SV Dassow - TSV Goldberg 3:1
Aufbau Boizenburg - VfL Blau-Weiß Neukloster 1:2
Neumühler SV - Marnitz/Suckow 1:4
SV Klütz - Rotation Neu Kaliß 2:1
Ludwigslust / Grabow II - TSG Gadebusch 2:3
SV Plate - SV Crivitz 3:1
Aufbau Sternberg - Schweriner SC 2:2
Wittenburger SV - AWO Hagenow 1:2
Beiträge von Christoph
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Zitat
Original von NWM-Scorer
In der neuen Spielzeit muss der SVD nämlich ohne einige, so genannte Leistungsträger, auskommen. Viele haben ihren Abschied bereits angekündigt.@ NWM-Scorer: Gehörst Du dazu?
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Am drittletzten Spieltag der Landesliga West trat der Parchimer FC beim SV Pastow an.
Die ersten beiden Achtungszeichen setzten die Gäste. Ein 30-Meter-Schuss von Jörn Hähn zwang den Pastower Torwart zu einer Parade (2.). Beim anschließenden Eckball von Torsten Köhler köpfte Bert Freitag über das Tor (3.).
Anschließend übernahmen die Platzherren die Initiative und drängten die Parchimer weit zurück in die eigene Hälfte. Die Abwehr der Gäste hielt dem Druck zunächst aber stand und klärte die wenigen brenzligen Torraumszenen.
Nach einer halben Stunde wurde das Spiel ausgeglichener. Die Gäste spielten nun auch wieder gefährlicher nach vorne. Die große Chance zur Führung vergab Marcel Brockmann, der nach herrlicher Vorarbeit von Thomas Wien frei auf gegnerischen Kasten zulief, aber nur den Pastower Torwart anschoss (40.).
In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit konnte Pastow die 1:0-Führung erzielen. Der Schiedsrichter pfiff einen Freistoß für die Gastgeber, die sofort ausführten. Die PFC-Spieler waren der Auffassung, dass der Ball noch nicht freigegeben war, so dass Benedict ohne Bedrängnis ins Tor traf (45.+1). Trotz massiver Proteste der Gäste gab der Unparteiische das Tor.
Gleich nach dem Seitenwechsel erhöhte Borgwardt, nach einer Unachtsamkeit der Parchimer im eigenen Strafraum, auf 2:0 (46.).
Pastow hatte in 60. Minute noch eine gute Möglichkeit. Wenig später gelang jedoch den Gästen der Anschlusstreffer. Marcel Brockmann traf mit einem verdeckten Schuss von der Strafraumgrenze (62.).
Die Freude der Parchimer währte nicht lange, da Pries bereits drei Minuten später aus Nahdistanz das 3:1 erzielte.
Der PFC gab sich jedoch nicht geschlagen und erspielte sich in der Folge gegen die konditionell nachlassenden Pastower Chance um Chance.
Marcel Brockmann scheiterte nach Vorarbeit von Sebastian Mörer erneut freistehend (68.), Frank Tomuschats Freistoß kratzte der Pastower Torhüter aus dem Winkel (70.) und Thomas Zühlsdorf kam beim einem Kopfstoß nicht richtig hinter den Ball (74.).
Und weiter: Sebastian Mörers Schuss aus Nahdistanz wurde pariert (80.), Jörn Hähn traf den Pfosten (81.) und Falk Röhrdanz köpfte knapp vorbei (84.).
In der 87. Minute fiel das überfällige 3:2. Jörn Hähn markierte nach starker Einzelleistung aus spitzem Winkel den Anschlusstreffer.
Parchim warf jetzt alles nach vorne, kam aber nicht mehr zum Ausgleich. Stattdessen erhöhte der Gastgeber bei einem Konter in der Nachspielzeit auf 4:2 (90.+3).
Nach dieser Niederlage in Pastow steckt der Parchimer FC weiter in Abstiegsnöten und muss am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen die zweite Vertretung des Sievershäger SV unbedingt gewinnen.
Zuschauer: 30 (ca. 7 aus Parchim)
Tor: 1:0 Benedict (45.+1), 2:0 Borgwardt (46.), 2:1 Marcel Brockmann (62.), 3:1 Pries (65.), 3:2 Jörn Hähn (87.), 4:2 Bormann (90.+3)
Parchimer FC: Michael Runnwerth; Ricardo Göldner, Frank Tomuschat, Falk Röhrdanz, Torsten Köhler, Thomas Wien, Bert Freitag, Thomas Zühlsdorf, Jörn Hähn, Sebastian Mörer, Marcel Brockmann (76. Christian Schlaeth)
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Guter Bericht auch aus Wismar. Nur dass unser Torwart bei den Gegentoren den Ball nicht festhalten konnte, kann ich irgendwie nicht bestätigen.
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Das vorletzte Heimspiel der Saison bestritt der Parchimer FC gegen den FC Anker Wismar II auf dem C-Platz des heimischen Stadion am See.
Die Anfangsphase bestimmten die Gäste. Bis auf einen Kopfball, den Michael Runnwerth parierte, sprang zunächst aber nichts Zählbares heraus (12.).
Ab Mitte der ersten Halbzeit kamen die Platzherren besser ins Spiel. Thomas Zühlsdorf per Kopf (34.) und Frank Tomuschat per Freistoß (41.) hatten die ersten Möglichkeiten.
Kurz vor der Pause gingen die Hansestädter in Führung. Ein Torschuss von Lojewski wurde von der Parchimer Abwehr unglücklich abgefälscht. Zysk kam an den Ball und traf unbedrängt zum 0:1 (44.).
Die Parchimer Antwort ließ nach dem Wiederanpfiff nicht lange auf sich warten. Frank Tomuschat sorgte mit einem herrlichen Freistoßtreffer über die Mauer für den Ausgleich (47.).
Sekunden später hatte Christian Schlaeth die Führung auf dem Fuß. Sein Schuss aus spitzem Winkel verfehlte jedoch den Kasten (48.).
In die 57. Minute ging Wismar wieder in Führung. Nach Vorlage von Zysk traf Lojewski mit einem mächtigen Flachschuss ins Eck.
Der Gastgeber zeigte sich nicht geschockt vom erneuten Rückstand. Frank Tomuschat prüfte Anker-Keeper Simmich mit einem schönen Direktschuss nach Freistoß von Jan Schünemann (63.).
Der 2:2-Ausgleich für den PFC fiel wiederum durch einen direkt verwandelten Freistoß. Torsten Köhlers Schuss aus 25 Metern schlug unhaltbar ins lange Eck ein (68.).
Im Anschluss entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften spielten auf Sieg.Für Parchim vergab Bert Freitag zwei Möglichkeiten per Kopf (80., 88.). Auf der anderen Seite strich ein Kopfball knapp am Tor vorbei (87.) und in der Nachspielzeit rettete Keeper Michael Runnwerth mit einer starken Parade gegen einen durchgebrochenen Anker-Spieler das Remis für die Gastgeber.
Mit dem leistungsgerechten Unentschieden gegen die zweite Vertretung des FC Anker Wismar hat der Parchimer FC erneut gegen den Abstieg gepunktet. Die Eldestädter zeigten dabei viel Moral und glichen zwei Mal einen Rückstand aus.
Zuschauer: 90
Schiedsrichter: Prochnow (Kreien)
Tore: 0:1 Zysk (44.), 1:1 Frank Tomuschat (47.), 1:2 Lojewski (57.), 2:2 Torsten Köhler (68.)Parchimer FC: Michael Runnwerth; Ricardo Göldner, Frank Tomuschat, Falk Röhrdanz (46. Jan Schünemann), Thomas Wien, Sebastian Mörer, Bert Freitag, Torsten Köhler, Thomas Zühlsdorf, Christian Schlaeth, Marcel Brockmann (73. Peter Wojtulek)
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Zu einem weiteren Abstiegskrimi in der Landesliga West empfing der Parchimer FC den Brüsewitzer SV.
Die Platzherren nutzten gleich ihre erste Chance zum Führungstreffer. Ein Schuss von Jan Schünemann wurde von der Brüsewitzer Defensive zu schwach abgewehrt. Thomas Wien schnappte sich den Ball und traf von der Strafraumgrenze unhaltbar zum 1:0 (9.).
Die Gäste versuchten anschließend, die Partie zu gestalten, sie konnten sich aber kaum ernsthafte Torchancen erspielen.
Parchim war bei schnellen Tempogegenstößen die gefährlichere Mannschaft. Zu nennen sind Torschüsse von Torsten Köhler (16., 28., 43.) und Jörn Hähn (20.).
Nach dem Seitenwechsel begannen die Platzherren wie die Feuerwehr. Innerhalb von nur 2 Minuten hatten Jan Schünemann, Thomas Zühlsdorf, Thomas Wien und Frank Tomuschat das 2:0 auf dem Fuß (48.+49.).
Auf der anderen Seite hätte ein platzierter Kopfball von Breitkreutz fast den Ausgleich gebracht. Michael Runnwerth im Parchimer Kasten parierte aber prächtig (57.).
Angestachelt von dieser Chance war Brüsewitz in der folgenden Viertelstunde deutlich Feld überlegen. Die Abwehr des Gastgebers stand an diesem Tag aber sehr sicher und ließ keine weiteren Möglichkeiten zu.Am Ende der Partie kam Parchim wieder besser auf. Bert Freitag (72.) und Falk Röhrdanz (77.) vergaben zwei gute Gelegenheiten.
In der 81. Minute klingelte es dann zum zweiten Mal im Gästetor. Thomas Zühlsdorf, angespielt von Christian Schlaeth, war frei durch und traf mit einem Flachschuss ins lange Eck für die nun in Überzahl agierenden Gastgeber.
Mit diesem hoch verdienten 2:0-Erfolg über den Brüsewitzer SV verbesserte sich der Parchimer FC auf den 12. Tabellenplatz und ist zum ersten Mal seit dem 4. Spieltag nicht mehr Inhaber der Roten Laterne.
Zuschauer: 90 (ca. 10 aus Brüsewitz)
Rote Karte: n.n. (Brüsewitzer SV) (73. Minute)
Tore: 1:0 Thomas Wien (9.), 2:0 Thomas Zühlsdorf (81.)
Parchimer FC: Michael Runnwerth; Ricardo Göldner, Frank Tomuschat, Falk Röhrdanz, Thomas Wien, Jörn Hähn, Bert Freitag, Torsten Köhler (90. Thomas Klähn), Thomas Zühlsdorf, Jan Schünemann (75. Christian Schlaeth), Marcel Brockmann (85. Peter Wojtulek)
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Das Kellerduell des 21. Spieltages der Landesliga West bestritten der TSV Graal-Müritz und der Parchimer FC im Waldstadion des Ostseeheilbades.
Nach dem anfänglichen Abtasten übernahm der Gastgeber das Zepter und erspielte sich einige gute Möglichkeit. Die Ostseestädter zeigten aber Schwächen im Abschluss, so dass sie aus ihrer Überlegenheit zunächst kein Kapital schlagen konnten.
Ab Mitte der ersten Halbzeit gelang es Parchim, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Eine erste Möglichkeit hatte Torsten Köhler, dessen Schuss von der Strafraumgrenze im Anschluss an einen Eckball jedoch abgeblockt wurde (26.).
Nach der Pause mussten zunächst die Gäste eine brenzlige Situation überstehen. Christian Schlaeth hatte aber aufgepasst und konnte den Ball klären (54.).
Der PFC zeigte sich in der zweiten Hälfte aber deutlich torgefährlicher und Marcel Brockmann hatte bei einem Konter die Führung auf dem Fuß. Sein Schuss war aber zu schwach (63.).
Auf der Gegenseite strich ein Freistoß nur knapp am Parchimer Tor vorbei (68.). In den Folgeminuten häuften sich allerdings die Einschussgelegenheiten für den Gast. Zunächst köpfte Christian Schlaeth eine schöne Freistoßflanke von Torsten Köhler knapp vorbei (71.). Dann waren gleich zwei Parchimer frei durch, doch Marcel Brockmann bekam den Ball nicht unter Kontrolle (72.). Und schließlich setzte Bert Freitag zum Sololauf an, scheiterte aber an der guten Reaktion des gegnerischen Keepers (74.).
Auch wenn die Gastgeber in der 78. Minute noch eine gute Möglichkeit hatten, der PFC war dem Führungstor näher: Nach Kopfballablage von Sebastian Mörer stand Marcel Brockmann frei, schloss aber zu überhastet ab (80.).
In der 83. Minute gelang Parchim dann die Spiel entscheidenden Aktion. Eine perfekt getimte Flanke von Bert Freitag köpfte Sebastian Mörer schulbuchmäßig gegen die Laufrichtung des Torwarts in die Maschen.
Die Schlussoffensive von Graal-Müritz brachte keine ernsthafte Gefahr mehr für das von Christian Papenfuß souverän gehütete Tor der Gäste. Stattdessen hatte der eingewechselte Sergej Frank bei einem Konter sogar die Möglichkeit zu erhöhen (90.).
Mit einer hervorragenden Mannschaftsleistung entführte der Parchimer FC drei eminent wichtige Punkte aus Graal-Müritz und kann nun am nächsten Sonntag mit einem Heimsieg über den Brüsewitzer SV die Rote Laterne abgeben.
Zuschauer: 90 (ca. 5 aus Parchim)
Schiedsrichter: Söllig (Rostock)
Tor: 0:1 Sebastian Mörer (83.)
Parchimer FC: Christian Papenfuß, Ricardo Göldner, Frank Tomuschat, Torsten Köhler, Thomas Wien, Christian Schlaeth, Bert Freitag, Alexander Prösler, Jörn Hähn, Sebastian Mörer, Marcel Brockmann (87. Sergej Frank)
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SV Crivitz - Blau-Weiß Neukloster 1:3
TSG Gadebusch - Marnitz/Suckow 2:1
SV Plate - Rotation Neu Kaliß 3:2
SV Dassow - Wittenburger SV 1:2
Neumühler SV - Schweriner SC 0:1
SV Klütz - AWO Hagenow 0:3
Ludwigslust / Grabow II - TSV Goldberg 2:1
Aufbau Boizenburg - Aufbau Sternberg 4:1 -
Da muss ich aber scharf protestieren. Ich habe auch 5 Punkte geholt. :wink:
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Am 20. Spieltag der Landesliga West empfing der Parchimer FC die SpVgg. Cambs/Leezen zum Kreisderby.
Der Gast vom Ostufer des Schweriner Sees markierte bereits mit der ersten Aktion die Führung. Ein Schuss von Pautlitz knallte an den Innenpfosten und von dort in die Maschen (2.).
Danach waren die Platzherren ein halbe Stunde lang die dominierende Mannschaft. Die große Möglichkeit zum frühen Ausgleich besaß Bert Freitag, der nach schöner Vorarbeit von Sebastian Mörer knapp am Tor vorbei köpfte (14.). Weitere Gelegenheiten von Christian Schlaeth (19.) und Thomas Klähn (25.) wurden ebenfalls vergeben.
Nach 30 Minuten kam die Spielvereinigung wieder etwas auf und hätte durch einen Kopfball von Wendt das 0:2 markieren können (34.).
In der letzten Minute der ersten Halbzeit gelang dann aber den Parchimern der zu diesem Zeitpunkt verdiente Treffer zum 1:1. Nach einer Vorlage von Christian Schlaeth traf Sebastian Mörer von der Strafraumgrenze (45.).
Nach der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften waren gewillt, den Führungstreffer zu erzielen. Die erste Gelegenheit besaßen die Platzherren mit einem Schuss von Thomas Klähn nach Vorarbeit von Jörn Hähn (50.).
Die Gäste zeigten in der Folge aber die gefährlicheren Spielzüge und gingen durch einen abgefälschten Distanzschuss des ehemaligen Parchimers Schümann erneut in Führung (63.).
Cambs/Leezen blieb nun am Drücker. Wendt vergab zunächst eine gute Möglichkeit (66.), Rusnak machte es besser und traf nach einem Konter zum vorentscheidenden 1:3 (69.).
In der 75. Minute hatte der Gastgeber den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Sowohl Jörn Hähn als auch Marcel Brockmann konnten den Ball nach einer starken Vorarbeit von Bert Freitag aber nicht im Tor unterbringen.
Auf der Gegenseite stand ein Gästespieler frei vor dem leeren Tor, drosch den Ball jedoch an die Latte (78.).
In den Schlussminuten brachten 2 Freistöße von Torsten Köhler nach einmal Gefahr für das Tor der Spielvereinigung (86., 90.). Am 1:3-Endergebnis konnten aber auch diese Versuche nichts ändern.
Der Sieg der SpVgg. Cambs/Leezen war aufgrund der 2. Halbzeit nicht unverdient. Der Parchimer FC muss nun in den kommenden, wegweisenden Spielen in Graal-Müritz und gegen Brüsewitz unbedingt die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt einfahren.
