf mit M. Heinich (Nr. 5) vom BSC. Am Ende reichte es gegen schwache Gäste für den ersten Heimsieg seit dem 13. Oktober 2013 (damals ein 3:1 gegen Bräunsdorf). Ob uns diese Leistung jedoch bis zum Ende der Saison den Platz an der Sonne dieser Liga sichert, muss sich noch zeigen..


    Welcher unserer Gäste wegen zur Pause überfüllter Lichtenberger WC-Anlagen - oder Aufgrund einer längeren Aufwärmphase drinnen beim „Schulze“ - die Anfangsminuten der zweiten Halbzeit verpasste, dem sei zur Beruhigung gesagt, er verpasste draußen nichts. Denn die ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff passierte hier nicht wirklich viel. Nach etwa 17 Minuten wackelte der Rahmen um Gäste-Keeper Fischer dann aber mal kurz sehr bedenklich nachdem Haustein das Spielobjekt an den rechten Pfosten gehämmert hatte. Hauswald setzte ihn kurz zuvor von seiner linken Seite aus in Szene. Glück gehabt BSC! Weitere zehn Minuten danach ist es wiederum Haustein, der einen weiten Pass von Walter aus dem Mittelfeld heraus nicht aufgab und diesen nach kurzer Sprinteinlage kurz vor dessen Überquerung der Grundlinie erlaufen konnte. Sein folgender pass in den Strafraum war dann aber so schwach, dass dieser nicht Gewinnbringend für unsere Farben verwertet werden konnte (73.).. Als Häuser und Gronwaldt das Feld verlassen mussten, stellte Trainer Sacher dann Miersch die letzten 15 Minuten neben Timmel in die Spitze. Der letzte nennenswerte Angriff lief dann auch über unseren Führungs-Tor-Schützen: Nach einem Zusammenspiel zwischen ihm und dem eingewechselten Kurzhals, war das Leder eigentlich an Timmel adressiert, erreichte am Ende aber Hauswald auf der linken Seite. Dieser beförderte das Runde in dieser Szene aber nicht laut vorschriftsmäßiger Sieg-Strategie ins Eckige, sondern katapultierte es in die Vertikale - Richtung anfangs beschriebenem Burgberg (85.)! Ob dieser Ball wiedergefunden wurde…?!


    Gegen schwache Gäste geht dieser Sieg in Ordnung. Doch eigentlich muss man diesen Dreier daheim gegen einen solch unterlegenen Gegner deutlicher gestalten – trotz unserer vielen Ausfälle derzeit. Da Hainichen in Oederan am Sonntag nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus kam, bauen wir unseren Vorsprung in der Tabelle nun auf unseren ersten Verfolger um 4 Punkte aus. Die nächsten 3 Spieltage (in Flöha, gegen Großwaltersdorf, in Hainichen) werden nun sehr Wahrscheinlich entscheidenden Anteil an der abschließenden Tabellenkonstellation dieser Kreisoberliga-Saison haben..


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