Wie war eigentlich seinerzeit die Akzeptanz von Fortuna Magdeburg? Die hatten es ja auch mal in die Oberliga geschafft und es schien als könnten sie den 1.FCM überflügeln.
Beiträge von Kortschagin
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Original von Exil-Anhaltiner
06.11.2004 Sandersdorf gegen Wolfen ( rechne nur mit 800 Zuschauer, da leider diesmal kein Flutlichtspiel, da zeitgleich Karnevalveranstaltungen stattfinden in Sandersdorf )Ob es so viele werden, da habe ich meine Zweifel. Braucht bloß schlechtes Wetter zu sein und schon bleiben viele zu Hause. Wird aber bestimmt wieder ein emotionsgeladenes Spiel. Eine rote Karte gibt es mindestens und es dürfte von letzter Saison noch einiges Gift im Spiel sein (Tätlichkeit Kluge gegen Karalus, Abwerbungsversuch Norman Walla).
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Der Weg von ganz Unten mag für Lok ja hart sein aber wenn man die Zuschauereuphorie ausnutzt und vernünftig wirtschaftet kann da etwas Großes entstehen. Ich glaube nicht das der Zuschauerzuspruch nachlassen wird. Wenn Lok Klasse für Klasse klettert und die Gegener regelmäßig mit hohen Ergebnissen schlägt lockt das eher noch mehr an. So ein Durchmarsch hat schließlich auch seinen Reiz.
Die Idee, dass ehemalige Lokspieler noch mal aufgeboten werden finde ich übrigens toll.
Kopf hoch Lok! -
Brisant ist auf jeden Fall das Derby zwischen Wolfen und Sandersdorf. Je nachdem, wie gut oder schlecht beide Teams stehen und wenn das Wetter mitspielt kommen da schon mal 500 bis 800 Zuschauer zusammen. Morgen, gegen den HFC II dürften auch ein paar Zuschauer mehr kommen (wenn das Wetter mitspielt). Auch der ein oder andere HFC- Fan wird wohl den Weg nach Wolfen finden. In der Landesliga hatten die Hallorenkugeln auch immer einen deutlich wahrnehmbaren Anhang bei Auswärtsspielen. Einige Brisanz liegt auch in den Duellen zwischen dem VfL Halle und dem HFC II.
10 bis 20 Wolfner fahren eigentlich immer mit zu den Auswärtsspielen. Gelegentlich wird auch ein Fanbus organisiert. Sandersdorf hat eigentlich auch eine gewisse treue Anhängerschaft, die auch zu den Auswärtsspielen fährt. -
Wir haben das große Los gezogen. Samstag hauen wir HFC II weg, dann im Pokal die "Großen".
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Grundsätzlich glaube ich nicht, dass jeder der die alten Namen bevorzugt sich unbedingt auch diese Zeit zurückwünscht.
Es ist aber nun einmal Fakt, dass sich vermutlich mehr Menschen an Lok Leipzig und deren Erfolge als an den VfB Leipzig erinnern können. Ebenso verhält es sich mit Dresden. Den DSC wollte im Grunde keiner haben und die Leute gehen halt zu Dynamo.
Viel wichtiger als die Namen finde ich, dass man wieder verstärkt auf die eigenen Leute setzt und nicht unbedingt Trainer aus dem Westen holt. Schön, dass viele ehemalige Spieler sich verstärkt in den heimischen Vereinen engagieren.P.S.
Ich hätte nichts dagegen wenn sich FC GW Wolfen wieder in Chemie umtaufen würde. -
Den Mut wollte ich ihm wirklich nicht nehmen aber ein warnender Hinweis ist m.E. schon angebracht. Ein dickes Fell ist auf jeden Fall für jeden Schiedsrichter ein Muss und allzu sensibel sollte man auch nicht sein.
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Entweder fragst du mal bei einem Verein in deiner Nähe an oder du mailst einfach mal an den NOFV. Schiedsrichter werden eigentlich immer gesucht. Es gibt Lehrgänge und natürlich Prüfungen in denen du nachweisen musst, dass du das Regelwerk beherrscht und natürlich einen Fitnesstest (wird in den unteren Spielklassen meist nicht so eng gesehen).
