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    SV Bannewitz - Bornaer SV 91 1:1 (1:1)

    Bannewitz: Scheuermann – Bachmann, Heiße, Dörner, Benedict – Schade (ab 78. Balatka), Karrei, Wecker, Minge (ab 76. Morgenstern) – Hausmann, Rechenberger – Trainer: Kern

    Borna: Kowalski – Stammnitz – Nickel, Wunderlich – Prengel, Weißenberger – Krebel (ab 74. Döring), Köster, Leutert – Grommuth (ab 85. Börsch), Streubel (ab 85. Heditzsch) – Trainer: Kunath

    Schiedsrichter: Franke (Zwönitz) – Schiedsrichter-Assistenten: Junghof (Chemnitz), Schönfelder (Niederwürschnitz) – Tore: 1:0 Hausmann (8.), 1:1 Köster (17., Foulstrafstoß – herausgeholt: Streubel) – Gelbe Karten: Karrei (Foulspiel – 50.) – Grommuth (Foulspiel – 23.) – Reservebänke: Langanka (Tor), Do Le, Hoffmann – Lachky (Tor), Streitberg – Zuschauer: 80 im Stadion Mühlenweg zu Bannewitz


    Bannewitz. Hochverdient entführte der Bornaer SV beim 1:1 (1:1) in Bannewitz einen Auswärtspunkt. Nach dem schnellen Rückstand glichen die Wyhrastädter zeitnah aus und hatten in der Endkonsequenz sogar die besseren Möglichkeiten. Bei etwas mehr Abgeklärtheit und Cleverness vor dem gegnerischen Tor wäre deshalb sogar ein Sieg möglich gewesen. Doch letztendlich kann der BSV mehr mit dem Punkt anfangen als die Bannewitzer, die als einer der gehandelten Meisterschaftsfavoriten weiterhin der Musik hinterherlaufen.

    Die Gastgeber fingen an wie die Feuerwehr und drängten die Wyhrastädter in die Defensive. Bereits nach vier Minuten klatschte die Kugel an den Bornaer Pfosten, als sich Wecker aus halblinker Position versuchte. Nur wenige Minuten später hätte ein Schuss von Minge sicherlich keinesfalls das BSV-Tor bedroht. Doch der Ex-Bornaer Marcus Hausmann hielt im Sturmzentrum den Fuß dazwischen und ließ Christoph Kowalski im Tor mit diesem abgefälschten Ball nicht die Spur einer Chance – 1:0 (8.). Doch der BSV erholte sich recht schnell von diesem Schock und trug fortan selbst konstruktive Angriffe vor. Nach einer langgezogenen Flanke von Toni Leutert hatte Thomas Prengel den Ausgleich auf dem Kopf, doch drückte er die Kugel etwas zu stark, so dass der Ball über die Querlatte trudelte (15.). Doch nur wenige Sequenzen sollte der Bornaer Ausgleich fallen. Nach einem langen Ball hielt Dörner Andreas Streubel im Strafraum entscheidend fest, was Schiedsrichter Franke (Zwönitz) mit Elfmeter ahndete. Lars Köster ließ sich die Chance nicht entgehen und glich zum 1:1 aus (17.). In der Folgezeit gelang es den Gästen immer mehr, das Geschehen vor dem eigenen Tor fernzuhalten. Einzig ein Distanzschuss von Wecker trudelte am BSV-Kasten vorbei (27.). Stattdessen erkannte man immer öfter gravierende Abstimmungsprobleme zwischen der Bannewitzer Hintermannschaft und ihrem Torhüter Scheuermann, der den verletzten Werner ersetzte. Nach einem Freistoß von Leutert ließ der herausgeeilte Scheuermann die Kugel plötzlich fallen, doch zeigte sich Prengel zu überrascht, um die Situation zu nutzen (29.). Kurz darauf war wiederum Thomas Prengel mit einer erfolgreichen Kopfballverlängerung der Initiator der nächsten Bornaer Gelegenheit, doch verfehlte Andreas Streubel mit einem Kopfstoß knapp das Ziel (30.).

    Auch im zweiten Durchgang gelang es dem BSV immer wieder die anfällige Bannewitzer Abwehr vor Probleme zu stellen. Leutert bedrohte als Erster das Gehäuse der Gastgeber und stellte Scheuermann wiederum vor einige Probleme (57.). Im Defensivbereich standen die Gäste fortan ganz hervorragend. Die Gastgeber entwickelten kaum Torgefahr, die beiden Manndecker Marko Nickel und Tino Wunderlich spielten fast fehlerfreie 90 Minuten. Besagter Nickel leitete mit einem langen Pass die nächste BSV-Chance ein. Streubel erlief diesen und steuerte allein auf Scheuermann zu. Doch gelang es dem zurückgeeilten Heiße, im letzten Moment die Kugel noch von der Linie zu klären (67.). Kurz darauf erzielte den die Bornaer sogar den Führungstreffer, doch jedoch aufgrund einer Abseitsstellung keine Anerkennung fand. Sehenswert setzte sich der eingewechselte Mario Döring am rechten Flügel durch und bediente mit einem guten Rückpass den mitgelaufenen Andreas Streubel. Dessen Schuss bugsierte Toni Leutert aus Nahdistanz über die Linie, doch da hatte Assistent Junghof bereits die Fahne gehoben (76.). Bannewitz versuchte zwar in den letzten zehn Minuten noch das Ruder herum zu reißen, doch zwingende Möglichkeiten ergaben sich nicht. Ein Schuss von Hausmann aus halblinker Position strich über den Querbalken (77.) und nach einem Pass von Wecker kam Rechenberger im Sturmzentrum einen Schritt zu spät (88.).

    Bornaer SV 91 - SV Einheit Kamenz 4:4 (1:0)

    Borna: Kowalski – Stammnitz – Prengel, Wunderlich – Linke, Weißenberger – Wagner (ab 44. Leutert), Genschur, Köster (ab 73. Nickel) – Heditzsch, Streubel (ab 59. Grommuth) – Trainer: Kunath

    Kamenz: Schier – Hoßmang, Fischer, Hempel, Lupp – Koark, Golbs, Töppel – Liebich – Kubis, Schaumkessel (ab 80. Henkert) – Trainer: Hentschel

    Schiedsrichter: Dr. Frenck (Wolfen) – Schiedsrichter-Assistenten: Luther (Halle), Thrun (Greppin) – Tore: 1:0 Heditzsch (5.), 1:1 Kubis (47.), 1:2 Schaumkessel (60.), 2:2 Genschur (63.), 2:3 Wunderlich (64., Selbsttor), 3:3 Linke (72.), 3:4 Kubis (90.+2), 4:4 Genschur (90.+4, Foulstrafstoß – herausgeholt: Heditzsch) – Gelbe Karten: Köster (Foulspiel – 43.), Genschur (Foulspiel – 57.), Weißenberger (Meckern – 90.+1) – Schaumkessel (Foulspiel – 62.), Liebich (Foulspiel – 67.) – Reservebänke: Lachky (Tor), Krebel, Börsch – Hennig (Tor), Kühne, Wehner – Zuschauer: 170 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Borna


    Borna. Der Bornaer SV kann zu Hause einfach nicht mehr gewinnen. 4:4 (1:0) trennte man sich vom Aufsteiger SV Einheit Kamenz – eine Partie, über die wohl noch lange gesprochen werden wird. Lobenswert dabei natürlich die Moral der Wyhrastädter, dreimal nach einem Rückstand wieder zurück gekommen zu sein. Doch wie sich die Gastgeber die Gegentreffer einfingen, war schon teilweise amateurhaft und sollte nachdenklich stimmen.

    Dabei erwischten die Bornaer einen Top-Start. Energisch setzte Thomas Linke am Kamenzer Strafraum zum Tackling an und lieferte damit die perfekte Vorarbeit für Christian Heditzsch, der Schier im Gäste-Tor mit einem Flachschuss ins lange Eck überwand – 1:0 (5.). Nur wenige Minuten später drang Lars Köster eindrucksvoll in den Kamenzer Strafraum ein und konnte nur per Foulspiel gestoppt werden. Doch zur allgemeinen Überraschung blieb die Pfeife von Referee Dr. Frenck (Wolfen) stumm. Doch der Neuling aus Kamenz zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt und ließ in der Folgezeit durch gelungene Ballpassagen sein spielerisches Vermögen aufblitzen. Golbs und Koark bedrohten als erste den Bornaer Kasten, doch verfehlten beide das Ziel (23., 35.). Die Bornaer zogen sich nach dem Führungstreffer etwas zu weit zurück und überließen den Gästen mehr und mehr die Initiative. Glück hatte der BSV, als Golbs einen Freistoß aus linker Position gefährlich aufs kurze Eck zog, doch Köster per Kopf im letzten Moment rettete (43.).

    Dann kurz nach der Halbzeit der Schock. Nach einem Rückpass von Thomas Prengel schlug Schlussmann Christoph Kowalski ein folgenschweres Luftloch – Kubis hatte eine Mühe zum 1:1 auszugleichen (47.). Die Gastgeber waren nun minutenlang geschockt, was Kamenz prompt zu nutzen verstand und die Partie drehte. Scheiterte Schaumkessel zunächst mit einem Flachschuss an Kowalski (52.), war es dann kurze Zeit später passiert. Nach einem Eckball führte sich niemand für Schaumkessel zuständig, der völlig freistehend die Gäste per Kopf in Führung brachte – 1:2 (60.). Doch der BSV wachte wieder auf und glich fast postwendend auf. Nach sehenswerter Vorarbeit von Philipp Grommuth zog Toni Leutert eine Eingabe flach und scharf nach innen, wo Robert Genschur im Sturmzentrum lauerte und die Kugel aus Nahdistanz zum 2:2 eindrückte (63.). Doch kaum hatten die Bornaer Zuschauer ihren Jubel ausgelassen, zogen die Kamenzer wieder in Front. Nach einem Ballverlust im Vorwärtsgang starteten die Gäste einen blitzschnellen Konter. Zu allem Übel kam hinzu, dass Tino Wunderlich die flache Eingabe von Töppel zum 2:3 ins eigene Netz setzte (64.). Kamenz suchte nun die endgültige Entscheidung. Liebich schlenzte die Kugel freistehend drüber (69.) und ein Fernschuss von Töppel meisterte Kowalski (70.). Das Geschehen wogte nun hin und her – nun war wieder der BSV an der Reihe. Ein als Flanke gedachter Ball von Thomas Prengel hätte sich fast ins Gäste-Tor gesenkt, doch lenkte Schier die Kugel mit letztem Einsatz über die Latte (72.). Doch der folgende Eckball war Ausgangspunkt für den abermaligen Ausgleich. Toni Leutert servierte die Kugel genau auf den Kopf von Thomas Linke, der den Ball zum 3:3 ins Kamenzer Gehäuse eindrückte (72.). Es entwickelte sich in den Schlussminuten ein offener Schlagabtausch, beide Mannschaften agierten fortan mit offenem Visier. Doch kurz vor Schluss dann die Ernüchterung im Bornaer Lager. Wiederum gingen die Gäste durch Kubis in Führung, der Kowalski mit einem haltbaren Schuss ins kurze Eck zum 3:4 überwand (90.+2). Kamenz wähnte sich als Sieger, doch das Spiel war noch nicht abgepfiffen. Letzter Angriff, letzter langer Ball – und plötzlich fiel Heditzsch nach einem Zweikampf zu Boden. Schiedsrichter Dr. Frenck zögerte keine Sekunde und entschied auf Strafstoß. Sicherlich eine äußerst strittige Entscheidung, zumal das angebliche Foul auch noch außerhalb passierte. Robert Genschur übernahm Verantwortung und verwandelte den Elfmeter sicher zum alles in allem gerechten 4:4-Ausgleich (90.+4).

    VfL 05 Hohenstein-Ernstthal - Bornaer SV 91 2:0 (0:0)

    Hohenstein-Ernstthal: Petkov – Kochte, Fries, Findeisen – Teubel – Bemmann, Sonntag, Garten (ab 82. Schönwald), Kubatzky – Crusellas, Siebert (ab 62. Weise) – Trainer: Schreiter

    Borna: Kowalski – Stammnitz – Prengel (ab 62. Nickel), Wunderlich – Linke, Wagner – Leutert (ab 66. Krebel), Weißenberger, Genschur – Heditzsch (ab 72. Grommuth), Köster – Trainer: Kunath

    Schiedsrichter: Friedrich (Dresden) – Schiedsrichter-Assistenten: Belger (Dresden), Brähler (Kamenz) – Tore: 1:0 Sonntag (86.), 2:0 Crusellas (90.+2) – Gelbe Karten: Garten (Foulspiel – 45.) – Köster (Foulspiel – 14.), Genschur (Foulspiel – 23.), Heditzsch (Foulspiel – 28.) – Reservebänke: Buchmann (Tor), Ulbricht – Lachky (Tor), Streubel – Zuschauer: 357 im Stadion am Pfaffenberg zu Hohenstein-Ernstthal


    Hohenstein-Ernstthal. Eine völlig unnötige Niederlage fing sich der Bornaer SV bei seinem Auswärtsspiel beim Neuling VfL Hohenstein-Ernstthal ein. Bis kurz vor Schluss sah es nach einem torlosen Remis aus, welches dieses Spiel wohl auch verdient hätte. Doch in der letzten Minuten ließen sich die Wyhrastädter zweimal auskontern, was eine absolut überflüssige Niederlage zur Folge hatte.

    Dabei waren die Bornaer im ersten Durchgang doch die bessere Mannschaft. Die Gastgeber zogen sich in den gesamten 90 Minuten allesamt in die eigene Hälfte zurück und warteten ausschließlich auf Konter. Natürlich hatten es die Schwarz-Gelben dadurch schwer, den kompakten Abwehrriegel zu knacken, doch einige Möglichkeiten ergaben sich. Vor allem, wenn es über die Außen ging, wurde sofort Torgefahr erzeugt. Bereits nach zwei Minuten wäre VfL-Abwehrspieler Kochte fast ein Selbsttor unterlaufen, doch Petkov – früherer Zweitliga-Torhüter beim FC Erzgebirge Aue – verhinderte mit schneller Fußparade den Hohensteiner Rückstand. Kurz darauf setzte sich Lars Köster vom linken Flügel aus gut durch, doch strich sein Schuss knapp übers Tor (7.). Von den Karl-May-Städtern war im Vorwärtsgang kaum etwas zu sehen. Einzig ein abgefälschter Freistoß von Kochte bedrohte das BSV-Tor (13.). Stattdessen kombinierten die Bornaer weiter recht ordentlich, so dass sich weitere Gelegenheiten ergaben. So ging beispielsweise ein Schlenzer von Kapitän Lars Weißenberger knapp am Tor vorbei (27.). Nach gut einer halben Stunde dann die beste BSV-Gelegenheit. Nach einer sehenswerten Kombination scheiterte Christian Heditzsch zunächst aus guter Position an Petkov, der anschließenden Nachschuss von Köster strich knapp über den Querbalken (31.).

    In den zweiten 45 Minuten ging jedoch völlig unverständlicherweise sämtlicher Bornaer Spielfluss verloren. Man passte sich fortan der Hohensteiner Spielweise mit an. Jeder Ball wurde fortan hoch auf die Sturmspitzen geschlagen wurden, die sich gegen ihre kantigen und zweikampfstarken Gegenspieler kaum in Szene setzen konnten. Zwingende Offensivaktionen ergaben sich für die Wyhrastädter in der Folgezeit kaum noch. Doch auch Hohenstein wich keinen Millimeter von seiner megavorsichtigen Taktik ab. Einzig bei Kontersituationen suchten sie ihr Heil in der Offensive. Crusellas war der Erste, der das BSV-Tor bedrohte, doch verfehlte er knapp das Ziel (55.). Das plan- und einfallslose Spiel der Bornaer kam den Gastgebern nun natürlich entgegen, so dass die Kontergelegenheiten in der Anzahl nun anstiegen. Zweimal rettete Christoph Kowalski im Bornaer Tor gegen die durchgebrochenen Sonntag und Weise (74., 75.). Auf der Gegenseite konnte man sich im zweiten Durchgang nur eine Möglichkeit erarbeiten. Eine Flanke des eingewechselten Christian Krebel fand den Kopf des sich im Sturmzentrum befindlichen Robert Genschur, der jedoch knapp verzog (78.).

    Als sich alle bereits auf das torlose Unentschieden eingestellt hatten, sollte der Bornaer Teilerfolg dann doch noch flöten gehen. Aus einem Ballverlust von Weißenberger im Vorwärtsgang fuhren die Gastgeber einen blitzschnellen Konter, welchen Sonntag mit einem platzierten Flachschuss zum 1:0 abschloss (86.). Die Gäste versuchten es fortan mit der Brechstange, doch ohne Erfolg. Nachdem Weißenberger im Hohensteiner Strafraum nur auf Kosten eines Foulspiels gebremst wurde, schien ein Strafstoßpfiff möglich, doch blieb die Pfeife von Referee Friedrich (Dresden) stumm (89.). Stattdessen lief man in der Nachspielzeit in den nächsten Konter. Leider blieb von Assistent Brähler (Kamenz), wie bereits zweimal zuvor, eine vorherige zweifelsfreie Abseitsstellung ungeahndet, so dass Crusellas wenig Mühe hatte, den 2:0-Endstand zu markieren (90.+2).
    Am kommenden Wochenende testet der BSV an seinem spielfreien Wochenende am Freitag um 18.30 Uhr beim Oberligisten FC Eilenburg.

    Bornaer SV 91 - Kickers 94 Markkleeberg 1:1 (1:1)

    Borna: Kowalski – Stammnitz – Prengel, Wunderlich – Linke, Weißenberger – Leutert (ab 74. Krebel), Genschur, Köster (ab 68. Nickel) – Heditzsch, Streubel (ab 83. Grommuth) – Trainer: Kunath

    Markkleeberg: Schöne – Mann, Kirsch, Bittner, Hofmann – Rienaß, Skrocki, Werner (ab 42. Ayala, ab 84. Stefan Müller), Auerswald – Franke (ab 45.+2 Blümel), Delitzsch – Trainer: Kühn

    Schiedsrichter: Wehnert (Königswartha) – Schiedsrichter-Assistenten: Dr. Thieme (Bautzen), J. Windisch (Dresden) – Tore: 1:0 Köster (28., Foulstrafstoß – herausgeholt: Köster), 1:1 Auerswald (43., Foulstrafstoß – verursacht: Kowalski) – Gelbe Karten: Leutert (Foulspiel – 40.), Kowalski (Foulspiel – 43.), Streubel (Meckern – 83.), Nickel (Foulspiel – 87.) – Mann (Meckern – 28.) – Reservebänke: Lachky (Tor), Wagner – Kaiser (Tor), Schwarze – Zuschauer: 205 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Borna


    Borna. Wenn man nach dem Abpfiff in die Gesichter der Bornaer Spieler schaute, waren meist enttäuschte Blicke zu entnehmen. Das hatte auch seine Bewandtnis, denn aufgrund der Chancenvorteile im zweiten Durchgang hätte man das Heimspiel gegen Kickers Markkleeberg eigentlich auch gewinnen können. So musste man nach dem 1:1 (1:1)-Unentschieden von zwei verlorenen Punkten sprechen. Dennoch enttäuschten die Wyhrastädter keineswegs und zeigten wiederum, dass die junge Mannschaft auf dem richtigen Weg ist.

    Von Beginn an war der gegenseitige Respekt anzumerken. Die Kickers waren von der 0:2-Pokalniederlage gegen den BSV noch gewarnt und die Bornaer wollten gegen die wiedererstarkten Markkleeberger natürlich zu Hause nicht ins offene Messer laufen. Thomas Linke hatte die erste Gelegenheit im Spiel, scheiterte nach guter Vorarbeit von Robert Genschur jedoch an Schöne im Kickers-Tor (10.). Kurz darauf verpasste Christian Heditzsch eine lang gezogene Eingabe nur um die berühmten Zentimeter (16.). Doch auch die Kickers waren gefährlich. Nach einer Flanke von Hofmann setzte Rienaß einen Kopfball-Aufsetzer gegen die Laufrichtung von BSV-Schlussmann Christoph Kowalski, der jedoch großartig reagierte (17.). Doch der BSV war leicht feldüberlegen, was bald mit dem Führungstreffer belohnt wurde. Zur Überraschung aller entschied der schwache Schiedsrichter Wehnert (Königswartha) nach einer vermeintlichen Attacke von Mann an Köster auf Strafstoß für Borna. Lars Köster ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte sicher – 1:0 (28.). Doch die Führung hing am seidenen Faden. Wieder war Hofmann der Initiator der nächsten Kickers-Möglichkeit. Dessen scharfe flache Eingabe konnten die Einheimischen nicht entscheidend klären, wonach Werner mit seinem anschließenden Schuss Pech hatte, als er die Querlatte zum Erzittern brachte (35.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff kamen die Gäste dann doch noch zum Ausgleich. Einen ungestümen Einsatz vom Bornaer Schlussmann Kowalski an Gäste-Angreifer Franke ahndete Schiedsrichter Wehnert ebenfalls mit einem Elfmeter. Auerswald konnte zur Freude der mitgereisten Kickers-Fans zum 1:1 ausgleichen, obwohl Kowalski die Ecke ahnte (43.).

    Kurz nach Wiederanpfiff hätte man sich jedoch auch im Bornaer Lager den Strafstoßpfiff gewünscht. In einer deckungsgleichen Situation wie beim Markkleeberger Elfmeter war Heditzsch einen Schritt schneller als Kickers-Hüter Schöne, der ihn zu Fall brachte. Der berechtigte Pfiff blieb her leider aus (47.). Dennoch waren die Gastgeber auf diesen Strafstoß eigentlich gar nicht angewiesen, hatte man doch genügend Möglichkeiten abermals in Front zu ziehen. Zunächst zog Köster von der linken Seite in den Strafraum ein, doch verfehlte sein Schuss das kurze Eck (54.). Als nächster hatte Heditzsch aus halbrechter Position freie Bahn, der nahm der derzeit recht glücklose Stürmer die Kugel schlecht mit und drosch den Ball am kurzen Eck vorbei (59.). Die Offensivaktionen die Gäste wurden fortan immer weniger, einzig Hofmann prüfte Kowalski nochmals mit einem Schuss (52.). Stattdessen hatte der BSV in der Folgezeit zwei Riesenchancen um in Führung zu gehen. Nach einer flachen Eingabe von Genschur bekam Toni Leutert die Kugel aus Nahdistanz – zum Entsetzen aller – nicht über die Linie (62.). Nur acht Minuten später hätte sich wiederum Leutert am liebsten selbst eingebuddelt, als er sich aus Nahdistanz quasi die Ecke aussuchen, doch Teufelskerl Schöne diese Tausendprozentige mit einem Blitzreflex zunichte machte (70.). Der BSV drückte nun, doch überstanden die Gäste die Bornaer Drangperiode unbeschadet. Zwar hatten einige Fans noch einmal den Torschrei auf den Lippen, als Thomas Linke nach guter Flanke von Christian Krebel per Direktabnahme den Abschluss suchte, doch zeigte sich Schöne abermals auf dem Posten (77.). Die Zeit lief dem BSV nun die Zeit davon, doch sollte auch die oftmals angewandte Brechstange keinen Erfolg bringen. Die Kickers brachten das Unentschieden letztlich über die Runden, da es der BSV nicht verstand, die sich bietenden Möglichkeiten für den ersten Heimsieg nutzen zu können.

    FC Sachsen Leipzig II - Bornaer SV 91 1:4 (0:2)

    FC Sachsen II: Kansy (ab 9. Weiß) – Schneider, Baude, Kunig, Kalex – Kreschlak (ab 73. Berger), Werner, Gundlach, Petzold (ab 58. Moszeik) – Jentzsch, Schlieder – Trainer: Engel

    Borna: Kowalski – Stammnitz – Prengel, Wunderlich – Linke, Weißenberger – Leutert (ab 88. Wagner), Genschur, Köster (ab 88. Nickel) – Heditzsch, Streubel (ab 80. Grommuth) – Trainer: Kunath

    Schiedsrichter: Jurk (Kamenz) – Schiedsrichter-Assistenten: Stary (Dresden), Schmidt (Bautzen) – Tore: 0:1 Leutert (13.), 0:2 Genschur (28.), 1:2 Baude (49.), 1:3 Köster (64., Foulstrafstoß – herausgeholt: Köster), 1:4 Genschur (83.) – Gelbe Karten: Jentzsch (Foulspiel – 42.), Baude (Foulspiel – 61.), Berger (Foulspiel – 75.), Schneider (Foulspiel – 83..) – Linke (Foulspiel – 71.) – Rote Karten: Werner (FC Sachsen II) wegen Schiedsrichterbeleidigung (69.) – Reservebänke: Gothe, Staigys, Illgner – Lachky (Tor), Krebel – Zuschauer: 50 im Alfred-Kunze-Sportpark zu Leipzig


    Leipzig. Mit einem im Vorfeld kaum zu erwartenden 4:1 (2:0)-Auswärtssieg beim FC Sachsen Leipzig II hat der Bornaer SV seinen Platz im Vorderfeld der Tabelle eindrucksvoll behauptet. Das Ergebnis geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Auch nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Sachsen hatten die Wyhrastädter keinen Wackler und spielten die Partie schließlich noch in Überzahl sicher nach Hause.

    Zwar hatten die Leutzscher die erste Gelegenheit, als ein Schuss von Kreschlak nach einem Ballverlust von Thomas Prengel knapp über das Bornaer Gehäuse strich (2.), doch mit welcher mannschaftlichen Geschlossenheit der BSV dieses Auswärtsspiel absolvierte, war schon beeindruckend. Im Defensivbereich wurde so gut wie nichts zugelassen und im Spiel nach vorn stürzte man die Grün-Weißen immer wieder von einer Verlegenheit in die andere. Bezeichnend dafür die Bornaer Führung. Mit einem glänzenden Solo überlief Robert Genschur zunächst die komplette Leipziger Hintermannschaft. Im Strafraum eingedrungen legte er uneigennützig auf den mitgelaufenen Toni Leutert quer, der wenig Mühe hatte, zum 0:1 zu vollenden (13.). Wenig später wurden Torschütze Leutert im Leipziger Strafraum klar die Beine weg gezogen, doch die Pfeife des ansonsten gut amtierenden Schiedsrichters Jurk (Kamenz) blieb stumm. Doch die Wyhrastädter blieben am Drücker und schlugen nach knapp einer halben Stunde zum zweiten Mal zu. Der alles überragende Genschur erlief sich einen langen Pass von Lars Köster und hob die Kugel anschließend über Sachsen-Schlussmann Weiß zum 0:2 ins Netz (28.). Die jungen Sachsen-Akteure waren völlig perplex und versuchten mit zunehmender Härte zurück ins Spiel zu kommen. Doch die Bornaer – immer wieder organisiert von Lars Weißenberger und Tim Stammnitz – verstanden es, sämtliche Aktionen vom eigenen Tor fernzuhalten. Christoph Kowalski im BSV-Tor wurde nicht einmal ernsthaft geprüft, was vieles über das Bornaer Defensivverhalten aussagt.

    Zwar war man sich in der Halbzeitpause bewusst, dass die Gastgeber jetzt noch einmal mit Feuer beginnen würden und trotz aller Warnungen musste man kurz nach Wiederanpfiff völlig überraschend den Leutzscher Anschlusstreffer hinnehmen. Einen lang gezogenen Freistoß nickte Baude am langen Pfosten 1:2 über die Linie (49.). Doch wie die Mannschaft dieses Gegentor verdaute, war schon bemerkenswert. Von der spielerischen Linie ließ man sich überhaupt nicht abbringen, im Defensivbereich wurde weiterhin konzentriert gearbeitet und im Spiel nach wurden sich weitere Möglichkeiten erarbeitet. Zunächst setzte Köster nach guter Einzelleistung seinen Schuss knapp am kurzen Eck vorbei (53.), anschließend scheiterte Christian Heditzsch nach einer Leutert-Flanke an Weiß im Sachsen-Gehäuse (57.). Den Lohn dafür konnten die Schwarz-Gelben kurz darauf einfahren, als man den alten Abstand wieder herstellte und auf 1:3 erhöhte. Sehenswert drang Köster in den Leutzscher Strafraum ein, wo er nur per Foulspiel vom Ball getrennt werden konnte. Köster erledigte diese Aufgabe prompt selber und verwandelte sicher zum 1:3 (64.). Damit war eine Vorentscheidung gefallen, mit der sich die Leutzscher nur schwer abfinden konnten. Anders ist die Rote Karte gegen Werner, der wegen Schiedsrichterbeleidigung vorzeitig den Platz verlassen musste, nicht zu erklären (69.). Einzig ein tückisch aufsetzender Freistoß von Baude aus linker Position bedrohte in den restlichen 20 Minuten das Tor des BSV, doch Kowalski ließ sich nicht überraschen (72.). Stattdessen diktierten die Bornaer nun in Überzahl das Geschehen nach Belieben und konnten so den treuen mitgereisten Anhang beglücken. Es ergaben sich nun riesige Räume, so dass weitere Treffer im Bereich des Möglichen lagen. Genschur verfehlte mit einem Linksschuss knapp das kurze Eck (79.) und Heditzsch traf mit einem Kopfball nach Genschur-Flanke nur die Querlatte (82.). Doch ein weiterer Treffer sollte für den BSV noch fallen und somit den Schlusspunkt unter ein fast perfektes Auswärtsspiel setzen. Genschur zog einen Freistoß sehenswert über die Mauer und überwand Weiß zum 1:4-Endstand (83.).

    Kickers 94 Markkleeberg - Bornaer SV 91 0:2 (0:0)

    Markkleeberg: Schöne – Mann, Schwarze, Bittner, Michaelis – Skrocki – Rienaß (ab 61. Franke), Delitzsch (ab 74. Blochwitz), Auerswald – Stefan Müller, Blümel (ab 55. Werner) – Trainer: Kühn

    Borna: Lachky – Stammnitz – Wunderlich, Prengel – Linke, Wagner – Krebel (ab 53. Börsch), Weißenberger, Leutert – Grommuth (ab 53. Heditzsch), Streubel (ab 84. Wuttke) – Trainer: Kunath

    Schiedsrichter: Gärtner (Dresden) – Schiedsrichter-Assistenten: Klemm (Gröditz), Leonhardt (Pirna) – Tore: 0:1 Streubel (58.), 0:2 Heditzsch (90.+1) – Gelbe Karten: Wunderlich (Borna – Foulspiel – 30.), Grommuth (Borna – Foulspiel – 52.), Prengel (Borna – Foulspiel – 60.) – Reservebänke: Kaiser (Tor), Steve Müller, M. Müller – Kowalski (Tor), Köster – besondere Vorkommnisse: Blümel (Markkleeberg) schießt Foulstrafstoß (verursacht: Wunderlich) am Tor vorbei (31.) – Zuschauer: 130 im Sportpark „Camillo Ugi“ zu Markkleeberg


    Markkleeberg. Mit einem 2:0 (0:0)-Erfolg bei Kickers Markkleeberg hat sich der Bornaer SV für das Achtelfinale um den ODDSET-Landespokal qualifiziert. Alles in allem ein verdienter Bornaer Erfolg, der aufgrund der Chancenvorteile schon viel eher hätte sichergestellt werden müssen. Erst in der Nachspielzeit gelang den Wyhrastädtern die endgültige Entscheidung. Das Achtelfinale wird am Buß- und Bettag (19.11.) ausgetragen, wobei der Gegner erst noch ausgelost werden muss.

    Von Beginn an nahm der BSV den positiven Schwung der letzten Spiele mit ins Match. Den Markkleebergern war der Respekt anzusehen, so dass die Kickers den BSV erst einmal gewähren ließ. Viel hätte nicht gefehlt, und die Wyhrastädter wären in der Anfangsphase in Führung gegangen. Zunächst köpfte Thomas Linke nach einem Freistoß von Toni Leutert knapp drüber (14.), anschließend brachte Philipp Grommuth nach einem Linke-Querpass die Kugel aus Nahdistanz nicht unter (16.). Nur wenige Sequenzen später war Leutert auf halblinks völlig frei, doch konnte er den überragenden Schöne im Kickers-Tor nicht überwinden (18.). Erst nach gut einer halben Stunde kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Blümel setzte das erste Achtungszeichen, doch strich die Kugel über den BSV-Kasten (29.). Dann Aufregung bei den zahlreich mitgereisten Bornaer Anhängern. Nach einer Attacke von Tino Wunderlich im eigenen Strafraum entschied Schiedsrichter Gärtner (Dresden) auf Elfmeter für die Kickers. Doch Blümel zeigte Nerven vom Punkt und schob das Streitobjekt am Tor vorbei (31.). Auf der Gegenseite hatte Leutert mit einem Rechtsschuss etwas Pech, als der Ball vom Innenpfosten ins Feld zurücksprang (42.).

    Auch im zweiten Durchgang riss der BSV das Spielgeschehen ganz schnell wieder an sich und erarbeitete sich eine gewisse Feldüberlegenheit. Leutert hatte wiederum den Führungstreffer auf dem Kopf, als er nach einem langen Abschlag von Schlussmann Ronny Lachy abermals an Schöne scheiterte (54.). Doch nur wenige Minuten dann die erlösende Bornaer Führung. Nach einem weiten Einwurf von Jens Wagner scheiterten zunächst sowohl Christian Heditzsch als auch Linke am glänzend reagierenden Schöne. Doch Andreas Streubel erfasste die Situation am schnellsten und drückte die Kugel aus Nahdistanz über die Linie – 0:1 (58.). Auch in der Folgezeit blieb man am Drücker und erarbeitete sich weitere Möglichkeiten. Doch sowohl ein Distanzschuss von Lars Weißenberger als auch ein Freistoß von Leutert meisterte Schöne in großer Manier (61., 63.).

    Nach gut 70 Minuten setzten die Kickers alles auf einer Karte. Mit den Einwechslungen der Offensivkräfte Werner und Franke sollte zusätzlicher Druck erzeugt werden. Doch die Bornaer Hintermannschaft hielt stand. Nur zweimal wurde es etwas eng, als Lachky zunächst gegen den frei durchgebrochenen Skrocki bravourös rettete (73.) und Michaelis vier Minuten vor Schluss eine Direktabnahme verzog (86.). Der BSV hatte stattdessen riesige Konterräume, doch wollte der entscheidende zweite Treffer einfach nicht fallen. Schöne hielt seine Elf im Spiel als er mit sehenswerten Paraden sowohl Leutert (78., 90.) als auch Jens Börsch (87.) den Zahn zog. Erst als Heditzsch eine Wagner-Flanke aus Nahdistanz per Kopf zum 0:2 vollendete (90.+1), war die endgültige Entscheidung in einem Spiel gefallen, was der BSV viel eher hätte entscheiden müssen.

    VfB Blau-Weiß Leipzig 1892 - Bornaer SV 91 0:3 (0:1)

    Blau-Weiß: Lößnitz – Sommer – Deichfuß, D. Wolf – Schachtschneider – Naumann, Jeßner, Bader (ab 59. Sorgatz), Portleroy (ab 84. Krahmer) – Fricke (ab 72. Nuelken), Litke – Trainer: Schnarhelt

    Borna: Kowalski – Stammnitz – Prengel, Wagner – Linke, Wuttke – Leutert (ab 79. Krebel), Genschur (ab 65. Weißenberger), Köster – Heditzsch (ab 75. Grommuth), Streubel – Trainer: Kunath

    Schiedsrichter: Graupner (Pirna) – Schiedsrichter-Assistenten: Belger, Finster (beide Dresden) – Tore: 0:1, 0:2 Leutert (42., 54.), 0:3 Köster (76.) – Gelbe Karten: Litke (Foulspiel – 11.), Schachtschneider (Foulspiel – 47.), Naumann (Foulspiel – 83.) – Genschur (Unsportlichkeit – 45.) – Reservebänke: Kunze (Tor), Rekos, Prochaska, Suchy – Lachky (Tor), Streitberg, Börsch – besondere Vorkommnisse: Kowalski (Borna) hält Foulstrafstoß (verursacht: Wagner) von Jeßner (32.) – Zuschauer: 130 im Stadion der Freundschaft zu Leipzig


    Leipzig. Dank einer Steigerung Mitte der ersten Halbzeit gewann der Bornaer SV sein Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Leipzig verdientermaßen mit 3:0 (1:0). Dabei tat sich der BSV in der Anfangsphase zwar schwer, doch mit fortlaufender Spielzeit konnte er sich steigern und das Spiel klar zu seinen Gunsten entscheiden.

    In den ersten 30 Minuten waren auf beiden Seiten kaum Höhepunkte zu verzeichnen. Die einschläfernde Spielweise der Leipziger wurde den Bornaern zum Verhängnis, so dass kaum Torgefahr erzeugt wurde. Außer einem Schuss von Robert Genschur (9.) gab es nichts zu verzeichnen. Die Gastgeber agierten äußerst abwartend, doch hatten sie nach gut einer halben Stunde die Chance zur Führung. Jens Wagner ließ im eigenen Strafraum Bader über die Klinge springen – Schiedsrichter Graupner (Pirna) entschied zurecht auf Strafstoß. Doch wie schon in Görlitz erwies sich Christoph Kowalski im Bornaer Tor als Elfmetertöter und parierte den schwach getretenen Strafstoß von Jeßner (32.). Das war das Signal für den BSV, der der Partie fortan seinen Stempel aufdrückte. Ein Kopfball von Christian Heditzsch (vorbei – 33.), ein Schuss von Robert Genschur (drüber – 35.) sowie ein Kopfball von Andreas Streubel (drüber – 36.) waren der ersten vielversprechenden Gelegenheiten für die Wyhrastädter, doch blieb es zunächst torlos. Erst nachdem Toni Leutert nach guter Vorarbeit von Jens Wuttke aus Nahdistanz zum 0:1 eindrückte, war dies der Lohn für die deutliche Steigerung (42.).

    Im zweiten Durchgang blieb der BSV klar die bessere Mannschaft, obwohl Blau-Weiß durch Fricke (51.) und Litke (52.) die ersten Achtungszeichen setzten. Zum bestmöglichen Zeitpunkt konnten die Bornaer dann jedoch das Resultat ausbauen. Nach gelungener Einzelleistung von Lars Köster und guter Übersicht von Streubel schlug ein kerniger Rechtsschuss von Toni Leutert zum 0:2 im Kasten der Gastgeber ein (54.). In der Folgezeit hatte der BSV weitere gute Möglichkeiten, das Ergebnis höher zu schrauben. Eine Direktabnahme von Jens Wuttke senkte sich gefährlich, doch strich die Kugel knapp über das Gehäuse (60.). Anschließend strichen Schüsse von Toni Leutert (63.) und Lars Weißenberger (69.) ebenfalls knapp am Tor vorbei. Nach sehenswerter Einzelleistung hätte sich auch Christian Heditzsch einen Treffer verdient, doch fehlten bei seinem Schuss auch nur die berühmten Zentimeter (74.). Für die endgültige Entscheidung sorgte dann Lars Köster. Nachdem Philipp Grommuth sehenswert von Toni Leutert in Szene gesetzt wurde, spielte Grommuth zunächst Blau-Weiß-Keeper Lößnitz aus und legte anschließend uneigennützig quer. Köster hatte keine Mühe, den Ball ins leere Tor zu bugsieren – 0:3 (76.). Gegen einen nun resignierenden Gegner hatte der BSV fortan leichtes Spiel, auch wenn Nuelken noch einmal der Tor der Wyhrastädter unter Beschuss nahm (86.). Das Ergebnis hätte sogar noch höher ausfallen können. Zweimal brachte jedoch die Kombination Krebel – Linke nicht den gewünschten Erfolg (81., 84.).

    Kurz vor Ende der Wechselzeit hat sich der Bornaer SV noch einmal verstärkt. Mit Lars Weißenberger, welcher vom Oberligisten SSV Markranstädt nach Borna wechselt, kommt ein alter Bekannter in die Wyhrastadt zurück. Der 31jährige ehemaliger Markranstädter Kapitän spielte bis zum Jahr 2000 in Borna. Über die Stationen Dresden-Nord, VfB Leipzig, FSV Zwickau und SSV Markranstädt ist er nun wieder in Borna angekommen und ist ab sofort spielberechtigt.

    Bornaer SV 91 - BSV 68 Sebnitz 1:1 (1:0)

    Borna: Kowalski – Stammnitz – Wuttke, Prengel – Linke, Wagner – Leutert (ab 74. Krebel), Genschur, Köster (ab 80. Grommuth) – Heditzsch, Streubel – Trainer: Kunath

    Sebnitz: Oppitz – Grandl, Broum, van Kolck, Winkler – Krause, Hamel, Kubik, Kunze (ab 85. Richter) – Kühn (ab 68. Erdmann), Nebes – Trainer: Schmidt

    Schiedsrichter: Lößnitz (Zwickau) – Schiedsrichter-Assistenten: Krämer (Mülsen), Rehm (Aue) – Tore: 1:0 Streubel (29.), 1:1 Krause (62.) – Gelbe Karten: Wagner (Foulspiel – 39.), Wuttke (Meckern – 81.) – van Kolck (Foulspiel – 85.), Hamel (Meckern – 90.+2) – Reservebänke: Lachky (Tor), St. Müller, Streitberg – Hoffmann, Ch. Müller – Zuschauer: 150 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Borna

    Borna. In einem abwechslungsreichen Landesligaspiel trennte sich der Bornaer SV daheim vom Tabellenführer BSV Sebnitz 1:1 (1:0) unentschieden. Insgesamt gesehen für alle Beteiligten sicherlich ein gerechtes Ergebnis, denn beide Mannschaften hätten gegen Ende die Partie für sich entscheiden können. Doch die Bornaer können mit diesem Heimpunkt gegen die im zweiten Durchgang stärker werdenden Sebnitzer letztendlich doch leben.

    Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, die hin und her wogte. Auch ohne die verletzten Marko Nickel und Mario Döring sowie den rotgesperrten Tino Wunderlich boten die Gastgeber dem Spitzenreiter absolut Paroli und verlangten ihm alles ab. Es dauerte jedoch eine ganze Weile bis sich Torchancen ergaben. Erst nach gut einer Viertelstunde zog Lars Köster von der Strafraumgrenze ab, doch Oppitz im Sebnitzer Tor entschärfte sowohl diesen als auch den Nachschuss von Christian Heditzsch (16.). Die Gäste operierten meist durch lange Diagonalpässe in die Spitze, womit der BSV seine Probleme hatte. Zweimal war Christoph Kowalski im Bornaer Tor auf der Hut, als er zunächst gegen Kühn (19.) und anschließend gegen Krause rettete (21.). Doch kurz darauf sollten die Einheimischen in Führung gehen. Einen langen Pass von Tim Stammnitz fand Andreas Streubel, der sich im Strafraum gekonnt durchsetzte und Oppitz mit einem platzierten Linksschuss keine Chance ließ – 1:0 (29.). Doch die Gäste ließen sich damit nicht beeindrucken. Ansatzlos zog Nebes aus unmöglichem Winkel ab und setzte die Kugel auf die Lattenoberkante (30.). Anschließend zeigte Kowalski wieder seine Klasse, als er einen Kopfball von van Kolck entschärfte (40.). Doch auch die Bornaer blieben gefährlich. Ein Freistoß von Tonin Leutert sorgte für reichlich Gefahr im Sebnitzer Strafraum, doch konnte kein Mitspieler die Verwirrung bei den Gästen nutzen (43.).

    Die ersten Akzente in den zweiten 45 Minuten setzte der Tabellenführer. Ein Eckball von Nebes fand Broum am langen Pfosten, doch köpfte er das Streitobjekt am Tor vorbei (53.). Doch nur wenige Minuten später hatten die Wyhrastädter die große Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen. Eine flache Eingabe von Thomas Linke fand Leutert im Sturmzentrum, doch konnte er unter Bedrängnis Oppitz nicht überwinden (57.). Stattdessen glichen die Kunstblumenstädter Mitte der zweiten Halbzeit aus. Nach einem langen Pass ließ sich Jens Wuttke von Nebes düpieren, anschließend fand sich niemand für den mitgelaufenen Krause zuständig, gegen dessen Schuss Kowalski keine Chance hatte – 1:1 (62.). Die Gäste wollten nun natürlich noch mehr, doch der BSV stemmte sich vehement dagegen. Doch hatte Sebnitz in den letzten zehn Minuten noch zwei gute Gelegenheiten. Zunächst wuchtete Kunze nach einem Freistoß die Kugel knapp drüber (81.), anschließend strich ein Flachschuss von Hamel knapp am BSV-Tor vorbei (83.). Doch den Matchball auf den Sieg hatten die Schwarz-Gelben. Eine Flanke von Streubel fand Linke am kurzen Pfosten, doch setzte dieser den Ball aus Nahdistanz knapp über die Latte (88.).

    NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 - Bornaer SV 91 1:3 (0:2)

    Görlitz: Pöschmann – Gaida – Pietsch, Grundmann (ab 54. Ebert) – Garbe – Russek, Jozafiak, Jaworski, Kippermann – Höer (ab 50. Klug), Eberlein (ab 63. Schneider) – Trainer: Wonneberger

    Borna: Kowalski – Stammnitz – Streitberg, Wunderlich – Linke, Wagner – Leutert, Genschur, Köster (ab 74. Krebel) – Streubel (ab 84. Grommuth), Heditzsch – Trainer: Kunath

    Schiedsrichter: Markowitz (Zwickau) – Schiedsrichter-Assistenten: Böhmer (Gornau), Walter (Zwickau) – Tore: 0:1 Linke (9.), 0:2 Genschur (16.), 1:2 Klug (75.), 1:3 Heditzsch (78.) – Gelbe Karten: Jaworski (Foulspiel – 24.), Kippermann (Foulspiel – 30.), Pietsch (Foulspiel – 38.), Garbe (Meckern – 81.) – Heditzsch (Handspiel – 29.), Stammnitz (Foulspiel – 40.) – Rote Karten: Wunderlich (Borna) wegen absichtlichen Handspiels auf der Torlinie (72.) – Reservebänke: D. Höher (Tor), Gottschalk, M. Höher – Lachky (Tor), Börsch, Prengel, Döring – besondere Vorkommnisse: Kowalski (Borna) hält Handstrafstoß von Jozefiak (74.) – Zuschauer: 350 in der Sportstätte „Junge Welt“ zu Görlitz


    Görlitz. Völlig verdient gewann der Bornaer SV sein Auswärtsspiel in Görlitz und machte damit die Auftaktniederlage gegen Fortuna Chemnitz (1:2) vergessen. Das Ergebnis von 3:1 schmeichelt den Gastgebern noch eher, doch vergaßen die Wyhrastädter sich ein weitaus höheres Resultat zu erarbeiten. Was diesmal an glasklaren Chancen ausgelassen wurde, ging weit über die meist oft zitierte Kuhhaut. Glücklicherweise rächte sich diese äußerst schwache Chancenverwertung diesmal nicht, so dass gegen diesen harm- und ideenlosen Gegner verdienterweise drei Zähler eingefahren wurden.

    Von Beginn an waren die Bornaer das spielbestimmende Team. Die erste Möglichkeit hatte Tino Wunderlich, doch köpfte er nach einem Freistoß knapp am Tor vorbei (2.). Nach neun Minuten brachte eine weitere Standardsituation dann die Gäste-Führung. Einen Eckball von Leutert nickte Thomas Linke zur Bornaer Führung ins Netz – 0:1. Die Gastgeber konnten sich vom Bornaer Druck kaum befreien. Christian Heditzsch hatte zwei gute Möglichkeiten die Führung auszubauen, doch scheiterte er zunächst an Pöschmann im Görlitzer Tor (14.), um kurz darauf knapp zu verfehlen (15.). Was Heditzsch nicht gelang, besorgte dann Robert Genschur. Nach einer äußerst sehenswerten Kombination über Jens Wagner und Lars Köster vollende Genschur dessen Querpass mühelos zum 0:2 (16.). Auch in der Folgezeit waren die Gastgeber komplett überfordert. Einzig ein Kopfball von Pietsch segelte in Richtung BSV-Tor (drüber – 40.). Doch müssen sich die Wyhrastädter den Vorwurf gefallen lassen, zu sträflich, ja schon fast fahrlässig, mit ihren Großchancen umgegangen zu sein. Was insgesamt an Möglichkeiten ausgelassen wurde, war einfach zu viel. Dabei erwies sich jedoch Pöschmann im NFV-Kasten oftmals als Meister seines Fachs und hielt seine Mannschaft durch sehenswerte Paraden im Spiel. Linke (31.) und Leutert (42.) konnten ein Lied davon singen, scheiterten sie beide aus aussichtsreichen Positionen. Grandios auch die Rettungstaten Pöschmanns als er erst Heditzsch und dann auch Leutert, die beide völlig frei vor ihm auftauchten, zum Verzweifeln brachte (34.).

    Auch im zweiten Durchgang dominierten die Bornaer nach Belieben, doch blieb die Chancenverwertung weiter mangelhaft. Zunächst lief Genschur allein auf Pöschmann zu, doch konnte er ihn ebenfalls nicht überwinden (57.). Nur wenige Sekunden später strich ein Schuss von Leutert knapp drüber (58.). Das erlösende dritte Tor wollte einfach nicht fallen. Heditzsch hatte dies auf dem Schädel, doch nach einem Eckball von Leutert blieb wiederum Pöschmann der Sieger (64.).

    So blieben die Gastgeber weiterhin im Spiel, doch aufgrund der inkonsequenten Chancenverwertung der Bornaer witterte Görlitz plötzlich Morgenluft. Zehn etwas stärkere Minuten hatten die Gastgeber in der Folgezeit, als der BSV im Defensivbereich manch heikle Situation zu überstehen hatte. Den Anfang machte Schneider, der aus Nahdistanz knapp verfehlte (65.). Plötzlich überschlugen sich die Ereignisse. Nachdem Tino Wunderlich für seinen bereits geschlagenen Torhüter den Ball mit der Hand von der Linie kratzte, sah er von Schiedsrichter Markowitz (Zwickau) berechtigt Rot (72.). Zur Freude im BSV-Lager hielt Christoph Kowalski jedoch den Handstrafstoß von Jozefiak (74.). Nichtsdestotrotz war Drangperiode des NFV damit noch nicht beendet. Nach dem anschließenden Eckball traf Gaida zunächst nur die Querlatte, den zurückspringenden Ball köpfte Garbe in Richtung BSV-Tor, doch Leutert rettete auf der Linie (74.). Trotzdem musste man kurz darauf den Anschlusstreffer hinnehmen, als Klug nach einem Durcheinander im Bornaer Strafraum am schnellsten schaltete und aus Nahdistanz vollendete – 1:2 (75.). Doch in Unterzahl gab der BSV die passende Antwort. Nach einer leicht verunglückten Direktabnahme von Christian Krebel landete die Kugel vor den Füßen von Heditzsch, der zum 1:3 einlochte (78.). Mit diesem längst überfälligen dritten Bornaer Treffer war die Entscheidung gefallen.

    Dieser Sieg sollte genügend Auftrieb und Selbstvertrauen für das kommende Heimspiel am Samstag gegen den Tabellenführer aus Sebnitz geben. Warum sich der BSV jedoch das Leben gegen einen solch harmlosen und restlos überforderten Gegner so schwer machte, bleibt sein Geheimnis.

    Bornaer SV 91 – SSV Markranstädt 0:0

    Borna: Kowalski (ab 46. Lachky) – Stammnitz – Nickel, Wunderlich – Müller (ab 46. Streitberg), Wagner – Streubel (ab 46. Grommuth), Genschur, Leutert (ab 46. Börsch) – Heditzsch, Köster – Trainer: Kunath

    Markranstädt: Moritz (ab 46. Klimas) – Meißner (ab 46. Bartolini), Saalbach (ab 46. Kipping), Korb (ab 46. Horlbog) – Räbsch, Weichert (ab 46. Weißenberger), Gottelt (ab 46. Barth), Seifert (ab 46. Hauck) – Mittenzwei (ab 46. Jurascheck) – Kujat, Fraunholz (ab 46. Klauß) – Trainer: Wentzel

    Schiedsrichter: Jahn (Plauen) – Schiedsrichter-Assistenten: U. Fritzsch (Kürbitz), Heinz (Plauen) – Gelbe Karten: keine – Reservebänke: Wuttke – keiner – Zuschauer: 130 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Borna


    Borna. Torlos 0:0 endete das Testspiel des Bornaer SV am Mittwochabend daheim gegen den Oberligisten SSV Markranstädt. Für die Wyhrastädter war das Ergebnis nach der Auftaktpleite in der Sachsenliga gegen Fortuna Chemnitz (1:2) allemal ein Erfolg, denn war man in den gesamten 90 Minuten mindestens gleichwertig. Im Defensivbereich arbeiteten alle Akteure sehr gut mit, im Spiel nach vorn gibt es jedoch noch einige Reserven.

    Die Gastgeber waren von Beginn an höchst konzentriert. Man bekämpfte den Oberligisten sofort, so dass dieser nicht ins Spiel kam. Immer wieder rannten sich die Markranstädter in der dicht gestaffelten Bornaer Hintermannschaft fest, so dass Christoph Kowalski im BSV-Kasten kaum ernsthaft eingreifen musste. Einmal wurde es eng, als Christian Heditzsch eine langgezogene Flanke unterschätzte und der Schuss von Saalbach gerade noch abgeblockt wurde (19.). Bis auf einen weiteren Kopfball von Mittenzwei, der knapp das Tor verfehlte (23.), ließ der BSV absolut nichts zu. Die Sturmspitzen der Gäste, Fraunholz (letzte Saison 14 Treffer für den BSV) sowie Kujat, waren bei Marko Nickel und Tino Wunderlich in besten Händen. Doch auch im Offensivbereich waren im Spiel der Bornaer einige sehenswerte Aktionen zu bestaunen. Leider kam oftmals der letzte Pass in die Spitze nicht zum Mitspieler. Dafür war man diesmal bei Standardsituationen sehr torgefährlich. Einen Freistoß von Toni Leutert hätte Robert Genschur fast genutzt, doch strich sein Kopfball knapp am SSV-Tor vorbei (14.). Anschließend herrschte wieder Alarmstufe rot im Gäste-Strafraum, als nach einem abermaligen Leutert-Freistoß sowohl Heditzsch, Nickel als auch Lars Köster verpassten (32.). Das letzte Achtungszeichen vor der Pause setzte wiederum Leutert mit einem Distanzschuss, doch strich die Kugel knapp über den Querbalken (42.).

    Im zweiten Durchgang kam mit der Hereinnahme der erfahrenen Weißenberger (bis 2000 beim BSV) und Kipping etwas mehr Ordnung ins Markranstädter Spiel. Mit Geschick und auch etwas Glück konnten die Bornaer jedoch einen Rückstand verhindern. Zunächst rettete Ronny Lachky im BSV-Tor bravourös gegen Jurascheck (47.), anschließend hatte er Fortuna im Bunde als ein gut getretener Freistoß von Kujat vom Innenpfosten ins Feld zurücksprang (61.). Doch die Einheimischen hielten das Geschehen weiter offen und spielten weiter munter mit. Ein Freistoß von Sven Streitberg fand den Kopf von Nickel, der jedoch das Ziel knapp verfehlte (71.). Weiterhin wurde im Defensivbereich sehr gut gearbeitet, so dass der Gast am Strafraum mit seinem Latein meist am Ende war. So mussten Fernschüsse herhalten, um Torgefahr vor dem BSV-Kasten zu erzeugen. Weißenberger versuchte zweimal dieses Mittel anzuwenden. Zunächst hielt Lachky wiederum glänzend (74.), anschließend zischte das Streitobjekt knapp drüber (77.). Doch auch die gleichwertigen Bornaer, die keinen Klassenunterschied erkennbar machten, hatten noch eine große Gelegenheit um die Partie selbst für sich noch zu entscheiden. Nach einem sehenswerten Diagonalpass von Köster hatte Streitberg plötzlich freie Bahn, doch klatschte sein Schuss nur an die Querlatte des Markranstädter Tores (84.).

    Alles in allem eine gute Testpartie des BSV, auf die man für das wichtige Auswärtsspiel am Sonntag in Görlitz aufbauen kann.

    Bornaer SV - VfB Fortuna Chemnitz 1:2 (1:0)

    Borna: Kowalski – Stammnitz – Prengel, Wunderlich (ab 85. Linke) – Wagner, Wuttke – Leutert (ab 80. Börsch), Genschur, Streubel (ab 66. Grommuth) – Heditzsch, Köster – Trainer: Kunath

    Chemnitz: Sommerfeldt – Kutzner, Laskowski, Weigel – Vettermann, Morgenstern, Dittrich, Müller (ab 60. Landgraf), Lindner – Hänel (ab 90.+1 Köhler), Grube (ab 90.+2 Kaufmann) – Trainer: Schwoy

    Schiedsrichter: Schinköthe (Dresden) – Schiedsrichter-Assistenten: Gärtner (Dresden, Jurk (Kamenz) – Tore: 1:0 Heditzsch (17.), 1:1 Dittrich (70.), 1:2 Vettermann (78.) – Gelbe Karten: Wunderlich (Foulspiel – 61.), Köster (Foulspiel – 86.) – Morgenstern (Meckern – 50.), Landgraf (Foulspiel – 90.) – Rote Karten: Lindner (Chemnitz) wegen einer Tätlichkeit (86.) – Reservebänke: Lachky (Tor), Krebel, Streitberg – Kretzschmar (Tor), Eibeck – Zuschauer: 185 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Borna


    Borna. Eine bittere weil eine völlig unnötige und vermeidbare Niederlage handelte sich der Bornaer SV zum Saisonauftakt der Sachsenliga ein. Die Mannschaft von Trainer Jochen Kunath unterlag auf eigenem Platz dem VfB Fortuna Chemnitz mit 1:2 (1:0) und verlor damit eine Partie, die man nie und nimmer hätte verlieren dürfen. Dabei trat eine alte Fußballweisheit wieder einmal in Kraft. Wer seine eigenen Chancen nicht nutzt, braucht sie letztlich nicht wundern, wenn man letztlich mit leeren Händen dasteht. Somit stehen die Wyhrastädter am nächsten Sonntag bei Gelb-Weiß Görlitz schon gehörig unter Druck.

    Vor allem im ersten Durchgang agierten die Wyhrastädter äußerst zielstrebig und hätten weitaus höher als nur mit 1:0 führen müssen. Der Treffer gelang Neuzugang Christian Heditzsch, welcher nach einem Durcheinander im Chemnitzer Strafraum als erster schaltete und Sommerfeldt im Gäste-Tor dabei ganz alt aussehen ließ (17.). Vor allem die zuletzt arg gescholtene Defensive stand diesmal ganz hervorragend. Bis auf einen Kopfball von Lindner ließ der BSV absolut nichts zu (21.). Dagegen hatte man zwei weitere riesige Möglichkeiten, um das Resultat bis zum Halbzeitpfiff noch anwachsen zu lassen. Zunächst zeigte sich Lars Köster nach einer Flanke etwas zu überrascht, so dass er das Streitobjekt völlig freistehend am kurzen Eck vorbeischob (30.). Anschließend stand Andreas Streubel nach einer guten Kombination ganz allein vor dem Chemnitzer Tor, doch traf er aus Nahdistanz leider nur den Pfosten (45.). Kurz vor dem Pausenpfiff versuchten sich die ratlosen Fortunen durch ihren Kapitän Dittrich aus der Distanz, doch bestand Christoph Kowalski im BSV-Tor den Test problemlos (45.+1).

    Auch im zweiten Durchgang spielten die Gastgeber weiterhin durchaus ansehnlichen Fußball. Doch die Gäste hatten ihre erste klare Möglichkeit, als Hänel nach einer Eingabe von Grube knapp verfehlte (49.). Fortan spielte sich das Geschehen hauptsächlich im Mittelfeld ab, zwingende Möglichkeiten ergaben sich kaum. Erst als Robert Genschur den zweiten Bornaer Treffer auf dem Fuß hatte, doch im letzten Moment noch von Kutzner erfolgreich am Torschuss gehindert werden konnte (62.). Die Gäste verstärkten fortan ihre Offensivbemühungen, doch hielt die Bornaer Defensive weiter stand. Erst ein folgenschwerer Stellungsfehler von Thomas Prengel, der einen langen Ball unterschätzte, eröffnete den Gästen die Rückkehr in die Partie. Den daraus resultierenden Freistoß setzte Dittrich sehenswert zum 1:1 in die Maschen (70.). Mit diesem völlig überraschenden Ausgleich bekamen die Fortunen ihre zweite Luft. Glück hatten die Gastgeber, dass Hänel nach einem Freistoß von Dittrich knapp vorbei köpfte (73.) und Kowalski stark gegen Grube rettete (77.). Doch der folgende Eckball sollte den Einheimischen zum Verhängnis werden. Von einer unübersichtlichen Situation im BSV-Strafraum profitierte Vettermann und bestrafte die sträfliche Chancenverwertung der Bornaer – 1:2 (78.). Zwar versuchte der BSV in den restlichen Minuten noch den Fehlstart abzuwenden, doch zwingende Möglichkeiten ergaben sich nicht. Dagegen waren die letzten Aktionen von großer Hektik geprägt. Nach einem rüden Einsteigen von Lars Köster verlor der Chemnitzer Lindner die Nerven und stieß den Bornaer Angreifer anschließend zu Boden – Rot von Schiedsrichter Schinköthe (Dresden) war die Folge (86.). Doch auch in den letzten Minuten schaffte es der BSV nicht, in Überzahl die Niederlage abzuwenden. Zwar brachte Fortuna-Keeper Sommerfeldt in den letzten Aktionen seine eigenen Mitspieler durch undurchdachte Ausflüge gehörig in Bedrängnis, doch brachte der VfB den Sieg über die Zeit.

    Döbelner SC 02/90 – Bornaer SV 91 2:3 (2:3)

    Döbeln: Zschoche (ab 46. Jentzsch) – Bunzel – Schroth, Zerge (ab 59. Schütze) – Leonhardt – Singer, Krondorf, Seidel, Richter – Just (ab 76. St. Leimner), Schindler – Trainer: S. Leimner

    Borna: Lachky (ab 46. Kowalski) – Stammnitz – Streitberg, Wunderlich – Prengel (ab 46. Krebel), Wuttke (ab 46. Wagner) – Leutert, Döring (ab 76. Müller), Köster – Börsch (ab 46. Streubel), Heditzsch (ab 46. Grommuth) – Trainer: Kunath

    Schiedsrichter: Pöckelmann (Lindenthal) – Tore: 1:0 Schindler (4.), 1:1 Börsch (10.), 2:1 Krondorf (14.), 2:2 Prengel (36.), 2:3 Leutert (44.) – Gelbe Karten: Prengel (Borna – Meckern – 29.) – Reservebänke: M. Leimner – Thomas – Zuschauer: 110 im Heinz-Gruner-Sportpark zu Döbeln

    Döbeln. Bei brütender Hitze gewann Landesligist Bornaer SV sein Testspiel beim Döbelner SC mit 3:2 (3:2). Dabei waren im Offensivbereich wiederum viele positive Dinge zu erkennen, im Defensivbereich haben die Wyhrastädter jedoch noch jede Menge Arbeit vor sich. Beide Gegentreffer können unter der Kategorie „absolut vermeidbar“ abgebucht werden und auch sonst ließ man den Döbelnern einfach zu viele Möglichkeiten zu.

    Das erste Geschenk gab es bereits nach vier Minuten. BSV-Schlussmann Ronny Lachky vertändelte nach einem Rückpass von Sven Streitberg die Kugel an DSC-Angreifer Schindler, der anschließend wenig Mühe hatte zum 1:0 zu vollenden. Der BSV kam jedoch schnell zurück. Nach einem Fallrückzieher von Christian Heditzsch stand Mario Döring völlig frei vor dem Döbelner Schlussmann Zschoche, doch konnte er ihn unter Bedrängnis nicht überwinden (8.). Doch bereits mit dem folgenden Angriff konnte der Gast zum 1:1 ausgleichen. Nach einem Pass von Heditzsch profitierte Jens Börsch von einer Ungereimtheit in der Döbelner Hintermannschaft und überwand Zschoche zum Ausgleichstreffer (10.). Jedoch lag man vier Minuten später wieder im Rückstand. Krondorf setzte aus dem Mittelfeld heraus zum Alleingang an, hinterließ staunende, jedoch nicht eingreifende Bornaer und brachte die Gastgeber letztendlich erneut in Führung – 2:1 (14.). Im Offensivbereich wussten die Gäste jedoch wiederum zu glänzen, denn gelang es den Wyhrastädtern recht bald, der Partie wieder die gewünschte Richtung zu geben. Pech hatte Mario Döring, der mit einem fulminanten Linksschuss nur den Pfosten traf (29.). Der Lohn für die Bemühungen brachte dann den abermaligen Ausgleich. Ein Freistoß von Toni Leutert fand Thomas Prengel am langen Pfosten, der die Kugel volley zum 2:2 versenkte (36.). Nur eine Minute später hatte Heditzsch sogar die Führung auf dem Stiefel, doch nach gutem Pass von Lars Köster setzte er den Ball knapp am Tor vorbei (37.). Auch die Gastgeber hielten weiter mit. Lachky machte zweimal seinen Fehler wieder gut, als er gegen Seidel (39.) und Schindler (42.) den erneuten Rückstand verhinderte. Dagegen gelang es dem BSV noch vor der Pause in Führung zu gehen. Bei einer Eingabe von Lars Köster köpfte Jens Wuttke die Kugel zurück ins Sturmzentrum, wo Leutert mit artistischem Fallrückzieher zum 2:3 vollstreckte (44.).

