"Dann ging das Theater los, nach einer Fehlentscheidung reklamierte Schweigel so lange bis er die zweite Gelbe sah. Eine Minute später bekam Tobias Lübs nach einem Foul zwei Faustschläge ins Gesicht und schubte danach seinen Gegenspieler weg, und bekam dafür Rot. Nun brach Chaos aus , erst lag Schiedsrichter Gensch am Boden dann Tumulte. Leute die dort nichts zu suchen haben liefen auf dem Feld herum, Vereinspräsident Klaus Dittmann wollte schlichten und bekam dafür Schläge angedroht. So geht das nicht weiter, einfach nur traurig. Auch wenn Schiri Gensch permanent gegen den Verein pfeift darf sowas nicht passieren."
Zitat aus dem Spielbericht auf der Lok-HP.
Trotz dieser aufkeimenden Selbstkritik sollen einige Tatsachen scheinbar dem Euphemismus anheim fallen.
Dieser Schweigel reklamierte in der Weise, dass er dem Schiri seinen ausgestreckten Mittelfinger in Nahaufnahme unter die Nase rieb und ihn dazu noch anrempelte. Das allein hätte eine Rote Karte zwingend nach sich ziehen müssen. Natürlich war der Auslöser eine Fehlentscheidung wie alle Pfiffe gegen Lok Südost überhaupt. Das äußerten die stets benachteiligten Gastgeber das gesamte Spiel über in wüsten Beschimpfungen dem Schiri gegenüber, der es seinerseits von Anfang an versäumte, sich Respekt zu verschaffen und dadurch am bitteren Ende nicht unschuldig ist.
Dieser Tobias Lübs streckte einen Handwerker mit einem Faustschlag in dessen Nacken zu Boden. Sowas wird also neuerdings als Fouspiel betitelt. Dass sich der "gefoulte" Handwerker dann nicht wie ein Mormone hinstellte und auch noch den zweiten Nacken hinhielt, sollte doch wohl menschlich sein. In welcher Szene jedoch dieser Lübs als Kapitän und Vorbild der Südoster zwei Faustschläge im Gesicht kassiert haben soll, bleibt mir ein Rätsel. Hingegen durfte sich sein Gegenüber über einen abgebrochenen Zahn erfreuen. Den hat er sich dann sicherlich beim Zulangen weggeholt. 
Wie man sich hier bzw. im gesamten Spiel überhaupt benachteiligt fühlen konnte, ist mir schleierhaft.
Ich bin wahrlich kein Freund davon, dass Schiris jede unkontrollierte Atembewegung mit Gelb honorieren.
Doch ich habe noch kein Spiel gesehen, in dem eine Mannschaft jede, aber auch jede Entscheidung des Unparteiischen mit derart kolerischen Reaktionen versilbert.
Grandioser Höhepunkt war in meinen Augen nicht das Umstoßen des Schiris durch die Nr. 7 und das Treten des bereits am Boden Liegenden durch die Nr.2. Auch nicht, dass ihm das Verlassen des Platzes in körperlicher Unversehrtheit in Abrede gestellt wurde und der Platz durch einige mit Bierflaschen Bewaffneter quasi gestürmt wurde.
Nein, der Schiri stellte beiden Trainern ernsthaft die Frage, ob sie das Spiel fortsetzen möchten. 