Zuschauer: 100 (ca. 30 aus Cambs/Leezen)
Schiedsrichter: Semrau (Goldenstädt)
Tore: 0:1 Pautlitz (2.), 1:1 Sebastian Mörer (45.), 1:2 Schümann (63.), 1:3 Rusnak (69.)
Parchimer FC: Michael Runnwerth; Ricardo Göldner, Frank Tomuschat, Sebastian Hoffmann, Thomas Klähn (70. Alexander Prösler), Sebastian Mörer, Christian Schlaeth, Bert Freitag, Jan Schünemann (46. Torsten Köhler), Jörn Hähn (80. Peter Wojtulek), Marcel Brockmann
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Schweriner SC - SV Klütz 2:0
SV Dassow - SV Plate 2:0
Aufbau Sternberg - Neumühler SV 3:2
Wittenburger SV - Aufbau Boizenburg 2:2
Blau-Weiß Neukloster - TSG Gadebusch 3:1
TSV Goldberg - SV Crivitz 3:0
AWO Hagenow - Ludwigslust / Grabow II 3:0
Marnitz/Suckow -Rotation Neu Kaliß 5:2 -
Crivitz hat wohl versucht, bei kleineren Vereinen in der Umgebung Spieler anzuwerben (Kobrow, Klinken). So weit ich weiß, hat das aber bisher noch nicht so gefruchtet.
Sie haben auf jeden Fall ihren Oldie-Torjäger Thomas Niemann reaktiviert, das war aber wohl schon vor der Rückrunde.
Außerdem verlässt die Fußballabteilung anscheinend gerade den Sportverein, um in der nächsten Saison wieder als Einheit Crivitz anzutreten. Man fühlt sich etwas untergebuttert von den anderen Sportarten und möchte deswegen eigenständig sein. -
Zum Derby in der Landesliga West empfing der Lübzer SV den Parchimer FC.
In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein sehr zerfahrenes Spiel. Die Platzherren waren optisch überlegen, konnten aber nur selten in den Strafraum des Gegners eindringen. Schüsse von Guder (25.) und Schult (41.) brachten zumindest etwas Torgefahr.
Nach der Pause wurde das Spiel besser. In der 50. Minute hatten die Parchimer ihre erste gute Möglichkeit. Nach einem Eckball von Jan Schünemann scheiterte Frank Tomuschat per Kopf nur knapp.
Auf der Gegenseite fasste sich Kisch ein Herz und traf aus gut 20 Metern mit einem strammen Flachschuss ins lange Eck zum 1:0 (58.).
Lübz drängte nun auf die Vorentscheidung und bekam nach einem Foul von Thomas Zühlsdorf an Kaltenstein einen Elfmeter zugesprochen. Kisch ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und erzielte das 2:0 (66.).
Die Gäste hatten danach durch Thomas Zühlsdorf (70.) und Jörn Hähn (75.) noch zwei Möglichkeiten; sie blieben aber zu harmlos, um dem Spiel noch eine Wende zu geben.
Die Platzherren besaßen auch in der Schlussphase die besseren Gelegenheiten. Kisch (78.) und Kaltenstein (82.) vergaben jedoch die Möglichkeit zum Ausbau der Führung.
Der 2:0-Sieg für den Lübzer SV war am Ende vollauf verdient. Die Bierstädter konnten damit ihre Durststrecke von 4 nicht gewonnenen Spielen in Folge beenden. Die Parchimer mussten nach drei Siegen in Serie einen kleinen Dämpfer hinnehmen.
Zuschauer: 200 (ca. 30 aus Parchim)
Schiedsrichter: Bengsch (Groß Roge)
Tore: 1:0 Kisch (58.), 2:0 Kisch (66., Foulstrafstoß)
Parchimer FC: Michael Runnwerth, Ricardo Göldner, Frank Tomuschat, Falk Röhrdanz (10. Torsten Köhler), Thomas Wien, Christian Schlaeth, Bert Freitag, Thomas Zühlsdorf, Jörn Hähn, Jan Schünemann, Marcel Brockmann (73. Sebastian Mörer)
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TSG Gadebusch - TSV Goldberg 1:0
Rotation Neu Kaliß - Blau-Weiß Neukloster 1:2
SV Plate - Marnitz/Suckow 2:3
Aufbau Boizenburg - SV Dassow 2:1
Neumühler SV - Wittenburger SV 1:3
SV Klütz - Aufbau Sternberg 2:2
SV Crivitz - AWO Hagenow 0:2
Ludwigslust / Grabow II - Schweriner SC 2:4 -
Am 18. Spieltag der Landesliga West hatte das Schlusslicht Parchimer FC den Kröpeliner SV zu Gast.
