Beiträge von rwk-fan

    SV Turbine Zschornewitz - Kemberg 2 :1 (2 : 0 )


    Das alte Problem


    Die Rot-Weißen reisten mit extremer Personalnot zu dem Pokalviertelfinale, sodass sie nur mit 12 Spielern antreten konnten. Die Gastgeber aus der Kreisliga, welche zur Zeit den dritten Platz belegen, waren klarer Außenseiter und deshalb doppelt motiviert Der Sieger der Partie spielt am Ostersamstag gegen Jessen um den Einzug ins Pokalfinale.
    Nach etwa zehn Minuten konnte man noch keinen Klassenunterschied feststellen. Zschornewitz hielt dagegen, war sogar spielbestimmend. Die Favoriten waren sehr nervös und leisteten sich in der Anfangsphase einige Fehler. Deshalb ging der Außenseiter schon nach zehn Minuten in Führung. Aus etwa 25 Metern zog der Spieler ab, Torwart Heede stand zu weit draußen und so flog der Ball über ihn ins lange Eck. Nur zwei Minuten später konnte Heede erneut hinter sich greifen. Schön herausgespielt standen zwei Spieler der Turbine am Sechszehner und einer lupfte an Heede vorbei zum 2:0.(12.) In der 16. Minute waren die Hausherren kurz davor das 3:0 zu erzielen. Ein Pass in die Gasse erreichte den Stürmer, welcher nur knapp am Tor vorbeischoss. Die Rot-Weißen waren überhaupt nicht im Spiel und ließen dem Gegner zu viel Platz. Die Turbinen waren die deutlich bessere Mannschaft zu diesen Zeitpunkt und waren nur im Angriff. Von Kemberg nichts zu sehen. Nach dreißig gespielten Minuten konnte man sehen, dass sich die Gäste beruhigten und ruhiger spielten. Das Team von Steffen Holzbecher kam nur gelegentlich zu Torschüssen, welche aber das Tor weit verfehlten. In der 38. Minute wäre es fast passiert. Aus 60 Meter schlug der Abwehrspieler den Ball nach vorn. Der Ball flog über das gesamte Feld und kam genau im Rot-Weiß Sechszehner herunter. Heede war überrascht und wollte den Ball über die Querstange heben und traf dabei den Pfosten. Beinahe hätte er sich den Ball selbst ins Tor gelegt. In der 45. Minute hatte Kemberg durch Marco Weise die beste Möglichkeit. Nach einem Freistoß konnte er sich im Strafraum durchsetzen und zog ab. Doch aus dieser Ball verfehlte das Tor nur um Zentimeter.
    Mit diesem Stand von 2:0 gingen beide Teams in die Kabinen. Fazit: Der SV aus Kemberg hat Glück das es "nur" 2:0 steht, denn die Turbinen hatten die klar besseren Torchancen.
    Die zweite Halbzeit begann für die Gäste besser. Nach 54. Minuten trat Maik Furchner einen Freistoß aus etwa 25 Metern ins obere linke Eck. Von der Querstange sprang er ins Tor. 2:1! Wird es die Landesklassenelf doch noch schaffen und das Spiel drehen? Kemberg jetzt besser. Das Tor brachte den Kembergern wieder ein wenig Selbstvertrauen. Man merkte, dass sie den Ausgleich wollten. Allmählich wurde es zum Pokalfight. Es wurde härter. In der 65. Minute verfehlte Marco Weise nach einem Freistoß aus etwa 20 Meter das Tor nur um Zentimeter. 70. Minute erneut die Chance zum Ausgleich. Flanke Ebert und Marcus Furchner köpft aus etwa einem Meter über das Tor. Das hätte der Ausgleich sein müssen! In der 80. Minute hätten die Hausherren alles klar machen können. Hartung verliert als letzter Mann den Ball und so stand der Stürmer allein vor Heede. Heede zeigt seine Klasse und hält den Ball. Nach 83 Minuten musste Hagen Zirpel verletzungsbedingt ausgewechselt werden, sodass Roger Lajow in das Tor musste und Heede als Feldspieler agieren musste. Die Schlussphase war sehr hektisch, doch es nütze alles nicht mehr. Es ist eine Pokalsensation! Zschornewitz gewinnt gegen den Favoriten Kemberg verdient mit 2:1. Nun hat Kemberg nächste Woche spielfrei und spielt in der Woche nach Ostern gegen Coswig zu Hause um die begehrten drei Punkte. Die Pokalsaison der Rot-Weißen endet in Zschornewitz.
    Erneut kann man nicht gegen einen vermeintlich schwächeren im Pokal gewinnen.


