Beiträge von SGU

    So ist es. Das vorangegangene Foul (erstes Vergehen) wurde geahndet. Die persönlichen Strafen folgten. Der SR hat hier alles richtig gemacht.


    Gruß
    Uwius ;)


    Wobei der SR die Karten nicht nach diesem chronologischen Ablauf verteilt hat, was aber eine übliche Handlungsweise darstellt. :D

    ...
    Panucci verließ das Spielfeld nicht mit der Absicht, einen Gegner bewusst ins Abseits zu stellen, sondern vielmehr ungewollt nach einem Zusammenprall. Deshalb wird auf die Verwarnung verzichtet, da keine Unsportlichkeit vorlag.
    ...


    Ich sehe schon, wir kommen nicht mal auf einen kgN. :huh:
    Dass auf eine Verwarnung verzichtet werden kann, weil keine Unsportlichkeit vorliegt, steht ja mit keiner Silbe in der Regel.
    Aber das hatte ich im vorangegangenen Posting schon geschrieben, das der Wortlaut die Verwarnung obligatorisch macht, für den allg. Sprachgebrauch, sie muss in jedem Fall erteilt werden.
    Man kann also nur erahnen, woraus du deine Auslegung ziehst.
    Auch in den Zusatzbestimmungen ist weder solch ein Fall erläutert, noch eine Auslegung präferiert.


    Ich bleibe dabei, es gibt zwei Möglichkeiten der Auslegung, wovon Fröjdfeldt und du die eine gewählt haben, die andere aber nicht sehen (wollen). 8)
    Ich habe schon unzählige Wortlaute von Gesetzestexten analysiert, um nicht eineindeutige Ausführungen (Schlupflöcher) zu erkennen, die in diesem Fall ist (zumindest mir) deutlich erkennbar.

    Falsch !!! Panucci war in der diskutierten Situation ein spielberechtiger Verteidiger, der nach einem unglücklichen Zusammenprall mit seinem Torhüter über die Torauslinie gelang und sich (möglicherweise) verletzte. Wenige Sekunden später - der zeitliche Zusammenhang war somit zweifellos gegeben - erzielte der Angreifer das Tor. Somit MUSS das Tor anerkannt werden.


    Anders wäre es, wenn Panucci sich schon in einer Spielsituation vorher, die nicht in einem Zusammenhang zu dieser gestanden hätte, verletzt hätte (blöde Wortwiederholung) und mit Kenntnis an gleicher Stelle betreut worden wäre. Dann hätte er mit der Spielsituation nichts zu tun und würde bei einer Abseitsbeurteilung auch keine Rolle spielen.


    Gruß
    Uwius ;)


    Wie dastalent71 vermisse ich ebenfalls das Eingehen auf die implizierte Absicht des Abwehrspielers, den Gegner "Abseits zu stellen". Ich spreche dir und den anderen Schiedsrichtern diese Interpretationsweise ja nicht ab, sie ist zweifellos möglich, aber eben, wie man anhand der vermehrten Kritik aus "Expertenkreisen" bemerken sollte, nicht unbedingt naheliegend.
    Aber selbst dein neuer Ansatz des "zeitlichen Zusammenhangs" ist keineswegs frei von Kritikpunkten.
    Der Ball wurde nach dem Zusammenprall von Buffon und Panucci sogar bis außerhalb des Sechzehners "geklärt", da habe ich schon ganz andere Situation erlebt, in denen auf "neue Spielsituation" hinsichtlich einer Abseitsstellung entschieden wurde.


    Die Frage der Absicht spielt nur für die Frage Gelbe Karte ja oder nein eine Rolle.


    Damit liegst du aber komplett daneben.
    Die Vergabe der Verwarnung ist dem Wortlaut der Regel nach nicht fakultativ, sondern obligatorisch.


    Zitat

    „Begibt sich ein verteidigender Spieler hinter die eigene Torlinie, um einen Gegner abseits zu stellen, lässt der Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen und verwarnt den verteidigenden Spieler bei der nächsten Spielunterbrechung, weil er das Spielfeld ohne Erlaubnis des Schiedsrichters absichtlich verlassen hat.“


    Da steht "weil er das Spielfeld ohne Erlaubnis des Schiedsrichters absichtlich verlassen hat.“, nicht wenn.

    ähm nur mal zur info. der hat das foul gepfiffen und dem spieler auch gelb gegeben..so habe ich es zumindestens gesehen.


    Richtig, nach der Situation gab's insgesamt 3 Karten, erst Rot für Schweinsteiger (Tätlichkeit), dann Gelb für Leko (Foulspiel) und Lehmann (Reklamieren).

    Auflösung:


    Das Tor ist anzuerkennen. Auf eine Verwarnung des Abwehrspielers gemäß Regel 11 wird allerdings verzichtet, da der Abwehrspieler nicht bewusst das Spielfeld verlassen hat, um den Angreifer ins Abseits zu stellen, sondern vielmehr aus einer unmittelbar vorangegangenen Spielsituation heraus über die Spielfeldgrenze gelangt ist.


    Das ist die Interpretationsweise von Dir und vom Schiedsrichter in diesem Spiel, in der Regel und den Erläuterungen der FIFA steht dazu NICHTS.
    Die Regel läßt eindeutig auch die andere Interpretation zu, die du weiter unten als "Pech gehabt" abkanzelst.
    Selbst nach Kenntnis der Regel kommt man ja auch unter "Experten" nicht zu einem eineindeutigen Ergebnis.



    ... Persönliche Anmerkung und Meinung: Die Regel muss nicht überarbeitet werden. Wenn Verletzungen dazu führen dürften, dass Abwehrspieler das Spielfeld zu verlassen berechtigt sind und somit Angreifer sich plötzlich im Abseits befinden würden, verletzen sich (übertrieben ausgedrückt) aus heiterem Himmel künftig komplette Viererketten und retten sich gerade noch vor dem entscheidenden Pass über die Spielfeldgrenze.



    ...


    Wenn das überarbeitet wird, öffnet es das Tor zu Betrug und Schauspielerei... Meinst du etwa, bspw. ein Italiener würde sich nicht urplötzlich vor Schmerzen krümmen, wenn er raus(ge)stolpert wird, wenn er so ein Tor verhindern kann...
    ...


    Ich antworte mal auf beide Zitate.
    Wer sagt denn, dass ich mit "Überarbeitung" die Differenzierung zwischen Verletzung und absichtlichem Verlassen durch den Abwehrspieler meine? 8)
    Es muss lediglich der Passus: "um einen Gegner abseits zu stellen." entfernt werden, da ein schwer verletzter Spieler ja sowieso durch Unterbrechung von diesem Fall ausgenommen ist, wie Uwius ja ebenso anmerkte. ;)



    siehe hier:

    ...


    Wenn allerdings vom SR erkannt wird, dass ein Spieler ernsthaft verletzt ist und sofort medizinische Hilfe benötigt (z. B. Kopfverletzung, Ohnmacht ...), ist es ohnehin seine Pflicht, das Spiel zu unterbrechen, um ihm eine Behandlung zu ermöglichen. Hier wird das Spiel dann allerdings nicht wegen einer Abseitsstellung unterbrochen, sondern eben wegen dieser Verletzung. Das Spiel wird mit SR-Ball fortgesetzt.


    Die Streichung des Passus' nimmt dem Schiedsrichter die Möglichkeit einer anderen Interpretation, er kann nur weiterlaufen lassen, bei Verletzung muss er dann nur entscheiden, ob Unterbrechung oder nicht. Unabsichtliches Herausrutschen und leichte Verletzungen haben dann unwiderruflich ein Weiterspielen ohne Abseitsstellung zur Folge. :D


    [size=8]


    ... Wenn sich ein Abwehrspieler - wie in Wetzi`s Fall geschildert - in einer Angriffssituation tatsächlich verletzt und durch seine gegenwärtige Position das Abseits aufhebt, ist das vielleicht unglücklich für ihn und seine Mannschaft - aber nicht zu ändern.


    --> Siehe Erklärung oben
    Nicht einfach nur Pech gehabt ... einer schwammigen Formulierung der FIFA und deren Auslegung durch den Schiedsrichter zum Opfer gefallen. :thumbsup:

    Dann mal meine Anmerkung:


    Auch die FIFA-Regel bringt keine klare Entscheidung hervor.


    siehe auf FAZ-Artikel


    Zitat

    Für den aktuellen Fall einer für den gemeinen Fußballverstand abseitigen Abseitsentscheidung bringen die Reformideen aus den Köpfen van Bastens oder Peters' freilich nicht viel. Selbst die Fifa als oberster Hüter der Regeln bringt den Fußball-Fan nicht wirklich voran, wenn sie in ihrem offiziellen Regelheft als Erläuterung zur Abseitsregel sagt: „Begibt sich ein verteidigender Spieler hinter die eigene Torlinie, um einen Gegner abseits zu stellen, lässt der Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen und verwarnt den verteidigenden Spieler bei der nächsten Spielunterbrechung, weil er das Spielfeld ohne Erlaubnis des Schiedsrichters absichtlich verlassen hat.“



    Der Italiener Christian Panucci freilich begab sich sicherlich nicht freiwillig hinter die Torlinie, um einen gegnerischen Stürmer ins Abseits zu stellen.