Die Gastgeber erzielten die frühe 1:0-Führung. Nach einem Eckball traf Bert Freitag mit einem sensationellen Fallrückzieher direkt unter die Latte (8.). Wäre ein Kamerateam vor Ort gewesen, hätte der Wettbewerb „Tor des Monats April“ bereits einen Top-Kandidaten!
Anschließend übernahm der Gast die Initiative. Große Torgefahr stellte sich allerdings vorerst nicht ein. Nennenswert war ein Distanzschuss in der 28. Minute.
Bei einem schnellen Gegenstoß war Kröpelin dann im Glück, dass Schiedsrichter Pfennigsdorf eine Notbremse an Jörn Hähn nur mit der Gelben Karte ahndete (30.). Den anschließenden Freistoß setzte Frank Tomuschat an die Unterkante der Latte, von wo der Ball wieder ins Feld zurücksprang.
Danach hatte Parchim noch einige verheißungsvolle Offensivaktionen, war im Abschluss aber zu unentschlossen.
Die 2. Hälfte begann mit Dauerdruck der Gäste auf das PFC-Gehäuse. Die erste Großchance war ein Kopfball, der nur knapp am Tor vorbei strich (51.).
Anschließend trieb Parchims Keeper Michael Runnwerth die Kröpeliner Offensivkräfte mit seinen Paraden zur Verzweiflung. Gleich zwei Mal parierte er gegen den durchgebrochenen Hausburg glänzend (58., 69.). Auch ein Kopfball aus Nahdistanz landete in den Armen von Parchims Nummer 1 (64.).
In der letzten Viertelstunde wurden die Kombinationen der Gäste ungenauer, so dass Parchim für etwas mehr Entlastung sorgen konnte. Bei einem langen Ball auf Sebastian Mörer kam Kröpelins Keeper Schalke aus dem Kasten und konnte sich nur mit einer Notbremse helfen, die die Rote Karte nach sich zog (86.).
Bei den Mühlenstädtern ging dafür ein Feldspieler in den Kasten. Dieser musste aber nicht mehr ernsthaft eingreifen, da das Spiel wenig später abgepfiffen wurde.
Mit dem 1:0 über Kröpelin gelang dem Parchimer FC der dritte Heimsieg in Folge. Aufgrund der guten Möglichkeiten der Gäste in der zweiten Hälfte war der Erfolg etwas glücklich. Der PFC zeigte aber die kämpferischen Tugenden, die notwendig sind, um den Abstieg noch zu vermeiden.
Zuschauer: 110 (ca. 10 aus Kröpelin)
Schiedsrichter: Pfennigsdorf (Sternberg)
Tor: 1:0 Bert Freitag (8.)
Rote Karte: Schalke (Kröpeliner SV) (86. Minute) - Notbremse
Parchimer FC: Michael Runnwerth, Ricardo Göldner, Frank Tomuschat, Sebastian Hoffmann, Thomas Wien, Torsten Köhler (77. Sebastian Mörer), Christian Schlaeth, Bert Freitag, Thomas Zühlsdorf, Jörn Hähn, Jan Schünemann
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Schweriner SC - SV Crivitz 3:0
SG Aufbau Boizenburg - SV Plate 3:1
SV Dassow - Neumühler SV 2:1
Blau-Weiß Neukloster - SG Marnitz/Suckow 1:1
TSV Goldberg - Rotation Neu Kaliß 2:1
AWO Hagenow - TSG Gadebusch 2:0
Aufbau Sternberg - Ludwigslust / Grabow 1:2
Wittenburger SV - SV Klütz 4:2 -
Am 17. Spieltag der Landesliga West versuchte der Parchimer FC, seine gute Rückrundenbilanz bei der 2. Vertretung von Eintracht Schwerin weiter zu verbessern.