    Es spielten: Heede; Gellert; Miertzschke; Zirpel (82. Lajow); Peeck; Ebert; Maik Furchner; Weise; Hartung; Marcus Furchner; Albrecht

    ja echt schade hab mich schon auf das spiel gefreut.
    aber der vorstand hat entschieden das auf dem platz das ganze wochenende nicht gespielt werden darf. und so gut war der platz wirklich net...naja schade bis nächste woche, da wird es was

    SV Eintracht Elster - Kemberg 4:1 (0:0)


    Serie reißt


    Der SV aus Kemberg (7.; 26 Punkte) ging als klarer Außenseiter in die Partie. Im Spiel gegen den Staffelprimus Elster war es besonders schwer für das Team aus der Heide, denn es fehlten wichtige Spieler wie Liebmann oder Hartmann.
    Doch als Fischfutter wollte man sich nicht hergeben. Im Hinspiel erreichte man ein starkes 1:1 und Kemberg ist seit sieben Spielen ungeschlagen. Außerdem gelang es den Rot-Weißen schon oft Punkte gegen Spitzenteams zu holen, zuletzt gegen Jessen.
    Das Spiel begann mit einem Schock für Kemberg. Nach 12 Minuten blieb Torwart Christoph Heede verletzt am Boden liegen, doch nach einer kurzen Behandlungspause ging es für ihn weiter. Nach 17 gespielten Minuten gab es die erste gute Möglichkeit für die Gastgeber. Nach einem guten Pass stand der Elsteraner Stürmer vor Heede, doch dieser konnte den Ball abwehren. Heede blieb wieder am Boden liegen, doch auch diesmal dauerte es nicht lange bis er wieder aufstand. In der 21 Minute schoss ein Elsteraner einfach mal aus der zweiten Reihe. Den guten Schuss konnte Heede aber im Nachfassen festhalten. Elster war die klar dominierende Mannschaft, doch Kemberg konnte das 0:0 noch halten. Die Rot-Weißen kamen nur durch Konter in die Hälfte der Elsterstädter, doch Chancen ergaben sich dabei nicht. Nach 31 Minuten hatten die Gastgeber die nächste gute Möglichkeit, nachdem ein Freistoß an der Kemberger Mauer vorbeigespielt wurde und der darauffolgenden Schuss von Heede aber wieder gut parieren werden konnte. Elster rannte weiter Richtung Kemberger Tor, doch bis zur Halbzeitpause blieb es beim 0:0.
    Halbzeitfazit: Kemberg ist sehr nervös, doch Elster fand noch kein Mittel einen Treffer zu erzielen.
    Kurz nach der Halbzeit war es dann soweit, die verdiente Führung für Elster. Eine Flanke von rechts landet am zweiten Pfosten wo ein Elsteraner völlig frei steht, dieser schießt auf das Tor Heede hält wieder doch der Ball kommt zum nächsten Elsterer und der bugsiert den Ball über die Linie. (49.) Das 2:0 ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer kurz ausgeführten Ecke flanke ein Elsteraner, den Ball konnte dann einer seiner Mitspieler über die Linie bringen. (53.) Doch die Gastgeber machten weiter Druck und es folgte nach 65 Minuten das 3:0. Wieder eine Flanke von der rechten Seite und wieder ein Kopfballtor. Für Torwart Heede war der Kopfball aus fünf Metern unhaltbar. Von Kemberg war nichts zu sehen, keine Chancen, kein gutes Zusammenspiel und viele Fehlpässe. Das 4:0 fiel in der 69. Minute, die Kemberger stehen nicht mehr richtig an ihren Männern dran, sodass die Elsteraner sich den Ball vor dem Kemberger Strafraum hin und her spielten, an dem Schuss war Keeper Heede zwar noch dran, doch der Ball fand dennoch den Weg über die Linie. Für die Gäste aus Kemberg gab es nur noch den Ehrentreffer in der 87. Minute zu verzeichnen. David Bischoff führte den Ball ca. 40 Meter über das Feld, ließ dabei einige Gegner stehen, der Ball landete dann bei Marcus Furchner dieser legte den Ball vor dem Tor quer auf Matthias "Smemutak" Smetak, letzter schob das Leder zum 4:1 Endstand über die Linie. Dies war die einzige Chance über 90 Minute für die Rot-Weißen.
    Nächste Woche spielen die Rot-Weißen bei Turbine Zschornewitz, dann geht es gegen den Kreisligisten um den Einzug in das Pokalhalbfinale.


