Beiträge von ran-Datenbank

    Also aufgrund diversen Meldungen hier im Forum und in Lokalzeitungen muss ich hier mal etwas klarstellen. Die Sache mit Naunhof und meinem Wechsel ist zwar schon in den Zeitungen erschienen, doch ist das nicht so ganz korrekt. Eine mündliche Zusage in Naunhof hat es von meiner Seite her gegeben, doch aufgrund von mehreren kompetenten und ehrlichen Leuten beim SV Naunhof ist die Sache letztendlich im Sande versickert. Mehr brauch ich wohl darüber nicht zu sagen...


    @ Jackson Goodfellas
    Wenn du dich bereits etwas mit diesem Forum beschäftigt hättest, würdest du wissen wer ich bin...

    Mi, 17.01.2007 - 18:30 - SV 1919 Grimma - FSV Krostitz
    Mi. 17.01.2007 - 18.30 - SV Bannewitz - Stahl Freital (in FTL-Wurgwitz)
    Mi, 17.01.2007 - 19.00 - SV Tresenwald Machern - Bornaer SV 91


    Sa., 20.01.2007 - 14.00 - ZFC Meuselwitz - Bornaer SV 91


    So, 21.01.2007 - 14:00 - SV 1919 Grimma - 1. FC Lokomotive Leipzig
    So, 21.01.2007 - 13.00 - Döbelner SC - SV Bannewitz


    Di, 23.01.2007 - 18:30 - SV 1919 Grimma - ATSV "Frisch Auf" Wurzen


    Mi., 24.01.2007 - 19.00 - Bornaer SV 91 - SV Liebertwolkwitz (in Regis-Breitingen)


    Sa, 27.01.2007 - 13:00 - SV 1919 Grimma - FSV Zwickau
    Sa, 27.01.2007 - 14.00? SV Bannewitz - ZFC Meuselwitz (in Dippoldiswalde)
    Sa., 27.01.2007 - 14.00 - Bornaer SV 91 - SV Eintracht Sermuth


    Mi, 31.01.2007 - 18:30 - SV 1919 Grimma - ZFC Meuselwitz
    Mi., 31.01.2007 - 19.00 - SV Regis-Breitingen - Bornaer SV 91


    Sa., 03.02.2007 - 13.30 - Bornaer SV 91 - VfB 09 Pößneck


    So, 04.02.2007 - 14.00 - BSC Freiberg - SV Bannewitz


    Mi, 07.02.2007 - 18:00 - SV 1919 Grimma - Hallescher FC



    Sa, 10.02.2007 - 14:00 - SV 1919 Grimma - SV Leipzig Nordwest
    Sa., 10.02.2007 - 13.00 - VfB Zwenkau 02 - Bornaer SV 91

    Sonnabend | 18.11.06


    Erzgebirge Aue II - FC Oberlausitz Neugersdorf 3:1
    Kickers Markkleeberg - VfL Pirna-Copitz 1:1
    SV Bannewitz - Chemnitzer FC II 2:2
    Bornaer SV - SV Grimma 2:0
    VfB Fortuna Chemnitz - FV Dresden 06 Laubegast 0:1
    Dynamo Dresden II - BSV 68 Sebnitz 3:0



    Sonntag | 19.11.06


    NFV G-W Görlitz - SSV Markranstädt 1:3
    FSV Krumhermersdorf - Sachsen Leipzig II 0:2

    Bornaer SV 91 – Chemnitzer FC II 0:0

    Borna: Schöne – Nehring – S. Streitberg, Wunderlich – Linke – Streubel (ab 58. Irrgang), Licht, Döring, Wagner – Sobottka, Hausmann – Trainer: Kunath
    Chemnitz II: Sommerfeldt – Hrzan, Gasser (ab 46. Göbel), Langklotz, Noack – Hoppe, Hickl, Bemmann, Devoli – Kunze (ab 78. Schneider), Hänel (ab 90.+2 Smerat) – Trainer: Heinrich
    Schiedsrichter: Köhler (Tanna) – Gelbe Karten: Sobottka (Ballwegschlagen – 43.) – Kunze (Foulspiel – 18.), Noack (Meckern – 34.), Hänel (Foulspiel – 62.), Langklotz (Meckern – 75.), Hrzan (Foulspiel – 90.+2) – Gelb-Rote Karten: Hoppe (Chemnitz II) wegen wiederholten Foulspiels (81.) – Reservebänke: Lachky (Tor), Nickel, Paul, Stengler – Heinrich – Zuschauer: 180 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Borna


    Borna. In einer offenen Begegnung trennten sich am Samstag der Bornaer SV und die II. Mannschaft des Chemnitzer FC torlos 0:0. Nach den 90 Minuten war es sicherlich ein gerechtes Ergebnis, da beide Mannschaften die Möglichkeit hatten, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Trotzdem war aus Sicht des BSV bei einer etwas besseren Chancenverwertung sogar mehr möglich.
    Von Beginn an versuchten die Einheimischen, die bis auf Marko Nickel (Trainingsrückstand nach Muskelfaseriss) und Marc Werner (noch ein Spiel Sperre) alles an Deck hatten, die Gäste unter Druck zu setzen. Vor allem in den ersten 20 Minuten gelang dies recht gut. Marcus Hausmann hatte zweimal den Führungstreffer auf dem Fuß. Traf er zunächst aus äußerst spitzem Winkel nur das Außennetz (11.), scheiterte er kurze Zeit später an Sommerfeldt im Chemnitzer Kasten (16.). Die beste BSV-Gelegenheit hatte jedoch Thomas Linke, welcher nach einer Eingabe von Andreas Streubel mit seiner Direktabnahme knapp verzog (26.). Doch in der Folgezeit unterliefen dem BSV im Spiel nach vorn immer mehr Fehlabspiele und Unzulänglichkeiten. Der CFC konnte sich fortan mehr und mehr befreien, um die Partie nun offener zu gestalten. Der oberliga-erfahrene Devoli prüfte ein ums andere Mal Frank Schöne im Bornaer Tor, der die Prüfungen jedoch gewohnt sicher meisterte (18., 35.). Kurz vor dem Pausenpfiff stockte den Fans im Rudolf-Harbig-Stadion abermals der Atem. Nach einer Flanke von Kunze konnte sich Hänel aus Nahdistanz per Kopf quasi die Ecke aussuchen, doch Schöne kaufte ihm mit einem Riesenreflex den Schneid ab (43.). Auf der Gegenseite senkte sich ein als Flanke gedachter Ball des diesmal auffällig agierenden Thomas Linke gefährlich in Richtung CFC-Tor, doch landete die Kugel nur auf dem Netz (45.+1).
    Auch im 2. Durchgang wogte das Geschehen hin und her. Erneut bedrohte der Chemnitzer Devoli mit einem Distanzschuss das BSV-Gehäuse, doch strich die Kugel knapp über den Kasten (55.). Doch auch die Einheimischen erzeugten Torgefahr, so zum Beispiel mit einem Freistoß von Marcus Hausmann, welchen CFC-Schlussmann Sommerfeldt entschärfte (58.). Doch musste man im Defensivbereich weiterhin hellwach bleiben, um nicht einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen. So parierte Schöne abermals grandios, als er einen Schuss von Kunze aus Nahdistanz über den Querbalken lenkte (60.).
    In den Schlussminuten wurde es noch einmal dramatisch. Erst flog der Chemnitzer Hoppe wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz (81.), dann servierte Mario Döring einen Freistoß genau auf den Kopf von Thomas Linke, welcher das Streitobjekt knapp neben den Kasten platzierte (88.). Doch nur wenige Sequenzen später wäre man jedoch fast ins Verderben gerannt, als der Gast nach einem Bornaer Eckball blitzschnell konterte und der völlig frei stehende Hänel aus Nahdistanz die Kugel über das BSV-Tor drosch (90.). Noch war aber nicht Schluss und mit diesem Schreck im Rücken erarbeitete sich der BSV die letzte Chance. Doch als Sommerfeldt im Chemnitzer Tor auch den Kopfball von Marcus Hausmann parierte (90.+1), sollte es letztendlich bei dem torlosen Endstand bleiben.

    Hier die Ansetzungen des 10. Spieltages in der Wernesgrüner-Sachsenliga.


    Samstag, 04. November 2006 - Anstoß: 14.00 Uhr


    FC Erzgebirge Aue Amat. - BSV Sebnitz
    - klare Sache
    - Tipp: 4:0


    Kickers 94 Markkleeberg - FV Dresden 06 Laubegast
    - beide mitten im Schlammassel
    - Tipp: 2:2


    FC Oberlausitz Neugersdorf - VfL Pirna-Copitz 07
    - Oberlausitz Mannschaft der Stunde, Copitz hängt in den Seilen
    - Tipp: 1:1


    SV Bannewitz - NFV Gelb-Weiß Görlitz 09
    - beide etwas im Aufwind
    - Tipp: 1:2


    Bornaer SV 91 - Chemnitzer FC II
    - Borna will, CFC muss punkten
    - Tipp: 2:0


    VfB Fortuna Chemnitz - SV 1919 Grimma
    - beide wollen Durststrecke beenden
    - Tipp: 2:2


    Sonntag, 05. Noevmber 2006 - Anstoß: 14.00 Uhr


    FSV Krumhermersdorf - SSV Markranstädt
    - Markranstädt lässt keine Luft ran
    - Tipp: 0:3


    1. FC Dynamo Dresden II - FC Sachsen Leipzig II
    - Dynamo II mit Wut im Bauch
    - Tipp: 3:1

    SSV Markranstädt – Bornaer SV 91 2:0 (1:0)

    Markranstädt: Gödt – Räbsch, Kipping, Meißner – Ludwig, Weißenberger, M. Genschur, Krosse (ab 79. Steuernagel) – Kujat (ab 86. Werner) – Klauß, Mittenzwei – Trainer: Wentzel
    Borna: Schöne – Nehring – S. Streitberg, Wunderlich – Linke – Streubel, Licht (ab 62. Paul), Döring, Wagner – Sobottka, Hausmann – Trainer: Kunath
    Schiedsrichter: M. Nitsche (Bitterfeld) – Tore: 1:0 Ludwig (35.), 2:0 Mittenzwei (72.) – Gelbe Karten: Ludwig (Foulspiel – 54.), Weißenberger (Foulspiel – 55.) – Sobottka (Foulspiel – 45.+1), Licht (Foulspiel – 62.) – Reservebänke: Zieger (Tor), Ch. Heditzsch, R. Genschur – Lachky (Tor), Biedermann, Jeschky, Irrgang – Zuschauer: 300 im Stadion am Bad zu Markranstädt


    Markranstädt. Das Normale ist eingetreten. Der Bornaer SV unterlag im Auswärtsspiel beim Spitzenreiter und Top-Favoriten SSV Markranstädt mit 0:2, so dass die kleine Erfolgsserie von vier ungeschlagenen Spielen in Folge nun beendet wurde. Doch zogen sich die Wyhrastädter auch in dieser Begegnung recht ordentlich aus der Affäre und hielten sie auch lange Zeit durchaus offen.
    Von Beginn an drückten die Einheimischen der Partie ihren Stempel auf. Doch der BSV stand im Defensivbereich sehr kompakt und ließ kaum Tormöglichkeiten für die Gastgeber zu. Der SSV spielte sich zwar immer wieder recht gefällig bis an den Bornaer Strafraum. Doch spätestens dann waren sie mit ihrem Latein am Ende, da es dem BSV immer wieder gelang, rechtzeitig die Räume eng zu machen. Einzig drei Distanzschüsse von M. Genschur (28., 31.) und Krosse (33.) bedrohten den Kasten von Frank Schöne, ohne dass dieser ernsthaft zupacken musste. Doch bereits kurze Zeit später mussten die Gäste einem Rückstand hinterherlaufen. Einen lang gezogenen Freistoß von Kipping lenkte Ludwig per Kopf ins BSV-Tor (35.). Trotzdem ließen sich die Gäste damit nicht aus dem Konzept bringen. Aus einer kompakten Defensive lauerten sie weiterhin auf ihre Konterchancen, die jedoch in der ersten Halbzeit bereits im Keim erstickten. Erneut Ludwig per Kopf (38.) sowie der Ex-Bornaer Weißenberger (42.) mit einem Fernschuss bedrohten vor dem Wechsel noch einmal das BSV-Gehäuse, ohne dass sich das Ergebnis weiter zu Gunsten der Markranstädter auswirkte.
    Auch nach der Pause blieb der SSV das spielbestimmende Team. Doch die Schützlinge von Trainer Jochen Kunath konnten sich fortan immer wieder geschickt aus der Umklammerung befreien und selbst konstruktive Angriffe vortragen. So scheiterte Christian Sobottka mit einem Distanzschuss an Gödt im Markranstädter Tor (51.). Auf der Gegenseite hatten die Bornaer dann jedoch Glück, dass Swen Licht nach einem Kopfball von Meißner für den bereits geschlagenen Schöne auf der Linie rettete (54.). Der BSV witterte in der Folgezeit seine Chance und war dem Ausgleich nach einem Kopfball von Tino Wunderlich sehr nah, welcher jedoch nach einer Flanke von Christian Sobottka nur äußerst knapp das Ziel verfehlte (57.). Trotzdem musste man im Defensivbereich weiterhin äußerst konzentriert zu Werke gehen. Vor allem SSV-Torjäger Mittenzwei, in den ersten 45 Minuten komplett abgemeldet, stellte allmählich seine Torgefährlichkeit unter Beweis. Scheiterte er zunächst an Schöne (62.), setzte er kurz darauf einen Kopfball nach Flanke von Kujat knapp über den Querbalken (64.). Doch der BSV hielt weiter dagegen. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Andreas Streubel, dessen Direktabnahme – nach guter Eingabe von Christian Sobottka – knapp über die Querlatte strich (68.). Doch bereits wenige Minuten später war die Partie entschieden. Nach einem verhängnisvollem Fehlpass vom eingewechselten Sören Paul gewann Mittenzwei eine Eins-gegen-Eins-Situation gegen BSV-Kapitän Ingmar Nehring und ließ anschließend mit einem platzierten Rechtsschuss auch Frank Schöne im BSV-Tor keine Chance (72.). Damit gab sich dann auch der SSV zufrieden. Klauß hatte zwar noch den dritten Markranstädter Treffer auf dem Stiefel, doch blieb er im Duell gegen Schöne nur zweiter Sieger (87.).

    Bornaer SV 91 – NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 1:0 (1:0)

    Borna: Schöne – Nehring – S. Streitberg, Wunderlich – Linke – Streubel (ab 83. Jeschky), Licht (ab 62. Paul), Nickel (ab 43. Wagner), Döring – Sobottka, Hausmann – Trainer: Kunath
    Görlitz: Pöschmann – Prochazka – Pietsch, Krönert – Münnich, Nitsche, Garbe (ab 66. Housa), Rittner (ab 85. Lehmann) – Havel – Cernohrsky (ab 66. Kästner), Seifert – Trainer: Berndt
    Schiedsrichter: Friedrich (Dresden) – Tor: 1:0 Selbsttor Garbe (5.) – Gelbe Karten: Streubel (Foulspiel – 40.), Hausmann (Foulspiel – 90.+3) – Pietsch (Foulspiel – 26.), Rittner (Meckern – 78.), Prochazka (Unsportlichkeit – 80.), Nitsche (Unsportlichkeit – 80.) – Reservebänke: Lachky (Tor) – Branis (Tor), Schmuck – Zuschauer: 275 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Borna


