Beiträge von Jens

    Noch vor dem Anpfiff gab’s vom Gastgeber Blumen und Wein für Schönbergs scheidenden Trainer Dinalo Adigo – eine richtig feine Geste wie nicht nur ich finde.
    Das Spiel selbst wollte dann zunächst nicht so richtig in die Gänge kommen. Sievershagen musste auf 5 gesperrte bzw. verletzte Stammspieler verzichten und auch Schönberg war quasi mit dem letzten Aufgebot angereist - nur ein Torwart und ein Feldspieler bevölkerten die Bank der Maurinestädter. Und so dauerte es maximal 3 Anspielstationen, bis der nächste Fehlpass oder der nächste Ballverlust eine der beiden Mannschaften ereilte. Vor lauter Sicherheitsfußball auf beiden Seiten vergaß man praktisch jeden Zug zum Tor und erst Mitte der ersten Hälfte wurde es besser. Niwar Jasim erwischte eine Kalbau-Ecke mit dem Kopf und der Ex-Schönberger Nico Formella im Tor des SSV musste sich erstmals mächtig strecken. Auch bei einem Rinal-Kopfball rettete Formella wenig später mit einer tollen Parade das „zu Null“. Der Pfosten stand 5 Minuten vor dem Halbzeitpfiff für Niwar Jasim im Wege und Thomas Aldermann konnte den Nachschuss auch nicht im Tor unterbringen.
    Nach der Pause machten die Gastgeber zweimal durch Markus Thoms ihre Siegambitionen deutlich. Per Kopf sorgte er jeweils nach einer Ecke für viel Gefahr vor dem Schmidtke-Tor. Doch Schönberg fing sich wieder und kam durch Sahid Wahab (53.) und André Kalbau (55.) auch zu guten Torchancen. Als die Partie dann wieder zu verflachen drohte, spielte Sahid Wahab einen langen Ball auf André Kalbau. Dieser trickste gekonnt den herausstürzenden Nico Formella aus und schob die Kugel zum 0:1 ins Tor. Die darauf folgende Druckphase der Gastgeber, die vehement auf den Ausgleich drängten, überstand Schönberg unbeschadet. Mit einen schön ausgespielten Konter gelang der Adigo-Elf dann sogar das vorentscheidende 0:2. André Kalbau hatte eine feine Flanke auf Thomas Haese geschlagen. Mit all seiner Routine nahm Haese den Ball in aller Ruhe an und traf flach und platziert an Robert Langer und Nico Formella vorbei. Damit war Sievershagen der Zahn gezogen und Schönberg hätte das Ergebnis in der Schlussphase weiter in die Höhe schrauben können. Den 0:3 Endstand besorgte Niwar Jasim souverän per Handelfmeter.


    FC Schönberg 95: Sven Schmidtke, Thomas Aldermann (81. Mehmet Inan Akyol), Marko Riegel, Christian Nieselke, Sahid Wahab, André Kalbau, Niwar Jasim, Thomas Manthey, Tom Körner, Serkan Rinal, Thomas Haese


    Sievershäger SV 1950: Nico Formella, Robert Langer, Jan Runge, Tobias Gregull, Ulf Weidner (26. Frank Tiedtke), Christopher Kaminski, Ihor Palahnyuk, Marcel Heß, Silvio Schulz, Tim Schmitt, Markus Thoms


    Tore: 0:1 André Kalbau (64.), 0:2 Thomas Haese (77.), 0:3 Niwar Jasim (84., HE)


    gelbe Karten: Marcel Heß, Markus Thoms


    Zuschauer: 150


    Schiedsrichter: Jörg Dräger (Gützkow), assistiert von Gunnar Brinkmann und Björn Wudke


    [Blockierte Grafik: http://www.upahl.de/galerie/da…763/Sievershagen%2064.jpg]
    Thomas Haese trifft hier zum vorentscheidenden 0:2.


    weitere Fotos

    Einen vor allem in dieser Höhe unerwarteten Erfolg konnten unsere Alten Herren im heutigen Pokalspiel gegen den favorisierten FC Eintracht Schwerin feiern. Die Schweriner, die nur mit 10 Spielern angereist waren und zudem nicht in Bestbesetzung antraten, hatten von Anfang an ihre liebe Not mit den agilen Schönbergern. Nur eine einzige hervorragende Torchance erarbeiteten sich die Gäste in der 11. Minute, doch Uwe Märker machte sich ganz lang und holte den platzierten Schuss aus dem Dreiangel. Ansonsten spielte ausschließlich Schönberg. Vor allem Dinalo Adigo prüfte den guten Schweriner Keeper Roland Schröder wieder und wieder mit Distanzschüssen. Auch Tino Mellmann, der bei Standards mit nach vorn ging, war per Kopf immer gefährlich. In der 26. Spielminute erzielte der wunderbar freigespielte Dinalo Adigo dann endlich das inzwischen überfällige 1:0. Zentral vor dem Tor ließ er Roland Schröder diesmal keine Abwehrchance und schob die Kugel flach und platziert rechts unten ins Eck. Weitere Gelegenheiten für Thomas Becker und Ingo Schumacher blieben vorerst ungenutzt.
    Alle Befürchtungen, dass Schwerin den knappen Vorsprung mit den größeren Kraftreserven im zweiten Durchgang aufholen könnte, wurden von unseren Alten Herren schnell widerlegt. Thomas Becker schlug nämlich nach 45 gespielten Minuten eine Maßflanke vor das Schweriner Tor. Dinalo Adigo nahm das Leder mit der Brust an, lief 2 Schritte und zog ab. Und wieder hatte der Eintracht Torhüter keine Abwehrmöglichkeit und dieses 2:0 gab unserer Elf die nötige Sicherheit für den Rest der Partie. Als dann der von Thomas Becker herrlich ins Spiel gebrachte Ingo Schumacher nur 2 Minuten später frei vor dem Tor die Nerven behielt und das 3:0 erzielte, war die Vorentscheidung zugunsten des FC Schönberg 95 gefallen. Der Gastgeber blieb dennoch am Drücker und hatte weitere gute Torgelegenheiten. Ein Heber von Tino Mellmann landete auf dem Tor, einen harten Volleyschuss von Dinalo Adigo klärte Schröder grandios zur Ecke und dann begannen die Grün-Weißen ein wenig kürzer zu treten. Dabei kontrollierten sie jedoch zu jeder Zeit das Spiel und setzten in der letzten Spielminute durch Tino Mellmann’s 4:0 den Schlusspunkt: vom Innenpfosten sprang die Kugel über die Torlinie.


    Für den FC Schönberg 95 spielten: Uwe Märker, Tino Mellmann, Ingo Schumacher, Udo Grünhagen, Dirk Sahm, Silvio Lemm, Lutz Schwerinski, Christian Timcke, Werner Stender, Dinalo Adigo, Thomas Becker, Markus Kienappel, Torsten Lenz


    Tore: 1:0 Dinalo Adigo (26.), 2:0 Dinalo Adigo (45.), 3:0 Ingo Schumacher (47.), 4:0 Tino Mellmann (70.)


    [Blockierte Grafik: http://www.upahl.de/galerie/da…racht%20Schwerin%2045.jpg]
    Das 3:0 durch Ingo Schumacher war die Vorentscheidung in dieser einseitigen Partie.


    weitere Fotos

    “Das ist wohl mein Tag heute“, hatte Schönbergs Trainer Dinalo Adigo nach dem Abpfiff der Verbandsligapartie gegen den SV Waren 09 gleich doppelten Grund zur Freude. Am Vormittag trug er mit 2 Treffern maßgeblich zum 4:0 Pokalerfolg seiner Alten Herren gegen den FC Eintracht Schwerin bei und am Nachmittag gewann seine Verbandsligamannschaft das Nachholspiel gegen den Tabellensechsten aus der Müritzregion mit 2:0. Dabei konnten die Gäste vor allem im ersten Durchgang noch gut mithalten. Sie standen in der Abwehr kompakt und störten immer wieder geschickt den Spielaufbau der Maurinestädter. Weil auch die Adigo-Elf nur wenig zuließ, spielte sich das Geschehen vor der Pause vor allem zwischen den Strafräumen ab. Nur selten gelang es einer der beiden Mannschaften, gefährlich zum gegnerischen Tor vorzudringen. Sehenswert war auf Schönberger Seite lediglich ein strammer Schuss von Thomas Aldermann, der das Leder bei einem Freistoß von Marko Riegel in den Lauf gelegt bekam und für Waren zirkelte Ronny Buchholz den Ball aus spitzem Winkel am Gehäuse vorbei.
    Nach dem Wiederanpfiff schwanden bei den Gästen, die erst am Sonnabend beim Tabellenführer FC Anker Wismar gehörig unter die Räder geraten waren, zunehmend die Kräfte. Erschwerend war zudem ein Platzverweis für Ghazwan, der nach einem Foulspiel an Makuzay Maluvunu die gelb-rote Karte sah. Und so bekamen die Grün-Weißen mehr und mehr Oberwasser. Als dann Tom Körner nach schönem Doppelpassspiel mit Niwar Jasim aus 20 Metern einfach mal abzog, schlug die Kugel flach, hart und platziert zum inzwischen verdienten 1:0 für Schönberg ein. Wenig später setzte sich Thomas Haese auf der rechten Seite durch und flankte vor das Tor. Niwar Jasim flog mit dem Kopf in diesen Ball und sorgte mit seinem herrlichen 2:0 bereits für eine Vorentscheidung. Waren hatte nun nichts mehr hinzuzusetzen und Schönberg spielte die Partie routiniert zu Ende. In der Schlussphase hätten die Gastgeber das Ergebnis sogar noch ausbauen können, sie brachten den Ball jedoch nicht mehr im Tor des SV Waren 09 unter.


    FC Schönberg 95: Sven Schmidtke, Thomas Aldermann (73. Christian Nieselke), Marko Riegel, Sahid Wahab, Niwar Jasim, Thomas Manthey, Tom Körner, Serkan Rinal, Makuzay Maluvunu, Thomas Haese, Marcel Behm (81. Ahmed Malla)


    SV Waren 09: Stefan Metelmann, Jan Aepinus, Michael Kaul, Paul Kuternoga, Stefan Haase (58. Daniel Schultze), Benjamin Kwast (58. Maik Streblow), Tony Lübke, Ronny Buchholz, Björn Henning, Tony Groß, Abdulkadem Said Ghazwan


    Tore: 1:0 Tom Körner (60.), 2:0 Niwar Jasim (72.)


    Gelbe Karte: Abdulkadem Said Ghazwan (26., Unsportlichkeit)


    Gelb-Rote Karte: Abdulkadem Said Ghazwan (50., Foul)


    Zuschauer: 80


    Schiedsrichter: Stefan Beyer (Rostock), assistiert von Christoph Frank und Ulf Kuchel


    [Blockierte Grafik: http://www.upahl.de/galerie/data/media/760/Waren%2070.jpg]
    Kann sich nach seinem heutigen Treffer zum 2:0 weiter Hoffnungen auf die Torjägerkanone machen: Niwar Jasim.


