Beiträge von Saxsophon

    SVE - Döbeln 2:0
    bei besten Fußballwetter und Hundemeisterschaft Sachsens auf dem Nebenplatz wurde wieder ein Schritt zum Klassenerhalt gemacht. Der 5. Sieg in Folge war allerdings der Unspektakulärste. Der Spielfilm ist schnell berichtet: Döbeln mit dem letzten Aufgebot, beim Aufwärmen "verletzte" sich noch Bunzel, und somit saß noch 1 Ersatzspieler auf der Bank. Kamenz mit Rückenwind aus der erfolgreichen Serie und begann, als wollte man die Döbelner aus dem Stadion schießen. 3. Spielminute: der lange Mielke kommt 3m vorm Kasten unbedrängt zum Kopfball- hoch drüber. 10 Minute. Klasse Eingabe von Häfner- Divis verballert (allein stehen) vorm leeren Tor. Und so ging es weiter. nach ca. 20 Minuten dann der Bruch im Spiel. Die Hausherren wollten nicht und die Gäste konnten....(Euro ins Schwein). So ging es höchst langweilig in die Pause. Dort muß Trainer Rietschel etwas angefressen reagiert haben, da das Pausenergebnis von Chemie Lpz. bekannt war. Nach der Pause die Reaktion-Doppelschlag: 1:0 durch Mielke, fein freigespielt, und 2:0 durch Häfner mit Flachschuß. Bei den Gästen ließen dann die Kräfte nach und Kamenz verfiel wieder in den Schonmodus. Egal- 5. Sieg in Folge und Glauchau muß noch an den Hutberg! Also so schlecht sieht es nicht aus :bindafür:

    SVE vs. BSC Freiberg 3:0 (1:0)
    wieder mal ein 6 Punkte Spiel!
    das merkte man beiden Truppen an. Die Kamenzer mit "kontrollierter Offensive" und viel Ballbesitz im MF- die Gäste mit 2 defensiven Viererketten und einem schnelle R. Thomas in der Spitze. So passierte bis ca. eine halbe stunde gar nichts, bis Felix Rehor plötzlich aus ca. 25m abzog und der verdutzte Heydel im Freiberger kasten den Ball aus dem netz holen musste. Am Spielverlauf änderte sich nix, denn die Lessingstädter wurden noch sicherer und die bergstädter knallten Ihre Rennfahrervorlagen meistens über die Grundlinie. Zur pause stiefelte der BSC-trainer Dieske mit verkniffener Miene und wahrscheinlich haben dort die Wände gewackelt. Die Gelben kamen wie umgewandelt und offensiver aus der Kabine und bestimmten für ca. 10 Minuten das Spiel, konnten sich aber kaum Chancen gegen die sicher stehende Abwehr mit einem überragenden Arnold im kasten erspielen. Die Lockerung des Abwehrverbundes kam den spielstarken Männer vom Hutberg zu Gute. Mit gestochenen Pässen wurden die gelben abwehrspieler zunehmend in Verlegenheit gebracht und verdattelte noch Alex Schiedun einen Überzahlangriff, so war es dem besten Mann auf dem Platze, Routinier Thomas Pannach, vorbehalten das Leder zum 2:0 in die maschen zu befördern. Jetzt waren die Freiberger richtig von der Rolle und verdienten sich eine gelbe nach der Anderen vom guten Schiri Bartsch aus Leipzig. Aushilfsstürmer Florian Mielke war es vorbehalten mit einem Klasse Lupfer den verdienten Endstand her zu stellen.
    Nächste Woche geht es gegen Döbeln und dann werden wir sehen, wo wir stehen!
    Am rande wurde bekannt, dass unser Stürmer Dusan Nulicek einen achillissehnenriss in heidenau kassiert hat und schon operiert ist. Gute besserung!

    ich fasse es nicht! :motz:
    ausgerechnet aus Görlitz kommen Verschwörungstheorien :bindagegen:
    da habe ich mir doch gleich noch mal das Video vom Spiel gegen uns angeschaut und überlegt, mit wem der Schieri (oder im Zweifel der SFV :stumm: ) unter einer Decke steckt.
    Übrigens auch gegen die BSG bei uns haben sich die Damen und Herren der Trachtengruppe nur gesonnt :bindafür: und die Chemiefans haben klasse und fair Stimmung gemacht. Immer wieder gerne in der Lessingstadt :schal2: :schal4:

    natürlich springt der :knuddel:
    aber leider kann ich selten vor Ort sein und die Berichte über 5 Telefonate sind auch nicht das Gelbe.
    zum Spiel gestern (nach 3 Telefonaten):
    Einheit nach dem Sieg über Chemie mit breiter Brust und einem ganz starken Abwehrbollwerk. Da hatte Trainer Rietschel aus der 2014er Heimpleite gelernt, wo die Heidenauer 2 Kontertore über Ihre schnellen Außen machten. Mit genau dieser Taktik überraschten die Lessingstädter heute die Gastgeber und hätten schon nach 10 Minuten führen müssen, als Schiedun, allein vorm Keeper, der Ball versprang. Heidenau brachte gar nichts auf die Reihe und war zunehmend gefrustet, was sich in zahlreichen Karten spiegelte. Allerdings große Schrecksekunde nach einer halben Stunde für Einheit. Nach einem wieder rustikalen Zweikampf bleibt unser Sturmtank Dusan liegen und fällt wohl für den Rest des Abstiegskampfes aus. Für Ihn kam Abwehrspieler Milke als Sturmspitze rein und machte seine Sache über die Maßen gut. Torlos ging es in die Kabinen und wer von den Hausherren mehr erwartet hatte, sah sich enttäuscht. Die Männer vom Hutberg diktierten die Taktzahl und konterten brandgefärlich. Mitte der 2. Hälfte war es soweit: Milke wird klasse in den Lauf bedient, spielt seinen Kollegn im blauen Dress aus und lupft den Ball über den herausstürzenden Keeper. Der Rest war Ergebnisverwaltung und der Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz. Jetzt kommen 2 heimspiele vs. Freiberg und Döbeln. Mal sehen, wo wir dann stehen. :stumm:
    Übrigens: der Trainer konnte 2x von seinem Leutzscher Lieblingsverein profitieren:
    1. hatte er selbst gegen die Chemie mit seinen Oldies im Benefizspiel gekickt und konnte so letzte Woche seine Truppe klasse einstellen und
    2. hat er Chemie in Heidenau untergehen sehen und konnte offensichtlich die von den Grünen gemachten Fehler vermeiden :bindafür:

    Bei der Elferszene für Euch läuft übrigens noch ein Abwehrspieler mit, alles ist da diskutabel.


    Klar habe ich euch gesehen- ihr wart ja fleißig für eure Homepage am Fotografieren.
    1. Klar ist das eine bescheuerte Regelung- aber nun mal für alle Schieris bindend,
    2. Auf deinem Fotos 11+12 ist klar zu erkennen, dass der Abwehrspieler hinter dem Stürmer ist und nicht mehr fair eingreifen kann,
    3. Euer Keeper konzentriert sich nicht auf den Ball, sondern will den Stürmer treffen und das ist höchst unsportlich.
    Aber Schwamm drüber, hätte sich Rehor nicht beim Elfer in die Hosen gemacht....Wahrscheinlich wollen unsere Versager gegen Grimma und Eilenburg die Kantersiege einfahren :stumm:
    Euro ins Phrasenschwein " Wenn du unten stehst, bekommst du die Schiedsrichter, die du verdienst".

    mit der rot/weißen Brille auf der Nase...
    guter Spielbericht von luc stark, mit der Ergänzung/ Einschränkung, dass Schieri Gläser offensichtlich den aktuellen FIFA-Beschluss
    betreffend der "Mehrfachbestrafung" bei Verhinderung einer klaren Torchance für die LL außer Kraft gesetzt hat :verweis: ! Der gute Torwart Bocok hätte den Elfer gar nicht mehr halten dürfen :rotekarte: ! Wieso Gläßer dort nur gelb zieht bleibt sein (regeltechnisches) Geheimnis :stumm:
    Da ich den folgenden Unmutsbekundungen der Zuschauer auf der Sprecherturmseite ausweichen wollte, bin ich auf die Gegenseite geflohen. Dort wurde es auch nicht besser. In der Nachspielzeit "verfliegt" sich der eigentlich schon geduschte Bocok, Nulicek zieht Richtung leeres Tor ab, plötzlich eine Klasse Faustparade im Getümmel- aber von wem???? Bocok lag auf der Nase, kam also nicht in Frage. SR Gläser hatte offiziell nix gesehen, der LR Probst stand genau auf meiner Höhe- hatte auch nix gesehen. Die gelb/weißen hatten alle den Kopf unten- hatten auch nix ... und der Übeltäter Trnka, explizit vom Schieri befragt verstand kein Deutsch- wobei Fair play ja auch keine deutsche Erfindung ist.
    Wie gesagt guter Bericht, aber ich finde solche spielentscheidende Stellen gehören einfach dazu, wobei Görlitz sich ja in der letzten Saison mit einem Fairplaypreis schmücken konnte. Allerdings war, so glaube ich, Trainer Wonneberger der Einzige dem das Ganze nach Abpfiff etwas peinlich war.

    Riesa - SVE 1:1
    danke für den objektiven Bericht Standuhr. War leider wg. Brötchenverdienen nicht vor Ort, habe aber wieder aktiven Wissenserwerb per Telefon gepflegt. Ich denke nicht, dass die Jungs ein konditionelles Problem haben. Kann ich mir auch bei einem Trainer Rietschel (übrigens Gratulation zum morgigen 44. Geb.) nicht so recht vorstellen. Da lähmt wohl die Tabellensituation die Beine. Das Ausgleichstor hat wohl unser Mann selbst von der Grundlinie mit dem Schienbein erzielt. Solche Dinger kassierst du nur unten! Wie allerdings die wenigen, aber glasklaren Konter (Schiedun und Rehor allein vorm Keeper und keiner wollte den Ball haben) vergeben worden sind, soll traurig anzuschauen gewesen sein. Jetzt gilt es gg. Görlitz, um endlich Spielsicherheit zu bekommen.

    Jo- er war an der Seitenlinie!
    Inter verdienter Sieger. Kombinationssicher und unheimlich schnell!
    Für mich erster Aufstiegskandidat. Einheit konnte die erste Hälfte gegenhalten, allerdings brachen dann einige Grippegeschädigte ein und Inter gewann das Ding unaufgeregt.
    In dieser Form kann sich die Multi-Kulti-Truppe nur selbst besiegen!

    gott sei Dank, dass es wieder los geht :bindafür:
    wenn heute mein Chef mitspielt, kann ich bei Zeiten auf die Strecke- durchfressen bei Muttern und Sonnabend den Meisterschaftsanwärter aus der Messestadt gegen den Abstiegskandi... (ne das lehne ich ab!!!) anschauen. :schal4:

    da bin ich wirklich gespannt wie das hier weiter geht. Absagen zur Problemschiebung ist ja (nicht nur beim Kicken) eine richtige Modeerscheinung geworden. :abgelehnt: In Kamenz gab es bei den kleinsten Problemstellungen immer nur die Kopf links-rechts-Bewegung der Trachtengruppe. jetzt sind se wahrscheinlich gesellschaftsübergreifend auf den Geschmack gekommen. Was sagt mein Opa: war nicht alles schlecht in der DDR..... :verweis: :bia:

    ich bekomme wirklich langsam die Kriese, was in dieser 6. Liga los ist. Erst kauft uns Schiebock unseren "Fußballgott" Patric Neumann (für eine geflüsterte Unsumme (Neid-wer kann)) weg und dann brauchen andere die Stadt um den halben KRP Schneefrei fürs PS zu bekommen??! :bindagegen: bei "niemals ohne Stolz" scheint die Stadt für alles vorgeschoben zu werden, mit Stolz würde man das selber erledigen!

    hört doch auf mit dem Sch...
    und wenn schon- wem interessieren denn Ergebnisse der Vorbereitungsspiele. In Schiebock werden die Punkte gezählt und das wird spannend, denn der Suppenkönig Ulbricht (nicht zu verwechseln mit Sonnenkönig, aber die Rolle füllt er auch aus) rüstet ja auf, als gäbe es kein (finanzielles) Morgen.

    aufgrund von Weihnachtsurlaub konnte ich das letzte Spiel der Einheit in BIW erleben. Lausige Kulisse für ein Derby, wobei ich für diese Negativentwicklung den 3. Programmen bundesweit Mitschuld mit den Liveübertragungen gebe :cursing: .
    BIW saustark, ließ die Einheit die erste halbe Stunde kaum Luft holen. Trainer Rietschel musste zu allen Überfluss auf den Mittelfeldmotor Rehor verzichten und das ließ schon schlimmes ahnen. Auf der Bank nur die verletzten Brückner, Kopriva und Nachwuchsspieler Förster. Beste Chancen ließen die Schiebocker liegen und das Führungstor fiel dem Exkamenzer Weskott buchstäblich als Abpraller vor die Füße. Auf dem tiefen Boden war es ein Abnutzungskampf, den die unglaublich laufstarken Hausherren jederzeit unter Kontrolle hatten. Mit Ausnahme einer Chance für den ExBIW Ranninger, der klasse von Pannach freigespielt, plötzlich allein vor (ExKamenzer) Tom Berger steht. Man hörte förmlich das Herz in die Hose rauschen und so sah der Abschluss auch aus! Mit dem für die Lessingstädter schmeichelhaften Ergebnis ging es zum Glühwein. Da ich mich dort etwas länger aufhielt, kam ich gerade zum großen Aufstöhnen der einheimischen Zuseher wieder raus. Gerade hatte der unglücklich agierende Schidun ein Riesenbrett neben das Tor gesetzt, was aber den Spielverlauf auf den Kopf gestellt hätte. Allerdings gehen die Dinger bei dem Tabellenstand sowieso nicht rein...Schiebock hielt das Tempo weiter hoch und entschied das Spiel letztendlich mit der hohen Qualität der Einwechselspieler, die sich nahtlos einfügten. Eine Viertelstunde vor Ultimo die Entscheidung, als der frische M.Dietze ohne Probleme am kräftmäßig gezeichneten Marco Hrdlitzschka vorbei ging und dem besten Kamenzer an diesem Tage Micha Arnold im Tor keine Chance lies. Danach spielten die Hausherren die Partie locker runter.
    Fazit: Schiebock für mich Heimspiel- Aufstiegsfavorit! Der Kamenzer Vorstand sollte sich seine rigerose Sparpolitik überlegen, denn ansonsten war das n.m.M. das letzte Derby in der LL! :abgelehnt:

    war schon auf dem Weg zur Arbeit und nach den Telefonaten mit Spielern trifft es der Bericht der Glauchauer zu 100%:
    VfB Empor Glauchau - SV Einheit Kamenz 4:1 (1:0)
    Auf dem Glauchauer Kunstrasen gewann am Ende die effektivere Elf!
    Die Gäste aus Kamenz waren in der Anfangsviertelstunde klar Spiel bestimmend. Sie ließen den Ball gut laufen und Glauchau hatte mächtig zu tun. Zwei gute Chancen (Wocko/Häfner) wurden vergeben bzw. Stefan Schmidt machte sie zunichte. Es dauerte bis zur 30.Minute, ehe Glauchau das erste Mal vorm Tor der Kamenzer auftauchte. Christian Jäger spielte mit Carsten Pfoh einen Doppelpass und scheiterte aber am Torwart. Kurz darauf setzte Glauchau einen Konter. Über Marcel Tiepelt kam Pfoh an den Ball, welcher schnell quer legte und Jäger knapp am Tor vorbei zielte (36.). Kurz vor dem Wechsel ging Glauchau in Führung. Wiederum Christian Jäger zog 2 Verteidiger an der Strafraumgrenze auf sich und flankte dennoch platziert in die Mitte, wo der eingewechselte Martin Illgen per Kopf in die kurze Ecke vollendete (44.).
    Nach der Pause spielte Glauchau nach unten und die Sonne stand sehr tief. Die Kamenzer spielten weiter gut nach vorn und Glauchau stand hinten sicher. Mit einem Doppelschlag von Christian Jäger (55./57.) stellte der VfB Empor das Spiel komplett auf den Kopf. 2 weite Abschläge von Stefan Schmidt erlief Jäger, der Gegner stand schlecht, die Sonne half mit, und Jäger spielte alle leichtfüßig aus. Kamenz monierte sehr viel und holte sich auch mehrere Karten. In der 65.Minute verkürzten dann die Gäste. Einen schöner Schlenzer (Häfner) in´s lange Eck musste Schmidt passieren lassen. Kurz darauf musste der Glauchauer Torwart 2-mal großartig parieren (Häfner/Pannach) und verhinderte somit den Anschlusstreffer. Der VfB Empor lauerte nun auf Konter und die Gäste klärten diese im letzten Moment. Nach 2 Ecken kam beide Male Martin Illgen zum Kopfball - aber der Torwart klärte. Kurz vor Schluss war die Gästeabwehr aufgelöst und Carsten Pfoh startete einen Konter, seinen Querpass konnte Markus Miska aber nicht vollenden, er traf nur den Pfosten. Sechs Minuten vor Schluss traf dann Pfoh im Alleingang zum 4:1- Endstand.
    Am Ende ein verdienter Sieg, weil Glauchau die Chancen verwerten konnte und mit Stefan Schmidt einen überragenden Torwart in seinen Reihen hatte. (luhi)