    Bester Spieler: René Gellert
    Es spielten: Heede, Gellert, Miertzschke, Bischoff, Hartung, Peeck, Reiß (60. Pieser), Weise (46. Maik Furchner), Albrecht (80. Ebert), Smetak, Marcus Furchner

    danke, ich fand kemberg gegen gröbern stark...die rot-weißen waren sehr ballsicher fand ich. ich wünsche euch auch noch alles gute für die weitere saison. und hoffe das ihr den klassenerhalt schafft. und dann auch ein wiedersehen in der nächsten saison...nach gröbern fahre ich gern... 8)

    Kemberg - HSV Gröbern 2:0 (1:0)


    Heimdebüt gelingt


    SV Rot-Weiß Kemberg ist nun seit sechs Spielen ungeschlagen. Diesen Trend gilt es nun weiterzuführen. Im Spiel gegen Mosigkau letzte Woche, gab das neue Trainerduo ihr Debüt. Am Samstag gaben sie nun ihr Heimdebüt. Im Spiel gegen den HSV wollte man nun wieder drei Punkte einfahren, und hinten die "Null" halten. Doch Gefahr war da, denn erstens gingen die Rot-Weißen im Hinspiel mit 4:1 unter und zweitens brauchen die Gröbener jeden Punkt.
    Kemberg machte von Beginn an Druck und hatte erste gute Möglichkeiten, z.B. durch Reiß, Weise oder Bischoff. Doch diese Chancen blieben noch ungenutzt. Auf dem kemberger Sportplatz herrschte Einbahnstraßenfussball, denn nur der SV waren im Angriff. Gröbern verlor sofort die Bälle. Sebastian Hartmann hatte nach 23 Minuten eine Riesenchance. Marcus Furchner legte im Strafraum quer auf Hartmann, doch Letzterer kam einen Schritt zu spät. Hartmann wartet jetzt schon seit 15 Punktspielen auf seinen dritten Saisontreffer. Wird er es heute schaffen?
    In der 26. Minute trat Henry Reis einen Freistoß in den Strafraum, welcher mit der Hand geklärt wurde. Schiedsrichter Gräfe zögerte nicht lange und zeigte auf den Punkt. Markus Peeck legte den Ball zurecht und schoss den Ball, vom Schützen aus gesehen rechts unten, ins Tor. 1:0!
    Dies ist nun sein dritter Treffer in Folge. Trotz der verdienten Führung stellten sich die Kemberger nicht einfach "hinten" rein, sie wollten nachlegen. Der Freistoß von Marcus "Fliege" Furchner landete nur auf dem Netz. (33.) Nach 34 Minuten hatte der HSV seine erste Torchance. Ein scharf getretener Freistoß konnte aber von Heede wieder einmal klasse pariert werden. In der Nachspielzeit hätte die Elf von Steffen Holzbecher das 2:0 erzielen müssen. Sie schossen vier Mal auf das Tor des HSV, Pfosten und Spieler standen allerdings immer wieder im Weg.
    Mit dieser Führung ging es nun in die Kabine.
    Halbzeitfazit: SV überlegen, verdient in Führung
    Nach der Halbzeitpause kamen die Kemberger ohne personelle Veränderungen zurück auf das Spielfeld. In der 50. Minute legt Furchner erneut quer auf Hartmann, doch Hartmann verzieht. Im Großen und Ganzen war es eine sehr faire Partie, und auch der Schiedsrichter hatte alles im Griff. Im Spiel nächste Woche gegen den "Brocken" Elster fehlt Sebastian Hartmann. Er sah seine 10. Gelbe Karte. In der Folgezeit nahmen die Gastgeber das Tempo etwas heraus, hatte aber noch alles unter Kontrolle. Nach 77 Minuten schaffte er es dann endlich. Sebastian Hartmann traf zum 2:0. Endlich traf er wieder und konnte somit seinen dritten Saisontreffer verzeichnen. Er schoss auf das Tor, doch der Torwart konnte den Ball nicht ganz aus seiner Bahn lenken, sodass der Ball ins Tor flog. Henry Reiß hätte nach 82 Minuten auf 3:0 erhöhen können. Der ins Spiel gekommene Mario Köhler wurde im Strafraum gefoult -Elfmeter! Henry Reis wollte es seinem Vorgänger nachmachen, doch leider versagen ihm die Nerven.
    Egal, der SV gewinnt nach drei Unentschieden wieder einmal und will diesen Aufwärtstrend nächste Woche gegen Elster mitnehmen. Auch wenn man dort als Außenseiter antritt, müssen sich die Elsteraner Gedanken machen, wie man gegen diese starken Kemberger gewinnen will.


    Bester Spieler: David Bischoff
    Es spielten: Heede, Gellert, Miertzschke, Weise, Hartung, Peeck, Reiß, Liebmann, Furchner (76. Albrecht), Bischoff, Hartmann (79. Köhler)

    na ich hoffe doch das die sache in die hose geht...ich will zwar nicht das der hsv absteigt, will aber das die kemberger gewinnen. kemberg ist seit 6 spielen ungeschlagen, doch zuletzt nur drei unentschieden...

    Interview mit dem neuem Co - Trainer von SV Rot-Weiß Kemberg


    Hallo Herr Grabecki. Erst einmal herzlich Willkommen als Co-Trainer in Kemberg. Vor Ihrem ersten Punktspiel als Co-Trainer der Ersten Mannschaft habe ich einige Fragen für Sie vorbereitet, damit auch die Zuschauer und Fans einen kleinen Eindruck von Ihnen gewinnen können.


    1) Die Entlassung von Hans-Joachim Furchner kam für viele sehr
    überraschend. Wie überraschend ist es für Sie, dass ein, man kann
    schon fast Urgestein sagen, entlassen wurde?
    Ich persönlich war nicht überrascht. Ich denke es war schon lange überfällig, denn
    diese Disziplinlosigkeit hilft der Mannschaft, trotz der letzten fünf Spiele, nicht
    weiter.


    2) Gestern Abend hatten Sie Ihr erstes Training mit Ihrer Mannschaft.
    Was haben Sie Ihnen gesagt und welchen Eindruck hatten Sie von Ihr?
    Die Mannschaft ist etwas zerstört. Allerdings ist das Kind noch nicht im Brunnen.
    Wir haben ein klares Ziel, welches wir auch erreichen wollen.


    3) Wann haben Sie die Anfrage für diesen Posten erhalten und wann
    entschieden Sie sich?
    Das war sehr kurzfristig. Am Mittwoch gegen 17.00 Uhr bekam ich die Anfrage
    und am Donnerstag Nachmittag entschied ich mich und sagte dem Verein zu.


    4) Sie sind jetzt erst zwei Tage im Trainerstab der Mannschaft. Denken
    Sie trotzdem, dass es Ihnen gelingen wird, die Mannschaft so zu
    motivieren, dass es wenigstens zu einem Punkt gegen Mosigkau
    reicht?
    Ein Punkt ist das Mindeste. Die Tabellensituation sagt natürlich nichts aus, aber
    gewinnen möchte ich hier schon.


    5) Welche Mannschaftsteile sehen Sie am Stärksten, wo sollte es
    Verstärkungen geben?
    Also die Abwehr sollte man sicherlich verstärken, aufgrund der Technik. Im Sturm
    muss man sich das überlegen. Die Chancen die wir haben, bleiben zu oft ungenutzt,
    da die Abschlüsse zu schlecht sind.


    6) Haben Sie vor, neue Spieler für die kommende Saison zu holen?
    Da muss man erstmal gucken, ob wir noch in der nächsten Saison noch Trainer
    sind. Es wäre allerdings zwingend notwendig, denn man weiß auch nicht, wer geht
    und wer bleibt.





    7) Nun zu etwas sehr wichtigem. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit,
    dass Kemberg die Liga hält, denn es ist in diesem Jahr sicherlich so
    schwer wie noch nie?
    Ja, es wird sogar sehr schwer. Aber wenn ich nicht überzeugt wäre, hätte ich
    diesen Posten sicherlich nicht angenommen.


    8) Werden Sie Veränderungen innerhalb der Mannschaft vornehmen,
    taktisch sowie auch personell?
    Taktisch nicht! Personell sind uns die Hände gebunden, da die Personaldecke zu
    dünn ist. Wir haben allerdings in den einzelnen Mannschaftsteilen etwas geändert.


    9) Welches Ziel streben Sie mit der Mannschaft an?
    Das ist ganz klar: Den hundertprozentigen Nichtabstieg!


    10) Ich und viele andere hoffen, dass dies auch klappt. Ein erweitere
    Frage wäre: Freuen Sie sich auf die Zusammenarbeit mit den
    Spielern?
    Ja ich freue mich. Wenn alles vernünftig abläuft wird es eine gute Arbeit. Und da
    die Jungs vernünftig sind und man auch gut mit ihnen umgehen kann, wird es
    hoffentlich gut.


    11) Ihr neuer Partner im Trainerstab heißt Steffen Holzbecher. Ein Wort
    zu Ihm?
    Nun ja, wir wollen beide die Karre aus dem Dreck ziehen und da etwas getan
    werden musste, denke ich, dass Steffen Holzbecher, der ja bis zu seiner Verletzung
    selbst noch in der Mannschaft aktiv war, der richtige Mann ist. Er hat wohl am
    besten einen Einblick in die Mannschaft. Was meine Person angeht, dass wird
    man in der nächsten Zeit sehen.


    12) Eine letzte Frage noch: Was meinen Sie, wie wird das Spiel gegen
    Mosigkau enden?
    Ich tippe auf ein 3:1 Sieg für Kemberg, obwohl ich bei so etwas immer daneben
    liege, deshalb spiele ich auch kein Oddset oder ähnliches.


    Danke, dass sie sich Zeit für mich genommen haben und viel Spaß in Kemberg und natürlich viel Glück im Spiel gegen Mosigkau, und natürlich in der weiteren Saison.


    Ich danke auch!

    TSV Mosigkau 1894 - Kemberg 2:2 (1:0)


    Remis in Mosigkau


    In der letzten Woche brodelte die Gerüchteküche in Kemberg. Nach der Entlassung von Hans-Joachim Furchner war man gespannt, wer sein Nachfolger wird. Nach langen Gesprächen mit Bernd Geipel entschied sich Steffen Holzbecher, bis zu seiner Verletzung selbst noch Aktiver, für diesen Posten. Sein Co-Trainer ist auch ein alter Bekannter, Nico Grabecki. Er betreute schon einmal die Mannschaft. In der Aufstellung änderte sich auch einiges: Gellert als Libero und Hartmann als linker Mittelfeldspieler waren dabei wohl die größten Überraschungen. Auch Henry Reiß war wieder dabei, der als linker Mittelfeldspieler agierte.
    Das Spiel begann für Mosigkau mit einem Paukenschlag. Nach sieben Minuten gingen die Gastgeber 1:0 in Führung. Nach einem langen Pass verschätzte sich Miertzschke, ein Mosigkauer stand dann vor Heede und lupfte den Ball über den herauslaufenden Torwart. Die erste Kemberger Chance gab es in der 10 Minute. Hartmann spielt auf Smetak der legt ihn mit der Hacke zurück, doch die Direktabnahme von Hartmann ging weit über das Tor. Kemberg ist nun besser, doch Mosigkau stand hinten gut und ließ kaum Strafraumszenen zu. In der neuformierten kemberger Abwehr gab es anfangs noch viele Unstimmigkeiten, doch Chancen für die Gastgeber gab es selten. In der 33. Minute wechselte Sebastian Hartmann, vom linken Mittelfeld in den Sturm und Marcus Furchner ging zurück ins Mittelfeld. In der ersten Halbzeit gab es nur wenige Chancen, das Spiel spielte sich meist im Mittelfeld ab. In der 35. Minute versuchte es Henry Reiß einfach mal aus der zweiten Reihe, der Torwart hatte mit diesem Schuss Probleme und klärte zur Ecke, doch dabei kam auch nichts Zählbares heraus.
    Halbzeitfazit: Kemberg die bessere Mannschaft, doch liegt 1:0 zurück.
    Kemberg spielte auch in der zweiten Halbzeit nach vorn, nach einem schönen Doppelpass von Maik Furchner und Henry Reiß schoss Letzterer auf das Tor, doch der Keeper konnte den Ball am Gehäuse vorbei lenken. Kemberg bekam viele Freistöße aus guter Position zugesprochen, doch fast alle gingen in die Wolken. In der 65. Minuten kamen die Rot-Weißen dann endlich zum Ausgleich, nach einer Ecke legte Hartung mit der Brust auf Mannschaftskapitän Peeck, der auch schon letzte Woche traf, ab und dieser bugsierte den Ball über die Linie. Marco Weise wurde in der 58. Minute eingewechselt, der Präsident Bernd Geipel gab ihn mit auf den Weg: "Jetzt geh rein und schieß ein Tor, wie du es immer machst." Genau dies tat er, nach einem langen Ball auf Hartmann schirmte er den Ball schön ab, legt zurück auf Weise, der lässt zwei Mosigkauer stehen und schoss den Ball ins lange Eck. (67.) Der neue Spielstand von 1:2 währte aber nicht lange, denn schon zwei Minuten später hieß es 2:2. Ein Eckstoß flog in den Strafraum und der Kopfball eines Mosigkauers ging an die Unterkante der Latte und ins Tor. In der Folgezeit passierte nicht mehr viel, sodass es beim 2:2 blieb.
    Nächste Woche kommt der HSV Gröbern an die Bergwitzerstraße und hoffen wir das es dann mal wieder ein Sieg zu vermelden gibt. Dennoch ist die Mannschaft nun schon seit sechs Spielen ungeschlagen.


    Aufstellung: Heede, Gellert, Miertzschke, Peeck, Reiß (58.Weise), Hartung, Smetak, Maik Furchner, Marcus Furchner, Albrecht (80.Köhler), Hartmann

    Kemberg - Linda 2 : 2 (1:0)


    Kemberg nur mit Remis


    Durch den tagelangen Regen konnte auf dem Kemberger Sportplatz nur eine Partie ausgetragen werden, klar, dass die Erste Mannschaft bevorzugt wurde. Kemberg, der Tabellensiebte, traf auf Linda (12.).
    Bei den Hausherren fehlten sehr viele Spieler, was den Kampf um die drei Punkte erschwerte. Im Hinspiel unterlag der SV den Grün-Weißen 2:0, Schiedsrichter bei der damaligen Partie war Dirk Meißner, und auch er war bei dieser Partie wieder als Unparteiischer dabei. Letzte Woche trat die Mannschaft von Hans-Joachim Furchner mit Glück einen Punkt holen können, ein Sieg gegen Linda war Pflicht.
    Kemberg begann sehr stark, sie wollten früh einen Treffer erzielen. Vierte Minute, Gellert passt durch zwei Mann durch und ein Grün-Weißer kann den Ball nicht annehmen, dadurch kommt Matthias Liebmann an den Ball. Er schießt und trifft nur die Querstange. Das hätte sein dritter Saisontreffer sein können. Die Gastgeber spielen sehr stark nach vorn und sind deutlich überlegen. David Bischoffs Schuss konnte vom Linda-Schlussmann gehalten werden. Die ersten Torschüsse von Kemberg sind gefährlich bis sehr gefährlich. Es war ein Spiel in eine Richtung, Kemberg richtig gut, aber nutzen ihre zahlreichen Chancen nicht. Nach 23 Minuten hatte, der neu in die Mannschaft gekommene, Richard Reichert (noch A-Jugend). Sein Schuss mit links konnte aber gehalten werden. Und wieder eine Chance für Rot-Weiß! Flanke Liebmann, Furchner aus der Drehung, doch der gute Tormann hält erneut.(30.) Nur vier Minuten später läuft Matthias Liebmann in den Strafraum und spielt im Fallen den Ball zurück auf Bischoff, doch auch der Schuss verfehlt das Tor nur knapp, denn der Ball war abgefälscht. Der darauf folgende Eckstoß konnte leicht geklärt werden. Es ist die 43.Minute, als der SV es endlich schafft, den höchstverdienten Führungstreffer zu erzielen. Eckstoß Hans-Joachim Furchner und Mannschaftskapitän Markus Peeck bringt seine Mannschaft per Kopf in Führung.(43.) Schon im letzten Heimspiel gegen Linda konnte er sich in die Torschützenliste eintragen.
    Mit diesem Stand von 1:0 ging es in die Halbzeit. Es ist festzuhalten, dass die Hausherren höher führen müssen!
    Halbzeitfazit: verdient in Führung, Linda schlecht
    Nach dem Seitenwechsel kommt Sebastian Hartmann für Richard Reichert in das Spiel. 53.Minute: Akki Furchner bekommt die gelb-rote Karte, sein Team nun nur zu Zehnt. Sebastian Hartmann traf nach 55 Minuten mit dem Außenriss nur das Außennetz. Nach etwa einer Stunde nahm sich Kemberg eine Ruhepause und dies wurde sofort bestraft. Linda erkämpft sich den Ball und der Spieler zieht aufs Tor. Im 1:1-Verhalten gegen Heede siegt er und schiebt zum 1:1 ein.(61.) Kemberg wie gelähmt! Anstoß-Ballverlust-Pass nach vorn- 1:2! Wieder war Heede machtlos.(62.) Dieser Doppelschlag zeigt, dass wer vorne die Tore nicht macht, sie hinten bekommt. Doch nur fünf Minuten nach der Gästeführung kann Matthias Smetak vom Elfmeterpunkt den 2:2 Ausgleich erzielen. Zuvor war Hartmann im Strafraum gefoult wurden, wofür der Übertäter ebenfalls die gelb-rote Karte sah.(67.) Der SV macht nun noch mal Druck, ein Sieg war Pflicht. Nach 83.Minuten kam Marco Weise für Abwehrspieler Miertzschke. Weise erzielte letzte Woche zehn Minuten vor Schluss den 1:1 Ausgleich gegen Einheit. Es sollte auch ein offensives Zeichen an die Mannschaft sein. Doch das alles nützte nichts mehr, es blieb beim 2:2.
    Kemberg hätte gewinnen können, wenn man die Chancen genutzt hätte. Linda hatte zwei gute Chancen und sie wurden genutzt. Nächste Woche fahren die Rot-Weißen nach Mosigkau, die sich diese Woche ausruhen durften, da das Spiel gegen Einheit ins Wasser fiel.
    Bester Spieler: Sebastian Hartmann


    Es spielten: Heede, Gellert, Miertzschke (84.Weise), H.-J. Furchner, Reichert, (46.Hartmann), Peeck, Maik Furchner (65.Zirpel), Liebmann, Marcus Furchner, Smetak, Bischoff

    Kemberg - Einheit Wittenberg 1:1 (0:0)


    Derby endet unentschieden


    Nach dem vierten Ligasieg letzte Woche in Jessen, wollten die Rot-Weißen diesen Trend auch gegen Einheit fortsetzen. Auch die Elbestädter starteten mit einem Sieg in die Rückrunde.
    Vor der Partie wurde bei den Kembergern der neue zweite Co-Trainer vorgestellt. Detlef Knape ist nun bei den Heidestädtern im Amt.
    Trotz der Personalnot in Kemberg (Liebmann, Maik Furchner, Hartung fehlten) fanden die Rot-Weiß Trainer eine Aufstellung, die die Lutherstädter in die Knie zwingen sollte.
    Bei schönem Fussballwetter kamen viele Zuschauer zu diesem Derby, welches zuletzt immer sehr umkämpft und sehr hart war.
    Nach 10 Minuten stand es nach Chancen 2:0 für Kemberg, eine Ecke konnte geklärt werden, der Schuss von Gellert verfehlte das Gehäuse. In der Anfangsviertelstunde war das Team von Hans-Joachim Furchner zwar die etwas bessere Mannschaft, kam aber nur gelegentlich vor das Einheit-Tor. Kembergs bester Spieler der vergangenen Woche, Christoph Heede, verhinderte nach 17 Minuten die Gästeführung. Ein Freistoß setzte gefährlich vorher auf und ein Spieler kam noch an das Leder, doch mit einer Flugeinlage lenkte er den Ball über die Querstange. Die Hausherren ließen dem Gast nun immer mehr Platz und wurden nervöser, Fehlpässe häuften sich. Das die Kemberger nicht zu Chancen kamen, lag auch daran, dass die Kicker vom Platz der Jugend hinten sehr kompakt standen. Auch der Schiedsrichter pfiff sehr kleinlich. Nach einem Zusammenprall mit einem Wittenberger konnte Marcus Furchner aber weiterspielen. Aßmanns Team wurde immer gefährlicher.
    Mit einem Stand von 0:0 ging es in die Kabinen.
    Halbzeitfazit: Halbzeitstand geht in Ordnung, Kemberg aber im Glück
    Die Gastgeber mussten zur Halbzeit zweimal verletzungsbedingt auswechseln. Torhüter Heede musste wegen Fieber vom Platz, für ihn kam Roger Lajow zu seinem zweiten Saisoneinsatz. Der zweite Verletze war Matthias Smetak, Kembergs bester Torschütze, für ihn kam Sebastian Hartmann in die Partie. Nach einer Stunde stand es immer noch torlos unentschieden. Die Partie nahm etwas an Fahrt auf. Roger Lajow zeigte in seiner ersten Aktion, dass er das Halten nicht verlernt hat. Ein Querpass erreichte den Einschiebbereiten Angreifer doch mit einem tollen Reflex verhinderte Lajow die Führung noch. Beim darauffolgenden Eckball sah er allerdings nicht gut aus. Am Ball vorbeigeschlagen, ermöglichte er die Gästeführung, denn per Kopf konnte die 0:1 Führung erzielt werden. (60.) Nur sechs Minuten später hätte Einheit die Führung ausbauen können, sogar müssen. Björn Pieser wollte den Ball ablaufen, die misslang, und so kam es zur Flanke. Diese erreichte das Ziel, doch der Spieler schaffte es aus drei Metern den Ball über die Latte zu schießen.
    Florian Albrecht sah später die gelb-rote Karte, und Marco Weise kam für Benjamin Hampel in das Spiel. (72.)
    David Bischoff hatte den Ausgleich auf dem Fuß. Ihn erreichte ein Pass in die Gasse, schoss aufs Tor, doch leider drüber. (75.) Das hätte der Ausgleich sein müssen! 80. Minute: Kemberg bekommt einen Freistoß aus etwa 20 Metern zugesprochen. Akki Furchner legte sich das Leder zurecht, Flanke und der eingewechselte Marco Weise kommt mit dem Kopf irgendwie n den Ball und erzielt den Ausgleich. 1:1!
    Nun wurde das Spiel spannend hoch drei. 86. Minute, Freistoß aus 17 Meter vor dem SV Gehäuse, Lajow hält. Zwei Minuten später, Freistoß für Kemberg, doch auch der Einheit-Hüter hält dicht. Eine solch spannende Partie hätte man sich von Beginn an gewünscht. Zwei Minuten Nachspielzeit wurden angezeigt, aber nach fünf Minuten wurde dann endlich abgepfiffen.
    Selbst mit der schlechtesten Saisonleistung der Rot-Weißen reicht es immer noch zu einem Punkt gegen Einheit Wittenberg.
    Trotzdem muss man sich für nächste Woche einiges überlegen, denn Linda sollte man nicht unterschätzen. Im Hinspiel unterlag Kemberg mit 2:0.
    Bester Spieler: Michael Miertzschke
    Es spielten: Heede (46. Lajow), Gellert, Miertzschke, H.J.Furchner, Pieser, Peeck, Hampel (72.Weise), Marcus Furchner, Albrecht, Smetak (46.Hartmann), Bischoff

    ich denk mal ihr seit am 31. favorit, aber wir werden uns bemühen.
    also hab ihr jetzt eure erfolgreiche hallensaison abgeschlossen. wer ist torschützenkönig geworden?
    ja ich find es auch nicht gut, mit diesen paar spielen die jetzt in der liga noch sind. hätten die verantwortlichen mal vorher überlegen sollen.

    so wunderlich ist es ja nun auch nicht, wenn kemberg gegen jessen in jessen gewinnt... =) :freude:
    bei jessen haben allerdings lossin und lutzmann gefehlt...
    das jessen aufsteigt will ich auch nicht, die nicht!!!

    sieben wochen vor beginn der rückrunde bestreitete die kemberger a-jugend ihr erstes vorbereitungsspiel. der gegner war einheit wiitenberg, die bereits in zwei wochen ihr erstes rückrundenspiel bestreiten. klarer favorit waren die gastgeber aus wittenberg, da kemberg auch sehr ersatzgeschwäche anreißte (mit elf spieler, davon 5 b-jugend spieler) und in der vorbereitung zur hinrunde ein 13:1 hinnehmenm musste, musste man davon ausgehen das einheit die klar bessere mannschaft sein wird.
    doch kemberg ging mit 1:0 in führung, nach einem freistoß und tumult im strafrum, schob ein kemberger zur führung ein. doch einheit war die bessere mannschaft und erziehlte auch nach dem ausgleich die verdiente führung zum 2:1. dies war auch gleichzeitig der halbzeitstand. die kemberger konnten mit dem ergebniss sehr zufrieden sein. in der zweiten hälfte kam kemberg dann zum ausgleich, wieder eine standartsituation. ecke kemberg, eimheit bekam den ball nicht raus und es stand 2:2.
    doch damit nicht genug, kemberg erziehlte sogar die zwischenzeitliche führung. ein pass von der linken seite in den strafraum, brauchte kembergs rechter mittelfeldspieler nur noch ins gehäuse einschieben. doch nun hatte wittenberg chancen im minutentakt, viele bälle landeten neben dem tor doch der kemberger keeper machte auch viele chancen zu nichte und hielt die führung fest. zwei minuten vor schluss kamen die wittenberger dann doch noch zum ausgleich. doch mit einem 3:3 kann man in kemberg sehr zufrieden sein.

    hi lehmi...
    ja sone schiedsrichter hatten wir auch schon oft...z.B. frank renner, der regelmäßig gegen uns gezeigt hat, der pfeiffen nicht sein ding ist.
    in letzten jahr ging es uns auch oft am ende der saison so, das uns jemand gepfiffen hat, obwohl seine heimverein auch im abstiegskampf war.
    zu dem spiel in jessen kann ich nicht viel sagen, konnte leider nicht mitfahren. aber del albi hat ja darüber geschrieben.
    ALLEMI ALLEMA ALLE HAHA!!!!!!!!!!!!!!
    letzte woche haben die jessener in kemberg noch gesungen, hier regiert nicht der rwk....jetzt können wir in jessen singen, hier regiert nicht allemannia :lach:
    und ruhige "alle ha ha ha fans" sind doch die schönsten. kommt nämlich kein quatsch raus.... =)