Ich freu mich schon auf die morgige Zeitung, in der ich vermutlich wieder lesen kann, wie aufopferungsvoll sich Lok präsentiert hat aber leider dummerweise keine 3 Punkte im Hölzchen geblieben sind. Bin total gespannt darauf, die Spielbewertung von den Herren Euen und Ohm zu lesen. 
Lok fängt sich mit einem Spieler mehr (30 min. lang) n Gegentor. Selbst 10 Minuten mit zwei (!!) Spielern mehr auf dem Feld, war Staßfurt gefährlicher als unsere Jungs. Unglaublich!!!!
Stendaler Sturm total wirkungslos... Schulz als einziger spielstark - aber weitgehend auf sich alleingestellt. Gassel in der Abwehr gewohnt mit guter Leistung. Marscheider für mich "wenig überzeugend". Das Mittelfeld (außer Schulz, mit Abstrichen Schönhoff) ideenlos - alle Angriffe wurden durch die Mitte gestartet. Gegen eine großgewachsene und kompromisslos spielende staßfurter Verteidigung, hatte Lok nichts entgegenzusetzen. Uwe Schmidt mit ansehnlichem Debüt. Kämpferisch kann man der Mannschft (eigentlich wie immer) rein gar nichts vorwerfen, doch taktisch und spielerisch war dies Match eine einzige Kathastrophe...
So schnell kommen keine 402 Zuschauer mehr ins Hölzchen... Traurig, schon nach dem dritten Spieltag festzustellen, dass in dieser Saison wohl auch keine großen Schritte nach vorn gemacht werden.
Zu dem SV Staßfurt:
In meinem ganzen Leben hab ich noch keine Mannschaft gesehen, die solch einen Anti-Fussball gespielt hat wie Staßfurt... Wieviel Staßfurter haben eigentlich gelb gesehen? Sieben? Acht? Mir fehlen die Worte, um zu beschreiben wie Staßfurt ein Fussballspiel angeht. Also die Bezeichnung Bauernmannschaft trifft es wohl am besten... Da wird nachgetreten, zwischen Ball und Gegenspieler keinen Unterschied gemacht, in jedem Zweikampf der Ellenbogen zum Einsatz gebracht, provoziert und simuliert. Unglaublich... ..