Dresdner SC 6 - 2 Heidenauer SV (1 - 1)
Am Samstagnachmittag traf der DSC auf den Heidenauer SV, die es mittlerweile bis in die KOL durchgespült. Ein munteres Testspiel, dass die Heidenauer voallem in Halbzeit eins noch sehr ausgeglichen gestalten konnten (1-1). Chancenarm bis Minute 35 als Pfitzner(ich glaube er war es oder sein Sturmpartner) allein auf den gegnerischen Keeper zulief, dieser aber den Ball noch gekonnt über an die Latte leiten konnte. Kurz vor der Halbzeit wurde es hektisch, nach langem Ball aus dem DSC-Abwehrverbund sprang einer der DSC-Stürmer dem zum Kopfballhochsteigenden Verteidiger klar in den Rücken. Der Schieri - sonst gut - pfiff nicht und der Ball kam zu Pfitzner, der dieses mal die Nerven behielt. Fast im Gegenzug Abspielfehler von Zacher. Der ehemalige Neugersdorfer Kraus erläuft sich den Ball und schiebt gekonnt in die lange Ecke.
In der zweiten Halbzeit stand ich weiter weg vom Geschehen, aber dass bei Heidenau die Kräfte nachließen, war klar erkennbar. Der DSC dann auch in Kombinationslaune und abermals über Pfitzner, der immer mehr auf die Außenbahn gewichen ist, gefährlich. Hoffstadt nach Kombination über links, zweimal Herkt, Wetzel und Forbger (glaube per berechtigem Elfer) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Der letzte Treffer war Heidenau nach Fehler im Spielaufbau durch den DSC-Keeper überlassen.
Im Grunde ein munteres Spielchen. Der DSC aus der Defensive heraus jederzeit außer beim zweiten Gegentor sehr kombinationssicher. In der ersten Halbzeit wirkten die Angriffe noch zu behäbig. Die Pässe durch die Heidenauer Kette waren da noch zu ungenau. In Halbzeit zwei hatte das mehr Präzision. Das Flügelspiel war da schon sehr ansehnlich. Körperlich und physisch sollte jedoch noch eine Schippe drauf gelegt werden. Beste Spieler: Pfitzner, Wetzel (DSC) - Kraus und Nummer 13 (Heidenau)
SG Dresden-Striesen 2 - 2 Stahl Riesa (1 - 2)
Vorne weg: Ich kann nur ab Minute 25 - 80 bewerten. Als ich kam war das Spiel schon in vollem Gange, dass 0 - 1 durch Spindler war schon gefallen. Striesen von Minute 25 bis zu Halbzeit eigentlich optisch überlegen, spielfreudig vorallem über die rechte Seite. Anschaulich wurde durch das Mittelfeld kombiniert. Kurzpassspiel wechselte mit klugen Diagonalpässen auf die Außen. Sehr beeindruckend. Körperlich auch im zentrallen Mittelfeld sehr präsent. Einzig gefährliche Torchancen waren Mangelware, weil die Riesaer IV ebenfalls stark verteidigte. Das 1 - 1 nach einer Ecke durch Schulz, nachdem der Riesaer Keeper gegen den Kopfball von Zocher noch stark parieren konnte, war er gegen den (Nach)Kopfball von Schulz chancenlos. Fast mit dem Halbzeitpfiff die erneute Führung von Riesa wieder durch einen Standard und wieder durch einen platzierten Kopfball, dieses Mal durch Gründler.
Mit der zweiten Halbzeit gestaltete sich das Spiel noch ausgeglichener als es eh schon war. Der Treffer von Rau fiel nach einem Foulelfmeter (Stand zu weit weg, beschwert hat sich aber keiner). Riesa hielt im Anschluss nun im Mittelfeld körperlich dagegen und konnte sich mit fortgeschrittener Spieldauer auch mehr und mehr Feldvorteile erarbeiten. Bis ich dann abgehauen bin, waren aber keine zwingenden Chancen mehr zu erkennen.
Striesen schon erstaunlich gut in Form, sowohl körperlich wie auch geistig mit Riesa immer auf einer Höhe. Die Gäste ließen ihr Potenzial noch zu selten durchblitzen. Beste Spieler: Rau, Kligner (Striesen) - Gründler, Gallwitz (Riesa)