Beiträge von Michael85


    Daher sind die unzähligen Menschen, die weltweit einfach mal so auf der Straße kicken oder hierzulande in der untersten Kreisklasse aus Spaß an der Freud, ohne Fans, wohl auch nichts, oder?? :whistling:


    Kein Bullshit, sondern eine Tatsache.
    Viele coole Vereine würde es heute ohne Fans nicht mehr geben. Zwickau, Lok Leipzig, Chemie Leipzig, ... Sei es durch finanzielle Unterstützung, Organisation oder Übernahme von Posten.


    Deine Theorie über den Sport und seine Zuschauer stimmt vom Grundgedanken des Sports her. Wenn man auf den Fußball bezieht, dann passt das nicht ganz. Auch in den untersten Ligen fanden sich auch schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts relativ viele Zuschauer ein. Spielte Dorf A gegen das unbeliebte Nachbar-Dorf B, konnte es schon heiß hergehen. Es ist wie ein sich Messen mit der anderen Ortschaft. Die Spieler machen das auf dem Feld und Zuschauer auf den Rängen im Support. Auch wer sich mit Gleichgesinnten irgendwo auf Feld/Wald/Wiese für seine Stadt oder seinen Verein "gerade macht" gehört dazu.
    Und ich habe schon Spiele in der untersten Spielklasse gesehen, wo auch fast das ganze Dorf seinen Verein unterstützt hat. Wo der Opa, die Spielerfrau usw. sich jeden Sonntag frei halten und mit Kind und Kegel farbentragend losziehen, um bei ihrem Verein dabei zu sein. Bei schönem Wetter wird am Spielfeldrand gegrillt. Es ist also möglich aus der 2.Kreisklasse ein nettes Erlebnis zu machen. Wegen einiger Fehler in der Politik sehen die demographischen Aussichten hier nicht so gut aus, von daher erwarte ich logischerweise z.B. in der Uckermark keine aktiven Fans und freue mich daher über skurrile Plätze. Ein paar mehr Leute könnten da aber trotzdem noch sein. Die Ursachen liegen da aber in der mangelhaften Identifikation mit seinem Heimatdorf. Es wäre jedenfalls auf den Dörfern schöner, wenn etwas Farbe durch Schals usw. ins Spiel kommen würde.
    Die Spieler können ja da nichts für Fehler, die andere machen. Sie erledigen ihren Anteil an der Sache und wenn es ihnen noch Spaß macht, um so besser. ;)
    Jedenfalls kann man auch in den untersten Brandenburger Spielklassen den Fußball interessanter gestalten.
    http://www.youtube.com/watch?f…er_embedded&v=F6HEOZj2LiA


    Manchmal habe ich das Gefühl, als ob sich da eine Parallelsportart zum Fußball entwickelt hat. Mich persönlich interessiert ja der sportliche Aspekt immer mehr als der Support. :gruebel:


    Es ist doch gut, wenn mal ein wenig was los ist. Die Klub-Bosse der Bundesligen freuen sich doch auch über Stimmung, dadurch sind die Stadien immer voll.

    :thumbdown: Die BRB-Liga ist doch schon fast tot.
    Brandenburg, .......Zeuthen, Eisenhüttenstadt, ..... Strausberg, ................................Hennigsdorf, Ludwigsfelde


    Eberswalde und Frankfurt wurden zerstört, Schwedt ist schon ne ganze Weile inaktiv, obwohl noch ein Aufstieg dazwischen war.


    Und was interessiert mich dieses Spiel aus sportlicher Sicht. Ich hab weder was mit Strausberg zu tun, noch mit TuS. Strausberg finde ich noch ein bisschen sympathischer. Trotzdem ist es mir egal, wie sie spielen. Mein Verein ist Blau Weiß Berlin. Man darf sich doch noch für die regionale Fankonkurrenz interessieren dürfen, oder nicht :?:


    Fußball ohne Fans ist gar nichts!!!

    Endstand TUS : FCS 1:3


    Wie viele Zuschauer waren dort? Nicht die offizielle Zahl für die Presse, sondern die tatsächliche Anzahl bitte.
    War das Drumherum unterhaltsam durch Support oder doch nur Friedhofsstimmung bzw. dieses Raunen, welches gerne bei Hallenturnieren als gute Stimmung verkauft wird?

    "sontiges" - war früher, bei den anfängen von "nordostfussball", schon eine ganze weile anbord.
    ... und muss feststellen, dass es deutlich ruhiger geworden ist? was ist der grund?


    Zum Beispiel sind Soziale Netzwerke als Konkurrenz zu sehen. Und es geht fast nur noch um das sportliche Geschehen. Auf den Rängen ist ja kaum noch etwas los aus diversen Gründen. Daher fällt der Bereich hier schon fast weg.

    Hat nichts mit frech zu tun. Ich freue mich auch darüber, dass sich der EFC schon über Jahre fantechnisch gut hält. Das verdient größten Respekt. Nur das Turnier damals, bei dem Dynamo Dresden III mit am Start war, wurde doch von Dynamo Eisenhüttenstadt organisiert. Ein ähnliches ist mir vom EFC nicht bekannt. Oder gab es schon eins in dieser Größenordnung?

    Der Artikel ist nicht ganz korrekt. TuS hätte eventuell ein paar Zuschauer mitgebracht, aber keine Fans. :verweis:


    Diese Masters xyz sind doch alle langweilig. Ebenso die Turniere in Eberswalde und Schwedt.


    Ich freue mich immernoch über unsere (BW Berlin) Teilnahme beim Hallenturnier von Wielim Szczecinek im letzten Januar. Das war mal eine sinnvolle Veranstaltung!


    Das wird keiner der aktuellen Brandenburger Verbandsligisten in den nächsten 100 Jahren schaffen, mal ein sportlich vernünftiges Turnier mit aktiven Fangruppen auf die Beine zu stellen. Stahl Brandenburg würde ich es noch zutrauen. Beim Rest der Vereine regieren Trainingsjacken bzw. sind die nötigen Bedingungen nicht vorhanden.


    Sogar Dynamo Eisenhüttenstadt hat den EFC in den Schatten gestellt.

    Zu sehen waren weiße Papptafeln, dazu eine Botschaft, die irgendwas mit tanzen zu tun hat. Mittig wurde eine Blockfahne gezeigt, die eine etwas füllige „Rotlicht-Dame“ mit Legia-Kleidchen, tanzend an einer Stange zeigt.


    bezog sich auf diese Sache (das Lied ist aktuell in den polnischen Charts,; vom Niveau her, wie unsere Apres ski hits)
    http://www.youtube.com/watch?v=RUc57M1l00U


    in Verbindung mit diesem einen vulgären Gesang, mit dem Legia immer provoziert wird.

    Ich hoffe, dass sich die Fans mit allen Mitteln dagegen wehren.


    Da kann man sich doch gar nicht mehr wehren. Auch wenn der aktive Teil der Stadiongänger die Spiele nicht mehr besuchen würde, gibt es doch bei Vereinen wie Bayern genug Blöde, die sonstwas tun würden, um eine Bayern-Karte zu bekommen.


    Der Artikel in der BZ ist eigentlich ganz gut, aber beinhaltet doch einen gravierenden Fehler. Es geht dort nicht um ein paar Leute, die Ärger machen wollen, sondern darum, dass der DFB einen Fehler gemacht hat. Früher, als Bengalos noch geduldet wurden und sie laut TV-Kommentatoren ein Stadionerlebnis/Fußballfest der südeuropäischer Art erzeugten, wurden sie ganz normal abgebrannt. Es gab keine Verletzten. Erst mit dem Verbot traten Einzelfälle auf, dadurch, dass sie nun nach dem Entfachen so schnell wie möglich auf den Boden befördert werden mussten.

    Es ist einfach nur beschämend, dass solche Sätze hier
    ernsthaft fallen.


    Ach, ja? Einfach mal ein paar Spiele in Berlin besuchen...


    Im Endresultat haben meist beide irgendwo Anteil. Da reichen schon ein oder zwei Fehlentscheidungen aus und bei entsprechendem Spielerpotential schaukelt es sich dann auf.

    Knapp daneben ist auch vorbei! ;) :thumbup: :gruebel:


    Ihr bei Warta Miedzychod? Geile Sache! :bindafür: Ein Testspiel von Motor in Polen hatte ich mir immer gewünscht. Gab aber immer nur blöde Ausreden.


    So sammelt Victoria bei mir viele Plus-Punkte! Hättest du mal eher was gesagt, wär ich gerne gefahren. :ja:


    edit:
    Kostrzyn n. Odra ist ja auch Partnerstadt. Dann wohl eher Celuloza Kostrzyn, da die auch spielfrei sind. Auch gut. Schönes Stadion.

    Es stimmt aber leider, dass die Schiedsrichter in vielen Fällen einen sehr großen Anteil zum Spielabbruch beigetragen haben.


    Am letzten Wochenende wohnte ich einem Spiel der 11. Liga (Brandenburg) bei. Es läuft die Nachspielzeit, der Ball wird von der vorne liegenden Mannschaft weit auf den angrenzden Acker geschossen, ein Spieler sprintet los, diesen zu holen und wirft den Ball vom Acker aus zurück auf den Platz, sodass ein anderer Spieler schnell den Einwurf ausführen kann, um in letzter Sekunde doch noch den Ausgleich zu machen. Großes Gelächter als der Schiedsrichter das Werfen des Balls vom Acker auf den Platz als grobe Unsportlichkeit wertet und dem Werfer die rote Karte zeigt. Der Spieler war natürlich im ersten Moment sehr sauer, aber dadurch, dass es in der Brandenburger Provinz etwas gemütlicher zugeht, eskalierte die Sache nicht. In Berlin hätte nach so einer Sache die Polizei geholt werden müssen.
    Den Namen des Schiedsrichters, der übrigens über die gesamte Spielzeit solche lustigen Entscheidungen auf Lager hatte, habe ich mir natürlich gemerkt, sodass ich für das nächste Mal schon die Gewissheit habe, ein Spiel mit, durch den Schiedsrichter verursacht, künstlich aufgebauten Emotionen zu erleben. :happy:

    ?( 8| Doch schon wieder einige...


    Kl. C1
    FSV Fortuna Pankow II- 1. FC Besiktas Berlin Abbr.


    Kl. C3
    SC Siemensstadt - Spandauer SV II Abbr.


    Kl. C4
    SG Prenzlauer Berg - SG Rotation Prenzlauer Berg II Abbr.


    Kl. B2
    SV Stern Britz 1889 II - Club Italia II Abbr.


    Kl. B3
    BFC Germania - SG Nordring II Abbr.


    KK A1
    SC Westend 01 III- Hertha BSC IV Abbr.

    [quote='Ric47','index.php?page=Thread&postID=1247107#post1247107']30.10
    19:00 Berliner Athletik Klub 07 - TSV 1860 München
    Nicht für die Preise!


    Schwach vom BAK. Da hätten die mal gute Werbung für sich machen können. 10er für unüberdacht bzw. 15 für Tribüne wären noch in Ordnung gewesen, aber 17 und 22 sind dann doch schon zu viel für so einen Gegner wie 60.

    Ohne Polen und Frankfurter würdet Ihr nicht in der BB Liga sein.


    Wozu muss ein Verein unbedingt in der Verbandsliga spielen? Hier gibt es doch keine Unterschiede zwischen Landesklasse, Verbandsliga und Landesliga. Es ist (fast) immer eine langweilige Veranstaltung vor wenigen Zuschauern und etwas Ballgekloppe auf dem Platz. Warum setzen sich die Vereine unter Druck und heuern ehrlose Söldner an bzw. lassen sich von Opportunisten aus den eigenen Reihen zur Marionette machen?

    Dafür gibt es auch kein Patentrezept.


    Doch. Keinen Wert auf sportlichen Erfolg legen. Einen Verein mit "Gesicht" gestalten, Wert auf Kreativität legen und eben nicht wie es die gefühlten 1000 grauen Speckgürtel-Vereine und Preussen EW machen. Einfach als Verein anders sein als der Rest. Soziales Engagement sollte heute einen höheren Stellenwert einnehmen als der sportliche Aspekt.