    weitere Fotos

    Obwohl Schönbergs Trainer Dinalo Adigo, dessen Vertrag zum Saisonende nicht verlängert wird, seine Mannschaft vor der Kampfstärke der Friedländer gewarnt hatte, blieb diese vor allem in der ersten Halbzeit den Beweis ihrer wahren Stärke schuldig. „Das muss man mal ganz klar sagen“, sparte FC-Kapitän Marko Riegel dann auch nicht mit Selbstkritik: „Das war unsere mit Abstand schlechteste Saisonleistung. Dass wir heute verletzungsbedingt im Vergleich zur Vorwoche umstellen mussten, darf dabei keine Entschuldigung sein.“ In der Tat fehlten heute mit Paul Manthey und Serkan Rinal gleich 2 Stammkräfte der Schönberger. Dafür rückten Ahmed Malla und Christian Nieselke in die Startformation. Die abstiegsbedrohten Gäste machten im Spiel mit viel Kampfgeist und Leidenschaft die Räume eng und damit kam Schönberg vor der Pause überhaupt nicht klar. Mit ein wenig Glück hätten die Friedländer im ersten Durchgang sogar in Führung gehen können, denn bei ihren wenigen Angriffsversuchen wurden sie torgefährlicher als die Grün-Weißen. So konnte Felix Voigt nach 6 Minuten gerade noch am Torschuss gehindert werden und als dann René Rüh nach einer Viertelstunde frei vor dem Schönberger Tor auftauchte, durfte sich die Adigo-Elf bei ihrem Keeper Sven Schmidtke bedanken, dass dieser den flachen Schuss so großartig parierte. Auch als Marciej Bednarek nach einer halben Stunde auf und davon gelaufen war, zeigte sich Schmidtke auf dem Posten. Schönberg hingegen rannte sich immer wieder in der vielbeinigen Abwehr der Gäste fest und die vielen Missverständnisse und Fehlpässe sorgten dafür, dass der Favorit kaum Torgefahr verbreitete. Sehenswert waren lediglich ein prima Schlenzer von Thomas Aldermann, der dann aber auf dem Tor landetet und eine schöne Direktabnahme von Thomas Haese, die links am Gehäuse vorbeistrich. Ansonsten waren lediglich ein paar Verlegenheitsschüsschen zu sehen, die die Gästeabwehr allesamt nicht ins Straucheln bringen konnten. Erst kurz vor der Pause rafften sich die Schönberger noch einmal auf und hätten mit einem Kalbau-Aufsetzer, den Marcin Lenczewski im Tor nur mit Mühe zur Ecke klären konnte, fast doch noch das 1:0 erzielt. Aber auch der TSV bekam eine weitere erstklassige Torgelegenheit: Toni Achterberg brachte das Kunststück fertig, völlig freistehend aus Nahdistanz am Tor vorbei zu köpfen.
    Direkt vor dem Wiederanpfiff versammelte Sven Schmidtke dann seine Mannschaftskollegen um sich. „Ich habe allen noch mal ganz deutlich gesagt, dass es eine Frechheit war, was wir in der ersten Halbzeit abgeliefert haben. Das war unter unserem Niveau! Ich wollte alle wachrütteln, denn die Zuschauer haben ihr Geld nicht dafür bezahlt, dass wir hier eine so schlechte Leistung abliefern.“ Und begünstigt dadurch, dass die Friedländer ihrem aufwändigen Defensiv-Spiel zunehmend Tribut zollen mussten, wurde es aus Schönberger Sicht dann auch tatsächlich besser. Friedland versuchte nur noch, das 0:0 über die Zeit zu bringen, Schönberg fand zumindest zeitweise zu seinem schnellen Kombinationsspiel und kam damit in der 70. Minute dann doch noch zum erlösenden 1:0. Sahid Wahab setzte sich auf der linken Seite gegen 2 Abwehrspieler durch und legte denn Ball von der Grundlinie zurück zu Niwar Jasim. Dieser fackelte nicht lange und schlenzte das Leder passgenau ins lange Eck. Schönberg hatte die Partie in der Schlussphase endgültig im Griff und der TSV Friedland hatte nicht mehr die Kraft, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Das Geschehen spielte sich fast ausschließlich in der Hälfte der Gäste ab und in der Schlussminute gelang dem FC Schönberg 95 noch das inzwischen hochverdiente 2:0. Niwar Jasim ließ 2 seiner Gegenspieler regelrecht stehen und legte den Ball nach rechts zum besser postierten Tom Körner. Dieser ließ sich freistehend die Chance nicht entgehen und köpfte den Ball ins leere Tor.


    FC Schönberg 95: Sven Schmidtke, Thomas Aldermann (32. Marcel Behm), Ahmed Malla (46. Florian Zysk), Marko Riegel, Christian Nieselke (46. Makuzay Maluvunu), Sahid Wahab, André Kalbau, Niwar Jasim, Thomas Manthey, Tom Körner, Thomas Haese


    TSV Friedland 1814: Marcin Lenczewski, Marcel Störr, Christian Pfalzgraf, Marciej Bednarek, Danilo Hamm (78. Jan Winter), Christian Hasenjäger (58. Paul Roquette), Thomas Stiller, Toni Achterberg (75. Max Dörnbrack), René Rüh, Felix Voigt, Henrik Rodewald


    Tore: 1:0 Niwar Jasim (70.), 2:0 Tom Körner (89.)


    Zuschauer: 80


    Schiedsrichter: Marco Semrau (Goldenstädt), assistiert von Dietmar Voß und Michael Bernowitz


    [Blockierte Grafik: http://www.upahl.de/galerie/da…ia/759/Friedland%2044.jpg]
    Tom Körner machte mit seinem 2:0 alles klar.


    weitere Fotos

    „Wenn Du keine Tore schießt, kannst Du nicht gewinnen“, war Schönbergs Trainer Dinalo Adigo nach dem Abpfiff genauso frustriert wie seine Spieler, die noch lange tief enttäuscht und fassungslos auf dem inzwischen wieder grünen Rasen ausharrten. Dabei lief es im ersten Durchgang eigentlich sogar besser als erwartet. Schönberg hatte mehr Spielanteile als der Favorit aus Wismar und lag auch nach Torchancen vorn. Bereits in der 11. Minute flogen 3 Grün-Weiße am langen Pfosten an einer Wahab-Flanke vorbei. Dann setzte sich Routinier Thomas Haese gegen 2 Anker-Spieler durch, doch sein Pass vor das Tor wurde vom Keeper Kevin Suppa knapp vor dem einschussbereiten Niwar Jasim erreicht. Auf der Gegenseite konnte Sven Schmidtke einen Schwandt-Freistoß von der rechten Seite nur wegfausten und er musste sich außerdem bei einem Konter über Marcel Heine und David Rosinski verdammt strecken, um das Leder aus dem Winkel zu kratzen. Aber ansonsten war es in den ersten 45 Minuten die Adigo-Elf, die den Ton angab. Die beste Chance der Gastgeber bot sich dabei Niwar Jasim in der 38. Minute. Frei vor dem Tor legte er sich das Leder jedoch zu weit vor und Kevin Suppa konnte klären. 2 gute Möglichkeiten für André Kalbau führten leider auch nicht zum 1:0 und so ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.
    Der FC Anker Wismar kam mit frischem Wind aus der Pause und brachte die Schönberger Abwehr sofort in Schwierigkeiten. Als dann eine lange Flanke von der linken Seite am Tor vorbeiflog, war Fabian Bröcker zur Stelle. Er hatte die Zeit, sich den Ball zurechtzulegen und bei seinem harten Schuss sprang die Kugel von der Unterlatte zum 0:1 ins Tor. Wenig später rettete Sven Schmidtke großartig gegen Marcel Heine und dann traten die Hansestädter wieder kürzer – ohne jedoch die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. „Die waren clever genug, das Ding sicher herunterzuspielen. Man hat den qualitativen Unterschied im Spiel gesehen“, sagte Schönbergs sportlicher Leiter Sven Wittfot nach der Partie. Der Gastgeber war zwar weiterhin um den Ausgleich bemüht, konnte Anker aber nicht mehr so wie vor der Pause in Verlegenheit bringen. „Ich mach der Mannschaft keinen Vorwurf“, lautete dann auch das Fazit von Trainer Adigo. „Wir mussten das Gegentor erstmal verdauen, haben dann aber gekämpft. 2-3 Tore hätten wir eigentlich schießen müssen, dann wäre es vielleicht anders gelaufen.“


    FC Schönberg 95: Sven Schmidtke, Thomas Aldermann, Marko Riegel (82. Deyby Ozuna), Paul Manthey, Sahid Wahab, André Kalbau, Niwar Jasim (55. Florian Zysk), Thomas Manthey, Tom Körner (63. Christian Nieselke), Serkan Rinal, Thomas Haese


    FC Anker Wismar: Kevin Suppa, Dennis Martens, André Hildebrandt, Fabian Bröcker, Stefan Schwandt, Steffen Seering, Marcel Heine (71. Marcel Wulff), Niels Laumann, Moussa Sissoko (90. Marcel Bernier), Mathias Schnöckel, David Rosinski (87. Björn Gierahn)


    Tor: 0:1 Fabian Bröcker (51.)


    gelbe Karten: Serkan Rinal, Niwar Jasim, Thomas Manthey, André Kalbau – Dennis Martens


    Zuschauer: 270


    Schiedsrichter: Norman Schulze (Malchin), assistiert von Ingolf Söllig und Christian Minx


    [Blockierte Grafik: http://www.upahl.de/galerie/da…7/Anker%20Wismar%2072.jpg]
    Auch Serkan Rinal hielt es in den Schlussminuten nicht mehr hinten.


    [Blockierte Grafik: http://www.upahl.de/galerie/da…7/Anker%20Wismar%2084.jpg]
    Enttäuschung bei André Kalbau nach dem Abpfiff.


    weitere Fotos

    „Da kannst Du eigentlich nicht drauf spielen“, seufzte TSV-Trainer Steffen Wegener mit Blick auf seinen lädierten Rasen, der ähnlich wie das Geläuf im Schönberger Jahn-Stadion den langen Winter nicht überstanden hatte. In der Tat hatten beide Mannschaften auf dem holperigen Platz mit wild herumhopsenden Bällen zu kämpfen, was im Zusammenspiel mit einem äußerst kleinlich pfeifenden Schiedsrichter dazu führte, dass die Partie nur selten ansehnlich wurde. Dennoch erwischte Schönberg einen Start nach Maß. André Kalbau konnte auf der rechten Seite des Strafraums in der Nähe der Grundlinie in aller Ruhe seine Mitspieler suchen und fand in Niwar Jasim am Elfmeterpunkt einen dankbaren Abnehmer für seine Flanke, denn direkt und platziert schlug das Leder zum frühen 0:1 ein. Leider brachte das schnelle Tor nicht die erwünschte Sicherheit. Der Gastgeber zeigte sich umgehend vom Schock erholt und suchte sein Heil in der Offensive. Dabei bekam er in der 25. und in der 27. Minute seine vorerst besten Torchancen. Zunächst war Sven Schmidtke bei einem Hall-Schuss aus spitzem Winkel blitzschnell unten und er hatte beim Nachschuss von Chris Pfeifer Glück, dass die Kugel am langen Pfosten vorbei ging. Dann stand Jeff Salpeter nach mehreren missglückten Abwehrversuchen unvermittelt frei vor dem Schönberger Tor, doch er hob das Leder über Sven Schmidtke und die Torlatte. Die Grün-Weißen hingegen brachten nur Niwar Jasim und Thomas Haese je einmal halbwegs gefährlich vor das gegnerische Tor und so kann man den Ausgleich kurz vor der Pause als durchaus verdient bezeichnen. Torschütze war Jeff Salpeter, der aus 18 Metern per Aufsetzer traf.
    Etwa 10 Minuten nach der Pause begann die Adigo-Elf ihre Bemühungen zu intensivieren und dies zeigte sofort Wirkung. Es gab eine ganze Reihe von Ecken und als Florian Zysk den Ball in der 60. Minute von der rechten Seite vor das Tor schlug, konnte Graal Müritz erst klären, nachdem die Kugel die Torlinie aus meiner Sicht knapp, aber dennoch deutlich überschritten hatte. Allerdings konnten die Schönberger 5 Minuten später dann doch noch jubeln, denn Marko Riegel hatte Patrick Piesker links auf die Reise geschickt. Piesker schlug eine prima Flanke auf den langen Pfosten und dort lauerten 3 Schönberger, von denen Florian Zysk das Leder per Kopf zum 1:2 ins Tor beförderte. „Wir waren in der 2. Halbzeit nicht mehr richtig im Bilde“, sprach der TSV Kapitän und Ex-Schönberger Hendrik Sievert u.a. diese Situation nach dem Abpfiff selbstkritisch an. Damit meinte er dann aber auch die Schlussphase der Partie, in der den Gästen selbst beste Torchancen nicht zum Ergebnisausbau reichten, weil Steve Holzhausen grandios gegen Thomas Haese (85.) und Paul Manthey (89.) rettete. Und als dann Sahid Wahab in der letzten Spielminute sein tolles Solo startete, kam auch er freistehend nicht am TSV-Keeper vorbei.
    „Schönberg hat ein Tor mehr geschossen – damit ist das Ergebnis ok“, handelte Steffen Wegener das Spiel nach dem Abpfiff kurz und knackig ab. Auch sein Schönberger Trainerkollege Dinalo Adigo sprach von einem verdienten Erfolg seiner Mannschaft. Und er ergänzte: „Das war wieder einmal ein Arbeitssieg, so wie bei allen Siegen unter meiner Regie.“ Sprach’s und machte sich mit einem verschmitzen Lächeln auf in Richtung Bus…


    FC Schönberg 95: Sven Schmidtke, Marko Riegel (80. Makuzay Maluvunu), Paul Manthey, Sahid Wahab, André Kalbau, Niwar Jasim, Patrick Piesker, Thomas Manthey, Tom Körner (46. Florian Zysk), Serkan Rinal, Thomas Haese (83. Deyby Ozuna)


    TSV Graal Müritz: Steve Holzhausen, Chris Pfeifer, Sascha Matz, Jeff Salpeter, Tobias Hall (75. Lars Grünberg), Hendrik Sievert (58. Sören Neumann), Nico Popp (90. Benjamin Kliesch), Marcus Lisker, Alexander Brose, Michael Kullat, Christoph Lüth


    Tore: 0:1 Niwar Jasim (5.), 1:1 Jeff Salpeter (45.), 1:2 Florian Zysk (65.)


    gelbe Karten: Tom Körner, Paul Manthey, Marko Riegel, André Kalbau – Marcus Lisker


    Zuschauer: 58


    Schiedsrichter: Matthias Falk (Neetzow), assistiert von Ulf Kröger und Jan Scheller


    [Blockierte Grafik: http://www.upahl.de/galerie/da…/Graal%20Mueritz%2056.jpg]
    Niwar Jasim traf nach Vorarbeit von André Kalbau bereits nach 5 Minuten zum 0:1.


