Offenbar bahnt sich im Bereich des NOFV der nächste Skandal an. Wie der bisherige Vizepräsident von Motor Eberswalde auf der heutigen Pressekonferenz sagte, hat Neuruppin bis zum Ablauf der Meldefrist am 11. Mai nicht für die kommende Oberligasaison gemeldet. Jetzt baut der NOFV im Benehmen mit dem FLB dem MSV offenbar eine goldene Brücke und räumte den Nordbrandenburgern eine Nachmeldefrist bis zum Mittwoch ein. Eberswalde will sich am Dienstag mit einem Rechtsanwalt beraten und erwägt rechtliche Schritte gegen den NOFV. Zu hören gibt es das im Mittschnitt der Pressekonferenz zum heutigen Spiel gegen 19:30 Uhr auf der Homepage des LFC http://www.ludwigsfelder-fc.de
Beiträge von xxxx
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Original von svh
Da solltest Du mal dringend reingucken und merken, dass es eben NICHT so ist. Wollen wir über Anhaltiner Vereine in der Nordstaffel reden? Darüber, warum Cottbus II mehrmals hin- und hergeschoben wurde? Oder doch lieber darüber, warum ein nach Deiner Lesart eindeuig der Nordstaffel zugehöriger Verein wie Hertha II (Bundesland Berlin) eben NICHT automatisch der Nordstaffel zugesprochen wird und es dafür eine Abstiegsrelegation gibt?Doch, genau so ist es. Deshalb steigen z.B. die jeweiligen Landesmeister in die jeweiligen Oberligen auf. Das manchmal Mannschaften hin und her geschoben werden, liegt an ungeraden Zahlen, wie in der laufenden Saison. Es gibt diesmal 17 Nordvereine und 15 aus dem Süden. Was das mit dem Abstieg von Hertha zu tun haben soll, weiß ich allerdings nicht. In der letzten Saison stieg Chemnitz ab und es gab auch eine Relegation zwischen den beiden 14. Ich kann mich an keinen Thread erinnern, in dem deswegen Zeter und Mordio geschrien wurde.
Und um das ganze mal aufzulösen: Seit 1994 gibt es die zweigeteilte NOFV -Oberliga. Gleich im ersten Jahr spielte Dessau, im zweiten Dessau und Magdeburg im Norden. Der Grund: Es waren einfach zu viele Südvereine. Von 1998 bis 2004 und wieder ab 2005 spielte Energie Cottbus II im Süden. Grund: Zu viele Nordvereine. Mit einer Ausnahme: von 2000 - 2003 war die Zahl der Nord- und Südvereine ausgeglichen. Trotzdem spielte Stendal im Norden und Cottbus im Süden. Man hatte damals nach wirtschaftlichen Erwägungen entschieden. Die Wege für Stendal im Norden waren deutlich kürzer als im Süden, für Cottbus war das umgekehrt. Die von dir genannte Hin- und Her Schieberei gab es also lediglich in drei Jahren, unter nachvollziehbaren Gründen.
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Um was sich manche Leute so Gedanken machen ... . Und dann so merkwürdig inkonsequent.
Die Staffel Nord wird von den Ländern Brandenburg, Berlin und Meck -Pom gebildet, die Südstaffel von Thüringen, Sachsen und Sachsen -Anhalt. Was aber macht dann Cottbus im Süden? Und dann sollen die auch noch aufsteigen? Damit der Norden nicht bevorzugt wird, darf auch nur eine Mannschaft im Norden aufsteigen! Also Relegation Cottbus II gegen Babelsberg und aus dem Süden steigt der zweitplatzierte auf.
Auch die Mannschaften auf den Abstiegsrängen im Süden sollten über einen Protest nachdenken. Die Cottbusser Spiele im Süden müssen alle annulliert werden, vielleicht kann sich da der eine oder andere noch retten.Sollte in der Abstiegsrelegation der Nordvertreter gewinnen, wird der Norden 17 Mannschaften haben, verpasst Cottbus II den Aufstieg sogar 18, der Süden nur 15 bzw. 14. Zum Ausgleich müssen wieder 1 - 2 Mannschaften aus dem Norden im Süden antreten. Nach Lage der Dinge werden wir dabei sein. Ich beantrage schon mal vorab: Sollten wir auf einem Abstiegsplatz stehen, bleiben wir natürlich drin. Soll doch der Süden seine Absteiger alleine ermitteln. Außerdem währe das eine Schlechterstellung des Nordens, der sonst bis zu vier Absteiger hätte.
Mann, Mann, Mann. Manchmal hilft einfach ein Blick in die Spielordnung des NOFV.
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Nein, der aktuelle Fall bestätigt das. Kirschens Verbandsgericht hat ein Gefälligkeitsurteil gefällt, dass vor dem Bundesgericht keinen Bestand hatte. Und er hat seine Aussage zum Endspielort wieder zurück genommen, um den LFC doch noch eins auszuwischen. Schade nur, dass intern der LFC, schon vor der Entscheidung des Verbandsgerichtes, einem Endspielort Babelsberg den Vorzug gegeben hat
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Der FC Schönberg 95 hat nicht nur den gestrigen Anmeldetermin für die neue Oberligasaison ungenutzt verstreichen lassen, sondern dem NOFV mitgeteilt, dass er in der nächsten Saison nicht in der Oberliga antreten wird. Damit steht der FC Schönberg 95 als erster Absteiger fest.
Eine Presseerklärung des NOFV soll es am Montag geben.
Mir tut vor allem Jens leid, der unheimlich viel Zeit und Geld in sein Hobby FC Schönberg 95 gesteckt hat. Ich hoffe Jens, du findest eine neue interessante Beschäftigung und man sieht sich gelegentlich mal bei irgend einem Spiel im Lande!
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Original von RedWhite
Wird noch lustiger: Gemäß § 7 der Spielordnung des FLB wird aus den Bestimmungen der DFL festgelegt, wer Lizenzspieler ist (frei zitiert). Das ist der nächste Fehler, denn diese Sache kann sich nur aus der Spielordnung des DFB bestimmen ( § 8 ).
Habe ich auch gerade gelesen. Den Einsatz der Lizenzspieler regeln in der Hauptsache die § 11 und 12 der DFB -Spielordnung. Die kennt man aber beim FLB bekanntlich nicht, denn sonst hätte es das ganze Theater gar nicht gegeben. Die Reamateurisierung findet sich auch in der DFB -Spielordnung und zwar im § 29.
So, und nun kommt das beste. Im neuen § 7 (5) heißt es beim FLB, das die DFL die Entscheidung über die Spielerlaubnis bei reamateurisierten Spielern trifft. Im § 29 (1) der DFB -Spielordnung steht aber: "Die Entscheidung über den Antrag und die Spielerlaubnis obliegt dem zuständigen Mitgliedsverband des DFB, wenn der Lizenzspieler bei einem deutschen Lizenzverein unter Vertrag war."
Das heißt also, beim jeweiligen Landesverband.Ich hoffe nur, dass sich nie ein Spieler in Brandenburg reamateurisieren lässt, er würde nie eine Spielgenehmigung erhalten. Der FLB schickt ihn zur DFL, die DFL zum DFB, der DFB zum FLB, der FLB ... .
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Eigentlich wollte ich mich zu dem Thema nicht mehr äußern, aber das rumgeiere des FLB nimmt kein Ende.
In der Pressemitteilung vor dem Verbandsgerichtsentscheid, hat der FLB unmissverständlich gesagt, dass das Spiel im Fall eines Ludwigsfelder Sieges in Ludwigsfelde stattfindet. Diese Meldung hat der FLB zwar inzwischen von seiner Webseite entfernt, sie wanderte aber als DPA -Meldung durch die Presse:
Das der Verband nun von seiner Entscheidung nichts mehr wissen will, passt ins Bild einer zusammenhanglos agierenden Laienspielerschar.
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So, mein letzter Beitrag zu diesem Thema. Seit dem 09.Mai gibt es die Spielordnung des FLB in einer neuen Fassung. Im § 34 Ziffer 6 heißt es jetzt: "In Pokalspielen auf Landesebene ist der Einsatz von
Lizenzspielern nicht zulässig." -
Das Urteil ist gesprochen und ich freue mich darüber, dass der LFC Recht bekommen hat und im Endspiel steht. Ich kann aber auch den Ärger der Cottbusser nach vollziehen, besonders den der Spieler der Amateurmannschaft, die ja nun gar nichts dafür können.
Ich finde aber, das man es sich in Cottbus sehr einfach macht, wenn man jetzt dem FLB den alleinigen schwarzen Peter zuschiebt. So wie es unserer Handvoll ehrenamtlicher Funktionäre möglich war, den Lizenzspieler -Passus in der DFB -Spielordnung zu finden, muss das doch auch einem ganzen Rudel hauptamtlicher Funktionäre in Cottbus möglich sein. Wenige Wochen vorher, hatte Cottbus ja keine Probleme damit, anzuerkennen, dass der DFB und nicht der NOFV zuständig für Sperren der Lizenzspieler ist. Da soll man das mit dem Pokal übersehen haben? Das erscheint mir sehr unglaubwürdig. Bezeichnend die Argumentation des Cottbusser Anwalts vor dem FLB -Sportgericht: "Das ist noch nie bestraft worden, das darf deshalb auch diesmal nicht bestraft werden."Der LFC hat, bevor das Verbandsgericht zusammen trat, Energie noch einen Vergleich angeboten: Wiederholungsspiel in Ludwigsfelde und im Sommer bestreitet die Bundesligamannschaft ein kostenloses Testspiel im Waldstadion. Das hat Cottbus rundheraus abgelehnt.
Abschließend sei an den wenige Wochen zurück liegenden Verbandstag erinnert. Es gab harsche Kritik an Siegfried Kirschen und seinem Team und es gab einen Gegenkandidaten. Man kann über Christoph Schulze sicher streiten, aber er wäre ja auch nicht alleine gekommen, sondern hätte mit Sicherheit einige Funktionäre ausgetauscht. Damals kam Kirschen mit einem blauen Augen davon, dank seiner "Cottbusser Hausmacht" (MAZ). Ironie des Schicksals, die Funktionäre, die damals Cottbus im Sattel gehalten hat, haben es fast fünf Jahre lang verschlafen, die FLB -Spielordnung der DFB -Spielordnung anzupassen und sind damit für das jetzt eingetretene Chaos verantwortlich.
Ob aber einer der Herren das Rückgrat hat und Verantwortung übernimmt? Eher friert im Juli die Ostsee zu. -
Was willst du noch begründet haben. Lizenzspieler dürfen im Landespokal nicht eingesetzt werden. Cottbus hat einen eingesetzt und damit gegen DFB -Recht verstossen. Das das DFB -Bundesgericht nach den DFB -Regeln und nicht nach den des FLB entscheidet, dürfte niemanden überraschen.
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Die Gerechtigkeit hat gesiegt. Das DFB -Bundesgericht hat das Urteil des FLB -Verbandsgerichtes aufgehoben und der Beschwerde des LFC stattgegeben. Damit steht der LFC im Endspiel des Brandenburger Landespokals.
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Ich verstehe die ganze Diskussion um den § 34 der FLB -Spielordnung nicht. § 13 der DFB -Spielordnung erlaubt in einem genau definierten Einzelfall den Einsatz von Lizenzspielern im Landespokal, trifft dort aber keine weiteren Regelungen. Das wird den Landesverbänden überlassen, die das in eigener Regie regeln können. Der FLB beschränkt im § 34 den Einsatz dieser Lizenzspieler auf U -24 Spieler und erlaubt den Einsatz nur gegen gleich- oder höherklassige Mannschaften.
Aus diesem § eine generelle Spielerlaubnis zu konstruieren und die DFB -Regeln zu missachten, halte ich für sehr gewagt.Wie an anderer Stelle schon gesagt wurde, mit dem Lizenzantrag unterwirft sich der Lizenznehmer den Satzungen und Ordnungen des DFB und sollte sie gelegentlich auch mal lesen. Für bemerkenswert halte ich, dass Cottbus wenige Tage zuvor keine Probleme mit der DFB -Spielordnung hatte.
Nach der roten Karte in einem Oberligaspiel, erfolgte die Sportgerichtsverhandlung durch den DFB. Der sperrte Rivic bekanntlich für vier Meisterschaftsspiele, der NOFV hätte ihn für vier Pflichtspiele gesperrt. Cottbus verwies bei dem angekündigten LFC Protest immer darauf, dass für den Lizenzspieler Rivic der DFB und nicht der NOFV zuständig sei. Deshalb dürfe Rivic, trotz der Sperre, im Landespokal spielen. Als sich der LFC eben auf diese DFB -Regelungen berief und darauf das Lizenzspieler im Landespokal nicht spielen dürfen, war auf einmal für den Lizenzspieler Rivic nicht der DFB, sondern der FLB zuständig.Abschließend sei noch folgendes bemerkt: Rivic hat in einem Meisterschaftsspiel die Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung gesehen und wurde für vier Spiele gesperrt. Statt ihn nun auch vereinsintern zu bestrafen, immerhin fehlt er seiner Mannschaft nun in den wichtigen Spielen um den Aufstieg, belohnt man ihn mit einem Einsatz im Pokal. Ob das die geeignete Erziehungsmassnahme ist?
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Cottbus hat sich in der ganzen Sache sehr schäbig verhalten. Das Verbandsgericht hatte bei beiden Vereinen angefragt, ob man, als Kompensation für die Entscheidung gegen den LFC, nicht im Sommer ein Testspiel des LFC gegen die Bundesligamannschaft von Energie austragen könne. Bei uns ging die Tendenz in Richtung "Ja". Leider wurde das wurde Cottbus rigoros abgelehnt.
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Original von Silli
Ich finde das Urteil schade. Ich kann kein Fehlverhalten von Cottbus erkennen.Doch, das Fehlverhalten von Cottbus ist ganz deutlich. § 12 der DFB -Spielordnung verbietet den Einsatz von Lizenzspielern im Landespokal. § 44 vertieft das noch einmal: "Lizenzspieler dürfen nur unter den Voraussetzungen des § 12 der DFB-Spielordnung am Spielbetrieb von Amateur-Mannschaften teilnehmen.".
Auch die Behauptung, die Satzung des FLB würde dem widersprechen, ist falsch. Hier wird lediglich eine Altersgrenze gezogen. § 13 der DFB -Spielordnung erlaubt nämlich einen Einsatz von Lizenzspielern im Landespokal, knüpft daran jedoch eine Bedingung. Hätte Energie nachweisen können, das man auf Grund von Verletzungen und Erkrankungen keine sechzehn Spieler zusammen bekommt, hätten auch Lizenzspieler eingesetzt werden können. Diesen Einsatz hätte Cottbus schriftlich beim DFB beantragen müssen. Da die DFB -Spielordnung für den Einsatz im Landespokal nur diese eine Ausnahme zulässt, gibt es auch keine weiteren Regularien dafür. Theoretisch hätte Cottbus also z.B. den Einsatz von Piplica, Radu und Skela beantragen können. Um das zu vermeiden, hat der FLB für sich geregelt, bis zu welchem Alter und unter welchen Bedingungen Lizenzspieler eingesetzt werden dürfen, falls der DFB das im Einzelfall erlaubt.
Ich finde, Cottbus hätte sich da schon belesen können, die Spielordnung des DFB ist vom 01.01.2002, also wirklich nicht neu.
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Am kommenden Donnerstag um 19:45 Uhr wird der FLB über den Einspruch des LFC beraten. Egal wie die Entscheidung lautet, man darf davon aus gehen, das die unterlegene Seite die nächste Instanz anruft.
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So, ich will mal versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen.
Der Spieler Rivic hat in einem Meisterschaftsspiel der NOFV -Oberliga die rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung erhalten. Da es sich hierbei um einen Lizenzspieler handelt, zog die DFL das Sportgerichtsverfahren an sich und sperrte den Spieler für vier Meisterschaftsspiele. Das ist an sich nicht zu beanstanden, unterscheidet doch die DFL zwischen DFB -Pokal und Meisterschaft. Dem entgegen steht die Rechts- und Verfahrensordnung des NOFV, die eine Rotsperre auf alle Pflichtspiele aller Mannschaften seines Vereins ausdehnt.
Ob und wie das auf Rivic zutrifft, kann nur ein Gericht klären. Bleiben natürlich ein paar Fragen offen: Warum spielen in einem Meisterschaftsspiel des NOFV zwei Spieler einer Mannschaft nach unterschiedlichen Regularien? Ein nicht lizenzierter Mannschaftskamerad von Rivic wäre vom NOFV gesperrt worden, für vier Pflichtspiele. Und ist die Rechts- und Verfahrensordnung des NOFV überhaupt mit den Regelungen des DFB, der DFL vereinbar?Der Protest des LFC begründet sich auf den § 12 der DFB -Spielordnung, der den Einsatz eines Lizenzspielers im Landespokal ohne Wenn und Aber untersagt. Dem widerspricht allerdings die Spielordnung des FLB, die wiederum den Einsatz von Lizenzspielern unter 24 im Landespokal erlaubt.
Jetzt ist die Frage, kann der FLB Spielverbote des DFB aufheben? Ich denke nein. Da DFB/DFL zuständig für die Lizenzspieler sind, und eben deshalb ja auch das Sportgerichtsverfahren von Rivic an sich gezogen haben, bestimmen sie auch, wo und wann Lizenzspieler eingesetzt werden dürfen. Was der DFB verbietet, kann ein Landesverband nicht einfach aufheben.
Natürlich stellt sich die Frage, warum der DFB hochbezahlte Juristen unterhält, wenn ihnen solche eklatanten Widersprüche in den Spielordnungen nicht auffallen.Mein Tipp: Das Spiel Energie Cottbus II - Ludwigsfelder FC wird wegen Verstosses gegen § 12 DFB -Spielordnung annulliert. Da die Spielordnung des FLB rechtsfehlerhaft ist und Cottbus eine falsche Auskunft gegeben wurde, wird ein Wiederholungsspiel angesetzt.
Das wäre zwar auch nicht durch irgendeine Spielordnung gedeckt, ist aber bei soviel Dilettantismus nun auch egal. -
Es gibt noch einen anderen netten Paragrafen. Demnach hätte, meiner Meinung nach, Rivic auch ohne rote Karte nicht spielen dürfen:
§ 12 der Spielordnung des DFB
Spielerlaubnis in Zweiten Mannschaften von Lizenzvereinen
1. In Vereinspokalspielen des Deutschen Fußball-Bundes auf DFB-Ebene
(§ 46 Nr. 2.1) und in Meisterschaftsspielen in allen Amateurspielklassen
dürfen in Zweiten Mannschaften von Lizenzvereinen nur Spieler (unabhängig
von ihrem Spielerstatus) eingesetzt werden, die mit Beginn des
Spieljahres am 1. 7. das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sofern
nachstehende Regelungen nichts anderes vorsehen.
Darüber hinaus dürfen sich bis zu drei Spieler, die am 1.7. das 23. Lebensjahr
bereits vollendet haben, gleichzeitig im Spiel befinden.
In Pokalspielen auf Landesebene ist der Einsatz von Lizenzspielern nicht zulässig. -
Kleiner Nachtrag: Auf der Homepage von Energie Cottbus steht, dass Rivic für vier Oberligaspiele gesperrt wurde. Da es sich um eine Spielsperre wegen Schiedsrichterbeleidigung handele, dürfe er auch nicht in der Bundesliga spielen.
Jetzt bin ich mir sicher, das Rivic eine Pflichtspielsperre erhalten hat und demzufolge auch im FLB -Pokal gesperrt war. -
Meines Erachtens war der Cottbusser Spieler im Pokalspiel gegen uns nicht spielberechtigt. Cottbus hat in den Tageszeitungen und wahrscheinlich auch gegenüber dem FLB immer davon gesprochen, dass Rivic für vier Oberligaspiele gesperrt worden sei. Dann wäre er in der Tat im Pokal eventuell spielberechtigt, allerdings wäre das ein sehr ungewöhnliches Urteil. Ich kenne nur Urteile des NOFV in dem eine Sperre für Pflichtspiele ausgesprochen wurde. Wir besorgen uns gerade das Urteil des NOFV -Sportgerichtes und sollte unsere Annahme bestätigt werden, das Rivic für vier Pflichtspiele gesperrt wurde, rechnen wir uns gute Chancen aus.
§ 32 Abs. 3 der Rechts- und Verfahrensordnung des NOFV lässt gar keine andere Deutung zu:
"Spielsperren werden in der Regel für Pflichtspiele jener
Mannschaft ausgesprochen, in der die Unsportlichkeit begangen
wurde. Darüber hinaus ist der Spieler für die Zeit seiner Sperre
auch für jeden anderen Pflichtspielbetrieb einer Mannschaft
seines Vereins gesperrt. Spielsperren können für jeglichen
Spielverkehr ausgesprochen werden, wenn das die Schwere der
Unsportlichkeit für notwendig erscheinen lässt. Dabei entspricht
eine Woche einem Spieltag." -
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Original von Harry
Etwa nicht auf dem Nebenplatz ???
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Die Frage versteh ich jetzt nicht. Das Spiel ist im Stadion angesetzt, zumindest ist mir nichts anderes bekannt.
Was die Qualität des Rasens auf dem Nebenplatz angeht, der ist noch einen Tick besser, als der im Stadion. Kannst du dir am Samstag gerne ansehen.