Mit einem 3:3 gegen den Hamburger SV steht der FC Erzgebirge Aue im sicheren Mittelfeld

Der FC Erzgebirge Aue steht in dieser Spielzeit im sicheren Tabellen-Mittelfeld der zweiten Bundesliga. Zehn Punkte sind es zu den Aufstiegsplätzen, ganze elf Punkte bis zur Abstiegszone. Eine Situation die manche eventuell als langweilig einstufen könnten. Doch für einen kleinen Verein wie den Veilchen aus dem Erzgebirge könnte die Situation kaum besser sein. Das Team von FCE-Coach Dirk Schuster hat sich trotz der bescheidenen finanziellen Möglichkeiten in der zweiten Bundesliga etabliert.


Im Jahre 2003 waren die Sachsen erstmals in die zweite Bundesliga aufgestiegen und haben seither 14 Spielzeiten in dieser absolviert. Nur in den Saisons 2008/09, 2009/10 und 2015/16 war der FCE eine Spielklasse tiefer unterwegs. Vielleicht profitieren sie dank unseres exklusiven Slotilda Bonus Code oder haben einen anderen guten Weg gefunden, um sich in der zweiten Bundesliga zu etablieren. Das überrascht nämlich umso mehr, da die größere Konkurrenz in der Nachbarschaft in dieser Hinsicht deutlich schlechter abschneidet. So verfügt zum Beispiel die SG Dynamo Dresden über ein deutlich stärkeres wirtschaftliches Umfeld und natürlich auch über eine viel größere Fangemeinschaft. Beim Vergleich der Umsatzzahlen im Geschäftsjahr 2018/19 liegt dann auch die SGD mit 35 Millionen zu 20 Millionen Euro klar vorn. Nur gelang es den Schwarz-Gelben in den vergangenen Jahren nicht, die wirtschaftlichen Vorteile auch in sportliche Erfolge umzumünzen.


Punktgewinn gegen den Hamburger SV


Damit dies so bleibt, bot die Schuster-Elf am vergangenen Wochenende mal wieder ein dramatisches Kampfspiel. Gegen den spielerisch stärkeren Hamburger SV gab es im heimischen Stadion ein 3:3-Unentschieden. Doch im ersten Spielabschnitt bestimmten die Gäste aus dem Norden klar das Geschehen auf dem Platz. Schnell führten die Norddeutschen nach Treffern von Simon Terodde (14.) sowie David Kinsombi (22.) mit 2:0. Auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Jan Hochscheidt (26.) konnte nicht verhehlen, dass der FCE in den ersten 45 Minuten kaum einen Stich sah. So stellte dann Terodde mit einem verwandelten Foulelfmeter bereits wenig später den alten Zweitorevorsprung wieder her (30.).


Auch im Erzgebirge müssen die Ränge derzeit leer bleiben.


Erst nach der Pause erwachten die Gastgeber und nahmen plötzlich am Spiel teil. Vielleicht auch, weil der HSV aufgrund der eindeutigen ersten Hälfte plötzlich nachlässig wurde und vergas, weiter nach vorn zu spielen. Nach einem Ballverlust von Bakery Jatta im Mittelfeld nutzte dann Clemens Fandrich die Gelegenheit, um mit einem Schuss ins lange Eck zu verkürzen (50.). Und in der 61. Minute konnte Florian Krüger sogar zum Ausgleich aus Nahdistanz abstauben. Der HSV wirkte geschockt und so hatten die Hausherren in der Schlussphase dann sogar noch die Möglichkeit, die Partie endgültig zu drehen. Unter anderem verpasste der eingewechselte Dmitri Nazarov mit einem Schuss von der Strafraumgrenze den Torerfolg nur knapp (80.). Es blieb dann jedoch an diesem Tag bei der unerwarteten Punkteteilung.


„Wir haben erst ab der 46. Minute an dem Spiel teilgenommen. Wir hatten in der ersten Halbzeit Probleme, den HSV zum Stehen zu kriegen. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit ins Spiel reingebissen“, erklärte FCE-Coach Schuster nach der Partie gegen den Tabellenführer Hamburger SV.


Beim 1. FC Heidenheim geht es weiter


Doch Zeit zum Ausruhen bleibt auch bei den Sachsen nicht. Bereits am Samstag steht das Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn 1. FC Heidenheim an. Mit einem Sieg könnte der Anschluss an das obere Tabellendrittel wieder hergestellt werden. Der Anpfiff zu diesem Duell soll um 13 Uhr ertönen.


Beide Mannschaften trafen übrigens erstmals in der Spielzeit 2009/10 in der dritten Liga aufeinander. Schon damals stand beim FCE Keeper Martin Männel zwischen den Pfosten, der mittlerweile 417 Pflichtspiele für die Erzgebirgler absolviert hat. Und es ist anzunehmen, dass der mittlerweile 32-Jährige auch am Samstag seine angestammte Position einnehmen wird.

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