BL Leipzig 11. Spieltag

  • Bornaer SV vs Fortuna Leipzig 4:2 (0:2)


    Nach einer unterirdischen 1. Halbzeit reichten dem BSV 15 minuten um das Spiel komplett zu drehen. Döring (75.), Paul (76.), Marz (80.) und wieder Paul (90.) sorgten für den Endstand vor ca. 120 zuschauern.
    Unterstützt wurde der BSV durch 2 gelbrote Karten (75. und 90.) für Fortuna. :tanz:

  • VfB Zwenkau 02 - Döbelner SC 02/90 3 : 2
    FSV Beilrode 09 - SV Eintracht Sermuth _ : _
    SV Lipsia 93 Eutritzsch - SV Naunhof 1920 2 : 3
    SV Tresenwald - FSV Krostitz 1 : 3
    SSV Stötteritz - ESV Delitzsch 2 : 3
    TuS Leutzsch 1990 - FC Bad Lausick 1990 2 : 2
    Bornaer SV 91 - SV Fortuna 02 Leipzig 4 : 2
    SG Taucha 99 - SV Leipzig Nordwest 3 : 3

  • Taucha - NW 3:3


    Aufstellung Nordwest: Kuppe, Altmann, Harenburg, Kunath (46. Kürschner), Burde, Patula, Hermuth (69. Alarcon), Würzberger, Lange, Dörttepe (46. Jabin), Marx
    Tore: 0:1 Marx (5.), 0:2 Burde (24. Foulelfmeter), 1:2 Schladitz (29. Foulelfmeter), 2:2 Pottyka (41.), 2:3 Hermuth (50.), 3:3 Näther (58.)
    Zuschauer: 200
    Schiedsrichter: Walter / Machern, Note 3+
    Gelbe-Karte:


    Gelb-Rote Karte: Fehlanzeige


    Rote Karte: Rederer / Taucha (24. wg. Tätlichkeit)

  • Aufstellung Nordwest: Kuppe, Altmann, Harenburg, Kunath (46. Kürschner), Burde, Patula, Hermuth (69. Alarcon), Würzberger, Lange, Dörttepe (46. Jabin), Marx
    Tore: 0:1 Marx (5.), 0:2 Burde (24. Foulelfmeter), 1:2 Schladitz (29. Foulelfmeter), 2:2 Potyka (41.), 2:3 Hermuth (50.), 3:3 Näther (58.)
    Zuschauer: 185 Schiedsrichter: Walther / Machern, Note 3+
    Rote Karte: Rederer / Taucha (24. wg. Tätlichkeit)


    Wetter kalt, ca. 8°C, windstill, sehr aufgeweichter boden, weil es bis zum Anpfiff geregnet hatte


    Fotos


    Nordwest bringt sich selber um den Lohn der Arbeit


    In einer Partie, die für den Zuschauer alles zu bieten hatte, trennten sich die beiden Kellerkinder Taucha und Nordwest gerecht 3:3. Die Spielertrainerpremiere von Axel Patula lief also noch nicht ganz wie geplant und erhofft.


    Bei herbstlichem Wetter entfachten die Nordwestler gleich in den Anfangsminuten ein Angriffsfeuer. Keine fünf Minuten dauerte es, ehe der Ball zum ersten Mal im Netz zappelte. Die West-Leipziger gingen durch eine herrliche Kombination, begonnen mit Handabschlag von Kuppe, über Altmann, Dörttepe und dem Torschützen Marx in Führung. Marx bekam den Ball in den Lauf, der sich die lange Ecke ausguckte und Taucha´s Hüter Beilecke keine Chance ließ. Taucha trat auch heute wieder mit vier Ex-Nordwest-Spielern an, darunter der ebengenannte Torwart, sowie Rico Gräfe, Enrico Näther und Frank Rederer. Die Leipziger behielten das Tempo bei und zwangen die gegnerische Abwehr zu Fehlern im Aufbauspiel. Burde (10.) und Würzberger (15.) frei am 16ner hatten die Möglichkeit das Ergebnis zu verbessern.


    In der 22. Minute dann der Aufreger des Spiels: Nordwest verpasste eine Konterchance und die Situation schien geklärt, doch im Strafraum tat sich etwas. Ex-Nordwestler Rederer schlug ohne erkennbaren Grund Neuzugang Dörttepe innerhalb des Strafraums mit den Ellenbogen ins Gesicht. Schiedsrichter Walther entschied ohne zögern auf Rot und Elfmeter. Burde trat an und verwandelte sicher (24.). Nordwest mit 2:0-Vorsprung und einem Spieler mehr auf dem Rasen, sollte jetzt eigentlich gefestigt spielen. Doch Taucha kämpfte und ergab sich nicht dem Schicksal. Vier Minuten später nach Elfmeter Nummer eins, sollte Nummer zwei folgen. Patula und Altmann konnten Gräfe im Strafraum nur noch durch ein Foul stoppen. Für den Gastgeber erzielte Schladitz den Anschlusstreffer (29.). Bis zum Pausentee war es ein schönes Fußballspiel, denn beide Mannschaften setzten die Offensive gut in Szene. Ein Fehlpass im Mittelfeld führte noch vor der Halbzeit zum 2:2 Ausgleich (41.). Potyka war der Vollstrecker, der Kuppe von halb links keine Chance lies den Ball abzuwehren.


    Die Leipziger kamen wie zu Beginn des Spiels stark aus den Katakomben und die erneute Führung zeichnete sich ab. Erst scheiterte Jabin fünf Meter vor dem Tor, nach Pass von Altman (49.), dann machte es Hermuth eine Minute später aber besser. Lange drängte bis auf die Grundlinie vor, gab den Pass in den Rücken der Abwehr, der abgefälscht zu Hermuth gelangte. Der knallte das "Ding" aus 11 Metern in den Kasten zur 3:2-Führung. Doch anstatt von den Fehler aus den letzten Spielen und der ersten Halbzeit zu lernen wurde die Abwehr wieder nicht gestärkt und war damit zu offen. Näther nutzte einen dieser Fehler zum 3:3. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Wobei die Tauchaer eher dem 4:3 näher waren. Die Leipziger hatten mit Sicherheit mehr Ballkontakte, konnten diese aber kaum noch in notierbare Chancen ummünzen. Die Abwehr der Gäste, oft löchrig wie ein Schweizer Käse, hatte Glück, dass den gegnerischer Angreifern auf den schlechten Platzverhältnissen der Ball zu oft vom Fuß wegsprang.


    Unschöne Szene in der 67. Minute. Till und Marx prallen in Nähe des Mittelkreises beim Kopfballduell zusammen. Marx blieb unversehrt, dafür erwischte es sein Gegenüber umso schlimmer. Sichtlich benommen blieb er liegen und taumelte stark bei ersten Gehversuchen. Blutüberströmt und unter motivierenden Applaus der Zuschauer wurde er ausgewechselt. Den Schlusspunkt setzte Schladitz, der zwei Minuten vor Schluss einen Freistoß an den Pfosten setzte.


    In der Offensive lief es heute bei den Nordwestlern schon besser. Tore sind möglich, dass hat man gegen Taucha gesehen, doch wurden auch die Schwächen der Abwehrarbeit wieder deutlich, die verbunden mit vielen Unkonzentriertheiten des Mittelfeldes zu einem unnötigen Punktverlust führten.

  • Barney ist der offizielle Schutzpatron für das Himmelfahrtskommando Borna. Eine 11 Jahre bestehende lose Spaßgemeinschaft, die sich jährlich an einem den Namen spendenden Donnerstag im Frühsommer oder Spätfrühling ( Ansichtssache) den irdischen Genüssen reichlich hingibt. :bia: :drink:
    Im Gegensatz zu Barney gehen wir aber alle einer geregelten Arbeit nach. :gut: