Diese hat aber Herr Zingler während der Verhandlungen erfahren, es stellte sich nur hinterher als falsch heraus. Man kann ihm wahrscheinlich vorwerfen, zu naiv gewesen zu sein.
Naiv ? In der Süddeutschen wird er so zitiert:
"Doch als dann die ISP im Sommer mit den Geldbündeln winkte, hat Zingler eben nicht nein sagen können, obwohl auch er das Geschäftsmodell nicht verstand. Zwei Millionen Euro jährlich sind ein fast abenteuerlich stolzer Betrag für einen Zweitliga-Aufsteiger, im Zweifel interessiere es ihn da "nicht wirklich, wo das Geld herkommt", sagte Zingler. Dass es ehrlich verdient werde, setze er natürlich voraus. Und auch jetzt war es nicht die späte Einsicht, sich auf einen Pakt mit dubios auftretenden Partnern eingelassen zu haben, die den Klub die Reißleine ziehen ließ. "
Klar wird nun versucht, von bestimmter Seite auf uns einzuhauen, so wie seit Jahrzehnten jede Gelgenheit genutzt wird. In diesem Fall passt es aber nicht. Ich muss ständig in Verhandlungen auf das Wort der Gegenseite vertrauen und auch umgekehrt und kann mir ungefähr vorstellen, in welcher Situation sich Herr Zingler befand und aktuell befindet. Er wird tief enttäuscht sein, muss aber nun trotzdem noch mit den ISP-Leuten über die Auflösung des Vertrages verhandeln. Wird mit Sicherheit kein leichter Gang.
Die Verschwörungstheorie steht Dir irgendwie nicht.