Beiträge von connewitzchaot

    Schlechtes Spiel, schlechte Stimmung, schlechter Service. Abbruch West trifft auf Abbruch Ost. Über den DFB regen sich die Fans immer schnell auf, aber beim eigenen Verein mit vielen Selbstdarstellern schweigt man.
    Lok Leipzig hat mehr Kult(ur) als St. Pauli und Union zusammen.
    Union gehört mit dieser Leistung in die 4. Liga.

    Am Sonntag saß ein Weilheimer im Conne Island-Cafe und sagte, dass in 5 Jahren eine Leipziger Mannschaft in der 2.BuLi spielen würde. Chemie Leipzig nannte er nicht.
    Er liest gerne linke Zeitungen und meinte Lok Leipzig wäre im Gegensatz zum FC Sachsen Leipzig eine Marke. Er begründete das mit dem SPIEGEL-Artikel, jeder in D. kennt Lok Leipzig.
    Leider erwähnte er auch eine Studie, dass jedes im SPIEGEL genannte Buch 3000 Exemplare mehr absetzen würde. So groß scheint der SPIEGEL-Einfluß doch nicht zu sein. Puh!
    Aus der RSL-Perspektive sind für mich Lok und Chemie Rathausvereine, Lok bekommt 150.000 Euro dieses Jahr, Chemie 800.000 plus 100.000.

    Zitat

    Original von Lokist


    Kein Problem.Wenn ich provozieren wollte,hätte ich gesagt......warum seit ihr hier wenn Chemie spielt.Da ich aber selber weiß,das man nicht zu jedem Spiel gehen kann,war das auch nicht so gemeint! :wink:
    Hätte mich etwas anders ausdrücken müssen.Alles geklärt soweit. :ja:


    Ich wollte heut zum RSL. Ist ausgefallen. Jetzt hätte ich wählen können zwischen 7 Euro für Bezirksliga oder mollig arbeiten. Laubegast hat dann doch nicht den Klang wie 1910 oder Turbine.

    baier
    Hättest es für dich behalten können, statt Fakten auf den Tisch zu legen. Fährt nach Laubegast noch die Linie 3?


    Dynamo
    Ich weiß zwar nicht, warum ich mich für den RSL ins Zeug lege, aber zur Info sei gesagt, dass die in der 3.KK auch schon über 1000 Fans hatten. Aber es hat ja keinen gestört in Leipzig und die BILD lebt nicht vom Geld aus linken Kreisen. Wir haben ja keine Weiber.

    Im Kunze wird die Anzahl der Beine durch die Anzahl der gelben Karten geteilt, nur so kommt man auf 800 Zuschauer beim A-Jugend-Spiel Chemie gg. Union.
    Die Zuschauerzahlen finde ich solange nicht glaubwürdig, egal ob Lok, Chemie oder Dynamo, bis nicht Drehkreuze eingebaut worden sind, die die exakte Zahl ermitteln, auch die mit Schiri- oder Presseausweisen, da würden alleine bei Chemie fast 200 mehr zu Buche stehen.
    Zu Laubegast. Die hatten öfters gute Zuschauerzahlen im Vergleich zum Dresdner SC. Aber der Schnitt dürfte in guten Zeiten bei höchstens 600 gelegen haben.


    Für alle Neider, Chemie Leipzig war sogar einmal Zuschauerbester in der DDR-Oberliga. Da spielte Dynamo Dresden eine Etage tiefer.

    loki
    Ich finde 9000 Zuschauer für ein Spiel gegen MD nicht viel, vor allem bei fast 3000 Magdeburgern.
    Vor der Saison stand wohl Halle als gefühlter Erster fest, jetzt ist sogar Chemie Leipzig vor den selbsternannten Chemikern aus Halle.
    Für mich steht viel auf dem Spiel, wenn weniger als 3000 kommen, dann verliere ich meine Wetten. Aber die Wette, dass Chemie Leipzig im ZS vor mehr Fans spielt als St. Pauli habe ich auch gewonnen. Ich bin und bleibe der größte Spekulant Leipzigs.

    Cobain
    Sei doch froh über die Solariumbräune unserer Spieler. So ist wenigstens die Existenz des derzeitigen Lok-Coaches gesichert, der mit Sonnenstudios sein Geld verdient.


    Wer wird eigentlich hochgelobt? In dieser Saison hat keiner was erwartet, trotzdem stehen wir vor Halle, Magdeburg und Erfurt-Nord. Und es ist doch selbstverständlich, dass potentielle Sponsoren in Leipzig vorsichtig sind, den zweitbeliebtesten Verein zu unterstützen, obwohl er sportlich die Nr. 1 ist.
    Wenn Lok-Fans über 2,50 Euro Eintritt diskutieren, was soll ich als gestriger 7-Euro-Eintritt-Zahler sagen. Eilenburg hatte fast Eintracht Süd-Niveau.


    @all
    Es werden mehr als 3000 grün-weiße Chemiefans in Halle sein, auch bei -30°C.

    Wenn 12421 Fans sich ein 11.Liga-Spiel reinziehen können, kann man doch mit Bezirksliga-Niveau ganz zufrieden sein. Bei den Bodenverhältnissen, rutschiges Geläuf, erwartet man keinen stilvollen Fußball, normalerweise lauert da auch immer eine Außenseiterchance.
    Da 1380 angegeben worden, wird die inoffizielle Zuschauerzahl wohl bei mindestens 1600 liegen. Es gibt in der Umgebung von LEutzsch schönere Stadien als Eilenburg, aber in der 3. Liga wird schlimmeres zugelassen, Neumünster z.B. oder Kiel. Richtigen Support gab es nicht, Chemie tendiert immer mehr zu einem normalen Veein, wo die Fans die Nächte durchmachen und dann ihre Stimme nicht mehr finden.
    In Halle soll auf jeden Fall groß aufgefahren werden, alleine 1000 mit dem Zug. Man rechnet in Insiderkreisen mit über 3000 Chemikern, da war ein so unbedeutendes Spiel wie Eilenburg mit 800-1000 Chemikern eine gute Bewährungsprobe für den hartgesottenen Uwe.

    Wir wollen halt gemütlich zocken, da ist Halle besser. Voriges Jahr hatten wir noch den Platz von Mkberg 1886, aber wir wurden runtergeworfen. Wer hat schon Bock, sich von einem Trainer schleifen zu lassen, wenn man später höchstens 2. KK bei den Männern spielen kann.

    Dann komm´doch zum Stern. Vorübergehend. Dort spielen auch fanatics. Training ist jeden Freitag, 20.15 Ur, Halle Dieskaustr., wir zocken nur, legen Wert auf Technik, nicht auf Körpereinsatz.

    Mindestens 1964 Chemiefans werden am 2.4. in Halle erwartet. Nachdem mit Lok der Erzrivale von der Bildfläche verschwunden ist, bietet sich mit dem Halleschen FC ein neuer würdiger "Hass"konkurrent an. In ganz Leipzig sowie in den Chemiehochburgen im Umland wird mobil gemacht. Egal ob Zeitz, Weißenfels, Zwenkau oder Connewitz, alle sind heiß, zu zeigen, wer die Nr. 1 in Mitteldeutschland ist. Leider kann Chemie dieses Jahr nicht mit Plauen oder Jena mithalten, aber es gibt wohl keinen weiteren Verein, der aus dem Osten langfristig für die 2. Liga gesetzt sein dürfte, dank massiver Unterstützung von Millionären sowie des Rathauses.


    www.chemie-yid-army.de


    Und was soll ich bitte herstellen? Nudossi, Dresdener Stolle, Nußknacker oder den hässlichen VW Phaeton? Dass du Moderator dieses Forums bist, wirft ein schlechtes Licht auf diese Seite.
    Ich kann mich daran erinnern, 2 Euro bei einem RSL-Auswärtsspiel in der 10. Liga bezahlt zu haben, 1 Euro wurde mindestens bei den anderen Spielen verlangt.
    Zu deinem Punkt 3 kann ich nur sagen, dass ich das Schnorren von Punks nicht bedrohlich empfinde, ich versuche Bettlern immer was zu geben, auch wenn ich weiß, dass viele es nicht nötig hätten oder es nur für den nächsten Schuss benötigen.