    weitere Fotos

    Schönberg begann wie die Feuerwehr: Bei einer auf den kurzen Pfosten gezogenen Kalbau-Ecke kratzte RFC-Keeper Johannes Schnepf die Direktabnahme von Thomas Haese glänzend aus dem Winkel. Auch bei der direkt danach folgenden Ecke war Schnepf kurz vor Niwar Jasim am Ball. Makuzay Maluvunu setzte Thomas Haese vergeblich in Szene (8.) und auch ein Schuss von Paul Manthey aus Nahdistanz fand sein Ziel nicht (25.). Deshalb trauerten die Grün-Weißen spätestens in der 27. Spielminute mal wieder ihren vergebenen Torchancen nach, denn als ein langer hoher Freistoß der Hausherren von der linken Seite von der Latte ins Feld zurücksprang, war Thomas Schölkopf zur Stelle und staubte problemlos ab. Rostock hätte seine Führung weiter ausbauen können, doch Ringo Scholz schob die Kugel in der 32. Minute in aussichtsreicher Position am langen Pfosten vorbei ins Aus. Auch bei einem weiteren Schuss von Thomas Schölkopf bekam Benjamin Schulte im Tor der Gäste Probleme – erst im Nachfassen hatte er das Leder unter Kontrolle. Den Schlusspunkt unter die erste Hälfte, die eindrucksvoll belegte, warum die Hansestädter momentan einen Lauf haben, setzte Ringo Scholz. Mit einem Reflex rettete Schönbergs Torhüter Schulte den knappen Rückstand seiner Mannschaft in die Pause.
    Die Maurinestädter kamen mit frischem Elan aus der Kabine und Tom Körner zwang Johannes Schnepf noch in der 46. Minute aus 25m Torentfernung zu einer Glanztat. Als dann wenig später eine Haese-Ecke vor das Tor segelte, herrschte im Strafraum des RFC Chaos pur. Viele Beine, viel Gestocher und ebenso viele Versuche, die Kugel über die Linie zu drücken. Letztendlich war es Paul Manthey, der dem Ball den entscheidenden Schubs gab und Johannes Schnepf bekam den wie in Zeitlupe kullernden Ball erst deutlich hinter der Torlinie in die Finger. In einem offenen Schlagabtausch brachten dann Niwar Jasim für Schönberg sowie Thomas Schölkopf und Ringo Scholz für Rostock nichts Zählbares zustande. Aber wenig später zog Thomas Haese unwiderstehlich bis zur Grundlinie durch und seine platzierte Flanke verwertete Niwar Jasim per Kopf zum 1:2. Die Platzherren gaben sich nicht geschlagen, doch die gefährlichere Mannschaft war nun der FC Schönberg 95. Einer der blitzschnellen Konter der Adigo-Elf führte dann auch zum 1:3. Florian Zysk hatte einen Querpass der Rostocker an der Mittellinie abgefangen uns spielte sofort diagonal auf den durchstartenden Thomas Haese. Dieser bekam den Traumpass genau in den Lauf und behielt mit all seiner Routine die Nerven. In der Schlussphase der Partie waren die Schönberger dichter am 1:4 als die Rostocker am Anschlusstreffer und so konnten sich die Grün-Weißen am Ende über einen schönen 1:3-Erfolg gegen einen starken Gegner freuen.


    FC Schönberg 95: Benjamin Schulte, André Kalbau, Makuzay Maluvunu (46. Florian Zysk), Marko Riegel, Niwar Jasim (90. Deyby Ozuna), Paul Manthey, Sahid Wahab, Serkan Rinal (78, Beytullah Bilgen), Thomas Haese, Thomas Manthey, Tom Körner


    Rostocker FC: Johannes Schnepf, André Hofer, Carl-Friedrich Scharlau, Eric Dobberitz (64. Alkan Kuyucu), Marcus Ebeling, Martin Drewniok, Patrick Jankowski (78. Carl-Christopher Wucke), Ringo Scholz, Thomas Schölkopf, Tobias Kirschnik (75. Robert Damköhler), Tom Bockholt


    Tore: 1:0 Thomas Schölkopf (27.), 1:1 Paul Manthey (48.), 1:2 Niwar Jasim (62.), 1:3 Thomas Haese (76.)


    Zuschauer: 156


    Schiedsrichter: Jörg Dräger (Gützkow), assistiert von Toralf Block und Björn Wudke


    [Blockierte Grafik: http://www.upahl.de/galerie/data/media/754/Rostock%2040.jpg]
    Paul Manthey leitete mit seinem 1:1 kurz nach der Pause die Wende ein.


    weitere Fotos

    Die erste sportliche Höchstleistung des Tages wurde nicht von unseren Verbandsligaspielern erbracht, sondern vom FC Schönberg 95-Fan Torsten Lenz. In kurzen Hosen hatte er bei eisigem Wind die 30 Kilometer nach Boltenhagen mit dem Fahrrad zurückgelegt – Respekt! Vor allem auch deshalb, weil er diese Strecke nach der Partie ja auch in umgekehrter Richtung wieder zurückfahren musste.
    Der Grund für seine Strapazen, das Punktspiel gegen den SV Blau Weiß Polz, entschädigte ihn und die anderen Fußballfans zumindest im ersten Durchgang noch nicht wirklich für die Mühe. Es gab exakt eine Torchance für den FC Schönberg 95 und diese führte dann auch noch zum 1:0. Thomas Haese kam über die rechte Seite in den Strafraum und flankte vor das Tor. Dort stand Niwar Jasim, der das Leder nach einer Körperdrehung überlegt und passgenau neben den rechten Torpfosten schob. Ansonsten hielten die Polzer fleißig dagegen und ließen ebenso wie die aufmerksame Schönberger Abwehr rein gar nichts zu. Damit spielte sich die Partie vorwiegend im Mittelfeld ab und war so nur wenig attraktiv.
    Nach der Pause wurde es zumindest aus Schönberger Sicht deutlich besser. Nachdem Thomas Aldermann den Polzer Keeper mit einem herrlichen Schuss aus der Distanz geprüft hatte, wurde Sahid Wahab im 16er von den Beinen geholt. Florian Zysk trat zum fälligen Elfmeter an und verwandelte sicher. Dann zog Thomas Aldermann zum zweiten Mal ab und diesmal konnte auch Mario Kopischke, der wohl mit Knieproblemen angeschlagen in das Spiel gegangen war, das 3:0 nicht mehr verhindern. Makuzay Maluvunu sorgte nur eine Minute später für einen Doppelschlag, als er die Kugel aus extrem spitzem Winkel über die Torlinie setzte. Weiter 6 Minuten später schlug Thomas Aldermann einen hohen Freistoß vor das Tor und Mario Kopischke konnte den darauf folgenden Zysk-Kopfball nicht festhalten. Makuzay Maluvunu staubte ab und machte sein zweites Tor in diesem Spiel. Den Schlusspunkt unter eine inzwischen einseitige Partie setzte Patrick Piesker, der von Sahid Wahab in Szene gesetzt wurde und von der Strafraumgrenze das 6:0 erzielte.
    „Wir hatten in der ersten Halbzeit große Mühe, die Lücke in der Polzer Abwehr zu finden. 3 Stammkräfte zu ersetzen war nicht einfach und wir haben dafür unsere Zeit gebraucht“, sagte Schönbergs Trainer Dinalo Adigo nach dem Abpfiff. „Ich bin in der Halbzeit in der Kabine laut geworden. Wir waren hinten zu nachlässig“, fand er trotz des klaren Erfolges wie immer auch kritische Worte. Nur glücklich war hingegen Thomas Aldermann, der tags zuvor schon für seine A-Jugend erfolgreich war: „Toll, dass ich endlich mal getroffen habe.“


    FC Schönberg 95: Sven Schmidtke, Marko Riegel, Sahid Wahab, Niwar Jasim (74. Christian Nieselke), Patrick Piesker, Florian Zysk, Mehmet Inan Akyol (54. Makuzay Maluvunu), Thomas Manthey, Tom Körner, Beytullah Bilgen (46. Thomas Aldermann), Thomas Haese


    SV Blau Weiß Polz: Mario Kopischke, Marco Ranft, Florian Schuldt, Sebastian Müller, Steffen Willuweit (68. Richert Wacker), Oliver Möller, Thilo Wilkens, Hannes Leppin, Stefan Brinkmann, Enrico Knaack, Robert Wallbaum


    Tore: 1:0 Niwar Jasim (36.), 2:0 Florian Zysk (56., FE), 3:0 Thomas Aldermann (60.), 4:0 Makuzay Maluvunu (61.), 5:0 Makuzay Maluvunu (69.), 6:0 Patrick Piesker (84.)


    gelbe Karten: Patrick Piesker, Marko Riegel – Hannes Leppin, Robert Wallbaum


    Zuschauer: 50


    Schiedsrichter: Andreas Bandt (Hamburg), assistiert von Enis Mejahdi und Roland Köbe


    [Blockierte Grafik: http://www.upahl.de/galerie/data/media/753/Polz%2056.jpg]
    Thomas Aldermann traf gestern bereits für die A-Jugend und war heute gegen Polz der Torschütze zum 3:0!


    weitere Fotos

    Nur 48 Stunden nach dem Pokal-Aus in Torgelow wurde die Verbandsligamannschaft des FC Schönberg 95 im Nachholspiel gegen den FSV Malchin erneut gefordert. Auf dem Kunstrasenplatz in Boltenhagen waren die Grün-Weißen dabei trotz aller Malchiner Bemühungen im ersten Durchgang die bestimmende Mannschaft, was Sahid Wahab mit seinem Kopfball gegen die Latte in der 8. Minute deutlich unterstrich. Mit einem Doppelschlag konnte die Adigo-Elf ihre Überlegenheit dann auch in Tore ummünzen. Zunächst setzte sich Routinier Thomas Haese auf der linken Seite gegen 2 Abwehrspieler durch und schob die Kugel ebenso überlegt wie platziert ins lange Eck. Dann tat Sahid Wahab es ihm nur eine Minute später auf der anderen Seite gleich und traf genauso durchdacht zum 2:0. Im kalten Wind an der Ostsee gab es weitere gute Chancen für Schönberg, doch erst kurz vor der Pause sorgte Niwar Jasim für eine Vorentscheidung: Von Thomas Haese mit einem Klassepass versorgt, spielte er im Strafraum Katz und Maus mit der Malchiner Abwehr und behielt freistehend die Übersicht.
    Nach dem Wiederanpfiff ging Schönberg der Spielfaden ein wenig verloren. Zwar bekam Niwar Jasim zweimal die Gelegenheit, die Führung weiter auszubauen und Thomas Haese erwischte eine Jasim-Vorlage nicht richtig, doch insgesamt verlagerte sich die Partie ungewollt in Richtung Schmidtke-Tor. Und Schönbergs Keeper musste in der 55. Minute bei einem Freistoß erstmalig ernsthaft eingreifen. Dennoch erhöhte Schönberg auf 4:0, weil Thomas Haese eine präzise Zysk-Flanke mustergültig mit dem Kopf erwischte und das Leder passgenau unter der Latte einschlug. In der 70. Minute sackte Deyby Ozuna dann die Hände über den Kopf schlagend zusammen – Thomas Haese hatte ihn uneigennützig in Szene gesetzt, doch Ozuna traf völlig freigespielt das leere Tor nicht. Auch auf das nicht so ganz unverdiente 4:1 durch Christoph Knöll hatte Schönberg eine Antwort parat: Thomas Haese, mit 2 Toren und 2 Torvorlagen wieder einmal der Matchwinner, legte die Kugel parallel zur Grundlinie auf den langen Pfosten, wo Florian Zysk mutterseelenallein per Kopf zum 5:1 Endstand einnetzte.


    FC Schönberg 95: Sven Schmidtke, Marko Riegel, Paul Manthey, Sahid Wahab (80. Thomas Aldermann), Niwar Jasim (55. Florian Zysk), Patrick Piesker, Thomas Manthey, Jan-Hendrik Froh, Serkan Rinal, Beytullah Bilgen (68. Deyby Ozuna), Thomas Haese


    FSV 1919 Malchin: Sebastian Lehsten, Toni Hewelt, Maik Werner (75. André Barß), Christoph Knöll, Anton Messing, Martin Friese, Gogo Godfrey, Tom Lucka, Peter Munkelberg, Andreas Plagens, Frank Palme


    Tore: 1:0 Thomas Haese (18.), 2:0 Sahid Wahab (19.), 3:0 Niwar Jasim (41.), 4:0 Thomas Haese (66.), 4:1 Christoph Knöll (82.), 5:1 Florian Zysk (84.)


