Freiberg - Hoyerswerda 4:1 (n.V.)

  • Heute wurde von mir zum ersten mal der Ground des ASV Freiberg (Bezirksliga Chemnitz) besucht. Zu Gast im Sachsenpokal (1.Runde) war der Sachsenligist und frühere Oberligist FSV Hoyerswerda.


    Bei schönem Wetter ging es auf die Fahrt, pünktlich zum Anpfiff ging es dann los mit regnen und es wollte nicht mehr aufhören. Ein Glück das auf solchen Plätzen immer eine Möglichkeit besteht den Fluten zu entkommen und so gesellte ich mich zu dem Bratwurststand unter das Partyzelt :ja:
    Nicht das es dort die leckersten Bratwürste die ich je gegessen haben gab, nein man war auch gleich an der Quelle zum guten Freiberger Bier :cool:


    Das Spiel plätscherte so dahin, Hoywoy war meist überlegen - trotzdem ging Freiberg mit 1:0 in der 1.HZ in Führung. In der 55.min wurde dann der Ausgleich von den Hoywoyfans gefeiert. Dazu später mehr ...
    In der 75.min wurde dann noch ein Spieler der Gäste zum duschen geschickt - rot wegen Tätlichkeit. Freiberg nun nicht unbedingt mit mehr Druck aber mit guten Konterchancen.
    In der Verlängerung machte dann Freiberg durch eine Konterchance das 2:1 und dann ging es Schlag auf Schlag. Ein grober Schnitzer in der Abwehr brachte das 3:1 aus Sicht der Bergvölker. Danach haben sich der Goali und der Abwehrrecke dermaßen angeschrien (auf tschechisch) das einem Angst und Bange wurde :???:
    Nach dem 3.Wechsel dann das 4:1 .... Freiberg hatte aber durchaus noch Chancen das Ding mit 5,6,7 Toren deutlicher zu gestalten. Weiß nicht was da in die Lausitzer gefahren ist 8O


    Das Spiel sahen ca.300 Fans, davon 30 aus Hoywoy. Und was für welche ... Fans ? Ultras ? NPD Wähler ? Aus allem etwas (fast nur Glatzen), aber extrem auf Party eingestellt. Es gab keine Phase im Spiel wo die nicht was gesungen haben *respekt* waren es am Anfang nur Schmägesänge (Freiberger Arschlöcher, Schwule, Fotz** etc.), wurden sie mit Minute zu Minute kreativer - lag wohl auch am Alk der reichlich floss und ich war ja aufgrund meines Unterstandes immer live am geschehen, da sie immer aus der gegenüberliegenden Seite zu dem "Gäste"imbiß pilgern mussten.
    Lustige Gesänge waren da zu hören, dann eine "Zieh die Hose runter und zeige deinen Arsch Parade" wo fast alle mitmachten und den Homefans ihren Blanken zeigten, dann eine UFTA und eine Schuhklatschparade wo am Ende selbiger alle Schuhe auf das Spielfeld flogen. Was habe ich gelacht, der Schiri wußte gar nicht was er machen sollte und das beste die mitgebrachten Ordner der Lausitzer schoßen die Schuhe wieder zurück in der Block. Die Ordner hatten eh viel zu tun, am laufenden Band mussten sie für Ordnung sorgen und Leute hinter die Bande katapultieren :rofl:
    Während des Spiels hört man schon ganz leise Dynamorufe und die Lausitzer brüllten zurück ... da würde doch noch was passieren dachte ich mir *gespanntsei*
    Und genauso war es...kurz vor Ende gingen dann die Lausitzer in Begleitung der 15 Bullen zum Ausgang des Stadions. Und genau dort (welch Zufall) warteten so einige Erlebnisorientierte. Da Freiberg eine Dynamohochburg ist war das zu erwarten. Es waren aber nicht solche Hälse wie beim MOb in DD, sondern richtige Kat C. Die machten dann auch mächtig Rabatz. Die Polizei hatte völlig die Übersicht verloren und die Hoywoyglatzen mussten vor dem Stadion verharren. Es flogen auf beiden Seiten Flaschen und böse Worte. Es war richtig was los und das in der Bezirksliga.
    Dann wurden die Lausitzer in den Bus getrieben und auf einmal rannte ein Ordner von denen mitten auf die Hoolmeute (ca. 30) los. ES flogen kurz Fäuste und dann waren die Jungs auch schon im Bus. Dann noch ein schalendes DYNAMO und vorbei war das Spiel :cool:

    ".. solange man in chinesischen Flüssen seine Fotos entwickeln kann, ist es nicht sehr sinnvoll, den autobedingten CO2 Ausstoß mit unfassbarem Aufwand um 0,02% zu senken." Bodo Buschmann,

  • Es wurde ja kein Ground aufgemischt, sondern es ging ja nach dem Spiel vor und am Stadion noch ein bißchen hin und her.


    Das Kuriose daran war, dass die älteren gesetzten Zuschauer interessiert am Stadion standen und sich amüsiert darüber unterhielten, anstatt wie sonst so üblich alle zum Teufel zu wünschen bzw. solche Sprüche wie "die müsste man alle erschießen" losliesen.



    PS: Anzumerken gilt noch, dass Freiberg eher linksorientiert ist und der Gastpöbel eindeutig dem rechten Spektrum zuzuordnen war. Es wurden auch alle Klischees bekräftigt: A.C.A.B., Longsdale, New Balance, Pit Bull, Schlesien etc. Klamotten.

    ".. solange man in chinesischen Flüssen seine Fotos entwickeln kann, ist es nicht sehr sinnvoll, den autobedingten CO2 Ausstoß mit unfassbarem Aufwand um 0,02% zu senken." Bodo Buschmann,

  • aus der Freien Presse:


    Fußball-Landespokal: Gläsner macht Revanche perfekt


    BSC Freiberg besiegt FC Lausitz Hoyerswerda mit 4:1 (1:0, 1:1) nach Verlängerung
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    Freiberg. Der BSC hat es erneut geschafft: In der 1. Runde des Sachsenpokals besiegten die Freiberger Bezirksliga-Fußballer am Samstag auf dem Platz der Einheit Landesligist FC Lausitz Hoyerswerda mit 4:1 (1:0, 1:1) nach Verlängerung und zogen wie im Vorjahr in die nächste Runde ein.
    „Kompliment an die gesamte Mannschaft. Das war eine sehr gute Vorstellung – kämpferisch, läuferisch und auch spielerisch“, strahlte nicht nur BSC-Trainer Udo Schmuck nach dem Abpfiff der 120 Minuten. Vor über 300 Zuschauern hatte der Bezirkspokalsieger im Landespokal wiederum einen großen Kampf geboten und den Favoriten aus Hoyerswerda, der im Vorjahr noch knapp die Nase vorn hatte, diesmal völlig verdient aus dem Wettbewerb geworfen.


    Gegen die mit sieben Ausländern, darunter zwei Portugiesen, angetretenen Gäste begannen die Freiberger motiviert bis in die Haarspitzen. Gläsner rückte für den verletzten Braun als zweite Spitze ins Team, ansonsten schickte Schmuck die siegreiche Elf von Plauen auf den Rasen. Beide Mannschaften begannen auf dem regennassen Rasen tempo- und einsatzstark. Die Gastgeber zogen sich zunächst fast bis an die Mittellinie zurück, gaben aber ab dort keinen Zentimeter kampflos preis. Ein Distanzschuss, den Hebert parierte, war einzige Chance der Gäste (17.). Klose und Uhlig hatten die Lausitzer Angreifer fest im Griff, und auch im Mittelfeld erkämpften sich die Gastgeber immer wieder das Leder und versuchten, schnell nach vorn zu spielen. Einer dieser Konter brachte auch das 1:0: Gläsner bediente Dienel, und dessen millimetergenaue Eingabe verwandelte Kiontke zur Führung. Der BSC hatte das Spiel nun im Griff, von einem Klassenunterschied konnte keine Rede sein. Ein Kopfball des starken Schneider ging knapp über die Latte. Auf der Gegenseite kam nur kurz vor der Pause etwas Gefahr auf (Uhlig rettete kurz vor der Linie).


    In der 2. Halbzeit drängten die Gäste, nun mit dem Ex-Unioner Klews, auf den Ausgleich. Dienel hatte zwar das 2:0 auf dem Fuß (48.), doch nachdem er nur die Latte traf, bekamen die technisch starken Hoyerswerdaer mehr und mehr Oberwasser. Der BSC hatte den Spielfaden der 1. Halbzeit etwas verloren, und als die Freiberger in einer Situation ihre Abwehr entblößten, nutzte Jank das zum 1:1-Ausgleich (58.). Die Gäste wollten nun den Sieg, doch die Latte (60.) sowie Hebert und Klose (74.) retteten zunächst das Remis.


    Damit ging es wie im Vorjahr in die Verlängerung, wobei der BSC nun aber klar stärker war. Alle Freiberger kämpften aufopferungsvoll, und der eingewechselte Weißgerber vollendete nach schönem Pass von Schneider überlegt zum 2:1. Kurz darauf traf er nur die Latte, doch als Gläsner zwei Minuten später eiskalt zum 3:1 einschoss, war das Spiel gelaufen. Die Gäste verloren nun zunehmend die Nerven und handelten sich nach Gelb-Rot (76.) auch noch eine rote Karte wegen einer Tätlichkeit ein. Der BSC blieb dagegen cool und kam erneut durch Gläsner, der nach einem Schneider-Freistoß abstaubte, sogar noch zum 4:1.


    „Ich hab’ einfach nur draufgehalten. Ich musste es diesmal machen“, freute sich der zweifache Torschütze, der im Vorjahr in der Schlusssekunde eine mögliche Überraschung vergeben hatte. „Am Ende hat es richtig Spaß gemacht“, strahlte auch Roland Pohl. „Eine Supersache. Heute hat fast alles gestimmt bei uns, wobei der Regen sicher ein Vorteil war. Hoyerswerda konnte sein Spiel nicht so aufziehen“, so der BSC-Libero. „Jeder hat sein Potenzial abgerufen. Und Hoyerswerda war die erwartet spielstarke Mannschaft“, lobte Trainer Udo Schmuck. „Wir dürfen nun allerdings nicht abheben“, hob der Coach jedoch warnend den Zeigefinger.

    Statistik
    BSC: Hebert, Pohl, Uhlig, Klose, Schneider, Stumpf, Dienel (91. Hübsch), Noetzel, Kiontke, Gläsner, Laskowski (52. Weißgerber).
    FC Lausitz: Bartlomiejczyk, Dzwonczyk (89. Pasbrig), Unversucht, Pachecho (118. Nix), Szumnarksi (108. R.), Skrypczak, Novak (46. Klews), Cech, Jank, Lange (76. G/R.), Santos.


    Schiedsrichter: Breidel (Zöblitz).
    Zuschauer: 320.
    Tore: 1:0 Kiontke (29.), 1:1 Jank (58.), 2:1 Weißgerber (97.), 3:1, 4:1 Gläsner (104./109.).

    ".. solange man in chinesischen Flüssen seine Fotos entwickeln kann, ist es nicht sehr sinnvoll, den autobedingten CO2 Ausstoß mit unfassbarem Aufwand um 0,02% zu senken." Bodo Buschmann,

  • Und damit kriegt der ostdeutsche Fussball wieder eins mit......
    Tut mir Leid wenn ich ein Klischee (richtig geschrieben?) erfülle,aber scheiß Hooligans!!!!!!!!!
    Ist doch echt zum kotzen,bei uns hat die rechte "Übermacht" auch wieder welche zusammen gelegt....

    Ob Mailand oder Madrid, hauptsache Italien




    Früher war ich Eitel!


    Jetzt weiß ich das ich schön bin!