ZitatOriginal von Kille
"... Ich habe das Gefühl das entwickelt sich wieder zum Brennpunkt zwischen Unionern und B*Cern ..."
Das nennt man wohl "Traditionen pflegen" ...
BWG Kille
...wie wahr... seufz :naja:
ZitatOriginal von Kille
"... Ich habe das Gefühl das entwickelt sich wieder zum Brennpunkt zwischen Unionern und B*Cern ..."
Das nennt man wohl "Traditionen pflegen" ...
BWG Kille
...wie wahr... seufz :naja:
ZitatOriginal von salomon
Ich bleibe dabei: die DDR hat die Tradition der alten Vereine rigoros kaputt gemacht, die Neugründungen in den 40er, 50 er und 60er Jahren sind von mir aus interessant, für manche sogar Kult, aber Tradition ist was anderes.
Tradition ist doch nichts weiter als die Wahrung althergebrachter Riten mit einer konservativen Betrachtung. Also nichts weiter als die Rückbesinnung auf die Gründungswurzeln. Hat für mich nichts mit Erfolgen zu tun. Somit ist der Begriff Traditionsverein schon dämlich, weil jeder auch noch so junge Verein eine Tradition hat. Die pflegt man halt. Wenn man seit 10 Jahren das Trainingslager im selben Ort verbringt, ist das auch die gleiche Tradition (siehe Ritus), als wenn man dies bereits 100 Jahre tun würde.
Im Fußball kann man das sicher auf das Vereinsleben beziehen, weil einige den Traditionsverein sehen, indem der Verein gleich als Fußballverein gegründet wurde, während andere Fußballmannschaften aus Turnvereinen mit verschiedenen Abteilungen stammten. Da hat vielleicht die Mannschaft eine Fußballtradition, aber nicht der Verein. Liegt vielleicht darin die Krümelkackerei von einigen Leuten ?
Und was die Gründung in der DDR in den 40-er Jahren anbelangt - auch das hat Tradition. Wie es in einigen Orten neu begann, das ist schon kultiger als manche Gründung vor 1900.
ZitatOriginal von Silli
Tradition ist doch nichts weiter als die Wahrung althergebrachter Riten mit einer konservativen Betrachtung. Also nichts weiter als die Rückbesinnung auf die Gründungswurzeln. Hat für mich nichts mit Erfolgen zu tun. Somit ist der Begriff Traditionsverein schon dämlich, weil jeder auch noch so junge Verein eine Tradition hat. Die pflegt man halt. Wenn man seit 10 Jahren das Trainingslager im selben Ort verbringt, ist das auch die gleiche Tradition (siehe Ritus), als wenn man dies bereits 100 Jahre tun würde.
Im Fußball kann man das sicher auf das Vereinsleben beziehen, weil einige den Traditionsverein sehen, indem der Verein gleich als Fußballverein gegründet wurde, während andere Fußballmannschaften aus Turnvereinen mit verschiedenen Abteilungen stammten. Da hat vielleicht die Mannschaft eine Fußballtradition, aber nicht der Verein. Liegt vielleicht darin die Krümelkackerei von einigen Leuten ?
Und was die Gründung in der DDR in den 40-er Jahren anbelangt - auch das hat Tradition. Wie es in einigen Orten neu begann, das ist schon kultiger als manche Gründung vor 1900.
Anscheinend kommt es auch ein wenig darauf an, in welcher Zeit man groß geworden ist.
Ich z.B. bin seit Beginn der 80iger Jahre "voll" dabei und identifiziere mich total mit dem 1.FC Magdeburg.
Alte Vereine wie z.B. Viktoria Magdeburg sind in mein Bewußtsein erst gar nicht eingegangen, weil es diesen Verein zu meiner Zeit (und in meinen Erinnerungen) nicht gab.
Ich habe auch niemanden gehabt, der mir hätte erzählen können, wie es bei Fußballspielen von Viktoria zugegangen ist.
Das ist sehr schade.
Wahrscheinlich kommen wir nicht auf einen Nenner, wer nun Tradition hat oder nicht!
Das zum Begriff Tradition ein Verein, eine Mannschaft und vor allem Fans gehören, ist denke ich mal jedem klar.
Aber gibt es wirklich keine Abgrenzung, wann man sich den Begriff Traditionsverein "an die Brust" heften darf ??