Es ist in jedem Fall gut, die Dinge zu diskutieren.
Und angesichts der Tatsache, dass nun einige aufzuwachen beginnen, was den Jugendbereich angeht, ein paar Anregungen und Erinnerungen, einfach mal zum Drübernachdenken und/oder Diskutieren
Im September 2008 hab ich darauf aufmerksam gemacht, dass in der neuen Satzung keine Jugendleitung mehr verankert sein wird und der Passus mit der Jugendordnung entfällt.
Das hat - man verzeihe mir den unsanften Sprachgebrauch - keine Sau interessiert. War ja nur ne Satzungsfrage...
(Zur Erinnerung: ALTE THEMEN )
Da haben die Mitglieder gepennt - trotz meines versuchten Weckrufs. Eine relativ eigenständige Jugendabteilung ist Grundlage für vielerlei Förderungen, die man sonst nicht kriegen kann. Will man beim BFC die Jugendabteilung wirklich in dieser Weise förderfähig machen, müsste man die Satzung ändern! Aber für ihre Satzung haben sich die Mitglieder beim BFC ja noch nie interessiert :-).
Vor noch nicht ganz zwei Jahren gab es dann eine Diskussion beim BFC.
Wie geht es mit der Jugend weiter? - So hieß die Diskussion und es ging um die gleichen Dinge wie jetzt.
Geändert hat sich offenbar nichts, aber dafür 2010 - da wurde gehandelt:
Die jetzt aufgekommene (nicht zum ersten Mal) Personaldiskussion - ist m. E. kontraproduktiv, wenn man die Rahmenbedingungen, unter der eine Person arbeitet, nicht gleichzeitig betrachtet.
Wenn ich mich richtig erinnere, wurde der jetzige Jugendleiter (dessen fachl. Qualifikation außer Frage steht) von Ralf W., der damals der Wirtschaftsminister der Jugendabteilung war, zum BFC geholt. Und da gab/gibt es ja vielleicht einen Arbeitsvertrag der von irgendeiner Institution gefördert wird, weshalb der Jugendleiter als Person nicht einfach auswechselbar war/ist? Das würde erklären, weshalb so lange an ihm festgehalten wird, obwohl er nicht super erfolgreich und auch nicht bei allen beliebt zu sein scheint. Oder vielleicht weiß man aber eben auch, dass er nicht erfolgreich sein kann, weil das erfordern würde, dass er entsprechende Mittel hat und verwenden kann.
Während der ganzen bisherigen Diskussion im BFC-Fanforum hat niemand dort das Ausbildungskonzept erwähnt, vermutlich kennt es auch kaum jemand: [url]http://www.bfc-jugend.de/pdf/nachwuchskonzept_bfc_dynamo.pdf[/url]
Es ist sicherlich eine Entwicklung, die zu begrüßen ist, dass es jetzt so ein Konzept gibt. Doch was nutzt es, wenn es nicht umgesetzt wird oder umgesetzt werden kann, weil die Mittel fehlen oder andere Prioritäten gesetzt werden?
Noch etwas: Ich habe gelesen, dass auf der Mitgliederversammlung von Wirtschaftsrat und Präsidium eindeutig erklärt wurde, dass die Prämisse bei der 1. Männermannschaft liege.
Vielleicht ist es richtig, vielleicht auch falsch, die 1. Männermannschaft in den Vordergrund zu stellen, darum geht es bei den folgenden Sätzen nicht.
Vielleicht ist das beim BFC inzwischen vergessen worden, aber der Hauptentscheider über die Richtung des Vereins sind (wären) eigentlich die Mitglieder. Auch wenn diese in der neuen Satzung unter Rechte und Pflichten der Mitglieder nur wenig Rechte zugebilligt bekommen: Die Teilnahme an Mitgliederversammlungen und ein Vorkaufsrecht für Jahreskarten.
Beim BFC ist es eben ganz einfach - und das muss man dann auch aussprechen - der Verein ist auf "Gedeih und Verderb" an P.M (plus vielleicht T.H.) gebunden. Ihnen gehört der Verein, und sie bestimmen, was gemacht wird. Die wirtschaftliche Abhängigkeit ist total.
Deshalb kann man auch an Präsidium und Wirtschaftsrat in keinem Fall irgendwelche Misserfolge festmachen, denn dass die Vereinseigner hinschmeißen, das ist eine große Angst. WAS DANN? INSOLVENZ?
Und einen habe ich noch, zur Erinnerung - Jugendabteilung, das waren damals Ralf W. und Robert H.
Da ging es darum, dass der Jugendabteilung die relativ unabhängige Wirtschaftsführung aus der Hand genommen wurde :-)...