    Zitat

    Original von Lokist


    Moment mal bitte......wir sind keine Kuh die man melken soll oder kann!Normalerweise gibts nirgendwo Eintritt!Und es gab auch Clubs die 2 Euro verlangt haben.So siehts aus,nicht andersrum!Man muß nur mal an die gute alte D-Mark denken......5 Mark für elfte Liga!Also bitte....
    Da ist es egal ob wir der 1.FC LOK sind,es geht ums Prinzip!


    Ich zahle auch gerne die 2,50 für die kleinen Clubs!Aber es hat jeder das Recht seine meinung über die Preise zu sagen!Denn dieser Preis ist fast die hälfte "eures" Eintrittspreises!(fürs Zentralstadion wohlgemerkt!)



    Im Zentralstadion bezahle ich 7 Euro für einen Platz hinter dem Tor. Es ist allgemein üblich, Eintritt zu nehmen, auch in der 11. Liga. Bei den RSL-Fans wurde ebenfalls kräftig abkassiert, und die haben in der Regel noch weniger Geld als arbeitende Lok-Fans.

    @Ilm
    Natürlich war die Stimmung nicht schlecht, aber es ging um eine CD-Aufnahme und ich habe Angst, dass das Material nicht ausreicht. Vielleicht wäre bei einem positiven Spielverlauf mehr gegangen.


    Bist du jetzt Jena-Fan?


    Danke an die Chemiker, die den gestrigen Tag auf die Beine gestellt haben. Für die Anwesenden wird es in angenehmer Erinnerung bleiben.

    Heute vormittag konnte ich dem Spitzenspiel Chemie gg. Union beiwohnen. Mindestens 1200 Fans (680 Zahlende, manche sprechen von 1600 Anwesenden - Leipziger Größenwahn eben) folgten dem Aufruf, sich lautstark im Kunze zu betätigen, um eine CD-Aufnahme möglich zu machen. Leider ließ der Spielverlauf keine große Stimmung aufkommen. Gewann Chemies Erste gestern noch unverdient gegen Jena, drehte Union heute den Spieß um und konnte durch glückliche Tore 2:0 gewinnen und ist damit Spitzenreiter mit Aufstiegsberechtigung.
    Bei Chemie waren sehr gute Jugendspieler dabei, vor allem technisch war man Union überlegen, leider vergab man Großchancen, aber das ist bei den Männern nicht anders, siehe Jena gestern.


    www.chemie-yid-army.de

    Dynamo
    Du bist zu schlau für mich. Nur müsstest du mal lernen, zwischen den Zeilen zu lesen. Es wird kein Ostverein in den nächsten Jahren die Chance haben, im EC zu spielen, außer man gewinnt den DFB-Pokal als Zweit- oder Drittligist.
    Wenn man bedenkt, welch kulturelles Geschütz Leipzig auffährt, bleibt für den Fußball nicht viel übrig. Und trotzdem gibt es in Leipzig 3 Vereine, die bundesweit bekannt sind in ihren jeweiligen Szenen.
    Seit dem ich dem Spiel DD gg. FFM beiwohnen konnte, ist Dresden für mich kein Deut besser als jeder normale Ostverein wie Aue, Erfurt oder Cottbus. Man braucht sich nicht zu wundern, wenn die Leute sich vom Fußball abwenden. Man kann sich auch sein eigenes Grab schaufeln, wenn man permanent den Pöbel raushängen lässt. Statt Kreativität in die Kurven zu bringen, geht es wieder nur um teilweise sinnlose Gewalt. Mir fällt leider nur Chemie ein, wo ich einen gewissen Witz erkennen kann. Vielleicht liegt es an der Stadt Leipzig, dass sogar die als "rechts" bekannten Lokisten cooler sind als jede neutrale Kurve im Osten.

    Carl Zeiss und Dynamo
    Ich bin bestimmt kein Freund der alten rechten Fraktion bei Chemie. Aber im Gegensatz zu den gutmeinenden aufgeklärten Linken haben sie für mich persönlich mit ihrer Sturheit mehr geholfen, indem sie eher als ich begriffen, dass man den realen Westen als besseres "System" verstehen soll.
    Warum hat eigentlich Cal Zeiss Jena seit 1990 nicht mehr EC-Spiele als Chemie Leipzig bestritten? Konkurrenz in der eigenen Stadt haben sie ja nicht. Und im Gegensatz zur proletarischen Chemie gibt es dort bestimmt auch gut verdienendes Publikum.