    Zuschauer: 80


    Schiedsrichter: Steffen Ludwig, assistiert von Steffen Ventzke und Christoph Frank


    [Blockierte Grafik: http://www.upahl.de/galerie/data/media/752/Malchin%2016.jpg]
    Thomas Haese, heute zweimal erfolgreich, ist hier unterwegs zum 1:0.


    weitere Fotos

    „Wir haben nach der Pause unsere Kräfte noch einmal mobilisiert und hatten die Chance, das 2:1 zu machen. Damit hätten wir vielleicht wieder für Spannung sorgen können. Doch am Ende hat Torgelow verdient gewonnen“, war Schönbergs Trainer Dinalo Adigo kurz nach der dann doch deftigen Niederlage gegen den Torgelower SV Greif die Enttäuschung deutlich anzumerken. Im Viertelfinale war für die Grün-Weißen Endstation, weil man den Gastgeber nur selten ernsthaft in Verlegenheit bringen konnte. Florian Zysk nach einem Freistoß von Thomas Manthey und Patrick Piesker mit einer schönen Einzelleistung deuteten zwar Schönberger Ambitionen an, doch die Greifen zeigten nach gut 20 Minuten, wie es gemacht wird: Marcin Mista legte auf und Marcel Werner drosch das Leder volley und unhaltbar zum 1:0 in die Maschen. Kurz darauf dann sogar das 2:0: Eine Nawotke-Ecke versenkte Tomasz Grzegorczyk am langen Pfosten per Kopf. Den Gäste gelang außer einem gefährlichen Kopfball des freistehenden Niwar Jasim weiterhin nur wenig und so ging es mit einem 2:0 in die Kabinen.
    Im zweiten Durchgang hatte Daniel Pankau direkt nach dem Wiederanpfiff das 3:0 auf dem Fuß, doch Sven Schmidtke parierte grandios. Schönberg, weiterhin um ein besseres Ergebnis bemüht, leistete sich zu viele Missverständnisse und einfache Ballverluste und konnte so kaum einen der vielen Angriffsversuche zu Ende spielen. Niwar Jasim verfehlte aus der Drehung das Tor (71.) und scheiterte wenig später mit seinem Kopfball an einem sagenhaften Reflex des Torgelower Keepers Stefan Richter. Die perfekte Vorlage dazu hatte Patrick Piesker mit einer Flanke geliefert. Am Ende ging dann die Konter-Taktik des Gastgebers auf und Schönberg kassierte 2 weitere Gegentore durch Pankau und Nawotke.


    FC Schönberg 95: Sven Schmidtke, Marko Riegel, Paul Manthey, Sahid Wahab, Niwar Jasim, Patrick Piesker, Florian Zysk (34. Christian Nieselke), Thomas Manthey, Tom Körner (69. Deyby Ozuna), Serkan Rinal, Thomas Haese (58. Beytullah Bilgen)


    Torgelower SV Greif: Stefan Richter, Daniel Köhn, Michael Korenik, Daniel Nawotke, Marco Di Biccari (88. Christian Gude), Andreas Brück, Marcel Werner, James Georgeff, Marcin Mista, Tomasz Grzegorczyk (90. Robert Jager), Daniel Pankau (86. Danny Koop)


    Tore: 1:0 Marcel Werner (21.), 2:0 Tomasz Grzegorczyk (28.), 3:0 Daniel Pankau (84.), 4:0 Daniel Nawotke (90.)


    gelbe Karten: Patrick Piesker


    rote Karte: James Georgeff (38., Tätlichkeit gegen Marko Riegel)


    Zuschauer: 329


    Schiedsrichter: Alexander Rau (Rostock), assistiert von Ingolf Söllig und Stefan Karnatz


    [Blockierte Grafik: http://www.upahl.de/galerie/data/media/751/Torgelow%2071.jpg]
    Maßlos enttäuscht und niedergeschlagen war unsere Mannschaft nach der deutlichen Pokalniederlage in Torgelow.


    weitere Fotos

    Ich bin ehrlich – ich hatte vor dem Spiel vor allem gehofft, dass Stefan „Paule“ Beinlich, seit der Rückrunde für den SV Warnemünde spielberechtigt, gegen uns antreten wird. Als Paule dann gegen 15:20 Uhr, die Sporttasche lässig geschultert, als Letzter aller Spieler tatsächlich am Nachwuchszentrum des FC Hansa Rostock in Evershagen auftauchte, war meine Vorfreude auf die Verbandsligapartie noch größer, als sie normalerweise ohnehin schon ist. Man spielt halt gern gegen lebende Legenden.
    Im Spiel selbst bestätigten unsere Verbandsligisten dann eindrucksvoll den positiven Trend aus der Partie gegen den FC Neubrandenburg. Einziger Unterschied: die vielen Torchancen wurden konsequenter in Tore umgesetzt. Nach einer Phase gegenseitigen Abtastens mit viel Mittelfeldgeplänkel und wenigen Torraumszenen erarbeitete sich Schönberg langsam aber sicher ein Übergewicht. Für das inzwischen verdiente 0:1 musste dennoch ein Standard herhalten. Florian Zysk legte eine Ecke zu Serkan Rinal und dessen präzise Flanke verwertete Tom Körner ebenso so schön per Kopf zur Führung für den FC Schönberg 95. Warnemünde versuchte sich zu wehren und bekam durch einen Beinlich-Kopfball eine prima Chance zum Ausgleich. Doch Schönberg konnte auf der Linie klären. Mitten in die Angriffsbemühungen des Gastgebers platzte das zweite Tor für die Grün-Weißen. Thomas Haese legte das Leder von der Grundlinie mit viel Übersicht zurück zu Niwar Jasim und dieser traf flach zum 0:2.
    Nach der Pause hatte Schönberg die Partie endgültig im Griff. Nachdem Denny Fischer gegen Thomas Haese noch großartig retten konnte, war er gegen Serkan Rinal trotz aller Bemühungen machtlos. Diego lässt grüßen – aus geschätzten 70 Metern versenkte Rinal die Kugel über den sich vergeblich streckenden Warnemünder Keeper ins Tor. Das Tor des Jahres – leider lief keine Kamera. „Wenn Du nicht weißt, wohin mit dem Ball, dann hau ihn aufs Tor!“, lautet die strategische Anweisung von Trainer Adigo. „Von einem Mann deiner Klasse kann man erwarten, dass er das Tor dann auch trifft“, neckte Adigo den Schützen des Super-Tores nach dem Spiel, aber seinen Augen war deutlich anzusehen, dass er stolz wie Oscar auf Serkan Rinal war. „Mit DEM 0:3 war das Ding komplett weg. Schönberg hat auch in der Höhe verdient gewonnen“, klopfte Heiko März seinem Trainer-Kollegen Dinalo Adigo nach dem Spiel anerkennend auf die Schulter. Doch es blieb nicht beim 0:3 denn Niwar Jasim schlug anschließend noch 2x zu. Eine Haese-Vorlage nahm er mit rechts an und vollendete mit links und eine Diagonalflanke von Thomas Manthey verwertete er per Kopf.
    Fazit: Wir sind nach dem durchwachsenen Start in die Rückrunde wieder da und freuen uns jetzt richtig auf das österliche Pokalspiel in Torgelow.