Die Frage ist natürlich, ob du wirklich Schiedsrichter werden willst. Gerade in den unteren Spielklassen kommt es leider immer wieder zu unschönen Vorfällen. Besoffene Pöbler und überehrgeizige Eltern findest du leider auf jedem Dorfsportplatz und mancher Spieler kann sich auch nicht beherrschen. -
Völpke begann, wie es sich für den Favouriten gehört, offensiv. Ein Distanzschuß, der knapp über das Tor ging sorgte für die erste Torgefahr. Wolfen tauchte nach 9 Minuten erstmals gefährlich in Völpkes Hälfte auf und langte gleich richtig zu. Super freigespielt schob Marcel Berghoff von Halblinks den Ball am Torwart vorbei ins lange untere Eck.
Praktisch im Gegenzug hätte Völpke ausgleichen können. Einen Kopfball lenkte Tuchel mit den Fingern gerade noch an die Latte, von wo der Ball unglücklich einem Völpker vor die Füße sprang. Dessen Schuß aus Nahdistanz wehrte Tuchel mit der Hüfte irgendwie ab (eigentlich mehr angeschossen, als Parade).
Kurz darauf, die nächste dicke Chance für Völpke. Nach einer Eingabe kam ein Völpker aus drei, maximal vier Metern frei zum Schuß, verfehlte aber das Tor.
Wolfen beschränkte sich in der Folgezeit aufs Kontern und fuhr einige recht ansehnliche Angriffe, die aber nicht immer konsequent zuende gebracht worden. Größter Aufreger, als Berger nach einem langem Pass frei auf den Torwart marschierte, den Ball vorbeispitzeln wollte und dann mit dem Torwart kolidierte und zu Fall kam. Zur Empörung der Wolfner Spieler und des Anhangs gab es jedoch keinen Elfmeter, sondern der Schiedsrichter erkannte auf Schwalbe und gab Berger eine gelbe Karte.
In der zweiten Hälfte machte Völpke weiter Druck. Immer wieder versuchten sie mit Flanken von den Außen zum Erfolg zu kommen. Dann schien es, als ließen bei den Völpkern die Kräfte nach und Wolfen kam wieder etwas gefährlicher ins Spiel. Einige Male brachen Wolfner Spieler auf den Außen durch brachten dann aber keine vernünftige Flanke oder Eingabe herein. Die größte Chance, den Sack zu zumachen hatte Andreas Berger, der mit einem Heber versuchte den herausgeeilten Torwart zu überwinden. Leider verfehlte er knapp das Tor.
Dann, völlig unbedrängt spielt ein Wolfner Verteidiger einen Rückpass in den eigenen Strafraum, direkt einem Völpker in den Lauf. Der ließ sich nicht lange bitten, spielte in die Mitte, wo Potyka eiskalt vollstreckte.
Wolfen versuchte es in den letzten Minuten noch einmal. "Keule" Rössner drang energisch in den Völpker Strafraum und wurde gelegt. Der nicht unbedingt überzeugende Schiedsrichter erkannte sofort auf Strafstoss.
Jaekel trat an, schoss in die rechte untere Ecke und scheiterte an Völpkes Torwart.Insgesamt ist das 1:1 sicher nicht unverdient. Völpke war von der Spielanlage her die reifere Mannschaft. Vor dem Spiel wäre ich mit diesem Ergebnis sicher zufrieden gewesen. Doch wenn man sich den Ausgleich praktisch selbst einschenkt und dann noch einen Elfer vergibt, dann fühlt man sich schon nach so einem Spiel als Verlierer.
Leider präsentierten sich einige Völpker Spieler ein wenig unfair und schrien fasst bei jedem Zweikampf, als würden sie geschlachtet. Der Schiedsrichter ließ sich davon beeindrucken und pfiff zu Teil sehr einseitig gegen Wolfen.Den Zuschauerbesuch schätze ich mal auf 150 bis 180. Völpker Anhang habe ich keinen ausgemacht, was bei der Entfernung nicht unbedingt verwundert.
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Es sind ja einige Verbandsligisten auf der Strecke geblieben (Sandersdorf, Stendal, Merseburg, VfL Halle). Wolfen ist auch nur knapp an der Blamage vorbeigeschrammt. Im Elfmeterschiessen den Landesklassevertreter "heldenhaft" niedergekämpft und nächste Woche kommt Völpke nach Wolfen.
