Da war doch mal was, von wegen Fußball und Politik trennen. Und Kleidung = Gesinnung, usw.
Geht eigentlich schlecht wenn man in die heutige Politik schaut.
Da sich Politik gerne im Licht des Sportes sonnt (so lange man erfolgreich und PK ist - siehe Radsport) heisst das nicht dass die Sportler sich irgendwie politisch betaetigen sollen.”
Als Nationalspieler vertritt auch ein Fußballer den Staat Deutschland, nimmt also schon repräsentative Aufgaben wahr, und der DFB hat dafür zu sorgen, dass er Deutschland nicht blamiert.
Im übrigen suchen auch die Fußballspieler Kontakte zum Staat. Kaum ein Verein in Deutschland hat ein eigenes Stadion, das muss dann die Stadt bauen, Vereinen, die kurz vor der Pleite stehen, wird von staatlicher Seite geholfen, aber auch im Alltag fördert der Deutsche Staat seine Spitzensportler, so richtig mit Geld. Kein Wunder also, dass er Gegenleistungen wie ein adäquates Benehmen erwartet, vor allem in der Nationalmannschaft oder von Sponsoren oder den Fans.
Du siehst ritter77 so weit ist Politik nicht von Sport entfernt.
Natürlich ist das Spiel Fußball nicht politisch, die Fußballer und Funktionäre aber häufig schon, wie man an dem Boykott gegen Israel sehen kann. Aber wenn Fußball unpolitisch sein soll, so wäre es doch ganz nett, wenn man die nächste Weltmeisterschaft in Israel ausrichten würde, vielleicht würden Iran und Saudi-Arabien dann nicht teilnehmen, dies wäre aus sportlicher Sicht kein großer Verlust. Ach ja, da ist noch das Problem mit der Sicherheit.
Das Weltrad der Politik - Mord, Verbrechen, Unrecht usw. dreht sich übrigens während der 90 min. Fußball weiter und bleibt nicht stehen .....