Beiträge von Standuhr

    Gelungener Heimabschluss


    BSG STAHL RIESA - SG TAUCHA 99 1:0 (0:0)


    1:0 Franz Josef Zech (67.)


    Zuschauer 269, auch ca. 15 Rentner aus Taucha


    Beim heutigen Spiel ging's ja nur noch für die Gäste um was. Sie brauchten noch einen Punkt um den Klassenverbleib zu sichern.

    Bei Stahl spielte das Personal der letzten Spiele und Philipp Schröter setzte in der 6. Auch ein erstes Achtungszeichen. 3 Minuten später hatte Taucha dann die ultimative Möglichkeit. Goldi kam gg. einen durchgebrochenen Tauchaer zu spät und es gab Elfmeter. Der war aber so schwach geschossen, dass der nach rechts springende Goldi getroffen wurde. Danach entwickelte sich ein offenes Spiel zwischen schnellen Stahlern und körperlich robusten Gästen. Es ergaben sich aber maximal Halbchancen, so dass es mit 0:0 in die Pause ging. Unmittelbar darauf hatte Stahl wieder die erste Möglichkeit. Derweil hatte sich bei den Gästen auch die deutliche Führung der Lößnitzer in Markranstädt herumgesprochen und sie kamen nun öfters vors Riesaer Tor. Insgesamt gesehen hatten sie sogar die besseren Chancen. So in der 66. als Tom Baumgart den Pfosten traf. Eine Minute später fann die Entscheidung. Goldi fängt einen Ball ab, wirft schnell auf Philipp Schröter auf rechts. Der zündet den Turbo auf der Aussenbahn zur Grundlinie, Flanke gerät eigentlich zu lang, doch ganz hinten steht Franz Josef Zech und verwandelt volley.

    Taucha spielte trotzdem munter weiter und hätte durchaus den Ausgleich erzielen können. So strich in der Nachspielzeit ein Schuss nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Bis dahin musste Stahl aber auch den Sack schon lange zumachen.

    Das bringt uns zum Alten Mann!

    10 Minuten vor Schluss, wird er, verdientermaßen, im letzten Heimspiel noch mal eingewechselt. Natürlich versuchte die Mannschaft ihm noch einen aufzulegen. Philipp Schröter bediente ihn bei Kontern zweimal. Beim ersten Schuss traf er aber mit dem Ball den anderen Fuß, so dass der Ball als Aufsetzer über den Kasten ging und beim 2. Konter war Philipps Abspiel etwas zu weit nach vorn. Den anschließenden Schuss von Jerome konnte die Abwehr blocken.

    Als der gut pfeifende Philipp Jacob schließlich abpfiff, wären die 3 Punkte im Sack und die Heimatland sieht etwas besser aus


    Fazit: Sieg in einem eher freundschaftlichen Spiel, Erfolgserlebnis für die Mannschaft und gut für die Moral!

    Nächste Woche geht's nach Lößnitz und da war ja noch was gutzumachen. Anschließend gibt's gleich die Abschlussfahrt nach Prag. Da können die Jungs richtig die Sau rauslassen.


    Für mich war's heute das letzte Sachsenligaspiel, denn am Dienstag flieg ich in die Sonne und geh Fische beobachten!

    Deshalb gleich noch ein Saisonfazit:

    Der eingeschlagene Weg mit den ganzen jungen Spielern ist am Ende gutgegangen. Anfangs sah es ja ganz duster aus, aber wenn's schlecht aussieht, dann hilft ein Spiel gegen Grossenhain und ne anschließende Siegesserie. Dennoch war das Abstiegsgespenst immer in Sichtweite. Dann der unvermeidliche Trainerwechsel, plus die Suspendierung von PK.

    Mario Oster und Stuchi brachten frischen Wind rein und man siegt auch auswärts. Dazu kam zu guter Letzt die Causa Olbernhau, die uns über Nacht das angesprochene Gespenst verscheuchte. Stand heute sind wir sicher 9., was aber nicht die Probleme übertüncht. Es fehlt immer noch ein erfahrener Mittelfeldspieler der mit der nötigen Übersicht spielt und die jungen Talente richtig einsetzt. Ein 2. Torwart ist ein unabdingbares Muss. Goldi müht sich, spielt auch mal verletzt, braucht aber dringend Konkurrenz. Große stämmige Innenverteidiger wären auch nicht schlecht und ein guter Trainer wird ja auch noch gesucht.

    Ich weiß, viele Wünsche bei wenig Geld, aber hoffen darf man ja mal.


    Zu guter Letzt möchte ich mich noch persönlich bei Martin Magula bedanken. Ein ganz toller Spieler, der über Jahre die Stahlabwehr zudammenhielt und auch sonst als Kapitän immer voranging.

    Leider musst du uns berufsbedingt verlassen, aber vergessen werden wir dich nicht! :thumbup::thumbup::thumbup:

    Ach ja und Galle, du machst gefälligst weiter.


    Bilder gibt's momentan noch nicht, aber wenn er dann ausgeschlafen hat, siehe den Link vom Pirna Spiel.



    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:


    So, ich hätte dann auch Zeit was zu schreiben, aber es ist mir zu warm.

    Steffen hat sich ja dazu ausgelassen und ich kann nur zustimmen. Also belassen wir es bei Sommerfussball mit dem richtigen Sieger!

    Ich möchte lediglich noch anmerken, dass auf der Rückfahrt eine Mitfahrerin den wahren Grund für den Sieg fand.

    Im Programmheft des Vfl standen unter Trainer Stahl Riesa die Namen Marek Nixdorf und Stefan Gärtner :happy::lach::rofl:

    Die Verhandlung in der Sache Olbernhau ist wohl am 14.6.. Vorher wird sich nix tun.

    Ist aber auch egal, denn die Spielordnung des SFV ist eindeutig.

    Laut §60 werden alle Olbernhau Spiele annulliert.

    Weit und erfolglos


    FV Eintracht Niesky - Stahl Riesa 3:1 (2:0)


    1:0 Luca Darius Pluta (17.)

    2:0 Marc Höher (28.)

    2:1 Andre Köhler (88.)

    3:1 Fritz Geduhn (90.)


    Die "fast" Rettung nach den Punktabzügen infolge des Olbernhau Rückzugs und der sehr weite Weg nach Niesky rissen große Lücken in die Stahl Anhängerschaft. Natürlich hatte auch der Schreiber wieder Mühe Mitfahrer zu finden und er fand auch nur den größten Kritiker des dahingegangen Paul Kiontke. Immerhin lief die Fahrt ohne Staus oder andere Verzögerungen. Auf dem Kunstrasenplatz fand diesmal ein Frauen Hockeyturnier statt, so dass man diesmal auf dem grünen Rasen spielte. An dem fanden sich dann aber auch nur 94 zahlende Zuschauer ein, darunter 18 handgezählte Stahlfans + 2 mitgereisten Kinder.

    Stahl spielte ohne den gelbgesperrten Martin Magula, Lukas Balzer , sowie den kreuzbandverletzten Johann Rendler, dafür endlich mal Oliver Pohling und bei Niesky fehlte Ex Profi Robert Koch verletzungsbedingt. Alle genannten waren aber anwesend!

    Das Spiel begann verhalten und abtastend und in der ersten Viertelstunde passierte nicht. Mit der ersten Chance ging Niesky dann aber gleich in Führung. Weite diagonale Flanke übers Mittelfeld auf den rechten Flügel wo Frederick Fiebig in der Strafraum eindringt und mit seinem Pass Darius Pluta am langen Pfosten findet, der freistehend verwandelt.

    Eine Chance, ein Tor .... wie so oft schon kommt Stahl damit nicht zurecht.

    Das Spiel nach vorn haperte an der ...... ( wahlweise dieselben Worte wie so oft in dieser Saison) und dazu kam übergroßer Respekt, insbesondere von den Jungen, vor der Größe der Gegenspieler. Die Gastgeber mussten nicht viel tun und warteten auf die Fehler der Stahler. Müßig zu erwähnen dass ihnen die geholfen wurde. Das 2:0 war eine exakte Kopie des 2. Gegentreffers in Glauchau. Ich kann es verdammtnochmal nicht mehr sehen!! :evil::motz::evil:.

    Gleich darauf hätte es fast den KO gegeben, aber Goldi rettete im 1 gg. 1.

    Dann endlich kam auch Stahl mal nach vorn. Ein Toni Borschke Kopfball + Schuss von ihm und ein Zech Schuss fanden aber nicht den Weg ins Netz.

    So ging's mit dem 0:2 in die Pause. Danach zogen sich die Gastgeber fast völlig zurück und überließen Stahl das Spiel. Die mühten sich auch, aber irgendwie fehlte heute auch das unbedingte Aufbäumen und das Anfeuern vergangener Spiele. Man kam zwar zu ein paar Halbchancen und eine richtig Gute, jedoch sscheiterte Philipp Schröter an Daniel Höher (63.). Anschließend verflachte die Partie da die Stahlflanken immer mehr Richtung Höher abdrifteten oder man an der großen vielbeinigen Abwehr hängenlieb.

    Immerhin konnte man den KO via Konter der Gastgeber verhindern.

    Die Niederlage kam immer näher, als plötzlich nach einer präzisen Flanke Andre Köhler den Kopf hinhielt und zum Anschluss traf. 90 Sekunden später war die Hoffnung wieder dahin, denn Geduhn drückte den Ball aus leicht abseitsverdächtiger Position über die Linie. Schiri Gunnar Stary machte fast Nix falsch, nur seine Assistenten Matthias Leonhardt und Maurizio Hoffmann zogen sich mit einigen Abseitsentscheidungen den Unmut des Stahl Trainerteams zu. In den 5 Nachspielminuten gelangen Stahl dann auch keine Tore mehr und so fuhr man mit leeren Händen nach Hause.


    Fazit: Hätte nicht sein müssen. Mehr Mut und Kreativität nach vorn und ohne den haarsträubenden, bloß gut dass meine so kurz sind, Fehler wäre ein Punkt drin gewesen. Diesen einen wird man wohl noch brauchen um sicher drin zu bleiben. Aber da sind wir heute Nachmittag schon .

    Nächste Woche erneut auswärts in Copitz. Die sind ja schon durch und vielleicht holen wir da was zählbares, damit es beim anschließenden Heimspiel gg. Taucha nicht mehr um die Wurst geht :versteck:.


    Bilder gibts diesmal keine, da ihm die Freigabe seiner Frau fehlte.

    Immerhin bewegte er sich sportlich mit dem Fahrrad und Frau. Die Tour führte wohl in die Stadt nebenan, wo Stahls 2.MM verlor 😟.



    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:








    Ich weiß es nicht


    Stahl Riesa- SSV Markranstädt 1:1 (0:1)


    0:1 Eugene Winkler (45+1)

    1:1 Michael Gallwitz (88.)


    Zuschauer: 211


    Der Tag begann mit dem Rückzug des SV Olbernhau und so hatte die Tabelle plötzlich ein anderes Aussehen und die Gäste sind einer der am meisten Leidtragenden, da sie 6 Punkte verlieren und auf die Abstiegsplätze rutschen.

    Trotzdem ließen sie sich nicht hängen und spielten mit.

    Das Spiel selbst war 80 Minuten sehr überschaubar und von vielen Ballverlusten und Fehlpässen auf beiden Seiten geprägt. Die Abwehrreihen hatten wenig Mühe den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten. Stahl's Chanchen ließen sich an einer Hand abzählen..... 10.,60. und 75.Minute. Markranstädt brachte auch nur Schüsse weit daneben zustande. Sie hielten mit Härte dagegen und Schiri Clemens Biastoch versäumte es bei Zeiten für Ruhe zu sorgen und hatte es schon Mitte der ersten Halbzeit bei den meisten Stahlfans verschissen. Bei einer Aktion im Strafraum verletzte sich Johann Rendler und einige forderten gleich Elfmeter, obwohl es keiner war, so auch das Stahl Trainerteam. Wenn keiner was zustande bringt muss einer helfen. Es war mal wieder die Stahlabwehr , die konnte sich nicht einigen und Winkler war der Nutznießer, 0:1 in der Nachspielzeit. Oh weh!

    Nach der Pause das gleiche Spiel . Biastoch verlor völlig seine nicht vorhandene Linie und jede seiner Entscheidungen, ob richtig, falsch oder Konzessionen wurde mit wütenden und für mich zu oft, völlig unsachlichen Kommentaren bedacht. Auch Assistentin Lea Kretschmar wurde mit Kommentaren bedacht, die man von älteren Herren mit guter Kinderstube , nicht erwartet :versteck::versteck::versteck:. Wirklich Männer, so was ist unwürdig. Das ständige Fordern, genaugenommen bei jedem Foul, von gelben Karten fällt auch nicht unter Fairplay! ;)

    Nach einem Kopfballzweikampf musste übrigens der eingewechselte Lukas Balzer mit einer schweren Gehirnerschütterung vom Feld und mit Niklas Noah Pohl kam der nächste Junge aufs Feld. Die Jungs mühen sich zwar aber man sieht ganz deutlich ihre Unerfahrenheit. Wenn dann gleich 4 oder5 davon auf dem Platz stehen, ist es mit dem Spiel nach vorn nicht weit her. Noch dazu ließen sie sich heute von der Härte der Gäste beeindrucken. Die Medizin, die wir z.B. Neusalza verabreicht haben, mussten wir heute selber schlucken. Bis hierher hatte ich meinen Bericht im Kopf schon fertig zusammen und es sah auch nicht wirklich gut aus. Die Gäste schienen es trotz schwindender Kräfte nach Hause zu bringen, verursachten jedoch zunehmend Freistöße im Mittelfeld. Die kamen meist unpräzise, aber der in der 88. Minute fand schließlich auf Umwegen Michael Gallwitz, der den Ball ins Netz bugsierte. Na wenigstens noch der Ausgleich und Stahl wollte mehr. Markranstädt brach fast völlig zusammen und Stahl hätte in den 4:15 Nachspielzeit noch 3 Hochkaräter. Einen Ball holte ein Verteidiger per Kopf von der Linie, einen Köhler Schuss parierte Christian Wings hervorragend und einmal scheiterten die Stahler am eigenen Unvermögen.

    Dann war Schluss und so richtig zufrieden war keiner.


    Fazit: Am Ende ein gewonnener Punkt aus dem auch 3 hätten werden können. Für was der mal gut ist, ich weiß es nicht. Hauptsache man hat gegen einen direkten Konkurrenten nicht verloren und die 9 Punkte Vorsprung vor Markranstädt bleiben bestehen.

    Das Spiel nach vorn krankt halt immer noch an einer ordnenden Hand im Mittelfeld. Hier sollte man im Sommer was tun, denn die 18 jährigen, die im letzten Jahr und teilweise in dieser Saison noch in der Kreisliga A Jugend gespielt haben, brauchen noch jede Menge Erfahrung und etwas mehr Körper wäre auch nicht schlecht.

    Der Rest der Saison besteht aus Auswärtsspiel in Niesky, Pirna und Lößnitz sowie dem Heimspiel gg. Taucha am vorletzten Spieltag. Ob man dann schon den Klassenverbleib gesichert hat, vermag ich heute noch nicht zu sagen, da die selbsterrechneten Tabellen noch etwas schief sind und die restlichen Spiele da unten , teils gegeneinander, ja untereinander Punkte kosten.

    Wir sollten aber schon noch ein paar Zähler holen. Da wir ja auswärts momentan besser zurechtkommen, ist mir da aber nicht bange!


    Bilder gibt's diesmal natürlich auch wieder......

    http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html

    Ich muss da aber nicht jedes Mal mit drauf sein :rofl:


    PS. Es geht übrigens das Gerücht um, dass Budissa Bautzen bis in die Landesliga absteigen will, da der Hauptsponsor angeblich den Geldhahn zudreht. Zusätzliches Feuer im Abstiegskampf? Wir werden sehen!


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Unser Kreisverband hat schon mal nen Rahmenterminplan an die Front geworfen. Die Ausscheidungsrunde im Landespokal ist am 10./11.8.

    Da wird's wohl zum Schulanfangswochenende ,17./18.8., mit der neuen Saison losgehen.

    Spielplanveröffentlichung ergo ca. 29.7. :happy::happy::happy:

    Nicht schön aber selten


    Empor Glauchau - Stahl Riesa 2:3 (2:1)


    0:1 Paul Spindler (4.)

    1:1 Toby Ammon (19.)

    2:1 Thician Delling (43.)

    2:2 Philipp Schröter (47.)

    2:3 Philipp Schröter (86.)


    Zuschauer: 115, ca. 50 Riesaer


    Sonntagsausflüge nach Glauchau waren in den letzten Jahren eigentlich immer für die Tonne und nachdem irgendwann in der Woche der Spielort auch noch auf Kunstrasenplatz sprang, hatte ich wenig Hoffnung auf Punkte.

    Auch andere mussten aktiv zur Mitfahrt ermuntert werden, aber am Ende waren es dann doch der Aufsichtsratsvorsitzende, dessen Frau wie immer ihr Auto zur Verfügung stellte, der Fotograf, der Fuhrparkverantwortliche und der Schreiber.

    Am Käfig steht zwar Großfeldspielfläche, die Ausmaße sind aber eher das absolute Mindestmaß.

    Stahl wieder mit Martin Magula und Philipp Schröter, so dass im Mittelfeld wieder etwas Erfahrung vorhanden war.

    Aus der ersten " Möglichkeit " fiel der Führungstreffer als Paul Spindler einen Rückpass im Mittelfeld erlaufen konnte und Tom Seyfarth überwandt. Kurz drauf kam Norman Gründler mit dem Kopf nicht ganz ran und in der 10. Minute zielte Andre Köhler knapp drüber. Das sah gut aus, war aber nur ein Strohfeuer. Danach übernahmen die Gastgeber, unterstützt von Fehlpässen und überhastetem Aufbau der Stahler, das Zepter. Bei einer Ecke kam Goldi mit den Fäusten nicht richtig ran und den zurückgeköpften Ball versenkte Ammon zum Ausgleich.

    Durch die kleine Spielfläche blieb anschließend vieles Stückwerk, wobei sich die Glauchauer wenigstens noch einige Halbchancen erarbeiteten. Kurz vorm Pausenpfiff half dann die Stahlabwehr wieder mal kräftig mit. Herrgottnochmal! :cursing: Kleinklein vorm Strafraum nach Abspiel von Goldi, man verliert den Ball und Thician Delling hat keine Mühe die Führung zu erzielen. Ein Nackenschlag direkt vor der Halbzeit und wieder mal völlig unnötig. :wacko:

    Trainer Mario Oster war bedient, fand aber anscheinend die richtigen Worte. Philipp Schröter traf fast sofort zum Ausgleich und auch das Spiel nach vorn lief jetzt, Dank der Umstellung auf 2 Stürmer, besser. Die Gastgeber schwächten sich nach einer Stunde dann auch noch selbst. Toby Ammon wurde von Willy Mörer gefoult, hatte sich danach nicht im Griff. Willy sah :gelbekarte:und Ammon :rotekarte:.

    Die Unterzahl fiel auf dem kleinen Platz zunächst nicht auf, aber mit zunehmender Spielzeit häuften sich die Chancen. Glauchau hatte die Hochkarätigste, so dass Goldi den Arm ganz lang machen musste, um den Ball ans Lattentreffer zu lenken. Bei Stahl scheiterte unter anderem Paul Jan Hagen bei 2 Schüssen an seinen krummen Füßen. Eine Viertelstunde vor Schluss brachte Stahl's Trainerteam mit Balzer und Schreiber noch mal junges frisches Blut, die vorn immer wieder draufgingen und die abbauenden Gastgeber unter Druck setzten. In der 86. war's dann soweit. Paul Spindler eroberte vorm Glauchauer Strafraum den Ball, Pass auf den leicht abseitsverdächtigen Philipp Schröter und der erzielte das Siegtor.

    Der gut pfeifende Schiri Christopher Fiebig gab noch 4 Minuten drauf, die Stahl aber schadlos überstand.


    Fazit: Ein fast schon überlebenswichtiger Sieg im Abstiegskampf. Mittweida gewinnt und wie man hört, will Olbernhau nun wenigstens zuende spielen, so dass alle Spiele in der Wertung bleiben. Wettbewerbsverzerrung bleibt trotzdem :motz:!

    Schön gespielt war's nicht gestern, aber völlig egal , Punkte müssen her und nix anderes. Einer der seltenen Siege in Glauchau ist da Gold wert.

    Diese Woche sollte nun das dahinschlingernde Markranstädt geschlagen werden und mit noch ein paar Punkten aus den anschließenden Spielen, dürfte der Klassenerhalt geschafft werden.


    Bilder gibt's wie fast immer hier...


    http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html


    Abschließend möchte ich noch den, im Stahlumfeld reichlichen HSV Fans, mein Beileid ausdrücken :versteck:




    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Ihr habt wenigstens ein schönes Mitteilungsblatt des Kreisverbandes!

    Der Kreisverband Meissen veröffentlicht offiziell fast nix und wenn dann das nötigste per PDF Datei. Irgendwelche weitergehende Informationen oder Aktuelles im Spielbetrieb gibt's seit Jahren nicht. Sportgerichtsurteile fallen offensichtlich völlig unter eine Schweigepflicht!

    Aber gut, die sind ohnehin meist haarsträubend, so mit 8 Spielen Sperren, incl. Gebäudeverbot selbst bei Spielen, der vom "Übeltäter" trainierten Jugendmannschaft oder unser Trainer der 2. Mannschaft sitzt gerade eine 5 Spiele Sperre wg. Schiribeleidigung ab.

    Steffens Ausführungen bzgl. der Radebeuler Abstiegschanchen kann ich nicht unterstützen. Sie haben wie Stahl 27 Punkte, Markranstädt und Mittweida ebenfalls plus heute können sie noch drauflegen.

    Taucha auf dem momentanen ersten Arbeitsplatz hat zwar 4 Punkte Rückstand, spielt aber nur noch gegen direkte Konkurrenz von unten, ausser Mittweida, dafür Copitz.

    Das wird selbst bei 4 Absteigern äusserst spannend.

    Der böse Rückschlag oder das Abstiegsgespenst klopft heftig an der Tür


    Stahl Riesa - Rapid Chemnitz 1:3 (1:2)


    0:1 Belmin Mesan (18.)

    0:2 Markus Vettermann (35./ FE)

    1:2 Paul Spindler (42.)

    1:3 Jonas Reinhardt (72.)


    Zuschauer: 163, Wonnemonat Mai :rofl:


    Das war eines jener Spiele die man besser nicht verliert, aber wir haben es doch verloren und das sogar verdient.

    Ohne den gesperrten Martin Magula musste Andre Köhler in die Innenverteidigung zurück und hinterließ eine riesige Lücke. Im Tor stand wieder Marcus Hesse für den trainingsrückständigen Goldi, während den alte Mann im Sturm immer noch das Zipperlein plagt, ist das Kapitel Paul Kiontke, für Stahl, endgültig beendet. Zu allem Überfluss verletze sich Philipp Schröter gleich zu Anfang und wurde nach 10 Minuten ausgewechselt. Zurück blieb eine junge Offensivabteilung, die in dieser Liga massivste Probleme hat sich durchzusetzen. Die Routiniers standen wieder mal alle in der Abwehr, aber diesmal hatte Marcus im Tor einen schwarzen Tag.

    Man bekam von Beginn an keinen Zugriff auf die Gäste die selbst in Abstiegsgefahr, vom Hinspiel noch was gutzumachen hatten.

    Das Unheil begann nach ner Viertelstunde, als Hesse einen langen Ball an der Strafraumgrenze mit dem Kopf stoppt, ihn am Fuß hat, aber auf die Idee kommt, den nächsten Chemnitzer ausspielen zu wollen. Er bleibt hängen und Mesan trifft per Heber ins leere Tor. Nun bekamen die Gäste noch mehr Aufwind, während bei Stahl nichts lief, bis auf eine Halbchance in der 23. Minute. Der nächste Treffer fiel nach einem langen Pass in den Riesaer Strafraum, Marcus kommt mit den Beinen voraus angesegelt und der Chemnitzer nimmt die Einladung dankend an.

    Vettermann verwandelt den fälligen Elfer sicher.

    Nach 40 Minuten dann endlich mal ein Lebenszeichen von Stahl, als Lukas Balzer mit einem Heber das Lattenkreuz trifft. Kurz darauf gab's den besten Stahlangriff des Spiels, an dessen Ende, Paul Spindler frei vor Toni Wolf auftaucht und den Anschluss erzielt. Eigentlich der sogenannte perfekte Zeitpunkt für einen Anschlusstreffer.

    In der Halbzeit stellte das Trainerteam um, so dass Andre Köhler ins Mittelfeld ging und die Innenverteidigung jetzt aus Michael Gallwitz und Norman Gründler bestand. Das half durchaus bei den Offensivbemühungen und man konnte für ca. 20 Minuten das Spiel offener gestalten, kam jedoch nur zu wenigen Halbchancen. Insgesamt muss man allerdings konstatieren, dass eine Abteilung aus größtenteils 18- 20 jährigen, ohne die Hilfe von erfahrenen Spielern, Philipp Schröter's Ausfall deshalb besonders schlecht, in der Sachsenliga aufgeschmissen ist. Allerdings sollte man schon den Ball auch mal unfallfrei über 20 Meter bewegen können. Man kann Ihnen den Willen nicht absprechen, aber permanente Flanken zum Gegner und Fehlabspiele, sind nicht hilfreich.

    Die Entscheidung fiel, als sich Reinhardt nach einer Flanke, nach Eckball, am langen Eck gg. 3 Verteidiger durchsetzte. Damit war das Spiel durch und die Gäste schaukelten es nach Hause.

    Revanche für das 2:5 plus ein ganz wichtiger Dreier für die eigene Psyche im Abstiegskampf.

    Schiri Jan Hendrik Jäger (Leipzig) pfiff übrigens sehr gut. Das will ich extra noch mal erwähnen, nach meiner Kritik am Vorwochenschiri Martin Wadewitz (Leipzig). Er machte keine Fehler und zog zur rechten Zeit die Karten.


    Fazit: Absolut verdienter Sieg der Chemnitzer. Bei Stahl steht das Trainerduo nun vor dem gleichen Problemen die schon Daniel Küttner das Leben schwer machte.

    Es mangelt momentan mal wieder an Durchsetzungsvermögen nach vorn und wenn dann die Defensive noch mithilft, sind die Punkte weg.

    Aber was hilft's, weiter geht's! Ich hoffe mal, dass sich Philipp Schröter und Willy Mörer nicht schwerer verletzt haben, denn nächsten Sonntag nächste Woche in Glauchau, beim Tabellenletzten, gibt's wieder 3 Punkte zu holen und was gutzumachen haben wir in Glauchau, nach den letzten Jahren sowieso. Gebraucht werden sie dringend, denn bei 5 möglichen Absteigern ist der Strich nach Platz 11 und ein Blick auf die Tabelle, lässt ein lautes Klopfen in meinem imaginären Fussballohr erschallen!


    Bilder gibt's wie fast immer.....

    http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html



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