Beiträge von Elftal-Fan

    Nun ist allerdings der DFB der stärkste und leistungsfähigste Verband der Welt. Nirgendwo wird eine Auswahl mit so großem Aufwand betreut wie in Deutschland. Und da sind zweite und dritte Plätze auf Dauer zu wenig.


    Deutschland, Deutschland über Alles. Größenwahn kennt keine Grenzen. Gute Nacht.

    Nur mal eine ganz banale Zwischenfrage. Warum gewinnt man in Deutschland immer ganz schnell das Gefühl, das es nur "himmelhochjauchzend" oder "zu Tode betrübt" gibt? Dazwischen scheint irgendwie überhaupt nichts mehr zu existieren. Ich könnte mich totlachen, wenn ich nach dem Irlandspiel höre, wie gut die Maßnahmen zur Stabilisierung der Defensive gegriffen haben, und ein Spiel später sind's schon wieder alles Deppen, weil man sich sicherlich total unnötig ein 4:0 aus der Hand nehmen lässt.
    Deutschland ist nun mal nicht der Nabel der Welt, auch nicht im Fußball. Fakt ist, die Deutschen haben momentan eine hervorragende Mannschaft, die Fußball auf allerhöchstem Niveau spielen kann. Das haben sie gegen Schweden auch über gut 50 Minuten demonstriert. Übrigens unter Beteiligung aller hier so harsch kritisierten Spieler. Was dann passierte, würde ich einfach mal in den Bereich "menschlich" einordnen. Da spielt es halt keine Rolle, ob Großverdiener oder nicht. Psychologisch laufen halt auch auf dieser Ebene die selben Dinge ab.
    Jeder der Fußball spielt, hat doch letztendlich schon vergleichbare Situationen erlebt.
    Also ich würde die Kirche einfach mal im Dorf lassen und vielleicht mal ein wenig gelassener auf die Dinge schauen. Die Deutschen haben bei den letzten Turnieren durchaus achtbare Ergebnisse erzielt (auch wenn es zum ganz großen Wurf nicht hingelangt hat).
    Und für die Zukunft muß beim momentan vorhandenen Potenzial im deutschen Fussball auch Niemandem bange sein.
    Also locker bleiben und sich vielleicht einfach auch mal über ein schönes Fussballspiel mit 8 Toren freuen können (auch wenn es im ersten Augenblick natürlich weh tut aus deutscher Sicht). ;)

    Denn die Neuen haben erfahrungsgemäß bei einigen Verantwortlichen mehr Lobby!


    Ob das so ist? ?( Ich weiß es nicht. Wichtig wäre in meinen Augen, das sich beim FSV eine breite Basis findet, die ein Interesse daran hat, gewisse Dinge in Bewegung zu bringen. Dazu muß man erstmal generell bereit sein, Veränderungen zu bewirken.
    Wie gesagt, der FSV hat durchaus Einiges aufzuweisen. Da ist einmal die hervorragende Jugendarbeit, die sicherlich auch über die Grenzen des Barnim hinweg beispielgebend ist. Desweiteren ist die heimische Anlage, mit gepflegten Plätzen, einer neu entstandenen Haupttribüne, sowie einem tollen Sozialtrakt bestückt, eigentlich ein Faustpfand.
    Jetzt ist halt einfach die Frage, welche Dinge man zukünftig auf dieser keineswegs schlechten Grundlage aufbauen und verbessern kann.
    Sportlich, und dafür bin ich natürlich mit verantwortlich, ist es absolut erstrebenswert, den 1.Herrenbereich schnellstmöglich wieder in eine höhere Spielklasse zu führen. Um eine Chance zu haben, Talente aus dem Jugendbereich auch für den Männerbereich zu akquirieren, ist das eine unablässige Voraussetzung.
    Sollte uns das gelingen, bin ich mir sicher, das auch das Zuschauerinteresse wieder wachsen wird. Genau diese mögliche Entwicklung sollte dann aber auch von weiteren flankierenden Maßnahmen (welche - darüber müßte man sich innerhalb des Vereins eben auch mal austauschen) begleitet werden. Dabei wäre es bestimmt nicht nachteilig, eine gewisse elitäre und teilweise hochmütige Denkensart abzulegen. Diese ist generell nicht hilfreich und in diesem Bereich auch einfach nicht angebracht. ;)

    @ infodienst


    Unter den von Dir angeführten Punkten zum Thema "geringe Zuschauerzahlen" sind bestimmt Einige, die sich nachteilig auswirken.
    Nicht ganz vergessen sollte man aber auch, das man beim FSV die Besucher im letzten Jahr nicht unbedingt mit Traumfussball zum Kommen bzw. Wiederkommen veranlasst hat. Desweiteren spielt es in meinen Augen auch eine Rolle, ob die Zuschauer, welche dann schon den Weg auf unsere Anlage finden, sich auf dieser auch wohl fühlen. Da reicht es nicht alleine aus, das Plätze und Vereinsheim ein Hingucker sind. Ich denke mal, an den Rahmenbedingungen ließe sich da schon etliches verbessern (die Frage ist da wohl letztendlich, ob das auch gewollt ist?).
    Diese Faktoren sind vor Allem jene, die man definitiv selbst beeinflussen kann. Das in Bernau z.B. auch Handball und Basketball gespielt wird, ist erstens in Ordnung und zweitens nicht zu ändern.
    Man kann jedenfalls bestimmt etwas tun, um in Zukunft wieder den ein oder anderen Zuschauer mehr nach Rehberge zu locken.
    Darauf sollte man sich konzentrieren und daran arbeiten.



    @ Emma


    Da hast Du zweifelsohne recht. Die nachträgliche Bestätigung eines Schiedsrichterbeobachters, das die getroffene Elfmeter-Entscheidung in Neutrebbin eine absolute Farce war, bringt uns weder die verlorenen Punkte zurück, noch hilft uns das in irgend einer anderen Form weiter. Das Beste, was wir jetzt tun können ist punkten und zeigen, das uns so etwas nicht umwirft.

    Männer, Männer. Was muß ich hier lesen. Das klingt ja am Ende ein klein wenig nach "Abschenken". Das kann man sich als Liganeuling ganz bestimmt nicht oft leisten. Ausserdem kenne ich das von Blau-Gelb ja nun fast überhaupt nicht. Also wascht Euch mal gegenseitig ordentlich den Kopf und dann strafft Euch wieder. Jetzt gilt es erstmal Punkte einzufahren. Das muß nicht unbedingt schön aussehen. Im Gegenteil, jetzt sind erstmal die ganz elementaren Tugenden gefragt. Charakter halt, wie es HE-3 völlig richtig anmerkt.
    Also, demnächst möchte ich wieder positivere Ergebnisse von Euch lesen. Ich weiß, das Ihr das drauf habt. Jedoch nur mit "schnicksen" allein wird das nichts (kenn doch meine Pappenheimer 8) ).


    Mit sportlichen Grüßen aus Bernau

    Männer, was ihr bis jetzt abliefert in der Landesliga ist großartig. Ich bin stolz auf Euch und freue mich riesig über Euren Erfolg.
    Und was ihr Offensiv die letzten Spiele abliefert ist schon grandios. Wieder 4 Tore auf Gegners Platz, Wahnsinn. Wenn ihr Euch jetzt defensiv (gerade auswärts) noch pö a pö stabilisieren könnt, dann ist mir diese Saison auch absolut nicht bange um Euch.
    Gratulation und weiter so.


    Mit sportlichen Grüßen aus Bernau. :halloatall:

    Mit dem SV Jahn Bad Freienwalde war am Samstag ein Landesklasse-Aufsteiger in Bernau zu Gast, der am davorigen Mittwoch gegen die Strausberger Reserve bewiesen hatte, das man auch in dieser Spielklasse sportlich durchaus mithalten kann. Mit 3:0 konnten die Freienwalder dort gewinnen und hatten so sicherlich einiges Selbstvertrauen tanken können.
    Von daher war man sich auf Seiten des FSV Bernau völlig im Klaren darüber, das es einer konzentrierten Leistung über die gesamten 90 Minuten bedürfe, um am Ende den für die Witterungsverhältnisse gut bespielbaren Hauptrasenplatz als Sieger verlassen zu können.
    Gewillt, das Negativerlebnis von Neutrebbin schnellstmöglich vergessen zu machen und positiv nach vorn zu schauen, legte sich das Bernauer Team von Beginn an ins Zeug und kontrollierte Spielgeschehen und Gegner.
    Vor allem das in der Vorbesprechung geforderte Flügelspiel wurde immer wieder gut forciert, und so sah sich der SV Jahn ständig vor das Problem gestellt, in der Defensive gebunden, auf diese schwungvollen Aktionen der Bernauer reagieren zu müssen. Einziges Manko aus FSV-Sicht war in den ersten 45 Minuten die mangelnde zählbare Ausbeute des betriebenen Aufwands. Zu oft konnte man gut vorbereitete Aktionen final leider nicht krönen. So mußte man sich bis zur 42. Minute gedulden. Da wurden die steten Bemühungen der Hussitenstädter endlich doch noch belohnt. K.Wolf hatte mit enormen Laufpensum eine Angriffsaktion über die rechte Seite gut begleitet und hatte letztendlich nur wenig Mühe, den von T. Wickner quer gelegten Ball am langen Pfosten zu verwerten.
    Unschön war es leider, das sich B. Ihl bei einem unnötigen und rüden Foul vier Minuten zuvor den Mittelfuß brach und der Mannschaft nun für die restliche Hinrunde fehlen wird. Ein herber Verlust für den FSV.
    Dennoch war es ein Verdienst beider Mannschaften, das es sich über die 90 Minuten insgesamt um eine fair geführte Partie handelte.
    In der zweiten Hälfte hatte man sich auf Bernauer Seite natürlich vorgenommen, die Leistung aus der ersten Halbzeit zu bestätigen, und die Partie durch das ein oder andere Tor für die eigenen Farben zu entscheiden.
    In der 47. Minute war es der Jahn-Keeper, der dieses Vorhaben unfreiwillig durch eine mißglückte Rettungstat unterstützte. Ein Freistoß rutschte ihm über die nassen Handschuhe ins eigene Tor.
    Doch paradoxerweise folgte nun die beste Phase der Gäste. Ergebnis dieses kurzen Auflebens des SV Jahn war der 1:2-Anschlusstreffer, nach dem ein abgefälschter Freistoß geradezu im Zeitlupentempo über die Bernauer Torlinie gerollt war.
    Dieses Tor für Bad Freienwalde entpuppte sich im weiteren Spielverlauf jedoch lediglich als Betriebsunfall für den FSV. Fortan aggierte Bernau mit dem offenkundigen Willen, diese Begegnung unbedingt für sich entscheiden zu wollen und ließ dem SV Jahn in der letzten guten halben Stunde nicht den Hauch einer Chance auf Mehr. Zweimal J. Grosser, sowie zweimal P. Kimmel schraubten das Ergebnis auf ein deutliches 6:1. Als dann in den letzten 10 Minuten ein stürmischer und sintflutartiger Regen einsetzte, muß das den Jahn-Akteuren wie eine zusätzliche Abstrafung erschienen sein.
    Im Fazit ein auch in dieser Höhe absolut verdienter Sieg der Heim-Mannschaft. Zu wenig konnte der SV Jahn Bad Freienwalde am Samstag dem Bernauer Spiel entgegensetzen.



    Aufstellung FSV Bernau:


    Reimann - Moll, Fandrich, Cabuk, Wolf - Ihl (39. Fildebrandt), Langrock, Kimmel, Wickner (75. Warmbrunn) - Grosser, Horschig (64. Machut)


    Aufstellung SV Jahn Bad Freienwalde:


    Wolter - Jacoby, Block, Frentz, Wanke - Pintz, Haucke, Neumann, Knels - Mahlitz (46. Glöck), Masche



    Zuschauer: 67

    Im 4.Auswärtsspiel der Saison war der FSV Bernau natürlich bestrebt, endlich auch auswärts den ersten Dreier einzufahren. Die erste Halbchance eröffnete sich aber dem Gastgeber. Nach 3 Minuten unterschätzte P. Bill einen langen, zentral gespielten Ball. Der tippte unter seinem Fuß durch und im anschliessenden 1:1 konnte E. Cabuk den Neutrebbiner Schußversuch gerade noch eben im Strafraum blocken.
    Zwei Minuten später setzte Hertha noch einen Freistoß mittig über das Bernauer Gehäuse. Danach fand bis zur 39.Minute nur noch eine Mannschaft statt. Und zwar die vom FSV. In der 9.Minute ging der Gast nach einem langen Einwurf durch M. Moll in Führung. K. Fandrich hatte am kurzen Pfosten per Kopf gut in die lange Ecke verlängert. Nur fünf Minuten später folgte bereits das 2:0. E. Cabuk's Pass in die Zentrale erreichte über B. Blum etwas glücklich P. Kimmel, der dann aber um so schöner und eiskalt links oben versenkte.
    Mit diesem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken kontrollierte Bernau fortan das Geschehen, zeigte jedoch bei den wenigen weiteren Möglichkeiten nicht genug Entschlossenheit, das Spiel womöglich bereits im ersten Abschnitt endgültig zu entscheiden. So spielte der Hertha-Torwart in der 27.Minute, bei einem flachen Abschlag, B. Blum das Spielgerät direkt in die Füße. Der bekam den scharfen Ball jedoch nicht schnell genug unter Kontrolle. Und in der 33.Minute, nach einer starken Einzelaktion von P. Grosser über die rechte Aussenbahn und anschliessender Bilderbucheingabe, konnte B. Blum im allerletzten Moment noch entscheidend gestört werden.
    Die einzige weitere Torgelegenheit für Neutrebbin in der ersten Halbzeit ergab sich nach einer Ecke in der 39.Minute. Da stand plötzlich ein Hertha-Spieler völlig ungedeckt zentral vorm FSV-Tor. Doch irgendwie hatte er nicht wirklich damit gerechnet, das der Ball über mehrere Köpfe hinweg seinen Weg zu ihm finden würde.
    Einen 100%er hatte dann aber noch mal Bernau auf der anderen Seite. P. Grosser umspielte den letzten Mann und scheiterte frei vorm Tor am allerdings sehr gut reagierenden Torhüter. Als Schiedsrichter O. Dzewior aus Frankfurt/Oder zur Halbzeit pfiff, ging es für Bernau mit einem hochverdienten und eher noch zu gering ausfallenden 2:0 in die Kabine.
    Dort müssen die Worte des FSV-Trainers, der davor warnte, sich im Gefühl des "sicheren" Vorsprungs zu nachlässig zu zeigen, aber irgendwie im Nirvana verhallt sein.
    Denn direkt nach dem Wechsel konnte man nur in letzter Not und mit einigem Glück den Neutrebbiner Anschlußtreffer verhindern. In der 46.Minute konnte man einen Schuß im Strafraum nur mit großer Mühe noch blocken. Und in der 48.Minute ging ein Schuß von halbrechts nur haarscharf am langen Pfosten vorbei. Doch so schnell, wie Neutrebbin nach der Pause zu diesen Chancen kamen, so schnell ließen sie auch wieder nach. Fortan entwickelte sich ein eher unansehnliches und umkämpftes Mittelfeldgeplänkel. In der 53. Minute kam P. Grosser nach einer Ablage vom eingewechselten T. Riegler im Strafraum zum Schuß. Bei einem harten und riskanten Tackling eines Hertha-Spielers, trifft dieser Ball und Bernauer Spieler. Der Pfiff bleibt aus. Hätte man bei dieser Szene noch diskutieren können, so gab es in der 62.Minute keinerlei "Ermessensspielraum". Nach einer verunglückten Aktion des Neutrebbiner Torwarts, kommt dieser beim Nachsetzen ganz einfach zu spät, verfehlt den Ball und springt nur noch in den Bernauer T. Riegler hinein. Das der nicht theatralisch schreiend zu Boden ging, ist ihm und der Mannschaft wohl zum Verhängnis geworden.
    Auf der Gegenseite gab es in einer im Vergleich dazu harmlose Situation plötzlich Freistoß. Und den nutzte Neutrebbin durch eine gute Ausführung über die Mauer hinweg ins kurze Eck zum 1:2-Anschlußtreffer. Bis auf einen Kopfball nach einer Ecke (86.) hatte Neutrebbin in der restlichen Spielzeit jedoch keine einzige Tormöglichkeit mehr. Auf der gegenüberliegenden Seite parierte der Hertha-Keeper noch zweimal gut. Einmal bei einem Schuß von E. Cabuk (76.), das andere Mal bei einem Freistoß P. Kimmels (84.).
    Was dann in der Nachspielzeit folgte (Elfmeter nach Linienrichterentscheid und damit 2:2), stellte dem Schiedsrichterteam aus Frankfurt/Oder, so leid es mir tut, das in dieser harten Form sagen zu müssen, ein absolutes Armutszeugnis aus.
    Allen (und ich betone allen) Neutrebbiner Zuschauern, welche wie ich auf der Seite des Bernauer Strafraums standen war sofort klar, das diese Entscheidung ein Eklat ist. Es ist schade und traurig, das eine rundum sportliche Veranstaltung, die von den Spielern fair geführt und den 138 Zuschauern genauso sachlich begleitet wurde, mit einer solch unsportlichen und willkürlichen Entscheidung enden mußte. In diesem Falle lass ich meinen Hut mal auf, meine Herren in Schwarz.



    Aufstellung SV Hertha 23 Neutrebbin:


    Kaminski - Kamp, Lauersdorf, Ludwig, Koschnitzki (85.Pfahl) - Mathis, Müller, Zeiser (68. Schade), Gerich - Herrmann, Gretschichin (80. Rutter)


    Aufstellung FSV Bernau:


    Krzyzek - Moll, Cabuk, Bill (12. Langrock), Wolf (90.+3 Warmbrunn) - Wickner, Fandrich, Kimmel, Fildebrandt - Blum (46. Riegler), Grosser



    Zuschauer: 138

    93. Spielminute. Unberechtigter Elfmeter. 2 Punkte weg. Hört sich nach dem letzten Auswärtsspiel in Herzfelde an. Sind aber die Fakten des heutigen Spieles in Neutrebbin. Ich möchte hier nur mal kurz das Verhalten der Neutrebbiner Zuschauer an der Seitenlinie nahe des Geschehens schildern. Auflachen, Abwinken, peinliches Abwenden, ungläubiges Erstaunen. Das waren nur einige der zahlreichen Reaktionen auf dieses Elfmetergeschenk der ganz besonderen Art.
    Was war geschehen? Nach einem in die Tiefe gespielten Ball kam es zu einem Zweikampf, bei dem von beiden Seiten ein wenig gedrückt und gezogen wurde (jedoch noch vor dem Strafraum). Allerdings im ganz normalen Rahmen. Ein Zweikampf halt, wie man ihn hunderte von Malen sieht, ohne das man auch nur den Gedanken an einen Pfiff verschwenden würde. Den gab es auch diesmal zurecht nicht. Und wäre da nicht ein Linienrichter gewesen, der auf die aberwitzige Idee kam seine Fahne zu heben, wäre das Spiel zu Ende gegangen und hätte einen verdienten Sieger gefunden. Beschriebener Zweikampf begann wie geschildert vor dem Strafraum. Im Strafraum passierte dann nur noch Eines. Der Neutrebbiner Stürmer trat dem Bernauer Verteidiger versehentlich auf die Wade (der sich dabei eine Wadenverletzung zuzog) und kam dabei ins Sraucheln und zu Sturz. Wie gesagt, der Schiedsrichter, der zudem die deutlich bessere Position zum Geschehen hatte (!!!), ließ sich vom indisponierten Linienrichter überstimmen (umgekehrt wäre ein Schuh draus geworden) und gab besagten Strafstoß in der Nachspielzeit. Neutrebbin verwandelte sicher und sicherte sich so einen wohl kaum noch erhoffbaren Punkt.
    Wäre es nicht die dritte desaströse Elfmeterentscheidung innerhalb der letzten vier Spiele gegen Bernau gewesen, man hätte sich direkt geneigt gefühlt, diese Elfmeterentscheidung mit den Neutrebbiner Zuschauern gemeinsam zu belachen.
    So bleibt leider ein ganz, ganz fader Beigeschmack zurück.
    Gegenüberstellen möchte ich dann auch mal gerne eine Szene aus der 62.Minute. Freistoß Bernau. Den Ball, der eher harmlos auf den Hertha-Torwart zuflog, ließ dieser leichtsinnig nach vorne abprallen. Dort stand ein Bernauer Stürmer bereit und legte den Ball per Kopf als Bogenlampe Richtung Neutrebbiner Kasten. Der Keeper, der dem Ball mit dem Willen seinen Fauxpas zu bereinigen nachsetzte, kam zu spät und traf nur noch den Bernauer Stürmer, der den Ball bereits geköpft hatte. Hier blieb der Elfmeterpfiff aus. Und auch kein Linienrichter wollte etwas gesehen haben.
    Wer meine Spielberichte seit längerem verfolgt, weiß das ich mich selten und wenig über die Leistungen der schwarzen Zunft äußere.
    Aber die Geschichte heute schlägt dem Fass ein wenig den Boden aus. Fehler sind menschlich, Fehler machen wir Alle. Aber wenn offensichtlich widersinnige Entscheidungen Spielergebnisse entscheidend beeinflussen, dann sollte auch das einmal Konsequenzen haben. Jeder Spieler, der den Fehler macht, sein Mundwerk nicht im Griff zu haben, marschiert mit rot vom Platz (zurecht). Nur die Herren in Schwarz scheinen einen Freibrief zu besitzen. Das Vorkommnis heute fällt für mich jedenfalls genauso in den Bereich "Unsportlichkeit".
    Trotzdem muß man sich aus Bernauer Sicht den Vorwurf gefallen lassen, das Ergebnis vorher nicht in eindeutigere Bahnen gelenkt zu haben. Eine Rechtfertigung für die Entscheidungen der Herren aus Frankfurt/Oder kann das aber keinesfalls darstellen.
    Spielbericht folgt.

    Freut mich, hier mal wieder etwas über die Blau-Gelben zu erfahren. Und das die Nachrichten so positiv sind, um so mehr. Hoffe sehr, das Euch diese Erfolgserlebnisse den nötigen Rückenwind für den weiteren Verlauf der Saison geben.
    Beim nächsten Heimspiel bin ich dann wahrscheinlich auch mal vor Ort. Bei zuletzt 9 Punkten und 10:0 Toren auf eigenem Platz verspreche ich mir da natürlich Einiges. :happy:


    Mit sportlichen Grüßen aus Bernau. :halloatall:

    glaub ich bin nicht der erste dem deine komische spielankündigung stört. stell die vor jeder würde das hier so machen.die kritik hörst du hier nicht zum ersten mal und ich denke du hast es wohl nicht verstanden, auf dem boden zu bleiben und kleinere "brötchen" zu backen.


    für die nur knapp 60 zuschauer bei euch reicht auch die normale ankündigug der spieltage wie es alle machen.
    seh es als gut gemeinten rat, ist nicht bös gemeint. :thumbup:


    Ich glaube kaum, das wir uns persönlich kennen. Brauchst Dir also um meine Bodenhaftung wirklich keine Sorgen machen. :thumbup:
    Ansonsten erkläre ich Dir gerne nochmal die Funktion des Scrollens, falls Du irgendwas nicht verstehst. Diese ermöglicht einem in sekundenschnelle Alles zu überfliegen, was einen nicht interessiert. :ja:

    FSV Bernau schlägt schwache Reserve des 1.FC Frankfurt (Oder) mit 5:1(3:0)


    Im Aufeinandertreffen Zehnter gegen Zwölfter der Landesklasse Ost landete der FSV einen, dem Spielverlauf nach hoch verdienten Erfolg. Bei angenehmen Temperaturen und sonnigem Wetter ließen die Bernauer Jungs von Anfang an keinerlei Zweifel daran aufkommen, welches Team auf dem gut bespielbaren Rasen des Sportplatzes Bernau - Rehberge beheimatet ist. So hatte man schon in der 3. Spielminute die erste Großchance durch B. Ihl, der alleine vor dem FC-Tor auftauchend, den Frankfurter Keeper jedoch noch nicht überwinden konnte. Das gelang nur 4 Minuten später P. Kimmel, welcher nach einem Pfostentreffer von B. Ihl reaktionsschnell zum 1:0 abstaubte. Die Oderstädter fanden in der ersten Halbzeit offensiv überhaupt nicht statt. Ein, zwei Distanzschussversuche, sowie ein deutlich über das Tor gehender Freistoß, das war es für Frankfurt in der Summe der Angriffsbemühungen in Hälfte Eins. Deutlich wirkungsvoller waren hingegen die Aktionen der Gastgeber, die nach einer kleinen Leerlaufphase bis zur 20.Minute, anschließend beste Tormöglichkeiten in steter Regelmäßigkeit verzeichnen konnten. Dabei wurden 2 Treffer für die Blau-Weißen (21. und 23.) durchaus strittig nicht anerkannt. In der 24. Minute zeigte der Schiedsrichter dann aber doch zum Anstoßpunkt. J. Grosser hatte Maß genommen und per Flachschuss in die linke untere Torecke getroffen. Wiederum nur 3 Minuten später erhöhte Bernau unter gütiger Mithilfe des Gegners (Eigentor durch M. Bugge) gar auf 3:0. Erzwungen wurde diese Aktion durch eine gute Vorarbeit P. Kimmels und anschließenden Kopfball J. Grossers. Den vom Torwart zunächst noch abgewehrten Ball konnte der Unglücksrabe nicht mehr kontrollieren und bugsierte ihn erneut Richtung Frankfurter Gehäuse. Der wiederholte Rettungsversuch des Schlussmanns kam diesmal zu spät. Der Ball hatte die Torlinie bereits überschritten. Bei weiteren sehr guten Torgelegenheiten (31. B. Ihl, 42. M. Fildebrandt) und einem weiteren aberkannten Tor nach vorangegangenem falschen Einwurf, war eine noch deutlichere Halbzeitführung absolut im Bereich des Möglichen. Die zweiten 45 Minuten erlebten das Frankfurter Team anfangs zumindest kämpferisch verbessert, in Richtung Tor der Gastgeber aber weiterhin genauso harmlos bleibend. Da der FSV gleichzeitig nicht mehr mit dem selben Elan auf den Platz zurückkehrte und in der Offensive vorerst keine weiteren Gelegenheiten kreieren konnte, entwickelte sich unter den Augen der 53 Zuschauer eine nun zerfahrene Partie, in der Bernau trotzdem jederzeit die Kontrolle behielt. Mit einer guten Möglichkeit durch J. Grosser, der in der 64.Minute alleine vorm Frankfurter Tor auftauchend am Torwart scheiterte, wurde die aus Bernauer Sicht wieder bessere Schlussphase des Spiels eingeläutet. In der 65.Minute zielte P. Kimmel noch ein Stück zu hoch. Das er aber einen guten Torriecher besitzt, war dann in der 69.Minute zu sehen. Nach energischer Vorarbeit von J. Grosser und dessen erfolglosen Abschlussversuch, stand er erneut goldrichtig und erhöhte auf 4:0. 10 Minuten später, bei einem Schuss des nach innen ziehenden T. Wickners, verhinderte lediglich der linke Pfosten den nächsten Einschlag. Und in der 81.Minute scheiterte M. Fildebrandt aus Nahdistanz am klasse reagierenden Torwart. Allemal erwähnenswert war die Vorbereitung dieser Möglichkeit. B. Ihl gab auf der rechten Seite gleich drei Gegnern das Nachsehen und flankte folgend präzise auf seinen am langen Pfosten freistehenden Mitspieler. Das nächste Tor fiel jedoch überraschend auf der Gegenseite. Nach einem unnötigen Ballverlust des FSV und einem sich daran anschließenden, lang in die Spitze gespielten Pass der Frankfurter, wirkte man einmal unachtsam und schlecht positioniert. Die Quittung für diese Nachlässigkeiten erhielt man in Form des 1:4-Ehrentreffers, erzielt durch C. Krüger in der 84. Spielminute. Irgendwie versöhnlich erschien es, dass der Schlusspunkt der Partie dem FSV Bernau vorbehalten blieb. Einen Freistoß, aus dem zentralen Mittelfeld heraus von M. Moll getreten, legte P. Kimmel im Strafraum volley auf den mitgelaufenen T. Riegler ab, der mit der Vollendung zum 5:1-Endstand keinerlei Mühe mehr hatte. Nach 90 Minuten pfiff Schiedsrichter D. Wendt aus Müncheberg ohne weitere Nachspielzeit ab und beendete damit eine äußerst einseitige Begegnung. Der FSV konnte somit nach zuletzt drei Punkteteilungen in Serie den Platz endlich mal wieder als Sieger verlassen. Tabellarisch kletterten die Hussitenstädter auf Rang 6 und bleiben der Spitze damit direkt auf den Fersen. Langsam scheint das junge und neu zusammengestellte Team in die Gänge zu kommen. Am Mittwoch in
    Neutrebbin und am nächsten Samstag daheim gegen Bad Freienwalde will man nun den Aufwärtstrend bestätigen.

    @ Thomcheck


    Schön, das Du die Ankündigung in Deinem Zitat nochmal in gleicher Größe bringst, wo Dich doch genau diese angeblich stört. :thumbsup:


    @ Crusher70


    BILD erreicht mehr Publikum. Richtig und schlimm genug.


    @ Thomcheck & Crusher70


    Wer keine Probleme hat, der macht sich welche. Aber schön, das Ihr beide Zeit habt, Euch über die Größe von Spielankündigungen und Zuschauereinzugsgebiete Gedanken zu machen. Sport frei. :halloatall: