3 (fast gleiche) Szenarien :

  • Die in Angriff befindliche Mannschaft spielt einen Pass Richtung Eckfahne :


    A : Der vom Verband offizell angesetzte SRA bekommt den Ball unglücklich an den Fuß bevor der Ball ins Seitenaus gegangen wäre, dadurch kann der Stürmer den Pass erlaufen - Flanke - Tor.


    Gleiche Spielsituation :
    B : Ein vom Verein gestellter Linienrichter der angereifenden Mannschaft bekommt den Ball unglücklich an den Fuß bevor der Ball ins Seitenaus gegangen wäre, dadurch kann der Stürmer den Pass erlaufen - Flanke - Tor.


    Gleiche Spielsituation :
    C : Ein vom Verein gestellter Linienrichter der verteidigenden Mannschaft bekommt den Ball unglücklich an den Fuß bevor der Ball ins Seitenaus gegangen wäre, dadurch kann der Stürmer den Pass erlaufen - Flanke - Tor.


    Entscheidungen / Spielfortsetzungen zu


    A :


    B :


    C :


    ?

  • Im Fall A :
    - würde ich auf Tor entscheiden und Spielfortsetzung durch Anstoß


    In den Fällen B und C :
    hier handelt es sich nicht um einen neutralen Schiedsrichterassistenten im Sinne der Regeln.
    Die Linienrichter haben nicht die gleichen Rechte und Pflichten wie ein SRA - folglich handelt es sich dann um einen Enfluß von außen - das Spiel wäre mit Schiedsrichterball an der Stelle fortzusetzen, an der der Ball die Seitenauslinie überschritten hätte.


    In der Quintessenz würde eine Gleichstellung der Schiedsrichterassistenten mit einem vom Verein gestellten Linienrichter bedauten, dass hier Spiele manipuliert werden könnten.


    Man stelle sich vor, ein Angreifer spielt mit seinem vom Verein gestellten Linienrichter einen Doppelpass !
    Die Regel unterscheidet nämlich eine absichtliche und unabsichtliche Ballberührung hier nicht.
    Wäre also eine unabsichtliche Ballberührung ohne Folgen - so wäre es die absichtliche Ballberührung auch.