    Borna. Es ist vollbracht. Der erste Heimsieg in der neuen Saison ist für den Bornaer SV unter Dach und Fach. Nach 90 zum Ende wiederum nervenaufreibenden Minuten besiegten die Schützlinge von Trainer Jochen Kunath den NFV Gelb-Weiß Görlitz knapp mit 1:0 (1:0) und konnten damit die kleine Erfolgsserie Aufrecht erhalten. Zwar wurde es gegen Spielende ein Tanz auf der Rasierklinge, doch aufgrund der inkonsequenten Chancenverwertung der Gäste verbunden mit einem überragenden BSV-Torhüter Frank Schöne blieben die drei Zähler in der Wyhrastadt.
    Dabei legten die Einheimischen einen furiosen Start hin. Einen lang gezogenen Freistoß von Mario Döring verlängerte der Görlitzer Garbe per Kopf ins eigene Tor – 1:0 (5.). Es entwickelte sich fortan eine ausgeglichene Partie, mit Chancenvorteilen für den BSV. Bei den Gästen aus Görlitz sorgte einzig Havel immer wieder für Torgefahr, doch blieb er zweimal im Duell gegen BSV-Schlussmann Frank Schöne nur zweiter Sieger (15., 32.). Die besseren Chancen hatten zweifellos die Wyhrastädter. Mario Döring hatte zwei gute Möglichkeiten, den Bornaer Vorsprung anwachsen zu lassen. Traf er zunächst mit einem Linksschuss nur das Außennetz (16.), brachte er anschließend – nach guter Eingabe von Christian Sobottka – die Kugel aus Nahdistanz nicht im Görlitzer Tor unter (31.). Die Gastgeber blieben weiter am Drücker, doch wollte der zweite Treffer einfach nicht fallen. Marcus Hausmann scheiterte nach Sobottka-Flanke zuerst an NFV-Schlussmann Pöschmann (36.), nur 60 Sekunden später mit einem fulminanten Distanzschuss fast aus dem Stand an der Querlatte (37.).
    In der zweiten Halbzeit verstärkten die Gäste massiv den Druck. Cernohrsky hatte kurz nach Wiederanpfiff zweimal den Ausgleich auf dem Schlappen, doch scheiterte er zunächst an Schöne (50.), ehe er anschließend seinen Linksschuss über den Querbalken setzte (54.). Kurz darauf versuchte sich Garbe per Kopf (58.), doch konnte er Schöne ebenso wenig überwinden wie kurz darauf Seifert (61.) Der Druck der Gäste nahm stetig zu, der BSV konnte sich nur noch sehr selten befreien. Trotzdem erarbeiteten sich die Gastgeber noch zwei gute Möglichkeiten. Zunächst flankte Christian Sobottka auf den Kopf des eingewechselten Sören Paul, der jedoch in Pöschmann seinen Meister fand (63.). Anschließend legte Marcus Hausmann einen Freistoß kurz auf Christian Sobottka ab, dessen Geschoss jedoch im letzten Moment abgeblockt wurde (68.).
    Die Schlussphase gestaltete sich wiederum äußerst dramatisch. Die Gäste stürmten fortan mit Mann und Maus und waren mehrmals dem Ausgleich sehr nahe. Vor allem Havel vergab in den letzten 20 Minuten drei Hundertprozentige. Scheiterte er zweimal am überragenden Schöne (71., 90.) setzte er die Kugel – nach einer Eingabe von Münnich – aus Nahdistanz am BSV-Kasten vorbei (88.). Die Einheimischen sehnten sich dem Schlusspfiff herbei, doch eine äußerst kritische Situation mussten sie noch überstehen. Ein letzter Görlitzer Freistoß, als Aufsetzer getreten, verlangte Frank Schöne nochmals alles ab, der auch den Nachschuss in Zusammenarbeit mit Ingmar Nehring entscheidend entschärfte (90.+2). Als anschließend sofort der Abpfiff ertönte, fand der Jubel im schwarz-gelben Lager keine Grenzen mehr.

    Bornaer SV 91 – 1. FC Lokomotive Leipzig A-Jugend 5:0 (2:0)

    Borna: Lachky – Jeschky (ab 46. Nehring) – Wagner, Wunderlich – Linke (ab 46. S. Streitberg) – Werner (ab 46. Döring), Licht, Nickel, Streubel – Paul, Sobottka – Trainer: Kunath
    Lok Leipzig A-Jgd.: Eck (Heinitz) – Marquardt, Roscher (Kind), Ziegenhardt, Goethe (Saliger), Adam, Klotzsch, Assmann (Röder), Cil (Kietzmann), Dischereit, Lange – Trainer: Schmidt
    Schiedsrichter: Kresin (Leipzig) – Tore: 1:0, 2:0 Paul (25., 38.), 3:0, 4:0 Sobottka (53. – Foulstrafstoß, 69.), 5:0 Nickel (84.) – Gelbe Karten: Wagner (Foulspiel – 44.) – Assmann (Meckern – 32.), Saliger (Foulspiel – 58.) – Reservebänke: Schöne (Tor) – keiner – Zuschauer: 50 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Borna


    Borna. Eine äußerst gelungene Testpartie lieferte Landesligist Bornaer SV am vergangenen Wochenende im Rudolf-Harbig-Stadion ab. Gegen die A-Junioren des 1. FC Lokomotive Leipzig (Regionalliga Nordost) gewannen die Wyhrastädter klar und deutlich mit 5:0 (2:0) und bestätigten damit die positiven Eindrücke der letzten Wochen. Zwar war die Gegenwehr der jungen Messestädter nicht gerade die Größte, doch holte sich der BSV doch etwas Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.
    Von Beginn an drückten die Einheimischen der Partie ihren Stempel auf. Das erste Achtungszeichen setzte Andreas Streubel mit einem Distanzschuss, doch scheiterte er an Eck im Leipziger Gehäuse (7.). Vor allem in körperlicher Hinsicht blieben die Gäste meist zweiter Sieger, da der BSV von Anfang an resolut und konsequent die jeweiligen Zweikämpfe bestritt. Im Angriffsbereich rechtfertigte Sören Paul, der für den verletzten Sturmführer Marcus Hausmann (Trainingsverletzung am Finger) ins Team rückte, seine diesmalige Nominierung in die Startformation. Zunächst behielt er nach gutem Pass von Christian Sobottka frei vor dem Leipziger Tor kühlen Kopf und schob zum 1:0 ein (25.). Sein anschließendes 2:0 wurde durch Marko Nickel prima eingeleitet. Erneut tauchte Paul allein vor Eck auf und brachte auch diesmal die Kugel sicher im Lok-Gehäuse unter (38.). Der Pausenstand hätte sogar noch anwachsen können, doch nach guter Ablage von Paul zischte ein Schuss von Nickel knapp über den Querbalken (40.).
    Auch im 2. Durchgang blieben die Einheimischen klar überlegen. Nachdem Sobottka im Leipziger Strafraum klar von den Beinen geholt wurde, verwandelte der Gefoulte den Strafstoß und erhöhte damit auf 3:0 (53.). Auch danach ließ der BSV keinesfalls nach und erarbeitete sich weitere gute Möglichkeiten. Doch sowohl Sören Paul (60., 74.) als auch Tino Wunderlich (72.) konnten keine Resultatsverbesserung herbeiführen. Wie dies gemacht wird, zeigte wiederum Christian Sobottka, welcher nach gelungener Einzelleistung auf 4:0 erhöhte (69.). Von den jungen Leipzigern hatte man sich im Vorfeld sicher etwas mehr versprochen. Erst als beim BSV etwas die Konzentration nachließ, kam der Gast zu Torgelegenheiten. Erst stoppte Ronny Lachky im BSV-Tor resolut einen Alleingang von Klotzsch (76.), kurz darauf zielte Saliger mit einem Fernschuss etwas zu hoch (78.). Doch insgesamt waren die Gäste mit diesem Resultat noch gut bedient. So hätte Sobottka gar noch seinen dritten Treffer beisteuern können. Nachdem er den Lok-Schlussmann bereits umspielt hatte, verfehlte er aus spitzem Winkel leider den Kasten (80.). Den Schlusspunkt setzte jedoch Marko Nickel, welcher nach gutem Zuspiel von Christian Sobottka energisch nachsetzte und den 5:0-Endstand herausschoss (84.).

    SV Bannewitz – Bornaer SV 91 1:2 (0:2)

    Bannewitz: Janakiew – Pietsch (ab 86. Müller) – Balatka, Berndt – Schöps (ab 30. Kühne), Schindler (ab 59. Karrei), Holz, Wecker, Krulis – Moses, Seifert – Trainer: Walter
    Borna: Schöne – Nehring – S. Streitberg, Wunderlich – Licht, Linke – Wagner (ab 72. Werner), Nickel, Streubel (ab 90.+3 Jeschky) – Sobottka (ab 81. Paul), Hausmann – Trainer: Kunath
    Schiedsrichter: Uloth (Elterlein) – Tore: 0:1 Nickel (23.), 0:2 Hausmann (31.), 1:2 Seifert (88.) – Gelbe Karten: Pietsch (Foulspiel – 18.), Moses (Foulspiel – 52.), Karrei (Foulspiel – 62.) – Wunderlich (Foulspiel – 39.), Licht (Foulspiel – 90.+3) – Reservebänke: Miersch (Tor), Hartmann – Lachky (Tor) – Zuschauer: 230 im Stadion Mühlenweg zu Bannewitz


    Bannewitz. Den Last-Minute-Schocker der Vorwoche gegen den FSV Krumhermersdorf scheinen die Mannen vom Bornaer SV bestens verdaut zu haben. Beim Mitaufsteiger SV Bannewitz gewannen die Schützlinge von Trainer Jochen Kunath mit 2:1 und schoben sich damit erst einmal ins Mittelfeld der Tabelle. Vor allem was die Wyhrastädter im ersten Durchgang ablieferten, war aller erste Klasse. Im Defensivbereich kompakt stehend, fuhren die Schwarz-Gelben immer wieder blitzschnell vorgetragene Konter, so dass vor dem Bannewitzer Gehäuse immer wieder Torgefahr entstand.
    Die Gastgeber versuchten von Beginn an Druck aufzubauen, doch die von Torhüter Frank Schöne und Libero Ingmar Nehring glänzend organisierte Hintermannschaft des BSV ließ zunächst kaum etwas zu. Einzig bei Standardsituationen erzeugten die Gastgeber einen Hauch von Torgefahr. Zunächst traf Schindler nach einem Eckball von Wecker die Kugel nicht richtig (14.), anschließend verfehlte Schöps aus halbrechter Position (19.). Die Bornaer gewannen fortan mehr und mehr Sicherheit und fuhren aus den Bannewitzer Ballverlusten immer wieder schnelle Gegenstöße. Nach 23 Minuten gelang ihnen der erste Streich, mit Marko Nickel als Hauptakteur. Weit in der eigenen Hälfte schnappte er sich das Streitobjekt und marschierte fortan über den halben Platz. Ohne lange zu fackeln zog er schlussendlich aus gut 22 Metern ansatzlos ab und jagte die Kugel in den Winkel – 0:1 (23.). Die Gastgeber waren sichtlich geschockt, was der BSV prompt zu nutzen verstand und gleich scharf nachwaschen konnte. Nach einem blitzgescheiten Konter bediente Jens Wagner den rechtzeitig gestarteten Marcus Hausmann, welcher anschließend Schlussmann Janakiew aussteigen ließ und die Kugel zum 0:2 ins leere Tor beförderte (31.). Die Gastgeber antworteten mit wütenden Gegenangriffen. Glänzend die Reaktion von Frank Schöne gegen den Schuss von Holz (40.). Als der oberliga-erfahrene Wecker kurz vor der Halbzeit auch noch einen Freistoß über den Querbalken setzte (43.), sollte das Pausenresultat von 0:2 Bestand haben.
    In der 2. Halbzeit erfolgte ein regelrechter Sturmlauf des SV Bannewitz. Schier mit der Brechstange agierend, hatte der BSV mit der Defensivarbeit fortan alle Hände voll zu tun. Dabei erwies sich abermals Torhüter Frank Schöne als Meister seines Fachs. Nach einem Alleingang von Holz (59.) verhinderte er ebenso den Bannewitzer Anschlusstreffer wie bei einem Schuss von Kühne (64.). Trotzdem hatten die Bornaer noch einige gute Kontermöglichkeiten, die jedoch nicht zwingend genug ausgefahren wurden, um die Entscheidung herbei zu führen. Oftmals kam der letzte Pass in die Spitze nicht an, so dass die Bannewitzer weiterhin im Spiel blieben.
    In der letzten Viertelstunde setzten die Rand-Dresdner alles auf eine Karte. Immer wieder war es ihr Spielmacher Tino Wecker, welcher aus allen Lagen abfeuerte. Nach einem Eckball vom besagten Wecker lauerte Seifert am kurzen Pfosten, doch mit vereinten Kräften und einem aufmerksamen Swen Licht konnte im letzten Moment diese brenzlige Situation entschärft werden (80.). Nur zwei Minuten später zog abermals Wecker aus der Distanz ab, doch Schöne meisterte auch diese schwere Prüfung mit Bravour (82.). Der Druck wurde immer größer, der BSV konnte sich kaum noch befreien. Der Lohn für die Bannewitzer Bemühungen war der 1:2-Anschlusstreffer durch Seifert, so dass beim BSV wieder das große Zittern begann (88.). Doch im Gegensatz zur Vorwoche brachten die Kunath-Schützlinge in einer dramatischen Schlussphase dieses Mal das Resultat über die Zeit und hätten durch Marc Werner sogar noch erhöhen können. Doch von Sören Paul glänzend frei gespielt, scheiterte er am Bannewitzer Schlussmann Janakiew (90.+4).

    Bornaer SV 91 – FSV Krumhermersdorf 1:1 (1:0)

    Borna: Schöne – Nehring – S. Streitberg, Wunderlich – Linke – Werner (ab 67. Streubel), Wagner, Döring, Nickel (ab 83. Paul) – Sobottka, Hausmann – Trainer: Kunath
    Krumhermersdorf: Eckardt – Horn – Schramm (ab 60. Lang), D. Künzel – Papp – Rottluff (ab 75. Göschel), Petzold, Hefner, Blaczik – Schott, Kolditz (ab 60. Windsberger) – Trainer: Klöpping
    Schiedsrichter: Nixdorf (Dresden) – Tore: 1:0 Hausmann (45.+2), 1:1 Lang (90.+5) – Gelbe Karten: Wunderlich (Meckern – 34.), Sobottka (Foulspiel – 50.) – Schramm (Foulspiel – 27.), Rottluff (Foulspiel – 36.), Schott (Foulspiel – 42.), D. Künzel (Foulspiel 69.) – Gelb-Rote Karten: Döring (Borna) wegen Foulspiels / unsportlichen Verhaltens (89.) – Reservebänke: Kowalski (Tor), Licht – Hebert (Tor), Rebentrost, Bauer, Gillert – Zuschauer: 220 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Borna


    Borna. Nur wenige Sekunden fehlten dem Bornaer SV zum ersten Heimsieg in der neuen Saison. Doch mit der letzten Aktion im Spiel riss der Krumhermersdorfer Lang mit seinem späten Ausgleichstreffer den BSV ins Tal der Tränen.
    Mit einer offensiven Grundausrichtung versuchten die Einheimischen die in den letzten Spielen nicht gerade mit Selbstvertrauen befallenen Krumhermersdorfer frühzeitig unter Druck zu setzen. Doch dies gelang nur äußerst bedingt. Die Gäste, welche in der letzten Saison neben dem Bezirksmeistertitel auch noch den Chemnitzer Bezirkspokal gewannen, zeigten sich von den letzten drei hohen Niederlagen erstaunlich erholt. Dabei hätten die Rand-Zschopauer auch durchaus in Führung gehen können, doch verhinderte BSV-Schlussmann Frank Schöne gegen Rottluff (14., 27.) und Hefner (17.) mit zum Teil überragenden Reaktionen einen Bornaer Rückstand. Erst nach gut 20 Minuten gelang den Wyhrastädtern auch im Offensivbereich erste Akzente zu setzen. So verfehlte Marcus Hausmann nach guter Flanke von Sturmpartner Christian Sobottka per Kopf nur knapp (23.). Pech hatte Mario Döring, welcher nach einer schnellen Freistoßausführung von Hausmann, mit seinem Linksschuss nur das Außennetz traf (36.). Doch auch die Gäste blieben äußerst gefährlich. So verhinderte Schöne abermals einen Bornaer Rückstand, als er einen Schuss von Kolditz bravourös an den Außenpfosten lenkte (40.). Als sich die Zuschauer dann schon auf den Halbzeitpfiff einstellten, sollte der BSV noch den Führungstreffer erzielen. Einen leicht verunglückten Linksschuss von Christian Sobottka fand Marcus Hausmann am langen Pfosten, welcher anschließend aus Nahdistanz zum 1:0 einschob (45.+2).
    Auch im 2. Durchgang erwiesen sich die Gäste als äußerst unbequemer Gegner. Ein leichtfertiger Ballverlust von Marc Werner eröffnete Blaczik die Chance zum Ausgleich (47.), doch verfehlte er sowie kurz darauf Schramm (52.) knapp das Bornaer Tor. Die Gäste bestimmten fortan mehr und mehr das Geschehen und drängten den BSV immer mehr in die Defensive. Trotzdem hatten die Kunath-Schützlinge durchaus Kontergelegenheiten um den knappen Vorsprung anwachsen zu lassen. So hatte Sobottka das 2:0 auf dem Stiefel, doch klärte FSV-Keeper Eckardt per Fußparade (54.). Des weiteren blieben zwei gute Aktionen von Marcus Hausmann unbelohnt. Zunächst köpfte er nach einer Flanke von Marko Nickel knapp vorbei (55.), anschließend verfehlte er nach gelungener Einzelaktion nur um Zentimeter (60.).
    Die Gäste setzten in der letzten Viertelstunde alles auf eine Karte, der BSV konnte sich von dem Druck der Gäste kaum noch befreien. Bei einem Kopfball von Windsberger rettete wiederum Schöne in letzter Not (74.). Kurz darauf brannte es bei zwei Freistößen vor dem BSV-Tor lichterloh. Doch sowohl Horn (82.) als auch Hefner (87.) fehlte es an der jeweiligen Feinjustierung.
    Für den BSV wurde es fortan immer enger, erst recht als Mario Döring wegen unsportlichen Verhaltens noch Gelb-Rot sah (89.). Schiedsrichter Nixdorf (Dresden) verlängerte die Nachspielzeit kurzerhand von drei auf fünf Minuten, was die Gäste mit der letzten Aktion im Spiel noch zu nutzen verstanden und den BSV ins Tal der Tränen stürzen ließ. Nach einer Eingabe gelangte die Kugel zu dem im Sturmzentrum befindlichen Lang, welcher aus Nahdistanz mühelos zum 1:1 einschob (90.+5).

    VfL Pirna-Copitz 07 – Bornaer SV 91 1:2 (1:1)

    Pirna-Copitz: Rautenberg – Kasten, Lenkvik, Winkler – Karius – M. Krause, Siebeneichler (ab 63. Dienelt), Auerswald, Schubert – Kleber, Bina – Trainer: Trautmann
    Borna: Lachky – Nehring – S. Streitberg, Wunderlich – Linke, Döring – Wagner (ab 79. Streubel), Irrgang, Nickel (ab 75. Werner) – Sobottka, Hausmann – Trainer: Kunath
    Schiedsrichter: Kolbe (Burgstädt) – Tore: 1:0 Kleber (27.), 1:1 Sobottka (30.), 1:2 Hausmann (61.) – Gelbe Karten: Schubert (Meckern – 50.), Bina (Meckern – 65.) – Döring (Unsportlichkeit – 90.+2) – Gelb-Rote Karten: Winkler (Pirna-Copitz) wegen wiederholten Foulspiels (81.) – Reservebänke: Albrecht (Tor), Stiel, Salak, Schischkin – Kowalski (Tor), Licht, Paul – Zuschauer: 185 im Willy-Tröger-Stadion zu Pirna


    Pirna. Nach dem Punktgewinn bei den Amateuren vom FC Erzgebirge Aue setzt der Bornaer SV die nächste Duftmarke in der Wernesgrüner-Sachsenliga. Diesmal vielleicht aber eine noch größere. Mit einem 2:1-Auswärtserfolg beim VfL Pirna-Copitz gelang den Schützlingen von Trainer Jochen Kunath nicht nur der erste Saisonsieg. Nein, vor allem die Art und Weise wie man die drei Zähler bei einem der Aufstiegsanwärter entführte, zeigt, dass die Wyhrastädter nun entgültig in der Landesliga angekommen sind und dass man sich vor keinem Gegner zu verstecken braucht. „Ein ganz großes Spiel meiner Mannschaft, alle haben sich aufgeopfert und sind an ihre Grenzen gegangen“, lobte BSV-Coach Jochen Kunath seine Elf.
    Von Beginn an waren die Bornaer hellwach und machten dem VfL deutlich, dass man nicht kampflos die Punkte abgeben wollte. Bereits nach zwei Minuten spielte Marcus Hausmann bei einer Freistoßsituation gekonnt die Mauer frei, doch der anschließende Schuss von Christian Sobottka strich knapp am Pirnaer Kasten vorbei (2.). Die Gastgeber, die das vorwöchentliche Pokal-Aus gegen Dresden-Laubegast vergessen machen wollten, rannten sich zunächst immer wieder in der dicht gestaffelten Hintermannschaft des BSV fest, so dass Standardsituationen herhalten mussten, um Torgefahr vor dem Bornaer Gehäuse zu erzeugen. Doch Ronny Lachky im BSV-Tor, der diesmal den beruflich verhinderten Frank Schöne ersetzte, zeigte sich bei Freistößen von Lenkvik (10.) und Schubert (22.) auf der Hut. Gekonnt lenkte der Schlussmann auch einen Schuss von Bina an den Außenpfosten, als der tschechische Torjäger des Gastgebers im Vorfeld von einem Stellungsfehler von Sven Streitberg profitierte (24.). Doch insgesamt standen die Wyhrastädter im Defensivbereich sehr gut und setzten durch schnell vorgetragene Konter immer wieder gefährliche Nadelstiche. Umso ärgerlicher dann jedoch die Führung der Gastgeber, welche in seiner Entstehung durchaus vermeidbar schien. An der Mittellinie verschätzte sich Thomas Linke, dann ging es ganz schnell. Siebeneichler auf Krause, der auf Kleber, welcher mit einem Flachschuss aus halbrechter Position Lachky im BSV-Tor keine Chance ließ (27.).
    Doch auch von diesem Rückschlag ließen sich die Gäste nicht unterkriegen und antworteten prompt. Einen lang gezogenen Freistoß vom wieder ins Team zurückgekehrten Libero Ingmar Nehring fand Christian Sobottka im Sturmzentrum, welcher sich anschließend gekonnt behauptete und die Kugel an VfL-Schlussmann Rautenberg vorbei ins Netz schob (30.). Doch kurz vor der Pause mussten die wiederum zahlreich mitgereisten BSV-Fans noch einmal den Atem anhalten, als sich Bina gegen seinen Schatten Sven Streitberg durchsetzte, jedoch anschließend knapp das BSV-Tor verfehlte (44.).
    Auch im zweiten Durchgang setzte sich die couragierte Spielweise des Aufsteigers fort. Immer wieder gelang es den Wyhrastädtern mit schell vorgetragenen Gegenangriffen, die Schwächen in der Pirnaer Rückwärtsbewegung aufzudecken. Marcus Hausmann bedrohte als Erster den VfL-Kasten, doch sein abgefälschter Fresitoß stellte Rautenberg vor keine größeren Probleme (48.).
    Doch wie aus heiterem Himmel kam plötzlich Hektik im Willy-Tröger-Stadion auf. Ausgangspunkt war eine Situation als Lachky in Vorbereitung eines Abschlages der Ball durch Bina stibitzt wurde, und der BSV-Schlussmann im Anschluss daran den tschechischen Angreifer klar zu Boden reißt (51.). Glücklicherweise entschied Schiedsrichter Kolbe (Burgstädt) auf Unsportlichkeit Binas und zeigte nicht auf den Punkt.
    Doch von dieser Unruhe ließen sich die Wyhrastädter nicht anstecken und zeigten sich nahezu unbeeindruckt. Irrgang hätte einen Alleingang mit dem Bornaer Führungstreffer abschließen können, doch konnte Abwehrspieler Winkler im letzten Moment den Pirnaer Rückstand verhindern (57.). Auf der Gegenseite setzte Lenkvik einen Freistoß aus zentraler Position knapp über den Bornaer Querbalken (58.). Insgesamt rannten die Gastgeber in der Folgezeit immer planloser und hektischer an, so dass der BSV aus den Ballverlusten der Gastgeber immer wieder gefährliche Konter setzte. Einen davon schloss Marcus Hausmann mit dem Bornaer Führungstreffer ab, als Christian Sobottka zuvor gut querlegte (61.).
    Der VfL antwortete mit wütenden Gegenangriffen, doch waren diese leicht ausrechenbar. Immer wieder operierten die Einheimischen fortan mit langen weiten Bällen, welche die Bornaer jedoch vor keine ernsthaften Probleme stellten. Nur einmal entstand kurzzeitig Unordnung in der BSV-Hintermannschaft, doch Kasten jagte das Streitobjekt freistehend über die Latte (72.).
    Der erste Sieg in der neuen Spielklasse nahm langsam Strukturen an. Erst recht als Winkler auf Pirnaer Seite aufgrund wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt wurde (81.). Die Gastgeber packten die Brechstange aus, doch Auerswald, welcher an Lachky scheiterte (87.) und Kleber (aufs Netz – 87.) konnten die VfL-Heimniederlage nicht mehr verhindern. Stattdessen hatten die Gäste in den letzten fünf Minuten riesige Räume und hätten bei einer konsequenteren Chancenverwertung das Ergebnis leicht noch höher gestalten können. So scheiterte der eingewechselte Andreas Streubel nach einem Sobottka-Pass freistehend an Rautenberg (85.). Auch angesprochener Sobottka hätte sein Torkonto noch leicht aufbessern können, doch bugsierte er das Leder nach gutem Zuspiel von Marc Werner aus fünf Metern über den Querbalken (90.+4).

    1. FC Dynamo Dresden II – Bornaer SV 91 3:0 (1:0)

    Dynamo II: Werner – Minks, Seifert, Schletzke – Wolf, Ngo (ab 78. Leutert), Dörner, Strathe – Kieback – Hensel, Nebes (ab 75. Marx) – Spielertrainer: Seifert
    Borna: Schöne – Irrgang – S. Streitberg, Wunderlich – Linke – Nickel, Döring, Streubel – Werner, Hausmann (ab 75. Paul), Sobottka (ab 63. Jeschky) – Trainer: Kunath
    Schiedsrichter: Stahlmann (Hainichen) – Tore: 1:0 Wolf (20.), 2:0 Hensel (58.), 3:0 Strathe (73.) – Gelbe Karten: Dörner (Foulspiel – 71.) – Döring (Foulspiel – 28.), S. Streitberg (Foulspiel – 34.) – Reservebänke: Grundmann (Tor), Krüger, Bachmann – Kowalski (Tor), Licht – Zuschauer: 48 im Heinz-Steyer-Stadion zu Dresden


    Dresden. Nach drei Unentschieden aus den ersten drei Begegnungen kassierte Neuling Bornaer SV nun seine erste Niederlage in der Wernesgrüner-Sachsenliga. Bei der II. Mannschaft vom 1. FC Dynamo Dresden setzte es für die Wyhrastädter eine 0:3-Niederlage, welche auch in dieser Höhe absolut in Ordnung geht. Besonders die 2. Halbzeit ließ aus Sicht der Gäste viele Wünsche offen. Nach dem zweiten Gegentreffer ließ man jegliches Aufbegehren vermissen. Im Offensivbereich passierte fortan fast überhaupt nichts mehr und auch das Defensivverhalten entsprach nun zeitweise einer Schülermannschaft. Schlussendlich konnte man sich bei Schlussmann Frank Schöne bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. „Einige Spieler haben heute ihr Leistungsvermögen nicht abgerufen“, schätzte BSV-Trainer Jochen Kunath ein. „Wir können auf Dauer nur bestehen, wenn wir keine Ausfälle in der Mannschaft haben. Heute haben wir uns nicht geschlossen präsentiert und uns nach dem 0:2 unserem Schicksal ergeben.“
    Trainer Kunath versuchte diesmal mit drei Spitzen die Dynamos zu überraschen, doch wird dieses System in der Zukunft wohl keine Anwendung mehr finden. Die jungen Dresdner erwiesen sich als erwartet spielerisch gutes Team, so dass die Gäste in den Anfangsminuten im Defensivbereich doch sehr gebunden waren. Doch dort stand man zunächst recht sicher, denn Torgefahr konnten die Gastgeber auch nicht ausstrahlen. Da bildete der Freistoß von Nebes, den Frank Schöne zur Ecke lenken konnte, schon eine Ausnahme (17.). Doch eine Standardsituation ließ jegliches Bornaer Konzept über den Haufen werfen. Einen Eckball von Kieback drückte Wolf per Kopfball-Aufsetzer zum 1:0 ins BSV-Tor (20.). Kurz darauf entschärfte Frank Schöne im BSV-Gehäuse gute Möglichkeiten von Kieback (25.) und Dörner (29.).
    Doch nach gut einer halben Stunde konnte man sich etwas befreien und kam nun besser in die Begegnung. Und urplötzlich entstand auch vor dem Dresdner Gehäuse Torgefahr. Die beste Möglichkeit hatte Christian Sobottka, welcher nach guter Vorarbeit von Marcus Hausmann per Flachschuss knapp verzog (30.). Nur wenige Minuten später versuchte sich Mario Döring aus der Distanz, doch strich das Streitobjekt knapp über den Querbalken (36.).
    Auch im 2. Durchgang begann man durchaus respektabel. Als Beleg dafür sollte ein Freistoß von Marc Werner gelten, welcher jedoch etwas zu hoch angesetzt war (52.). Doch bereits kurze Zeit später sollte sich eine Vorentscheidung anbahnen – ein Gegentor welches man so jedoch absolut niemals bekommen darf! Dynamo-Angreifer Hensel konnte – wenngleich mit etwas Glück – ungestört durch den Bornaer Deckungsverband marschieren, ohne dass jemand in Schwarz-Gelb resolut eingriff. Schlussendlich spielte Hensel auch noch BSV-Schlussmann Schöne aus und schob zum 2:0 ein (58.).
    Von nun an ging beim BSV fast gar nichts mehr. Niemand war in der Lage, die Ärmel hochzukrempeln und dem Spiel neue Impulse zu verleihen. Speziell aus der Kreativzone im Mittelfeld kamen keinerlei Ideen. „In der zentralen Mittelfeldposition fehlt uns einfach ein Spielgestalter“, resümierte BSV-Coach Kunath. Außer einem Schuss von Döring (70.) und einem Pfostentreffer von Nickel (90.) passierte im Offensivspiel der Wyhrastädter nichts mehr. Stattdessen schraubte Strathe mit einem sehenswerten Distanzschuss das Ergebnis für Dynamo Dresden II auf 3:0 hoch (73.). Nun ging auch im Defensivbereich fortan jegliche Ordnung verloren. Hätte Schöne gegen die frei durchgebrochenen Marx (90.+1) und Wolf (90.+3) nicht so glänzend reagiert, hätte die Niederlage aus Sicht der Bornaer noch weitaus höher ausgehen können.

    Bornaer SV 91 – VfB Fortuna Chemnitz 1:1 (0:0)

    Borna: Schöne – Irrgang – S. Streitberg, Wunderlich – Linke – Streubel, Licht (ab 61. Jeschky), Döring, Sobottka (ab 67. Paul) – Werner, Hausmann – Trainer: Kunath
    Chemnitz: Buchmann – Kopta (ab 85. Süsser), Kaufmann, Schöler, Schipke (ab 49. Lindner) – Burkhardt, Stein, Dittrich (ab 78. Hillig), Pelan – Ullmann, Weigel – Trainer: Schmuck
    Schiedsrichter: Schinköthe (Dresden) – Tore: 0:1 Dittrich (70.), 1:1 Werner (85.) – Gelbe Karten: Sobottka (Foulspiel – 17.), Werner (Foulspiel – 77.) – Dittrich (Foulspiel – 32.), Schipke (Foulspiel – 43.), Lindner (Foulspiel – 82.), Pelan (Foulspiel – 83.), Weigel (Foulspiel – 84.) – Reservebänke: Kowalski (Tor), Nickel – Feist (Tor), Horn – Zuschauer: 230 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Borna


    Borna. Drittes Spiel, drittes Unentschieden. Nach dem 1:1 gegen Markkleeberg und dem 0:0 bei der zweiten Vertretung von Erzgebirge Aue erreichten die Schützlinge von Trainer Jochen Kunath mit dem 1:1 (0:0) gegen den VfB Fortuna Chemnitz abermals nur einen Teilerfolg. Sogar zwischenzeitlich einem Rückstand hinterherlaufend, bewiesen die Wyhrastädter Moral, kamen zurück und waren gegen Ende sogar dem Sieg sehr nahe. „Sicher hätten wir gerne gewonnen“, bemerkte BSV-Trainer Jochen Kunath. „Doch wir sind immer noch ungeschlagen und das als Aufsteiger. Uns fehlt absolut nicht mehr so viel um solche Spiele zu gewinnen“, resümierte der erfahrene Coach. „Noch bevor die Saison losging, wurden wir schon abgeschrieben. Doch wie sich die Mannschaft im Training und im Wettkampf präsentiert, ist schon richtig gut.“
    Zunächst war ein gewisses Abtasten beider Teams nicht zu übersehen. Die Gäste, die nach den zwei Auftaktniederlagen nicht gerade vom Selbstvertrauen befallen waren, traten in Borna mit äußerst viel Respekt auf. Sie legten zunächst verstärkten Wert auf Ballsicherheit – immer wieder schoben sie sich den Ball in den Anfangsminuten im Defensivbereich quer zu. So kam es dadurch, dass in den ersten 30 Minuten kaum sehenswerte Offensivaktionen zu bestaunen waren. Doch urplötzlich sollte dann ein fulminanter Distanzschuss des Chemnitzers Weigel, welcher genau am Lattenkreuz des BSV-Tores landete (35.), die Zuschauer im Bornaer Rudolf-Harbig-Stadion wach rütteln. Kurz darauf musste dann auch Frank Schöne im BSV-Tor erstmals eingreifen, als ihn Ullmann aus halblinker Position mit einem Flachschuss testete (37.). Doch auch der BSV kam fortan zu Chancen. Das erste Achtungszeichen setzte Marcus Hausmann mit einem sehenswerten Freistoß, welcher jedoch knapp über den Querbalken zischte (38.). Nur zwei Minuten später versuchte sich abermals Hausmann. Leider fehlten bei seinem Kopfball nach vorheriger Flanke von Christian Sobottka die berühmten Zentimeter (40.). Die beste Bornaer Möglichkeit sollte jedoch erst noch folgen. Nach einer schönen Kombination flankte Marc Werner genau auf den mitgelaufenen Thomas Linke, welcher per Kopf aus Nahdistanz jedoch an Buchmann im Chemnitzer Tor scheiterte (41.). „Wenn wir hier in Führung gegangen wären, hätten die Gäste schon eher öffnen müssen, was uns nur entgegen gekommen wäre“, bemerkte BSV-Coach Jochen Kunath.
    Die zweite Hälfte begann aus Sicht der Einheimischen recht vielversprechend. Einen Freistoß von Mario Döring verpasste Marc Werner am langen Pfosten nur äußerst knapp (47.). Im Defensivbereich stand man weiterhin ganz hervorragend. Die Manndecker Sven Streitberg und Tino Wunderlich spielen seit Wochen auf absolut hohem Level, auch André Irrgang, der den etatmäßigen Libero Ingmar Nehring auf dieser Position vertrat, spielte die Rolle recht ordentlich. Doch die Chemnitzer blieben trotzdem gefährlich. So zum Beispiel als Lindner nach einem Eckball von Dittrich knapp am BSV-Tor vorbei köpfte (55.) oder als Schlussmann Frank Schöne ein Geschoss von Ullmann gekonnt um den Pfosten drehte (58.). Umso ärgerlicher aus Bornaer Sicht dann der Führungstreffer der Gäste, welcher sich in seiner Entstehung als äußerst vermeidbar darstellte. Pelan profitierte auf der linken Seite zunächst von einem Stellungsfehler von Ronny Jeschky, anschließend kam auch noch Libero André Irrgang einen Tick zu spät. Nachdem die Eingabe nicht weit genug aus der Gefahrenzone befördert wurde, entschied Schiedsrichter Schinköthe (Dresden) nach einem regelkonformen Einsatz von Mario Döring an der Strafraumgrenze zu allem Überfluss auch noch gegen den Bornaer Kapitän. Den folgenden Freistoß schlenzte Dittrich gekonnt über die Mauer, worauf die Kugel am machtlosen Frank Schöne vorbei den Weg ins Bornaer Tor fand – 0:1 (70.).
    Doch wie sich die Bornaer nach diesem Rückstand noch einmal ins Zeug legten, zollt jeglichen Respekt. Es wurde fortan ein Spiel auf ein Tor – auf das des VfB. So wollte Marcus Hausmann mit einem schnell ausgeführten Freistoß Gäste-Schlussmann Buchmann überraschen, doch konnte dieser reaktionsschnell den Ausgleich verhindern (73.). Anschließend setzte sich Andreas Streubel sehenswert durch, doch dessen Linksschuss wurde ebenfalls eine sichere Beute für Buchmann (76.). Kurz darauf versuchte sich abermals Hausmann aus halblinker Position, doch blieb der Chemnitzer Hüter wiederum der Sieger (81.). Doch der BSV sollte noch belohnt werden. Einen lang gezogenen Freistoß von Mario Döring fand den einlaufenden Marc Werner am langen Pfosten, welcher per Flugkopfball zum 1:1 ausglich (85.).
    Es wurde in den letzten fünf Minuten ein offener Schlagabtausch. Die Gäste hatten die Gelegenheit als der eingewechselte Süsser eine Eingabe von Weigel knapp verfehlte (88.), der BSV ebenfalls als der Freistoß von Marcus Hausmann im letzten Moment noch abgeblockt wurde (90.).

    Dynamo Dresden hat mit dem Bornaer SV seine Spielverlegung bereits terminlich abgestimmt. Die Begegnung zwischen Dynamo Dresden II und dem Bornaer SV wird am Samstag, dem 26.08.2006 um 12.00 Uhr im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion angepfiffen. Alle Unterlagen sind bereits abgeschickt, der Termin ist entgültig!

    FC Erzgebirge Aue Amateure – Bornaer SV 91 0:0

    Aue II: Flauder – Liebold, Le Beau, Zwingenberger – Mohr (ab 57. Nolde), Rupf, Hampf (ab 70. Wojciechowski), Siemund, Lobsch – Schwitzky (ab 66. Enold), Blankenburg – Trainer: Schmitt
    Borna: Schöne – Nehring – Wunderlich, S. Streitberg – Irrgang – Streubel, Licht (ab 88. Brand), Döring, Sobottka – Werner (ab 81. Paul), Hausmann – Trainer: Kunath
    Schiedsrichter: Hartig (Freital) – Gelbe Karten: Blankenburg (Unsportlichkeit – 75.), Zwingenberger (Foulspiel – 85.) – Werner (Meckern – 15.), Hausmann (Meckern – 41.), Licht (Foulspiel – 75.) – Zuschauer: 150 in der Sportanlage Spiegelwald zu Beierfeld


    Beierfeld. Der Bornaer SV sorgt in der Wernesgrüner-Sachsenliga weiter für positiven Gesprächsstoff. Nach dem Auftaktunentschieden gegen Kickers Markkleeberg wurde auch der erste Auswärtsspiel in der neuen Saison sehr ordentlich gestaltet. Bei den Amateuren vom Zweitligisten FC Erzgebirge Aue erkämpften sich die Schützlinge von Trainer Jochen Kunath ein mehr als respektables 0:0-Unentschieden.
    Auch ohne die Verletzten Marko Nickel (Zerrung), Ronny Jeschky (Fuß), Jens Wagner (Oberschenkel), René Weinowski (Achillessehne), Torsten Streitberg (Sprunggelenk) und Wito Biedermann (Knöchel) sowie dem im Urlaub weilenden Thomas Linke spielten die Wyhrastädter von der ersten Minute an äußerst diszipliniert. Die Gastgeber begannen wie die Feuerwehr, spielten einen technisch sehenswerten Fußball, doch bissen sie sich an der von Kapitän Ingmar Nehring glänzend organisierten Bornaer Hintermannschaft immer wieder die Zähne aus. Geschickt verengten die Gäste immer wieder massiv die Räume, so dass die Gastgeber außer einem Kopfball von Mohr zu keiner großen Gelegenheit kamen (14.). Die Manndecker Tino Wunderlich und Sven Streitberg hatten die Auer Sturmspitzen sehr gut im Griff, so dass es die Einheimischen fortan durch Distanzschüsse versuchten. Doch sowohl bei einem Freistoß von Rupf (24.) als auch bei einem Versuch von Liebold (27.) war BSV-Schlussmann Frank Schöne auf dem Posten.
    Auch im zweiten Durchgang agierten die Wyhrastädter weiterhin äußerst konzentriert. Läuferisch und kämpferisch voll an die Grenzen gehend, trieben sie die Gastgeber in der Folgezeit nahezu zur Verzweiflung. Aus einer weiterhin kompakten Defensive fuhren die Schwarz-Gelben nun ein ums andere Mal vielversprechende Konter. Nach solch einem Gegenzug wurde Marc Werner im Auer Strafraum unfair gebremst (Aue-Trainer Schmitt: „Muss man geben.“), doch blieb hier der Pfiff von Schiedsrichter Hartig (Freital) leider aus (50.). Die Auer waren sichtlich beeindruckt von der Defensivleistung des BSV, so dass ihr hohes Tempo nach gut 60 Minuten etwas gedrosselt wurde. Die Kunath-Schützlinge wurden fortan mutiger und frecher. So strich ein kerniger Hinterhaltsschuss von Andreas Streubel knapp am Tor vorbei (67.). Leider wurden aus Sicht der BSV die Konter oftmals nicht geschickt genug ausgespielt. Bei einem Versuch von Marc Werner übersah dieser den besser postierten Christian Sobottka (70.).
    In der letzten Viertelstunde erhöhten die Gastgeber noch einmal entscheidend die Schlagzahl. Die Bornaer Hintermannschaft mit einem überragenden Libero Nehring musste noch einmal Schwerstarbeit verreichten. So parierte Schöne einen Schrägschuss von Enold (72.). Die klarste Gelegenheit hatten die Gastgeber jedoch acht Minuten vor Schluss. Aus einem Bornaer Ballverlust starteten die Erzgebirgler einen schnell vorgetragenen Konter. Glück hatten die Gäste, als sich Wojciechowski quasi die Ecke aussuchen konnte, die Kugel jedoch über den Querbalken jagte (82.).
    Doch am Ende lag sich der Neuling glücklich in den Armen, der sich diesen Punkt aufgrund seiner herausragenden kämpferischen Einstellung sowie seiner grandiosen Defensivleistung vollauf verdient hat.

    ESV Delitzsch – Bornaer SV 91 1:4 (1:2)

    Delitzsch: Gedigk – Smykalla – Jericke, Troitzsch (ab 57. Hellwig) – Woltmann, Kern, M. Reichstein, Seifert, Wolf – Becker, Bothur – Trainer: S. Roos
    Borna: Lachky (ab 46. Schöne) – Nehring – S. Streitberg, Linke (ab 64. Biedermann) – Irrgang, Licht (ab 46. Wunderlich) – Nickel (ab 71. Brand), Döring, Sobottka – Werner (ab 64. Paul), Hausmann – Trainer: Kunath
    Schiedsrichter: Niemann (Kitzen) – Tore: 0:1 Werner (5.), 1:1 Becker (19.), 1:2 Döring (40.), 1:3 S. Streitberg (52.), 1:4 Sobottka (79.) – Gelbe Karten: Biedermann (Borna – Foulspiel / 81.) – Zuschauer: 50 im Stadion der Eisenbahner zu Delitzsch


    Delitzsch. Eine Woche vor dem Landesliga-Start gegen Kickers Markkleeberg hat der Bornaer SV sein letztes Testspiel siegreich gestaltet. Beim Bezirksligisten ESV Delitzsch gewannen die Schützlinge von Trainer Jochen Kunath mit 4:1 (2:1), so dass man diese Generalprobe vor der Sachsenliga-Premiere durchaus als gelungen bezeichnen kann. Hatten die Gäste im Defensivbereich in den ersten 45 Minuten teilweise noch einige Probleme, drückte man in der 2. Halbzeit der Partie klar seinen Stempel auf.
    Dabei erwischten die Wyhrastädter einen Auftakt nach Maß. Einen Einwurf von Marko Nickel verlängerte Marcus Hausmann per Kopf auf Sturmkollege Marc Werner, welcher aus Nahdistanz zum 0:1 einköpfte (5.). Doch dieser frühe Treffer sorgte beim BSV nicht unbedingt für die gewünschte Sicherheit im Spiel. Die Delitzscher beeindruckten laufintensives Spiel und sorgten in der Hintermannschaft der Bornaer damit immer wieder für Unruhe. Hinzu kam, dass vor allem in den ersten 25 bis 30 Minuten die Zuordnung in der Rückwärtsbewegung noch nicht stimmte. Hatte Marko Nickel auf Bornaer Seite das 0:2 auf dem Fuß, als er am ESV-Schlussmann Gedigk scheiterte (17.), kamen die Eisenbahner fast im Gegenzug zum Ausgleich. Nachdem die Begegnung aufgrund einer verletzungsbedingten Behandlung eines Delitzscher Akteurs durch den BSV absichtlich unterbrochen wurde, erwarteten die Gäste nach der Behandlung die Rückgabe des Balles. Nur ESV-Angreifer Becker interessierte das herzlich wenig. Er erlief den langen Pass von Smykalla, der eigentlich die Kugel dem BSV zurückspielen wollte, und nutzte das tatenlose Zusehen der Bornaer – die damit überhaupt nicht gerechnet hatten – zum 1:1-Ausgleich (19.). Doch fand man nach gut 30 Minuten dann doch die gewünschte Ordnung im Spiel. Die Partie verlagerte sich fortan in die Delitzscher Hälfte, was sich auch bald im Ergebnis niederschlagen sollte. Nach guter Vorarbeit durch Marcus Hausmann stand Mario Döring plötzlich völlig frei vor Gedigk und ließ ihm mit einem Schuss unter die Latte keine Chance – 1:2 (40.).
    Im 2. Durchgang präsentierte man sich dann sehr ordentlich. Die Zuordnung in der Rückwärtsbewegung ging nun bestens auf und im Vorwärtsgang blieb man immer gefährlich. Sven Streitberg war es vorbehalten, mit einem fulminanten Distanzschuss auf 1:3 zu erhöhen (52.). Dieser Vorsprung hätte sogar noch leicht anwachsen können. Zunächst traf Christian Sobottka nach schneller Freistoßausführung von Marcus Hausmann nur das Außennetz (70.). Anschließend lief Sören Paul allein auf Gedigk zu, doch konnte er das Eins-gegen-Eins-Duell nicht für sich entscheiden (77.). Über die Stationen Hausmann und Döring machte es Sobottka dann besser und erzielte mit einem platzierten Flachschuss das 1:4 (79.). Den Delitzschern war trotz ihres großen kämpferischen Aufbegehrens keine Resultatsverbesserung mehr vergönnt. Vor allem Mittelstürmer Bothur zeigte sich dabei etwas vom Pech verfolgt. Scheiterte er zunächst an Frank Schöne im BSV-Tor (84.), verfehlte sein abschließender Schlenzer nur um Zentimeter den Bornaer Kasten (88.).

    Vorbereitungsspiele des Bornaer SV 91


    Sa., 08.07.2006 15.00 Uhr Bornaer SV 91 – FC Eilenburg
    Fr., 14.07.2006 18.30 Uhr SV Blau-Weiß Deutzen – Bornaer SV 91
    Sa., 15.07.2006 15.00 Uhr SV Chemie Böhlen – Bornaer SV 91
    Do., 20.07.2006 18.30 Uhr FSV Lucka – Bornaer SV 91
    Sa., 22.07.2006 15.00 Uhr Otterwischer SV – Bornaer SV 91
    Mi., 26.07.2006 18.30 Uhr Bornaer SV 91 – Chemnitzer FC
    Sa., 29.07.2006 15.00 Uhr ESV Delitzsch – Bornaer SV 91



    Der Trainingsauftakt ist für den 04.07.2006 um 18.00 Uhr geplant.

    Zitat

    Original von ein BSV Borna Fan
    25.07.2006 - 18.30 Uhr: Kickers 94 Markkleeberg - Bornaer SV


    Spiel zwischen Markkleeberg und Borna ist natürlich abgesagt, da der BSV nächste Saison in der Landesliga im Punktekampf auf Markkleeberg trifft!