Dieser Anspruch konnte bereits in der 3. Minute untermauert werden, denn Christian Schlaeth hielt nach einem Freistoß von Frank Tomuschat einfach mal volley drauf und erzielte das 0:1.
Die Eintracht hatte anschließend Mühe, sich gegen die gut gestaffelte Gästeabwehr in Szene zu setzen. Kurz vor dem Strafraum waren die meisten Spielzüge bereits beendet.
Eine gute Möglichkeit für die Platzherren gab es in der 23. Minute. Parchims Abwehrchef Frank Tomuschat konnte den Torschuss aber noch abblocken.
Die Gäste nutzten wenig später erneut eine Standardsituation, um auf 0:2 zu erhöhen. Einen Freistoß von Christian Schlaeth versenkte Falk Röhrdanz mit dem Hinterkopf ins lange Eck (28.).
In der Folge vergaben Marcel Brockmann (35.) und Jörn Hähn (39.) weitere Gelegenheiten für die Eldestädter.
Auf der anderen Seite gelang dem Gastgeber in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit der Anschlusstreffer. Ein Flankenball von der Grundlinie wurde am langen Pfosten von Fuge verwertet.
Nach der Pause bemühten sich die Landeshauptstädter um den Ausgleich. Es fehlte allerdings am Durchschlagsvermögen, um das Gästetor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Ein schöner Distanzschuss von Liesberg war eine der wenigen nennenswerten Aktionen (65.).
Parchim setzte bei Tempogegenstößen gefährlichere Akzente. Bert Freitag überlief auf links alle Gegenspieler und passte nach innen, wo Marcel Brockmann allerdings den Ball nicht traf (75.). Wenig später musste sich Eintrachtkeeper Hoffmann strecken, um einen mächtigen Freistoß von Frank Tomuschat zu klären (79.).
In der 86. Minute war der Schweriner Torwart jedoch machtlos, als die Abseitsfalle seiner Vorderleute bei einem Gästefreistoß nicht funktionierte und Sebastian Mörer unbedrängt das 1:3 markieren konnte.
Mit diesem verdienten Auswärtserfolg ist der Parchimer FC der Nichtabstiegszone wieder einen Schritt näher gekommen.
Zuschauer: 90 bei freiem Eintritt (ca. 10 aus Parchim)
Tore: 0:1 Christian Schlaeth (3.), 0:2 Falk Röhrdanz (28.), 1:2 Fuge (45.+1), 1:3 Sebastian Mörer (86.)
Gelb-Rote Karte: n.n. (FC Eintracht Schwerin II) (85. Minute)
Parchimer FC: Michael Runnwerth; Falk Röhrdanz, Frank Tomuschat, Ricardo Göldner, Thomas Wien, Sebastian Hoffmann (87. Thomas Klähn), Bert Freitag, Jörn Hähn (66. Sebastian Mörer), Christian Schlaeth (62. Torsten Köhler), Marcel Brockmann Jan Schünemann
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Zum zweiten Nachholspiel am Osterwochenende empfing der Parchimer FC den SV Warnemünde im heimischen Stadion am See.
In den ersten 45 Minuten war der Gast von der Ostsee das spielerisch deutlich bessere Team. Mit schnellen Kombinationen wurde die Abwehr der Platzherren immer wieder unter Druck gesetzt. Gute Möglichkeiten wie ein Kopfball (17.) und eine Direktabnahme nach einem Eckball (35.) blieben aber ungenutzt.
Parchim kam meist nur mit langen Bällen in die Nähe des gegnerischen Kastens. Die einzig nennenswerte Gelegenheit war ein Schuss von Bert Freitag, der knapp über das Tor strich (41.).
Nach dem Seitenwechsel blieb Warnemünde spiel bestimmend, war aber nicht mehr so dominant.
Die Platzherren bemühten sich um mehr Offensivaktionen, zeigten aber nur selten Torgefahr. Ein Kopfball von Bert Freitag landete auf dem Außennetz (65.).
Auf der Gegenseite verfehlte ein strammer Flachschuss nur knapp das Gehäuse (71.).
Das Tor des Tages fiel in der 80. Minute. Eine weite Freistoßflanke in den Strafraum wurde von Jörn Hähn quer gelegt und Marcel Brockmann netzte den Ball mit dem Kopf ein.
