Hallo Torsten tut mir leid, daß du auf dich wütend bist, gibt aber gar keinen Anlaß dazu. Wenn man miteinander in einem Forum diskutiert muß man auch damit rechnen, daß kontroverse Meinungen entstehen oder Mißverständnisse auftreten.
Hier nochmal zu deinen Statements
Zitat
Original von studi-mutti
theo, ich habe nie etwas von Einkommenserhöhung geschrieben!!!
Hier bezog ich mich auf deine Aussagen:
Zitat
Original von studi-mutti
Wenn Du für eine Inspektion Deines Autos 100,00 Euro (Betrag ist fiktiv) bezahlst, dann erhält Vater Staat zur Zeit davon 16,00 Euro und in Zukunft verlangt er 19,00 Euro. Also hast Du 3,00 Euro weniger am Monatsende zum Ausgeben. Dies summiert sich mit anderen ständigen Ausgaben z.B. dem Wochenendeinkauf. Wenn jetzt aber an Stelle der 19,00 Euro nur noch 10,00 Euro an Vater Staat gehen, dann hast Du 6,00 Euro mehr zum Ausgeben.
und
Zitat
Original von studi-mutti
Du glaubst wohl das der Endverbraucher bescheuert ist? Wenn alle (Produzenten, Zulieferer usw.) weniger Steuern zahlen müssen, dann bekommt das der Endverbraucher nicht als Preisreduzierung mit in die Brieftasche gelegt? Wer erzählt Dir so einen Sch***?
Deiner ersten Aussage folgend entsteht durch die Steuersenkung aber nunmal eine Einkommenserhöhung jedes Konsumenten, da er deiner Meinung nach den Steuerbetrag x einspart und so automatisch diesen für sein privates Budget zum Sparen oder Konsum zur Verfügung hat! Ich hatte dagegen argumentiert, daß der Preis für den Endverbraucher sich dadurch nicht zwangsläufig senken lassen wird. Ein Endverbraucherpreis setzt sich aus sehr vielen unterschiedlichen Komponenten zusammen, darunter auch dem Betrag der MwSt. Wenn dieser nun gesenkt werden würde, dann werden zunächst einmal die preisfestlegenden Parteien (Industrie, Großhandel, Einzelhandel) versuchen, diesen nur vom Konsumenten wahrgenommen Preisvorteil (für die Unternehmen spielt die Vorsteuer keine Rolle!) für sich auszunutzen und ihre jeweilige Marge zu erhöhen. Dieses Spiel funktioniert solange, bis sich ein von allen Parteien akzeptabler Marktpreis gebildet hat. Dieser kann, je stärker die Senkung ist, natürlich darunter liegen, muß aber nicht zwangsläufig. Und: Ein Preis ist immer eine Funktion der Nachfrage. Wenn ich das Budget jedes Konsumenten wie von dir vorgeschlagen erhöhe wird über die nun einsetzende verstärkte Nachfrage der Preis wieder steigen und sich bald wieder an das alte Niveau annähern. Der Effekt würde quasi verpuffen. Damit wollte ich auch darlegen, daß sich die geplante MwSt-Erhöhung nicht zwangsläufig negativ auf das Konsumklima auswirkt, was du mit deiner Aussage ja indirekt auch angedeutet hast. Der Endverbraucher ist also natürlich nicht bescheuert, sondern handelt rational ist aber abhängig von seinem Budget und dem Handeln der anderen Marktteilnehmer.
Zitat
Original von studi-mutti
Nicht die deutschen Autofahrer will ich zur Kasse bitten, sondern die Ausländer die unsere Autobahnen und Bundesstraßen benutzen!!! So wie in allen Ländern rings um uns. Nur wir Deutschen verzichten auf diese Einnahmequelle!
Seit wann bin ich denn als Franzose, Schweizer, Österreicher von meinen heimischen Autobahngebühren befreit? Autobahngebühren treffen immer alle Nutzer, das ist im Rahmen der geplanten europäischen Harmonisierung sowieso nicht anders zu realisieren. Also wenn es in Deutschland so weit ist, dann triffts auch die deutschen Autofahrer.
Zitat
Original von studi-mutti
Lese meine Beiträge in Zukunft zwei mal und solltest Du etwas nicht verstanden haben oder hast noch einen kleinen Zweifel, dann laß es mich wissen bevor Du antwortest oder mich falsch zitierst.
Deine Beiträge habe ich sehr aufmerksam gelesen, sonst hätte ich mich gar nicht dazu geäußert. Hoffe die Mißverständnisse sind beseitigt und wir können weiter offen diskutieren.
P.S.:
Zitat
Original von studi-mutti
In den Niederlanden hat es vor der Euro Einführung auch funktioniert! Bezogen auf Gesetze die die Wirtschaft daran hinderten an der Preisschraube zu drehen.
Darüber hätte ich gerne nähere Informationen. Kann sich eigentlich nur um quasi-monopolisierte Märkte wie z.B. Strom handeln.