SG Schulzendorf vs. MSV Zossen 1:0 (0:0)
Tor:
1:0 Neumann, 55. Min.
Nach den letzten beiden verlorenen Partien wollten die Schulzendorfer endlich wieder punkten. Motiviert ging man ins Spiel. Doch bereits nach fünf Minuten hätte man sich nicht beschweren dürfen, wenn Schiedsrichter Becker die Schulzendorfer nach einer Notbremse dezimiert hätte. Ein Zossener Konter wurde im letzten Moment per Foul gestoppt, doch Becker entschied auf einen einfachen Freistoß und ließ die Karten stecken. Glück gehabt!
Schulzendorf stürmte weiter. In der 10. Minute zappelte der Ball dann im auch im Zossener Netz. Der Treffer wurde jedoch nicht anerkannt, weil Oli Rothe den Ball vorher unerlaubterweise mit dem Arm mitnahm und sich so einen Vorteil verschaffte. Weitere drei Minuten später hätte es wieder im Kasten klingeln können. Doch nach einer scharfen Hereingabe von Nils Karge, die sicherlich als Schuss galt, kam Steve Neuman nur noch mit der Fußspitze an den Ball, welche knapp das Tor verfehlte.
In der folgenden Zeit der ersten Hälfte schaltete sich Zossen zusehendst ins Spielgeschehen ein. Eine Vielzahl an Ecken und Freistößen flog auf das Schulzendorfer Tor. Einzig Keeper Heymann, der den Stammkeeper Dahlenburg ersetzte, war es zu verdanken, dass Schulzendorf ohne Gegentreffer durch die Druckphase der Zossener kam und sich mit einem 0:0 in die Pause retten konnte.
Nach der Halbzeitpause setzte sich das Geschehen wie vor dem Seitenwechsel fort. In der 55. Minute gab es wieder einmal eine Ecke für Zossen. Diese konnte jedoch auf Ronny Brendel geklärt werden. Nun ging es schnell. Mit viel Übersicht spielte Brendel den Ball schnell in die Lücke der Zossener Abwehr. Neumann rennt mit Ball seinen Bewacher davon und schiebt eiskalt zur 1:0 Führung ein.
Schulzendorf verstärkte nun die Defensive. Das hieß, dass Torchancen nun Mangelware wurden. Zossen fiel es zunehmend schwerer sich durch die vielbeinige Abwehr der Heimmannschaft zu spielen. Und die wenigen Bälle, die dennoch ihren Weg aufs Schulzendorfer Tor fanden, wurden souverän vom Schlussmann Heymann entschärft.
In der Schlussphase des Spiels wurde die SGS nur noch durch Konter gefährlich. Fünf Minuten vor Schluss hätte Brendel alles klar machen können, entschied sich jedoch freistehend vor dem Zossener Tor noch mal quer zu legen. Der Pass verschwand dann jedoch im aufgezogenen Bodennebel.
Fazit: Dank einer konzentrierten Defensivleistung der gesamten Mannschaft, eines bestens aufgelegten Keeper Heymann und der einen besser genutzten Torchance, erkämpft sich Schulzendorf letztlich nicht unverdient drei Punkte gegen den direkten Tabellennachbarn.
Quelle: www.sg-schulzendorf.de