Beiträge von Standuhr

    Stahl Riesa - Reichenbacher FC 4:3 (1:2)


    Zuschauer: 304, 5-6 Auswärtssieg Rufer


    0:1 Andre Meyer (8.)
    0:2 Marcel Schwandner (10.)
    1:2 Thomas Kutsche (45+1.)
    2:2 Marcel Fricke (49.)
    2:3 Marcel Schwandner (66.)
    3:3 Thomas Bierstedt (89.)
    4:3 Richard Penicka (90+2.)


    Fussball im November... Kurz vor Spielbeginn begann es zu regnen und hörte auch nicht wieder auf. Von Helligkeit eh keine Spur.
    Ähnlich trist begann das Spiel für die Stahlelf. In der 4./5. Minute schoß jede Mannschaft einmal gefährlich aufs Tor.
    Reichenbach hatte dann in der 8. Ecke und der Ball segelt durch den Strafraum, wird vom langen Pfosten zurückgeköpft und Andre Meyer kann aus 2 Metern vollenden. Da waren schon mal alle eventuellen guten Vorsätze dahin. Zwei Minuten später Flanke von rechts, alle rücken zwecks Abseitsfalle raus und dahinter kommen 3 Reichenbacher, die dann allen Platz der Welt haben, den Schwandner zum ernüchternden 0:2 nutzt. Grausig. Hätte noch viel schlimmer werden können, denn wieder 2 Minuten später der nächste Konter, aber der Ball geht knapp vorbei. Das erinnerte ganz stark an die Niederlage in Zwenkau. Stahl danach weiter mit teils haarsträubenden Bällen und erst in der 20. mal mit einem Schuss aufs Tor. Reichenbach hatte erst mal genug und stand sicher, während Stahl hintenherum spielen musste und weite Bälle nach vorn schlug. Diese erwiesen sich als untaugliches Mittel und führten maximal zu Eckbällen. Den gefühlt 15. davon, versenkte Zecke Kutsche dann zum Anschluss. Psychologisch wichtiger Zeitpunkt und gleich nach der Halbzeit setzte Marcel Fricke zum Solo an. Von der linken Auslinie zog er nach innen an und traf aus 18 Metern halblinks ins lange Eck. Puhh wenigstens der Ausgleich. Leider verlegte man sich dann wieder auf die langen Bälle und der RFC bekam wieder Boden unter die Füße. In der 60. ging dann erstmal das Flutlicht an, denn zum Ende hin wurde es doch sehr duster. Finster sah es dann in der 66. auch wieder für die Stahlelf aus. Konter RFC über rechts, Flanke in den Strafraum, der Ball wird rausgeköpft, aber nur bis zu einem Gästespieler der mutterseelenallein erneut flanken kann. In der Mitte köpft dann Schwandner nur mäßig bedrängt zur erneuten Führung ein. Damit hatten sie heute genausoviele Tore wie bisher in der gesamten Saison geschossen. Wirklich peinlich für Stahl. ;( :rolleyes: :motz:
    Trainer Küttner reagierte nun und brachte Jerome Wolf und kurz darauf auch Alex Ludwig. Stahl gab wenigstens nicht auf und drängte nach vorn. Allein es fehlten die spielerischen Mittel. Immer wieder weit und hoch nach vorn, wo die großen Verteidiger alles postwendend rausköpften. Der RFC setzte nun vollends auf Konter und muss sich vorwerfen lassen, nicht einen davon (77./83.) genutzt zu haben. In der 81. bekam dann Doppeltorschütze Schwandner :gelbekarte: :rotekarte: . Er hatte sich aber auch heftig dafür beworben. Stahl warf nun alles nach vorn, aber eine wirklich zwingende Chance sprang nicht heraus. Als Norman Gründler verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste (87.), brachte Kütttner Thomas Bierstedt, unseren längsten, und beorderte ihn ganz nach vorn. In der vorletzten Minute gab's Eckball von rechts, der genau auf dem Kopf des Langen und umgehend im Tor landete. Ich und andere hatten nicht mehr dran geglaubt, aber egal. Schiri Philipp Seidel, der sehr gut pfiff, zeigte wohl 3 Minuten Nachspielzeit an und Stahl wollte mehr. Angriff über rechts mit Ludwig zur Grundlinie im Strafraum, Flanke sah aus wie viel zu weit, doch hinterm langen Pfosten stand Richard Penicka völlig alleingelassen und köpfte zum Wahnsinn ein.
    Reichenbach hatte dann noch die letzte Möglichkeit, aber diesmal hielt die Abwehr. Danach war Schluss und viele Stahlfans standen wohl kurz vorm Herzinfarkt.
    Sowas brauch ich auch nicht jede Woche und ein bisschen bedauere ich auch die armen Reichenbacher. Sie spielten toll mit und hätten zumindest einen Punkt verdient gehabt.


    Fazit: So geht's eigentlich nicht. Man kann nicht gg. Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte andauernd, am Anfang Gegentore fangen, um dann ewig hinterherrennen.
    Heute hat es im Gegensatz zu Zwenkau noch gereicht und wir haben den Anschluss nach oben nicht komplett verloren. Bei einer möglichen Niederlage hätten wir uns im Tabellenmittelfeld gleich häuslich einrichten können.
    Glück gehabt, doch nun wartet der FC Eilenburg. Mittags um 12.00 Uhr muss man hellwach sein, sonst geht es böse aus. Allerdings haben wir gg. die Spitzenteams bisher ja sehr gut ausgesehen.


    So.....dieses denkwürdige Spiel war mein letztes der. 1. MM in diesem Jahr und demzufolge auch der letzte Spielbericht. Nun können sich 5 Spiele lang die anderen hier schaffen und ich leg mich ab dem Buß- und Bettag in die Sonne. :ja: :ja: :ja:


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Das Studium der heutigen SZ brachte mir die Erkenntnis, dass Carlo Hanzlik, vom Meissner SV, nach seiner schweren Knieverletzung wieder spielen kann. Natürlich geht er auch gleich wieder seiner Lieblingsbeschäftigung nach...nämlich Platzverweise sammeln. :D :rofl:

    Wir haben ja auch noch 2 Spiele, aber Eilenburg hat die Punkte halt schon.
    Dafür haben wir im Nov./1. Dez WE 6 Spiele bei denen es von den Bodenverhältnissen und dem Wetter den toten Hund graust. War heute bei Strehla - Canitz ( KOL) und hab bei 12 Grad und Windstärke um 6 gefroren, dass man den Abpfiff herbeisehnte. Da wäre mir das Bier, sofern ich eins getrunken hätte, aus der Hand gerutscht. Von der Zuschauerfeundlichkeit der Termine ganz zu schweigen.

    Stahl Riesa - Eintracht Niesky 2:2 (2:0)


    Regen und 7 Grad lockten nur 266 zahlende Zuschauer an und die würden auch noch enttäuscht.
    Stahl, der Favorit, hat das Spiel im Griff und führt durch Richard Penicka mit Lupfertor (21.) und Andre Köhler mit kuriosem Tor (45.) zur Halbzeit mit 2:0. In der 2. Hälfte schläfert man sich selbst ein, vergisst das 3. Tor zu erzielen und bekommt binnen 2 Minuten (77./79.) durch Szynke und Preuß den Ausgleich. Glückwunsch an Niesky, den Punkt habt ihr euch verdient! :thumbup:
    Mehr mag ich heute nicht schreiben, da ich zu enttäuscht bin. Verweise daher auf den offiziellen Bericht.


    Fazit: Punkte unnütz eingebüßt und nun muss man nächste Woche zuschaun, wie die Konkurrenz weiter davonzieht.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    FC Grimma - Stahl Riesa 1:1 (0:0)


    0:1 Thomas Kutsche (63.)
    1:1 Kevin Wiegner (64.)


    Zuschauer: 230, halb/halb


    Ursprünglich hätte ich ja Bereitschaft, aber da ein Kollege tauschen wollte, konnten wir uns mit dem Auto der Frau des Aufsichtratsvorsitzenden auf verschlungenen Pfaden gen Grimma bewegen.
    Reisen nach Grimma waren bis vor einem Jahr, 3:1 Sieg bei Neuschnee, immer mit einer Klatsche für Stahl verbunden und diesmal wusste ich nicht so richtig, was ich erwarten sollte. Grimma ungeschlagen Erster und Stahl zuletzt mit der Pleite in Zwenkau. Als ich tippen musste, entschied ich mich für 1:1.
    Das Spiel begann, bei herauskommender Sonne, mit einem Pfostenschuss durch Marcel Fricke nach 30 Sekunden. Beide Mannschaften spielten danach sehr verhalten und zeigten nicht gerade berauschenden Fussball. Grimma nach 10 Minuten das erste Mal vor Hesse und ansonsten herrschte erst mal gähnende Langeweile. Die Abwehrreihen hielten dicht und den Rest besorgten Fehlpässe. Nach einer halben Stunde wurden die Gastgeber zielstrebiger und kamen, auch dank einiger Querschläger der Stahlabwehr zu einigen Chancen, die allerdings nicht wirklich zwingend waren. Ein übriges zum Spiel, trug auch das Grimmaer Stadion bei. Leichtathletik kann man da sicher sehr gut machen, aber für Fussball ohne Ballkinder eher ungeeignet. Jeder Schuss neben oder über das Tor, führt unweigerlich zu einer mindestens halbminütigen Pause. Ausserdem scheint es ein Paradies für Marienkäfer zu sein, mindestens einen pro Zuschauer. Stahl bemühte sich auch, aber da Trainer Küttner jetzt mit dem Pach System spielt, steht Richie Penicka vorn allein auf verlorenen Posten. Noch dazu war es in der ersten Hälfte sehr rechtslastig und die Gastgeber ließen fast nichts zu. So ging's folgerichtig torlos in die Pause.
    Nach dem Pausentee versuchte Grimma noch mal 5 Minuten ein Tor zu erzielen, aber dann war auch die Stahlabwehr aus der Pause zurück. So verflachte das Spiel wieder. Bis zur 63. Kapitän Zecke Kutsche kam mit dem Ball durchs Mittelfeld und da er niemand zum Anspielen fand, zog er aus 23 Metern einfach ab. Da er wirklich richtig traf, schlug der Ball unhaltbar für Jan Evers im Winkel ein. Eine Führung wie aus dem Nichts. Groß die Freude bei den zahlreich mitgereisten Stahlfans. Doch die hielt nicht "sehr" lange. Gerade fertig getickert, sah ich ein Foul an Norman Gründler im Mittelfeld und Schiri Willi Jautze zuckt mit der Pfeife Richtung Mund. Leider entscheidet er sich gegen einen Pfiff. Der Ball kommt auf den rechten Flügel, dort wird die Flanke nicht verhindert, die Kevin Wiegner versenkt. So gab's kurz Aufregung und beide Mannschaften wurde vor Augen geführt, wie schnell das gehen kann. Da heute keiner verlieren wollte, beruhigte sich das Spiel schnell wieder. In der 70. war Trainer Küttner gezwungen zu wechseln und brachte für den angeschlagenen Leo Schreiber, den zuletzt sehr glücklosen Hannes Runge. Ich und andere hätten ja eher Jerome Wolf erwartet, aber zumindest sah es jetzt etwas offensiver aus. Um die 75. hatte Stahl mal eine kleine Druckphase, die zeigte, das man mit mehr Mut und Personal nach vorn, durchaus auch 3 Punkte hätte mit nach Hause nehmen können. Grimma hatte allerdings auch noch einen Lattentreffer und Robin Brand rutschte noch (84.) Millimeter an einer Eingabe vorbei. Letztendlich blieb es bei einem leistungsgerechten Unentschieden mit dem beide Mannschaften leben können.


    Fazit: Nicht verloren, gut, aber es war auch mehr drin.
    Da aber Eilenburg auch nur 1:1 spielte, ist der 5:0 Sieger Kamenz der Gewinner des Spieltags und es bleibt vorn alles dicht beieinander.
    Stahl hat nächste Woche Niesky zu Gast und da ist der Sieg Plicht, denn dann ist spielfrei wg. Görlitz. Da kann man punktemäßig schnell den Anschluss verlieren und aufholen ist schwer.
    Das darauffolgende Heimspiel gg. Reichenbach ist, nach dem heutigen letzten Auswärtsspiel, dann schon mein letztes Spiel des Jahres überhaupt. Beim 12.00 Uhr Spiel in Eilenburg muss ich arbeiten und dann geht's in den wohlverdienten :happy: Jahresurlaub, in die Sonne.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    VfB Zwenkau - Stahl Riesa 3:2 (3:2)


    1:0 Martin Olbricht (2.)
    2:0 Otavio Zardo da Rosa (14.)
    3:0 Eduardo De Oliveira Piardi (18.)
    3:1 Andre Köhler (39.)
    3:2 Richard Penicka (45.)


    Zuschauer: 195, ca.80 Riesaer


    Kamenz geschlagen, da sollte Zwenkau mit ihren 2 Punkten, ja nun wirklich kein Problem sein. Mag sein, aber wenn man sich nicht konzentriert, dann geht es gegen den Baum und dass gab's gestern als Aufführung zu Zwenkau.
    Stahl erst ohne Kapitän Kutsche, der kurz vorm Spiel von Arbeit kam und auch Balatka fehlte, so dass die halbe Abwehr umgestellt wurde. Leider fand sie sich nicht schnell genug und als der Sekundenzeiger exakt die erste Umrundung vollführt hatte, flog der Ball ins Hesse Gehäuse.
    Die Gastgeber hatten Anstoß und spielten den ersten Angriff steil über rechts, wo ein Spieler unbedrängt flanken kann und den einzig mitgelaufenen, aber freistehenden Olbricht findet. Dieser überwindet mühelos Hesse. Sollte eigentlich als Warnsignal gereicht haben, aber nein, es ging genauso weiter. Stahl mit Spiel durch die dichte Mitte oder mit reihenweise Fehlabspielen. Zwenkau mit neuem Trainer, dagegen mit schnellen Kontern über die Flügel, immer in den Hühnerhaufen Stahlabwehr hinein. Das 2:0 in der 14. war eine Blaupause des ersten Tores und das 3:0 nur in geringer Abweichung. Auch ein viertes oder fünftes lagen im Bereich des Möglichen. Stahl hatte die erste Chance in der 24. und begann erst dann am Spiel teilzunehmen. In der 40. Dann zog Andre Köhler mal von der Strafraumgrenze ab und es stand nur noch 1:3 und die Gastgeber kamen ins Schlingen. Richard Penicka traf nach einer Flanke von rechts und der Halbzeitpfiff rettete die Zwenkauer.
    Waren die Hoffnungen der Stahlfans zwischendurch schon auf dem Nullpunkt, schossen sie jetzt wieder nach oben.
    Die Zwenkauer hatten in der Pause Kraft geschöpft und hielten danach das Spiel soweit möglich offen, während Stahl versuchte den Ausgleich zu erzielen, was die Gastgeber aber zu verhindern wussten. In der 65. bekamen sie dann Hilfe von Schiedsrichter Tim Kohnert aus Ballenstedt im Harz. Da hatte sich der Stadionsprecher auch bei den zahlreichen Stahlfans bedankt, deren Eintrittsgelder zur Begleichung der Schiedsrichter benötigt würden.
    Bei einer Art Konter der Zwenkauer, wird der Ballführende am Mittelkreis von Schröter und Krechlak zu Fall gebracht. Und obwohl die Innenverteidigung auch noch im Weg stand, zog er zur Überraschung aller :rotekarte: für Philipp Schröter. Für mich total unverständlich, da es weder ein besonders hartes Foul war und eine Notbremse war's erst recht nicht. Aber auch zu zehnt bestimmte Stahl weiterhin das Spiel, während die Gastgeber, soweit die Füße sie trugen, dagegenhielt. Es kam zu mehreren gefährlichen Situationen vor dem Zwenkauer Tor, bei der größten davon, bekam ein Verteidiger noch das Bein in einen Wolf Schuss. Das war aber schon in der Nachspielzeit. Schließlich pfiff Krohnert ab und die Zwenkauer fielen sich jubelnd in die Arme, während die Stahlzehn mit hängenden Köpfen vom Platz schlich.


    Fazit: Völlig unnötige Niederlage, die man komplett selbst zu verantworten hat. Punkt Aus. Sie sollten sehr daraus lernen.


    Nächste Woche ist mal wieder kein Spiel (sehr nervig) wegen dem Glauchauer Pokalspiel. In 14 Tagen geht's zu Spitzenreiter nach Grimma. Wird sehr schwer, da nun auch noch Philipp Schröter gesperrt ist. Das Spiel wird ohne mich stattfinden, da ich vom Arbeitgeber gebraucht werde Dürfte ohnehin die letzte Auswärtsfahrt, für dieses Jahr, für mich gewesen sein. Görlitz fällt aus, Eilenburg müsste ich Bereitschaft haben und unmittelbar danach verschwinde ich in die Wärme und kehre erst nach dem Hinrundenende zurück.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    SG Kreinitz - SV Hartmannsdorf 5:2 (5:0)


    Warum auch immer kein Kreisoberligafussball am Wochenende, so blieb Zeit für einen Besuch bei den Kellerbewohnern der LK Mitte. Keine Punkte bisher für beide Mannschaften und auch reichlich Gegentore.
    Wir bekamen ein Spiel mit zwei völlig verschiedenen Halbzeiten zu sehen.
    Das Spiel begann schwach und der Ball wanderte im Mittelfeld von einer Mannschaft zur anderen. So dauerte es bis zur 14. Minute als sich Florian Beyer über links durchsetzte und energisch einschoss. Damit bekam Kreinitz etwas Oberwasser, ohne wirklich zu überzeugen. Hartmannsdorf machte aber Fehler über Fehler und SGK Goalgetter, Rene Kögler, erzielte Dank seiner und anderer Einzelleistungen einen lupenreinen Hattrick (21./31./33.). Damit waren die Messen eigentlich gelesen, da Florian Beyer auch noch das 5:0 nachlegte. Zwischendurch hatte Sushi Schamber auch noch einen Elfer verschossen. Zur Pause stand nur noch die Frage, ob zweistellig oder nicht. Der Gästetrainer kam sehr schnell wieder aus der Kabine und wechselte seine halbe Abwehr aus und brachte Stürmer Mirzet Botonjic.Der machte richtig Betrieb und man muss sich fragen, warum er erst zur Halbzeit kam.Plötzlich sah man eine ganz andere Hartmannsdorfer Mannschaft. Sofort erzielten sie 2 Tore in den 3 Minuten nach der Pause, denen aber Schiri Dr. Mario Thieme ( Bautzen, weiter geht's wohl nicht, SFV?) die Anerkennung, wg. Hand und Abseits verweigerte. Dennoch hatten die Gäste Blut geleckt und stürmten die gesamte zweite Hälfte. Die Treffer fielen in der 58./68. Minute und man hatte ständig das Gefühl, da geht noch was. Selbst in der 5 minütigen Nachspielzeit bestürmten sie das Silberbauer Gehäuse. Das bringt uns zu Kreinitz. Nach den 5 Toren in Halbzeit Eins dachte man wohl, dass geht einfach so weiter. Mit den beiden nicht gegeben Toren brachen sie völlig weg. Da standen sie wie das Kaninchen vor der Schlange, bewegten sich schlecht und sinnvoller Spielaufbau fand nicht mehr statt. Sie verfielen in Lethargie und konnten einfach nicht mehr umschalten und gegen Ende sahen einige stehend KO aus. Hätten die Hartmannsdorfer nicht eine Grottenhalbzeit Eins gespielt und eines der Tore nach der Pause hätte gezählt, dann wären vermutlich als Sieger vom Platz gegangen.
    In der 75. Minute gab es auch noch den kuriosen Höhepunkt des Spiels, als Schiri Dr. Thieme den HSV Verteidiger Alexander Berthold zwang seine Unterhose auszuziehen. Wie er darauf kam erschloß sich mir allerdings nicht. Diese war schwarz, Hartmannsdorf in blauen Hosen, hatte aber die Länge von normalen Pants und nicht mal annähernd die von Radlerhosen. Der Spieler sah es auch nicht ganz ein und zog sie erst nach gutem Zureden unsererseits aus und sie lag die letzte Viertelstunde neben der Auslinie und Zentimeter neben der HSV Trinkflasche. Zum Glück nicht auf der Linienrichterseite.
    Hätte wäre wenn.....Kreinitz brachte den Sieg nach Hause und machte einen Sprung nach oben. Ich hoffe mal sie kriegen die Kurve und holen die notwendigen Punkte gg. den Abstieg. Hartmannsdorf bleibt bei keinem Punkt, obwohl sie sich eigentlich einen verdient hatten.


    Bissl was musste ich schreiben, Horscht, aber dafür komm ich auch mal wieder vorbei, wenn sich's ergibt. :halloatall:

    BSG Stahl Riesa - Einheit Kamenz 3:0 (2:0)


    1:0 Steffen Krechlak (17.)
    2:0 Marcel Fricke (28.)
    3:0 Florian Wagner (80. Eigentor)


    Zuschauer: 438, auch ein paar Rotgekleidete gegenüber


    Kamenz ist so ein Gegner gg. den es für Stahl, bis auf den 1:0 Sieg letzte Saison, meist nur um die Höhe der Niederlage ging. Noch im Pokal vor Wochen gab's eine 0:4 Klatsche und dementsprechend skeptisch war ich auch heute.
    Stahl ohne Hesse, Kamenz ohne die gesperrten Heine und vor allem Vrabec. Erstaunlicherweise saß auch Stefan Höer auf der Bank.
    Trotzdem begann Einheit wie die Feuerwehr und hatte in den ersten 3 Minuten schon 2 Großchancen. Sie blieben auch weiter am Drücker und Stahl hatte Probleme beim Spielaufbau und versuchte es mit langen Bällen auf Richard Penicka, aber meist fruchtlos. In der 17. dann ein weiter Ball auf halblinks, eigentlich zu weit, doch der aufspringen Ball wird zum Problem, da Steffen Krechlak dem unschlüssigen Verteidiger den Ball wegköpft, allein auf den herausgestürzten Wochnik zuläuft und selbigem keine Chance lässt. Ein Tor aus dem Nichts, dass das Selbstvertrauen der Stahl Spieler ungemein stärkte. Kamenz machte weiter, doch es haperte im Abschluss. Stahl kam jetzt besser ins Spiel und in der 28. gab's den nächsten Fehler eines Kamenzer Verteidigers. Einen abgefangenen Ball verliert er, am Mittelkreis, an Richard Penicka und der schickt Marcel Fricke postwendend Richtung Wochnik. Die Verteidiger schaffen es nicht ihn zu stoppen und auch er überwindet den Goalie sicher. Das war gnadenlos effizient, wie sie die Fehler der Gäste bestraften. Danach brauchte Kamenz erst mal ne Weile und es ging mit dem tollen Resultat in die Pause.
    Gästetrainer Rietzschel wollte aber noch nicht aufgeben und brachte, neben Rico Tänzer nun auch Stefan Höer. Sie bemühten sich auch nach vorn, aber Stahl hielt ganz stark dagegen. Nach ner Stunde gab's einen Bruch im Spiel, bedingt durch 2 längere Verletzungspause, die den Spielfluss nachhaltig zerstörten. Bei der ersten hatte sich Stefan Höer so verletzt, dass er ausgewechselt werden musste. Allerdings war er selbst schuld und für ihn kam Alexander Schidun, der Stahl auch schon sehr weh getan hatte. Danach gab's bald die nächste Behandlungspause und da waren schon gleich 70 Minuten gespielt. Das Spiel wurde jetzt auch etwas ruppiger, was aber eher Stahl half. Einheit versuchte es zwar weiter, aber die Stahlverteidiger standen sicher und konnten alles abräumen. In der 80. zog Richard Penicka dann auf dem linken Flügel davon und seine Flanke führte zu heilloser Verwirrung im Gästestrafraum. Andre Köhler stocherte mit mehreren Verteidigern nach dem Ball und letztlich war es wohl Eintracht Verteidiger Wagner, der den eigenen Hüter mit einem missglückten Befreiungsversuch überwand. Damit waren die Messen gelesen und Stahl schaukelte das Spiel nach Hause. Dachte schon es gibt bestimmt so 7 Minuten Nachspielzeit, aber der souverän agierende Schiri Rico Teichmann hatte nach dreieinhalb, der 4 angezeigten, ein Einsehen mit den Gästen und pfiff ab.
    Fazit: Ein, von mir, in dieser Art und Höhe nicht für möglich gehaltener Sieg, der der Mannschaft noch mehr Selbstvertrauen geben sollte und eventuell sollten sie spielerisch noch etwas drauflegen, obwohl der Erfolg Ihnen Recht gibt. Leidtragende des Erfolgs sind im Moment Jerome Wolf, Hannes Runge und Thomas Bierstedt, die auf der Bank sitzen müssen. Aber Kopf hoch, es kommen auch wieder Tage in denen ihr spielt. Übrigens Jomi , Zabeltitz nicht Lampe. ;)
    Kamenz muss die Gründe der Niederlage bei sich selbst suchen. Schießen sie gleich ein Tor, geht's aus wie das Pokalspiel. Dazu dann noch die eklatanten Fehler vor den Toren und man verliert das Spiel klar und deutlich.
    Stahl jetzt bis morgen erst mal Tabellenführer und schon 6 Punkte vor auf Einheit. Nächste Woche in Zwenkau, dann frei wegen Glauchauer Pokalspiel und in 3 Wochen das Spitzenspiel in Grimma.
    Kamenz also erst mal ein Stück zurück, aber Eilenburg ist noch da, Grimma und HOT, aber durch den bedauerlichen Görlitz Rückzug wird die Tabelle immer etwas schief aussehen.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1: