Beiträge von EJU

    Aufstellung:
    E. Hamann – M. Thews – S. Menz, T. Johannson – S. Petzold (S. Hönicke 60.), K. Bernt (K), E. Juch, S. Oberthür – M. Reinhard (A. Hejduk 75.) – R. Baudisch (Artur 82.), D. Schubert
    BVB hat den Tabellendritten aus Köpenick am Rande einer Niederlage, muss in der Schlussphase aber den Ausgleich hinnehmen.


    Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten finden die Gastgeber relativ schnell in die Partie. BVB nimmt die Zweikämpfe an und präsentiert sich als geschlossene Einheit. Obwohl der KSC im Offensivbereich mit großgewachsenen Leuten besetzt ist (man agiert mit langen, hohen Bällen auf selbige), haben die Lichtenberger die Lufthoheit für sich verbucht. Kaum ein Kopfballduell wird abgegeben.


    Nach vorne kann BVB vereinzelt eigene Akzente setzen – gerade wenn es schnell über die Außen geht. Die erste Chance hat S. Petzold, der im Strafraum aus halb-rechter Position frei zum Abschluss kommt, jedoch am Köpenicker Schlussmann scheitert. In der 20. Spielminute ist es erneut der Gästetorwart, der im Mittelpunkt der Geschehnisse steht: Einen von M. Reinhard aus etwa 20 m Torentfernung geschossenen Freistoß kann er nicht festhalten und lässt ihn in die Mitte prallen. Dort lauert R. Baudisch und staubt zum 1:0 ab. Mit diesem Zwischenergebnis geht es auch in die Halbzeitpause.


    Zur zweiten Halbzeit stellen die Gäste um und bringen einen weiteren Stürmer, um mehr Druck auf BVB’s Tor auszuüben. In der 54. Min. funktioniert das sehr gut: BVB ist in dieser Situation aufgerückt und bietet dem KSC viel Platz zum Tempogegenstoß. Von rechts kann der Ball mustergültig ins Zentrum geflankt werden, wo S. Stassen problemlos zum 1:1 einköpfen kann.


    „Arjen“ Oberthür stellt den alten Abstand wieder her. Nach halb-hoher Flanke von rechts (S. Hönicke) leitet R. Baudisch den Ball weiter. Vor dem herausstürzenden Torwart kommt Sören „Robben“ an den Ball und überlupft den Torhüter...der Ball landet im Tor…2:1 (68.). Wäre der Ball nicht ins Tor gegangen, hätte die alles in allem gute Schiedsrichterin nachträglich auf Strafstoß entscheiden müssen, da der Gästetorwart den BVB-Spieler regelrecht umsenste.
    In dieser Phase haben die Gäste mehr vom Spiel, ohne sich jedoch klare Torchancen herauszuspielen. Die Möglichkeit zum vorentscheidenden 3:1 haben allerdings die Gastgeber in Person von D. Schubert, der von halb-links mit Tempo in den Strafraum zieht, den Ball aber nicht im Tor unterbringt.


    Der KSC drückt weiter, BVB versucht mit allen Mitteln den Vorsprung über die Zeit zu retten. Als der Köpenicker Kolbe in der 80. Min. einen als Flanke gedachten Freistoß in den Strafraum schlägt und weder Freund noch Feind den Ball berühren, landet dieser überraschend im Tor…2:2. BVB’s Schlussmann hatte sich beim Herauslaufen verschätzt und kam nicht mehr an den Ball.


    Das Spiel endet mit 2:2 unentschieden. Ein durchaus verdienter Ausgang der Partie.


    Nach den ersten beiden Spielen der Rückrunde – gegen den 2. und 3. – steht BVB mit 1 Punkt da. Mit etwas Glück hätten es auch 4 Punkte sein können, da man in beiden Partien, durch mehr oder weniger individuelle Fehler, kurz vor Schluss ein Gegentor hinnehmen musste. Nichtsdestotrotz kann auf der bisher gezeigten Teamleistung aufgebaut werden.

    Aufstellung:
    E. Hamann - M. Thews - T. Johannson, S. Hönicke - S. Oberthür, E. Juch, K. Bernt (K), T. Stuff - R. Baudisch (80. M. Reinhard) - D. Schubert, S. Petzold


    Besondere Vorkommnisse:
    R. Borkowski sieht nach Tritt an S. Petzold die Gelb-Rote Karte (55.)


    Nach einer viel zu langen Winterpause startet BVB unglücklich in die zweite Saisonhälfte und verliert beim Aufstiegsaspiranten knapp.


    In einem engen und zweikampfintensiven Spiel stehen vor allem die Defensivreihen beider Mannschaften im Vordergrund. Hüben wie drüben gibt es nicht viele klare Strafraumszenen. Die beste Möglichkeit für die Gäste in der ersten Halbzeit leitet K. Bernt ein: Im Mittefeld stört er Teutonias Spielaufbau und erobert den Ball. R. Baudisch trägt selbigen in Richtung gegnerisches Tor und legt ihn nach rechts auf den mitgelaufenen S. Petzold, den es im 16er etwas zu weit nach außen drängt. Den Ball kann er nur noch ans Außennetz platzieren.


    Der Tabellenzweite agiert in der eigenen Hälfte kombinationssicher, operiert nach vorne aber überwiegend mit langen Bällen auf Stürmer M. Borkowski, der die Bälle halten und ablegen soll. Von BVB’s Manndeckern T. Johannson und S. Hönicke wird er größtenteils in Schach gehalten.


    Die zweite Halbzeit verläuft ähnlich. Aus einer gesicherten Defensive suchen beide Mannschaften ihre Möglichkeiten. Wobei die Lichtenberger die besseren - wenn auch wenigen - Chancen haben:
    Nach Flanke von links von D. Schubert kommt T. Stuff im Zentrum frei zum Kopfball, kann den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen.
    S. Petzold wird in Teutonias Strafraum angespielt…er wird noch entscheidend irritiert, so dass er den Ball nicht richtig trifft.
    Aus 20 m halblinker Position zieht D. Schubert verheißungsvoll ab. Teutonias Schlussmann, der gerade bei hohen Bällen in den Strafraum sehr sicher ist, kann den Ball zur Ecke lenken.


    Das Spiel nähert sich dem Ende. Alles sieht nach einer Punkteteilung aus…bis zur 86. Minute… Teutonia hat einen Freistoß und schlägt diesen in Richtung BVB-Strafraum. Auf Höhe des 16ers kann Aktas - von E. Juch nicht energisch genug bedrängt - den Ball annehmen. Aus der Drehung schießt er den Ball in Winkel. Schlussmann E. Hamann, der an diesem Nachmittag eigentlich kaum etwas zu tun hatte, ist bei diesem Ball machtlos…1:0 für Teutonia.


    BVB versucht in den letzten Minuten noch mal alles und macht hinten auf…ohne Erfolg…es bleibt beim 1:0.



    Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, so dass ein Unentschieden durchaus gerecht gewesen wäre. Der Tabellenzweite konnte letztlich durch ein spätes Tor (das so nicht häufig fällt) das glücklichere Ende für sich ausmachen. BVB zeigte eine mannschaftlich geschlossenen Leistung und lässt für die weiteren Spiele hoffen.

    Das Ergebnis entspricht der Jahreszahl der Vereinsgründung "Hansa vs. 1.FC Marzahn 94 9:4" 8o Ja, gut...war nicht so witzig. Aber das Spiel war wohl auch nicht so witzig...


    @ Mario
    Guter kritischer Bericht! Obwohl du den einen oder anderen Akteur doch sehr ins schlechte Licht rückst. Nicht, dass du da noch Ärger bekommst?! Vielleicht solltest du die Berichte immer nachts im Halbsu... schreiben. Obwohl lieber nicht, ich möchte nicht jedesmal mitten in der Nacht zum Kontrolllesen geweckt werden :D
    Aber eine Sache hast du vergessen! Du hast nicht erwähnt, dass M. Degner der beste Spieler bei euch war? :rofl:

    BVB gewinnt das letzte Spiel dieses Jahres und überwintert auf einem respektablen 8. Platz!


    Aufstellung:
    E. Hamann – M. Thews – C. Reiss, M. Semmler – M. Pijorr (75. S. Petzold), T. Johannson, T. Stuff, T. Knoll, S. Hönicke – S. Oberthür (K) (66. S. Pagel), R. Baudisch (87. Arthur)


    Dieses Spiel war nicht nur das letzte Hinrundenspiel der Saison 2009/2010, sondern leider auch das letzte Spiel für BVB Trainer Raik Retschlag, der aus privaten Gründen aufhört. BVB war topmotiviert und wollte seinem Trainer einen entsprechenden Abschied bescheren.


    Die Gastgeber sind von Beginn an das bessere Team und haben die erste sehr gute Möglichkeit. T. Knoll setzt sich auf der rechten Seite durch und legt den Ball flach in den Strafraum auf M. Pijorr, der noch entscheidend (Elfmeter-verdächtig) gestört wird. Das Tor allerdings machen die Gäste auf der anderen Seite: Nach Freistoß von links lässt man Lemke im Zentrum allein, so dass er zum 0:1 einnetzen kann (11. Min). Trotz der eher überraschenden Führung für Südring ist BVB wenig beeindruckt. Mit viel Engagement spielen die Hausherren auf das gegnerische Tor und erarbeiten sich dabei zahlreiche Torchancen. Als T. Knoll Südrings Torwart aus der Distanz prüft und dieser den Ball nur zur Seite abklatschen kann, schaltet R. Baudisch am schnellsten, trifft allerdings nur den linken Außenpfosten. Nach Ecke von rechts steigt T. Stuff in der Mitte am höchsten und bringt den Ball per Kopf aufs Tor. Auf der Linie kann Südring noch klären. In der 27. Minute es dann soweit: R. Baudisch spielt den Ball auf T. Johannson, der das nicht einfache Zuspiel perfekt verarbeitet, den Gegenspieler gekonnt umspielt und den Ball nervenstark am Torwart vorbeilegt…1:1…zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. Doch die Hausherren geben sich damit nicht zufrieden, spielen weiter druckvoll nach vorne. Von den Gästen hingegen ist nichts mehr zu sehen. Noch vor der Pause kann BVB die Partie drehen: Eine Ecke von rechts faustet Südrings Keeper in die Mitte, wo T. Johannson einschussbereit lauert. Zentral im Strafraum kann er ohne Bedrängnis zum 2:1 einschieben (43 min.).
    Aus Gästesicht geht es mit nur 2:1 in die Halbzeitpause.


    In der zweiten Halbzeit verflacht das Spiel etwas, da der bereits vor der Pause einsetzende Schnee den ohnehin schon tiefen Rasen noch tiefer machte. Bei diesen schwierigen Bedingungen können die Gastgeber ihre spielerische Dominanz der ersten 45 Minuten nicht aufrecht erhalten. Obwohl auch Südring mit den Verhältnissen zu kämpfen hat, ist das knappe Zwischenergebnis für BVB äußerst tückisch, da bereits ein Treffer die sehr gute Leistung der ersten Hälfte zunichte machen kann. Für BVB muss ein drittes Tor her, um für Sicherheit zu sorgen. Die beste Möglichkeit zum 3:1 hat M. Thews in der 65. Minute aus elf Metern. T. Stuff wurde zuvor im Strafraum gefoult, so dass der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. Der sonst so sichere Schütze M. Thews (obwohl er seinen letzten Elfmeter nicht verwandeln konnte) scheitert am Torwart. Dieser lenkt den Ball an die Latte, von wo aus er „Wembley-verdächtig“ auf die Linie springt. Schließlich schnappt sich der Torwart den Ball und entschärft die Situation. Nicht wenige dachten in diesem Augenblick an das berühmt-berüchtigte Sprichwort „wenn du vorne die Dinger nicht machst, …“ und fast hätte es sich auch bewahrheitet: Nach einer Ecke von rechts lässt BVB einen Gästespieler am langen Pfosten frei zum Kopfball kommen. Der Ball geht vorbei. In der 85. Minute dann doch noch die Entscheidung für BVB: R. Baudisch setzt T. Stuff toll in Szene. Im Strafraum aus halbrechter Position zieht er ab und platziert den Ball wuchtig im langen Torwarteck…3:1. Der eingewechselte Arthur hat sogar noch die Möglichkeit auf 4:1 zu erhöhen, als er nach einem Fehler der Gästeabwehr an den Ball kommt und den gegnerischen Torhüter überlupfen möchte, jedoch an ihm scheitert.


    BVB gewinnt diese Partie mehr als verdient aufgrund einer sehr guten ersten Halbzeit. Auch wenn es in der zweiten Hälfte spielerisch nicht mehr so lief(aufgrund der Witterungsbedingungen,) hielt man doch einsatzmäßig gut dagegen und geht letztlich zu Recht als Sieger vom Platz.


    Die Mannschaft konnte seinem Trainer somit einen gebührenden Abschied liefern. Neben dem Trainer muss BVB leider einen weiteren Abgang verzeichnen: Thoralf Knoll verlässt den Verein in der Winterpause in Richtung Weißenseer FC (Landesliga). Beiden wünschen wir privat sowie sportlich alles Gute für die Zukunft. BVB verliert zwei klasse Typen!

    Von dir hätte ich auch nichts anderes erwartet! Aber den Kasten wirst du wohl oder übels zur Frustbeseitigung mitbringen, denn bei Hansa wird nichts zu holen sein! :(


    Aber ich drücke euch natürlich beide Daumen.

    BVB holt bei der Reserve vom TSV Rudow einen Punkt.


    Aufstellung:
    E. Hamann – K. Bernt (K) – T. Johannson, C. Lorenz – M. Pijorr (46. C. Reiss) – M. Semmler (50. M. Schwemmin), T. Knoll, S. Hönicke – T. Stuff (46. E. Juch), M. Thews – S. Pagel


    Besondere Vorkommnisse:
    84. Gelb-Rot E. Juch
    87. Gelb-Rot K. Bernt


    BVB findet überhaupt nicht in die Partie. Fehlende Zweikampfhärte und leichte Ballverluste machen es dem Gegner einfach, die ihrerseits genau wissen worum es geht: Abstiegskampf.
    Bereits nach 10 Minuten müssen die Gäste das 1:0 hinnehmen. Im Mittelfeld geht man zu zaghaft in einen Zweikampf und verliert diesen. Als Konsequenz muss man weiter hinten auf der linken Abwehrseite zum Foul greifen. Der fällige Freistoß wird hoch in den 5-m-Raum gespielt. Torhüter E. Hamann kommt aus seinem Tor und versucht den Ball zu fangen. Da dieser aufgrund der Witterungsverhältnisse nass und glitschig ist, rutscht er ihm aus den Händen. Aydin staubt ab.
    Trotz optischer Überlegenheit sind die Gastgeber nicht in der Lage diese in weitere Torchancen umzumünzen. BVB geht seinerseits ohne Schuss aufs gegnerische Tor in die Halbzeit.


    Zur Halbzeit stellen die Gäste um. C. Reiss, E. Juch und M. Schwemmin (etwas später) werden eingewechselt. C. Reiss geht in die Verteidigung. S. Hönicke übernimmt die Position von M. Pijorr. C. Lorenz rückt ins rechte Mittelfeld vor. E. Juch spielt im defensiven und M. Schwemmin im offensiven Mittelfeld.


    Wenn BVB hier zumindest einen Punkt mitnehmen möchte, muss einfach mehr passieren. Dessen sind sich die Gäste bewusst und finden sich einstellungstechnisch viel besser zurecht. Auch spielerisch ist es mit der ersten Halbzeit nicht vergleichbar. Gerade durch M. Schwemmin bekommen die Gäste mehr Tempo ins eigene Spiel.
    Als E. Juch einen Klärungsversuch von Rudow abfängt und den Ball auf M. Schwemmin spielt, sieht dieser den freistehenden S. Hönicke, der seinerseits in den Strafraum eindringen kann. Von der gegnerischen Abwehr nicht genug gestört, schlenzt er den Ball von links ins lange Torwarteck…1:1 (60.). BVB hat nun Blut geleckt. Es entwickelt sich ein offenes Spiel mit Vorteilen für die Gäste. Nach Ecke von rechts kommt M. Schwemmin im Strafraum zum Abschluss, kann den Ball leider nicht im Tor unterbringen. Auf der anderen Seite schießt Rudow den Ball von rechts knapp am linken Pfosten vorbei.
    In der 80. Minute ist es dann soweit. BVB dreht das Spiel. Nach Konter über M. Thews, der den Ball auf M. Schwemmin weiterleitet, spielt dieser den Ball wunderbar in den Lauf von T. Knoll. Der BVB-Spieler bewahrt die Nerven, guckt den Torhüter aus und schiebt den Ball aus halblinker Position flach ins lange Eck…1:2.
    Nach der Führung hört BVB auf weiter nach vorne zu spielen und versucht das Ergebnis zu sichern. Das geht schief. Als man in der 85. Minute nach einer Flanke von der linken Abwehrseite Rudolph frei stehen lässt, kann dieser den Ball annehmen (nicht wenige würden sagen, dass er den Ball mit dem Arm mitgenommen hat) und zum 2:2 ausgleichen. Trotz hektischer Schlussphase bleibt es bei diesem Ergebnis.


    Aufgrund der guten zweiten Halbzeit hat sich BVB diesen Punkt mehr als verdient. Vor dem Spiel wäre man mit einem Punkt zufrieden gewesen. Doch nach dem Spielverlauf waren sogar 3 Punkte drin.


    Zum Schiedsrichter wurde bereits berichtet. Aus meiner Sicht ist dieser Schiedsrichter eine absolute Frechheit und sollte seine Lizenz überprüfen lassen! So eine einseitige Auslegung der Geschehnisse habe ich nicht oft miterleben müssen! 8 Gelben Karten und 2 Gelb-Roten Karten für BVB stehen zwei Gelbe Karten für Rudow gegenüber. Und das ist nicht das Ergebnis einer unfairen Spielweise der Gäste geschuldet, sondern vielmehr der Willkür eines Unparteiischen, der diese Bezeichnung in keinster Weise verdient. Was den Mann in Gelb bei „der hat mich mit seinen beiden Füßen umklammert“ oder „hey“ dazu veranlasst hat, zwei Mal Gelb-Rot zu zeigen und auf der anderen Seite für „du bist doch blöd“ nur eine lächerliche Gelbe-Karte zu ziehen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Das traurige an der Sache ist, dass beide BVB-Akteure für das nächste Spiel gesperrt sind. Was für eine Frechheit!!!

    BVB mit dem Befreiungsschlag nach 7 Spielen ohne Sieg.


    Aufstellung:
    E. Hamann – K. Bernt (K) – C. Lorenz, T. Johannson – M. Pijorr, M. Semmler (46. S. Menz), T. Knoll, S. Hönicke (60. S. Pagel) – T. Stuff, A. Hejduk – S. Oberthür (75. R. Baudisch)


    Die Gastgeber starten nervös, haben Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. Die Verunsicherung nach den letzten Wochen ist spürbar. Aber auch bei Wacker sieht es nicht viel besser aus. Somit sind Chancen Mangelware.
    Die erste gute Möglichkeit haben die Gäste nach einem Freistoß von der eigenen rechten Angriffsseite. Der Ball wird auf den zweiten Pfosten gespielt. Aus etwa 5 m Torentfernung kommt man frei zum Kopfball. Mit einer tollen Reaktion reißt BVB’s Schlussmann E. Hamann die Arme hoch und pariert. Auf der anderen Seite ist es S. Oberthür, der sich auf der rechten Seite durchsetzen kann und den Ball in den Strafraum flankt. M. Pijorr nimmt den Ball mit viel Risiko direkt und schießt ihn nur knapp über das Tor.
    Eine Szene aus der Kuriositätenkiste kurz vor der Pause: Wacker kommt über die rechte Seite. Der Ball wird flach in den Strafraum gespielt. Der Ball rutscht an Abwehrspieler und Torwart (ist aus seinem Tor gekommen) vorbei. Der Wacker-Stürmer grätscht am kurzen Pfosten in den Ball und setzt ihn nur an selbigen…den muss er machen. Für BVB trifft S. Oberthür ebenfalls den Pfosten: Nachdem er in guter Einschussposition angespielt wird, visiert er das rechte Torwarteck an. Leider tuschiert der Ball nur den Außenpfosten und springt von dort ins Toraus.


    Nach einer von beiden Mannschaften spielerisch eher mäßigen ersten Halbzeit geht es mit 0:0 in die Pause.


    In der zweiten Hälfte findet BVB besser zu ihrem Spiel. Aus einer an diesem Tag gut funktionierenden Defensive (der durch Keeper E. Hamann noch zusätzlich an Sicherheit verliehen wird), sind die Gastgeber nun mehr und mehr im Stande durchdachte Spielzüge vorzutragen und sich Torchancen herauszuarbeiten. Dabei immer wieder im Fokus der Geschehnisse: S. Oberthür, der zwar viel arbeitet, doch heute glücklos bleibt. Einen Torschuss aus etwa 14 m Torentfernung entschärft der Gästetorwart gerade so. Eine weitere Möglichkeit aus kürzester Distanz bleibt ebenfalls ungenutzt: S. Hönicke kommt über rechts und spielt den Ball auf T. Stuff, der im ersten Versuch einen Gegner anschießt. Im zweiten Versuch leitet er den Ball auf S. Oberthür weiter. Dieser setzt den nicht einfachen Ball nur über das Tor. Eine Führung wäre zu diesem Zeitpunkt bereits verdient.
    Fast hätte sich der Spruch „wenn du vorne die Tore nicht machst, …“ bewahrheitet. Doch BVB Torwart E Hamann ist zur Stelle, als ein Wacker-Spieler allein vor seinem Tor auftaucht, und hält seinen Kasten sauber.
    In der 85. Min. die Erlösung für BVB: Nach Zuspiel von C. Lorenz wird T. Stuff im Strafraum gefoult…Strafstoß. Routinier A. Hejduk tritt an und verwandelt nervenstark…1:0!
    Nach einem Fehler im Lankwitzer Aufbauspiel kann BVB sogar noch auf 2:0 erhöhen: C. Lorenz erkämpft den Ball und spielt ihn auf den eingewechselten R. Baudisch. Dieser startet mit großen Schritten von der Mittelinie auf das Wacker Tor. Eiskalt schiebt er den Ball an den linken Innenpfosten und lässt dem Torwart keine Chance (88.).


    Durch zwei späte Tore entscheidet BVB das Spiel für sich. Aufgrund einer kämpferisch guten und mannschaftlich geschlossenen Leistung und der Steigerung in der zweiten Halbzeit geht der Sieg absolut in Ordnung.



    Glückwünsch zum lang ersehnten Dreier! Ihr habt toll gekämpft und verdient gewonnen. :thumbsup: Glückwunsch Knolli zur Elf-des-Tages!
    :thumbsup:

    Blau-Gelb vs. SV BVB 49 3:0 (1:0)


    Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge und sechs Spielen ohne Sieg sollte an diesem Wochenende ein Dreier gegen den direkten Tabellennachbarn eingefahren werden (der letzte Sieg war am 20. September: BVB gewann 5:2 bei SW Spandau).


    Aufstellung:
    E. Hamann - A. Hejduk - C. Lorenz, T. Johannson - M. Semmler (S. Hönicke 60.), T. Knoll, T. Stuff, E. Juch, S. Petzold (S. Pagel 80.) - S. Oberthür (K), R. Baudisch


    Das Spiel beginnt mit etwa 20 min Verspätung, da der für diese Partie angesetzte Schiedsrichter nicht erscheint. Sportskamerad Aydin vom 1. FC Lübars übernimmt die Leitung in zivil.


    Die erste Halbzeit der Partie ist annähernd ausgeglichen mit leichten Feldvorteilen für die Gäste. BVB versucht es mit spielerischen Mitteln, wohingegen die Gastgeber den „langen Ball“ päferieren. Gerade der groß gewachsene, robuste Schwienke wird immer wieder gesucht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die C. Lorenz mit ihm hat, stellt BVB um und ändert die direkte Zuordnung: T. Johannson nimmt sich dem Blau-Gelb Angreifer an. Die Maßnahme bringt mehr Sicherheit.


    Die beste Möglichkeit für BVB hat S. Petzold in der 34. Minute: Nach tollem Direktspiel von T. Stuff, der den Ball in den Raum prallen lässt, steht S. Petzold im Strafraum frei vorm gegnerischen Torwart. Viel zu lässig schiebt er den Ball mit dem rechten Außenrist aufs Tor. Der Blau-Gelb Schlussmann pariert und leitet den direkten Gegenstoß ein. Der Ball wird lang auf die rechte Seite gespielt. E. Juch stellt sich im Zweikampf unglücklich an und versucht mit dem Kopf zum Ball zu gehen. Der gegnerische Spieler, dessen Fuß etwas zu hoch ist, gewinnt den Zweikampf (die Aktion hätte man auch abpfeifen können, da eine ähnliche Aktion kurz zuvor im Strafraum von Blau-Gelb für Blau-Gelb ausgelegt wurde, als ein Verteidiger mit dem Kopf in Hüfthöhe klärte).Um den Spieler zu stoppen, begeht A. Hejduk ein taktisches Foul. Der schnell ausgeführte Freistoß landet bei Schwienke, der sich im Strafraum auf Höhe des rechten Pfostens geschickt um T. Johannson dreht und den Ball ins kurze Torwarteck schießt…1:0 (35.).


    Mit diesem Zwischenstand geht es auch in die Halbzeitpause.


    Zu Beginn der zweiten Halbzeit kommt BVB auf und macht Druck. Bis zum Strafraum sieht das ganz gut, doch der letzte Pass fehlt um die jetzt noch tiefer stehenden Gastgeber in Gefahr zu bringen. Die Schüsse aus der zweiten Reihe sind letztlich zu harmlos. Blau-Gelb lauert auf Konter und trägt diese gut vor.


    In der 70. Minute verliert E. Juch auf der rechten Mittelfeldseite den Ball im Spielaufbau. Der direkte Gegenangriff führt zur Ecke für Blau-Gelb…der von links getretene Eckstoß (aus Blau-Gelb Sicht) findet im Zentrum etwa 6-7 m vor dem Tor einen Abnehmer. E. Hamann lässt den zentral platzierten Kopfball durch die Hände rutschen…2:0 (71.).


    BVB spielt weiterhin nach vorn, ist aber weiterhin nicht zwingend genug. Als man in der 82. Minute weit aufgerückt den Ball am gegnerischen Strafraum verliert, läuft BVB in einen dieser gefährlichen Konter und muss das 3:0 hinnehmen.


    Blau-Gelb gewinnt das Spiel verdient. BVB ist vor dem gegnerischen Tor zu ungefährlich und hat sogar Glück, dass man „nur“ 3:0 verloren hat. Neben zwei Rettungsaktionen auf der Torlinie, hätte man sich nicht beschweren können, wenn der Schiedsrichter anstatt Schwienke die Gelbe Karte wegen einer vermeintlichen Schwalbe zu zeigen, auf Strafstoß entschieden hätte (Torwart E. Hamann rutscht in den Lauf des Stürmers, dieser legt den Ball am Torwart vorbei und fädelt ein). Andernfalls weiß ich nicht wie dieses Spiel ausgegangen wäre, wenn S. Petzold das 0:1 für BVB erzielt.


    Nach dieser Niederlage findet sich BVB auf einem Abstiegsplatz wieder. Spätestens jetzt sollte jedem bewusst sein, dass das Saisonziel nur Klassenerhalt lauten kann!

    Gute Moral bewiesen! :thumbsup:
    Nach 2:0 Rückstand und eher mäßigem Spiel doch nochmal zurückzukommen und einen Punkt mitgenommen. Und wenn dieser "Schiedsrichter" (ich nenne ihn mal so, obwohl er das nicht verdient hat) den Mut gehabt hätte, den klaren Freistoß/Elfmeter (konnte ich aus meiner Position nicht genau erkennen) zu geben, wäre sogar noch der Dreier drin gewesen. :schal4:

    @ Boulette


    Mach dir keine Sorgen, niemand macht dir einen Vorwurf. Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. Schließlich hast du uns auch ja schon den einen oder anderen Punkt gerettet.


    Bis morgen zum Training.

    Aufstellung:


    M. Grunewald (E. Hamann 46.) - A. Hejduk - T. Johannson (C. Reiss 78.), K. Bernt (K) - T. Knoll, M. Semmler, T. Stuff, E. Juch, S. Hönicke - S. Oberthür, S. Petzold (M. Pijorr 46.)

    Dieses Wochenende gastierte der Spitzenreiter und Aufstiegsaspirant Nr. 1 in der Siegfriedstraße. Da die Favorittenrolle für dieses Spiel klar vergeben waren, hatte man aus Sicht der Gastgeber nicht viel zu verlieren. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wollte man sich präsentieren und es dem Gegner so schwer wie möglich machen.


    Von Beginn an steht BVB kompakt, macht das Spiel auf dem kleinen Kunstrasenplatz eng und bietet Tasmania wenig Raum zur Entfaltung und zwingt sie somit zu langen Diagonalbällen. Bis zur 19. Minute geht diese Taktik ganz gut auf. Als Tasmanias Engin allerdings einen Diagonalpass auf Berjaoui spielt, nutzt dieser einen Abstimmungsfehler zwischen BVB Keeper M. Grunewald und Manndecker K. Bernt und erzielt das bis dahin eher überraschende 0:1. Mit diesem Tor kommen die Gäste besser ins Spiel. Wenig später flankt Tasmania von rechts von der Grundlinie in den Strafraum. M. Grunewald will den Ball wegfangen; der Ball rutscht ihm aus den Händen und landet vor den Füßen von Berjaoui, der zum 0:2 abstaubt. In der 35. erhöht Witte auf 0:3: Eine Ecke von rechts wird flach in den Rückraum gespielt. Da sich alle BVB-Spieler im Strafraum befinden, kann Witte bedrängnislos maßnehmen. Aus etwa 20m schlenzt er den Ball in den Winkel.


    Da die Angriffsbemühungen der Gastgeber bisher zu passiv waren, stellt BVB zur Halbzeit um. K. Bernt rückt für S. Petzold in die Spitze. S. Honecker übernimmt dessen Manndeckerposten. M. Pijorr spielt fortan im linken Mittelfeld. Diese Maßnahme fruchtet. Die Gastgeber spielen mutiger nach vorne, sind phasenweise nicht schlechter als Tas. Einzig der letzte entscheidende Pass fehlt. Anders die Gäste: Eiskalt nutzen sie jede sich ihnen bietende Möglichkeit. Nach etwa einer Stunde fällt die Entscheidung. Nach tollem Zuspiel aus dem Mittelfeld taucht Engin frei vor E. Hamann auf (ist nach der Pause für M. Grunewald gekommen) und schiebt den Ball ins lange Torwarteck…0:4. Das 0:5 vollendet Emini (73.). Trotz des aussichtslosen Rückstandes steckt BVB nicht auf und ist weiterhin engagiert. Eine gute Möglichkeit für die Gastgeber hat A. Heyduk nach Ecke von rechts, getreten von T. Knoll. Am langen Pfosten kommt er frei zum Kopfball und visiert das rechte Torwarteck an. Auf der Linie wird der Ball geklärt. In der 77. Min. gelingt BVB dann doch der verdiente Ehrentreffer: Nach einer erneuten guten Ecke von T. Knoll von rechts läuft S. Oberthür ein und köpft am kurzen Pfosten freistehend zum 1:5 ein. Das letzte Tor des Tages erzielt dann jedoch wieder Tasmania: Ein Eckball segelt durch den Strafraum auf den Kopf von Tasmane Kilic, der den Ball am langen Pfosten aus etwa 7 m aufs Tor bringt. E. Juch, am Pfosten positioniert, scheint gedanklich schon in der Kabine zu sein. Anders lässt sich nicht erklären, dass er beim Versuch den Ball zu klären, diesen nicht trifft und der Ball vom Innenpfosten ins Tor springt…1:6 (89.).


    Der Sieg für Tas ist absolut verdient, da man gerade durch das starke Sturmduo Engin/Berjaoui und die Brüder N’djie im Mittelfeld personell besser aufgestellt war. BVB hielt tapfer dagegen, konnte aber nicht viel gegen die erfahrene Truppe von Tasmania ausrichten. Das Ergebnis ist letztlich etwas zu deutlich, da die drei Tore in der ersten Hälfte und das letzte Tor durch Mithilfe der Gastgeber entstanden.

    Guter kritischer Bericht. Wenn man das Wort "gut" angesicht dieses Ergebnisses überhaupt in den Mund nehmen sollte. Respekt, und das in deinem gestrigen Delirium. Zum Spiel hast du ja bereits alles gesagt.

    BVB verliert im Ost-Derby beim BSC Marzahn.


    Aufstellung:
    M. Grunewald – S. Oberthür, K. Bernt (K), T. Johannson (C. Lorenz 50.) – M. Pijorr (T. Stuff 45.), M. Semmler, T. Knoll, S. Hönicke – M. Schwemmin - M. Thews (S. Petzold 70.), R. Baudisch


    Beide Mannschaften haben dieses Jahr den Sprung in die Bezirksliga geschafft. Die Lichtenberger sind etwas besser in die Saison gestartet, haben in den letzten Spielen jedoch wichtige Punkte liegen gelassen. Somit hatte man vor dem Spiel gerade einmal 3 Punkte Vorsprung auf den Mitaufsteiger aus Marzahn.


    BVB Coach R. Retschlag stellte sein Team vor diesem wichtigen Spiel gut ein. Beide Seiten beginnen die Partie konzentriert. Es ist wie erwartet ein intensives, zweikampfbetontes Spiel. BSC Marzahn, ein Vertreter des einfachen Fußballs, spielt die Bälle durchweg lang in die Spitze. BVB versucht es über die spielerische Schiene mit Kurzpassspiel, hat auf diesem schwerbespielbaren, weil auf den Außenbereichen sehr seifigem Kunstrasen-Teppich das ein oder andere Mal Standprobleme.
    Die erste kleinere Möglichkeit haben die Gäste in Person von M. Thews, der nach einem Einwurf per Drehschuss am langen Pfosten vorbei schießt (4.). Zwei Minuten später die erste Chance für Marzahn: Ein Freistoß aus zentraler Position wird in die Mauer geschossen, BSC bekommt den Rebound und schießt den Ball knapp am rechten Pfosten vorbei. BVB Torhüter M. Grunewald wäre aber vermutlich zur Stelle gewesen. In der 13. Min. hebt T. Johannson auf rechts den Ball in den Lauf von S. Hönicke, der ihn gut mitnimmt und in den Strafraum zieht. Der BSC Keeper verkürzt geschickt den Winkel und kann zur Ecke klären. Diese führt zu nichts, da M. Schwemmin beim Ausführen ausrutscht. Als die Gastgeber in der 16. Min. zu weit aufgerückt sind bietet sich BVB eine sehr gute Konterchance: R. Baudisch startet reaktionsschnell an der Mittelinie, kann den Ball jedoch nicht unter Kontrolle bringen, so dass er verspringt. Kurz darauf ist es wieder M. Thews, der den gegnerischen Torwart prüft. M. Schwemmin verlängert den Ball per Kopf, M. Thews schließt wiederrum per Drehschuss ab. Den sich in Richtung Winkel senkenden Ball lenkt Marzahns Torwart über die Latte. Nach einer ansehnlichen Kombination auf der rechten Lichtenberger Angriffsseite wird T. Johannson im Strafraum freigespielt. Obwohl er den Angriff auch hätte selbst abschließen können, sieht er im Zentrum den freien R. Baudisch…der Torjubel liegt den BVB Anhängern bereits auf der Zunge, denn das Tor ist frei…der Ball geht jedoch knapp am linken Pfosten vorbei. R. Baudisch ist beim Torschuss mit dem Standbein weggerutscht. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Gäste das bessere Team und müssen mindestens mit einem Tor in Front liegen.
    Nach 34 gespielten Minuten wird ein BSC Spieler auf Höhe des linken Strafraumecks gefoult. Der fällige Freistoß wird flach und nicht besonders hart ausgeführt. M. Pijorr – in der Mauer ganz rechts „stehend“ - springt entgegen der Absprache hoch. Der Ball geht genau unter ihm durch und landet im kurzen Torwarteck…1:0. Eine Minute später rutscht K. Bernt beim Ausführen eines Freistoßes weg, der Ball landet beim Gegner. Die versuchte Abseitsfalle misslingt, so dass BSC’s Stürmer frei aufs Tor läuft und den Ball an M. Grunewald vorbei legt…2:0. Schock bei den Gästen. Innerhalb kürzester Zeit ist der bisherige Spielverlauf auf den Kopf gestellt. In der Folge wirkt BVB verunsichert und kassiert in der 44. Min. sogar noch das 3:0. Nach einem diagonalen Freistoß von der linken Seite gibt es Abstimmungsschwierigkeiten auf BVB’s linker Abwehrseite. „Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte“… ein BSC Stürmer ergattert sich den Ball und schließt ab. M. Grunewald kann den Ball noch zur Seite lenken, doch da lauert Gegner…3:0.


    Zur Halbzeit stellt BVB um. Der in der Woche angeschlagene T. Stuff rückt ins Team und übernimmt den Liberoposten. K. Bernt geht weiter nach vorne.


    Das letzte Fünkchen Hoffnung wird bei BVB direkt nach der Pause im Keim erstickt. Nach einer Unachtsamkeit taucht ein BSC Stürmer frei im Strafraum auf und schießt den Ball flach ins linke Eck…4:0 (46.)…das Spiel ist entschieden. Für die Gäste ist das letztlich der Genickbruch. Mut- und ideenlos fügen sie sich ihrem Schicksal. BVB kann nicht mehr die nötige Durchschlagskraft entwickeln um Marzahns Tor in Gefahr zu bringen. Marzahn steht hinten mit breiter Brust, schmeißt sich in jeden Ball und kontert schnell und gefährlich. M. Grunewald rettet noch mehrmals in brennslicher Situation und verhindert somit eine noch höhere Niederlage.


    Nach gutem Beginn muss BVB in Führung gehen, scheitert – leider wie so oft – an der eigenen Chancenverwertung. Per Doppelschlag kommt Marzahn zur glücklichen 2:0 Führung. Die Gäste verlieren den Faden und machen den BSC dadurch stark. Fortan sind die Gastgeber die bessere Mannschaft, sind couragierter, williger und gewinnen völlig verdient dieses Spiel.


    Marzahn ist für BVB halt kein gutes Pflaster…

    Für die Einweihung des neuen Funktionsgebäudes hätte man sich durchaus einen besseren Einstand gewünscht. Gegen das Tabellenschlusslicht kommt BVB jedoch nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.


    Aufstellung:
    M. Grunewald – S. Oberthür, K. Bernt (K), T. Johannson – S. Hönicke, T. Knoll, M. Semmler, M. Pijorr (C. Lorenz, 67.) – T. Stuff (Lami, 83.) – S. Petzold (R. Baudisch, 60.), M. Thews


    Auf tiefem Geläuf benötigen beide Mannschaften ihre Zeit um sich zurecht zu finden. Empor ist eine groß gewachsene zweikampfstarke Mannschaft, die gut gestaffelt steht und viel mit langen Bällen agiert. BVB ist bemüht das Heft in die Hand zu nehmen, tut sich aber schwer gegen die robuste Spielweise der Gäste.
    Den ersten Torschuss gibt es nach 12 gespielten Minuten, als BVB Schlussmann M. Grunewald einen Abschlag zum Gegner bringt. Der Gästespieler erkennt, dass der Torwart etwas vor seinem Tor steht und schießt aus etwa 35 m…letztlich ungefährlich über das Tor.
    Die erste Möglichkeit für die Gastgeber gibt es kurz darauf (14.): Ein Eckball von links wird von S. Petzold ausgeführt. S. Oberthür kommt im 5-m-Raum zum Kopfball…Empors Torhüter hält.
    Als S. Hönicke den Ball aus der eigenen Abwehr lang nach vorne schlägt, werden die aufgerückten Gäste überrumpelt. M. Thews startet an der Mittellinie in Richtung Ball. Der aus seinem Tor stürmende Gästekeeper wird vom BVB Stürmer überspielt. Den aus Gastgeber-Sicht unglücklich aufsetzenden Ball kann M. Thews nicht schnell genug kontrollieren, sodass noch ein Abwehrspieler stören kann (19.). Der resultierende Eckball ist nicht erwähnenswert.
    In der 22. Min wird M. Thews am 16er (freistehend) gut von M. Semmler in Szene gesetzt. Den zu unplatzierten Schuss hält der Torwart mit einer Fußabwehr.
    Wenig später kommen die Gäste erstmals gefährlich vors BVB Tor. Ein im Strafraum von halb rechts abgegebener Schuss geht flach am langen Pfosten vorbei (25.).
    In der Folge verliert BVB die Konzentration und bringt sich selbst durch Abspielfehler im Aufbau in Schwierigkeiten. Einen dieser Fehler muss Empor in der 31. Min. zur Führung nutzen als man im Strafraum freistehend zum Abschluss kommt, den Ball aber nur über das Tor schießt.
    Bis zur Pause passiert vor beiden Toren nicht mehr viel. Nennenswert ist noch der Fallrückzieher von T. Stuff am 16er nach Flanke von M. Thews (41.).


    Direkt nach der Pause versuchen beide Mannschaften erstmal nichts anbrennen zu lassen und an Sicherheit zu gewinnen. BVB hat weiterhin Probleme die dicht gestaffelte Hintermannschaft der Gäste zu durchbrechen, Torchancen sind Mangelware. In der 54. Min. marschiert T. Knoll auf rechts und spielt den Ball auf S. Petzold, dessen Schuss auf den kurzen Pfosten vom Torwart zur Ecke gelenkt wird.
    Empor beschränkt sich aufs Kontern, wird hierbei aber immer wieder gefährlich. Nach Gegenstoß über die linke Angriffsseite und Flanke in die Mitte setzt sich der Empor-Stürmer gegen S. Oberthür durch, dringt in den Strafraum ein und schiebt den Ball knapp am rechten Pfosten vorbei (56.).
    So richtig eingreifen muss BVB Keeper M. Grunewald das erste Mal in der 64. Min.: Eine Flanke wird von rechts in den Strafraum geschlagen. Aus zumindest abseitsverdächtiger Position kommt Empor zum Kopfball. Mit einer guten Reaktion pariert M. Grun ewald und hält die Null.
    Auf der anderen Seite entschärft Empors Torhüter einen von T. Stuff aus etwa 25 m Torentfernung getretenen Freistoß (nach Foul an M. Thews, 69.). Kurz darauf fasst sich M. Semmler ein Herz: Er startet ein Solo von der linken Mittelfeldseite zieht ins Zentrum und lässt dabei den ein oder anderen Gegenspieler stehen. Für den Abschluss fehlt dann leider die nötige Kraft/Genauigkeit (74.). Die verheißungsvollste Möglichkeit in der zweiten Halbzeit für BVB gibt es in der 74.: M. Thews wird steil in den Strafraum geschickt. Von der Grundlinie spielt er den Ball in den Rücken der Abwehr. Da sich die in den Strafraum mitgelaufenen BVB-Spieler in dieser Situation schlecht staffeln, verpufft die gute Möglichkeit. Letztlich schießt M. Semmler den Ball von außerhalb des 16ers, halb links, ans Außennetz des kurzen Pfostens.
    Auf beiden Seiten schwinden die Kräfte, was auch auf den tiefen Rasen zurück zu führen ist.
    Kurz vor Schluss noch einmal die Möglichkeit für Gäste als nach Flanke von rechts der Ball neben das Tor geköpft wird (87.). Es bleibt beim 0:0.


    BVB fehlte nach vorne die nötige Durchschlagskraft um das Tor der Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen. Anderseits hätte man sich auch nicht beschweren dürfen, wenn man hinten noch einen rein bekommen hätte. Somit können die Gastgeber nach dem Spielverlauf mit dem Punkt zufrieden sein.

    ... Vielleicht ist die Viererkette doch nicht so unser Ding. Da brauchst du halt vier richtig gute Verteidiger und die jedes Wochenende. Soviel dazu...


    Das würde ich glatt unterschreiben. Mit 'nem Libero ist es im Abwehrzentrum eben doch etwas sicherer. Und durch die Viererkette bzw. durch die beiden Außenverteidiger, die nicht in dem Maße mit nach vorne arbeiten, fehlt noch zusätzliche eine weitere Anspielstation im Mittelfeld, worunter letztlich auch das Spiel leidet.


    @ Ergänzungsspieler
    Bei euch läuft es aber auch nicht grade rund im Moment...1:1 bei Hertha III ??? ?(


    Wir haben zu Hause gespielt. Aber Recht hast du trotzdem. So ganz rund läuft es wirklich nicht. Unser Sorgenkind ist momentan der Angriff. Wir machen vorne die Tore nicht. Dadurch bringen wir uns um den Lohn.


    ... Anscheinend muss es einmal in der Saison ein Spiel geben wo ich lieber hätte im Bett bleiben sollen. :sleeping:


    Komisch...mein Mitbewohner meint, du könntest ruhig auch noch die nächsten Spiele im Bett bleiben :kuss:

    5:2 bei Croatia II verloren...und dann sind noch beide gegnerischen Stürmer in der Elf-des-Tages. War wohl ein rabenschwarzer Nachmittag für euch und ganz besonders für die Innenverteidigung. Was war los Powerchen, Sebalbo?


    Es kommen auch wieder bessere Zeiten! :bindafür: