Das Spiel dauerte 86.min bevor es abgepfiffen wurde. Ausserdem war das kein Tackling von Hanne. Hanne gretschte seinem Gegenspieler die Beine weg, dass Bruce Lee stolz auf ihn gewesen wäre. Das Spiel war auch nicht so ausgeglichen, Brandenburg hatte viel mehr Großchancen.
Das liest sich dann doch schon etwas realistischer und beschreibt die absolut überflüssige "Einlage" des Preussen-Coach vortrefflich. Wollte der Trainer mit dieser Aktion seine Spieler aus ihrer Lethargie wecken oder sollte das ein Anschauungsbeispiel für die jüngeren Spieler sein, wie ein Zweikampf nicht zu führen ist?
Preusen in der zweiten Halbzeit ganz schwach, Brandenburg wird mit so einer Leistung in der Oberliga nicht bestehen können. 
Hier der Bericht der Volksstimme von heute zu diesem Spiel, der die Zuschauereindrücke recht sachlich rüberbringt.
"Coach wechselt sich selbst ein und sorgt für vorzeitiges Ende
Von Hans - Joachim Malli
In einem weiteren Testspiel in Vorbereitung auf die neue Fußball-Saison musste Verbandsligist MSV 90 Preussen gestern auf eigenem Platz gegen Oberligaaufsteiger Brandenburger SC Süd eine 0 : 1 ( 0 : 0 ) -Niederlage hinnehmen. Kurios : Um nicht zu zehnt spielen zu müssen, wechselte sich Preussen-Coach Dirk Hannemann nach einer Stunde Spielzeit selbst ein.
Da die Gastgeber mit Beginn der zweiten Halbzeit alle sieben Wechselspieler auf einmal brachten, Sven Kolfenbach ( Sprunggelenk ) aber eine Viertelstunde nach Wiederbeginn verletzt raus musste und Schiedsrichter Marco Schramm keine andere Wiedereinwechslung zuließ, musste Hannemann notgedrungen ran. Der kassierte sechs Minuten vor Schluss nach einem rüden Foul Gelb. Nach anschließender Diskussion zwischen Spielern beider Teams pfiff Schramm die Partie vorzeitig ab.
Bereits in der ersten Halbzeit hatten die Gäste durch Stefan Voß die klareren Chancen, vergaben diese aber oftmals nur um Zentimeter. Auf der Gegenseite nahm Denny Matthias aus 25 Metern Maß, Brandenburgs Keeper Markus Jurzik lenkte den Ball mit einer Hand über die Latte ( 20. ). Zuvor zielten Neuzugang Christopher Bartsch ( 13. ), später Alexander Siemke zu ungenau ( 30. ).
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel der Preussen, nicht zuletzt bedingt durch die zahlreichen Umstellungen, immer zerfahrener. Dennoch war das 0 : 1 per Kopfball durch Daniel Schönfeld vermeidbar, standen doch zwei Preussen wie die Zinnsoldaten um den Torschützen herum ( 50. ). Die Stockfehler bei den Magdeburgern nahmen zu, die Linie ging dafür immer mehr verloren, doch die Gäste konnte daraus keinen weiteren Nutzen in Form von Toren erzielen, obwohl sie weiterhin die besseren Gelegenheiten hatten.
" In der ersten Halbzeit hat meine Mannschaft phasenweise recht ordentlich gespielt. Die zweite Hälfte war nichts. Wir sind halt in der Vorbereitung und die Spieler platt ", befand Hannemann.
Preussen : Mewes – Eggert, Behr, Schwarzer, Schmeil, Sommermeyer, Matthias, Siemke, Schulz, Podehl, Bartsch ( ab 46. Kühnast, Kolfenbach / 60. Hannemann ; Scheinhardt, Schardt, Banser, Hitzing, Bossmann )."
Auffälligste Spieler im positiven Sinn waren Mewes, Eggert, Behr und Sommermeyer.
Kurios für mich in einem Vorbereitungsspiel (Freundschaftsspiel), dass die Preussen nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Kolfenbach keinen Spieler mehr aus dem Kreis der Ausgewechselten bringen durften.