@ Lupo
Erst mal muss ich sagen, dass ich es begrüße, eine Wortmeldung von einem Aktiven zu hören.
Ich denke, dass die derzeitige sportliche Situation völlig falsch eingeschätzt wird. Wir stehen auf Platz 14 der Verbandsligatabelle, bei einem Punkt Vorsprung auf die Nichtabstiegsplätze. Zudem lässt sich kein System im Spiel der Lok Mannschaft erkennen. Taktisch und spielerisch eine einzige Katastrophe. Über die Trainingsbeteiligung/qualität will ich gar nichts mehr zu sagen, darüber wurde schon genug geschrieben und darüber weißt du sicherlich mehr bescheid. Alle Lok Fans hier im Forum sind seit ihrer Kindheit Lok Anhänger, die eine Menge Zeit und hunderte Euro investiert haben um den Verein zu unterstützen, ihm nahe zu sein und haben unsere Lok nicht nur einmal in finanzieller Not geholfen. Deswegen ist es nur legitim, dass sich diese Anhänger zu Wort melden und sich darüber Gedanken machen wie die Defizite und Probleme gelöst werden können. Wie du schon sagst liegt die „Schuld“ nicht alleine am Trainer, auch dies haben viele hier schon mehrere Male geschrieben und ich glaube alle Lok Fans sehen dies so. Doch welche Alternativen gibt es? Welche Konsequenzen werden daraus gezogen? Keine Probleme werden an die Öffentlichkeit getragen, die Anhänger werden im Regen stehen gelassen und im Unklaren darüber gehalten, wie und ob die Offiziellen in Zukunft eine sportliche Wende einleiten wollen. In der 7. Liga ist es dann zu spät! Ich glaube darüber sollten sich alle Beteiligten im klaren sein, dass im Falle eines Abstiegs in die Landesliga (dann 7. Liga) der Zug endgültig abgefahren ist. Davon wird sich der Verein nie wieder erholen. Der Verein hat verdammt noch mal die Pflicht seine Fans und Sponsoren darüber zu informieren was getan wird um einen Abstieg zu verhindern, welcher das endgültige Aus bedeuten würde. Die ganze Situation erinnert schon wieder an vergangene Tage, mit dem Unterschied, dass jetzt die sportliche Situation total fehleingeschätzt wird. Wenn es dazu kommt ist das Geheule wieder groß. Die Hinrunde ist fast vorbei. Es wir höchste Zeit zu handeln.
Das Treffen nach dem nächsten Heimspiel ist der erste Schritt endlich Transparenz in das Geschehen zu bringen, um eine Wende einzuleiten. Es geht um Lok Stendal nicht um einzelne Personen, doch dies sollte sich auch der Trainer zu Herzen nehmen. Oder aber in der Öffentlichkeit auch seine Fehler eingestehen und Lösungsmöglichkeiten anbieten. Denn würde er dies tun, dann hätten wir die Debatte jetzt nämlich gar nicht.