Beiträge von Silli

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    Original von Pdm
    Also bei Motor Babelsberg war so bis Ende 1987 immer gut Stimmung.
    Kann mich an ein Interview mit dem damaligen Trainer Dr.Pellert erinnern:"Die Stimmung in Babelsberg ist unter DDR-Ligisten am besten,nur Altenburg ist da noch vergleichbar".Der Fanblock war höhe der Mittellinie.War so um die 20-30 Mann.Hat aber ab 1985 abgenommen.Gerade wo der Zaun noch nicht stand war´s am besten.Da konnte man sich noch lässig auf die flache Spielfeldumzeunung setzen und der Linienrichter musste so einiges erdulden.
    Wobei ich aber sagen muss DDR liga Fussball bei Babelsberg war toll.Ich war jedes heimspiel da,aber Oberliga bei Stahl Brandenburg war natürlich dann doch ne andere Welt.Cooler Fanblock. :ja:


    Da hat sich der Herr Pellert, der damals von Schwedt nach Babelsberg wechseln mußte wohl mit Übertreibung eingeschmeichelt. Die Fanblockgröße von 20 bis 30 Mann in Babelsberg kann ich zwar aus meinen Auswärtsfahrten bestätigen und auch ein richtig gut pöbelndes Publikum, aber was Gesänge und Schlachtrufe angeht, war es damals nicht dolle.


    Zu den Durchschnittszahlen - Statistiken sind nur bedingt tauglich. Im Süden gab es durch die sogenannten Fahrstuhlmannschaften, einer generell höheren Bevölkerungsdichte und einer dadurch größeren Anzahl an Derbys von vornherein ein größeres Potential. Im Gegenteil wollte man Berliner Mannschaften doch schon damals nicht in den umliegenden Bezirken sehen. Deshalb kommt es zwar zu einer größeren Zuschauerzahl, aber nicht zu mehr Fans oder Fanszenen, um die es eigentlich geht. Würde man Spiele von Vereinen mit großem Fanpotential abziehen, dann läge der Schnitt generell zwischen 800 und 2000. Da ich mich damals explizit mit den Zuschauern befaßt habe kann ich nur sagen daß von den Nicht-Oberligisten Motor Altenburg, Stralsund, Hoyerswerda (Schwarze Pumpe), Weißenfels, Stendal, Thale, Hütte, Schwedt, Anklam und einige andere vorn lagen, die normal und vor allem konstant einen Schnitt zwischen 1500 und 2000 Zuschauern hatten. Das sieht man auch daran, daß in diesen Städten auch kaum Spiele stattfanden, die unter die 1000-er fielen im Gegensatz zu zu anderen, wo zwischen 300 und 3000 alles möglich war je nach Ansetzung und Wetter.

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    Original von Neutraler
    Also zu Rotation kann ich mich äußer. Da hin sind fast nur Unioner und natürlich die Mitglieder von Rotation hingegangen.Der Versuch eine Fanszene zu Gründen ist fürchterlich in die Hose gegangen(ich war selber einer von den Pflegefällen). Zusammengenommen waren wir 10 Mann und haben das Projekt nach 3 Monaten stillschweigend wieder begraben. :D
    Zu BB müssten eigentlich die BFCer ganz guten Kontakt gehabt haben.


    Bestätigung von mir. Bei Rotation liefen immer einige Unioner rum wenn wir dort waren. BB war tot. Nur ein paar Leute aus dem Werk und der angrenzenden Gartenkolonie anwesend.
    Einzige nennenswerte Szene war wohl Lichtenberg 47 zu Beginn/Mitte der 70-er Jahre mit Zuschauerzahlen zwischen 1200 und 3000. Auch NARVA war nach dem 1.Ligaaufstieg nicht so schlecht. Da es aber gleich wieder abwärts ging, sanken die Zahlen schnell wieder. Aber Fans gab es dort keine zu sehen.

    Eigentlich haben wir ja unseren eigenen Verband (NOFV) wie England, Wales, Schottland und Irland. Warum haben wir da keine eigenen Meisterschaften und eine eigene Nationalmannschaft ? Gleiches Recht für alle oder es spielt nur noch Großbritannien !


    Klar gibt es auch jüngere Mädels =)

    Auch wenn ich hier anecke. Aus oftmals (nicht immer) schlechter Musik, kann man auch keine gute Covermusik machen. Da gibt es bei weitem besseren Deutschrock!

    In Schwedt gabs in den 70-ern und 80-ern, speziell 76 bis 83 ne recht große Szene. Vereinseigener Fanclub mit über 110 Mitgliedern und bei Heimspielen einen Fanblock zwischen 150 und 300 echten Fans mit Schals, Fahnen und allem Drum und dran. Auswärts fuhren zwischen 10 (bei ungünstigen Zugverbindungen zu den Spielorten der Staffel B) und 100 Fans (Eberswalde, Finow, Fürstenwalde) mit. Wobei diese Zahlen von normalen Zuschauern noch überboten wurden. So waren 1980 über 400 Zuschauer in Fürstenwalde und 1986 und 87 in der Bezirksliga Frankfurt in Eberswalde ca. 600 Schwedter.
    Bereits in der Bezirksliga ab 1965 gings da mächtig zu. Bei den Derbys zwischen Eberswalde, Finow und Schwedt kamen so 2000 bis 3500 Zuschauer. Eberswalde hält den Zuschauerrekord in der Bezirksliga Frankfurt mit über 6000 Zuschauern 1970. Einige sagen sogar 8000. Das konnte ich allerdings noch nicht dingfest machen.
    Sind alles selbst recherchierte Zahlen aus ner Chronik, die ich gerade bearbeite und die Zahlen um 1980 kenne ich aus eigener Erfahrung. Oft auf Reisen gewesen.

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    Original von Sportverein Wittenbeck
    meine jüte....irgendwie muss man sich die zeit doch vertreiebn in der fussballfreien zeit...ich glaube da gibt es schlimmere themen....
    ich will ja nicht eins, wo man genau nach liste geht...ne bowle nach hausmacherart.....


    Dynamo


    gute empfehlung


    Dann mal schnelle zur Erdbeerbowle. Die große Version Ca. 2 Packungen gefrorene Erdbeeren (750 g) einzuckern und über Nacht stehen lassen. Dann 2 Flaschen Weißwein und 1 Flasche Sekt zugeben und nochmal wenigstens 2 Stunden ziehen lassen. Sehr lecker.
    Falls zu herb oder zu süß mit Traubensaft anreichern oder Mandarinen aus der Büchse zugeben.

    Das kann doch nur ein Witz sein. Wer soll denn eine Regionalliga oder Oberliga als 4./5. Liga bezahlen? Ist für Sponsoren ja kaum attraktiver wie die Landesklassen. Dann sollte man die Oberliga entfallen lassen. Dann wären wir allerdings wieder bei dem, was wir jetzt haben, allerdings mit größerer Attraktivität für Aufstiegskandidaten.

    Diesmal wird die Globalisierung anders abgehandelt. Sicher werden die dort aufgeführten Gründe in anderen Betrachtungen garnicht oder wenig herangezogen, in diesem Artikel wird allerdings wieder in die andere Richtung "schwarzgemalt" wie man so sagt. Gibt es denn nirgends jemanden der möglich viele Eventualitäten in einem Ritt zusammenfassen kann?
    Die Zahlen und Fakten sind doch nur abgeleitet (anders gehts ja nicht), aber niemand kann doch sagen, wann der "Zug vielleicht in eine andere Richtung fährt". In 10 bis 20 Jahren sieht da alles vielleicht garnicht mehr so aus, da mit steigender Industrialisierung und Wertschöpfung auch in den arabischen Ländern der Bildungsstand steigt. Wenn man dort mit Arbeit beschäftigt ist, kommen die jungen Leute auch weniger auf dumme Ideen b.z.w. haben keine Zeit und keine Gründe für terroristische Opferbereitschaft.
    Und Vergleiche zum Siegeszug Europas sind nicht möglich, da damals die Mobilität und der Medienbestand ein anderer war. Damals konnten sich z.B. Araber nicht vorbereiten, weil man ohne Medien uninformiert blieb. Heute ist das Gegenteil (Medienüberflutung) der Fall. Jatzt wird LIVE von den Brennpunkten der Welt berichtet.
    Ich könnte jetzt stundenlang weitersabbeln aber die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte.

    Das Problem dabei ist, daß Wismar beim momentanen Tabellenstand keine Zeit hat, um die Perlen zu einer Kette reifen zu lassen. Man hat sich vor der Saison einfach übernommen. Aber es ist auch so, daß man ja noch nicht abgeschrieben ist. Auf jeden Fall reagiert man ja. Ist immernoch besser als untätig zu sein.


    Ich schweig über Beide. So doll ist der Kek auch nicht gewesen. Ein Eisenfuß daneben gestellt und er wird zahm wie ein Lamm. Spreche ihm das Durchsetzungsvermögen für die Oberliga ab. Hätte bei den körperlichen Voraussetzungen schon längst woanders spielen müssen.
    Ansonsten finde ich, daß dieser Teil des Forums immer lustiger wird. Echt ! Langsam wird es peinlich. Ein klasse Schwede - wenn der so gut wäre, dann wär er zu Hansa gegangen. Aber vielleicht wird er in Wismar geparkt und für größere Aufgaben vorbereitet? :D

    Ich halte von Wismars Aktivitäten garnichts. Als ich vor der Saison Anker als Abstiegskandidaten genannt habe, hat man mich mitleidig belächelt und mir Wissen über die Oberliga abgesprochen weil mein Verein in der Verbandsliga spielt. Der momentane Tabellenplatz hat mich bestätigt und ich kann ein wenig Schadenfreude nicht verbergen. Das Traurige aber ist, daß man in Wismar nichts gelernt zu haben scheint. Ich glaube nicht, daß die Spieler, die sich Wismar leisten kann gut genug für Besseres sind. Damit will ich die Finanzkraft des Vereins nicht in Abrede stellen! Aber so wie in dieser Saison betreibt man keine Vereins- und Spielerpolitik.