Die folgende Schlussoffensive der Hansestädter brachte nichts mehr ein. Im Gegenteil: Marcel Brockmann hatte seinen zweiten Treffer auf dem Fuß, scheiterte bei einem Konter aber an der guten Reaktion des gegnerischen Torwarts (90.).
Der Parchimer Heimsieg muss aufgrund der Vorteile der Gäste bei Spielanteilen und Chancen sicherlich als glücklich bezeichnet werden. Die Warnemünder scheiterten jedoch vor allem an ihrer Abschlussschwäche.
Zuschauer: 90
Tor: 1:0 Marcel Brockmann (80.)
Parchimer FC: Michael Runnwerth; Falk Röhrdanz, Frank Tomuschat, Ricardo Göldner, Thomas Wien, Sebastian Hoffmann, Bert Freitag, Jörn Hähn, Peter Wojtulek (70. Sebastian Mörer) , Marcel Brockmann (90. Thomas Klähn), Jan Schünemann (64. Christian Schlaeth)
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Am Ostersonnabend führte den Parchimer FC das zweite Rückrundenspiel der Landesliga West nach Nordwestmecklenburg, zum Tabellenzweiten, den Grevesmühlener FC.
Grevesmühlen übernahm erwartungsgemäß sofort die Spielkontrolle, spielte aber in der ersten Halbzeit zu behäbig, um die dicht gestaffelte Abwehr der Gäste in Verlegenheit zu bringen. Zwei Kopfbälle von Kacprzyk (11., 19.) waren noch die besten Möglichkeiten.
Parchim konnte sich nach 20 Minuten etwas aus der Umklammerung befreien und mit Fernschüssen von Alexander Prösler (31.) und Frank Tomuschat (38.) auf sich aufmerksam machen. Die größte Einschusschance für die Gäste vergab Alexander Prösler mit einem Kopfball, der knapp am Pfosten vorbeiging (45.).
Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Platzherren deutlich engagierter und hatten auch umgehend Erfolg. Eine weite Freistoßflanke verlängerte Grzegorczyk völlig freistehend per Kopf ins lange Eck zum 1:0 (48.).
Grevesmühlen war nun am Drücker. Kacprzyk hatte die Riesengelegenheit zum schnellen zweiten Tor, scheiterte aber an der guten Reaktion von Gästekeeper Christian Papenfuß (51.).
Auf der anderen Seite vergab Marcel Brockmann nach einem schnellen Konter seine Einschussmöglichkeit (58.).
Das vorentscheidende 2:0 blieb Kacprzyk, dem Kapitän der Platzherren, vorbehalten. Einen präzisen Pass in den Strafraum verwertete der Stürmer routiniert (65.).
Die Gäste behielten trotz des Rückstandes ihre defensive Ausrichtung bei und da auch Grevesmühlen nicht mehr mit vollem Eifer bei der Sache war, verflachte das Spiel in den letzten 25 Minuten zunehmend.
So blieb es beim 2:0-Arbeitssieg für die Spitzenmannschaft aus Grevesmühlen. Die Gäste aus Parchim boten eine kompakte und kämpferische Defensivleistung, zeigten aber in der Offensive zu wenig Durchschlagskraft, um sich einen Punkt zu verdienen.
Positiv zu erwähnen ist das faire Auftreten beider Mannschaften. Schiedsrichter Tübergen musste nicht eine gelbe Karte verteilen.
Zuschauer: 100 (ca. 5 aus Parchim)
Schiedsrichter: Tübergen (Wismar)
Tore: 1:0 Grzegorczyk (48.), 2:0 Kacprzyk (65.)
Parchimer FC: Christian Papenfuß, Ricardo Göldner, Frank Tomuschat, Falk Röhrdanz, Thomas Wien, Sebastian Hoffmann, Alexander Prösler (75. Bert Freitag), Thomas Zühlsdorf (80. Thomas Klähn), Jan Schünemann, Marcel Brockmann, Peter Wojtulek
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Zitat
Original von Lübz
:biggrin: =) Glückwunsch an den PFC, wurde ja auch Zeit das Ihr endlich mit der Aufholjagt beginnt. =) Macht weiter so, wir drücken Euch die Daumen !!! =) :biggrin:

Ja, besten Dank! Am Sonnabend geht es nach Grevesmühlen. Mal sehen, ob wir Euch da einen kleinen Gefallen tun können.
