Preußenderby Berlin - Erfurt

  • Union Berlin - FC Rot Weiß Erfurt 1:1 , 22.03.2008, 8000 Zuschauer


    Tore: 1:0 Gebhardt
    1:1: Rockenbach


    Union Berlin empfängt Rot Weiß Erfurt. Ein Spiel, dass bisher immer(ich meine damit oft) mind. 1 Tor für die Fans übrig hatte. 1999/2000 gewann Berlin in Erfurt (1 und in der AF siegte man auch (3:0). Ein Wiedersehen gab es dann erst wieder mit dem Aufstieg der Unioner in der RL-Nord 2006. Ende Oktober 2006 traf man sich wieder an der ehrwürdigen, durchaus baufälligen, Alten Försterei. Erfurt siegte mit 4:2 und das Rückspiel ging ebenso 1:0 nach Erfurt. Da dieses Spiel schon das Rückspiel war, muss es logischerweise auch ein Hinspiel gegeben haben. Erfurt siegte 2:0.
    Wenn man bei einem Fußballspiel schreibt, die Rahmenbedingungen haben gestimmt, dann war der Platz besonders grün und gepflegt, die Sonne schien und die Fans besonders zahlreich und lautstark. Da wir allerdings nicht bei „WÜNSCHDIRWAS“ sind, konnte es nur eine der Sache geben. Also sah es folgendermaßen aus: ein tiefer, Pfützen bedeckter Platz (Mittelkreis), es regnete und 8000 Zuschauer sahen das Spiel. Unter diesen 8000 waren 1500 aus Erfurt nach Berlin gereist. Wir wählten diesmal die Anreisemöglichkeit Auto. So konnte man entspannt und zügig gen Hauptstadt reisen. Als Intro gab es auf Berliner Seite das erwartete Pro-AF Bild zu sehen. Und auch die Erfurter schlugen in dies Kerbe. Denn ein Plakat und Sprechchöre „Alte Försterei….“ rundeten die Aktion ab. Nun sollte das Spiel losgehen und Berlin begann stark. Wie sagt man so schön „Erfurt fand nicht statt“. Schon nach ein paar Minuten klingelte es im Erfurter Tor. Aber Orlishausen sollte behindert worden sein. Glück gehabt, ich habe eigentlich keine Behinderung gesehen. Union wollte jetzt auf jeden Fall mehr. Und dementsprechend waren sie auch Feldüberlegen. Logischerweise kam Berlin immer wieder in Richtung des Gästetores. Aber wirklich gefährlich war Union erstmal nicht. Da musste schon ein arrogant grinsender Linienrichter mithelfen. Er winkte ein Handspiel im Strafraum. Brückner wurde aus 3m angeschossen und hat NIEMALS absichtlich den Ball mit der Hand gespielt. Jetzt war die Aufregung groß. Brückner und Holst diskutieren und einige Fans flippten aus. Verständlich, wenn man zum zweiten Mal in Folge (ich erinnere an den Babelsberger Volleyballer Roggentin) beschissen wird. Das rief natürlich die Staatshooligans auf den Plan. Ein völlig überzogener Polizeieinsatz folgte eine weitere Eskalation der Lage. Die Folge Pyrotechnik. Bengalen und Rauchbomben. Normalerweise nichts Außergewöhnliches, aber in diesem Fall drohte der Schülerlotse Trautmann mit Spielabbruch. Was heißt er drohte. Er machte es wahr. Und schwups waren alle Spieler vom Felde entschwunden. Unser Präsidium beruhigte die Massen und nach 10 Minuten sollte es weiter gehen. Bedingung keine Pyrotechnik mehr. Ein Negativer Höhepunkt für mich war, dass 5 (in Worten FÜNF) Polizisten (nein in dem Fall Feiglinge) einen friedlichen Fan (er hatte hinter dem Block uriniert und sollte dies unterlassen und TAT ES AUCH) regelrecht verprügelten. Und wer ihm zu Hilfe kommen wollte, wurde von weiteren Feiglingen in Grün davon schmerzhaft abgehalten. Nun ja, die Mannschaften kamen wieder und Rot-Weiß wurde jetzt akustisch unterstützt. Es gab ja auch genug Stress. Rot Weiß spiele nun besser und kurz vor der Halbzeit passierte das was kaum für möglich gehalten wurde. Der Ausgleich. Thiago traf per Kopf und nun war der Jubel riesig. Aber nicht so riesig, dass wir den Halbzeitpfiff nicht hörten. Nach der Pause begann Erfurt bärenstark. Nun hätte man Union den sportlichen Todesstoß geben können. Aber weder Cinaz, Bunjaku und Brückner konnten das Runde ins Eckige bringen. Dadurch wurde Union wieder stärker. Höhepunkt war der Lattentreffer von Patschinksi. Dann war Schluss. Und das war auch gut so. Jetzt hatten die Förster wieder ihren Auftritt. Es sollten alle Fans gesammelt und zum Bahnhof gebracht werden. Dass aber gar nicht alle zum Bahnhof wollten, das kam wohl unterm Kampfhelm nicht an. Nach langen Diskussionen durfte man endlich zum Auto und man wollte heim. (Radiobundesligakonferenz hören, ist einer der Höhepunkte der Heimfahrt) Feucht fröhlich konnten wir dann die hunderte, fast tausende Kilometer Richtung Erfurt hinter uns bringen und noch ein Abschlussbierchen in der Stammkneipe trinken. Die Diskussionen um die Knackpunkte des Spieles dauerten noch bis tief in die Nacht, in der in Erfurt alles weiß wurde (Ja es hat geschneit).


    In diesem Sinne


    Sport Frei :schal4:

    man kann die schönsten Siege nur feiern, wenn man auch die schmerzlichsten Niederlagen verkraften kann!

  • bericht ist ok


    signatur ist mehr als kuttig



    titel ist einfach nur falsch,,, preussen...



    aber trotzdem bitte weiterschreiben...weil solche berichte brauchts hier...


  • aber trotzdem bitte weiterschreiben...weil solche berichte brauchts hier...


    mach ich, immer wenn ich den kläglichen Versuch eines Fußballspieles sehe, schreibe ichs hier 8) :support: :bindafür:

    man kann die schönsten Siege nur feiern, wenn man auch die schmerzlichsten Niederlagen verkraften kann!