FC GW Wolfen - TSV Völpke 1:1

  • Völpke begann, wie es sich für den Favouriten gehört, offensiv. Ein Distanzschuß, der knapp über das Tor ging sorgte für die erste Torgefahr. Wolfen tauchte nach 9 Minuten erstmals gefährlich in Völpkes Hälfte auf und langte gleich richtig zu. Super freigespielt schob Marcel Berghoff von Halblinks den Ball am Torwart vorbei ins lange untere Eck.
    Praktisch im Gegenzug hätte Völpke ausgleichen können. Einen Kopfball lenkte Tuchel mit den Fingern gerade noch an die Latte, von wo der Ball unglücklich einem Völpker vor die Füße sprang. Dessen Schuß aus Nahdistanz wehrte Tuchel mit der Hüfte irgendwie ab (eigentlich mehr angeschossen, als Parade).
    Kurz darauf, die nächste dicke Chance für Völpke. Nach einer Eingabe kam ein Völpker aus drei, maximal vier Metern frei zum Schuß, verfehlte aber das Tor.
    Wolfen beschränkte sich in der Folgezeit aufs Kontern und fuhr einige recht ansehnliche Angriffe, die aber nicht immer konsequent zuende gebracht worden. Größter Aufreger, als Berger nach einem langem Pass frei auf den Torwart marschierte, den Ball vorbeispitzeln wollte und dann mit dem Torwart kolidierte und zu Fall kam. Zur Empörung der Wolfner Spieler und des Anhangs gab es jedoch keinen Elfmeter, sondern der Schiedsrichter erkannte auf Schwalbe und gab Berger eine gelbe Karte.
    In der zweiten Hälfte machte Völpke weiter Druck. Immer wieder versuchten sie mit Flanken von den Außen zum Erfolg zu kommen. Dann schien es, als ließen bei den Völpkern die Kräfte nach und Wolfen kam wieder etwas gefährlicher ins Spiel. Einige Male brachen Wolfner Spieler auf den Außen durch brachten dann aber keine vernünftige Flanke oder Eingabe herein. Die größte Chance, den Sack zu zumachen hatte Andreas Berger, der mit einem Heber versuchte den herausgeeilten Torwart zu überwinden. Leider verfehlte er knapp das Tor.
    Dann, völlig unbedrängt spielt ein Wolfner Verteidiger einen Rückpass in den eigenen Strafraum, direkt einem Völpker in den Lauf. Der ließ sich nicht lange bitten, spielte in die Mitte, wo Potyka eiskalt vollstreckte.
    Wolfen versuchte es in den letzten Minuten noch einmal. "Keule" Rössner drang energisch in den Völpker Strafraum und wurde gelegt. Der nicht unbedingt überzeugende Schiedsrichter erkannte sofort auf Strafstoss.
    Jaekel trat an, schoss in die rechte untere Ecke und scheiterte an Völpkes Torwart.


    Insgesamt ist das 1:1 sicher nicht unverdient. Völpke war von der Spielanlage her die reifere Mannschaft. Vor dem Spiel wäre ich mit diesem Ergebnis sicher zufrieden gewesen. Doch wenn man sich den Ausgleich praktisch selbst einschenkt und dann noch einen Elfer vergibt, dann fühlt man sich schon nach so einem Spiel als Verlierer.
    Leider präsentierten sich einige Völpker Spieler ein wenig unfair und schrien fasst bei jedem Zweikampf, als würden sie geschlachtet. Der Schiedsrichter ließ sich davon beeindrucken und pfiff zu Teil sehr einseitig gegen Wolfen.


    Den Zuschauerbesuch schätze ich mal auf 150 bis 180. Völpker Anhang habe ich keinen ausgemacht, was bei der Entfernung nicht unbedingt verwundert.

    "Die Füße einer Frau zu berühren und deine Zunge in ihr Allerheiligstes zu stecken, ist verdammt noch mal nicht das gleiche Spiel. Es ist nicht dieselbe Liga. Es ist nicht einmal derselbe verdammte Sport." Samuel L. Jackson alias Jules (Pulp Fiction)


    "Geil sein Wolfen! Geil sein!" Marius Nowoisky

  • Zitat

    Leider präsentierten sich einige Völpker Spieler ein wenig unfair und schrien fasst bei jedem Zweikampf, als würden sie geschlachtet. Der Schiedsrichter ließ sich davon beeindrucken und pfiff zu Teil sehr einseitig gegen Wolfen.


    ...ja, ja daran kann ich mich in den letzten Jahren auch noch erinnern, diese miesen "Ahhhhhs" und "Auaaaa"... :nein:
    Kam mir immer vor wie auf dem Schlachtfeld! :stupid:


    Komischerweise haben die es beim Bayern Spiel nicht gemacht :ja:

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