RSV Mellensee vs. Union Bestensee 1:4 (1:2)
1:0 Roth (38.)
1:1 (42.)
1:2 (45.+3)
1:3 (63.)
1:4 (90.+1/FE)
Bes.Vork. Bestensee schießt FE neben das Tor (18.)
Bestensee macht das 0:3 aus dem Hinspiel wieder gut und gewinnt verdient in Mellensee. Dabei erlebten die Mellenseer allerdings einen Horrornachmittag. Es fiel schon schwer nach dem Spiel an die Unparteilichkeit des Schiedsrichters zu glauben.
Selbst die Bestenseer Zuschauer gaben zu, dass das Spiel total verpfiffen wurde.
Union kam besser ins Spiel und machte sofort Druck auf das 0:1. Nach 18 Minuten gab es nach einem schweren Fehler von Roth einen vertretbaren Foulstrafstoß für die Gäste. Doch diese Chance blieb ungenutzt, der Ball ging weit links am Tor vorbei. Dennoch bestimmte Bestensee die 1.HZ klar; von den Hausherren offensiv nichts zu sehen, was nicht zuletzt an den Ausfällen von Kapitän und Top-Torjäger Lütjens sowie Angreifer Ferdinand lag. Doch nach 38 Minuten wie aus dem nichts das 1:0, als Roth eine Weigt-Flanke mit einem sauberen Kopfball verwerten kann. Doch die Freude hielt nicht lange. Schon drei Minuten später liegt der Mellenseer Schneider am Boden, Bestensee spielt einfach weiter und erzielt per Kopf den Ausgleich. Ein paar Minuten später dann sogar das 1:2, als Alber einen Freistoß gefühlvoll aufs lange Eck zirkelt und Bestensee erneut per Kopf trifft. Im direkten Gegenzug haben Weigt und Roth die große Chance zum Ausgleich, doch leider verstolperte Weigt den Ball (45.+4).
In der 2.Halbzeit folgte dann die Show des Schiri-Gespanns. In der 63.Minute erzielt Bestensee das 1:3 aus klarer Abseitsposition, doch außer einem arroganten Lächeln reagierte der Linienrichter nicht. Kurz darauf wird RSV-Keeper Schmidt rüde gefoult und musste mehr als 3 Minuten behandelt werden, doch ein Foul wollte niemand gesehen haben. Nur 2 Minuten später die gleiche Situation, wieder hatte es Bestensee auf Schmidt abgesehen - wieder kein Foul. Schmidt schleppte sich durch, auch weil kein Ersatz da war. Der Schiedsrichter hatte jetzt nichts mehr unter Kontrolle. Eine Rudelbildung nach der anderen, doch immer nur sah ein Mellenseer Spieler die Gelbe Karte. Da Mellensee jetzt weit aufrückte und hinten auf Abseits spielte, hatte der Linienrichter eigentlich viel zu tun, doch er übersah mehrmals Abseitspositionen und lächelte immer nur arrogant über die wütenden Zuschauer. Das Fass zum Überlaufen brachte seine Entscheidung in der 90.Minute, als Keeper Schmidt abermals rüde gefoult wird, aber der 10 Meter danebenstehende Linienrichter nichts anzeigte. In der gleichen Situation sah er dann aber sofort einen Foulelfmeter für Bestensee - 1:4.
Am Ende fiel der Sieg viel zu hoch aus... Aber wie man so viel Schwachsinn auf einmal pfeifen kann, weiß ich nun wirklich nicht. 
Glückwunsch an Bestensee für den wichtigen Auswärtssieg, der auch verdient war! Bleibt nur zu Fragen, was ihr gegen unseren Torwart hattet...