    FC Schönberg 95: Benjamin Schulte, Jan-Hendrik Froh, Marko Riegel, Sahid Wahab (59. Mehmet Inan Akyol), Niwar Jasim (73. Deyby Ozuna), Patrick Piesker, Florian Zysk (67. Beytullah Bilgen), Thomas Manthey, Tom Körner, Serkan Rinal, Thomas Haese


    SV Warnemünde: Denny Fischer, David Krause, Patrick Apitz, Heiko März, Lars Reimann, Andreas Borchert (67. Robert Dorn), Stefan Beinlich (55. André Scharlock), Christian Wilms, Heiko Mohrmann, Tom Schröder, Tobias Knechtel (67. Christoph Seide)


    Tore: 0:1 Tom Körner (27.), 0:2 Niwar Jasim (39.), 0:3 Serkan Rinal (57.), 0:4 Niwar Jasim (59.), 0:5 Niwar Jasim (72.)


    Gelbe Karte: Christian Wilms (42.)


    Zuschauer: 80


    Schiedsrichter: Florian Markhoff (Sukow), assistiert von Sven Rusche und André Kluwe


    [Blockierte Grafik: http://www.upahl.de/galerie/da…/750/Warnemuende%2024.jpg]
    Tom Körner köpft zum 0:1 ein.


    [Blockierte Grafik: http://www.upahl.de/galerie/da…/750/Warnemuende%2034.jpg]
    Der Mann, der gut für 3 Tore ist: Niwar Jasim


    weitere Fotos

    Sage mal - wo genau muss ich denn am Sonnabend hin? Hab in Evershagen zwei verdächtige Plätze gefunden: an der Maxim-Gorki-Straße und an der Berthold-Brecht-Straße. Ist es einer von beiden, wenn ja - welcher? Oder sind beide falsch?

    Hätte das Spiel auch Unentschieden ausgehen können? „Ja. Wir hätten uns auch über eine Niederlage nicht beschweren dürfen“, fiel beim Neubrandenburger Trainer Jürgen Decker nach dem Spiel dann doch der ein oder andere Stein vom Herzen. Denn auf dem hervorragenden Kunstrasenplatz in Boltenhagen war gerade eine denkwürdige Verbandsligapartie zu Ende gegangen, die wirklich alles bot.
    Los ging’s mit einem Blitztreffer der Gäste. Praktisch mit dem ersten Angriff traf Kapitän Michael Gaede aus der Drehung unhaltbar zum 0:1. Schönberg brauchte exakt 5 Minuten, um den Schock zu verdauen, machte dann aber richtig Betrieb. Freistoß Kalbau: Ball geht über’s Tor. Thomas Haese spielt Patrick Piesker frei: Maik Bromund ist dran. Nachschuss André Kalbau: vorbei. Thomas Haese unterwegs zum Tor: Pressschlag zur Ecke. Thomas Manthey nach einer Kalbau-Ecke: auch vorbei. Spätestens als Marko Riegel einen Freistoß zu André Kalbau legte und dieser am großartigen Neubrandenburger Keeper scheiterte, dämmerte so manchem Schönberger Anhänger, wo das Problem heute liegen könnte: viele Chancen aber keine Tore. Dazu kam, dass man auf der Gegenseite ständig hellwach sein musste, weil die 4-Tore-Städter zwar nicht oft, aber immer gefährlich vor das Schönberger Tor kamen. So rettete Schmidtke gegen Schmidt (30.) und ein Riechert-Freistoß segelte am Dreiangel vorbei. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit gelang den Grün-Weißen dann doch noch der inzwischen hochverdiente Ausgleich. Maik Bromund konnte einen Kalbau-Schuss nur mit Mühe abwehren, Niwar Jasim legte das Leder quer zurück vor das Tor und Florian Zysk rutschte mit dem Ball über die Torlinie. Dummerweise währte die Freude nicht lang, weil der sträflich freistehende Tony Engel bei einer Flanke am langen Pfosten zum 1:2 einköpfte.
    Nach der Pause gingen beide Mannschaften nicht mehr das Tempo der ersten 45 Minuten, die Partie blieb aber dennoch auf hohem Niveau. Ganz zu schweigen von der Spannung, die sich immer mehr aufbaute. Neubrandenburg erzielte zwar durch einen abgefälschten Schuss von Torjäger Denis Schmidt das 1:3, doch Beytullah Bilgen zirkelte das Leder nach einer Kalbau-Ecke zum 2:3 ins Tor. Es folgten die letzten 20 Minuten, in denen Schönberg alles auf eine Karte setzte und den Ausgleich erzwingen wollte. Zweimal Niwar Jasim und einmal Beytullah Bilgen hatten dann auch das 3:3 auf dem Fuß bzw. Kopf, aber insgesamt war man nicht mehr so zwingend wie vor der Pause. Und so musste man sich am Ende damit trösten, dass man im Vergleich zur Vorwoche eine deutliche Leistungssteigerung verzeichnen konnte, denn die Punkte gingen heute nach Neubrandenburg.


    FC Schönberg 95: Sven Schmidtke, Marko Riegel (80. Thomas Aldermann), Christian Nieselke (46. Sahid Wahab), André Kalbau, Niwar Jasim, Patrick Piesker, Florian Zysk, Thomas Manthey, Tom Körner, Serkan Rinal, Thomas Haese (61. Beytullah Bilgen)


    1. FC Neubrandenburg 04: Maik Bromund, Thomas Wegner, Toni Schmidt, Tony Engel, Kevin Riechert, Michael Gaede, Christoph Hacker, Tino Schmunck, Guido Träger, Denis Schmidt (84. Sebastian Döscher)


    Tore: 0:1 Michael Gaede(1.), 1:1 Florian Zysk (41.), 1:2 Tony Engel (43.), 1:3 Denis Schmidt (60.), 2:3 Beytullah Bilgen (73.)


    gelbe Karten: Thomas Manthey, Patrick Piesker - Christoph Hacker, Tony Engel, Tony Fuchs


    Zuschauer: 180


    Schiedsrichter: Frank Hübner (Güstrow), assistiert von Gerhard Bengsch und Volker Lüdeking


    [Blockierte Grafik: http://www.upahl.de/galerie/da…9/Neubrandenburg%2042.jpg]
    Hier war die Schönberger Welt noch in Ordnung: Florian Zysk nach seinem 1:1 kurz vor der Pause.


    [Blockierte Grafik: http://www.upahl.de/galerie/da…9/Neubrandenburg%2069.jpg]
    Beytullah Bilgen - der Schütze des Anschlusstreffers zum 2:3.


    weitere Fotos