Kemberg - Mosigkau 1:1 (0:0)
Tut das weh!
Hans-Joachim Furchner war nach dem Spiel in Linda verständlicher sehr unzufrieden. Umso mehr wollte die Mannschaft gegen Mosigkau siegen, allerdings mangelte es an Personal. Beide Furchner waren gesperrt, Richter war nicht im Kader, Ebert ist weiter verletzt und Weise, Miertzschke und Heede waren anderweitig beschäftigt. So rückten Spieler aus der Kemberger Reserve mit ins Team, Hagen Zirpel, der schon einmal in der Ersten spielen durfte, und Zweitligatorschütze (allerdings im Unihoc) André Müller.
Den meisten Spielern möge der Schiedsrichter noch im Gedächtnis sein, in negativer Erfahrung, denn er pfiff das letzte Spiel von Kemberg und erteilte dort 2 mal Rot und 5 mal Gelb. Im Gegensatz zum letzten Wochenende begann Akki Furchner wieder mit zwei Angreifern. Das Spiel begann sehr stark, aus Rot-Weißer Sicht. Vierte Minute steht Sebastian Hartmann, nach einem Pass von Albrecht, allein vor dem Torwart der Muldestädter, doch da er etwas zu spät abschließen wollte schlug ein Gegenspieler den Ball noch ins Toraus. Kurze Zeit später stand Florian Albrecht frei am Sechszehner, doch die Flanke kam nicht an, da ein Mosigkauer Spieler die Hand im Spiel hatte, doch der Schiedsricher tadelte dies nicht und ließ weiterspielen. Sofort waren die Gedanken wieder bei dem Spiel in Linda, als der Schiedsrichter auch solche Aktionen weiterliefen ließ. In den ersten 15 Minuten der ersten Hälfte war der Tabellenzwölfte, Kemberg, die überlegender Mannschaft und hatte gute Chancen die Führung zu erzielen. Nach 24 Spielminuten setzte sich Hartmann an der rechten Strafraumseite geschickt durch und flankte halbhoch in den Strafraum, der Ball erreichte Bischoff, der den Ball unkontrolliert annimmt und so dem Torhüter leichtes Spiel erlaubte. In der Folgezeit wurde sichtbar, dass die Hausherren etwas nachließen. Sie versuchten es über Distanzschüsse, doch es war nie genügend Druck hinter dem Ball. Glück für Kemberg! 41.Minute, rutschte der Ball an Malerz vorbei zum gegnerischen Spieler. Im Bedrängnis zweier Abwehrspieler semmelte er den Ball über die Querstange. Gleiche Minute, wieder Mosigkau im Angriff. Das Mittelfeld wurde schnell überbrückt, ein Spieler allein vor Malerz. Der Gegner legte sich den Ball auf links, zog ab, doch Frank Malerz parierte super. Drei Minuten später die gleiche Situation wie eben, doch wieder ist es Frank Malerz der das Unentschieden hält. Kemberg musste sich zu dieser Zeit bei ihrem Torhüter bedanken.
Halbzeitfazit: Kemberg begann gut, Mosigkau wurde besser.
Zur Halbzeit gab es keine Wechsel.
Zweite Hälfte!
47.Minute Fehlpass von Malerz kurz vor dem Sechszehener, den darauf folgenden Schuss halt er mit Bravour. So hat er diesen Fehler wieder gut gemacht. Das Spiel wirkte für die Zuschauer langweilig und das war es größtenteils auch, denn auf dem Spielfeld passierte, bis auf wenige Chancen, nichts. 64 Minuten waren gespielt, als der Ball von der Brust von Matthias Hartung wegsprang, sodass der Ball vom Torhüter der Gäste ins Niemandsland geschlagen wurde. Eine gute Chance besaß Smetak nach 72.Minuten. Er drehte den Freistoß aus 20m gekonnt an der Mauer flach vorbei, der Torhüter klärte allerdings mit aller Kraft zur Ecke. Sechs Minuten vor dem Schlusspfiff wurde es sehr brenzlig im Kemberger Strafraum. Malerz leitete den Ball über die Latte zur Ecke. Der Eckstoss wurde zurückgelegt und der folgende Schuss wird zum Wembley-Tor, mit dem Unterschied das der Schiedsrichter diesmal auf kein Tor entschied. Alle dachten wahrscheinlich, dass dieses Spiel 0:0 enden würde, doch nach 88 Spielminuten traf der 24-jährige Sebastian Hartmann zum 1:0 für die Hausherren. Pass nach innen von Liebmann und Hartmann hält den Fuß an den Ball-Tor. In den letzten Minuten kämpften beide Teams um einem Punkt. Der Schiedsrichter ließ drei Minuten nachspielen. Nach 92 Spielminuten, bekam Mosigkau noch einmal einen Freistoß zugesprochen. Dieser von rechts getretene Freistoß landete direkt im Tor von Malerz.1:1. Dies war die letzte Aktion des Spiels.
Zwei Punkte musste Kemberg lassen und den Ausgleich zu dieser Zeit war für alle tragisch. Nächste Woche in Gröbern hofft man nun endlich wiedermal drei Punkte mit in die Bergwitzer-Straße zu bringen.
Es spielten:Malerz, Gellert (64.Minute Zirpel), Holzbecher, Hartung, Pieser, Peeck, Bischoff, Liebmann, Albrecht, Smetak, Hartmann.
Bester Spieler: Björn Pieser