    Auch im zweiten Durchgang setzte sich die ausgeglichene und abwechslungsreiche Partie fort. Dennoch blieben die Probleme im Bornaer Defensivbereich bestehen. Mehrmals hatte Döbeln den Ausgleich auf dem Fuß. Zunächst entschärfte Christoph Kowalski einen Freistoß von Krondorf (49.), anschließend zischte ein Schuss von Seidel knapp übers Bornaer Gehäuse (55.). Doch auch der BSV zeigte im Spiel nach vorn weitere gute Ansätze. Andreas Streubel und Mario Döring hatten den vierten Treffer auf dem Stiefel, doch beide Male fehlten nur Zentimeter (46., 67.). Nichts desto trotz gestattete man dem DSC weiterhin zu viele Gelegenheiten, wo ab und an auch manchmal das Döbelner Unvermögen mithalf. Schindler verzog aus bester Position (70.), Bunzel scheiterte an Kowalski (72.) und Just verfehlte nach Krondorf-Eingabe völlig freistehend (79.). Auf der Gegenseite verfehlte Streubel aus spitzem Winkel knapp das DSC-Gehäuse (82.). Ein Unentschieden hätten sich die Gastgeber doch verdient gehabt, doch auch die letzte Möglichkeit ließen sich ungenutzt. Einen Eckball von Krondorf köpfte Bunzel gefährlich aufs Bornaer Tor, doch Leutert kratzte das Streitobjekt für den bereits geschlagenen Kowalski per Kopf von der Torlinie (90.).

    Bornaer SV 91 – 1. FC Gera 03 0:0

    Borna: Lachky – Wuttke – Nickel, Streitberg (ab 46. Stammnitz) – Prengel, Wagner – Leutert, Genschur, Streubel (ab 46. Grommuth) – Heditzsch, Köster (ab 46. Börsch) – Trainer: Kunath

    Gera: Wohlfeld (ab 46. Roß) – Fuhrmann (ab 46. Ast), Friedrich, Strobel (ab 46. Neubert), Schletzke (ab 71. Pfeifer) – Franz (ab 46. Scholze), Barich (ab 71. Fischer), Hauser, Raab (ab 46. Tröger) – Neumann (ab 60. Pohland), Schmidt (ab 46. Janke) – Trainer: Quade

    Schiedsrichter: Oehme (Witzschdorf) – Assistenten: Junghof, Schönherr (beide Chemnitz) – Gelbe Karten: Fuhrmann (Gera – Unsportlichkeit – 33.) – Reservebänke: Kowalski (Tor), Döring – keiner – Zuschauer: 60 im Sportobjekt Witznitzer Straße zu Borna


    Borna. Ein mehr als respektables Ergebnis errang der Landesligist Bornaer SV in einem Testspiel zur Vorbereitung auf die neue Saison. Im heimischen Sportobjekt Witznitzer Straße trennte man sich vom Oberligisten 1. FC Gera 03 torlos 0:0 und konnte den positiven Trend der letzten Spiele fortsetzen.

    Auch ohne Tino Wunderlich (krank) sowie die angeschlagenen Christian Krebel und Mario Döring waren die Wyhrastädter über die gesamten 90 Minuten ein mehr als ebenbürtiger Gegner. Die Gäste waren zwar in den ersten 45 Minuten leicht tonangebend, doch die Bornaer Defensive stand wie in den vorangegangenen Spielen wiederum recht sicher. Das Geschehen spielte sich hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab, so dass Torgelegenheiten auf beiden Seiten doch Mangelware blieben. Die einzige Möglichkeit hatten die Gäste aus Gera, doch Ronny Lachky im Bornaer Tor zeigte sich beim Schuss von Schmidt auf dem Posten (42.). Läuferisch und kämpferisch zeigten sich die Gastgeber voll auf der Höhe und auch spielerisch war manch sehenswerte Aktion zu bestaunen.

    Auch im zweiten Durchgang präsentierten sich die Einheimischen weiterhin sehr engagiert. Zwar rettete Lachky zunächst gegen den frei durchgebrochenen Tröger (50.) und hatte anschließend etwas Glück, als ein Querschläger von Jens Wuttke an die eigene Latte klatschte (57.), doch mit fortlaufender Spielzeit erreichte der BSV sogar ein leichtes optisches Übergewicht. Nach gut herausgespielten Aktionen hatte man drei gute Möglichkeiten um in Führung zu gehen. Zunächst strich ein Schuss von Jens Börsch knapp über das Geraer Gehäuse (61.), anschließend reagierte Roß um Gäste-Tor sensationell, als er einen Schuss von Thomas Prengel an das Quergestänge lenkte (65.). Die beste Bornaer Möglichkeit ließ jedoch abermals Börsch ungenutzt, als er nach guter Kombination über Robert Genschur und Toni Leutert völlig freistehend das lange Eck verfehlte (69.). Pech hatte ebenfalls Wuttke, der nach einem Eckball von Leutert per Kopf ebenso das Ziel verfehlte (76.). Erst in den letzten zehn Minuten verstärkte der Oberligist noch einmal seine Bemühungen und hatte kurz vor Schluss noch zwei gute Gelegenheiten, die sie jedoch fahrlässig ausließen (88., 90.). Dieses torlose Remis gegen einen höherklassigen Kontrahenten bringt sicherlich weiteres Selbstvertrauen für die kommenden Testspiel-Aufgaben am Mittwoch um 18.30 Uhr bei Motor Altenburg sowie am Sonntag um 15.00 Uhr beim Döbelner SC.

    Personalkarussel Bornaer SV


    Zugänge: Ch. Heditzsch, R. Genschur, Krebel (alle SSV Markranstädt), Lachky (Motor Altenburg), Börsch (SV Espenhain), Grommuth (FC Sachsen Leipzig A-Jgd.)
    Abgänge: Fraunholz (SSV Markranstädt), Schöne (noch offen), Sobottka (SV Naunhof), Schenk (Meißner SV), Nehring (Trainer FC Bad Lausick), Junghanns (II. Mannschaft)


    Fragezeichen noch hinter Thomas Linke.

    Ja, sorry muss natürlich Borna heißen. So ist das wenn man abschreiben muss. Der Rest stimmt aber.


    2. Spieltag
    Görlitz - Borna
    Fort. Chemnitz - Markkleeberg
    Grimma - Hohenstein-Ernstthal
    Freiberg - Kamenz
    Pirna-Copitz - Bannewitz
    Dynamo II - Laubegast
    Neugersdorf - FC Sachsen II
    Sebnitz - BW Leipzig

    So liebe Leute! Ansetzungen sind noch nirgendwo zu finden, aber ich habe am Freitag beim SFV mit den Spielplan geholt. Da ihr alle so neugierig seid, stelle ich mal die ersten drei Spieltage rein. Wer noch mehr brauch, bitte eine PN an mich!


    1. Spieltag


    FC Sachsen II - Sebnitz
    Bannewitz - Dynamo II
    Kamenz - Pirna-Copitz
    Hohenstein-Ernstthal - Freiberg
    Markkleeberg - Grimma
    Borna - Fort. Chemnitz
    BW Leipzig - Görlitz
    Laubegast - Neugersdorf


    2. Spieltag


    Görlitz - Grimma
    Fort. Chemnitz - Markkleeberg
    Grimma - Hohenstein-Ernstthal
    Freiberg - Kamenz
    Pirna-Copitz - Bannewitz
    Dynamo II - Laubegast
    Neugersdorf - FC Sachsen II
    Sebnitz - BW Leipzig


    3. Spieltag


    FC Sachsen II - BW Leipzig
    Bannewitz - Freiberg
    Kamenz - Grimma
    Hohenstein-Ernstthal - Fort. Chemnitz
    Markkleeberg - Görlitz
    Borna - Sebnitz
    Neugersdorf - Dynamo II
    Laubegast - Pirna-Copitz


    Wie schon gesagt, wer noch mehr benötigt, schickt mir einfach eine PN!

    Frank Schöne verließ den Platz für Kowalski und das Unheil nahm seinen Lauf. Kowalski hatte eine dicke Aktie am ersten und zweiten Gegentor, aber an dieser Stelle sei nochmal der "beste" Spieler des Tages, Ingmar Nehring, zu nennen, der wohl schon in Bad Lausick war und sich 90-Minuten ein Loch in den Bauch gestanden hat. Unmöglich!

    Weiß zwar nicht, ob es gut ist, dass wir Bornaer uns jetzt gegenseitig in die Wolle kriegen, aber egal! Weiß nicht, ob du überhaupt in Görlitz gewesen bist - aber auch egal! Trotz alledem befremden mich die Fakten, die du hier öffentlich ansprichst. Sicherlich ist das Ergebnis nicht das, das wir uns nach der 2:0-Führung erwartet hatten - gar keine Frage! Nur finde ich es unterste Schublade, wie hier öffentlich Spieler angegriffen werden. Zum einen, Christoph Kowalski, der die ganze Saison gut bis sehr gut trainiert hat und, in den wenigen Spielen als Frank Schöne verletzt war, immer seine Sache gemacht hat. Weiß nicht, ob du befähigt bist, die Leistung eines Torhüters zu beurteilen. Über Aktien am ersten und am zweiten Gegentor brauchen wir beide schon gar nicht reden. Finde es einfach 'ne Unverschämtheit. Der Junge hatte sich diesen Einsatz mehr als verdient und wurde von seinen Mitspielern bei den Gegentoren mehr als allein gelassen. Das ist doch Fakt! Aber als noch größere Frechheit finde ich die Aussagen in Sachen Ingmar Nehring. Nehre hat sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und sich immer als Vorbild erwiesen. Viele können sich an ihm eine Scheibe abschneiden. Leider tickt auch bei ihm die biologische Uhr - wie auch bei dir! Also, lass diesen Unsinn, den du hier verbreitest einfach weg. Ingmar hat zu seinen letzten Spiel eine ordentliche Leistung abgeliefert und kann dir jungen Burschen mit absoluter Sicherheit sowohl in sportlicher als auch in menschlichem Bereich noch einiges vormachen! Denk mal drüber nach - könnte wichtig für dich sein!