• TSG Neubukow - SG Warnemünde 3-2 (2-0)


    Die neuformierte SG (hauptsächlich Spieler aus der letzten A Jugend des SV Warnemünde), mit 6 Siegen aus den ersten 6 Spielen, stellte sich am Samstag in Neubukow vor. Richtungsweisend für Neubukow, denn bei einer Niederlage, wäre der Zug nach oben vorerst abgefahren. Dementsprechend vorsichtig agierten beide Mannschaften in der 1. HZ. Defensive Sicherheit war oberstes Gebot. So entstand ein Spiel zwischen den Strafräumen. Der 1. Torschuss der Gäste nach 20 Minuten und auf Neubukower Seite erst nach 40 Minuten. Warnemünde rückte meistens sehr hoch, bot somit die Räume an, die Neubukow meistens zu nutzen weiß. Aber zum einen kamen die Pässe in die Schnittstell nicht an und andererseits erwiesen sich die Gäste als Zweikampfstark und bissig. In den letzten 5 Minuten vor der HZ wurde es dann "lebendig". Zunächst nagelte Raspe einen abgewehrten Eckball per Flachschuss aus 17 m links neben den Pfosten (42). Nur 1 Minute später kommt endlich mal ein Pass in die Schnittstelle an und Hartig lässt sich die Chance im 1-1 nicht entgehen und erhöht auf 2-0. In HZ 2 stand Neubukow sehr tief, für mich zu tief, und Warnemünde hatte deutlich mehr Ballbesitz, konnte sich aber kaum Torchancen erspielen. Nach einem zweifelhaften Freistoß, der vor das Tor gebracht und verkürzten die Gäste (58.). Neubukow hatte aber die passende Antwort. Schenck schloss einen Konter zum 3-1 ab (66.). Warnemünde danach weiter feldüberlegen, aber ab der 75. MInute merkte man schon, dass der Glaube an den Ausgleich sichtlich schwand. Ein unnötiger Eckball in der 90. machte es aber nochmal spannend - 3-2 (ET Bohm). In der 3 minütigen Nachspielzeit erzielte Neubukow die vermutliche Entscheidung, aber der SRA hatte was dagegen - Abseits. Groß war der Jubel als der gute SR Bardehle dann abpfiff und Neubukow den erhofften Sieg erzielt hatte.


    Sven Neubert (TSG Neubukow): Verdienter Heimsieg in einem ausgeglichenen Spiel. Defensiv haben wir wenig zugelassen: Nur bei Standards haben wir etwas gewackelt und nach vorn die entscheidenden Nadelstiche gesetzt.


    Moritz Mirow (SG Warnemünde): Vorab Glückwunsch an Neubukow. Sie haben unsere bisherige Siegesserie verdient gebrochen. In diversen Belangen waren sie uns an diesem Tag überlegen. Sie hatten mehr Mut und vor allem den größeren Willen, dieses Spiel unbedingt für sich zu entscheiden. Wir haben es leider nicht geschafft, unsere Chancen bis ins letzte Drittel konsequent und vernünftig zu Ende zu spielen.