Beiträge von Iwan

    Um nicht den Damen zu nahe zu treten, die haben sich ja Mühe gegeben, aber sah trotzdem bescheiden aus.
    Endlich enthüllt sich auch der tiefere Sinn des Digital Senders EINSfestival, heute
    Canada gegen Italien (mit Psycho Muzzati und Chitaroni) dann man wieder unserere gegen die Tschechen ...

    ***Posemuckelprovinzmodus an***
    Bei uns in Finowfurt gibt es die Hans-Wendt-Sporthalle und Hansi sitzt, im 75.Lebensjahr, bei jedem Spiel der Handballer da auf der Tribüne und klatscht.
    ***Posemuckelprovinzmodus aus***

    Zitat

    Original von Jens
    ... Wer sich berufen fühlt, sich gegenseitig die Fresse zu polieren und dazu Gleichgesinnte findet, sollte dies ohne Einschränkungen ausleben dürfen. Ich hab's damals so verstanden, daß echte Hooligans kein Interesse daran haben, mich oder andere "Normalbürger" zu hauen :smile:


    Ohne Einschränkungen ?
    Wenn sich die echten Hooligans wirklich an einen (Ehren)"Kodex" halten und dies als seperaten "Sport" betreiben, dann akzeptieren sie ja schon Einschränkungen. Die organisierten Treffen fernab vom Fußball und vom Stadion nach abgemachten "Regeln" (z.B. 30 vs.30 im Wald) könnten sie ja durchaus als Sportart kultivieren, was die zwielichtigen Kreise ja mit inzwischen zu Sport erklärten Schlägereien wie "Vollkontakt" oder "Extreme Fight" schon vollzogen haben.
    Das was BILD&Co. als Holligans aufspießen sind die üblichen Fußballrandalierer. Das denen, nach dem Kodex der angeblich ehrenwerten Althauer, die Bezeichnung Hoolligan garnicht zusteht kümmert die wenig (den Schriftzug Hooligan schleppen ja pubertierende Jungglatzköpfe in dafür anfälligen Gegenden als kommerzielle Modemarke ohnehin uniform über die Schulhöfe). Die glauben nur weil sie in einem gut gefüllten Stadion Anschluss an eine große Masse, für die Spieldauer gleichgesinnter gefunden haben, die einfachsten Gesetze des Zusammenlebens (Achtung körperlicher Unversehrtheit, Achtung der Würde Anderer, Achtung des Eigentums Anderer) übertreten und brechen zu können. Die Zugehörigkeit zur gleichen Fangruppe suggeriert ihnen (und bietet ihnen häufiig auch) Schutz vor der, normalerweise für sowas fälligen Verfolgung durch die Polizei.
    Aber selbst Fußballrandalierer hätten nur einen Bruchteil von Spaß an und Motivation für ihr Tun, wenn es nicht die große Gemeinde der klammheimlich von sowas faszinierten Gewaltspanner gäbe, die natürlich nie an sowas teilnehmen würden, aber zufällig immer wenn es mal wieder eine Szene von Zerstörungswut oder Klopperei gibt, mit heimlichem Grinsen da stehen und sich nach besonders auffälligen "Aktion" noch die ganze folgende Woche im wohl temperierten Zimmer, am sorgfältig aufgeräumten Schreibtisch via Internet über ihre "Erlebnisse" einer, nach sowas lechzenden Gemeinde den Underground-Jounailisten geben können, um sich danach wohlich in pseudopolitischen Diskussionen über "Polizeigewalt", "strikte Distanzierung von Gewalt", "sozialen Ursachen" und anderen Abschweifungen die Zeit zu vertreiben. Zur Krone des Unterhaltungswertes ist dabei dann natürlich immernoch der schaurig schöne Erlebnisbericht weitgereister (oder geschickt googelnder) Leute, das es irgendwo in fernen Landen noch tausendmal brutaler, heftiger und wilder zugeht. Das ist dann die beste Gelegenheit sich noch scheinheiliger von "sowas" zu distanzieren und sowas zu verurteilen, während man heimlich bedauert nicht dabei gewesen zu sein ... (mind. 100m Sicherheitsabstand dazwischen vorrausgesetzt, wozu hat die Digicam schliesslich den Zoom).

    Sa.16.00 UHr Handball (Pokal), Sportzentrum Westend, 1.SV Eberswalde-Blau Weiss Wusterwitz
    So.13.30 Uhr Eishockey (RL AR), Erika-Hess-Eishalle, ECC Preussen-FASS Berlin
    So.18.00 Uhr Eishockey (Oberliga AR), Sportforum Berlin, EHC Eisbären Juniors-EC Bad Nauheim ,
    alles wetterunabhängig ;)

    Die EHC Eisbären Berlin (Sportbetrieb- und Management GmbH) hat sich 1997 das Logo des SC Dynamo Berlin (D + Ähren + "Sportclub") eintragen lassen, ursprünglich weil der damalige Präsident Berg es unter den Eisbären Fans "aus dem Verkehr ziehen wollte". Dafür wurde anderen Nachfolgern des ex-Sportclubs (im wesentlichem dem SC Berlin) ein eventueller Anspruch abgekauft (abgefunden). Von der GmbH lizensiert mit das Logo zu nutzen ist seither nur die Firma "Eisbären Shop" (Detlef Müller) und der Eisbären Juniors e.V.. Fanclubs die es nutzen wollen (z.B. Fanzine "Eis-Dynamo") haben dafür eine Genehmigung von Müller oder sie bekommen -wie schon vorgekommen- Ärger mit ihm und der GmbH.

    Mal eine ernsthafte Anfrage (kein Kreuzhopperscheiß), wegen der ganzen wetterdedingten Absagen: Hat einer Bock am Sonntag (Anpfiff 14.30 Uhr) sich das Eishockeyderby Weißwasser-Dresden anzuschauen mit Anfahrt aus Berliner Raum? Weil die Hütte da definitiv voll wird, könnte ich bis heute abend noch Karten besorgen, ohne wäre zu riskant. Mit WE-Ticket (oder BB-Ticket+Zuzahlung) kommt man locker zu sinnigen Uhrzeiten hin und zurück.

    Bei Finow ist es eine reine Reaktion auf Motor gewesen und die Zuschauerzahlen basieren auch sehr auf den Derbies (in Jahren ohne Derbies waren sie wesentlich niedriger). Habe es live nur in den 80ern erlebt (wo der Hype der DDR-Liga Derbies schon vorbei war) , bei Motor als "Fans" ca. 20 Hupenbläser und eine Handvoll "Schärpen" Träger. Bei Finow eigentlich nur Rumsteher , Stimmung im heutigen Sinne nahe null (bei beiden). Finow war immer verstärkt mit Leuten aus dem Kreis (von den Dörfern) , die alle Motor nicht für 50Pfennig was gönnten und sich bei Finow hinstellten - obwohl sie auf die ansonsten genauso rumkotzten -.
    Das traurige ist, das die meisten Leute heute noch da sind aber -spätestens ab 1990- nicht mehr ins Stadion zu kriegen sind. Die säuerlichen Ansichten in Bezug auf Finow oder Motor sind immernoch vorhanden und würden (wieder richtige Derbies vorausgesetzt) durchaus bei vielen noch aktivierbar sein, vor allem beim (ex-)Finow Anhang.

    Am Dienstag um 10 Uhr trafen sich im Dorint Hotel Dresden (100m neben RH-Stadion) Vertreter aller Ostvereine -ab Oberliga aufwärts- zu einer von der DFL ausgerichteten Veranstaltung, welche wichtige Beratung für das Vereinsmanagement geben sollte.
    In einem relativ kleinen Konferenzsaal sassen neben den bekannten Vereinspatriarchen auch zahlreiche ins "Management" übergewechselte Leute die man noch vor kurzem eher in Turnhosen in Erinnerung hatte nun in nadelgestreiften Anzügen vor kleinen Tischchen herumlungern, auf denen jeweils der Vereinsname und das (dazu nur selten passende) Logo "Bundesliga" stand.
    Zum Einstand sprach Ostvorsitzender Moldenhauer die üblichen "einleitenden Worte" und bedankte sich gleich mehrfach das alle ihre Vertreter geschickt hatten, danach nahm ihm ein Vertreter der DFL das Mikro aus der Hand und faselierte nichtsagend darüber, das alle schön gespannt am nächsten Tag darauf hören sollen wie denn nun die neuzugefallenen Fernsehgelder verteilt werden, was bei den meisten Anwesenden herzlich uninteressant aufgenommen worden sein dürfte.
    Den ersten Vortrag lieferten zwei danach jungdynamische Anzugträger von "Ernst&Young" ab, die 90 Minuten alle Tricks und Kniffe für die Auslagerung des Spielbetriebs in Kapitalgesellschaften, bei gleichzeitiger Ausschaltung der Mitgliederversammlungen, sowie das Verhindern des Ablösefreien Ausbüchsens der Spieler beim Übergang in die GmbH (oder AG, KGaA, Gmbh&CoKG). Auch wieder ein Thema das zwar ansich theoretisch ganz lustig anzuhören war, aber nur für wenige wirklich praktische Bedeutung haben dürfte. Immerhin meldeten sich bei den obligatorischen Nachfragen Vertreter von Rot-Weis-Erfurt und 1.FC Union Berlin zu Wort und wollten nochmal genau wissen wo man Material zur Ausgliederung in Kapitalgesellschaften her bekommt.
    Um das ganze dann irgendwie in die praktischen Bahnen zu lenken stellte die Firma "Dream Team Solutions" danach ihr Softwarepaket "Sports Planer Lizensierung" vor. Eine Art R3 ganz ganz light für Sportvereine ab Regionalliga aufwärts. Da sich im Saale aber scheinbar wenige computerfirme Leute befanden nahm die Gähnquote nochmals stark zu. Obwohl sich der Vortragende alle Mühe gab, winkten spätestens am Schluss, als er den Preis für seine Softwarelösung ansagte (zwischen 3 und 5000 Euro) die meisten Oberligaclubs deutlich ab. Da half ihm auch nicht der Hinweis, das der VfB Stuttgart die professionlelle Vollversion des Systems (Sports Planer) seit Jahren erfolgreich einsetzt.
    Der zweite Vortag war schon wesentlich interessanter für die breite Masse der anwesenden, was man darin sah das nun langsam die Nadelsstreifenjackets abgelegt und die Binder gelockert wurden. Es ging um einen Vortag des etwas linkisch daherkommenden (Ich bin noch nicht Doktor, aber ich bin bald fertig) Referenten zum Thema "ist Erfolg im Profifußball käuflich". Zwar jonglierte er auf den zwei LCD Tafeln ständig mit Statistiken der Bundesligaveine zwischen 2000 und 2004, was ansich auch nicht so interessant war. Aber seine Schlussfolgerungen zu wirtschaftlichen Auswirkungen Auswirkungen von Heimstärke und Fanbasis lösten einige Schmunzler aus.
    Danach ging es in die - von den meisten Vertretern sehnsüchtig erwartete Mittagspause-. Im Hotelrestaurant konnte man sich am warmen Buffet auf DFL Kosten neben Reis und Kartoffelgerichten sowie diversen Fleischbeilagen ein äußerst schmackhaftes Mittagessen zusammenstellen und am Tisch je nach Wunsch noch von der Bedienung warme und kalte Getränke servieren lassen. Die Gespräche an den Tischen beherrschten jedoch nicht etwa Themen des Managements der Vereine, sondern die bange Frage wie die am Wochenende auszufallenden Spiele nachgeholt werden können und wo man noch Kunstrasenzeiten für seine Kicker kurzfristig rausschlagen könnte. Da ich am Tisch mit dem Vertreter von Hertha BSC sass, wurden dort diese Probleme nicht besprochen (Hertha hat die nicht) sondern es ging um den Lebenswandel einiger Hertha Amateure und dessen Auswirkungen beim Übergang vom Nachwuchs in den Profibereich.
    Zur zweiten Vortagsrunde hatte sich im Konferenzsaal die Anzugsordnung schon deutlich gelockert, vor allem im Oberligabereich waren nun Pullover und karierte Hemden häufiger zu sehen. Auch die Themen wurden praxisrelevanter, wenn auch nur scheinbar. Es ging um Sponsorenwerbung. Zuerst stellte sich die FASPO (Fachverband Sponsoring) vor, eine Fachverband wo alle drin sind die irgendwas mit Sponsoring in Deutschland zu tun haben. Leider wurde daher nur mit allgemeinen Statistiken hantiert und von oben herab irgenwelche Kurven diskutiert. Alle wissen jetzt wohl was die FASPO ist und was sie mach, was sie davon haben weis danach wohl keiner -wenn erst nicht schon vorher wusste-. Einen drauf in Sachen "allgemein ok, für mich uninteressant" setzte dann noch eine ins Businesskostüm gezwängte Mittzwanzigerin vom Stromriesen EnBW ("mit unserer Marke Yellow sind wir auch bei FC Bayern") , die im breitesten Schwäbisch darüber sinnierte das sie in Zukunft keine 850 kleinen Events mehr sponsoren will, sondern sich im wesentlichen auf den VfB Stuttgart , den KSC ("müssen wir ja , weil da unser Sitz ist") und ein Scheibchen am FC Bayern ("deshalb sind wir bei 1860 auch ausgestiegen") konzentrieren will. Was man mit dem Vortrag bei den Ostvereinen anderes Auslösen will als Frustration ist kaum zu sehen. Das Kleinsponsoring jedenfalls hielt die Dame für unergiebig und uninteressant.
    Lustig trat dann ihr Nachfolger auf, ein Mann aus der Werbebranche, der wenigstens versuchte alle im Saal anzusprechen als es um das Thema "Dein Verein als Marke, Markenbildung im Sport" ging. Um auch hier nicht gleich alles zu einer Vereanstaltung für Profibereich werden zu lassen, eröffnete er immer wieder mit dem Spruch "ein kleiner Kreuzer lässt sich viel besser steuern als ein großer Tanker" und wies darauf hin, das auch die kleinst Graue Maus unter den Oberligisten es nur zu versuchen braucht, überall schlummert noch ungeahntes Markenpotentzial. Immer wieder (etwas zu oft) hob er dann auf das Verhalten des FC St.Pauli in Bezug auf die Ausschlachtung des "Kults" rund um diesen Verein ab um sich am Ende für seine Werbeaktivitäten um die Bewerbung eines Testspiels Hertha gegen Barcelona -mit Aktionen wie auf die Strasse malen und wild Plakatieren- selbst zu feiern.
    Wieder sehnsüchtig erwartet stürmte danach alles in die Kaffeepause bevor es anch dieser zum großen Thema "Fanbetreuung" ging. Einzig wichtig schien hier jedoch dem Referenten (einem Anwalt) das Verklagen von Flitzern und die Optimierung von Einlasskontrollen. Sowie die negativen Auswirkungen von Rauchwolken auf das Gemüt zuschauender Sponsoren und Medienvertreter. Der Fan kann sich also von der DFL danach als rundum "betreut" fühlen.
    Die letzte Runde mit "Stargast" Dieter Hoeneß und seinem Kofferträger Preetz zu dessen "Initiative Hertha hautnah" habe ich mir dann gekniffen, zumal mein Co-Vertreter Frank Ploen bis 19.30 Uhr wieder beim Training in EW sein musste.
    Fazit mein Bildungsstand hat sich in Sachen Ost Vereinsfußball kaum erweitert, meine Meinung über die tiefe Spaltung zwischen, nur noch Profitoptimierung strebendem Profitum "oben" und vereinsmeierndem Existenzkampf "unten" dagegen sehr verfestigt. Das beste was man aus der Veranstaltung mitnehmen konnte, waren ein Schreibblock und ein Kugelschreiber mit Bundesliga Logo, die können ja an anderer Stelle nochmal Eindruck schinden.


    Wer war noch da? Wie hat Euch das Essen geschmeckt? Fandet ihr die Olle von EnBW -rein optisch- ;)

    Zitat

    Original von erik
    bekommt man für eine fahne wo "buddhisten-bau*zen" o. "christen-che*nitz" auch stadionverbot?
    das sternchen ist nur damit sich niemand angepisst fühlt.


    "Sachse" war bei uns früher in der Schule auch ein absolut beleidigendes Schimpfwort

    MeckPomm , Brandenburg und Berlin können schon aus wirtschaftlichen Gründen nicht auseinandergerissen werden (Oldenburg fährt nicht zum Oberligaspiel nach Torgelow, no way). Niemand sonst will MeckPomm solo haben.
    Da die Landesverbände NOFV Nord aber ihre 3 Aufsteiger mitbringen, können sie bestenfalls noch ein Land dazu nehmen (käme nur Sachsen-Anhalt in Frage), denn eine Liga mit 5 und mehr regulären Absteigern wird nicht zu machen sein (Vorgabe DFB ist aus Termingründen 16 Teilnehmer regulär).
    Da Sachsen solo auch nicht akzeptiert werden kann und eine A4-Liga (Sachsen-Thüringen-Hessen) zu gross und langezogen (z.B. Bautzen nach Darmstadt) wäre, kommt man am Status Quo im Osten schwer vorbei.
    never touch a running system

    Zitat

    Original von Armeefußballer
    1. OL-Vereine aus Meck-Pomm schließen sich der bisherigen OL Nord an und der restliche Osten bildet eine eingleisige Liga.


    Warum MV rausnehmen und zu Nord schlagen? Warum nicht Thüringen rüber nach Hessen (Süd) oder Sachsen-Anhalt nach Niedersachsen(Nord) ?
    Das wäre geografisch für ein geschlosseneres Ligagebiet (Reisekosten) jeweils wesentlich günstiger.

    Das Problem finde ich nicht ob Palast d.R. oder Schloss sondern ich finde das schlimme daran, das es jahre(vielleicht jahrzente) lang dort ein riesiges Loch geben wird. Nachdem Berlin rund um den Neptunbrunnen und die St.Marienkirche bereits ein historisches Innenstadtquartier im 2.Weltkrieg verloren hat (zugunsten eines riesigen 'Vorplatzes' fürs Rathaus), droht nun auf der anderen Spreeseite ein zweiter Freiraum aus vielleicht-mal-zu-bauenden-Schloss und vielleicht-mal-wiederaufzubauender-Bauakademie. Die DDR hat aus Geldnot lange WK2-Ruinen in exponierter Lage von Städten stehen lassen oder alte und schwer zu erhaltende Bausubstanz langsam vergammeln lassen. Die BRD zeigt ihre Geldnot dadurch das sie erstmal abreist, freie Plätze werden zu Standorten für unrealistische Projekte 'frei gehalten'. Die ganze Diekussion muss natürlich auch Ost (pro Ruine, ää Renovierung Palast) gegen West (pro Freifläche, ää Schloss) sein, schließlich ist jeder seinen Gebräuchen verhaftet.
    Ich denke das es weder auf Palast d.R. noch Schloss hinaus läuft. Es läuft auf einen Großparkplatz und freie Sicht zwischen Neuem Palais und Bahnhof Alexanderplatz hinaus. Wo man am Potsdamer Platz eine riesige Brache mitten in der Stadt architektonisch geschlossen hat (mit privatem Geld) da kommt (mit öffentlichem Geld) eben eine neue hin. Der (potenziell) teuerste Baugrund Berlins wird dann Grünfläche und Parkplatz, aber Hauptsache die Historiker und Architekten können noch lange mit ihren Bauklötzchenmodellen rumspielen, im Osten hat man dann was zu heulen und im Westen was zu phantasieren.