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Original von MorrisHJ02
FC Eintracht Köthen gewinnt souverän 2:0 gegen Union Sandersdorf durch 2 Tore von Thomas Mann!!!Dank an die Mannschaft!!
Dank auch aus Wolfen für diesen Sieg.
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Wartet doch erst einmal ab! Nach zwei Spielen sollte man die Mannschaft und den Trainer nicht gleich verdammen. Das bei so vielen Neuzugängen nicht gleich alles läuft ist doch klar. Allerdings sieht man es häufiger, dass oberligaerfahrene Spieler es sich in der VL gut gehen lassen und das Ganze sehr locker und lässig nehmen. Wenn es dann mit dem Aufstieg nicht klappt sind sie nach einem Jahr wieder weg (leidvolle Erfahrung in Wolfen).
Natürlich ist es ärgerlich, wenn man schon in den ersten Spielen gegen vermeintlich schwächere Gegner schon Punkte lässt. Sollten Völpke und Preussen wieder einen Lauf haben dann wird es natürlich schwer wieder heranzukommen. -
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Original von 99`er
also 200 zuschauer ist für bitterfelder verhältnisse doch nicht schlecht.
wie war denn die stimmung (vor allem bei den goitzsche rabauken), wie viele fans hatte thalheim mit,...???Für ein normales Spiel sind 200 Zuschauer schon nicht übel aber bei einem Derby könnten es schon ein paar mehr sein. Gegen Friedersdorf kamen mal fast 1000 Zuschauer. Sicher haben die beiden deutlichen Niederlagen der Bitterfelder und Thalheimer am ersten Spieltag einige potentielle Zuschauer abgeschreckt und einige haben sich vielleicht auch angesehen wie Völpke gegen einen unbedeutenden bayerischen Provinzverein aus dem DFB Pokal ausgeschieden ist.
Bitterfelder und Thalheimer Fans hielten sich etwa die Waage. Die wenigen Goitzscherabauken waren recht still. Da haben die früher gegen Friedersdorf auch schon eine bessere Performance hingelegt. -
@ TheScorp
Bitterfeld ist mit 1:4 unter die Räder gekommen. Ganz so einseitig, wie das Ergebnis war das Spiel jedoch nicht. Von den Spielanteilen und Tormöglichkeiten her konnte BTF mithalten. Thalheim war einfach abgezockter und hatte mit Schröter einen eiskalten Vollstrecker, während Carsten Kiunke eine Sperre absaß.
Schröter nutzte bei den Treffern zum 1:0 und 2:0 Abwehrschwächen und kam relativ frei zum Zuge. Beide Male schob er die Kugel an Bitterfelds Torwart vorbei ins Netz. BTF hatte durchaus Gelegenheiten aber die Spieler aus der II. Mannschaft und der A- Jugend wirkten ein wenig überfordert.
Das 3:0 fiel in einer Phase als man eigentlich auf den Anschlußtreffer hoffen konnte. Ungefrohren wollte den Ball wegköpfen, erwischte ihn jedoch so unglücklich, daß er im eigenen Netz landete.
Positiv zu vermerken, dass sich BTF auch nach diesem Rückstand nicht aufgab und sich bemühte. Belohnung war der Ehrentreffer durch Ungefrohren. Den Schlußpunkt setzte der frühere Bitterfelder Schuler, der mit dem 4:1 den Endstand markierte. Zu erwähnen ist noch eine Ampelkarte für Skrypzak wegen Meckerns und nicht Folge leisten einer Schiedsrichteranweisung.Mit diesem dünnen Spielerkader wird BTF sicher nicht die Klasse halten. Ausfälle von mehreren Stammspielern, wie Kiunke und Neubert kann die Truppe nicht kompensieren.
Als Wolfenfan blutet mir trotzdem das Herz, wenn mein Heimatstadtverein derart den Bach runter geht. Wenn es so weitergeht ist zu befürchten, dass auch die letzten verbliebenen Topleute den Verein verlassen. Sandersorf schielt wohl schon mit mehr als einem Auge auf Kiunke und Ebert.
Enttäuschend war auch die Zuschauerzahl mit knapp 200. Bei einem Derby hätte ich auf einen etwas größeren Zuspruch gehofft. -
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Original von TheScorp
immerwieder schön solche spielverläufe aus der alten heimat zu lesen^^Ich könnte Dir auch noch einen Bericht über das Spiel Bitterfeld gegen Thalheim anbieten aber den willst Du sicher nicht lesen.
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Eine gute erste Halbzeit der Wolfener reichte zum insgesamt verdientem Sieg.
Wolfen legte ganz gut los und zeigte recht ansehnliche Kombinationen. Das 1:0 fiel nach einem herrlichen Schuss durch Koch. Der Verteidiger zog aus vollem Lauf ab und versenkte den Ball im langen unterem Eck. Zwei Minuten später, die Entscheidung, als Braunsbedras Torwart einen Schuss prallen ließ und Josef Vida den Nachschuss versenkte.
Wolfen hätte danach durchaus noch das ein oder andere Tor machen können. Andreas Berger kam zweimal ausichtsreich in Schussposition konnte diese jedoch nicht nutzen. Bei einem weiteren Angriff ließ sich Berger im Strafraum wohl etwas zu offensichtlich fallen, anstatt den Torabschluss zu versuchen. Meiner Meinung nach gab es hier zurecht keinen Elfer.
Die zweite Halbzeit konnte man aus Wolfener Sicht vergessen. Jetzt versuchte man mehr recht als schlecht das 2 : 0 zu verwalten. Dabei ließ man Braunsbedra gefährlich ins Spiel kommen und ging auch nicht mehr so konsequent in die Zweikämpfe. Torgefahr gab es durch die Wolfener in der 2. Hälfte kaum noch.
Braunsbedra war jedoch insgesamt zu harmlos um noch etwas reißen zu können.
Zweimal musste Torwart Tuchel Kopf und Kragen riskieren um einen Gegentreffer zu verhindern.
So wie sich Braunsbedra präsentierte, wird es ihnen wohl schwer fallen, die Klasse zu halten. Wolfen kann, wenn man an die Leistung in der 1. Halbzeit anknüpft sicher in der oberen Tabellenhälfte mitspielen und vielleicht dem einen oder anderen Aufstiegsanwärter ein bisschen ärgern.Zuschauer ca. 150 (darunter die halbe Sandersdorfer Mannschaft)
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So überraschend ist die Niederlage der Stendaler nicht. Am ersten Spieltag bei einem Aufsteiger spielen zu müssen ist so ziemlich das Unangenehmste, das es es gibt.
Stendal dürfte das Problem haben, aus den vielen Neuzugängen erst einmal eine funktionierende Mannschaft zu formen. Wolfen ist es ja in der Saison 2001/2002 auch nicht gelungen mit dem besten Kader aufzusteigen. -
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Original von Wassertrinker
Die Vereine Stendal und Völpke werde eine gute Rolle spielen. Mein Geheimfavorit ist Preussen Magdeburg. Mit Abstieg könnte es jeder zu tun bekommen, narütlich nur wenn auch alles schief geht was auch schief gehen kann. Merseburg, Hettstedt, Piesteritz, Amsdorf und Halle-Ammendorf sind meine Kanidaten für den Abstiegskampf.Piesteritz soll ganz schön aufgerüstet haben. Ich habe zwar noch keine konkreten Namen gehört aber die wollen wohl eher oben mitspielen.
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Aufsteigen wird der HFC II sicher nicht aber oben mitmischen und da man bei denen nie weiß, wer aus der ersten mit aufläuft kann es wieder zu einer üblen Wettbewerbsverzerrung kommen.
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Ich mache mal mit meinem Tip für die nächste Saison den Anfang.
Meine Favouriten für die Plätze 1 bis 3 sind Lok Stendal, Völpke und der HFC II.
Ammendorf, Braunsbedra und Merseburg sind meine Kandidaten für den Abstieg.
Nach den bisherigen Eindrücken in der Vorbereitung sollte Wolfen diesmal nichts mit dem Abstieg zu tun haben (hoffe ich jedenfalls). Es wird wohl wieder sehr ausgeglichen zugehen und jeder jeden schlagen können.
Vor allem dem Vfl Halle wünsche ich gegen den HFC II viel Glück.