Kampf dem Sommerloch! 8.NOFB-Turnier in LuFe

  • Zum achten mal kamen Fußballer, Fans und NOFB-User zusammen, um den Lockruf von Stephan RT und dem Allesfahrer zu folgen. Nach Wolfen 2010 sollte es in diesem Jahr wieder in den Großraum Berlin gehen: Ludwigsfelde. Da Sportfreund Nollinger nicht mehr über alle Details des Wochenendes verfügt, bat er mich die Mosaiksteine zusammenzusetzen. Vielleicht kann man mit dem Resümee, Turnierbericht oder Rückblick noch ein paar Wissenslücken füllen. Der Bericht hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Rechtschreibung und Korrektheit.

    Fr, 0:25 Uhr:
    Da ich mit 360km Anreise einen Topwert in Sachen Entfernung vorzuweisen habe, teilte ich mir die Reise ein und startete bereits Freitagnacht im grünsten Herz von Deutschland.
    Fr, 18:30 Uhr:
    Mit einem Zwischenstopp im Garten Eden Sachsen-Anhalts, Auswärtigen als Halle/Saale bekannt, ging es am Freitagabend via Mitfahrgelegenheit Richtung Ludwigsfelde.
    Fr, 20:15 Uhr:
    Ankunft am Sportplatz, herzlichste Begrüßung durch Nollinger - schließlich war er auf mein Zelt als Schlafplatz angewiesen. Die restlichen Gesichter sind keine Unbekannten, JensLFC steht als Gastgeber mit den Ludwigsfeldern in den Startlöchern - Schwarze Sau und die Flutlichtflitzäää dürfen an einem Freitagabend nicht fehlen. Nach einjähriger Abwesenheit mischt der Rudower wieder mit und scheint ganz gut durch den harten Winter durchgekommen zu sein.
    Fr, 22:00 Uhr:
    Die ersten Biere sind verhaftet, die Karlshorster Teufel trudeln langsam ein. Die Flutlichtflitzäää sind noch voller Tatendrang, selbst Stephan RT scheint dem Alkohol nicht ganz abgeneigt zu sein.
    Fr, 23:30 Uhr:
    Die Karlshorster Teufel werden in die NOFB-Familie integriert, als sich die Neulinge vom Mann mit den glücklichsten Zellen südlich des Nordpols zu einer Einstandsrunde überreden lassen, folgt kurz darauf das Unfassbare: selbst der Admin zeigt sich spendabel. Pech für die Flitzäää, denn die sind schon mit der Schwarzen Sau gen City aufgebrochen - schließlich hat man ihnen extra eine Bühne bereitet. Anlass genug für T.wan Kenobi diese zu stürmen.
    Sa, 1:00 Uhr:
    Zwar wird der Thresen nicht gerade von einer Hundertschaft belagert, aber ein Ende scheint dennoch nicht in Sicht. Die Flutlichter sind bereits an, Schwarze Sau hat den Ausflug unbeschadet überstanden. Alles ist vorbereitet für die große Flitzäää-Show.
    Sa, 3:00 Uhr:
    Während manch einer noch den Kunstrasen im Nieselregen austestet, klingt der Abend allmählich aus. Wenn selbst hartgesottene Rudo-/Pankower bereits tief schlafen, scheint der Weg zum eigenen Zelt keine Schande mehr. So endete für mich irgendwann gegen 4:00 Uhr der erste Turniertag, eigentlich.
    Sa, 6:30 Uhr:
    Die rosa Fischköppe kehren Heim und das keinesfalls unbemerkt. Obwohl es bereits wieder taghell ist, wird im luftigen Outfit der Rasen eingeweiht. Für wieviele (unfreiwillige?) Zuschauer die Kombination dieses Anblicks und dem eigenen Restalkohol zum Erbrechen geführt hat, ist nicht überliefert.
    Sa, 8:00 Uhr:
    Sektion Rudow wird unruhig, versucht meinen Zeltkumpan zu entführen oder zumindest seinen Schlafsack. Später treibt ihn der Appetit auf Ahornsirup o.ä. um.
    Sa, 10:30 Uhr:
    Munteres Eintrudeln der Teams, Spieler, User und Zaungästen. Nollinger und Rudower bemühen sich redlich den Pegel nie zu vernachlässigen - die fatalen Folgen sind abzusehen, lassen aber noch einige Stunden auf sich warten.
    Patte S. zeigt sich ebenso wie manch Spandauer bereits topmotiviert auf dem Rasen. Der ein oder andere kämpft dagegen noch mit den freitagabendlichen Folgen.
    Sa, 12:00 Uhr:
    Begleitet von einigen wenigen Regenschauern stimmt man sich mental auf das Turnier ein, ich hab mir in Ermangelung eines TKKG-Teams ein Zweitspielrecht bei den ORWO-Jungs und Mädels gesichert - Maßstab: Platz 3 aus dem Vorjahr.
    Sa, 17:00 Uhr:
    An der Messlatte sind wir doch relativ deutlich gescheitert, immerhin wurde das alte TKKG-Ziel „niemals Letzter“ mit einem vorletzten Rang gesichert. Die Grenzbrigade spielte ihren Stiefel über das gesamte Turnier runter und war mit Abstand das beständigste Team. Die jungen Wilden aus Spandau belegten einen ansprechenden zweiten Platz, selbst die Flitzäää erreichten endlich das Treppchen und versprachen eine zünftige Siegesfeier. Das selbst das solide NOFB-Team mit einem hoch- bis übermotiviertem Allesfahrer lediglich einen sechsten Rang belegt, spricht für ein das ausgeglichene Verfolgerfeld. Unvergessen bleibt der sportliche Beitrag des Rudowers mit einem Bewegungsradius von seinem Körperumfang.
    Sa, 18:00 Uhr:
    Der offizielle Teil ist beendet und man konnte sich wieder dem Tresen widmen. Die Gemüter kühlten sich ab. Auch die Unparteiischen standen weiterhin mit Rat & Tat zur Seite. Manch einer war allerdings schon durch das Turnier reichlich alkoholisiert und bemühte sich trotzdem redlich mitzuhalten.
    Sa, 20:00 Uhr:
    Stammtisch-Feeling am Rande des August-Bebel-Sportplatzes. Das Team ORWO belegt beim Ludwigsfelder Bierathlon einen Spitzenplatz, der das Sportliche in den Hintergrund drängt. Wahlweise gibt’s noch Stärkung mit Grillgut, Döner oder Pizza.
    Sa, 22:00 Uhr:
    Das Alter und der Alkohol nagt an dem ein oder anderen User. Es orientieren sich erschreckend viele Richtung Berlin oder wahlweise Zelt. Nollinger kämpft tapfer mit der Tatsache seit über 30 Stunden nicht mehr nüchtern gewesen zu sein, ich beginne mich um meinen Nachtschlaf neben besagten Neubukower zu sorgen.
    So, 0:00 Uhr:
    Die LFC-Crew hält die Versorgung tapfer aufrecht auch wenn die Masse bereits die Segel gestrichen hat. Am Gastgeber lag es ganz sicher nicht.
    Als ich später am Zelt Geld holen will, ertappe ich den Turnierfotographen, wie er sich von seinem Abendbrot unfreiwillig verabschiedet.
    So, 2:15 Uhr:
    dastalent verabschiedet sich mit nem Pfeffi von mir und vom Geschehen. Grund genug auch für mich das hoffentlich noch saubere Zelt aufzusuchen. Selbst die scheinbar nimmermüden Flitzäää und der Rudower scheinen die Waffen gestreckt zu haben. Für mich beginnt ein mehrstündiger Kampf gegen den infernalischen Lärm in meinem Zelt, eine aussichtslose Mission. Immerhin war kurz Ruhe wenn sich der Schliemannstädter zum oralen Entleeren aus dem Zelt entfernte.
    So, 8:45 Uhr:
    Zelt abbauen, Sachen packen, Abschied nehmen. Auch das achte NOFB-Turnier – das vierte von mir – ist Geschichte. Ein kurzes Ausklingen lassen des Wochenendes.
    Doch ich weiß genau, dass man all die Fußball-Verrückten in einem Jahr wieder sieht, mit neuen Geschichten, mit neuen spektakulären Aktionen auf und neben dem Fußballplatz. Und hoffentlich wird es nicht bei denen bleiben. Schließlich fehlten nicht wenige vertraute Gesichter in LuFe.
    So, 9:45 Uhr:
    Abfahrt mit dem Team Wolfen gen Spargelparadies Beelitz.
    So, 11:00 Uhr:
    Es ist vollbracht, die Sachsen-Anhalt-Fraktion bekommt noch ein letztes kulinarisches Highlight mit Brandenburgs Exportschlager serviert.
    So, 21:00 Uhr:
    Wie schon auf der Hinfahrt stoppte ich auch rückzu für drei Bier und ein paar ruhige Stunden im Saaleparadies. So erreichte ich wohl als letzter Turnierteilnehmer gegen abends um neun meine heimischen vier Wände. Auf ein Neues im nächsten Jahr!


    Es stehen noch einige Fotos von einigen Fotographen aus... :whistling:


    Link zur Turnierstatistik
    Link zu den Turnierfotos
    Link zum Turnierfazit

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