Beiträge von Ex-Kicker

    Ich habe durchaus eingeräumt, dass die Karte gegen den Pirnaer Libero zu akzeptieren gewesen wäre. Allerdings spielt der Possendorfer den Ball am libero vorbei, der allerdings auch nicht letzter Mann war. Danach macht er eine kleine Bewegung in Richtung Stürmer, der dies natürlich gern annimmt und auf den Libero aufläuft. Ich habe keinen Ellenbogen gesehen, der in Richtung Spieler ging.


    Das die Gelb-Rote Karte für Possendorf hart war, ist klar. Allerdings trifft er wie gesagt, nur die Knöchel seines Gegenspielers, auch wenn er es nicht sieht, da dieser von hinten kommt. Sagen wir so: "Es war eine unglückliche Aktion".


    Die zweite Halbzeit war größtenteils ausgeglichen. Zu Beginn hatte Possendorf mehrere Riesen und gegen Mitte der Halbzeit hatte Pirna durch die schnellen Spitzen bissl Oberwasser. Am Schluss hat dann Possendorf extrem auf den Ausgleich gedrückt, hatte aber mit den Schüssen kein Glück.

    Possendorf - Pirna Süd


    In der ersten Halbzeit haben sich beide Teams in einem ansehnlichen Spiel so gut wie neutralisiert. In der 45. Minute hatte Pirna aber eine Großchance, als ein Stürmer allein aufs Tor zu lief, aber kläglich versagte.
    In der 2. Halbzeit wogte das Spiel dann auf und ab, wobei Possendorf zwischen 50. und 60. Minute gleich drei große Chancen zum 1:0 hatte, diese aber nicht nutzen konnte. Kurz darauf monierte Possendorf, dass der Schiri, den Pirnaer Libero nach Foulspiel nicht mit Gelb-Rot vom Platz schickte. Gelb-Rot wäre eine sehr harte Entscheidung gewesen, die aber auch zu vertreten gewesen wäre. Als dann auf Possendorfer Seite Gelb-Rot gezeigt wurde, waren die Gemüter natürlich entsprechend erhitzt. Aber auch diese Karte ist durchaus zu vertreten gewesen, da der Possendorfer Spieler zwar unabsichtlich, aber trotzdem rüde von hinten auf die Knöchel seines Gegenspielers trat.
    In der 85. Minute konnte Süd dann eine Chance überlegt zum 0:1 nutzen. In den letzten Minuten kam Possendorf durch mehrere kleinliche Entscheidungen des Schiris mehrfach sehr gefährlich vor das Pirnaer Tor, konnte die Chancen aber nicht nutzen, da Süd mit Mann und Maus das 0:1 verteidigte.


    Letztlich hat Pirna in einem gutklassigen Spiel insgesamt glücklich gewonnen. Auf Possendorfer Seite wurden die beiden in der Vergangenheit starken Offensivkräfte weitgehend neutralisiert. Kompliment an Possendorf für die gezeigte Leistung.

    Hi M&M,
    Du kannst versichert sein, dass die Schilderungen den Tatsachen entsprechen. Alles was das Sportgericht zum Vorfall geäußert hat, entspricht dem Geschehenen.
    Das Geschehene wurde auch nicht durch eine gewisse Polemik aufgebauscht, wie es vielleicht oft geschieht und was man vielleicht manchmal vermutet, wenn eine gewisse Zeitung darüber berichtet.
    Immerhin kam das Ganze auch beim MDR und die senden ganz bestimmt nicht irgendwelche aufgebauschten Sachen.
    M&M, Du solltest Dich nicht von den Äußerungen der Radeberger beeinflussen lassen. Schließlich hat Herr Rudolph das Problem, dass es zu einer Zivilklage kommt. Von daher werden ihm seine Anwälte sicher gewisse Empfehlungen zu den Aussagen gegeben haben, um einen Schuldspruch im Zusammenhang mit einer vorsätzlichen Tat zu vermeiden.


    Schönen Tag Euch allen.

    Soweit ich weiß, war erst der Trainer im Krankenhaus, nachdem der erste Artikel in der Bild war. Danach hat er Herrn Rudolph dann medienwirksam nochmal vorbeigeschickt.
    Die Eltern von Herrn Rudolph sollen ja glaube irgendwie auch mit Klage gegen die Bild gedroht haben.

    Bezahlter Fussball ist was anderes. Wir müssen montags alle wieder arbeiten gehen. Und wer so rücksichtslos zu Werke geht, braucht sich nicht zu wundern.


    Über den Besuch im Krankenhaus kann man denken was man will. Von Reue war während der Verhandlung letztlich keine Spur. Im Gegenteil, er soll sich sogar in sehr schlechter Manier dazu geäußert haben.

    Das Spiel war auf dem Hartplatz in Radeberg.
    Allerdings sind die Ausflüchte von Radeberg an den Haaren herbeigezogen und anscheinend nur zum rechtlichen "Schutz" des Spielers vorgebracht worden.
    Rudolph ist weder ausgerutscht, noch war es ein versehen. Es war in meinen Augen einfach nur brutale Wut. Er hat es absichtlich versäumt dem Zusammenprall aus dem Weg zu gehen und stattdessen voll in Richtung Körper des am Boden liegenden Torwartes durchgezogen. Immerhin hatte der geschädigte Torwart den Ball sicher unter sich begraben und Rudolph kam mehr als drei Schritt zu spät.
    Und bis jetzt hat er jegliche Reue vermissen lassen, was das Sportgericht in der Urteilsbegründung auch so festgestellt hat.