    Panucci hat ja den für eine klare Entscheidung vorausgesetzten Vorsatz des Abseitsstellen vermissen lassen, es handelte sich also von Fröjdfeldt um eine eigens interpretierte Auslegung der FIFA-Regel, die, wie man sieht, Befürworter und Gegner findet. Genauso gut hätte er auf Abseits gegen Holland entscheiden können, da Panucci nicht Abseits stellen wollte. Diese Interpretation wäre auch möglich gewesen. 8)
    Das es überhaupt einen Interpretationsspielraum gab, sieht man ja daran, dass Fröjdfeldt auf die in der Regel genannte Gelbe Karte verzichtete, ohne dass dies im Text in Aussicht gestellt wurde.


    Die Regel gehört überarbeitet.

    Zitat

    Im Regelwerk des Fußball-Weltverbandes Fifa ist diese Situation in den Zusatzbestimmungen und Richtlinien für Schiedsrichter wie folgt beschrieben: „Begibt sich ein verteidigender Spieler hinter die eigene Torlinie, um einen Gegner abseits zu stellen, lässt der Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen und verwarnt den verteidigenden Spieler bei der nächsten Spielunterbrechung, weil er das Spielfeld ohne Erlaubnis des Schiedsrichters absichtlich verlassen hat.“


    Im aktuellen Fall verzichtete Schiedsrichter Peter Fröjdfeldt (Schweden) auf eine Verwarnung von Verteidiger Panucci, weil dieser unabsichtlich das Spielfeld verlassen hatte.


    Quelle: FAZ.net


    Regel 11 des DFB sagt im Prinzip das gleiche aus.
    Ich habe da trotzdem meine Zweifel, denn es heisst ganz eindeutig:


    „Begibt sich ein verteidigender Spieler hinter die eigene Torlinie, um einen Gegner abseits zu stellen ..."


    Dies unterstellt die Absicht des Verlassens, um den Angreifer Abseits zu stellen. Davon kann hier ja keine Rede sein.


    Quelle: union-sandersdorf.de ;) :schal5: :schal5: :schal5:

    ... habe gehört,dass boy heute nicht im tor stand?... und haupt hat auch nicht gespielt?!


    Lühr stand im Tor, Haupt wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt.



    Jetzt sag nicht, dass sein LIEBLINGSGEGENSPIELER "Hautkopf" ist. :ja: ;)


    Sein Lieblingsgegenspieler


    Dann ist die Aussage dennoch Bullshit. Nach der Behauptung hätte er sich ja sowohl im Hin- als auch im Rückspiel das Bein gebrochen...
    Solche Verletzungen sind immer scheiße. Aber sowas passiert nunmal (leider) beim Fußball. Auch das gehört dazu.


    Du solltest Aussagen nicht immer vorschnell als Bullshit abtun.
    Es hat sich natürlich nicht in der laufenden Saison zugetragen. :cursing:
    Klar KANN das passieren, auch die "Kuriosität" des gleichen Gegners, aber die Art und Weise, wie's passiert ist, sagt da etwas anderes. :thumbdown:

    einem Spieler sowohl im Hin- als auch im Rückspiel das Wadenbein gebrochen...
    Man du bist echt ne Witzfigur...


    So kurios es klingt, es stimmt.
    Er ist heute aber trotzdem aufgelaufen, zumal das Spiel (heute zumindest) sehr fair zuging und er keinen Kontakt zu seinem "Lieblingsgegenspieler" hatte. 8)

    Sandersdorf - Stendal 3:1 (0:0)


    1:0 Hübner (60.)
    2:0 Marose (78.)
    2:1 Körner (79.)
    3:1 Marose (85.)


    Zuschauer: 175


    Auf Sandersdorfer Seite wurden reihenweise Hochkaräter versemmelt.
    Stendal in Lethargie versunken, einzig Körner versuchte in der Spitze mal was. Außer dem Tor und noch einem Standard kam so gut wie gar nix.

    Schaller zur nächsten Saison nicht mehr Trainer in Wolfen.
    Spekulation: R.Hodul / R. Tretschok


    PS: 2x Vize und ein Aufstieg haben dann wohl nicht ausgereicht. Erfolglosigkeit kann's ja also nicht gewesen sein. ?( :stumm: