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Original von claus bombudane
Was hat es mit political correctness zutun, wenn jemand eine antifaschistische und antirassistische Meinung vertritt?
Das kann ich Dir sagen: Es ist im wahren Wortsinne "politisch korrekt", eine solche Meinung zu vertreten. (Unabhängig davon ist es auch anständig, lobenswert, etc. pp.)
Absurd wird es doch nur, wenn die "political correctness" zur Keule der selbsternannten Antidiskriminierer erhoben wird, die jeden Meinungs- oder Handlungsabweichler im besten Falle "nur" als Rassist oder Faschist stigmatisiert oder aber - im nicht so günstigen Falle - gar wirtschaftlich erschlägt.
Gibt es nicht? Klar!
Beispiel 1: Das unlängst beschlossene, in bester Tradition der "political correctness" verhaftete Antidiskriminierungsgesetz. Schreib´ als Unternehmer eine Stelle für eine "Sekretärin" aus und Du bist Freiwild für Abmahner und mutmaßlich unterbeschäftigte Anwälte. Du hast nämlich gegen das Verbot der Geschlechterdiskriminierung verstoßen.
Beispiel 2: Schließ´als städtische Gewerbeaufsichtsbehörde den unmittelbar vor einem Gymnasium verorteten Telefonladen eines Schwarzafrikaners, in dem die Kripo vorab - nach Verdachtsmeldungen der Anwohner und der Lehrer des Gymnasiums - Betäubungsmittel im Kilobereich sicherstellten. Du bist Freiwild für Post und Leserbriefe selbsternannter MigrantInnen-Schützer, die eine willkürliche und vor allem rassistische Verschwörung von Polizei, Justiz und städtischer Verwaltung zum Nachteil des Ladeninhabers wittern.
(Es versteht sich von selbst, dass den Wortführern der Entrüstung die Tatsache des Drogenverkaufs an Minderjährige unmittelbar vor der Schule weniger Anlass zur Entrüstung bot.)
Abschließend kann ich mich nur dem LOKalpatrioten anschließen, der da meinte:
Zitat
Es gibt schwarze Idioten, weiße und gelbe ... aber schon allein dieser Satz kann einem heute zu Verhängniss werden, den in den Augen der weinerlichen Medien gibt es nur den guten Ausländer und den ewig gestrigen Deutschen ...